JUJuju30Themenstarter31 Beiträge · seit 202521. Feb. 2026 · #1Hallo zusammen!
Mein Freund und ich planen für Jan/Feb 2027 eine Rundreise durch Uganda. Wir sind am überlegen, das Gorilla Tracking sowohl im Bwindi NP als auch im Mgahinga NP mitzumachen, um möglichst viel aus diesem Erlebnis herauszuholen. Aber natürlich treibt das die Kosten hoch. Daher die Frage an alle, die bereits Erfahrung mit dem Gorilla Tracking haben: Lohnt sich ein zweites Tracking wirklich oder reicht ein Tracking vollkommen aus? Was würdet ihr empfehlen?
Danke für eure Erfahrungsberichte und viele Grüße
Julia
AKAkane219 Beiträge · seit 202421. Feb. 2026 · #2Hi Julia,
Wir haben das Gorilla Tracking in Bwindi gemacht, und ich fand es von der Erfahrung schon ziemlich intensiv. Ich würde es unbedingt wieder machen, aber zwei Mal in einer Reise brauchts nicht unbedingt. Wenn das Budget keine Rolle spielt, würde ich eher die Habituation Experience dran hängen, das könnte auch spannend sein.
Ansonsten war unser Trekking tatsächlich auch relativ anstrengend - kommt natürlich immer drauf an, zu welcher Gruppe man geht und wo sie gerade sind. Wir haben danach den Kilimanjaro in Tansania bestiegen, und das war nicht so anstrengend, wie das Gorilla Trekking 😄
GAGabi-Muc2'188 Beiträge · seit 201622. Feb. 2026 · #3Hallo Julia,
wir waren 2021 in Uganda und haben nur im Bwindi das Gorilla-Tracking gemacht. Wir waren zwar im Mgahinga, haben dort aber nur die Golden Monkeys besucht. Ich bedauere es heute noch, dass wir dort nicht ein zweites Gorilla-Tracking gemacht haben. Ich fand das Gorilla-Tracking eines meiner eindrücklichsten Erlebnisse.
LG
Gabi
ANANNICK8'049 Beiträge · seit 200822. Feb. 2026 · #4Hallo Julia,
Wenn ihr euch ein zweites Gorilla Tracking leisten könnt, würde ich es auf jeden Fall machen.
Dieses Abenteuer ist einmalig und man kann da nie davon genug haben.
Es grüsst
Annick
PIpicco6'360 Beiträge · seit 201122. Feb. 2026 · #5Hoi Julia
Ich hab zwar schon in allen drei Ländern, in denen Berggorillas vorkommen, diese in freier Wildbahn gesehen, aber zweimal auf einer Reise würde ich nicht wollen.
Das Erlebnis ist intensiv, das zu verarbeiten braucht Zeit.
Und es ist ein Höhepunkt der Reise, den gleich danach mit einem weiteren Höhepunkt toppen zu wollen kann in die Hose gehen, insbesondere wenn der zweite Besuch weniger spannend ist als der Erste.
REReisefreak8 Beiträge · seit 202422. Feb. 2026 · #6Hallo!
Solltet ihr einen Abstecher nach Ruanda machen und das Budget vorhanden sein, würde ich das Trekking dort machen, auch wenn es 1500 USD kostet.
Wir hatten im Bwindi mit anderen Gästen unserer Unterkunft einen regen Austausch. Im Bwindi kannst Du bei Ankunft einen Wunsch bezüglich der Tour äußern. Leicht, mittel oder schwer. Wir entschieden uns für die mittlere Tour. Die anderen wählten die leichte Tour. Man bekommt dann eine entsprechende Gorillagruppe zugewiesen. Da diese sich bewegen, weiß man allerdings nicht, wo sie sich aufhalten. So kam es, dass die anderen, die eigentlich eine leichte Tour gewählt hatten, die schwerste Tour bekamen (statt bis zu 2 Std. wurden es 6). Deren Gruppe hielt sich weit entfernt und am Steilhang auf. Schöne Bilder kamen so leider nicht wirklich zustande. Sie waren sehr gefrustet. Sie haben aber in Ruanda das Trekking wiederholt. Wir haben sie dort erneut getroffen. Dort waren die Tiere in der offeneren Ebene sehr gut sichtbar. Wir fanden Ruanda landschaftlich wunderschön, wenn auch teurer. Der Volcanoes NP (Rückseite vom Mgahinga NP) hat mich sehr geflasht. Wir haben das Trekking zum Grab von Dian Fossey unternommen. Das war das anstrengendste Trekking von allen. Es sieht so aus wie im Film Gorillas im Nebel. Dort findet man nur das Grab. Die Hütte befindet sich im Ellen DeGeneres Campus of the Dian Fossey Gorilla Fund. Das Museum ist absolut sehenswert und das 3D-Video ist ein MUSS.
JUJuju30Themenstarter31 Beiträge · seit 202522. Feb. 2026 · #7Vielen Dank an alle für die Antworten! Ein Gesamtfazit lässt sich daraus zwar nicht ziehen, dennoch bestärken mich die Einzelerfahrungen in dem Gefühl, dass wir das zweite Gorilla Tracking mitnehmen sollten. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich es ansonsten auch bereuen könnte - selbst wenn das zweite Tracking womöglich "schlechter" wird als das erste. Genauso gut kann das zweite Tracking natürlich auch die Erfahrungen des ersten Trackings toppen. Letztendlich muss man sich ja ohnehin überraschen lassen, was einen bei den Trackings erwartet.
Danke nochmals für eure Erfahrungen und viele Grüße
Julia
FOFotoGnu392 Beiträge · seit 202123. Feb. 2026 · #8Hallo Julia,
wir haben letztes Jahr je ein Trekking in Bwindi und in Mgahinga gemacht. Mit Bwindi hatten wir großes Glück, mit Mgahinga im Vergleich weniger. Aber aus meiner Sicht ist das totaler Zufall und kann auch genauso gut umgekehrt der Fall sein.
Wenn Uganda für euch ein once in a lifetime Ziel ist und ihr auf Nummer Sicher gehen wollt, würde ich an eurer Stelle darüber nachdenken, ob ihr nicht vielleicht zwei Trekkings im Bwindi machen wollt, jedenfalls wenn Mgahinga ansonsten nicht auf eurer Route ist. Der Weg ist auf der Karte zwar nicht weit, 2 Tage gehen euch aber definitiv „verloren“, die ich rückblickend lieber woanders investiert hätte.
Unser Guide Peter hat uns gesagt, dass man in Bwindi bezüglich der Zuteilung zu einer „guten“ Gruppe bevorzugt wird, wenn man zwei Trekkings dort bucht. Eine Garantie ist das natürlich nicht, aber zumindest eine Chance, die es in Mgahinga nicht gibt.
Falls Mgahinga aber sowieso auf eurer Route liegt, ist das natürlich wieder eine andere Sache…
Viele Grüße
Elke
JUJuju30Themenstarter31 Beiträge · seit 202523. Feb. 2026 · #9Liebe Elke, danke für deinen Beitrag! Ich habe mir tatsächlich auch schon deinen Reisebericht zu Uganda durchgelesen 🙂 Wir planen es aktuell so, dass wir für 4 Nächte am Lake Mutanda übernachten und von dort aus zum Bwindi bzw. Mgahinga fahren für das Gorilla Tracking. So haben wir zwischen den zwei Trackings einen ganzen Tag zum Entspannen ohne Fahrerei. Ich bin dazu aktuell auch mit Peter im Austausch.
Viele Grüße
Julia