TITinoThemenstarter1 Beiträge · seit 200722. Sept. 2007 · #1Hallo zusammen,
am 09.11. fliege ich zum ersten Mal nach Namibia 🙂. Mache eine 14-tägige organisierte Rundreise.
Habe zwei Fragen…
Welche Fotoapparat-Einstellung an einer digitalen Spiegelreflexkamera (ISO etc.) sind zu empfehlen? (Bin kein Profi.)
Der nördlichste Punkt der Reise ist der Etosha Nationalpark für 3 Tage.
Welche Vorsichtsmassnahmen hinsichtlich Malaria sind zu empfehlen? Bin mir nicht sicher, ob Tabletten wirklich nötig sind?!
Freue mich über alle Tipps !
Vielen Dank im Voraus!
Viele Grüße
Tino 🙂
ahphoto272 Beiträge · seit 200722. Sept. 2007 · #2Die ISO-Einstellung ist immer unterschiedlich je nach Lichtsituation. Wenn du dich nicht auskennst, fotografier am besten im Automatikmodus und überlass der Kamera den Rest !
Bazi2'721 Beiträge · seit 200622. Sept. 2007 · #3Tino schrieb:Hallo zusammen,
am 09.11. fliege ich zum ersten Mal nach Namibia 🙂. Mache eine 14-tägige organisierte Rundreise.
Habe zwei Fragen…
Welche Fotoapparat-Einstellung an einer digitalen Spiegelreflexkamera (ISO etc.) sind zu empfehlen? (Bin kein Profi.)
Der nördlichste Punkt der Reise ist der Etosha Nationalpark für 3 Tage.
Welche Vorsichtsmassnahmen hinsichtlich Malaria sind zu empfehlen? Bin mir nicht sicher, ob Tabletten wirklich nötig sind?!
Freue mich über alle Tipps !
Vielen Dank im Voraus!
Viele Grüße
Tino 🙂
Hallo
Hier
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_easyfaq&Itemid=78werden Dir Deine diversen Fragen über Malaria beantwortet. Falls noch was fehlt, frage bitte Deinen Arzt.
Gisela
oribi818 Beiträge · seit 200722. Sept. 2007 · #4ahphoto hat schon auf die Fotofragen richtig geantwortet, nur leider neigt die Automatik oft zur höheren ISO-Zahl, was den Bildern nicht immer zugute kommt.
Ich habe standardmäßig ISO 100 eingestellt und weiche bei Tele-(Tier-)Aufnahmen meist auf ISO 400 ab.
Ist es wolkig/ duster werden ISO 100 meist sehr knapp. Ist bei Wildlifeaufnahmen viel gleichmäßige Farbfläche (z. B.) im Bild könnten ISO 400 zu viel sein. Ist es eine Nachtsafari sind ISO 800 die Höchstgrenze, weil ISO 1600 bei meiner Cam keine besonderen Ergebnisse liefert.
Wenn Dir das zu hoch war, bleib bei der Automatik.
Malariaprophylaxe wird gemeinhin nicht mehr empfohlen. Vorsorge gegen Mücken ist immer die beste Lösung.
GUGuido.Gast23. Sept. 2007 · #5Tino schrieb:Hallo zusammen,
Welche Fotoapparat-Einstellung an einer digitalen Spiegelreflexkamera (ISO etc.) sind zu empfehlen? (Bin kein Profi.)
Du hast 2 Möglichkeiten: Entweder Du setzt Dich ein bißchen mit der Technik auseinander und versuchst zu verstehen, wie das Ding arbeitet und welche Parameter sich beim Foto wie auswirken oder Du verlässt Dich darauf, dass die Konstrukteure Deiner Kamera einen guten Job gemacht haben und fotografierst im Automatikmodus bzw. mit dem jeweils naheliegendsten Motivprogramm wie "Landschaft" oder "Sonnenuntergang". Letzteres ist auch gar nicht verwerflich, denn es stellt ja nicht jeder Profiansprüche an seine Fotos. Es macht nur wenig Sinn, die Kamera durch manuelle Einstellungen überstimmen zu wollen, wenn man weniger weiß als die Kamera.
Eine pauschale Empfehlung "Stelle Knopf X auf Y und Du wirst Superfotos in Namibia machen", kann es leider nicht geben. Das hängt vom jeweiligen Motiv und auch vom Equipment ab.
Einen Einstieg findest Du u.a. hier:
http://www.striewisch-fotodesign.de/lehrgang/lehrg.htmDich dürfte aktuell vor allem die Rubrik Belichtung interessieren.
Guido
Armin2'346 Beiträge · seit 200623. Sept. 2007 · #6oribi.de schrieb:
Malariaprophylaxe wird gemeinhin nicht mehr empfohlen. Vorsorge gegen Mücken ist immer die beste Lösung.
Diese Aussage ist eine Verallgemeinerung, die jeglicher Grundlage entbehrt. Je nach Jahreszeit und Reisezeil ist eine Malariaprophylaxe mit Sicherheit dringend zu empfehlen. Die Einholung fachmännischen Rats ist daher absolut erforderlich.
Gruß
Armin
KAkatiti41 Beiträge · seit 200723. Sept. 2007 · #7es ist immer nur eine vorsorge, bekommen könntest du sie trotzdem, nur wird z.b. durch lariam (empfehlung des hamburger tropeninstitutes) dein blutbild so verändert, dass sie nicht mehr zwischen grippe und malaria unterscheiden können. sprühe dein zimmer abends vorm essen mit doom aus und dich selbst mit tabard ein. nimm zur not ein standby mittel mit, aber die ärzte kennen sich dort besser aus als hier. bin keine ärztin, lebe aber monatelang in nam. und toi toi nie malaria gehabt. die nebenwirkungen der tabletten können sehr heftig sein.
wie gesagt, medizinischer laie,
katiti
UTuta77 Beiträge · seit 200623. Sept. 2007 · #8zu malaria vorsorge kann dir nur dein arzt bzw das naechste tropeninstitut helfen.
wir nehmen immer prophylaxe, mein mann lariam und ich selbst malarone (darf kein lariam nehmen).
uta
GEGernot EickerGast28. Sept. 2007 · #9moin,
.............oder Apotheker!
GFGforce435 Beiträge · seit 200728. Sept. 2007 · #10Hallo Armin 🙂
deine Aussage kann man nicht so stehen lassen. Das Sicherheitsdenken der Europäer ist so hoch, das nicht mehr weiter nachgedacht wird. 😉
Wenn man einen Aphotheker in Windhoek dazu befragt (und die kennen sich gut aus) dann wird er einem allenfalls eine Prophylaxe zum mitnehmen empfehlen. Immer anders zusammengestellt, je nach Reiseverlauf. 😊
Er wird außerdem davor warnen, die Medikamente als Vorsorge einzunehmen, sondern sie erst bei einem akuten Anfall dem Arzt auszuhändigen oder, wenn man zu weit von einem med. Stützpunkt entfernt ist, 🤩 selber einzunehmen und sich dann sofort zu einer med. Station zu begeben.
Also keine Propühylaxe. 😵
So wurde mir das erklärt. 😐
LG
oribi818 Beiträge · seit 200728. Sept. 2007 · #11Bingo!
So kenne ich das auch, Gforce!
Und von der Richtigkeit dieser Aussage bin ich überzeugt!
Auch befreundete Ärzte, die in Afrika (u. a. Angola) lebten und arbeiteten, haben uns genau das bestätigt!
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200628. Sept. 2007 · #12katiti schrieb:es ist immer nur eine vorsorge, bekommen könntest du sie trotzdem, nur wird z.b. durch lariam (empfehlung des hamburger tropeninstitutes) dein blutbild so verändert, dass sie nicht mehr zwischen grippe und malaria unterscheiden können. sprühe dein zimmer abends vorm essen mit doom aus und dich selbst mit tabard ein. nimm zur not ein standby mittel mit, aber die ärzte kennen sich dort besser aus als hier. bin keine ärztin, lebe aber monatelang in nam. und toi toi nie malaria gehabt. die nebenwirkungen der tabletten können sehr heftig sein.
wie gesagt, medizinischer laie,
katiti
Hi,
Die "Nebenwirkungen" von Malaria aber auch.
Und ob sich Apotheker/Aertzte vor Ort besser auskennen als die in Europa/USA hmmm... ich weiss nicht??
Wo studieren diese Aertze eigentlich und wo wird intensiv geforscht ?? In Kinshasa vielleicht? Muss mir entgangen sein 😎
Nun ja, bei Vogelgrippe werden beinahe alle Hysterisch, und bei Malaria, ach ja habs vergessen ... Malaria ist keine "richtige" Krankheit.
Schmunzelnd und mit verwundertem Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Armin2'346 Beiträge · seit 200628. Sept. 2007 · #13Liebe(r) "oribi",
liebe(r) "Gforce",
was ihr hier von euch gebt, ist schlicht gesagt abenteuerlich. Ich habe mich lediglich ganz konkret an deiner Aussage, "oribi"
"Malariaprophylaxe wird gemeinhin nicht mehr empfohlen."
gestört. Mit euren kompromisslosen Aussagen (s. auch "Also keine Propühylaxe" von dir, "Gforce") behauptet ihr ja praktisch gottgleich, dass das Thema "Malariaprophylaxe" endgültig und offiziell erledigt ist. Seid ihr euch eigentlich der möglichen Auswirkungen solcher Aussagen auf Afrika-Neulinge bewusst, die hier Rat suchen?
Habe gestern noch in der Zeitung über die "Geißeln der Menschheit" gelesen, dass zurzeit weltweit rund 500 Mio. Menschen an Malaria erkrankt sind - und da schüttelt ihr das Thema "Prophylaxe" einfach so ab, statt eure Ansicht zu dem Thema ausdrücklich als persönlich zu bezeichnen und den Hinweis auf fachärztlichen Rat zu geben. Ich fasse es nicht.
Kann nur allen thematisch Interessierten raten, auf solche einseitigen Äußerungen nichts zu geben und ärztlichen Rat einzuholen. Vielleicht kommt ihr ja dann sogar zu der Überzeugung, im einen oder anderen Fall wirklich auf Prophylaxe zu verzichten, wie wir es bei der nächsten Reise nach Abwägen von Nutzen und Risiken auch tun werden, aber ich wehre mich einfach gegen Verallgemeinerungen, wie sie hier von "oribi" und "Gforce" verbreitet werden.
Gruß
Armin
oribi818 Beiträge · seit 200728. Sept. 2007 · #14@ Armin:
Natürlich ist die Entscheidung jedem selbst überlassen, aber das ist grundsätzlich so.
Hier sind wir ein Forum und die Meinung jedes Einzelnen gefragt. Ein eindeutiger Hinweis auf die "persönliche Meinung" erübrigt sich daher.
Außerdem steht die Frage:
Namibia bis max. Etosha im Norden. Auch die Reisezeit und die Art und Weise der Reise (organisiert) stehen fest.
Aussagen, die auf keine allgemein gültige Antwort abzielt, sondern auf Erfahrungsberichte genau zu der gestellten Frage.
Meinungen gehen eben auch mal auseinander.
GFGforce435 Beiträge · seit 200728. Sept. 2007 · #15Liber Armin, 🙂
bevor dir nun der Hals platzt, lies doch noch mal, was ich da geschriebben habe. Ich habe ausdrücklich auf viele Gespräche mit Apothekern verwiesen. 😮
Diese hochgebildeten Menschen VOR ORT kenne sich recht gut aus. 🤨
Recht hast du, das es sich um MEINE Meinung handelt. Aber, wie du weiter lesen kannst, ist meine Meinung wahrlich nicht alleinstehend.
Ich habe über 12 Jahre im südliche Afrika gelebt und bin nie von einer "tropischen"😃 Krankheit befallen worden Das als Reiseveranstalter, der (fast) immer mit seinen Klienten unterwegs war.
Nochmal: erst lesen, dann kritisieren.
Nichts für Ungut
Sanne2'462 Beiträge · seit 200628. Sept. 2007 · #16Hallo Gforce,
jeder hat seine eigene Meinung und auch ein Recht auf diese. Aber ein Hinweis auf "habe 12 Jahre in Afrika gelegt und keine tropische Krankheit bekommen" kann doch nicht ernsthaft für Dich ein Argument sein.
Für mich klingt das nach: Habe 30 Jahre geraucht und keinen Lungenkrebs! Heißt das, dass Rauchen dann nicht zu Krebs führt/ führen kann?
Nichts für ungut.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200628. Sept. 2007 · #17Hallo Leute,
vom 1. Januar 2007 bis heute 14.45Uhr sind in der Schweiz 3 Personen an Malaria verstorben, eine weit grössere Zahl leidet an den Folgen der Malaria - dies schreibe ich nur damit mal alle verstehen das Malaria kein Hirngespinst der Pharmaindustrie sondern eine reale Krankheit ist.
Die Zahlen lassen sich so ungefähr mal 20 multiplizieren um ein Resultat für Deutschland zu haben (scheinbar reisen Deutsche mehr als Schweizer)
Zum Thema Apotheker, das sind Akademiker mit einer sehr guten uns sehr soliden Ausbildung, aber es sind keine Aerzte uns schon gar nicht Tropenmediziner und ihr könnt euch im nachhinein nicht bei ihnen beschweren.
Es ist in etwa ähnlich wie mit Aids, man kann es schon beim ersten ungeschützen Verkehr erhalten und obwohl man Kondome benutzen könnte stecken sich erstaunlich viele Touristen an. Also spielt es gar keine Rolle was ein Apotheker empfielt, unvernünftige Leute werden immer einen Grund finden um ihre Sorglosigkeit zu rechtferigen.
Nur gut ist Malaria keine hochansteckende Krankheit und jeder Betoffen muss im Fall einer Erkrankung weitgehenst alleine damit klar kommen. Ausser das seine Angehörigen auch darunter zu leiden haben und das Gesundheitswesen für die möglichen langwierigen Behandlungen auf kommen muss wird wenigsten kein 3.er betroffen.
Hier noch einmal der Link zu einem meiner früheren Beiträge
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=view&id=35115&catid=139&limit=6&limitstart=0PS. Ich nehme immer Proph..... ihr wisst schon was... und lebe immer noch 😈
Gruss euer VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
swisschees1'715 Beiträge · seit 200628. Sept. 2007 · #18Wenn Alex die Automatik empfiehlt denke ich dass er als Profi immer manuel einstellt.;)
Bei mir sind im Süden die Fotos so immer eher zu hell und das trotz UV-Filter.
Aber mit einer Digital-Camera kann man ja das Bild gleich anschauen und ev. korrigieren.
Gruss
Emanuel
PS: Mach doch das nächste mal für zwei Themen auch zwie Threads.
ahphoto272 Beiträge · seit 200728. Sept. 2007 · #19Nein meistens fotografiere ich in Blendenautomatik, belichte aber in Afrika standardmäßig 2/3 Blende unter.
Zur Malaria sag ich nix mehr, da hab ich in einem anderen Fred mich schon asgelassen. Nur soviel: Solche pauschalen Ratschläge "Nie eine Prophylaxe" sind fachlich gesehen Schwachsinn und sind in einem solchen Forum mehr als fragwürdig um nicht zu sagen fahrlässig. Ihr seid alle keine medizinischen Fachleute oder irre ich da ?
Hat einer von euch schon mal einen Patienten erlebt, der glücklicherweise eine Malaria überlebt hat und jetzt aber noch jahrelang an den Folgen leidet ???
Ich wünsche es euch nicht !!!
Schöne Grüße von einem Akademiker mit einer soliden Ausbildung !
PEpebble202 Beiträge · seit 200728. Sept. 2007 · #20uta schrieb:zu malaria vorsorge kann dir nur dein arzt bzw das naechste tropeninstitut helfen.
wir nehmen immer prophylaxe, mein mann lariam und ich selbst malarone (darf kein lariam nehmen).
uta
Hallo Uta,
mich würde mal interessieren, wie du das malarone vertragen hast.
Auch ich darf kein anderes Medikament nehmen (Herz- und Lungenkrank, Marcumarpatient), deshalb wurde mir vom Tropeninstitut in Hamburg nur Malarone so kurz wie möglich zu nehmen empfohlen, also nur Etosha-Pfanne.
Auch Erfahrungen von anderen wären hilfreich. Wir fliegen im Februar.
Gruß
Henni
"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum"