3 Wochen Uganda: unsere Planung... eure Ideen

12 Antworten · 861 Aufrufe · gestartet 25. Feb. 2026 von MaLu
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Themenstarter29 Beiträge · seit 202425. Feb. 2026 · #1
Wir (Paar, Ende 40) planen Ende Mai/Juni 2026 eine 3‑wöchige Self‑Drive‑Reise durch Uganda. Mietwagen (Popup Dach, Bodenzelt) Flüge und Permits für Gorilla-/Schimpansen-Tracking sind gebicht. Übernachtungen in Lodges und Campsites.
Vielen Dank an alle hier für eure ausführlichen Reiseberichte, die unsere Planung sehr inspiriert haben.

Hier unsere Route
Edit: Wir haben nicht geplant alle der aufgezählten Aktivitäten zu unternehmen, sondern das ist eher die Liste , was wir nach unserer Recherche an den jeweiligen Orten machen könnten. Die fett-markierten stehen für uns fest.

Tag 1 – Entebbe – Via Via Guesthouse – Ankunft, Fahrzeugübernahme, Einkäufe.
Tag 2 – Entebbe → Ziwa Rhino Sanctuary – Campsite – Fahrt, Rhino‑Walk oder Night‑Nature‑Walk.
Tag 3 – Ziwa → Budongo Forest – Boomu Women's Camp – Shoebill‑Canoe oder Rhino‑Walk, Forest Walk & Birding.
Tag 4 – Budongo → Murchison Falls NP – Murchison River Lodge – Chimp‑Tracking, Game Drive/Honeymoon‑Track oder Top of the Falls.
Tag 5 – Murchison Falls NP – UWA Delta Campsite – Private Nile‑Delta‑Tour, Game Drive.
Tag 6 – Murchison → Bugoma Forest – Bugoma Jungle Lodge – Game Drive, Forest Walk in Bugoma.
Tag 7 – Bugoma Forest – Bugoma Jungle Lodge – Optional Chimp-/Mangabey‑Tracking, Bird‑/Forest Walks.
Tag 8 – Bugoma → Kibale – Guereza Lodge – Fahrt, Lodge‑Nature‑Walk oder Bigodi Swamp Walk.
Tag 9 – Kibale – Guereza Lodge – Chimpanzee Habituation
Tag 10 – Kibale → Queen Elizabeth NP – UWA Channel Campsite – Explosion Crater Track oder private Kazinga‑Bootstour.
Tag 11 – Queen Elizabeth NP (Mweya → Kasenyi) – Tawa Campground Kasenyi – Game Drives Mweya und Kasenyi
Tag 12 – QENP → Ishasha – Ishasha Jungle Lodge – Früher Game Drive Kasenyi mit Guide, nachmittags Game Drive Ishasha
Tag 13 – Ishasha → Bwindi (Ruhija) – Bakiga Lodge – Morning Game Drive, Fahrt nach Ruhija.
Tag 14 – Bwindi (Ruhija) – Bakiga Lodge – Gorilla‑Trekking.
Tag 15 – Bwindi → Lake Mutanda – Mutanda Lake Resort – Forest Walk? Relaxen,
Tag 16 – Lake Mutanda → Mgahinga NP – Amajambere Iwacu Community Campsite - morgens Bootstour oder nachmittags kleine Wanderung
Tag 17 – Mgahinga NP → Lake Bunyonyi – Arcadia Lodge – Golden‑Monkey‑Tracking, Weiterfahrt nach Bunyonyi.
Tag 18 – Lake Bunyonyi → Lake Mburo NP – Mihingo Lodge – Fahrt, Walking Safari oder Night Game Drive.
Tag 19 – Mihingo Lodge (nur 1 Nacht frei) – Arcadia Lodge – Horseback Safari, Game Drive oder weitere Walking Safari.
Tag 20 – Lake Mburo → Mpanga Forest – Mpanga Forest Lodge Campsite – Fahrt, Forest Walks, Birding.
Tag 21 – Mpanga Forest → Entebbe – 2 Friends Beach Hotel – Morning Forest Walk oder Mabamba Shoebill Tour, Sunset Cruise Lake Victoria.
Tag 22 – Entebbe → Airport
– Fahrzeugabgabe, letzte Einkäufe, Botanischer Garten, Rückflug.

Meine Fragen an euch: Was würdet ihr uns empfehlen zu unternehmen? Was hat euch besonders gut gefallen? Was würdet ihr nicht empfehlen? Gerne auch den ein oder anderen Tip für eine kulturelle Aktivität - da sind wir ziemlich planlos. Z.B. Wie fandet ihr den Batwa Trail? Hat euch diese Erfahru gefallen gefallen oder habt ihr dies eher als komisch (im Sinn Folklore) empfunden?

Marc
Zitierenzuletzt bearbeitet 26. Feb. 2026Original ↗
6'360 Beiträge · seit 201126. Feb. 2026 · #2
Hoi Marc

Du fragst was Du noch reinpacken kannst, meiner Meinung nach ist die Reise schon sehr voll, ich für mich würde auf keinen Fall noch mehr reinpacken!
8'049 Beiträge · seit 200826. Feb. 2026 · #3
Coucou Marc,

Ich finde auch dass deine Route schon sehr voll ist.

Ich würde da nicht noch mehr dazu dranhängen.

Es grüsst
Annick
Themenstarter29 Beiträge · seit 202426. Feb. 2026 · #4
Hallo Picco,
ich habe den Post wohl schlecht formuliert... Wir haben nicht geplant, sämtliche der aufgezählten Aktivitäten zu unternehmen. Diese sind das Ergebnis unserer Recherche im Netz, im Forum hier und unseres Reiseführers. Die richtige Überschrift wäre wohl "das könnten wir am jeweiligen Ort machen".

Ich markiere das später (am Rechner) in meinem Beiitrag oben nochmal entsprechend.

Meine Frage: Was davon oder ergänzend dazu können erfahrene Ugandareisende uns empfehlen?

Marc
6'360 Beiträge · seit 201127. Feb. 2026 · #5
Hoi Marc

Nun ists klarer, trotzdem finde ich dass alles viel zu eng getaktet ist.
Ich rechne in Ostafrika grundsätzlich mit 20-30km/h auf Pisten und 50km/h auf guten Strassen, mehr nicht!
Plus allfällige Pausen und Stops.
MaLu schrieb:Tag 1 – Entebbe – Via Via Guesthouse – Ankunft, Fahrzeugübernahme, Einkäufe.
Geht nur wenn Ihr nicht zu spät aus dem Flughafen kommt, bei Gepäckproblemen wirds schon schwirig.
MaLu schrieb:Tag 2 – Entebbe → Ziwa Rhino Sanctuary – Campsite – Fahrt, Rhino‑Walk oder Night‑Nature‑Walk.
DA wirds wohl der Night-Nature-Walk sein, sofern man den nicht schon am Morgen buchen muss, ansonsten vorbuchen. Der Rhino-Walk ging zumindest bei uns am Morgen los, da seid Ihr noch nicht im Ziwa.
MaLu schrieb:Tag 3 – Ziwa → Budongo Forest – Boomu Women's Camp – Shoebill‑Canoe oder Rhino‑Walk, Forest Walk & Birding.
Dann wäre hier der Rhinowalk im Ziwa und die Fahrt nach Budongo. Obs dann noch für eine solche Aktivität reicht bezweifle ich.
MaLu schrieb:Tag 4 – Budongo → Murchison Falls NP – Murchison River Lodge – Chimp‑Tracking, Game Drive/Honeymoon‑Track oder Top of the Falls.
Kann so passen. Mit allem.
MaLu schrieb:Tag 5 – Murchison Falls NP
Passt
MaLu schrieb:– UWA Delta Campsite – Private Nile‑Delta‑Tour, Game Drive.
Passt
MaLu schrieb:Tag 6 – Murchison → Bugoma Forest – Bugoma Jungle Lodge – Game Drive, Forest Walk in Bugoma.
Also nochmals Budongo...wenn Ihr die Chimps trackt seid Ihr schon im Wald, warum nicht eine Nacht mehr im Budongo und zusammennehmen? Die Aktivitäten sind meist morgens, wenn Ihr erst hinfahren müsst ists stressiger und wenn dann ein Problemchen ist fällt der Tag ins Wasser...
MaLu schrieb:Tag 10 – Kibale → Queen Elizabeth NP – UWA Channel Campsite – Explosion Crater Track oder private Kazinga‑Bootstour.
Passt, aber versprich Dir nicht zu viel vom QENP
MaLu schrieb:Tag 13 – Ishasha → Bwindi (Ruhija) – Bakiga Lodge – Morning Game Drive, Fahrt nach Ruhija.
Passt
MaLu schrieb:Tag 14 – Bwindi (Ruhija) – Bakiga Lodge – Gorilla‑Trekking.
Passt
MaLu schrieb:Tag 15 – Bwindi → Lake Mutanda – Mutanda Lake Resort – Forest Walk? Relaxen,
Passt
MaLu schrieb:Tag 18 – Lake Bunyonyi → Lake Mburo NP – Mihingo Lodge – Fahrt, Walking Safari oder Night Game Drive.
Vergiss den NIght Game Drive...lies dazu unsere Erfahrungen von 2013. Kann sein dass es besser wurde, aber von uns drei sind zwei eingeschlafen und mehr als ein herumwirbelnder Taschenlampenstrahl, für die wie auch noch zusätzlich hätten zahlen sollen (wie kann ein Night-Game-Drive-Guide ohne Taschenlampe seinen Job machen???) wars nicht, ich glaub ich hab kein einziges Tier gesehen dass der Guide gesehen haben will, sein Lichtstrahl war schon weg bevor er den Tiernamen fertig ausgesprochen hat...und ich hatte eine richtig gute Lampe dabei! Alles nur Blabla und Abzocke, zumindest damals.
MaLu schrieb:Tag 19 – Mihingo Lodge (nur 1 Nacht frei) – Arcadia Lodge – Horseback Safari, Game Drive oder weitere Walking Safari.
Passt
MaLu schrieb:Tag 21 – Mpanga Forest → Entebbe – 2 Friends Beach Hotel – Morning Forest Walk oder Mabamba Shoebill Tour, Sunset Cruise Lake Victoria.
Shoebill-Tour

Ich hab nur geantwortet wo ich auch was dazu beitragen kann, den Rest kenne ich gar nicht.
8 Beiträge · seit 202427. Feb. 2026 · #6
Hallo Marc!
Die App Maps.me und die Offlinekarte von Google-Maps waren bezüglich Fahrstrecken und -dauer eine Orientierung. Wir haben aber aufgrund teilweise miserabler Straßenverhältnisse länger gebraucht. Vorsicht, beide Maps leiten gerne quer durch, weil es angeblich schneller geht. Dies entspricht meist nicht der Tatsache. Ist die Straße geradeaus mit Umweg geteert, fahre lieber diese Strecke. Es macht Sinn, hier anzuhalten und die Karte(n) zu checken. Andernfalls fährst Du auch mal ungewollt durch Teeplantagen etc., wobei dies landschaftlich wirklich sehr schön war. ☺️

Tag 2 – Entebbe → Ziwa Rhino Sanctuary – Campsite – Fahrt, Rhino‑Walk oder Night‑Nature‑Walk.

Die Fahrt dauert etwa 4-4,5 Std., je nach Verkehr und Wochentag. Wir haben hier keine großartigen Pausen gemacht. Am Gate vereinbart man die Aktivität und Uhrzeit, begibt sich mit dem Fahrzeug zum Treffpunkt, bekommt einen Ranger zugewiesen. Wir haben den Rhino-Walk um 16:00 Uhr gemacht.

Tag 3 – Ziwa → Budongo Forest – Boomu Women's Camp – Shoebill‑Canoe oder Rhino‑Walk, Forest Walk & Birding.

Shoebill würde ich in Entebbe am Mabamba machen. Sichtungswahrscheinlichkeit dort sehr hoch. Sehr schöne Landschaft, viele Vögel.

Tag 4 – Budongo → Murchison Falls NP – Murchison River Lodge – Chimp‑Tracking, Game Drive/Honeymoon‑Track oder Top of the Falls.

Chimps Kibale reicht. Du benötigst viel Zeit für die Tracks bei den Game Drives, teilweise ist es recht sandig. Hier waren wir 2 Nächte und haben nicht alles reinpacken können. Der NP ist sehr schön. Lodge 👍🏻

Tag 5 – Murchison Falls NP – UWA Delta Campsite – Private Nile‑Delta‑Tour, Game Drive.

Nil-Cruise ein Muss.

Tag 8 – Bugoma → Kibale – Guereza Lodge – Fahrt, Lodge‑Nature‑Walk oder Bigodi Swamp Walk.

Bigodi Swamp einige Vogel- u. Affenarten, Wanderung geht ca 1,5-2 Std. Wenn Du den blauen Turaco sehen möchtest, besteht hier die Möglichkeit. Unsere waren neben der Straße gegenüber der Zufahrt zum Bigodi Treffpunkt.

Tag 9 – Kibale – Guereza Lodge – Chimpanzee Habituation

Wird sicher 👍🏻

Tag 10 – Kibale → Queen Elizabeth NP – UWA Channel Campsite – Explosion Crater Track oder private Kazinga‑Bootstour.

Von dieser Bootstour waren wir nicht so begeistert. Würde sie dennoch empfehlen. Haben keine Elefanten gesehen, dafür zuvor beim Game-Drive von allen Seiten umzingelt worden. Zum anderen kann ich nichts sagen.

Tag 11 – Queen Elizabeth NP (Mweya → Kasenyi) – Tawa Campground Kasenyi – Game Drives Mweya und Kasenyi
👍🏻 Hier hatten andere viele Leosichtungen, wir trotz Guide nicht. Würde immer am Gate nach nem Ranger fragen. Die wissen, wo sie suchen müssen. Unserer war von der Lodge vermittelt worden.

Tag 12 – QENP → Ishasha – Ishasha Jungle Lodge – Früher Game Drive Kasenyi mit Guide, nachmittags Game Drive Ishasha

Hier wirst Du Deine helle Freude haben. Übelste Straßenverhältnisse und Schlaglöcher. Geschwindigkeit überwiegend 30 km/h, oft ist auch das viel zu schnell. Wir haben 2,5-3 Std. gebraucht. Im Ishasha empfehle ich, auch den Swamp am Airfield anzufahren. Der war wirklich schön. Wir waren mit Ranger unterwegs. Die Löwen sollen regelmäßig ab dem späten Vormittag die Bäume verlassen. Bei uns war das gg. 10:45 Uhr.

Tag 13 – Ishasha → Bwindi (Ruhija) – Bakiga Lodge – Morning Game Drive, Fahrt nach Ruhija.

Straßenverhältnisse auch unschön, nicht ganz so extrem wie zuvor, aber annähernd. Je näher Richtung Bwindi, desto besser.

Tag 14 – Bwindi (Ruhija) – Bakiga Lodge – Gorilla‑Trekking.
👍🏻

Tag 15 – Bwindi → Lake Mutanda – Mutanda Lake Resort – Forest Walk? Relaxen,

Du wirst nach dem Trekking relaxen wollen und hier kannst Du das! Eine Bootstour würde ich aber wegen der Lichtverhältnisse (Bilder) nachmittags machen wollen.

Tag 16 – Lake Mutanda → Mgahinga NP – Amajambere Iwacu Community Campsite - morgens Bootstour oder nachmittags kleine Wanderung

Bootstour siehe oben. Die Fahrt wird ab Kisoro ebenfalls immer katastrophaler, führt teilweise über viele, viele, spitz herausragende Steine.

Tag 17 – Mgahinga NP → Lake Bunyonyi – Arcadia Lodge – Golden‑Monkey‑Tracking, Weiterfahrt nach Bunyonyi.

👍🏻 Ihr seid quasi am Mgahinga National Park Visitor Centre für die Golden Monkeys. Der Eingang für die Gorillas wäre nicht hier. Für alle Trekkings gilt: Um 8 Uhr da sein, sonst verlierst Du das Permit. Wir starteten zu den Monkeys gg. 08:45 Uhr und kamen erst kurz vor 15:00 Uhr zurück.
Am Bunyonyi Bootstour u.a. mit Punishment Island sehr empfehlenswert. Haben wir um 17 Uhr gemacht.

Tag 18 – Lake Bunyonyi → Lake Mburo NP – Mihingo Lodge – Fahrt, Walking Safari oder Night Game Drive.

Wir haben auch hier meistens einen Ranger vom Gate mitgenommen. Eine Walking Safari in unmittelbarer Nähe zu den Giraffen genügt, die fanden wir toll. Zwei braucht es meiner Meinung nach nicht. Der Park ist klein, trotzdem kannst Du viele Strecken abfahren, benötigst aber Zeit.
Du willst ja die Tiere nicht schnell abklappern. Zum Night-Game-Drive rieten uns alle, auch die Ranger, wegen der geringen Sichtungswahrscheinlichkeit von Leoparden ab.
Es vergehen auch Wochen, bis sie mal ein Tier sehen. In der Mihingo hatten wir am Wasserloch u.a. auch ein Eland. Außerdem Turacos, aber keine blauen. Dortiges Fernglas verwenden!

Tag 19 – Mihingo Lodge (nur 1 Nacht frei) – Arcadia Lodge – Horseback Safari, Game Drive oder weitere Walking Safari.
s. oben

Tag 21 – Mpanga Forest → Entebbe – 2 Friends Beach Hotel – Morning Forest Walk oder Mabamba Shoebill Tour, Sunset Cruise Lake Victoria.

Shoebill=Pflichtprogramm, empfohlen wird der Morgen, da die Shoebills auf der Suche nach Lungenfischen sind. Bei uns war morgens (01/2026) Nebel, deshalb Nachmittagstour. Du könntest hier aber den Bot. Garten und den Cruise machen und Shoebill am Folgetag.
Tag 22 – Entebbe → Airport
– Fahrzeugabgabe, letzte Einkäufe, Botanischer Garten, Rückflug.

Zum Batwa Trail kann ich nichts sagen. Letztlich sind es finanzielle Unterstützungen, die die Wilderei unterbinden sollen. Also eigentlich schon sinnvoll. Wir haben auch ein sehr straffes, zeitliches Programm gehabt. Ich würde zwischendurch mal eher einen entspannten Tag einbauen, sofern möglich.
LG Edi
1'150 Beiträge · seit 201701. März 2026 · #7
Hi Marc,

du hast ja schon sehr viel Input bekommen, daher nehme ich hier mal keine Tag zu Tag Feedbackrunde vor. Nur ein paar einzelne Punkte. Wie immer geht es natürlich auch mit Sichtungsglück einher bzgl. der eigenen Erfahrungen und Empfehlungen, das schreibe ich aber dazu. Wir sind seit 6 Wochen wieder zurück, sehr spannendes Reiseziel.

Murchison Falls NP
Sichtungsmäßig hatten wir im Park nicht die riesigen Knaller drin, haben aber auch zeitlich eigentlich nicht genügend Luft gehabt, weil wir eben auch noch die Falls und Bootstour etc. mit eingebaut haben.

Die Falls haben wir nur von Land aus gesehen. Oben am Parkplatz noch unspektakulär, aber wenn man dann runter geht schon toll. Nildusche sage ich nur. Würde ich empfehlen, auch wenn die Piste ein paar Dollar extra kostet.

Im Park selber fanden wir vorallem die Strecken direkt vorne am Victoria oder weißem Nil sehr schön. Man kommt bis ans Wasser und die Gegend ist sehr schick, die Pisten ruppig.

Nile Delta Bootstour fanden wir klasse. Haben uns auch direkt in der Lodge (selbe wie ihr) abholen lassen am Steg. Wir hatten aber eben auch tolle Sichtungen und sogar 2 Schuhschnäbel

Achja... Honeymon Track. Kommt drauf an, wie es dann bei euch aussieht. Wir sind vielleicht 30min reingefahren. Nur Büsche und in allererster Linie TseTse Fliegen en Masse. Die Fenster haben wir nur geschlossen gehalten und dann abgebrochen. Würde ich nicht empfehlen, bzw. sollte man drauf gefasst sein, ggf. abzubrechen, wenn es nicht wider erwarten besser ist.

Apropros Schuhschnabel
Nachmittags in Mabamba ist die Sichtung nahezu garantiert, wenn denn möglich. Bis dahin wissen alle Guides wo sie fündig werden. Wir haben dann auch kurzfristig unsere 2. Tour am nächsten Morgen abgesagt, weil es aber insgesamt zu lange gedauert hat mit Transfer etc.pp.

Die lange Tour über den Lake Victoria und zurück war dann schon ne Menge Zeit. Wesentlich schöner fanden wir das direkt ab Mabamba Lodge, weil eben diese alles in allem 3 Stunden Anfahrt und Transfer weggefallen sind. Es ging sofort los. Das solltet ihr bedenken, wenn ihr ab Entebbe startet. Empfehlen kann ich es trotzdem.

Straßen & Navigation
Wir hatten in erster Linie Maps.Me als offline Karten runtergeladen. Dazu auch Tracks4Africa App. Erstere haben wir zumeist genutzt, T4A nur manchmal als Unterstützung. Das hat in 90% der Fälle auch gut gepasst.

ABER, manchmal sind wir auch völlig abseits in schwierigstem Gelände gelandet und da rede ich nicht von Nationalparks. Also Obacht, Hirn einschalten und lieber mal an den Rand stellen und dreimal schauen, ob der Weg wirklich sinnvoll der richtige ist. Der Tipp, im Zweifel die Asphaltstraße außen rum nehmen ist fast immer richtig. 40km mehr auf Asphalt sind im Vergleich zu quer durch eine deutliche Zeitersparnis. Wir sind auch mal mitten in einem alten, zerfallenen Hotel auf einer Hügelkuppe gelandet. Der weitere Weg wäre dann ein Trampelpfad den Hügel runter gewesen. Die hilfreiche Aussage vor Ort war dann: "Doch doch, der Weg ist schon richtig. Ihr könnt den Wagen hier stehen lassen und zu Fuß weiter gehen" 🤪

Auf Asphalt kam man aber sehr gut voran. Man muss sich etwas an die Fahrgewohnheiten anpassen, nicht stressen lassen und einfach alle Eindrücke aufsaugen. Sollten ihr euch abwechseln, einfach regelmäßig machen. Man muss schon immer konzentriert bleiben, wenn man auch etwas zügiger vorankommen will. Also wechseln und als Beifahrer Video- und Fotokamera parat haben. 😉

Trackings
Waren natürlich die Highlights und ich würde nichts drum herum planen. Bei den Schimpansen evtl. noch einen Nightwalk, da ist man mittags raus, isst was in der Lodge und hat dann den nachmittag Zeit. Wir haben da zu viel gewollt, inkl. Bigodi Swamps und Night Walk an einem Tag. Totaler Irrsinn, weil die Aussagen zur Dauer einer Aktivität auch immer falsch und zu kurz sind.

Nightwalk nicht in der Community (man läuft quasi am Swamp mit der Musik des Ortes rum, da war nix mit Nachts im Dschungel, wie wir uns das gedacht hatten), wenn dann auch direkt in Kibale. Haben wir nicht gemacht, aber von mehreren bestätigt bekommen, dass der sehr schön war mit tausenden Glühwürmchen im Dschungel.

Gorilla Tracking weiß man ja nie was man bekommt, aber da habt ihr ja den tag auch nichts anderes geplant. Wir hätten auch eine chillige, kurze Runde genommen und waren 7,5h Stunde unterwegs.


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Wird auf jeden Fall eine tolle Reise mit wahnsinnig vielen Eindrücken und sehr abwechslungsreich. Viel Spaß euch beiden!!! 🙂





Gruß,
Robin
Zitierenzuletzt bearbeitet 01. März 2026Original ↗
Themenstarter29 Beiträge · seit 202401. März 2026 · #8
picco schrieb:Hoi Marc
Nun ists klarer, trotzdem finde ich dass alles viel zu eng getaktet ist.
Vielen Dank Picco für die detaillerten Antworten und deine Tipps.
Marc
Zitierenzuletzt bearbeitet 01. März 2026Original ↗
Themenstarter29 Beiträge · seit 202401. März 2026 · #9
Hallo Edi,
Danke dir für deine Hinweise... Wir werden auch versuchen weniger zu planen umd so mehr Zeit zum genießen und verarbeiten der Eindrücke haben... Körperliche Erholung wird wohl auch nötig sein 😉
Themenstarter29 Beiträge · seit 202401. März 2026 · #10
Blende18.2 schrieb:Hi Marc,

du hast ja schon sehr viel Input bekommen, daher nehme ich hier mal keine Tag zu Tag Feedbackrunde vor. Nur ein paar einzelne Punkte. Wie immer geht es natürlich auch mit Sichtungsglück einher bzgl. der eigenen Erfahrungen und Empfehlungen, das schreibe ich aber dazu. Wir sind seit 6 Wochen wieder zurück, sehr spannendes Reiseziel.
Vielen Dank auch dir Robin, für die vielen Infos. Den Honeymoon Track werden wor uns schenken und lieber etwas anderes machen...
Themenstarter29 Beiträge · seit 202401. März 2026 · #11
Eine Frage noch zur Navigation: Ich nutze seit langem die App OsmAnd für die Planung und Navigation (sowohl zu Fuß, fürs Rad und in Länder mit weniger geteerten Straßen auch für's Auto). Beim ersten Vergleich (Tracks durch Nationalparks und Lage von Campsites) habe ich für Uganda keine wirklichen Unterschiede der Karten zu Maps.me festgestellt... Habt ihr da andere Erfahrungen gemacht? Was ist der Grund, warum Maps.me bei Afrikareisen so weit verbreitet ist?
1'150 Beiträge · seit 201702. März 2026 · #12
Ich denke das liegt einfach daran, dass MapsMe bekannter und generell weiter verbreitet ist.

Ich hab die auch nur genutzt, weil sie eh noch installiert war.

Für Uganda würde ich jetzt mal vorsichtig aus dem Fenster lehnend sagen, alles was offline klappt ist auch ok. Nur GoogleMaps haben wir von Einheimischen unterwegs öfter mal gehört, dass das keine optimale Idee sei....

... Meinungen eben, wir haben auch immer mal wieder GoogleMaps parallel befragt, gerne auch mit Satellitenbild, wenn es mal unklar wurde. (kann ich an einer Hand abzählen)

Gruß
Robin
8 Beiträge · seit 202402. März 2026 · #13
OsmAnd - kenne ich nicht. Maps.me war in Namibia, Botswana und Tansania sehr genau und zuverlässig. In den Parks sind die Tracks sehr gut erkennbar. Eine Routenwahl problemlos möglich. In Uganda war maps.me innerhalb der NPs deutlich besser wegen der teils namentlich aufgeführten Tracks. Google.Maps fand die Route bzw. die Tracks in den Parks nicht immer. Außerhalb hatte Google.Maps aber wiederum meist die Nase vorn. Deshalb sind wir zweigleisig gefahren.

Honeymoon-Track:
Sie zieht sich, ja. TseTse hatten wir auch. Wir bogen ein zu den Kob leks mit vielen verschiedenen Tieren. Dort keine Fliegen. Uns hat es dort sehr gefallen. Passiert man die Kob leks, gelangt man wohl laut Angaben vieler, die wir trafen, zu einigen Löwen. Wegen zeitlichem Druck haben wir diese Track leider nicht durchfahren können.
Die auf der Karte unterhalb gelegene Rabongo Road war im Januar nicht befahrbar. Es liegen Baumstämme quer. Außerdem wimmelt es vor TseTse-Fliegen. Augenscheinlich (jede Menge Unterholz) war hier schon ewig niemand mehr durchgefahren.
Besonders gut gefallen haben uns die an der Pakuba Lodge verlaufende Pakuba Track (wenn nur die lieben TseTses nicht gewesen wären) und auch die übrigen Tracks bis zum Delta.

Die Meinungen sind aber sicher subjektiv und Geschmäcker bekanntlich verschieden.
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