ZNznaebThemenstarter6 Beiträge · seit 202612. Juni 2026 · #1Hallo zusammen,
wir sind eine Familie mit 3 Kindern (10, 9, 6). Die Erwachsenen sind reiseerfahren und waren 2013 schon in Namibia / Botswana (Etosha, Caprivi, Vic Falls, Chobe, Kalahari). Die Kinder sind robust und Roadtrips gewöhnt (2500 km Island in 12 Tagen letztes Jahr). Jetzt haben wir spontan 3 Wochen Namibia mit Hilux Doppeldachzelt im August 2026 gebucht. Ein Teil der Route steht schon (hauptsächlich durch die Verfügbarkeit der Etosha Camps bestimmt). Für den Rest würde ich gerne auf die Schwarmerfahrung aus diesem Forum zurückgreifen.
1 Nacht Windhoek
2 Nächte Waterberg
1 Nacht Okonjima
4 Nächte Etosha
2 Nächte Palmwag
2 Nächte Twyfelfontein
3 Nächte Swakopmund (evtl. 1 Nacht von Twyfelfontein nach Swakopmund)
2 Nächte Sesriem
Müssten dann noch 5 oder 6 Tage übrig sein.
Ich würde zum Abschluss gerne noch zum Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark fahren. Das wären aber von Swakopmund hin und dann zurück nach Windhoek 2 ordentliche Strecken. Camps im Park sind auch komplett ausgebucht. D.h. wir müssten außerhalb von Mata Mata übernachten und tageweise reinfahren. Ist das zu verzwungen?
Ich würde mich sehr über eine Einschätzung und Rückmeldung freuen.
Schönes Wochenende allen,
Sebastian
DEdergnagflow2'513 Beiträge · seit 200712. Juni 2026 · #2Hi,
hm, 17 Tage hast du verplant.
Du hast nicht geschrieben, ob die an- und Abreisetage in den drei Wochen inkludiert sind, aber selbst wenn nicht, sind vier Tage übrig.
Ich würde da eher nicht in den KTP fahren, das ist dann doch zuviel an Fahrerei.
Eventuell eher zwischen Swakopmund und Sesriem eine Nacht einplanen und sonst alles ein wenig entzerren.
Spitzkoppe ist auch spannend oder Brandberg White Lady Lodge.
LG Wolfgang
TRtravelNAMIBIA33,0k Beiträge · seit 200612. Juni 2026 · #3Eventuell eher zwischen Swakopmund und Sesriem eine Nacht einplanen und sonst alles ein wenig entzerren.
Oder eben noch ein paar schöne Tage in den Düpnen der Kalahari (bei Euch dann am Ende der Reise; bei der "traditionellen" Tour im Uhrzeugersinn eigentlich dann am Anfang).
Was erhofft ihr Euch von Okonjima (vor Etosha)? Ich würde erst Etosha machen und dann könntet ihr eben noch "Katzensicherheit" bei Okonjima gegen gutes Geld erleben.
Viele Grüße
Christian
ZNznaebThemenstarter6 Beiträge · seit 202613. Juni 2026 · #4Ich bin die Tage unterwegs und hab die genauen Daten gerade nicht zur Hand. Ich melde mich am Montag nochmal mit Dateils. Wie sind aber länger als 21 Tage unterwegs.
Okonjima und Waterberg haben wir zum "überbrücken", bis in den Etosha Camps was frei war.
TRtravelNAMIBIA33,0k Beiträge · seit 200614. Juni 2026 · #5Okonjima und Waterberg haben wir zum "überbrücken", bis in den Etosha Camps was frei war.
Ok, dann vielleicht das ein oder anderen der unterirdischen Etosha-Camps auslassen und lieber ne nette Gästefarm oder Lodge außerhalb nutzen. Es ist alles GEchmackssache, aber 3 Tage zum "Überbrücken" um dann 4 Nächte in Etosha zu sein, wäre nicht meine erste Wahl.
Viele Grüße
Christian
BIBikeAfrica7'275 Beiträge · seit 200614. Juni 2026 · #6travelNAMIBIA schrieb:Okonjima und Waterberg haben wir zum "überbrücken", bis in den Etosha Camps was frei war.
Ok, dann vielleicht das ein oder anderen der unterirdischen Etosha-Camps auslassen und lieber ne nette Gästefarm oder Lodge außerhalb nutzen.
Du lässt an dieser Stelle außer Acht, dass die Familie im Dachzelt übernachtet und Du immer in festen Unterkünften. Dass Du da eine Unterkunft außerhalb von Etosha bevorzugst, ist vielleicht nachvollziehbar. Ich als Camper würde definitiv lieber im Park übernachten. Gerade in Okaukuejo versammelt sich bei Einbruch der Dunkelheit ja alles am Wasserloch, was Beine hat. Ich habe dort noch keinen Abend ohne Elefanten und Nashörner erlebt.
Gruß
Wolfgang
TRtravelNAMIBIA33,0k Beiträge · seit 200614. Juni 2026 · #7die Familie im Dachzelt übernachtet und Du immer in festen Unterkünften
dann möchte ich bezweifeln, dass es Engpässe an Campsites in Etosha gibt und man deshalb alles drumherum planen muss. Bei festen Unterkünften hatte ich es nachvollziehen können.
Viele Grüße
Christian
MAmahoni445511 Beiträge · seit 202414. Juni 2026 · #8STsteinbeisser563 Beiträge · seit 200614. Juni 2026 · #9Hei, wenn Etosha noch irgendwie veränderbar ist (was bei Camping eigentlich möglich sein sollte), würde ich eine reine Nordtour machen: z.b. Damaraland, Etosha, Caprivi. Dann sind auch Flusspferde, Crocs und viele weitere Vögel dabei, mehr 'Afrika' und auch grünere Landschaften.
Auf den Rummel in den Dünen würde ich verzichten (wenn es bei Swakop bleiben soll, ist ja ein wenig durch einen Ausflug erlebbar). Den wirklich lohnenden KTP würde ich einem nächsten Urlaub widmen.
Steinbeisser
ZNznaebThemenstarter6 Beiträge · seit 202617. Juni 2026 · #10Guten Morgen,
vielen Dank für die Rückmeldungen. Anbei nochmal etwas genauere Daten. Mein erster Post war auf die Schnelle und etwas auf dem Sprung.
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| Tag | Aktivität | Übernachtung |
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| 1 | Ankunft 19 Uhr | Windhoek |
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| 2 | Fahrzeugübernahme, Einkaufen | Waterberg |
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| 3 | Waterberg | Waterberg |
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| 4 | Okonjima | Okonjima |
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| 5 | Pirschfahrt Etosha | Halali |
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| 6 | Pirschfahrt Etosha | Namutoni |
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| 7 | Pirschfahrt Etosha | Etosha Trading Post |
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| 8 | Pirschfahrt Etosha | Etosha Safari Campsite |
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| 9 | Twyfelfontain | Twyfelfontain |
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| 10 | Twyfelfontain | Twyfelfontain |
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| 11 | Palmwag Conservation | Palmwag |
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| 12 | Skelettküste | Cape Cross |
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| 13 | Skelettküste | Swakopmund |
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| 14 | Swakopmund + Living Desert Tour | Swakopmund |
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| 15 | Walvis Bay | Swakopmund |
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| 16 | Weiterfahrt | Sesriem |
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| 17 | Sesriem + Sossusvlei | Sesriem |
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| 18 | Weiterfahrt | Kalahari |
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| 19 | Pirschfahrt | KTF |
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| 20 | Pirschfahrt | KTF |
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| 21 | Pirschfahrt | KTF |
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| 22 | Pirschfahrt | KTF |
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| 23 | Rückfahrt | Windhoek |
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| 24 | Fahrzeugkückgabe 16 Uhr + Rückflug | |
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Unsere Überlegungen:
- - Die 3 Tage am Anfang empfinde ich nicht als "überbrücken". Einmal Großkatzen finde ich schon spannend und wo man die reinschiebt, finde ich ziemlich egal. 2 Nächte Waterberg kommen daher, dass wir dann einen kompletten Tag dort haben.
- - Caprivi und Chobe haben wir schon 2013 gemacht. Wir wollten nicht nochmal die gleiche Tour machen. Außerdem versuchen wir mit den Kindern das Malariarisiko zu minimieren.
- - Den Zwischenstop in Cape Cross wollte meine Frau.
- - Weiter in den Süden z.B. zum Fishriver Canyon schätze ich fahrtechnisch ähnlich wie zum KTP ein. Und dann präferiere ich den KTP.
Danke für den freundlichen Austausch.
AKAkane219 Beiträge · seit 202417. Juni 2026 · #11znaeb schrieb:Guten Morgen,
- Den Zwischenstop in Cape Cross wollte meine Frau.
Hi Sebastian,
Ich würde den Stopp in Cape Cross wirklich nochmal überdenken - wenn ihr da wegen der Robben-Kolonie hinwollt, reicht ein kurzer Zwischenhalt. Wir hatten das als Ausflug von Swakopmund geplant, sind aber dann doch auf dem Weg dorthin einfach dort vorbei gefahren, und ich bin echt froh, dass wir da nicht extra hingefahren sind, sondern das unterwegs erledigt haben. Ich bin da aber auch ein bisschen eingefärbt - der Besuch der Robben-Kolonie war nämlich ziemlich schrecklich. Also, man kann sich das schon anschauen, aber schön ist es nicht.
TRtravelNAMIBIA33,0k Beiträge · seit 200617. Juni 2026 · #12Dann macht es so, znaeb. Für mich wäre das mit 3 Kindern im Vorteenageralter nichts. ABer die Geschmäcker sind verschieden und ihr kennt Eure Kinder am besten. Meinen, die wir hier aber leben, reichen 4 Stunden Etosha am Stück und dann brauchen sie das auch erstmal 1-2 Jahre nicht mehr. Ihr plant 4 Tage Etosha und 4 Tage KTP, wo es nur darum geht im Auto zu sitzen und Tiere zu suchen. Meiner Erfahrung nach lieben Kinder Gästefarmen (es gibt auch welche mit Campsites) wegen das Familienanschlusses, Swakopmund mit seinen hunderten Aktivitäten, Sossusvlei, rumkraxeln an der Spitzkoppe und/oder Erongo.
Viele Grüße
Christian