Prelude
Hamburg, Winter 2020.
Es ist der erste Corona-Winter, und wir sitzen zuhause und überlegen, ob wir dieses Jahr noch richtig verreisen können und wollen. Wir sind urlaubsreif, die Arbeit nervt, und es hilft nicht, dass der Winter in Hamburg ausgesprochen trostlos ist. Kurzerhand prüfen wir, welche Reiseziele überhaupt infrage kommen. Die Kriterien sind simpel: wo ist Dezember eine akzeptable Reisezeit, wo dürfen wir einreisen, und wo ist kein Hochrisikogebiet, damit wir auch problemlos wieder zurückreisen können. Eine kurze Recherche ergibt, dass genau zwei Ziele zur Auswahl stehen: Costa Rica oder Namibia. Wir schauen ein paar YouTube Videos und entscheiden uns wegen der besseren Flugverbindung relativ spontan für Namibia.
Wir waren beide noch nie im südlichen Afrika und sind im wahrsten Sinne absolute Beginner. Das Namibia Forum kennen wir damals natürlich noch nicht, stattdessen besorgen wir aus Gewohnheit erstmal einen Lonely Planet für Namibia & Botswana, um uns ein bisschen Orientierung zu verschaffen.
Es ist der 3. Dezember 2020, als wir unsere Flüge nach Windhoek buchen, und die Uhr tickt. Bis zum Abflug haben wir 10 Tage Zeit, um diese Reise auf die Beine zu stellen. Es soll eine 2.5-wöchige Selbstfahrer-Tour werden - wir waren noch nie gemeinsam campen, wissen nicht, wie sich ein Hilux von einem Landcruiser unterscheidet, man ein Dachzelt aufbaut, und wie so eine Safari funktioniert, wissen wir erst recht nicht. Also absolute Beginner in so ziemlich jeder relevanten Disziplin dieser Reise. Aber was macht das schon, in einem Jahr, in dem vieles unerwartet und anders kam als gedacht? Und so beginnen wir mit der Reiseplanung für unsere erste Namibia-Reise.
In sonderbaren Zeiten entstehen sonderbare Momente.
Und so, wie auf diesem Foto aus einer versehentlichen Doppelbelichtung eines Films ein Crossover zwischen Namibia und Island entstanden ist, entstand aus den Corona-Jahren mehr oder weniger ungeplant unsere Begeisterung für Afrika.
Hamburg, Winter 2020.
Es ist der erste Corona-Winter, und wir sitzen zuhause und überlegen, ob wir dieses Jahr noch richtig verreisen können und wollen. Wir sind urlaubsreif, die Arbeit nervt, und es hilft nicht, dass der Winter in Hamburg ausgesprochen trostlos ist. Kurzerhand prüfen wir, welche Reiseziele überhaupt infrage kommen. Die Kriterien sind simpel: wo ist Dezember eine akzeptable Reisezeit, wo dürfen wir einreisen, und wo ist kein Hochrisikogebiet, damit wir auch problemlos wieder zurückreisen können. Eine kurze Recherche ergibt, dass genau zwei Ziele zur Auswahl stehen: Costa Rica oder Namibia. Wir schauen ein paar YouTube Videos und entscheiden uns wegen der besseren Flugverbindung relativ spontan für Namibia.
Wir waren beide noch nie im südlichen Afrika und sind im wahrsten Sinne absolute Beginner. Das Namibia Forum kennen wir damals natürlich noch nicht, stattdessen besorgen wir aus Gewohnheit erstmal einen Lonely Planet für Namibia & Botswana, um uns ein bisschen Orientierung zu verschaffen.
Es ist der 3. Dezember 2020, als wir unsere Flüge nach Windhoek buchen, und die Uhr tickt. Bis zum Abflug haben wir 10 Tage Zeit, um diese Reise auf die Beine zu stellen. Es soll eine 2.5-wöchige Selbstfahrer-Tour werden - wir waren noch nie gemeinsam campen, wissen nicht, wie sich ein Hilux von einem Landcruiser unterscheidet, man ein Dachzelt aufbaut, und wie so eine Safari funktioniert, wissen wir erst recht nicht. Also absolute Beginner in so ziemlich jeder relevanten Disziplin dieser Reise. Aber was macht das schon, in einem Jahr, in dem vieles unerwartet und anders kam als gedacht? Und so beginnen wir mit der Reiseplanung für unsere erste Namibia-Reise.
In sonderbaren Zeiten entstehen sonderbare Momente.

























