Tag 3: Navi mit schwächelnder Karte...4x4 im 4x2...Auch heute ist es warm unter den fünf Decken, draussen im Zimmer jedoch noch immer nicht.
Wie sind beide vor 06:00 Uhr wach, noch vor den Weckern.
Bald sind die wichtigen Sitzungen und Reinigungen gemacht und es geht ans packen für die lange, laange, laaange Etappe nach Drake Bay!
OK, theoretisch sinds rund 380km, in Europa wäre das innnert einiger Stunden geschafft, aber wir sind hier in Costa Rica, wo selbst auf den wenigen Autobahnen manchmal nur 40km/h, meist aber 60 oder 80km/h, ganz selten auch 100km/h erlaubt sind!
Und Autobahnen hats nur wenige, Berge und bergauf wie bergab sehr langsame Lastwagen hats jedoch viele.
Dazu weis sich dass die letzten 30-40km schlechte Schotterpiste sind, denn wir werden mit dem Auto nach Drake Bay fahren, da wir nicht mit Sicherheit die letzte Bootsverbindung um 16:00 Uhr ab Sierpe erwischen!
Um 06:30 setzen wir uns wie abgesprochen an den Frühstückstisch und mampfen drauf los, vorher habe ich schon die grossen Gepäckstücke ins kleine Auto geladen.
Nach dem Frühstück zahl ich noch unsere Weine und Wasser und schon müssen wir uns aus dieser sympatischen Unterkunft verabschieden.
Um etwa 07:30 Uhr gehen wir zum Auto und fahren los.
Gestern haben wir das Auto ja mit vollem Tank übernommen und rund 45km gefahren, heute kommen rund 380 dazu, mal schauen wie viel der Kleine verbraucht!
Mein Navi navigiert uns rum und schon bald müssen wir links auf eine kleine Nebenstrasse abbiegen, die immer wieder steil nach oben oder genauso steil nach unten führt, der Kleine muss immer wieder mal den ersten Gang bemühen und ich bemühe ebenso diesen Gang um abwärts nicht allzu schnell zu werden.
Bald heisst es vom Navi dass wir rechts abbiegen sollen, und dort wo es den Befehl zum Abbiegen gibt sehe ich was ich bisher nur vom Lesen in Costa-Rica-Foren her kannte: Ein Schlagloch, in dem ganze Autos verschwinden könnten!
Ist hier zwar nicht passiert, aber immerhin stehen da drei Männer und ein ausgewachsener Raupenbagger im Loch drin, komplett!
Scheint fast so als hätten sie das rund 6m tiefe riesige Loch absichtlich gemacht....hmmm...
Na ja, ohne Helikopter kann man dieses Loch aktuell nicht überwinden, darum drehen wir um.
Macht natürlich Riesenspass so was am Anfang einer langen Fahrt zu haben...die Zeit fehlt uns dann eventuell am Abend!
Also runter nach Alajuela und durch die Stadt mit ihren Staus...
Auf dem Weg noch einen Bancomaten suchen, der uns Colones rauslässt.
In San Pedro de Poás halte ich am Strassenrand an und gehe zu einem Bancomaten, der jedoch ausser Betrieb ist.
Meine Freundin wartet derweil im Auto.
Ich sag ihr kurz dass ich zu einer anderen Bank muss, die gleich etwas hinter dem Auto in einer Querstrasse ist und sie doch schnell warten soll.
Macht sie auch brav und ich beeile mich!
Jedoch beeilt sich der Bancomat ganz und gar nicht, nein, er spukt nichts raus!
Also geh ich in die Filiale wo niemand etwas Anderes als Spanisch spricht und versuch mich zu verständigen.
Am Schluss ergibt sich ein lautstarkes aber freundliches Gespräch zwischen den drei Damen, dem Sicherheitsmann und mir.
Als Resultat versuch ichs mit Hilfe des Sicherheitsmannes nochmals, aber auf seinen Tipp hin mit nur 100'000 Colones, für die diese 'Banco Nacional' 5'500 Colones zusätzlich verrechnet.
Und da ich das sieben mal mache um die gewünschten 700'000 Colones zu bekommen dauert und dauert und dauert es halt...
Als ich endlich aus dem Kabäuschen raustrete steht schon meine Freundin mit unfreundlichem Gesicht da und erklärt mir dass sie nie mehr im Auto auf mich warten werde...
Ui...aber ich muss gestehen, auch wenn ich mich wirklich beeilt habe, es hat lange gedauert!
Also zurück zum unaufgebrochenen Auto und ab in Richtung Alajuela.
So geschätzt gegen 09:30 erreichen wir endlich die Autobahn und ich fahr in die falsche Richtung ein...na toll!
Wobei die falsche Fahrtrichtung gemeint ist, nicht dass ich als Geisterfahrer unterwegs gewesen wäre...nur ums klar zu stellen...
Denn nun stehen wir in einem Stau und müssen zur nächsten Ausfahrt wieder raus.
Bald ist das auch geschafft und wir sind endlich unterwegs in Richtung Meer!
Dabei müssen wir an total 3 Zahlstellen bar bezahlen, immer kleine Colones-Beträge.
Bei Pozón verlassen wir auf Anweisung des Navis die Autobahn und biegen nach Süden ab.
Etwas südlich von Tárcoles erreichen wir erstmals das Meer und fahren dann leider nicht wirklich der Küste folgend an Jacó und Los Angeles (das LA ohne Hollywood) vorbei, Uvita hinter uns lassend nach Palma östlich von Rincon.
Schon bei der Abzweigung auf die Osa-Halbinsel sagt meine Freundin dass ich tanken solle, da wir nicht wissen ob wir auf der Halbinsel tanken können und hier gerade eine grosse Tankstelle wäre.
Ich schau auf die Uhr, auf den Tankanzeiger (noch 4 von 12 Striche) und auf die gefahrenen Kilometer seit dem Volltanken (über 400) und rechne mir somit noch 100km Restweite aus, während das Navi noch was von 30-40km erzählt...
Also sag ich dass wir noch locker genügend Benzin haben um auch wieder zu der Tankstelle zurück zu kommen.
meine Freundin akzeptiert es widerwillig...
Im Nachhinein weiss ich dass das wohl Luftlinie gewesen sein muss odrr so...doch später mehr dazu...
Kurz nach Rincon sehe ich ein Schild nach rechts auf dem der Weg zu einem Eingang zum Corcovado-Nationalpark angezeigt wird und Ich sage noch zu meine Freundin dass wir von der Logik her ja eigentlich da hätten abbiegen müssen, doch das Navi zeigt uns klar dass es weiterhin geradeaus geht.
Also folgen wir dem Navi.
In der Ortschaft Palma soll ich dann in eine ungeteerte Nebenstrasse einbiegen, und brav wie ich bin gehorche ich dem Navi natürlich...
meine Freundin kommts merkwürdig vor und sie schaut auf Google Maps nach, das einen anderen Weg zeigt.
Nämlich die gefahrene Strecke zurück...
Da ich aber die wirklich neueste Karte von OpenStreetMaps drauf und mit dem in Ostafrika gute Erfahrungen habe, was ich von Google Maps nicht sagen kann, beharre ich darauf dass das schon die richtige Strecke ist.
Zumal meine Freundin sich über die Zufahrt im Vorfeld ja nicht informiert hat und ich mich schon, denn gemäss mehreren Forenbeiträgen und auch gemäss dem Hotelmanager kann man seit Kurzem problemlos mit dem Auto nach Drake Bay fahren, zumindest seit über alle Flüsse über Brücken statt nur durch Furten gefahren werden kann.
Also kanns ja nicht so wild sein.
Die Piste verschlechtert sich aber je länger je mehr, es wird schon bald schwirig das Auto so zu fahren dass die rund 14cm Bodenfreiheit ausreichen um den Unterboden heil zu lassen.
Trotzdem fliegen trotz geringer Geschwindigkeit (1. Gang knapp über Standgas, mehr liegt nicht drin) bald mal zwei Steine hoch und wohl
an den Auspufftopf, denn danach scheppert dieser fröhlich vor sich hin.
Und plötzlich sehe ich vor mir eine Auffahrt zu einer Brücke und innerlich sing ich ein kleines 'Halleluja'...doch hinter der Auffahrt hats keine Brücke!
Haleluja! Nochmals!
Unten hats eine Furt, ich fahr da mal in die Nähe und steige aus, während meine Freundin auf mich einredet nicht auf die Idee zu kommen da durch zu fahren.
Ich zieh meine Schuhe aus, ziehe die Strandschuhe an und schau obs irgendwo in der Nähe tief genug ist dass sich ein Krokodil
verstecken könnte, was es aber zum Glück nicht ist.
Also wate ich durch und achte nicht nur auf die Bodenbeschaffenheit sondern auch auf die Wasserhöhe und wie wir ins und aus dem Wasser fahren könnten...
Anschliessend vergleiche ich die Wasserhöhe mit dem Auto, dem ich zum Glück schon mal in den Motorraum geschaut habe und weiss wo die elektrischen Anlagen wie Alternator und Anlasser sind, und entscheide dass die Durchfahrt weniger schlimm ist als die Rückfahrt.
Rein und ab ins Wasser mit dem Kleinen, ganz langsam, so dass möglichst keine Bugwelle entsteht.
Genau nach Erinnerung die Bogen fahren und zum Schluss scharf rechts den flachsten Abhang hoch und...
GESCHAFFT!!!
Unterboden- und Schwellerwäsche inklusive...
Noch schnell ein Bildchen von der Furt und der zerstörten Brücke und weiter gehts!
Oben: Der eben durchquerte Rio Rincon...rechts die Überreste einer Brücke...es ist 16:11 Uhr und um etwa 17:50 geht die Sonne unter...Auf dieser Seite des Flusses ist die Piste wieder etwas besser und ich freu mich schon dass wir offenbar nun das Schlimmste hinter uns haben, und nach einiger Zeit und knapp 3km holpern wir um eine Kurve und stehen vor der nächsten Furt bei 8°39'42.4"N 83°30'26.5"W!
Na toll!
Und die Furt ist tiefer, breiter und an unserer Seite des Flusses hats einen rund 20cm hohen senkrechten Absatz!
Die Stimmung war schon mal besser...
Also wieder aussteigen, wieder nach Krokodilen Ausschau halten, wieder die Wassertiefe prüfen, alles wie gehabt!
Nur dass ich mir diesmal noch Gedanken machen muss wie ich ohne Beschädigung in den Fluss rein komme!
Das Rauskommen ist hier hingegen einfach.
Aber es hat neben einem Stacheldraht, der auch über den Fluss gespannt ist, nur auf rund 1,8m relativ flaches Wasser, weiter vom Stacheldraht entfernt fällt der Flussboden schnell ab...
Wird also eng...und wenn das Auto die originalen Verschlussstopfen nicht mehr im Boden hat wird Wasser in den Innenraum gelangen...
Unerfreulich!
Dazu kommt die Problematik mit der Einfahrt...
Die geht nur wenn ich diagonal über den Absatz fahre, dann steh ich aber um fast 90° falsch im Wasser...
Also so weit wie nur irgend möglich nach links, das Auto diagonal zum Absatz stellen, mit dem vorderen linken Rad über den Absatz fahren,
dann gleichzeitig mit dem vorderen rechten und dem hinteren linken Rad über den Absatz, dann volleinschlag nach links und...
...es klappt!
Ich komm genau auf die schmale, weniger tiefe Stelle und kann durchfahren!
Lustigerweise hatten meine Freundin und ich unabhängig voneinander dieselbe Idee wie es klappen müsste...denn sie wollte auf keinen Fall mehr umkehren!
Ich war diesmal derjenige der ans Umkehren gedacht hat.
Oben: Hier hab ich die Durchfahrt mal versucht aufzuzeichnen...Nachdem wir auch das überstanden haben holpern wir weiter und kommen schon bald an eine Abzweigung, nämlich an die Piste die die schon mehrfach angesprochenen drei Brücken hat und die scheinbar problemlos zu befahren sei.
Zumindest ist die Piste besser als die Bisherige, obwohl sie in der Trockenzeit (also jetzt) als Schwirigkeitsgrad SG3 oder sogar SG3-4 bezeichnet wird!
Zumindest findet man dies so im Internet, gemäss folgender Einteilung wars meiner Meinung nach eine SG2-3.
Die bisher gefahrene Piste war wohl eine klare SG3...schätze ich.

Es geht auf und ab, man muss konzentriert sein um den Schlaglöchern, den Spurrinnen, den spitzen Steinen und den Kiesnestern auszuweichen.
Das Lenkrad dreht sich hier wohl mehr als die vier Räder zusammen...
Irgendwann erreichen wir eine sehr steile Steigung, schon von unten sehe ich dass rechts schon viele mit den Antriebsrädern gescharrt und damit die Piste zerstört haben, links hingegen ist die Piste akzeptabel.
Also spiel ich 'Fahren in England' und brause im ersten Gang rauf.
Wir sind schon über der Hälfte der Steigung, da kommt oben aus der Kurve ein Auto entgegen und ich muss auf die schlechte Seite
ausweichen...und schon merk ich wie die Räder im dort lockeren Schotter-Dreck-Gemisch durchdrehen!
Interessanterweise beide Räder gleichzeitig, also hat das kleine Autöchen entweder ein limitiertes Sperrdifferential, was ich eher
nicht glaube, oder ASR!
Letzteres würde mittels Bremseingriff beim durchdrehenden Rad helfen da raufzukommen, da somit die Motorkraft (hahaha, 'Kraft'!) aufs andere Rad übertragen wird!
So versuch ich mich nachdem uns das entgegenkommende Auto gekreuzt hat, wieder nach links zu kommen, aber...
...es klappt nichjt, wir bleiben stecken!
Von unten kommt ein weiteres Auto, ein Vorderradgetriebener SUV, links hoch und fährt an uns vorbei, dann lass ich uns nach hinten runter und versuch dabei etwas nach links zu kommen, was leider nicht so ganz klappt.
Aber ich kann wenigstens wieder nach oben anfahren!
Mit Müh, Not und ASR beginnt sich das Auto in Bewegung zu setzen, als plötzlich einer daherzurennen kommt, sich an die Beifahrerseite stellt und schiebt!
Haleluya!
So schaffen wirs auch da rauf!
Oben halt ich an, steig aus, geh auf den Typen zu (er wars der uns überholt hat), breite meine Arme aus und rufe ihm 'my Hero' zu, was ihn wohl etwas verwirrt!
Egal, meine Freundin und ich sind froh um seinen Wunsch uns zu helfen, auch wenn ich im Gegensatz zu meine Freundin der Meinung bin dass wir zum
Zeitpunkt seines Eingreifens schon aus dem Gröbsten raus waren.
Er und seine Partnerin sind auch Touris und wollen auch nach Drake Bay, also fahren wir im kleinen zweier-Konvoi weiter.
Auch wenn er unnötig langsam fährt ist das besser als alleine in einer eventuell noch folgenden Steigung stecken zu bleiben...
...man weiss ja nie!
Aber es gibt keine solchen Situationen mehr bis er von der Strecke abzweigen muss.
Wir fahren neben ihn und durch die geöffneten Fenster bedanken wir uns nochmals und verabschieden uns, in der Hoffnung uns in den nächsten Tagen wieder zu sehen.
Was aber leider nicht geschehen wird.
Schade!
Während wir uns verabschieden macht die Sonne nichts Anderes, denn auch sie verabschiedet sich von uns und geht dabei völlig unter. Schon im Dunkeln erreichen wir Drake Bay, parkieren am Strand und suchen das Hotel.
Das Navi hat uns erst in einen kleinen Seitenweg gelotst, da haben wir das Hotel aber nicht gefunden.
Später hat sich gezeigt dass wir schon direkt neben dem Hotelparkplatz gestanden sind, da aber nichts angeschrieben war haben wir es nicht bemerkt.
Wir steigen also am Strand aus und schauen mal auf das Dorf...das von hier einen recht abgefuckten Eindruck hinterlässt...
Ich staune da mir Drake Bay als ein Traum empfohlen wurde...von jemandem, auf dessen Aussage ich bisher immer setzen konnte!
Na ja...aktuell mehr Alp- als Traum.
Nirgends ist unser Hotel angeschrieben, so gehen wir in eine Bar und fragen mal nach.
Die Antwort erfreut uns weil das Hotel offenbar wirklich existiert, erschreckt uns aber auch weil uns gezeigt wird welche Treppe
wir hinaufgehen müssen...phu!!!
Es hat mindestens 30°C, eine hohe Luftfeuchtigkeit, wir sind fix und foxy, unsere Blasen haben ihre Dehnbarkeit erreicht und nun
sollen wir geschätzt einen rund 30-40m hohen Hügel hoch zum Hotel, ohne Lift!
Also reissen wir uns zusammen und stampfen da hoch...
Vorbei an einem Souvenierladen, an Gärten und einem Restaurant erreichen wir endlich schnaubend und mit weit herum spritzenden
Schweissdrüsen die Rezeption.
Müssten wir nicht so keuchen und beide dringendst mal zur Toilette wäre das Einchecken schnell gegangen...
So dauerts halt etwas...
Der Mann hinter dem Tresen ist derjenige, welcher mir geschrieben hat dass man nun problemlos mit dem Auto nach Drake Bay fahren kann.
Während meine Freundin kurz muss erzähle ich ihm von unserer Fahrt mit den zwei Flussdurchfahrten und er kann kaum glauben was er da hört!
Er sagt mehrmals dass es keine Flussdurchfahrten gibt bis wir beide langsam checken dass wir eine falsche Route genommen haben!
Dann schaut er mich mit grossen Augen an und staunt eine Weile.
Offenbar hat er nun begriffen wo wir durchgefahren sind.
Nun wird das Gepäck zum Thema und er fragt wo wir das haben, ich antworte dass es noch im Auto am Strand steht.
Darauf sagt er dass er mit uns runterkommt und uns den Weg zum Parkplatz zeigt.
Also wieder die Treppen runter...wir werden noch fit vor lauter Treppentraining!
Unten angekommen sage ich zu ihm dass er und meine Freundin doch bitte hier kurz warten sollen, ich gehe das Auto alleine holen.
Er machts, ich hols und fahre das kurze Stück zu ihm hoch, das von der Strassenbeschaffenheit auch als Offroad bezeichnet werden könnte.
Im Ernst, ich hab an den folgenden Tagen 4x4 gesehen die da durchdrehende Räder hatten...
Als er 'mein' Auto erblickt bekomm ich Angst dass seine Augen rauskullern und das Hallszäpfchen sich erkältet...
...so mit offenen Augen und offenem Mund steht er etwa eine Minute da und schaut das Auto von vorne bis hinten und zurück mehrmals an,
dann sagt er dass hierher normalerweise nur Leute mit einem 4x4 kommen...
Aha, das hat er mir aber nicht geschrieben als er geschrieben hat dass man mit dem Auto nach Drake Bay fahren kann...
Na ja...
Beide steigen ein und wir fahren zum Parkplatz, wo wir ja schon mal standen.
Endlich können wir die schweren Taschen und Koffer aus dem Auto holen...aber erstaunlicherweise freue ich mich nicht darauf damit zum Hotel hoch zu gehen, denn meine Freundin als Frau möchte ich die beiden 20-23kg schwerden Gepäckstücke nicht rauftragen lassen und der Hotelangestellte reicht mir bis zur Brust, dem will ich das auch nicht antun.
Doch während ich noch überlege hat er sich schon den schwersten Koffer auf die Schulter gehieft und ist losgelatscht!
Also pack ich den Rucksack, mein Handgepäck und meine Rolltasche (die ich tragen statt rollen muss) und verfolge ihn!
Doch er geht nicht zur Treppe sondern nach hinten, wo es eine steile Rampe mit Serpentinen hat, was wesentlich angenehmer ist als jede Treppe!
Bei der Rezeption angekommen muss ich ihn als 'very strong man' loben, was er mir angesichts des von mir getragenen Gepäcks auch zurückgibt.
Doch wir sind noch nicht oben, denn unser Zimmer ist das oberste, also noch ein hohes Stockwerk höher als die Rezeption, und nur eine Aussentreppe führt da hoch!
Aber auch das überleb ich noch knapp.
Fix und Foxy hauen sich meine Freundin und ich erstmal für einige Minuten aufs Bett bevor wir das Zimmer mal richtig anschauen.
Oben und unten: Das Zimmer
Oben und unten: das dazugehörende Bad
Nachdem wir wieder unter Puls 120 gekommen und etwas zu Menschen hergerichtet sind gehen wir runter und ins Restaurant, wo uns schnell mal je ein Mojito und bald darauf das bestellte Essen geliefert wird!
Oben: Mein Essen
Oben: Ihr Essen...und beide schmecken wesentlich besser als sie aussehen!Bald nach dem Essen gehen wir aufs Zimmer und sagen buenas Noches, was für ein Tag!!!