Zimbabwe auf dem Weg der Besserung!

198 Antworten · 61,1k Aufrufe · gestartet 01. Nov. 2007 von Yoshikawa
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ThemenstarterGast01. Nov. 2007 · #1
Moin zusammen,

so wollte Zimbabwe seine Energiekrise beheben:
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/africa/article2748936.ece
It’s an outlandish story but the people in government who believed this are the same ones who believe that Mugabe’s official policy of printing money will end inflation,” said an economist, who requested anonymity.
Wenn es nicht so todtraurig wäre!

Gruß, Michael
886 Beiträge · seit 200701. Nov. 2007 · #2
Wieso nur fühle ich mich gerade so an die "Geschichten aus Schilda" erinnert ?

Liebe Grüsse
lisolu
2'612 Beiträge · seit 200716. Nov. 2007 · #3
Besorgnis erregend:
http://www.irinnews.org/Report.aspx?ReportId=75335
Man will Kontrolle über die NGOs erlangen, weil Unterstützung der Opposition kolpotiert wird. Wenn Mugabe die humanitäre Hilfe wegbricht, hat er bald keine Leute mehr, die er regiert: entweder sind sie geflüchtet oder verhungert.

Vielleicht muss der Karren tatsächlich erst voll gegen die Wand fahren, damit andere afrikanische Staatsführer merken, dass es so nicht geht - traurig nur für die Menschen, die dort leben (müssen)...
Bye bye Forum
ThemenstarterGast03. Dez. 2007 · #4
Moin zusammen,

man stelle sich vor, Präsident Mbeki wäre nicht seit Jahren ein so "erfolgreicher" Moderator in Zimbabwe!
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/africa/article2981007.ece
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/africa/article2988872.ece

Da Malawis Präsident Zimbabwes Diktator Mais geliefert (bis jetzt ohne Bezahlung) droht dort nun eine Lebensmittelknappheit:
http://allafrica.com/stories/200711230221.html

Gruß, Michael
931 Beiträge · seit 200603. Dez. 2007 · #5
Wie das halt so ist mit den Zeitungsberichten:

Malawis Deal überschüssigen Mais nach Zimbabwe zu liefern ist mittlerweile 9 Monate alt. Es ging um insgesamt 400.000 Tonnen von einem erwarteten Jahresüberschuss von 1,5 Mill. Tonnen.

Richtig ist das Mugabe offensichtlich nicht zahlen kann und deshalb die Lieferungen vorerst gestoppt worden sind. Falsch ist das deswegen eine Lebensmittelknappheit droht. Weder ist im Land irgendwas davon zu bemerken noch berichtet die relativ kritische einheimische Presse darüber. Vielmehr verhandelt Malawi nun mit anderen Ländern wie z. B. Lesotho um die Überschüsse zu verkaufen.

Das zugegebenermaßen manchmal nicht einfache genauere Hinschauen und Nachlesen offenbart dann hin und wieder doch den Unterschied zwischen aufklärend kritischer Berichterstattung und der geistigen Rasterfahndung 😉

Gruss

Ulli
0
92 Beiträge · seit 200603. Dez. 2007 · #6
Hallo Ulli,

Danke!
Rasterfahndung ist gut;-)
Wenn "kritische Aufklärung" ohne Sympathie für das Objekt vorgetragen wird, hat das in meinen Augen immer was von Meckerei - Ausgewogenheit wird ja auch garnicht angestrebt...

Um das vorwegzunehmen - das ist meine persönliche Meinung und wenn mir die angesprochene Aufklärung zu langweilig ist, muss ich es nicht lesen.

Beste Grüße

Remo
Remo Nemitz auf Google+ Reisezeiten
ThemenstarterGast03. Dez. 2007 · #7
Moin Ulli,

so ganz passt Deine Erwiderung aber nicht zu dem Inhalt des von mir verlinkten Artikels (Hervorhebung von mir):
Posted to the web 23 November 2007
Our investigations reveal that maize has become scarce on the Malawian market and where it can be found, prices have increased three-fold despite last year's good crop yield.
Posted to the web 30 November 2007
The Grain Marketing Board has received 67 000 tonnes of maize from Malawi, to ease food shortages in the country.
Der Inhalt dieses Artikels des zimbabwischen Herald lässt eher vermuten, dass es eine ständige Belieferung gibt:
http://allafrica.com/stories/200711300236.html

Zu dieser Lesart passte dann auch, dass wohl heimlich, aber kontinuierlich, Sprit aus Malawi nach Zimbabwe geliefert wird. Aus dem ersten verlinkten Artikel:
The development has sown much public resentment for Mutharika, after further revelations that he was secretly supplying fuel to Mugabe. The fuel deal has reportedly led to severe diesel shortages in the midlands and northern parts of Malawi. The price of fuel has also recently risen by 20% with subsequent similar increases in public transport fares.
Gruß, Michael
931 Beiträge · seit 200603. Dez. 2007 · #8
Hallo Michael,

wieso, was passt denn nicht?

67.000 Tonnen entsprechen ca. 17% der vor 9 Monaten vereinbarten Liefermenge....

Und was die angeblich dadurch verursachte Mais- (Lebensmittel)knappheit angeht habe ich auch einen Link:

http://allafrica.com/stories/200711120435.html

und daraus ein Zitat:
Last week the World Food Programme announced that it was importing maize from Malawi for its emergency operations in Liberia, Mozambique, Tanzania, Zambia and Zimbabwe.
Übrigens sind wir gerade seit 3 Wochen wieder aus Malawi zurück. Dort haben wir mehrfach vor den Regierungslagerstellen für Getreide riesige Berge von Maissäcken gesehen, nur mit Planen abgedeckt. Die Lagerhallen sind einfach voll und die Lagerkapazitäten reichen nicht aus. Nach einer Regenzeit kann man das Zeug wegschmeißen wenn es bis dahin nicht eingelagert oder verkauft würde.

Auch mit den Preissteigerungen ist das so eine Sache. Malawis Bauern sind überwiegend Kleinproduzenten. Die freut natürlich wenn ihre Produkte mehr wert sind - während die Konsumenten logischerweise nicht besonders glücklich sind. Trotzdem haben wir über die Preise von Grundnahrungsmittel eigentlich niemanden jammern gehört. Das größere Problem sind vielmehr Preissteigerungen für importierte Produkte.

Das da zusätzlich Diesel nach Zim geliefert ist eine völlig andere Story - und auch nicht neu. Das passiert seit Jahren, übrigens auch von Zambia und Tansania aus.

Gruss

Ulli
0
ThemenstarterGast04. Dez. 2007 · #9
Moin Ulli,

dann hoffe ich einmal, dass ich diesmal mit dem Ergebnis meiner (GRINS) „geistigen Rasterfahndung“ und der daraus abgeleiteten Schlussfolgerung für Malawi falsch liege. Wenn es dazu kommen sollte, dass dort Mais wegen der fehlenden Lagerungsmöglichkeiten vergammeln sollte, wäre das in jedem Fall schrecklich.

Ich möchte abschließend noch einmal auf den Ausgangspunkt meines Postings hinweisen, nämlich die fürchterliche Situation in Zimbabwe und die aktive Unterstützung des dortigen Regimes durch die Regierungen Afrikas, insbesondere die der SADC.

Gruß, Michael
2'612 Beiträge · seit 200704. Dez. 2007 · #10
Yoshikawa schrieb:
Moin Ulli,

dann hoffe ich einmal, dass ich diesmal mit dem Ergebnis meiner (GRINS) „geistigen Rasterfahndung“ und der daraus abgeleiteten Schlussfolgerung für Malawi falsch liege. Wenn es dazu kommen sollte, dass dort Mais wegen der fehlenden Lagerungsmöglichkeiten vergammeln sollte, wäre das in jedem Fall schrecklich.

Ich möchte abschließend noch einmal auf den Ausgangspunkt meines Postings hinweisen, nämlich die fürchterliche Situation in Zimbabwe und die aktive Unterstützung des dortigen Regimes durch die Regierungen Afrikas, insbesondere die der SADC.

Gruß, Michael
Hallo Michael,

auch hier bin ich wieder. Wie schön, dass auch hier eine Steilvorlage auf Dein Tor gespielt wird.

Die Lebensmittellieferungen Malawis gehen nicht nur nach Simbabwe, sondern auch in andere bedürftige Staaten - erspare mir, sie alle aufzuzählen. Sie erfolgen im Rahmen des World Food Programme, das meines Wissens nicht von der SADC getragen wird 😉

Verstehe ich Dich richtig, dass Du Dich gegen humanitäre Hilfe aussprichst? Du scheinst ein echter Menschenfreund zu sein.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
982 Beiträge · seit 200604. Dez. 2007 · #11
Nur mal eingestreut, auch wenn der Link wahrscheinlich hinlänglich bekannt ist:

http://www.sokwanele.com/thisiszimbabwe/

Das ist ein Blog von einem Simbabwer (nennt man die Landsleute so??), garantiert subjektiv und beeinflusst. Trotzdem lesenswert.
Follow me on Twitter. Kontaktiere mich per Facebook Reiseberichte, Bilder und Panoramen aus Afrika: http://travel-pictures.net
ThemenstarterGast11. Jan. 2008 · #12
Moin zusammen,

dies ist der Stromlieferant Namibias!
http://www.iol.co.za/index.php?art_id=nw20080110220755279C959123
Ich erinnere hier an die Berichterstattung insbesondere des Namibian, nachdem die ersten Stromlieferungen aus Hwange Ende des letzten Jahres, Anfang diesen Jahres, in diesem Jahr ... erwartet werden.

Zur Erinnerung: Namibia hat die Reparatur des Kraftwerks bezahlt. Leider liefert die nahe gelegene Kohlemine mangels Wartung und Devisen nicht ausreichend für den Betrieb. Ich bin gespannt, wann die erste Lieferung von Strom aus Zimbabwe gefeiert werden kann.

Gruß, Michael
ThemenstarterGast11. Jan. 2008 · #13
Da war ich noch nicht umfassend informiert:
Nampower switches on Zesa
From New Era (Nambia), 9 January

Petronella Sibeene

Windhoek - Namibia has started receiving the first 40 megawatts from Hwange Power Station as part of a multi-million-dollar, 150 megawatts deal signed last year between NamPower and Zimbabwe Electricity Supply Authority (Zesa). NamPower spokesperson, John Kaimu, yesterday told New Era that the power started flowing from Zimbabwe on January 3.
Zesa begins Namibia power exports
Zim Independent

Augustine Mukaro

POWER cuts worsened throughout the country this week after the Zimbabwe Electricity Supply Authority (Zesa) started exporting power to Namibia at a time when Mozambican power utilities Hidroelectrica de Cahora Bssa (HC) and Electrica de Mocambique suspended supplies to Zimbabwe over a ballooning debt.

Zesa started exporting 40 megawatts of power to Namibia on January 3 under the Nampower contract, a development that created a major power deficit for local consumers.

Zesa spokesman Fullard Gwasira confirmed the export saying it was a contractual obligation on the part of Zesa.

"Nampower met its part of the obligation by availing the loan facility, but like all loans, the conditions stipulated that the debt be amortised by power exports," he said.

"The impact of the exports is minimal but by the end of the project, it will leave Zesa with a refurbished plant and better performing units with a greater electricity generation potential."

Zesa again confirmed that Mozambique has suspended power supplies to Zimbabwe.

"The switching off of power is a credit management option which was available for HCB and they have exercised it," Gwasira said.

Despite Zesa claims that it had reduced its debt, HCB said the outstanding debt has ballooned to US$26 mllion resulting in the suspension of power supplies.

Zesa last week said it had reduced its debt by US$7million, bringing the amount paid to the power utilities to US$35 million within one and half
a months and it was negotiating for an increase in power exports.

Zesa chief engineer Ben Rafemoyo said they were negotiating with suppliers to increase up to 300 megawatts from the 75 megawatts power currently coming from Mozambique.

The development has plunged more than 70% of the country, mostly cities, into darkness. The areas hit worst by the blackouts this week included Harare, Bulawayo, Gweru, Masvingo, Chitungwiza, Kadoma, Chpinge, Chegutu, Chiredzi and Marondera.

Load shedding has been restricted to residential areas but has now spread to the city centres and industries.
Gruß, Michael
ThemenstarterGast07. Apr. 2008 · #14
Moin zusammen.
Cold sober logic of the man who destroyed Zimbabwe
The president doesn’t like being thwarted. Mugabe faced his first loss of face when he was defeated in a referendum on a draft constitution in 2000.
Blaming whites for supporting the opposition, he encouraged his thugs to seize white commercial farms, even though many farmers had been given legal land rights after 1980. This accelerated the economic meltdown. A few thousand white farmers were ejected, but hundreds of thousands of farm workers were also put out of work. Agriculture collapsed. Famine meant Mugabe’s henchmen could control the countryside by centralising the distribution of food.
The cities turned to the Movement for Democratic Change (MDC), led by Morgan Tsvangirai. Mugabe’s solution? Bulldoze the urban shantytowns. More than 700000 city dwellers lost their homes or livelihoods.
Farming had been destroyed. So had tourism. The final straw was to force foreign companies, especially mining, to give 51% control to indigenous black Zimbabweans, effectively a last handout to Mugabe’s cronies.
http://www.businessday.co.za/articles/topstories.aspx?ID=BD4A742792

Aus der Süddeutschen Zeitung vom 03.04.08 von Michael Bitala
Milliarden für die Mugabe-Holding
Wie die Günstlinge des greisen Diktators mit Hilfe von Staatsfirmen das einst reiche Land wirtschaftlich in den Ruin trieben

Die Regierungspartei ist ein riesiges Wirtschaftsunternehmen, das von einer Handvoll Männern geleitet wird. Und diese gehören allesamt zu den engsten Vertrauten Mugabes. Die ZANU-PF ist seit fast drei Jahrzehnten im Besitz mehrerer Firmen, die wichtigste davon ist die Zidco Holding, durch die es an nahezu allen Geschäften in Simbabwe beteiligt ist.. Sie hat Anteile an Duty-Free-Shops, Catering-Firmen, Bauunternehmen, Banken, Immobilienfirmen, Maschinen- und Waffenfabriken und an Im- und Exportgeschäften, um nur einige Bereiche zu nennen. Diese Beteiligungen haben der ZANU-PF über viele Jahre hinweg nicht nur Einnahmen in Milliardenhöhe garantiert, ihre Schlüsselfiguren konnten sich über die Zidco Holding auch gut bezahlte Posten in der Wirtschaft sichern. Eine Wahlniederlage Mugabes wäre somit auch ein enormes Verlustgeschäft.

Wie rücksichtslos Mugabes Clique mit dieser Holding gegen die Interessen des Landes gehandelt hat, wurde schon während des Kongo-Krieges deutlich, bei dem simbabwische Militär von 1998 an auf der Seite Kinshasas gegen Uganda und Ruanda gekämpft hat. [Namibia übrigens auch!] Emmerson Mnangagwa, der viele Jahre Schatzmeister der ZANU-PF war und als Nachfolger Mugabes gehandelt wurde, hatte zu diesem Zeitpunkt nicht nur die Vorstandsposten in 14 Zidco-Firmen inne, er handelte mit der Kongo-Regierung auch mehr als ein Dutzend Verträge für Zidco aus. Mugabes Vertraute in Polizei und Militär erhielten dadurch Bergbau-Konzessionen in diesem rohstoffreichen Land und außerdem Lieferverträge für Waffen, Strom und Telefone. Für Simbabwe war der jahrelange Feldzug ein finanzielles Desaster, da er rund eine Million US-Dollar täglich kostete und der Internationale Währungsfond und die Weltbank deshalb Kredite über eine Viertelmilliarde Dollar eingefroren haben. Für Partei-Funktionäre und Militärs aber war es ein gutes Geschäft.
Auch der ANC hat einen Wirtschaftsableger.

Gruß, Michael
2'612 Beiträge · seit 200707. Apr. 2008 · #15
Hallo Yoshi,

das sind doch olle Kamellen, die Infos hast Du uns doch früher schon mal gepostet. Wichtig ist doch jetzt, welche Auswirkungen das (nicht vorhandene) Ergebnis zur Präsidentschaftswahl hat, hier einige aktuelle Infos:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,545806,00.html

Ich glaube kaum, das die britische und amerikanische Regierung massiv intervenieren werden. Gordon Brown war am Wochenende bei den Protesten gegen China schon auf Tauchstation, George Bush kommt vermutlich mit der Fernbedienung seines Fernsehers nicht klar und weiss mal wieder nicht, was in der großen weiten Welt passiert.

Hoffentlich wird der Mut von Tsvangirai belohnt...
Bye bye Forum
2'612 Beiträge · seit 200707. Apr. 2008 · #17
Das ist doch mal eine gute Quelle 🙂

Und wenn es dann noch mit einer ausgewogenen Auswahl der geposteten Artikel klappt, hast Du einen echten Mehrwert geschaffen...
Bye bye Forum
167 Beiträge · seit 200816. Apr. 2008 · #18
Hallo,

vieleicht hilft`s ja tatsächlich wenn möglichst viele Leute aktiv gegen die Zustände protestieren, siehe nachfolgenden Link

-------Original Message-------

From: Ben Wikler - Avaaz.org
Date: 2008/04/15 06:45:33 AM
Subject: Zimbabwe--Mbeki, time to act

Dear friends,

The Zimbabwe crisis is spinning even further out of control, but the international response is gaining steam.

In less than a week, more than 120,000 people from 215 countries and territories--including thousands from across Africa--have signed the Avaaz petition demanding the release of the election results. On Wednesday, as world leaders enter the United Nations for a special summit chaired by South Africa, a plane hired by Avaaz will soar above them pulling a massive aerial banner reading "MBEKI: TIME TO ACT--DEMOCRACY FOR ZIMBABWE."

To make this message count, can you help us reach 150,000 signatures by the end of the day? Forward this email to your friends and family, and urge them to sign the petition at this link:

http://www.avaaz.org/en/democracy_for_zimbabwe/20.php?cl=76887328

Yesterday, the Zimbabwe High Court ruled against requiring the immediate release of the results of the March 29 Presidential election. In response, opposition called for a nationwide strike, and Mugabe deployed police throughout the country.[1]

All of this came just after South African President Thabo Mbeki--who, more than anyone else in the world, could influence Mugabe's actions--said on Saturday that "there is no crisis in Zimbabwe."[2]

But Mbeki isn't off the hook just yet. Tomorrow (Wednesday), he will chair a special United Nations Security Council meeting, where diplomats have promised to raise the Zimbabwe crisis.[3] If he looks up as he enters the United Nations headquarters, Mbeki will see a 280 square metre (3000 square foot) banner amplifying the voices of Avaaz members around the world--and if he doesn't see it then, you can be sure he'll see it in the newspapers the next day. International press have already begun to report on the planned fly-over of the banner.

Throughout the day, Avaaz will update reporters in Southern Africa and at the United Nations on the growth of the petition. If all of us forward this email to friends, co-workers, and relatives, we can add tens of thousands of new signatures in one day, and show Mbeki and Mugabe that the world is watching--and supporting the people of Zimbabwe as they demand democracy.

It's easy to sign at this link:

http://www.avaaz.org/en/democracy_for_zimbabwe/20.php?cl=76887328

This Friday, the 18th of April, marks Zimbabwe's Day of Independence from colonial rule. Amidst the worsening poverty and danger, civil society organisations across Zimbabwe are gearing up for nonviolent resistance to Mugabe's regime, calling for local actions and urging supporters to wear white in solidarity. And Zimbabwean media organisations--many now operating outside the borders--are broadcasting news about the international support that Zimbabwe's people are receiving.

Mugabe was once the hero of Zimbabwe's liberation. Now his own people embody the principles he once championed. For those of us around the world, it is our privilege and our responsibility to stand with them.

With hope,

Ben, Ricken, Galit, Paul, Milena, Graziela, Pascal, Iain, and Milena--the Avaaz.org team

Sources:

AFP: Zimbabwe opposition strikers face police crackdown http://afp.google.com/article/ALeqM5hwWRGDpJdG0A1GFJ6SSTbcP_MP8w
Zimbabwe is not in crisis, says Thabo Mbeki http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2008/04/12/wzim412.xml
Reuters: US, Britain want UN council to tackle Zimbabwe. (See final paragraph.) http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2008/4/15/worldupdates/2008-04-15T023403Z_01_NOOTR_RTRMDNC_0_-330394-1&sec=Worldupdates
Zimbabwe National Association of Non Governmental Organizations
http://www.nango.org.zw/news/view.asp?id=802 _____

ABOUT AVAAZ
Avaaz.org is an independent, not-for-profit global campaigning organization that works to ensure that the views and values of the world's people inform global decision-making. (Avaaz means "voice" in many languages.) Avaaz receives no money from governments or corporations, and is staffed by a global team based in London, Rio de Janeiro, New York, Paris, Washington DC, and Geneva.
ThemenstarterGast17. Apr. 2008 · #19
Moin zusammen.
Armed Chinese soliders police Mutare streets
There were no incidents of violence as of mid-morning. However, says Baxter, there was a surprise presence of Chinese soldiers armed with revolvers in the city.
The Chinese, together with about 70 Zimbabwean senior army officers are staying at the Holiday Inn, in the city's central business district.
http://www.zimbabwejournalists.com/story.php?art_id=3944&cat=2

Ist denn in Tibet nicht genug zu tun?

Gruß, Michael
2'612 Beiträge · seit 200717. Apr. 2008 · #20
Chinesen und ihre Rolle in Afrika diskutieren wir auch hier, es wird langsam unübersichtlich:

http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&id=65390&catid=11&limit=6&limitstart=6

Wir können gerne auch über die Stichworte Politik, Westliche Konzerne, Technologieausverkauf, China und Olympische Spiele mit ihren unterschiedlichen Wechselwirkungen diskutieren, aber das ist dann endgültig off-topic...
Bye bye Forum