Touristen-Abzocke Duesternbrook

38 Antworten · 17,1k Aufrufe · gestartet 25. März 2007 von Scally69
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ThemenstarterGast25. März 2007 · #1
Warnung vor der Gaestefarm Duesternbrook, ca. 40 km nördlich von Windhoek

An dieser Stelle möchte ich allen, die eine Namibia Reise planen, von meinen üblen Erfahrungen in Duesternbrook Ende Februar 2007 berichten:

Zunächst sei erwähnt, dass ich mit 7 Übernachtungen länger als der übliche Tourist auf dieser Farm gewohnt habe, allerdings dennoch früher als geplant abgereist bin.

Der Inhaber Johann Vaatz, ein Namibianer deutschen Ursprungs, hat offensichtlich das Ziel, seinen Gästen möglichst viel Geld gegen möglichst wenig Leistung aus der Tasche zu ziehen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist das schlechteste, das ich in zahlreichen Namibiareisen kennengelernt habe.

Die 5 Leoparden und 3 Geparde werden nicht artgerecht gehalten.
Die Gäste bekommen nur einen Leo und die 3 Geparden, die eher Zirkustieren ähneln, vorgeführt (max. 25 Minuten pro drive für 199 N$ p.P.) Soetwas nennt man hier Wucher. Die Tiere haben nahezu alle nätürlichen Eigenschaften verloren. Vergleichbar mit Zootieren in unserem Land.

Die Gehege aller Raubkatzen sind deutlich zu klein. 2 junge Leoparden wurden während meines Aufenthaltes (und nach Aussagen von J.V. bereits 3 Wochen zuvor) in einem 1,50m x 2,00m x 0,60m Käfig gehalten, um sie an Menschen zu gewöhnen, damit sie später ein tolles aber unauthentisches Fotomotiv abgeben. Die beiden Tiere konnten sich nicht einmal auf die Hinterbeine stellen und ihren Körper strecken.

Ich weise diejenigen, die einen Aufenthalt auf dieser Gästefarm planen darauf hin, dass Sie mit Ihrem Geld, das Sie dort lassen, die Zustände und Vorgehensweisen des Johann Vaatz unterstützen und allen Tieren und Mitarbeitern auf dieser Farm keinen Gefallen damit tun.

Ich habe gleichzeitig offizielle Stellen in Namibia von den meines Erachtens nach illegalen Machenschaften informiert und hoffe, dass sich die entsprechenden Verantwortlichen um eine schnellstmögliche Änderung der Zustände bemühen.

Alternativ-Empfehlungen: Okonjima (Afri-Cat Foundation) ca. 120 km nördl. von Windhoek (ist zwar ein wenig teurer als Duesternbrook, aber es lohnt sich jeder Cent!) oder Gästefarm Okomitundu in Okahandja.

Gute Reise!
3'766 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #2
Hallo,

ich kenne diese von dir beschriebene Farm nicht, ich finde es gut das es Menschen gibt die solche Ereignisse nicht nur zur Kentnis nehmen sondern auch gewillt sind etwas gegen diese Zustände zu unternehmen.

Ich möchte hier zu aber keine Wertung abgeben, weil mir schlicht die Grundlagen und vergleichende Aussagen fehlen.

Mich würde aber trozdem interessieren ob du diesen Herrn Johann Vaatz auf diese Problematik angesprochen hast ,und wenn ja wie er darauf reagiert hat.

Es ist in meinem Urverständinis tief verwurzelt das auch die Gegenseite vor einer "Verurteilung" mindestens die Gelegenheit erhällt die Sicht aus seiner Warte darzustellen.

Sei mir nicht böse und ich zweifle auch nicht an deiner Schilderung, sollte es so sein bin ich erstaunt das noch niemand ähnliches zu berichten wusste. Sollte es so sein, ist selbstverständlich Handlungsbedarf angesagt.
Es würde mich doch auch sehr interessieren ob andere FoMi's deckungsgleiche Aussagen machen können.

Besten Dank für deine Info und dein Angagement!

Gruss VA

Post geändert von: VirusAfricanum, am: 25/03/2007 23:13<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 25/03/2007 23:25
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527 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #3
Was genau sollen denn die "illegalen Machenschaften" sein? Überteuerte Preise sind wir deutschen Touristen doch gewohnt - nicht nur aus Namibia... Was es natürlich nicht besser macht...

Aber wenn Du schon Farmer beim Namen nennst, dann solltest Du Deine Anschludigungen doch noch erheblich mit Tatsachen untermauern. So hört es sich noch wie ein persönlicher Rachefeldzug an!
852 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #4
Hallo!

Auch ich finde Du könntest es noch etwas genauer erklären. Touristenabzockerei ist ja schon fast normal in Namibia.....
An eingesperrten Leoparden gibt es in Namibia keinen Mangel, solange Touristen soetwas sehen wollen und dafür bezahlen.

Hier ist der Link zur Farm, damit sich jeder selbst ein Bild von dieser Jagdfarm machen kann:

http://www.duesternbrook.net/de_index.html
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283 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #5
Lieber Scally69,

Ich bin überrascht, das ist die erste Kritik an Düsternbrock, die mir unterkommt in einer derartigen Radikalität.

Vollends unnachvollziehbar wird es für mich mit Deiner Alternativempfehlung, die teurer ist!! Wird dort noch mehr abgezockt oder was wird dort mehr und anders geboten das diesen Mehrpreis rechtfertigt.

Überprüfe mal Deine Emotionslage, hier schwingt für mich Enttäuschung und Rache durch.

Ich habe Herrn Vaatz als sehr rechtschaffenen und korrekten Menschen kennengelernt, die Preise kennt man ja vorher und wenn man sich informiert auch die Leistungen. Der Masse der Forumianer gefällt es so wie es ist.

Düsternbrock wird hier mehrfach als Abschlußziel empfohlen, die Kritiken sind durchweg positiv, speziell was die Gastfreundschaft anbetrifft.

Klaus
Vorsicht: infiziert mit virus namibiense
145 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #6
Ich kenne Duesternbrook nicht, mich wundert es nur, dass die Farm hier zwar immer wieder erwähnt wurde - doch nie mit solchen negativen Aspekten.
406 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #7
hallo scally69 !!!!!
war 2004 auf düsternbrook und kann deine anschuldigungen nicht ganz nachvollziehen.
das leo gehege beim haupthaus ist für junge leos die auf der farm geboren wurden und nicht so klein wie du behauptest. sicher 50 m breit und 150 bis 200 m lang.
das gehege wo die fütterung vorgeführt wird ist meines erachtens nicht so klein. immerhin sind wir mit dem wagen einige zeit durchs gehege gefahren.
2004 lebte noch der leo cesar. cesar war ein problem leo und zum abschuss
freigegeben,herr vaatz hat ihn aufgenommen und somit das leben gerettet.
die preise sind mit sicherheit nicht die niedrigsten aber es gibt teurere
unterkünfte. abgeshen von der schönen lage war ich auch von der gastfreundschaft angetan. deine harten worte und anschuldigungen klingen ein wenig nach rache.
gruß karl
449 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #8
Lieber Scally69 ! Jetzt bekommst Du aber hier von allen Seiten Dein Fett weg........ 🙁

Im ehemaligen Iwanowski Forum gab es ähnliche Diskussionen über Unterkünfte, die fast im Endlosen und mit teilweise unverschämten Angriffen der Forumsmitglieder untereinander endeten. Darum Vorsicht!
Sicherlich schreibst Du hier aus einer Verärgerung heraus, die einer subjektiven Empfindung entspricht.
Vielleicht ist die Überschrift und/oder Deine Wortwahl auch etwas misslungen.

Ich kann aber auch nur empfehlen, mit Warnungen vorsichtig zu sein, das gilt für Unterkünfte wie für Mietwagenfirmen gleichermaßen.
Gerade aus negativ Erlebten eine allgemein gültige Empfehlung machen zu wollen, halte ich für tendenziell gefährlich.

Was ist Touristenabzocke ? Was ist ein angemessener Preis für eine Unterkunft/einen Campingplatz ? Warum kostet eine Flasche Wein auf einer Lodge umgerechnet 10 EUR, anderswo die gleiche 25 EUR ? Warum ist bei der einen Unterkunft eine Sundowner Tour inkl, bei einer anderen muss sie bezahlt werden ?

Hier sollte man sicherlich vorsichtig sein mit einer allgemeinen Bewertung.

Ich kenne Duesternbrook nicht - die Frage ist natürlich immer wieder, ob es praktizierter Naturschutz ist, Tiere -warum auch immer und aus welchen Beweggründen- in Käfigen zu halten. Letztendlich wird das angeboten, was die zahlenden Touristen sehen wollen.
Das ist der Grund, warum ich Harnas nicht besuchen werde und auch nicht wieder nach Okonjima fahren werden, möge die Intension der Eigentümer eine noch so heere sein !
:)<br><br>Post geändert von: African Traveller, am: 26/03/2007 09:56
Gruss A/T AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort) Namibia-die Perle Afrikas
126 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #9
Hallo,
ich kenne Duesternbrook, war vor einigen Jahren dort und hatte ziemlich gemischte Gefühle. Damals allerdings lebten 2 alte Leoparden noch, die riesige Gehege hatten und entsprechend fotografiert werden konnten. Die "gamedrives" dauerten ca.1,5 Stunden und waren, wenn ich mich recht erinnere, im Vollpensionspreis inbegriffen.
Wollte man alleine zum Fotografieren hinaus, mußte man einen horrenden Preis dafür bezahlen.
Jetzt hat der Besitzer das Problem, dass er die jungen erst mal an die Menschen gewöhnen muß - denn warum sollte man sonst dort Station machen?
Aber überall, wo Katzen auf Farmen für Touristen gehalten werden, sind diese eingesperrt, werden gefüttert und haben weitgehen ihre natürlichen Verhaltensmuster verloren. Sämtliche tierschützerischen und wissenschaftlichen Mäntelchen, die sich diese Farmen umhängen haben m.E. nur ein Ziel, nämlich Geld mit Touristen zu machen. Die Größe der Gehege, wie z.B. in Okonjima oder Harnas, beruhigen meist den Besucher -spielen aber für einen faulen, fetten Leoparden, der auf sein Futter wartet nicht wirklich die große Rolle.
Jedenfalls freut es mich, dass sich mal jemand kritisch dazu äußert und andere vielleicht anregt, sich ebenfalls Gedanken über diese in Namibia weitverbreiteten Touristen-Attraktionen zu machen.
Gruß Ursula
126 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #10
Hallo,
ich kenne Duesternbrook, war vor einigen Jahren dort und hatte ziemlich gemischte Gefühle. Damals allerdings lebten 2 alte Leoparden noch, die riesige Gehege hatten und entsprechend fotografiert werden konnten. Die "gamedrives" dauerten ca.1,5 Stunden und waren, wenn ich mich recht erinnere, im Vollpensionspreis inbegriffen.
Wollte man alleine zum Fotografieren hinaus, mußte man einen horrenden Preis dafür bezahlen.
Jetzt hat der Besitzer das Problem, dass er die jungen erst mal an die Menschen gewöhnen muß - denn warum sollte man sonst dort Station machen?
Aber überall, wo Katzen auf Farmen für Touristen gehalten werden, sind diese eingesperrt, werden gefüttert und haben weitgehen ihre natürlichen Verhaltensmuster verloren. Sämtliche tierschützerischen und wissenschaftlichen Mäntelchen, die sich diese Farmen umhängen haben m.E. nur ein Ziel, nämlich Geld mit Touristen zu machen. Die Größe der Gehege, wie z.B. in Okonjima oder Harnas, beruhigen meist den Besucher -spielen aber für einen faulen, fetten Leoparden, der auf sein Futter wartet nicht wirklich die große Rolle.
Jedenfalls freut es mich, dass sich mal jemand kritisch dazu äußert und andere vielleicht anregt, sich ebenfalls Gedanken über diese in Namibia weitverbreiteten Touristen-Attraktionen zu machen.
Gruß Ursula
126 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #11
Nachtrag.

Dass Kritik von vorneherein als unstatthaft abgetan wird, weil noch nie jemand eine geäußert hat - dieses Argument hört man oft und ist wohl das unqualifizierteste, das man anführen kann!!
Ist schon möglich, dass persönliche Gründe eine Rolle spielen! Welche denn sonst - immerhin wurde ja nicht anonym gepostet.
Und zur immer wieder erwähnten "Gastfreundschaft" des Besitzers: es wäre ja ziemlich unklug , sich zahlenden Gästen gegenüber unfreundlich zu verhalten. Dass man an einem Tisch gemeinsam mit den "Gastgebern" sitzt, hat einen ganz einfachen Grund: noch ist Duesterbrook relativ klein, und die wenigen Touris haben eben an einem Tisch Platz.
........und dabei kam ich jedenfalls auch in den Genuß mitzuerleben, wie der lammfromme Haushund jedes Mal knurrte, wenn die schwarze Angestellte das Essen brachte. Er knurrte überhaupt bei j e d e m
Schwarzen, der in seine Nähe kam.
Diesen Hunden ist das angezüchtet, soviel ich weiß. Wieso schafft man sich so einen heutzutage eigentlich an? Und - ist das noch niemandem aufgefallen, der über die" herzliche" Gastfreundschaft des Besitzers schwärmt???
Mir jedenfalls hat das mehr zu denken gegeben, als alles andere.

Ursula
852 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #12
Hallo Ursula!

Ist jetzt etwas off topic. Du hast die Sache mit den knurrendem Hund erwähnt. Das ist uns auch schon öfters aufgefallen, wir haben immer
überlegt woher das kommt. Bist Du da Sicher das dass anerzogen ist?
Wir haben gedacht da die owambos doch so gerne Hunde essen, das es damit was zutun hat. Wenn es anerzogen ist sagt das ja einiges über das Herrchen.
Könnte aber auch dem Schutz des Hundes dienen.
Vor dem Verspeist werden 🙁
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3'766 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #13
Ursula schrieb:
Nachtrag.

Dass Kritik von vorneherein als unstatthaft abgetan wird, weil noch nie jemand eine geäußert hat - dieses Argument hört man oft und ist wohl das unqualifizierteste, das man anführen kann!!
Ist schon möglich, dass persönliche Gründe eine Rolle spielen! Welche denn sonst - immerhin wurde ja nicht anonym gepostet.
Und zur immer wieder erwähnten "Gastfreundschaft" des Besitzers: es wäre ja ziemlich unklug , sich zahlenden Gästen gegenüber unfreundlich zu verhalten. Dass man an einem Tisch gemeinsam mit den "Gastgebern" sitzt, hat einen ganz einfachen Grund: noch ist Duesterbrook relativ klein, und die wenigen Touris haben eben an einem Tisch Platz.
........und dabei kam ich jedenfalls auch in den Genuß mitzuerleben, wie der lammfromme Haushund jedes Mal knurrte, wenn die schwarze Angestellte das Essen brachte. Er knurrte überhaupt bei j e d e m
Schwarzen, der in seine Nähe kam.
Diesen Hunden ist das angezüchtet, soviel ich weiß. Wieso schafft man sich so einen heutzutage eigentlich an? Und - ist das noch niemandem aufgefallen, der über die" herzliche" Gastfreundschaft des Besitzers schwärmt???
Mir jedenfalls hat das mehr zu denken gegeben, als alles andere.

Ursula
Liebe Ursula,

an deinen Ausführungen ist grundsätzlich nicht falsches!
Lies bitte mein erstes Posting.

Nur, und das scheint mir wichtig, ist eine öffentliche Anschuldigung rein schon Juristisch fragwürdig. So etwas kann schnell zu Rufmord werden und auch Existenz bedrohend werden.

Stellt euch einmal vor ihr seit die Gegenpartei und würdet solcher Massiven „Vergehen“ beschuldigt, ihr würdet wohl umgehend die Juristerei einschalten.

Auch gebe ich hier zu bedenken das die Nachfrage das Angebot regelt, heut haben doch auch viele Namibia reisende das Gefühl das eine Leoparden oder Nashornsichtung im Preis der Reise inbegriffen ist, und an Farmen die „nichts“ zu bieten haben wird vorbeigefahren.

Ich habe mir die Website dieser mir unbekannten Farm angesehen, ich stelle aber Fest das diese eine offene Preispolitik betreibt, von daher ist es müssig sich im Nachhinein über zu „teure“ Preis zu beklagen. Wenn jedoch eine Tour mit zB 60 Minuten angegeben ist und nach 25 Minuten endet, so hat man sicher Anspruch auf eine ganze oder teilweise Rückvergütung.

Grundsätzlich ist der Reisende in der Pflicht sich vorher schlau zu machen, ich meiner seits habe immer die Möglichkeit ein Angebot abzulehnen wenn mir etwas als zu teuer erscheint.
Dies gehört mE auch zu den Reisevorbereitungen.

Wenn mir aus meiner Sicht Missstände auffallen, würde ich mich hüten solche massiven Vorwürfe (was sie zweifelsfrei sind) ins Netz zu stellen.

Wenn ich schon der Artiges vermuten oder sehen würde, würde ich als erstes Nachforschungen anstellen, sofern überhaupt möglich als Tourist, und nicht Kenner der genauen Situation des genauen Sachverhaltes im Vorfeld klären.

Würden sich meine Vermutungen verhärten, so würde ich mich aber an Profis wenden (WWF / Wildlifefondation ect.)

Auf einen eventuellen Missstand hinzuweisen ist eine gute Sache, aber Bitte mit mehr Feingefühl.

Angenommen ich wäre in der Situation des „Angeschuldigten“ würde ich einem Prozess wegen Verleumdung und Rufmord nicht aus dem Wege gehen und eine Schadensersatzklage würde ich sowieso anstreben. Auf jeden Fall würe ich vermutlich Anzeige erstatten.

Dies könnte dann aber auch bedeuten das die nächste Namibiareise für den der so etwas ins Netz stellt schon am Flughafen endet.

Jeder muss für sein Handeln gerade stehen, und in einer demokratischen Gesellschaft gilt das für „beide Seiten“

Eine reine emotionslose Darstellung des Sachverhaltes und nachprüfbarer Fakten zB Fotos würde in so einem Fall für den Anfang sicher genügen.

Gruss Kurt<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 26/03/2007 11:09
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ThemenstarterGast26. März 2007 · #14
Zunächst freut mich das rege Interesse an meinen Erlebnissen auf Duesternbrook !

Es liegt mir fern, mich mit meinen Schilderungen an jemandem zu rächen.

Allerdings liegt mir das Wohlergehen der Menschen und Tiere in Namibia am Herzen.

Wenn einer der Forumteilnehmer mich fragt, was denn illegal an den Machenschaften des J.V. sei kann ich nur antworten:

Jeder der in Namibia Grosskatzen hält, ist lt. Gesetz verpflichtet, mind. einmal jährlich den Tierarzt zu seinen Tieren kommen zu lassen. Duesternbrook lässt diesen allerdings nur bei dem angemeldeten Leoparden Gina zu. Die beiden Jungtiere sind offensichtlich weder angemeldet, noch werden sie vom Tierarzt besucht. Das ist illegal !

Das Gehege am Haus, von welchem hier gesprochen wird hat eine Größe von ca. 50m x 70m und ist für zwei Leoparden definitiv zu klein. In diese durften die Leopardenkinder erst nach über 3 Wochen und es bedurfte einige Überredungskünste von Gästen und mir. Das ist illegal !

Karl: Wissen Sie überhaupt welchen Lebensraum Leoparden in freier Natur beanspruchen ? Und wissen Sie, welche Grundfläche für Zoos empfohlen wird ? Duesternbrooks Gehege ist kleiner und daher nicht artgerecht, obwohl der Farmer angeblich 8.000 ha zur Verfügung hat. Traurig Ihre Einstellung und traurig auch ihr Hintergrundwissen über die Lebensräume von Grosskatzen...
Ich hoffe, Sie haben schöne Fotos von Gina oder Caesar auf dem Baum im "Riesengehege"! Es ist kein Riesengehege, es macht bestenfalls den Anschein für Ahnungslose !

Jedoch würde mit größeren Gehege das Fotomotiv schwieriger auszumachen sein und große Teleobjektive benötigt....

Jedoch habe ich von einem Käfig mit den Abmessungen von 1,50m x 2,00m x0,60m berichtet, in dem die beiden Leopardenkinder über 3 Wochen eingesperrt wurden. Das ist illegal ! Dieser stand direkt angegliedert am Gehege am Haus. Mich wundert sehr, wie man zu diesem Bericht noch in Schutz nehmende Bemerkungen schreiben kann. Stellt man sich damit doch auf die gleiche Ebene, wie der Tierquäler auf Duesternbrook.

Meines Erachtens nach lassen sich die Zustände auf Duesternbrook vor den typischen 2 Nächte Touristen schön verstecken. Ich habe diese Missstände auch erst nach 3 oder 4 Nächten das erstemal bemerkt.

Ich glaube dem Farmer auch nicht mehr, dass der Nachbarfarmer die Leopardenmutter der beiden Jungtiere erschossen haben soll. Wer diesen Farmer über 1 Woche kennengelernt hat, weiss dass er gerne Paviane abschiesst und diese ins Leopardengehege zur Zwischenfütterung wirft.
126 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #15
Hallo Christian,
nicht anerzogen, sondern angezüchtet - das ist insofern ein Unterschied, als man sich über Genarationen eine Rasse gezüchtet hat, die praktisch schon mit der Veranlagung auf die Welt kam(kommt) auf Schwarze mit Mißtrauen zu reagieren. Diese Hunde schafften (schaffen) sich Weiße zu ihrem Schutz im südlichen Afrika an. Auf Duesternbrook war das damals jedenfalls ein Rhodesian Ridgeback (ich glaube, so schreibt man ihn).
Auf alle Fälle empfand ich es als gruselig, wie der jedes Mal geknurrt hat und die Mahlzeiten auf mich ziemlich verstörend gewirkt haben.

Ursula
1'130 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #16
Ich greife in diesem Forum nur ungern ein (warum trifft es immer mich). Leider geht das hier in einen Bereich, der dem Forum an sich schaden kann. Die Vorwürfe sind nun sehr detailliert und können zu Gegenmaßnahmen führen, die dieses Forum, wie andere vorher, in die Knie zwingen könnten.
Aus diesem Grund möchte ich bitten, das Theme abzuschließen. Sollte jemand weiterführende Infos brauchen, kann er sich direkt an den Vorschreiber über PMS wenden.
Danke
Axel
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
ThemenstarterGast26. März 2007 · #17
Hallo Ursula, hallo Christian,

Der Hund der Gästefarm Bully knurrt nicht ausschließlich farbige Menschen an, wobei es auffällig ist, dass diese in besonderem Masse angeknurrt werden.

Aber das dieses Verhaltensmuster etwas mit der Neigung der Ovambos zu tun haben soll, Hundefleisch zu essen, scheint mir völlig absurd.

Wieviele Ovambo wird Bully denn schon gesehen haben ? Selbstverständlich hat das Verhalten des Hundes mit der Erziehung seines Herrchens zu tun und wer einmal gesehen hat, wie diskriminierend der Farmer mit seinen Angestellten umgeht, kann sich vielleicht auch das Verhalten von Bully erklären.
3'766 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #18
Hallo Scally69

wie du merkst ist eine solche emotionsgeladene Geschichte im Netz nicht wirklich diskutierbar!

Du hast uns Dinge geschieldert die uns Eropäer mit schaudern erfüllt, und wenn es dem wahren Sachverhalt entspricht auch verachtenswert ist.

Ich kenne die, wie ich gestehen muss, die Haltebedingungen die das Gesetz in Namibia vorschreibt nicht.
Aber habe ich auch das Vertrauen in die dortigen Tierschutzvereine ect. das wenn sie deine Anzeige erhalten die nötigen Schritte unternehmen.

Auch in Naminbia gibt es Tierfreunde die zum rechten schauen.

Falls der Farmer sich nicht an die offiziellen Richtlinien/Gesetzte hält wird er auch in Namibia zur Rechenschaft gezogen.

Aber bis dies geschehen ist gilt auch dort die Unschuldsvermutung.
Gruss Kurt
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1'130 Beiträge · seit 200626. März 2007 · #19
Axel schrieb:
Ich greife in diesem Forum nur ungern ein (warum trifft es immer mich). Leider geht das hier in einen Bereich, der dem Forum an sich schaden kann. Die Vorwürfe sind nun sehr detailliert und können zu Gegenmaßnahmen führen, die dieses Forum, wie andere vorher, in die Knie zwingen könnten.
Aus diesem Grund möchte ich bitten, das Theme abzuschließen. Sollte jemand weiterführende Infos brauchen, kann er sich direkt an den Vorschreiber über PMS wenden.
Danke
Axel
ICH MEINE DAS ERNST
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
ThemenstarterGast26. März 2007 · #20
Hallo Axel,

da ich mit vielen Fotos und vielen Gästeadressen vorbereitet bin auf das, was hier folgen könnte und auch offizielle Stellen in Namibia bereits eingeschaltet sind, warte ich entspannt ab, was passieren wird.

Ich empfinde es jedenfalls als meine Pflicht, andere Reisende über das was ich dort gesehen habe zu informieren.

Woher weiss ich eigentlich, dass Sie nicht der Kollege der in Deutschland arbeitenden Tochter des Farmers sind ?

Gruss
Scally
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