Namibia die Zweite - dieses Mal mit Caprivi

9 Antworten · 627 Aufrufe · gestartet 14. Juni 2026 von Zugvogel1
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Themenstarter8 Beiträge · seit 202614. Juni 2026 · #1
Moin,

wir waren dieses Jahr das erste Mal in Namibia, die klassische Ersttäterroute. Schon dabei hat uns das Forum sehr geholfen; wir haben gelesen, bis die Augen viereckig waren und dadurch bestimmt den ein oder anderen Fehler vermieden. Dummerweise führt dieses Forum dazu, dass wir immer wieder auf neue Ideen stoßen und gerne noch viel mehr von dem Land sehen möchten.
Also überlegen wir eine Wiederholung direkt im nächsten Jahr. Dieses Mal gerne bis in den Caprivi. Gebucht ist noch nichts, wir fangen gerade erst mit den Planungen an. Angedacht ist der Mai 2027. Wir sind zu weit, reine Lodgehopper.
Ganz zufrieden sind wir mit der Route noch nicht und hoffen, dass wir hier noch gute Tipps bekommen.

Das sind unsere bisherigen Ideen:
1 Ü Nähe Windhoek (Norden/Nordwesten); vielleicht Eagle Rock Lodge
2 Ü Spitzkoppe; Spitzkoppen Lodge
1 Ü Damaraland
2 Ü Etosha Süd; Vreude Guestfarm
2 Ü Etosha Ost; Onguma Bushcamp
1 Ü Rundu; Hakusembe River Lodge
2 Ü Ndhovu Lodge
2 Ü Camp Kwando
1 Ü Rundu; Hakusembe River Lodge
1 Ü Grootfontein (u.a.; nur Übernachtung zur Etappenkürzung)
2 Ü Okonjima

Und hier die ersten Fragen:

1 - Erste Übernachtung Nähe Windhoek: Wir möchten gerne wieder früh morgens ankommen, so dass die Strecke auch mit Mietwagenübernahme, Einkaufen und Puffer machbar sein sollte. Zur Eagle Rock Lodge haben wir hier im Forum nur wenig gefunden, hat jemand dazu Erfahrungen? Oder andere Vorschläge? Insbesondere aber auch: Ist die D1958 hoch zur B2 gut befahrbar und landschaftlich lohnenswert? Wir möchten einen Toyata Hilux mieten, haben aber keine Tiefsanderfahrung o.ä.

2 - Die Planung hinter Camp Kwando gefällt uns noch nicht. Okonjima ist gesetzt, da wir uns dort mit Freunden treffen wollen. Wir hätten für die Rückfahrt auch noch eine Nacht mehr übrig, aber noch keine gute Idee, wie wir die lange Strecke aufteilen sollen.

Was haltet Ihr davon? Wo seht ihr Probleme oder Verbesserungsmöglichkeiten?

Vielen Dank schon mal!
207 Beiträge · seit 201514. Juni 2026 · #2
Moin,
wir haben gerade eine recht ähnliche Tour hinter uns. Was ich vermeiden würde, ist eine lange Fahrt und dann nur eine Nacht in der Lodge zu bleiben, z.B. von der Onguma zur Hakusembe. Entweder habe ich nach 5-6h Fahrt keine Lust mehr, z.B. einen River Cruise zu machen oder man ist schlicht und ergreifend zu spät dort. Viel von der Lodge hat man dann nicht.
Wenn du auf dem Rückweg sowieso in Grootfontein einen Zwischenstopp einlegen willst, dann könntest du auch z.B. in der Riverdance oder Umgebung ein oder zwei Nächte bleiben.
Viele Grüße
Marc
448 Beiträge · seit 201014. Juni 2026 · #3
Moin, ich wollte ebenfalls zwei Nächte Riverdance vorschlagen. Wir haben uns dort extrem wohl gefühlt, ich habe mir eine Massage gegönnt und ansonsten haben wir gechillt und zudem das leckere Essen genossen!
Gruß Sille
16,9k Beiträge · seit 201214. Juni 2026 · #4
Zugvogel1 schrieb: Zur Eagle Rock Lodge haben wir hier im Forum nur wenig gefunden,
😄 😄 😄

LG
Logi
Themenstarter8 Beiträge · seit 202614. Juni 2026 · #5
@mc3009
@sille
Danke Euch, dann schaue ich mir die Riverdance auch noch mal genauer an. Die wurde auch in mehreren Reiseberichten hier erwähnt.

@Logi
Ich habe bei meiner Suche im Forum zwar sehr oft die Empfehlung, aber nur alte Berichte zu der Lodge gefunden. Das kann aber natürlich an meinen Suchqualitäten liegen. Wenn Du mich an Deinem Wissen teilhaben lässt, würde ich mich trotzdem freuen.

Viele Grüße,
Ines
Zitierenzuletzt bearbeitet 14. Juni 2026Original ↗
16 Beiträge · seit 202014. Juni 2026 · #6
Wir waren noch im Mai auf Eagle Rock (jetzt übrigens Halala Africa Lodge) und können die Unterkunft uneingeschränkt empfehlen: hervorzuheben sind insbesondere die großartige Gastgeberin Ariane und das hervorragende Essen. Die D1958 ist landschaftlich wirklich traumhaft. Die Fahrt durch das Hochland zur B2 ist wunderschön.
143 Beiträge · seit 200615. Juni 2026 · #7
Hallo,
kurzes Feedback meinerseits:

Ich würde vermeiden wollen, zweimal die B8 zu fahren. Von Onguma würde ich via Tsintsabis Richtung Nkurenkuru fahren, um dort einen Zwischenstopp in der Simanya River Lodge direkt am Okavango zu machen, Feedback zur Lodge siehe hier: https://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/285655-kurze-bewertung-von-unterkuenften.html?start=30#717915.

Die Strecke ist sehr wenig befahren im Gegensatz zur B8, u.E. sehr schön und gut ausgebaut. Ihr erreicht Simanya nach ca. 4-5 Stunden, könnt die Lodge genießen und noch entspannt zumindest die Sundowner-Tour auf dem Fluss mitmachen.
Auch die Strecke dann Richtung Rundu entlang des Okavango ist spannend, die Lodges bei Divundu erreicht Ihr dann ebenfalls so nach ca. 4 Stunden.

Ich würde bei der Rückfahrt dann wahrscheinlich von Rundu nach Okonjima durchfahren (auch wenn es ein „Ritt“ ist) und entweder dort eine weitere Nacht dranhängen oder die gewonnene Nacht im Damaraland investieren; mir wäre eine Nacht dort zu wenig.

Alternativ würde ich den „Schlenker“ über Spitzkoppe/Damaraland ganz weglassen und die Nächte im Caprivi investieren. Wenn Ihr z.B. nur zwei Nächte in Ndhovu seid, könnt Ihr kaum sinnvoll Mahango- und Buffalo-Park besuchen, sondern müsstet priorisieren.

Gruß
Guido
Themenstarter8 Beiträge · seit 202615. Juni 2026 · #8
Ich habe noch nicht gefunden, wie ich User direkt verlinken kann, also muss das leider so reichen 🤪

@Los Vegos: Vielen Dank, das gibt mir ein gutes Gefühl und wir werden versuchen, die Unterkunft zu bekommen 🙂
@Guido: Auch dir ein großes Danke. Gerade beim Caprivi fand ich es noch nicht rund. Ich schaue mir die Simanya Lodge mal in Ruhe an, das scheint eine gute Idee zu sein! Ich überlege, noch eine Nacht mehr in Ndhovu einzubauen. Wenn man doch nur mehr Zeit hätte... Das Weglassen ist so schwer 😄 Von der B8 habe ich schön öfters negatives gelesen, da kommt mir deine Idee sehr entgegen.
Mit Damaraland stimme ich dir eigentlich zu. Wir waren aber auf unserer ersten Tour drei Nächte dort, inkl. Wüstenelefanten. Dadurch könnte ich jetzt dort etwas "sparen". "Nur" für Spitzkoppe ist es natürlich eine ziemliche Strecke, aber dort waren wir noch nicht. Ich muss noch mal in mich gehen...

Grüße,
Ines
8 Beiträge · seit 202415. Juni 2026 · #9
Hallo Ines,
wir sind am Samstag von unserer in Victoria Falls beginnenden Caprivi-Tour zurückgekommen.
Die B8 war außer etlichen "Schwertransporten" mit Bergbau-LKW oder Riesen-Gummireifen, die aber gut passierbar waren, in unseren Augen relativ wenig befahren.
Mit teilweise tiefen Schlaglöchern muss man aber immer rechnen.
Wir waren drei Nächte in der Mahangu Safari Lodge, dadurch konnten wir bequem Gamedrives in Buffalo (u.a. junge Löwen) und Mahango (viele Vögel) und außerdem eine Birdingtour am Okavango (u.a. Nimmersatt, Eisvögel, Schwalben, African Darter, Bienenfresser) machen.
mfG Wolfgang
16,9k Beiträge · seit 201218. Juni 2026 · #10
Zugvogel1 schrieb:... Wenn Du mich an Deinem Wissen teilhaben lässt, würde ich mich trotzdem freuen. ...
Au contraire, ma chère

Es gab kaum eine Unterkunft über die ich hier mehr im Forum geschrieben hatte. 😎
Vielmehr habe ich meine Berichte Deiner Aussage entsprechend angepasst.

LG
Logi
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