Tollwut in Maun und Umgebung

2 Antworten · 549 Aufrufe · gestartet 03. Mai 2026 von Hoigumper
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1 Beiträge · seit 202629. Mai 2026 · #2
Der Tod von vier Kindern durch Tollwut in Maun ist erschütternd und zeigt, wie gefährlich diese Krankheit weiterhin ist. Besonders tragisch ist, dass Tollwut durch Impfungen bei Hunden und schnelle medizinische Behandlung nach einem Biss meist verhindert werden kann. Der Vorfall macht deutlich, wie wichtig Aufklärung, Impfprogramme und der Schutz streunender Tiere für die öffentliche Gesundheit sind.
7'275 Beiträge · seit 200629. Mai 2026 · #3
Mehrere Probleme gibt es in diesem Zusammenhang.
1. Der Impfstoff, der nach einem Biss benötigt wird, muss unter Einhaltung einer Kühlkette transportiert und gelagert werden. Das ist in manchen Regionen gar nicht möglich. In manchen Ländern gib es ihn landesweit überhaupt nicht.
2. Vielen Menschen in Afrika fehlt das Geld, die Impfung bezahlen zu können, zumal man fünf Stück davon braucht. Vielen fehlt auch die Möglichkeit, fünfmal in bestimmten Abständen einen Arzt aufzusuchen.
3. fehlt sicherlich auch häufig das Wissen, was Tollwut überhaupt ist und dass es nahezu immer tödlich ist.
4. Man muss gar nicht gebissen werden, um sich zu infizieren. Wenn einem ein tollwütiges Tier über die Hand leckt und man reibt sich später damit z.B. die Augen, kann das Virus auch über die Schleimhäute eindringen.

Gruß
Wolfgang
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