Deutscher nahe Windhuk von Räubern ermordet!

127 Antworten · 49,9k Aufrufe · gestartet 10. Juli 2007 von Hiluchs
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Themenstarter527 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · #1
Hier eine Pressemeldung:
http://www.namibian.com.na/2007/July/national/07A35BCAD6.html

Mein Beileid an die Witwe und alle weiteren Familienangehörigen!

Seid bitte alle vorsichtig! Die Verbrecher können, wie sich abermals zeigt, überall lauern!

Hiluchs<br><br>Post geändert von: Hiluchs, am: 10/07/2007 10:12
118 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · #2
Ich bin wirklich entsetzt über diese abscheuliche Tat und hoffe dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden!

Auch mein Beileid ist den Hinterbliebenen gewiß!

Be careful!
Gast10. Juli 2007 · #3
Sowas ist richtig Mist und verursacht ein arg mulmiges Gefühl, zumal sich so eine Situation auch bei größter Vorsicht nicht ausschließen lässt.

Guido
11 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · #4
Wenn ich solche Nachrichten lese, wird mir immer bewusster welches Glück wir hatten als wir im FEB in Livingstone ebenfalls überfallen wurden, uns aber körperlich nichts passiert ist.
So was ist einfach Käse.

Mein aufrichtiges Beileid an die Hinterbliebenen

Rudi
rz
26 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · #6
Nachdem wir in gut einem Monat in Richtung Namibia unterwegs sein werden, lässt mich dieser Vorfall nicht unberührt, abgesehen vom persönlichen Schicksal der Witwe. Gibt es bei euch die Erfahrung, dass solche Überfälle immer wieder einmal vorkommen? Wie kann man sich wirklich schützen davor? Welche Vorsichtsmaßnahmen sind zu treffen? Danke für jeden guten Ratschlag. Christine
136 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · #7
Das ist ja mehr als heftig... Da kann man nur hoffen, dass einem selber so etwas nie passiert. Wir fliegen morgen nach Südafrika usw. - hoffentlich hast sich das komische Gefühl in der Bauchgegend bis dahin wieder verzogen.

LG Uwe
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http://www.derknipser.net
"Colors of Africa" - die ersten Fotos unserer Afrikareise 2011 sind online! Uwe Hasubek Photography
382 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · #8
Unglaublich. So etwas macht mich wirklich traurig weil es einen großen Schaden für das Land verursacht und man wenn man so etwas liest immer ein mulmiges Gefühl im Bauch hat wenn man wieder nach Namibia kommt...

Ich befürchte dass es nicht besser wird...

Schützen kann man sich vor so etwas nicht...:(
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
886 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · #9
Habe auch gerade diesen Bericht gelesen und bin sehr betroffen, mit welcher Brutalität dort vorgegangen wurde. Mir tut ganz extrem die Ehefrau leid, die alles mit ansehen musste. Frage mich, genau wie muenzel, was hätte man anders machen sollen ?

LG lisolu
382 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · #10
Okavango schrieb:
Gibt es bei euch die Erfahrung, dass solche Überfälle immer wieder einmal vorkommen? Wie kann man sich wirklich schützen davor? Welche Vorsichtsmaßnahmen sind zu treffen?
Ich weiß, dass ich hiermit teils eine unbeliebte Meinung vertrete, aber ich persönlich halte mich zum Schutz vor solchen Taten von schwarzen Bewohnern fern!
Es ist uns leider nicht möglich auf offener Straße oder auch auf dem Lande zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Das Risiko ist einfach zu groß.
Laßt Euch auf keine Unterhaltungen, Betteleien und einseitige Gespräche ein. Steigt, wenn möglich nicht in einsamen und unübersichtlichen Gegenden aus (siehe Überfall Mondlandschaft und hier!) und wenn Euch irgendetwas nicht geheuer ist, dan sofort ins Auto und mit Vollgas davon!

Mein Kontak mit diesem Teil der Bevölkerung beschränkt sich daher leider auf Angestellte von Farmen, Restaurants und Tourist-Guides. Auch hier kann man interessante Gespräche haben und geht dabei keinerlei Risiko ein, da diese Menschen sehr friedlich sind... Und jetzt dürft Ihr mich deshalb gern kritisieren, aber da ich es als meine Lebensversicherung betrachte, werde ich es weiter so handhaben müssen. :(<br><br>Post geändert von: Okavango, am: 10/07/2007 11:01
Ich kann Dir hier nur zu 100% bei pflichten! Auch ich versuche es so zu hand haben!

An keinen unübersichtlichen Stellen und schon gar nicht bei Siedlungen stehen bleiben! Den Aufenthalt in Städten zum Einkaufen und Tanken so kurz wie möglich halten und sich auf keine Gespräche einlassen!

Ich muß ehrlich gestehen, dass ein mulmiges Gefühl doch manchmal meine unbeschwerte Urlaubsfreude trübt...
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
1'457 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · #11
Vorwerfen kann man es euch sicher nicht, aber es ist schade, weil ihr so nicht die Wirklichkeit und Namibia kennenlernt.

Ich hatte bis nun auch immer Glück, wenn mal was passiert, wirft man es sich sicherlich vor.
26 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · #12
An keinen unübersichtlichen Stellen und schon gar nicht bei Siedlungen stehen bleiben! Den Aufenthalt in Städten zum Einkaufen und Tanken so kurz wie möglich halten und sich auf keine Gespräche einlassen!


Mit dieser Haltung entgeht einem wahrscheinlich schon ein großer möglicher Erlebnisbereich in Namibia.Sollte man sich wirklich so strikt abgrenzen?
Ist es ratsam die Straße C28 nicht zu fahren und dafür die Straße C 26 in Richtung Naukluft zu nehmen?<br><br>Post geändert von: muenzel, am: 10/07/2007 11:21
249 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · #13
BaliHai schrieb:
Okavango schrieb:
Gibt es bei euch die Erfahrung, dass solche Überfälle immer wieder einmal vorkommen? Wie kann man sich wirklich schützen davor? Welche Vorsichtsmaßnahmen sind zu treffen?
Ich weiß, dass ich hiermit teils eine unbeliebte Meinung vertrete, aber ich persönlich halte mich zum Schutz vor solchen Taten von schwarzen Bewohnern fern!
Es ist uns leider nicht möglich auf offener Straße oder auch auf dem Lande zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Das Risiko ist einfach zu groß.
Laßt Euch auf keine Unterhaltungen, Betteleien und einseitige Gespräche ein. Steigt, wenn möglich nicht in einsamen und unübersichtlichen Gegenden aus (siehe Überfall Mondlandschaft und hier!) und wenn Euch irgendetwas nicht geheuer ist, dan sofort ins Auto und mit Vollgas davon!

Mein Kontak mit diesem Teil der Bevölkerung beschränkt sich daher leider auf Angestellte von Farmen, Restaurants und Tourist-Guides. Auch hier kann man interessante Gespräche haben und geht dabei keinerlei Risiko ein, da diese Menschen sehr friedlich sind... Und jetzt dürft Ihr mich deshalb gern kritisieren, aber da ich es als meine Lebensversicherung betrachte, werde ich es weiter so handhaben müssen. :(<br><br>Post geändert von: Okavango, am: 10/07/2007 11:01
Ich kann Dir hier nur zu 100% bei pflichten! Auch ich versuche es so zu hand haben!

An keinen unübersichtlichen Stellen und schon gar nicht bei Siedlungen stehen bleiben! Den Aufenthalt in Städten zum Einkaufen und Tanken so kurz wie möglich halten und sich auf keine Gespräche einlassen!

Ich muß ehrlich gestehen, dass ein mulmiges Gefühl doch manchmal meine unbeschwerte Urlaubsfreude trübt...
Ich wuerde dazu noch sagen, den Autoschluessel abziehen, auch wenn einer im Auto sitzenbleibt....man weiss ja nie, ploetzlich steigt womoeglich einer ein und faehrt los . Wir haben uns auch unterwegs immer eingeschlossen im Auto - vor allem in den Staedten. Hier in Italien machen wir das uebrigens auch. Waehrend unseres ganzen Namibia-Urlaubes haben wir uns aber ehrlich gesagt nie irgendwie bedroht gefuehlt, nur in Khorixas war's und nicht richtig wohl, als wir tankten und mehrere aufdringliche Figuren um den Wagen herumschlichen.

Gruss-Christine
118 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · #14
Mit dieser Haltung entgeht einem wahrscheinlich schon ein großer möglicher Erlebnisbereich in Namibia.
Das meine ich nicht! Siehe mein letztes Posting. In anderen Urlaubsländern hast Du auch nicht besonders intensiven Kontakt zu der einheimischen Bevölkerung. Es ist nicht so, dass man Namibia nicht kennenlernt, wenn man nicht mit jedem Stadt- und Landbewohner gesprochen hätte, zumal ein Großteil eh nicht unsere gängigen Sprachen spricht.
Ist es ratsam die Straße C28 nicht zu fahren und dafür die Straße C 26 in Richtung Naukluft zu nehmen?
Ich wüßte nicht, was gegen die Benutzung der C 28 spricht. Wenn Du im FAHRENDEN Fahrzeug sitzt, kann Dir eigentlich nichts passieren, abgesehen natürlich von Verkehrsunfällen. Allerdings gab es auch hier im letzten Jahr eine Ausnahme im Caprivi, wo ein Wild gewordener auf fahrende Kfz schoß!
Aber: HALTE BLOß NICHT AN UNÜBERISCHTLICHEN STELLEN AN! Es gibt genug Aussichtspunkte, an denen Du nach allen Seiten 10km schauen kannst. Du solltest nur an solchen übersichtlichen Stellen anhalten! Es muß nicht unbedingt der offizielle Rastplatz sein!
Gast10. Juli 2007 · #15
Okavango schrieb:
Steigt, wenn möglich nicht in einsamen und unübersichtlichen Gegenden aus (siehe Überfall Mondlandschaft und hier!) und wenn Euch irgendetwas nicht geheuer ist, dan sofort ins Auto und mit Vollgas davon!
Nun ja. Das ich irgendwo anhalte und mal schnell 100 Meter laufe um ein paar Fotos zu machen, kommt im Urlaub üblicherweise vielfach täglich vor. In Europa krabbel ich meistens sogar nach Mitternacht durch alle möglichen Gegenden, um ein paar schöne Nachtfotos zu schießen. Wenn ich darauf verzichten sollte, vergeht mir der Urlaub schon fast. Das ist natürlich eine unschöne Zwickmühle. Ich fotografiere einfach sehr gern: http://www.flickr.com/photos/hurzpurz/

Sollte man Kauf und Mitnahme von Pfefferspray in Erwägung ziehen?

Guido<br><br>Post geändert von: login37, am: 10/07/2007 11:36
382 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · #16
Ich muß sagen, dass mir dadurch nicht wirklich viel entgeht. Ich hatte nicht den Eindruck dass man mit den meisten Menschen die einem in den Orten etc. gleich umzingeln sinnvolle Gespräche führen kann.

Es geht immer nur darum dass sie was wollen von Dir. Von mir kriegen solche aber nix und ich diskutiere nicht mit denen.

Das ist traurig, ist aber im südlichen Afrika leider so. Gute Gespräche haben wir eigentlich immer mit den Farmbesitzern und Mitcampern gehabt. Ein Paar aus Windhoek hat ausn erzählt, dass in WHK schon mal Menschen wg. ihres Handys erschossen werden und Einbrüche an der Tagesordnung stehen und ich denke die müssen es wissen! Daher gilt für mich das Risiko so gering als nur irgendwíe möglich zu halten, denn ich möchte noch viel auf dieser Welt erleben!
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
249 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · #17
Da bin ich nochmals - ich frag' mich schon seit laengerem, wie sicher od . unsicher die diversen Spaziergaenge in der Naehe der Lodges sind (in der Naehe der Vingerklip waren wir z.B.fast 2 Stunden unterwegs). Vielleicht sind solche Befuerchtungen wirklich uebertrieben - bin ich damit alleine ?

Christine
382 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · #18
hmm, na ich denke dass eine gewisse Gefahr auch hier gegeben ist, wobei für die sicher mehr zu holen ist wenn sie ein Auto überfallen wo man zwangsläufig alles mitführt!
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
3'175 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · #19
Keine Frage so ein Vorfall ist unendlich schlimm.
Ich frage mich ob in Europa nichts dergleichen passiert???
In Namibia bekommt man halt alles sofort mit!
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
852 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · #20
Hallo!

@Christine: Deine angst ist berechtigt, vor einer Zeit wurden Touristen
im versteinerten Wald überfallen, sie hatten sogar einen dieser Guides
dabei. Schon ein Fotoaparat kann der Grund für einen Mord sein.🤢

Gruß Christian
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