FRfreshmanThemenstarter28 Beiträge · seit 200724. Okt. 2007 · #1Hallo zusammen!
Ich will endlich meinen Traum wahr werden lassen und mich in den mir völlig unbekannten Süden Afrikas begeben. Nur weiss ich nichts - gar nichts - über das Reisen dort...
Das einzige, das ich weiss ist, dass ich im März/April 2008 mit meiner Freundin für 3 Wochen nach NAMIBIA will und sich unser Budget in Grenzen hält.
Über den Rest tun sich mir momentan nur Fragezeigen auf. Drum hier mal meine ersten drei "Anfängerfragen" (weitere werden wohl folgen...😕) :
1.) Wie soll ich reisen bzw. was soll ich buchen??
Empfiehlt sich eine Selbstfahrertour oder sollen wir geführt (so ala all inclusive) reisen? Kommt Selbstfahrer wirklich günstiger? Ich fotografiere gerne, halte gerne dort an wo ich will, zelte gerne; hab aber auch gerne ein wenig Luxus (Loges), hab keine Ahnung von Autos geschweige von deren Reparatur, reise gerne sicher, hab gerne Kontakt zu anderen Reisenden, hab gerne kompetente Auskunft/Reisebegleitung etc.
2.) Wo soll ich buchen??
Lohnt sich das Buchen in Deutschland? Vor-/Nachteile? Preisunterschied? Risiko?
3.) Falls Selbstfahrer: Was soll ich alles von der Schweiz/Deutschland aus buchen??
Ich stelle mir vor, den Flug, das Mietauto (komplettversichert) und die Unterkünfte (Lodges) in den Nationalparks (insb. Etosha, Sossusvlei) bereits von hier aus zu buchen. Empfiehlt sich das?
So, ich hoffe, Ihr könnt mir mal meine ersten Fragezeichen aus dem Weg räumen. Jedenfalls danke ich Euch bereits jetzt für Eure Tipps! Merci!!
freshman
Reinhard728 Beiträge · seit 200624. Okt. 2007 · #2Hallo freshman,
wenn du - wie du sagst - so gar nichts weisst über Namibia, empfehle ich dir die FAQ - häufige Fragen (links im Kasten) zu lesen. Das kostet nichts, aber ersetzt dir keinen Reiseführer. Also sollte der nächste Gang in eine gute Buchhandlung führen und du solltest sie mit einem guten Reiseführer wieder verlassen, z.B. von Michael Iwanowski oder Reise kmow how oder oder. Nach dem Lesen wirst du immer noch viele Fragen haben, die dir hier gern beantwortet werden. Aber (allgemeine Lebensweisheit): die Qualität der Antwort hängt stark von der Qualität der Frage ab🤔 (ich geb zu, das war jetzt etwas ruppig). Lies für's erste viel im Forum, dann lichtet sich der Nebel, aber: Reiseführer nicht vergessen, denn das Forum kann keinen ersetzen nur ergänzen.
Gruß
Reinhard
niraluk159 Beiträge · seit 200724. Okt. 2007 · #3Hallo freshman
Willkommen hier im Forum.Hier wird dir garantiert geholfen.
Vor ca. 2 Monaten stand ich genauso da wie du.
Auch wir reisen im Mai 2008 das erste mal nach Namibia.
Wir haben mittlerweile den Flug den Campervan und eine Stadtrundfahrt in Windhoek von Deutschland aus gebucht.
Seit Wochen lese ich immer im Forum mit und
betätige auch fleißig die Suchfunktion.
Parallel dazu studiere ich Karte und Reiseführer.
Das kostet Zeit, macht aber Laune und steigert die Vorfreude.
Wir haben uns anfänglich die gleiche Frage gestellt. Reiseveranstalter oder selbst planen.
Nach einigen eingeholten Angeboten haben wir uns doch fürs selbst planen und campen entschieden.Ist tatsächlich billiger.
Hin und wieder bekomme ich mal den Frust ( bin total überfordert)und ich denke , hätte ich bloß bei einem Reiseveranstalter gebucht, doch das vergeht ziemlich schnell wieder.
Das Hauptproblem am selbst planen sehe ich darin,dass man wirklich nicht weiss, was man an Sehenswürdigkeiten, tollen Camps und Landschaften weglassen soll.
Den Namibischen Autovermieter habe ich aufgrund der positiven Kritiken hier im Forum genommen.
Die Stadtrundfahrt habe ich bei einem Veranstalter gebucht der sich hier im Forum auch immer wieder aufhält und super Kritiken bekommt.
Alles in allem kann ich dir sagen, dass sich hier im Forum viele "alte Hasen", sprich Namibia Kenner tummeln.
Möchtest du eher den Süden oder den Norden von Namibia bereisen?
Viel Spass noch bei der Panung.
Wenn du unsere vorläufige Route und Überlegungen wissen möchtest,sag bescheid.
Es grüßt dich
Karin
AfricanDreams594 Beiträge · seit 200624. Okt. 2007 · #4Hallo Freshman,
erstmal Willkommen im Forum der Namibia-Süchtel:-)
freshman schrieb:Nur weiss ich nichts - gar nichts - über das Reisen dort...
Wir wußten vor 5 Jahren auch nicht mehr:-) Fleißig Reiseführer, Forum u. Reiseberichte lesen, dann klappt das schon.
Ich fotografiere gerne, halte gerne dort an wo ich will, zelte gerne; hab aber auch gerne ein wenig Luxus (Loges),
Das schreit nach Selbstfahrertour. Damit es nicht zu teuer wird ein schöner Mix aus Campsites, die eine oder andere Lodge, auch Farmaufenthalte (campen oder Gästezimmer) um möglichst viel über Land und Leute zu erfahren.
hab keine Ahnung von Autos geschweige von deren Reparatur
wir auch nicht:-) Als Erstfahrer wirst Du sicher eine der Standardrouten wählen. Da reicht es völlig aus, wenn Du einen Reifen wechseln kannst. Für Reparaturen gibt es Werkstätten bzw. der Vermieter schickt jemanden vorbei.
hab gerne Kontakt zu anderen Reisenden, hab gerne kompetente Auskunft/Reisebegleitung etc.
Dann vielleicht doch eine geführte Tour? Das verträgt sich aber nicht ganz mit "fotografiere gerne und halte an wo ich will". Wir fahren auch selbst, nehmen aber sehr gerne vor Ort an den angebotenen Aktivitäten wie Game Drives, Farmrundfahrt, geführte Wanderungen etc. teil.
3.) Ich stelle mir vor, den Flug, das Mietauto (komplettversichert) und die Unterkünfte (Lodges) in den Nationalparks (insb. Etosha, Sossusvlei) bereits von hier aus zu buchen. Empfiehlt sich das?
Hierzu solltest Du wirklich die FAQ's lesen und die Suchfunktion benutzen (Stichworte: Mietwagen, Versicherung, Lufthansa Gold, Autovermieter) dazu wurde schon einiges geschrieben. Wenn dann noch Fragen sind, einfach an einen bereits vorhandenen Beitrag "anhängen".
BEBernhard12317 Beiträge · seit 200724. Okt. 2007 · #5hallo freshman,
bin ebenfalls sehr fresh, werde november dez. 2007 erstmalig in namibia sein.
was hat mir neben dem informativen forum noch geholfen: reiseführer iwanowski "namibia tipps für individuelle entdecker" (bestellen bei amazon für ab 12,00 euro zzgl. versand), infomaterial vom namibia tourism board. iwanowski hat eine internetseite und bietet sehr interessante touren an, diese nutze ich zum abkupfern. autopreise sind sehr unterschiedlich. ich zahle für einen 4x4 mit doppel-cabine 410,00 $N pro tag incl. dachzelt, campinausrüstung,zweites ersatzrad und grenzübertrittmoeglichkeit. versicherung mit hoher selbstbeteiligung, da man im ernstfall eh dem good-will des vermieters ausgesetzt ist. zu anbieter, service und qualität nach meiner rückkehr mehr. probleme bereiten mir die vielen möglichkeiten. habe nunmehr entschieden schwerpunkte auf den norden und den westen zu legen. bin insgesamt rund 30 tage unterwegs.
flug ltu incl. notfallsitz (bin 1,96 cm) kostet mich mit allem drum und dran rund 900,00 euro (incl. 120,00 € für den besseren sitz). direktflug düsseldorf nach windhoek und somit ohne gepäckprobleme (die gibts bei flügen über südafrika). ein tip vom blinden an den blinden: vesuche nicht namibia in 2,3,4 wochen komplett kennen zu lernen. das gelingt dir bei deutschland und frankreich (zusammen!!!) in der zeit selbst mit dem tollsten hubschrauber auch nicht.B)
gruss
bernhard
DEderfreed726 Beiträge · seit 200624. Okt. 2007 · #6Hallo freshman, willkommen im Forum!
Zu1)
Ich war erst einmal in Namibia und bin direkt selbst gefahren. Habe es keinen Moment bereut.
Wenn Du natürlich auf kompetente Auskunft/Reisebegleitung wert legst, ist natürlich eine geführte Tour das Maß der Dinge. Das allerdings widerspricht dann Deinem Wunsch überall halten zu können wo Du möchtest. Du legst Deine Flexilibität bei einer geführten Tour natürlich in die Hände der Gruppe bzw. des Reiseführers.
Zu 2)
Logdes würde ich vorbuchen, Campingplätze sind nicht notwendig. Preisvorteil? Denke eher gering. Was meinst Du mit Risiko?
Zu 3)
Bzgl. Buchung s.o.
Auto empfehle ich immer wieder gerne Hubert Hester (Kalahari Car Hire), es gibt aber selbstverständlich auch viele andere gute Vermieter.
Und auch hier wieder der Hinweis auf unsere FAQ, wo schon viele Fragen beantwortet werden. Die FAQ findest Du auf der Navigationsleiste links.
Gruß,
Carsten
DADagut349 Beiträge · seit 200624. Okt. 2007 · #7derfreed schrieb:Habe es keinen Moment bereut.
Wenn Du natürlich auf kompetente Auskunft/Reisebegleitung wert legst, ist natürlich eine geführte Tour das Maß der Dinge. Das allerdings widerspricht dann Deinem Wunsch überall halten zu können wo Du möchtest. Du legst Deine Flexilibität bei einer geführten Tour natürlich in die Hände der Gruppe bzw. des Reiseführers.
Wie wärs mit einem Kompromiss: Sich als Selbstfahrer durch eine bestimmte Gegend führen lassen. Für das Kaokoveld gibts da doch einige interessante Angebote. Empfehlen kann ich auch Frans von der Roiiklip-Farm, auch er fährt z.B. durchs Kaokoveld aber auch sonstwohin man gerne möchte.
Oft kann man sich aussuchen, ob man mit dem eigenen Auto mitfahren möchte oder sich lieber "kutschieren" lässt.
LG
Daniel
Armin2'346 Beiträge · seit 200624. Okt. 2007 · #8Hallo Bernhard,
vielleicht hältst du mich für kleinlich, aber soweit ich weiß, macht LTU jeweils einen Zwischenstopp in München - jedoch sicher ohne Gepäckprobleme.
Gruß
Armin
joli3'491 Beiträge · seit 200624. Okt. 2007 · #9Hallo Freshman,
1. in Deiner Reisezeit bekommst Du u.U. noch die Ausläufer, zumindest aber die Folgen der Regenzeit zu spüren, d.h es wird vermutlich ziemlich grün sein - zumindest dort, wo es geregnet hat. Für Etosha ist das eine nicht sooo günstige Zeit, weil viele Großtiere noch im unzugänglichen Nordteil des Parks sind. Dafür aber sind viele Jungtiere zu sehen - vielleicht sogar eine Springbock- oder Impalageburt. So etwas lockt die Raubtiere unwiderstehlich an - das kann sehr spannend und aufregend, aber auch sehr grausam sein.
2. geführt oder selbst organisiert: für einen Erstbesucher ist eine geführte Tour so schlecht nicht, wenn sie als Kleingruppenreise stattfindet, d.h. max. 6 Personen. Du musst eben nur bereit sein, Deine eigenen Wünsche etwas hintenanzustellen. Da aber alles für Dich neu ist,ist das keine wirklich entscheidende Beschränkung. Was mich an den geführten Reisen mehr stören würde, wäre die Eile, mit der man üblicherweise durchs Land gehetzt wird. Aber: gerade Erstbesucher empfinden das als gar nicht so schlimm, weil diese Art des Reisens eher unserem europäischen Zeitgefühl entspricht. Die Qualität einer geführten Reise steht und fällt mit der Qualität des Guides - und da hast Du wenig Einflussmöglichkeiten.
Namibia ist eigentlich das ideale Selbstfahrer-Land - wenn man sich gut vorbereitet. Auch ich kann Dir nur dringend anraten, Dich vorher möglichst intensiv mit der entsprechenden Reiseliteratur zu befassen. Autofahren ist in Namibia kein Problem - das Straßennetz ist dicht und gut, der Verkehr ist gering. Vom Prinzip her brauchst Du eigentlich kein 4x4-Fahrzeug; wenn Du aber mit Dachzelt reisen willst, dann gibt es kaum etwas anderes als 4x4.Man sollte sich von 4x4 nicht dazu verleiten lassen, ohne fundierte Erfahrung "off road" zu fahren. Bei einem Erstbesuch ist so etwas auch absolut nicht erforderlich.
Man kann Selbstfahrertour und geführte Tour auch mischen, indem man in die Selbstfahrertour Bausteine der Reiseveranstalter einbaut bzw. voranstellt oder hinten dranhängt.
3. Planung und vorbuchen: viele Namibiabesucher bevorzugen einen mehr spontanen Reiseverlauf, also wenig Vorplanung und noch weniger Vorbuchung. Für einen Erstbesucher ist das weniger empfehlenswert, denn dann verliert man sich in diesem Riesenland. Eine gute Routenplanung macht nicht nur Spaß und steigert die Vorfreude, sondern hilft auch, die knapp bemessene Reisezeit optimal zu nutzen - ohne zu hetzen. Die Pauschalangebote der Reiseveranstalter können eine ganz gute Routenempfehlung abgeben.
4. Wo buchen? - Es spricht einiges dafür, die Reise komplett, also Flug, Mietwagen und Unterkünfte, hier in Deutschland buchen zu lassen. Das bedeutet durchaus nicht, dass man damit automatisch eine Reise von der Stange bekommt - man kann seine individuellen Wünsche gesammelt an einen renomierten Veranstalter geben und ihn um Buchung bitten. Das erspart einem viel Arbeit, man hat dann auch nur einen Ansprechpartner für alle Probleme,kann sich beraten lassen, muss nur an eine Stelle zahlen ( was bei den etwas unsicheren und vor allem teuren Überweisungswegen nach Namibia von Vorteil ist )und hat im Falle eines Falles deutsches Reiserecht auf seiner Seite.
So - nun ran an die Planung. Ihr habt nicht viel Zeit, wenn Ihr im März schon fliegen wollt.
Gruß Joli
Achim G.294 Beiträge · seit 200724. Okt. 2007 · #10Armin schrieb:Hallo Bernhard,
vielleicht hältst du mich für kleinlich, aber soweit ich weiß, macht LTU jeweils einen Zwischenstopp in München - jedoch sicher ohne Gepäckprobleme.
Gruß
Armin
Hallo Armin,
ich bin zwar nicht Bernhard, dennoch kann ich sicher berichten, dass die LTU bereits (spätestens)ab März 2006 und auch im März 2008 direkt von Düsseldorf nach Windhoek fliegt.
Die Jahre vorher gab es immer einen Zwischenstop in München; da hast Du recht.
Ganz furchtbar war es 1994. Der Hinflug war ja ok. DUS / MUC / WDH, aber zurück ging es von WDH über Durban, dann nach Tansania, dann über MUC nach DUS...17 Stunden...oh graus!
Viele Grüße
Achim
BEBernhard12317 Beiträge · seit 200724. Okt. 2007 · #11hallo armin,
habe mit meinem reisebüro gesprochen, der flug soll angeblich direkt düsseldorf - Windhoek sein. geht auch aus dem elektr. ticket und der
flugdauer so hervor.
gruss
bernhard
niraluk159 Beiträge · seit 200724. Okt. 2007 · #12Hallo
Im Mai nächsten Jahres wollte LTU uns von München via (Umsteigen) Düsseldorf nach Windhoek fliegen.
Wir haben umgebucht und fliegen jetzt direkt von Düsseldorf aus.
Komischerweise geht der Rückflug dann direkt nach München.
Egal, wie auch immer. Wir sind zufrieden.
Service beim buchen, umbuchen und der Preis-
voll O.K.
Direktflug lässt hoffen, dass mit dem Gepäck auch alles klar geht.
LG
Karin
Armin2'346 Beiträge · seit 200624. Okt. 2007 · #13Hallo Karin,
hallo Bernhard,
hallo Achim,
na, da habe ich ja wieder mal was gelernt. Hört sich ja prima an, dass man mit LTU jetzt auch nonstop von DUS nach WDH fliegen kann. Vielen Dank.
Gruß
Armin
BEBernhard12317 Beiträge · seit 200727. Okt. 2007 · #14hallo freshman,
ich hatte dir den Iwanowski Reiseführer empfohlen. ich habe mir jetzt bei Amazon noch den Namibia Reiseführer von Stefan Loose Trevel Handbücher (Autoren Livia und Peter Pack) für 9,90 Euro (Normalpreis 22,95) pus Versand erworben (3 überarbeitete Ausgabe aus 2007). Ich finde diesen Reiseführer informativer und besser und empfehle diesen (habe allerdings erst rd. 200 Seiten durch) oder als Kombipaket beide kaufen(ergänzen sich recht gut).
herzlichen gruss und schönes wochenende wünscht
bernhard
BEBernhard12317 Beiträge · seit 200727. Okt. 2007 · #15hallo freshman,
ich hatte dir den Iwanowski Reiseführer empfohlen. ich habe mir jetzt bei Amazon noch den Namibia Reiseführer von Stefan Loose Trevel Handbücher (Autoren Livia und Peter Pack) für 9,90 Euro (Normalpreis 22,95) pus Versand erworben (3 überarbeitete Ausgabe aus 2007). Ich finde diesen Reiseführer informativer und besser und empfehle diesen (habe allerdings erst rd. 200 Seiten durch) oder als Kombipaket beide kaufen(ergänzen sich recht gut).
herzlichen gruss und schönes wochenende wünscht
bernhard
LIlioncats38 Beiträge · seit 200728. Okt. 2007 · #16Hallo,
ich kann nur auch bestätigen, dass LTU jetzt direkt von DUS nach Windhoek und auch direkt wieder zurück fliegt.
LTU wurde von AIR Berlin gekauft, man kann aber immer noch über die Internet Seite von LTU buchen.
Unsere Söhne fliegen am 3.12. bis zum 18.12. nonstop mit LTU von Düsseldorf nach Windhoek.
Auch preislich sind die Flüge wesentlich günstiger als bei Air Namibia.
Nur ca. 652 € komplett incl. aller Steuern usw.
je Person haben sie bezahlt.
Gruß lioncats
FRfreshmanThemenstarter28 Beiträge · seit 200729. Okt. 2007 · #17Hallo zusammen!
Euch allen ein herzliches Dankeschön für die wertvollen Tips! Ich bin jetzt schon einen Schritt weiter 😉 Hab mir zudem den Loose gekauft. Scheint mir ein wirklich guter Reiseführer zu sein.
Also, wir werden in der Zeit zwischen Ostern bis Ende April 2008 für drei Wochen nach Namibia reisen. Der genaue Termin ist noch nicht klar. Ich hab nun mal Reiseanbieter in der Schweiz angeschrieben, mir Offerten für Flug, 4x4 mit Zelt und Übernachtungen im Etosha und im Sossusvlei (je 2-3 Nächte)zu machen. Alles andere will ich spontan vor Ort in Namibia machen. Es gibt also eine Selbstfahrertour, die geführte Reise ist gestorben.
Ich frag mich nach wie vor, ob ich das Auto (4x4 Doublecab mit Zelt für zwei Personen, z.B. Toyota Hilux) von der Schweiz aus über das Reisebüro buchen soll (dann wär der Vermieter wohl KEA oder so und ein wenig teurer) oder ob ich es selbst vor Ort in Windhoek buchen soll (Caprivi Cars oder so und ein wenig günstiger). Was meint ihr?
Im Etosha wollen wir - den Preisen zum Trotz - im Park campieren (welches Camp???), im Sossusvlei in die Desert Lodge oder ebenfalls campieren. Diese beiden Orte will ich übers Reisebüro vorreservieren.
Ansonsten werden wir auf unserer Reise die Spontanität walten lassen und insbesondere auf Campsites nächtigen. Ab und zu werden wir wohl aber auch eine Lodge einstreuen (z.B. Vingerclip). Empfiehlt sich irgendwo eine Reservation (Lodge/Camping)?
Die Route steht mehr oder weniger. Gibt wohl so die klassische Ich-bin-zum-ersten-Mal-da-Tour... 😄
Ich werde Euch jedenfalls über meine Pläne auf dem Laufenden halten und freue mich über Eure Kommentare...
Liebe Grüsse
freshman
Achim G.294 Beiträge · seit 200729. Okt. 2007 · #18freshman schrieb:Ich frag mich nach wie vor, ob ich das Auto (4x4 Doublecab mit Zelt für zwei Personen, z.B. Toyota Hilux) von der Schweiz aus über das Reisebüro buchen soll (dann wär der Vermieter wohl KEA oder so und ein wenig teurer) oder ob ich es selbst vor Ort in Windhoek buchen soll (Caprivi Cars oder so und ein wenig günstiger). Was meint ihr?
Hallo freshman,
ich kann nicht sagen, ob es preislich günstiger ist. wir haben auf allen Reisen immmer direkt bei Camping Car Hire gebucht und sind immer sehr gut damit gefahren (nein, ich habe KEINEN Vorteil durch diese Aussage :-)). Über andere Autovermieter kann ich nichts sagen.
Im Etosha wollen wir - den Preisen zum Trotz - im Park campieren (welches Camp???)
Wenn ich zu wählen hätte, würde Okaukuejo den Zuschlag erhalten, weil das Wasserloch dort am meisten hergibt.
Ab und zu werden wir wohl aber auch eine Lodge einstreuen (z.B. Vingerclip). Empfiehlt sich irgendwo eine Reservation (Lodge/Camping)?
Es empfiehlt sich immer dort zu reservieren, wo ihr auch wirklich "unterkommen" wollt. Wenn es eben nicht so wichtig ist, kann man ja auch darauf verzichten. Wir -als notorische Nichtcamper- reservieren immer und alles vor 🙂. Das liegt einfach daran, dass wir am Tagesende wissen möchten, wo wir unterkommen.
Viele Grüße
Achim
FRfreshmanThemenstarter28 Beiträge · seit 200702. Nov. 2007 · #19News von der Planungsfront!
Nach hin und her und vielem Lesen tendieren wir gerade dazu, so mehr oder weniger wie Achim zu reisen.
Momentan sieht unsere Planung folgendermassen aus (is aber noch nix fix...):
Wir buchen einen 4x4 ohne Zelt (Nissan KC, hat der genug Platz?), den Flug (Abflug erste Aprilwoche 08, Rückflug letzte Aprilwoche 08) und die meisten Unterkünfte von der Schweiz aus. Aufs Campieren werden wir verzichten und dafür in (vorreservierten) Unterkünften nächtigen. Was hält Ihr davon? Und was hält Ihr von folgender Route (bin Afrika-Einsteiger!):
1. Tag: Ankunft Windhoek, Bezug Auto (Pension Moni)
2. Tag: Windhoek - Kalahari-Region (Kalkrand oder so, z.B. Intu Africa Lodge bzw. was günstigeres)
3. Tag: Kalkrand - Keetmanshoop (Gessert Guesthouse)
4. Tag: Keetmanshoop - Fish River Canyon (Canyon Roadhouse)
5. Tag: Fish River Canyon (Canyon Roadhouse)
6. Tag: Fish River Canyon - Aus (Klein-Aus Vista)
7. Tag: Aus - Tirasberge (Unterkunft muss ich noch suchen. Tips?)
8. Tag: Tirasberge - Sesriem (Sossusvlei Lodge)
9. Tag: Sesriem (Sossusvlei Lodge)
10. Tag: Sesriem (Sossusvlei Lodge)
11. Tag: Sesriem - Swakopmund (Sams Giardino Pension)
12. Tag: Swakopmund - Twyfelfontein (Unterkunft muss ich noch suchen. Tips?)
13. Tag: Twyfelfontein - Outjo (Vingerklip Lodge)
14. Tag: Outjo - Etosha NP (Okaukuejo Restcamp)
15. Tag: Etosha NP (Okaukuejo Restcamp)
16. Tag: Etosha NP Okaukuejo - Etosha NP Namutoni (Namutoni Restcamp)
17. Tag: Etosha NP Namutoni - Waterberg-Region (Unterkunft muss ich noch suchen. Tips?)
18. Tag: Reservetag (wo auch immer einzuplanen...)
19. Tag: Waterberg-Region - in die Nähe von Windhoek (Unterkunft muss ich noch suchen. Tips?)
20. Tag: near Windhoek - Windhoek, Abflug
21. Tag: Ankunft Zürich
Ist die Route zu stressig? Wir möchten gerne ein wenig von allem sehen und können uns deshalb nicht auf eine Nord- ODER Südroute einigen. Aber ich denke, das ist machbar, oder? Habe extra geschaut, nicht mehr als 400 km pro Tag einzuplanen.
Ich hoffe, dass meine Gedanken und Routenvorschläge weiteren "Frischlingen" von Nutzen sein werden und bedanke mich bei Euch für die echt wertvollen Tips!
Achim G.294 Beiträge · seit 200702. Nov. 2007 · #20freshman schrieb:Nach hin und her und vielem Lesen tendieren wir gerade dazu, so mehr oder weniger wie Achim zu reisen.
Hallo Freshman,
das ist sicher eine ausgezeichnete Idee 🙂
Wir buchen einen 4x4 ohne Zelt (Nissan KC, hat der genug Platz?)
Hat er. Wir reisen immer im SC, ist zwar vorne ein wenig eng, aber das geht auch.
Aufs Campieren werden wir verzichten und dafür in (vorreservierten) Unterkünften nächtigen. Was hält Ihr davon?
Viel 🙂 Wir -meine Frau und ich- haben schlichtweg keine Lust auf das Campen, sondern möchten eine (schöne) feste Unterkunft haben, ein Bad, eine Speisekarte etc.
1. Tag: Ankunft Windhoek, Bezug Auto (Pension Moni)
Gute Idee. Dort waren wir auch mehrfach zu Gast. Einziger Nachteil ist, dass dort kein Abendessen angeboten wir. Da muss man schon fahren. Aber sonst ist Moni völlig ok.
8. Tag: Tirasberge - Sesriem (Sossusvlei Lodge)
9. Tag: Sesriem (Sossusvlei Lodge)
10. Tag: Sesriem (Sossusvlei Lodge)
Es ist zwar schon 10 Jahre her, als wir das letzte Mal dort waren, aber hier liest man ja eigentlich nur gutes.
12. Tag: Swakopmund - Twyfelfontein (Unterkunft muss ich noch suchen. Tips?)
13. Tag: Twyfelfontein - Outjo (Vingerklip Lodge)
Warum nicht 2 Tage Vingerklip?? Lohnt sich auf jeden Fall!!
14. Tag: Outjo - Etosha NP (Okaukuejo Restcamp)
15. Tag: Etosha NP (Okaukuejo Restcamp)
Ich kann das Preis-/Leistungsverhältnis nicht beurteilen, jedoch hat das Wasserloch schon was für sich.
16. Tag: Etosha NP Okaukuejo - Etosha NP Namutoni (Namutoni Restcamp)
Da würde ich die Mokuti-Lodge bevorzugen. Ist zwar recht groß, aber das verläuft sich und hat uns nie wirklich gestört.
17. Tag: Etosha NP Namutoni - Waterberg-Region (Unterkunft muss ich noch suchen. Tips?)
Okonjima (nicht gerade billig) oder Mt.Etjo (ein bisschen preiswerter).
(quote]
Ist die Route zu stressig?
Zum Süden kann ich nichts sagen, da wir noch nie dort waren. Der Rest ist m.E. stressfrei.
Beste Grüße
Achim
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