Qualität Lebensmittel

21 Antworten · 5'942 Aufrufe · gestartet 18. Juli 2007 von AndreaDD
Antworten
Themenstarter12 Beiträge · seit 200718. Juli 2007 · #1
Wie sieht es aus mit der Frische von Lebensmitteln aus kleinen Shops oder Gaststätten? Frage deshalb, da wir in unserem letzten Urlaub auf den Seychellen in einem Take away shop gebratene Hähnchenschenkel gegessen haben und dann den ganzen nächsten Tag auf der Toilette bzw. im Bett verbringen mussten. Diese waren wohl nicht mehr gut und wurden trotzdem gebraten verkauft. Das wollen wir nicht nochmal erleben. Uns wurde damals auch geraten, keine Milchprodukte und Eiswürfel zu essen. Ist das in Namibia ähnlich? Müssen wir auch in den Hotels auf bestimmte Produkte verzichten?

Viele Grüße
Andrea 😕
1'450 Beiträge · seit 200618. Juli 2007 · #2
Hallo Andrea,
wie es in Hotels (bzw. Lodges) aussieht, kann ich nicht beurteilen, da wir immer campen. Aber "kleine Shops oder Restaurants" ausserhalb von Windhoek oder Swakopmund und noch ein paar grösseren Städten wirst Du kaum finden, Es gibt zwar in den Dörfern meistens einen kleinen Laden wo die Einheimischen einkaufen, aber als Tourist wirst Du dort ausser evtl. einer Cola bestimmt nichts einkaufen. Also wann immer ein grosser Supermarkt auf dem Weg liegt, dort einkaufen. Dort ist auch die Qualität und Frische mit europäischen Verhältnissen vergleichbar.
Gruss Beate
1'036 Beiträge · seit 200618. Juli 2007 · #3
Allgemein kann man sagen ist die Qualität gut

Salat usw ist relativ wenig auf dem Markt und kann auch in Gastsätten etwas "rostig" sein

In den Rastlagern ZB Halali war es bei uns am schlechtesten, trotzdem gab es kein Problem.

Im Notfall immer etwas dabei haben, auch Wasser, besonders Windhuk hat so seine Tücken, zumindest bei mir.......

Grüsse Georg
HOME mit Afrika Links http://www.dersofaladen.de/home/ www.dersofaladen.de
2'610 Beiträge · seit 200718. Juli 2007 · #4
Hallo,

wir haben auch des öfteren in den Take Aways Kleinigkeiten gegessen (manche Tankstellen haben auch einen Take Away). Eigentlich haben wir nie Probleme damit gehabt. Da ich aber im allgemeinen sehr Magen-Darm empfindlich reagiere, trinke ich zur Prohylaxe jeden Morgen in Afrika( und nur in Afrika!!!) auf nüchternen Magen einen Schluck hochprozentigen Alkohol. Hat bis jetzt noch immer geholfen! Einen Urlaub hatte ich keinen Alkohol gekauft und da ging die Rennerei schon nach ein paar Tagen los.

Grüße Jambotessy 😛
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
2'732 Beiträge · seit 200618. Juli 2007 · #5
Im Notfall immer etwas dabei haben - besonders Windhuk
Hallo Georg stimmt! Winduk sollte niemals ausgehen! 😄 . Aber du hast Recht nach einigen Liter ist mir auch immer so schlecht 🤢
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
7'296 Beiträge · seit 200618. Juli 2007 · #6
Andreas Cierpka schrieb:
Im Notfall immer etwas dabei haben - besonders Windhuk
Hallo Georg stimmt! Winduk sollte niemals ausgehen! 😄 . Aber du hast Recht nach einigen Liter ist mir auch immer so schlecht 🤢
... ob Andrea jetzt erkennt, daß hier wohl Windhoek Lager gemeint ist? ...
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'296 Beiträge · seit 200618. Juli 2007 · #7
Hallo Andrea,
ich habe in Namibia immer genauso gegessen wie in Deutschland, also das, worauf ich gerade Lust hatte. Das Einzige, was ich vermieden habe, war Eis von den Eisverkäufern, die gelegentlich mit dem Fahrrad unterwegs sind.

In den Supermärkten kannst Du einkaufen wie in Deutschland auch. In den kleineren Läden und in den Dörfern kann es schon mal sein, daß über Nacht kein Strom vorhanden ist und die Kühltruhen eben nicht mehr aktiv kühlen. Davon wird ja auch nicht gleich Alles schlecht, aber bei Tiefkühlprodukten kann es vielleicht sein, daß die dann doch immer wieder mal antauen.

In Hotels und besseren Lodges sollte es auch keine Probleme geben. In einfachen Unterkünften, die Du vermutlich aber nicht aufsuchen wirst, kann das anders aussehen.

Kleiner Tipp: Schau gerade in kleinen Läden mal genauer aufs MHD bzw. Verfallsdatum. Bei Joghurt ist das z.B. häufig mal überschritten und wer empfindlich reagiert, kauft dann halt lieber mal was Anderes.
Eiswürfel mag ich persönlich sowieso eher nicht, aber ich habe insgesamt Hunderte Liter Leitungs- und Brunnenwasser in Namibia getrunken (egal wo), ohne einmal Probleme zu bekommen. Es gibt aber Reisende, die auf das Leitungswasser dort empfindlicher reagieren und damit vielleicht auch auf Eiswürfel.

Ich würde mir nicht zuviel Sorgen machen. Mit etwas Pech kannst Du Dir auch hierzulande irgendwo was einfangen. Ich habe aber auch leicht Reden ... mir ist ja nix passiert ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
571 Beiträge · seit 200619. Juli 2007 · #8
Hallo Andrea,
ich halte mich an meni chinesisches Sternbils "Schwein" und esse bzw. trinke auch in entfernten Regionen nahezu alles. Das ist mir noch nie schlecht bekommen. Aber manch einer reagiert eben empfindlicher. Unsere (Expat-) Freundin in Nam trinkt z.B. nur gekauftes Wasser, wir nehmen ungekocht und ohne Zusatzstoffe auch das Wasser am Southgate 😮 In Take Aways liegts Unjwohlsein m.A. eher an schlechten Fett/Öl, wie in unseren Pomesbuden hin und wieder. Aber ranziges, muffliges oder sonstwie merkwürdig gefärbtes oder offensichtlich mehrfach angetautes Fleisch würde ich natürlich weder im Supermarkt noch sonst einem Laden kaufen. Das kommt vor, ist aber nicht die Regel in Nam. Dann müssen halt Konserven her. Ach ja, einmal war uns heftig schlecht, nach einem Mint vom Lamm/Hammel, gekauft beim Buren in Keetmanshoop.
Steinbeisser
413 Beiträge · seit 200619. Juli 2007 · #9
Hallo Andrea,

Bei Tankstellen und Take Aways wuerde ich prinzipiell vorsichtig sein, vor allem mit Huhn und Fisch. Wir begegneten einem Paerchen, die 10 Tage ihres Urlaubes mit Salmonellenvergiftung in Windhoek im Krankenhaus zugebracht haben, da sie an einer Tanke Fisch gegessen hatten.

herzliche Gruesse Kitty
0
1'009 Beiträge · seit 200719. Juli 2007 · #10
Hallo Andrea,
wie gesagt, niemals ohne Windhouk Lager !!!

Jetzt ganz ernst, wenn Ihr Camping macht, werdet Ihr sicher in den
Spar oder sonstigen größeren Märkten einkaufen. Die Qualität dort
ist einwandfrei. Auf evtl. Verfall muß man aber hier wie dort achten.
Fleisch in der Metzgerei in Klein-Windhuk für die ersten Tage
in Vacuum verpacken lassen und ab in den Engel. Konserven wie
Bohnen,Mais,Tomatensouce mit Zwiebeln.Des weiteren einige
Crackers oder Knabbergebäck für den kleinen Hunger unterwegs.

Wenn Ihr in Lodges fahrt, dann nur die Cräckers, Wasser und ...
natürlich Windhuk Lager.

Grüße aus Rodgau

Jürgen
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit unsere Website: SAMMY FAMILY
982 Beiträge · seit 200619. Juli 2007 · #11
einfache Sache: cook it, boil it, peel it or forget it.
Follow me on Twitter. Kontaktiere mich per Facebook Reiseberichte, Bilder und Panoramen aus Afrika: http://travel-pictures.net
382 Beiträge · seit 200619. Juli 2007 · #12
Ich denke man sollte überall die grundlegenden Regeln beachten!

Cook it peel it or forget it trifft da fast immer zu 😉


offenes Eis würd ich nie essen. Ganz schlimm kann auch Salat sein (Fäkalbakterien durch Düngung).

Aber im Prinzip gibts in Namibia dahingehend keine wirklichen Problem. Die großen Einkaufsmärkte (gibt viele Spar!) schauen nicht anders aus als bei uns und bieten guten Waren an!

Nicht auf das SAVANNA DRY vergessen 😉
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
7'269 Beiträge · seit 200619. Juli 2007 · #13
BaliHai schrieb:
Nicht auf das SAVANNA DRY vergessen 😉
Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass es ab drei-vier Savannas pro Tag auch mal Durchfall geben kann 🤢 Naja, seither versuchen wir uns zu mässigen 😎

Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
382 Beiträge · seit 200619. Juli 2007 · #14
chrigu schrieb:
BaliHai schrieb:
Nicht auf das SAVANNA DRY vergessen 😉
Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass es ab drei-vier Savannas pro Tag auch mal Durchfall geben kann 🤢 Naja, seither versuchen wir uns zu mässigen 😎

Chrigu
na ja, dass kann man in Kauf nehmen 🙂
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
77 Beiträge · seit 200619. Juli 2007 · #15
ich reise seit 1992 im suedlichen afrika, und habe noch nie beschwerden gehabt. ich achte auch nicht immer auf die "cook it...." regel, esse salat etc. das haengt sicherlich auch teilweise davon ab, ob man einen robusten magen hat oder nicht.

mir machen uebrigens auch drei savannahs nichts aus 😗


uta
7'296 Beiträge · seit 200619. Juli 2007 · #16
uta schrieb:
mir machen uebrigens auch drei savannahs nichts aus 😗
... versuchs mal mit drei Chibuku. 😉
Ich habe nur zweieinhalb geschafft ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'009 Beiträge · seit 200719. Juli 2007 · #17
Hi Wolfgang,

was bitte ist Chibuku ?
Habe ich noch nie gehört, muß aber garnichts heißen !!! 😉

liebe Grüße
Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit unsere Website: SAMMY FAMILY
77 Beiträge · seit 200619. Juli 2007 · #18
wikipedia weiss es:

Chibuku is a brewery in Botswana, Zimbabwe, Zambia and Malawi. The beer Chibuku Shake Shake (so called because it separates out and must be shaken) is brewed from a mix of sorghum and maize, and sold in paper cartons.

It is also sold in 2 liter brown plastic containers with a wide blue lid, and in Zimbabwe these are known as "scuds" after the infamous missile used in Iraq. It is sometimes mixed with milk and cream for breakfast. To the inexperienced palate it tastes like gruel and sour milk, and is unpalatable.

Chibuku is best drank 2 days after brewing; drinking chibuku after 6 days of brewing is not recommended as it is prone to make people sick.

Although chibuku is considered by some to be delicious, there is bad stigma towards those who drink it. It is thought to be a drink for lower class people.

ich bleibe meinem savannah treu. da weiss ich, dass mir weder nach 2 noch nach 6 tagen schlecht wird 😈
7'296 Beiträge · seit 200620. Juli 2007 · #19
sammy schrieb:
was bitte ist Chibuku ?
Uta hats ja schon recht gut erklärt und ich ergänze noch kurz ...

Das Zeugs wird häufig auch in so einer Art Tetrapak verkauft und muß vor dem Öffnen geschüttelt werden, damit sich die absetzenden Bestandteile wieder mit dem Rest vermischen. Ansonsten wirds nach unten immer "fester". Das Zeugs gärt jedoch in der Verpackung weiter (die ist bisweilen bereits sehr aufgebläht), so daß man es nur vorsichtig schütteln kann und dabei immer die oberen Teile der Verpackung gut zuhalten muß.
Auf dem Land wird das Zeugs auch aus offenen 20-30 Liter-Fässern geschöpft.

Es ist wesentlich billiger als Bier und den meisten Weißen -so sie es probiert haben- schmeckt es nicht. Mir hats auch erst beim zweiten Mal geschmeckt, aber dann fand ich das klasse. Man bekommt das Zeug meist nur in sehr einfachen Kneipen, in die sich Touristen normalerweise eher sehr selten verirren oder -meist nur unter der Hand- auf den Märkten.

Die Einheimischen freuen sich oft, wenn man als Weißer Chibuku trinkt oder danach fragt. Es kommt dann schnell vor, daß man zu weiteren Runden eingeladen wird. Nach 2,5 Litern bei über 30 Grad mußte ich die weiteren Einladungen dann aber ablehnen. Das Zeug steigt schon auch ordentlich in den Kopf und der Magen/Darm kann schon auch aktiv werden....

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
655 Beiträge · seit 200620. Juli 2007 · #20
hallo sammy, apropro qualität: manche halten dies für unabdingbar im essen [bild: 3644] 🤩 😈 🤢 🤢 . gesehen in mariental im sparmarkt. lb gruß von helga
0