Nach drei Jahren Pause sollte es im Oktober 2025 endlich wieder einmal in den Krüger gehen. Und wir waren gespannt, ob wir das unerklärliche „Naja-Gefühl“ unserer letzten Reise nun wieder aus dem Weg räumen konnten.
Ein älterer Reisebericht unserer lieben Maddy hatte unsere Aufmerksamkeit auf die Magoebaskloof gelenkt. Und die passt wunderbar in eine Route, die von Joburg aus im nördlichen Krüger beginnt.
Dann waren wir niemals in Punda Maria. Dieser schon gebuchte Startpunkt der Krüger Tour wurde dann schweren Herzens wieder ausgetauscht. Die Safari Tents werden gerade in typisch afrikanischem Tempo renoviert. Das gilt ebenfalls für das Wasserloch und so suchten wir nach einer Alternative. Eigentlich wollten wir nie mehr in eine Private Game Lodge gehen, aber mit der Return Pafuri Lodge hatten wir noch eine Rechnung offen. Kerstin ging es bei unserem Besuch vor einigen Jahren nicht gut. Und so fragte sie einfach ganz frech nach einer „3 Tage bleiben, 2 bezahlen Option“, die es zu unserer Reisezeit eigentlich nicht gibt. Und Wupp kam die Antwort „no problem“.
Als zweites Schmankerl sollte am Ende noch das Nkuhlu Tented Camp am gleichnamigen Picknick Spot hinzukommen. Kerstins Online Buchungsversuche schlugen mehrfach fehl. Und dann verdoppelte sich der schon ursprünglich üppige Preis auf ca. € 500 pro Nacht für ein Selbstversorgungscamp ohne Aktivitäten. Nach einigen zuerst seltsam verlaufenden Verhandlungen kam dann doch das OK zu einer Buchung zum alten Preis.
Der Rest der Reise übernachteten wir in uns schon bekannten Sanparks Camps.
Die Mietwagenbuchung erfolgte über Check24. Und wir bekamen dann auch unseren geliebten Fortuner. Wegen der Lufthansa Flugpreise fiel hier unsere Wahl erstmals auf Quatar. Die Flug- und Umsteigezeiten waren hier OK und natürlich auch der Preis.
Am Ende kam diese Route dabei heraus:
Dank lieber Forumsmitglieder bin ich mit den Vogelbestimmungen fast durch. Um es vorweg zu nehmen……. wir hatten eine tolle Reise mit wunderbarem Birding und ein Highlight sollte gleich am Anfang kommen….
Kurzer Gang zum WC und dann das 🤩 😎
Teil 214. Dez. 2025
17. und 18.10.2025 Es geht los Flug von Frankfurt über Doha nach Johannesburg
Mit dem Flughafentransfer geht es endlich wieder los in Richtung unseres Lieblinkskontinentes AFRIKA! Da wir wegen der hohen Lufthansa Preise dieses Mal mit Quatar fliegen, checken wir im Terminal 2 ein.
Ungewohnt ist schon einmal, dass wir eine dreiviertel Stunde auf den Beginn des Check In warten müssen.
Dafür finden wir im Mosh Mosh einen ordentlichen Platz für ein leckeres Curry und ein Kaltgetränk.
Was uns an Quatar gar nicht gefällt, ist die 3-3-3er Bestuhlung in den Dreamliners.
Der Flieger ist komplett voll, dafür gibt es wirklich ordentliche Beinfreiheit und ein gutes Bordentertainment. Der Service beginnt erst knapp 3 Stunden nach Abflug.
Aber wir kommen sicher und pünktlich in Doha an.
Der Flughafen ist schon wirklich beeindruckend und sehr mondän.
Für den Anschlussflug gilt die gleiche Einschätzung wie für den ersten Flug. Insgesamt hat uns Ethiopian besser gefallen, auch wegen der kürzeren Flugstrecke.
Aber wir sind pünktlich in Joburg. Dieses Mal hatte ich jedem von uns eine Vodacom E-SIM gebucht. Nachdem das Handy einmal komplett aus- und dann wieder angeschaltet wurde, hat es dann auch reibungslos geklappt.
Bei Avis müssen wir zwar ca. eine halbe Stunde warten, werden dafür aber sehr nett bedient und bekommen den erhofften und so geliebten Fortuner. 35.000 EuroOKOK lieber Graskop KM 😕 hat er auf dem Tacho. Nun kann es endlich los gehen!
Aus dem Nachbarforum hatte ich einen Tipp zur Irene Village Mall bekommen. Sie liegt direkt an einer Ausfahrt der R21, die uns wiederum auf direktem Weg in den Norden führen soll. Dort soll nach 20 Minuten ein Zwischenstopp zum Einkaufen eingelegt werden. Und ein Frühstück kann auch nicht schaden.
Grundsätzlich fahren wir nicht so gerne in Joburg los. Aber heute sind wir echt positiv überrascht. Die R21 führt uns recht bequem und super ausgebaut vom Flughafen weg. Kein Soweto, kein Stau und recht entspannt wirkende Gegenden. Die Irene Village Mall ist wirklich direkt an der Ausfahrt.
Am heutige Samstag ist es recht belebt, aber der beachte Parkplatz ist groß genug. Die Mall besteht aus einigen Restaurants, kleinen Shops und Supermärkten. Die Größe ist für uns genau richtig. Zuerst schlagen wir bei Old Khaki zu und schlendern noch ein wenig herum. Dann gibt es ein deftiges Frühstück bei Mugg and Beans und dann den ersten Lebensmittel- Einkauf.
Der Tipp war wirklich toll! Sehr zufrieden und schon voll im Afrika. Erwartungsmodus geht es zurück auf die Straße. Zuerst ist das Wetter echt schlecht.
Je weiter wir nach Norden kommen, umso besser wird es aber. Die N1 ist wirklich gut ausgebaut, nicht zu voll und wir kommen entspannt und gut voran.
In der Gegend um Polokwane wird der Verkehr dann etwas dichter, aber es ist immer noch entspannt.
Dann erreichen wir so langsam die bergige Gegend um die Magoebaskloof. Ganz langam windet sich die Landstraße höher, bis wir nach rechts auf eine Sandpad abbiegen und glücklich vor diesem Schild stehen.
Teil 320. Dez. 2025
18.10.2025 Magoebaskloof Glenogle Farm Ankunft
Am Eingang zur Glenogle Farm begrüßt uns ein freundlicher Angestellter. Wir fahren über einen von Azaleen eingerahmten Weg durch einen Wald. Hier ist es so urig, wie wir es uns erhofft hatten! Unser Chalet „The Loft“ liegt inmitten des Pinienwaldes.
Der erste Eindruck ist super! Wir parken das Auto und laufen über einen guten Holzsteg zum Haus. Von der Terrasse aus können wir durch die Bäume auf den kleinen See schauen.
Es ist wunderschön hier und so ganz nach unserem Geschmack. Zum Teil habe ich her Bilder vom Folgetag eingestellt. Und auch im Innenbereich gefällt uns das Chalet richtig gut! Durch die zahlreichen Fenster sieht man in den Wald. Es gibt einen Bollerofen, ein schönes Bett, eine rustikale und ordentlich ausgestattete Küche und ein sehr bequemes Ledersofa.
Nachdem wir uns installiert haben setzen wir uns mit einer guten Flasche Wein an den See.
Der Stress der Anreise fällt langsam ab. Ja, wir sind in Südafrika! Und um uns herum nur Natur! Und die entwickelt mit einbrechender Dunkelheit eine unfassbare Lautstärke. Frösche und/oder Kröten und vielleicht auch Zikaden werden immer lauter. Es ist ein echtes Schauspiel. So etwas haben wir auf all den Reisen noch nicht erlebt! Als es dann dunkel ist, erreicht das Konzert die Schmerzgrenze. Mein linkes Ohr kann das nicht mehr verarbeiten. Es hört sich wie ein total übersteuerter Lautsprecher an! Totaler Wahnsinn.
Wir kehren auf unsere Terrasse zurück, wo sich der Lärm in eine für uns angenehme Hintergrund- Geräuschkulisse verwandelt.
Es gibt ein kaltes Abendbrot und wir genießen jede Sekunde.
Natürlich werden wir zunehmend Müde. Und morgen geht es gleich richtig los. Wir haben einen Birdguide engagiert. Und den treffen wir um 6:00 Uhr (!!!!) in einem nahen Hotel. Das ultrabequeme Bett saugt uns in sich auf und wir schlafen sofort ein.
Teil 421. Dez. 2025
19.10.2025 Glenogle Farm Magoebaskloof – Birding Tour mit Paul Nkhumane
Um kurz nach 5 klingelt grausam der Wecker. Schnell ins Bad und eine Kanne Kaffee kochen.
Das Fotoequipment liegt schon bereit und voller Vorfreude geht es mit dem Auto in Richtung des nahen Magoebaskloof Hotel.
Das Wetter ist OK. Der Himmel ist zwar bedeckt, aber am Morgen soll es wenigstens nicht regnen.
Zuerst wollten wir David Letsoalo engangieren. Der war über mehrere Wochen auf mehreren Kanälen für uns nicht zu erreichen. Auch unsere Vermieterin versuchte über eine gute Bekannte von ihm Kontakt aufzunehmen. Erfolglos. Darüber haben wir uns echt geärgert. Der Kontakt zu Paul war sofort sehr nett und die Reaktionszeiten sehr kurz.
Im Hotel genießen wir kurz den wirklich schönen Blick von der Terrasse, dann treffen wir Paul und fahren gleich mit unserem Auto los.
An einer Abzweigung geht es auf einer Pad nach links in Richtung des Woodbush Forest Reserve. Der Weg lässt sich einfach fahren.
Auf einer kleinen Lichtung halten wir an und laufen hinter Paul her.
Überall pfeift es. Ohne Chance auf ein Foto fliegen Cape Parrots über uns.
An einem Gebüsch hängt Paul dann einen kleinen Lautsprecher an einen Ast und spielt Vogellaute ab. Es dauert nicht lange und eine Erstsichtung zeigt sich kurz. Ein Yellow streaked Greenbul.
Uns wird aber auch schnell klar, dass das hier kein „walk in the park“ gibt. Büsche und Bäume sind sehr dicht und die massenhaft anwesenden Vögel eher zu hören, als zu sehen. Und man muss schnell sein, wie bei diesem Cape White-eye.
Ganz weit weg und hoch oben in einem Baum entdeckt Paul eine African Olive Pigeon.
Das seht schlechte und extrem gezoomte Bild beschert uns eine weitere Erstsichtung. Ich zähle ja nur Vögel, von denen wir ein Bild haben.
Dann laufen wir in den Wald hinein. Selbst ohne Vogelsichtungen wäre es hier schön.
Hinter Paul her geht es auf einen kleinen Trampelpfad.
Durch einen verwunschenen und üppig grünen Wald geht es.
Zum Teil geht uns das Grünzeug bis zur Schulter.
Niemals wären wir hier ohne Guide herumgelaufen.
Und wir lieben es! Leider zeigen sich erstmal kaum Vögel.
Zurück auf dem Hauptweg ändert sich das mit diesem bar-throated Apalis.
Paul will uns nun unbedingt eine Orange Thrush zeigen. Wieder kommt der Lautsprecher zum Einsatz. Und tatsächlich erwischen wir sie als weitere Erstsichtung.
Kerstin entdeckt kurz davor dann einen Blue mantled Crested Flycatcher. Paul identifiziert ihn auch, aber es gibt nur dieses unbrauchbare Bild. Wir zählen ihn aber als Erstsichtung.
Der nächste Trampelpfad führt uns in ein anderes Dickicht.
Dort erwischt Kerstin diesen schönen Terrestrial Brownbul und somit noch eine Erstsichtung. Später sehe ich in Pafuri ebenfalls einen.
Cape Batis
Und dann mit zwei Square- tailed Drongos die fünfte Erstsichtung.
Zudem gibt es hier noch den angeblich höchsten gepflanzten Baum der Erde.
Paul, der zuerst sehr zurückhaltend war, taut langsam auf. Wir schwätzen mit ihm über dies und das. Er ist wegen unserer Ausbeute etwas unzufrieden, wir aber nicht!
Ganz hoch über uns fliegt ein Cape Vulture und damit die sechste Erstsichtung.
Dann treffen wir tatsächlich auf den anderen Birdguide, der uns nicht geantwortet hatte. Paul redet mit ihm, wir nicht. Mit Paul sind wir sehr zufrieden, denn er ist ein ganz angenehmer Begleiter.
Direkt auf dem Weg hüpft eine Kurrichane Thrush herum.
An unserem Auto essen wir mitgebrachte Muffins und trinken mit Paul eine Tasse Kaffee. Während dessen fliegen uns diese hier vor die Kameras. bar-throated Apalis
Sombre Greenbul
Greater Double-collared Sunbird
Dusky Flycatcher
Drakensberg Prinia
In allerbester Stimmung fahren wir ein kleines Stück zu einem anderen Waldgebiet. Dort kommt uns der andere Guide entgegen. Es sei ruhig hier. Das können wir dann auch bestätigen. Trotzdem ist es auch hier wieder total verwunschen schön! Inzwischen hat Paul gemerkt, dass wir hier keinen Druck verspüren und einfach nur den Moment genießen.
Nun geht es zurück ins Tal, wo wir auf einen weiteren Feldweg abbiegen und nach Vögeln suchen. Rattling Cisticola
und Yellow Bishop
Bielden den Abschluss dieser wirklich schönen Tour. Inzwischen ist sogar die Sonne herausgekommen. Als wir Paul wieder im Hotel absetzen, haben wir eine sehr relaxte, abwechslungsreiche Birdingtour hinter uns. Er ist übrigens extra aus den Waterbergen angereist. Bis Corona arbeitete er zusammen mit David Letsoalo hier im Hotel. Für ihn sei der Anreiseweg aber absolut OK. Er mache das gerne! Wir können ihn wirklich weiterempfehlen!
Für uns geht es zurück zum Chalet, wo wir den Rest des Tages genießen möchten. Uterwegs sitzt dann sogar noch ein Black-shouldered Kite auf der Leitung.
Nach der tollen Birdingtour wollen wir zuerst einmal unsere schöne Unterkunft genießen. Während ich ein Schläfchen mache, genießt Kerstin die Natur rund um unser Haus herum.
Es ist herrlich ruhig hier.
Wie fast überall gibt es Affen. Der eine hat nur einen Arm.
Kurrichane Thrush
Am späten Nachmittag fahren wir noch einmal los nach Haenertsburg. Bei uns um die Ecke liegt das schöne Blueberry Cafe, dem wir einen kurzen Erkundungsbesuch abstatten.
Kerstin fragt, ob man morgen dort Frühstücken könne. Ja, kann man! Super! Weiter geht es nach Haenertsburg.
Die Gegend hier ähnelt vom Charme her ein wenig dem kleinen Ort Clarens. Haenertsburg ist aber noch einmal eine Spur ruhiger. Bei immer noch herrlichem Wetter inspiziert Kerstin einige kleine Shops. Sie sind eine nette Abwechslung, aber insgesamt nicht so spektakulär.
Trotzdem gefällt uns dieser nette kleine Ort gut! In der Umgegend gibt es noch einige kleine Sehneswürdigkeiten, wie z.B. eine Cheesefarm, eine Brauerei u.s.w.
Wir wollen im Magoebaskloof Farmstall zu Abend Essen. Und zwar bevor der für später angesagte Regen beginnt. Die Fahrt dorthin führt langsam bergauf. Wie wir erst dann bemerken, beginnt der steile Teil der Route erst bergab kurz vor dem Farmstall. Der wiederum liegt in einem urigen Wald direkt an der R71 .
Sofort bemerken wir, dass das hier unser Ding ist.
Bei einem fröhlichen Perlentier- Verkäufer schlägt Kerstin zu.
Im Anschluss checken wir noch den netten Shop und suchen uns dann einen schönen Tisch aus. Man sitzt hier in einem urigen Wald.
Etwas unterhalb brausen die Autos aus einer scharfen Kurve heraus ins Tal. Und warum mögen wir Afrika so ? Unter anderem deswegen hier.
Kerstin fragt die eine Kellnerin, ob ein Foto OK sei. Ja ist es, und zwar total OK! Mein Burger und Kerstins Pancakes schmecken hervorragend.
Ziemlich happy genießen wir die Zeit hier ohne Arbeit und Verpflichtungen.
Am Ende kommen wir noch mit dem Eigentümer ins Gespräch. Wo wir wohnen fragt er. Was, im „The Loft“ ? Seiner Meinung nach ist das die schönste Unterkunft in der Magoebaskloof. Finden wir auch! In allerbester Stimmung geht es die paar Kilometer zurück zu unserem derzeitigen Zuhause. Inzwischen ist das Wetter wie angekündigt schlecht geworden. Kurz vor der Farmeinfahrt sitzen einige Pin-tailed Wydahs auf einer Leitung.
Und was ist das denn links in der Avocado Plantage? Ein Cape Canary und damit eine ganz unverhoffte Erstsichtung.
Unser frühes Dinner war gut geplant, denn jetzt fängt es an zu regnen. Und macht das nichts, denn das schreit nach einem gemütlichen Kaminabend.
Und so verbringen wir den Rest des Abends bei knisterndem Kaminfeuer, einem guten Tropfen und guten Gesprächen. Die Gegend hier ist so schön wie erwartet! Aber leider soll das Wetter morgen durchgängig schlecht sein. Eigentlich wollten wir morgen noch einmal in den Wald fahren. Nun schlafen wir uns zuerst einmal aus!
Teil 626. Dez. 2025
20.10.2025 Magoebaskloof - Glenogle Farm The Loft
Danke des ultrabequemen Bettes schlafen wir wie die Engel. Die Wettervorhersage bestätigt sich leider. Es hat die ganze Nacht durchgeregnet. Und es ist kalt. Da schmeckt der Kaffee doppelt gut.
Gegen 9:00 Uhr brechen wir mit dem Auto zum geplanten Frühstck im nahen Blueberry Cafe auf. Auf der Terrasse werden wir bei der Kälte wohl nicht sitzen!
Die Zufahrt ist ganz schön aufgeweicht, aber trotzdem problemlos zu befahren.
Nach ca. dreieinhalb Kilometern biegen wir auf die mondän wirkende Zufahrt ein.
Hat das Cafe wirklich wie uns gestern noch bestätigt wurde offen? Zuerst sieht es nicht so aus.
Aber die Tür ist offen und wir werden als einzige Gäste herzlich empfangen. In der Ecke brennt ein riesiger offener Kamin. Und genau dorthin wollen wir uns natürlich gerne setzen.
Die Angestellten bringen uns ungefragt noch einen Gasofen und Decken, die wir gar nicht brauchen. Wie nett! Wir entscheiden uns für das Farm Breakfast und finden es hier total gemütlich. Der Kamin strahlt eine wohlige Wärme aus und das Frühstück schmeckt wunderbar!
Draußen schüttet es richtig! Im Anschluss müssen dann noch köstliche Blueberry Pancakes sein, auch eine gute Wahl!
Trotz des schlechten Wetters sind wir einfach nur froh, hier so nett bedient zu werden und überhaupt in Südafrika zu sein!
Natürlich ist es sehr Schade, dass wir nicht mehr in den Wald können. Auch die Brauerei und viele Geschäfte haben heute zu. Also werden wir den Kamin anwerfen und einfach einmal gar nichts machen. Und das tun wir auch.
Draußen prasselt der Regen auf das Dach und der Ausblick vom Sofa aus in den nebeligen Pinienwald ist überragend schön!
Als es am Nachmittag etwas aufklart, vertreten wir uns etwas die Füße.
Vom Haupthaus her bellen uns dann zwei größere Hunde an, die auf uns zukommen. Da die Eigentümer heute nicht da sind, ziehen wir uns lieber vorsichtig zurück.
Im Anschluss setzen wir uns dann trotz der Kälte ein wenig auf die überdachte Terrasse.
Von dort aus sind auch einige Vögel zu beobachten (allerdings bei fies schlechtem Licht). Los geht es mit einem Holubs Golden Weaver, einer weiteren Erstsichtung (extrem vergrößert).
Die Hausgans (???) Winston, laut der Eigentümerin handelt es sich um einen Mischling. Sie ist mit Vorsicht zu genießen und laut Glenda der „Duck Boss“!
Black-headed Heron
Cape Robin Chat
Reed Cormorant
Am späten Nachmittag besucht uns dann noch die Eigentümerin Glenda, eine wieder einmal extrem gastfreundliche Gastgeberin. Sie besorgt uns ungefragt Nachschub an Feuerholz, das wir am Abend gut gebrauchen können.
Den Abend beschließen wir dann mit einem leckeren Gin Tonic, einem kalten Abendbrot und weiteren gemütlichen Stunden am Kamin.
Teil 728. Dez. 2025
21.10.2025 Glenogle Farm über Punda Maria Gate ins Return Pafuri Camp Teil 1
Da wir heute ein gutes Stück Fahrt vor uns haben und nicht zu spät im teuren Pafuri Camp ankommen möchten, stehen wir früh auf.
Es ist wieder nebelig, aber der Regen hat inzwischen aufgehört. Am See sitzt tatsächlich ein Woolly-necked Stork.
Wir freuen uns total auf den Krüger, aber hierher wollen wir definitiv noch einmal zurückkommen! Und zwar mit Ruhe!
Mit diesen Gedanken im Kopf und einer ordentlichen Portion Wehmut geht es den nebeligen Pass herunter.
Die Strecke lässt sich gut fahren, es gibt fast keine Potholes und nicht zu viel Verkehr!
Und so erreichen wir nach fast genau 200 KM und ca. drei Stunden Fahrzeit das Gate.
Und dort werden wir ungewohnt fröhlich empfangen. Ein wirklich supernetter NP-Angestellter hilft uns beim Papierkram. Das ist hier nicht selbstverständlich!
Voller Vorfreude knipsen wir unser erstes Foto, einen Lilac-breasted Roller.
Als nächstes Zwischenziel haben wir das Punda Maria Restcamp ausgewählt. Dort hatten wir ja eigentlich ein Safari Tent gebucht und es wegen der laufenden Renovierungsarbeiten wieder storniert. Kurz vor dem Camp freuen wir uns über erste Giraffen,
einen Magpie Shrike und dieses hübsche Böckchen.
Der Himmel ist völlig bedeckt und das Licht bescheiden. Im kleinen Restaurant nehmen wir als Anfangs einzige Gäste Platz auf der Terrasse.
In den umliegenden Bäumen ist einiges los. Orange-breasted Bush Shrike
Bearded Scrub Robin
Purple-crested Turaco
Ein schöner Anfang! Mein Curry schmeckt auch noch hervorragend.
Im Anschluss machen wir uns zu Fuß los auf den kurzen Flycatcher Trail.
Dort hält sich die Ausbeute zwar in Grenzen, aber trotzdem gefällt uns diese kleine Wanderung.
Yellow-bellied Greenbul
Southern Black Tit
Grey-backed Camaroptera
Und zwei sehr zufriedene Krüger-Lover.
Die kleine Runde führt uns am Ende dann an den Chalets vorbei, auf die wir auf keinen Fall Lust hatten. Gerade eben bestätigt sich diese Entscheidung als für uns richtig.
Teil 831. Dez. 2025
21.10.2025 Glenogle Farm über Punda Maria Gate ins Return Pafuri Camp Teil 2
Weiter geht es zum Klopperfontein Dam. Direkt außerhalb von Punda Maria erfreut uns sofort wieder die Vogelwelt. Meve's Starling
Swainson's Francolin
Einige Huftiere sind natürlich ebenfalls unterwegs.
Und so genießen wir die sorgenfreie Fahrt durch den Park.
Am Klopperfontein Dam ist einiges los.
African Jacana
Grey Heron
Blacksmith Plover
Laughing Dove
Wood Sandpiper (oder?)
Die Egyptians sind dabei sich weiter zu vermehren!
Rechts sieht sich ein Fish Eagle permanenten Luftangriffen ausgesetzt. Solche Szenen sollten wir noch recht oft sehen.
Nun freuen wir uns auf den Pafuri Picknick Spot. Auf dem Weg dorthin müssen wir uns zeitlich etwas disziplinieren, denn es gibt allerhand zu entdecken.
Helmeted Guineyfowl
White-fronted Bee-eater
Kurrichane Trush
Am Picknick Spot sind wir ganz alleine. Leider ist auch von dem berühmten Ranger nichts zu sehen.
Wir sichten einen Brown-hooded Kingfisher
und neben dem Toilettenhaus einen Grey-backed Camaroptera.
Auf Kerstin wartend registriere ich einen Elefanten, der gemütlich fressend über den Patz läuft. Hoffentlich lässt er sich dabei nicht zu viel Zeit, denn für unseren Weg zum Auto ist uns der Abstand bedeutend zu klein.
Und was macht der Eli?
Er schlendert gemütlich an unserem Auto vorbei auf uns zu und fängt äußerst gelassen an, an einem Baum zu fressen. Er ist vielleicht 20 Meter von uns entfernt. Deswegen bleiben wir an der Tür zum WC stehen. Na Super!
Irgendwann hat er ein Einsehen und trottet weiter. Erleichtert eilen wir zum Fortuner und machen uns auf den nun kurzen Weg ins Pafuri Camp. Abe rauf der Strecke gibt es wieder einiges zu sehen. Ich beschränke mich mal auf diese schönen Böckchen.
Auf der Pafuri Bridge ist natürlich ein kurzer Stopp Pficht.
Auch hier wird wieder ein Fish Eagle übelst genervt!
Die Natur hier in der Gegend ist wirklich außergewöhnlich schön!
Und es hat unzählige Vögel wie diesen Little Bee Eater.
Nun freuen wir uns nach all den Jahren auf unseren zweiten Besuch im Return Pafuri Camp. Dort werden wir sehr herzlich empfangen.
Die Erinnerungen sind sofort wieder da. Das Camp liegt so etwas von schön am Pafuri River.
Der Afternoon Gamedrive kam uns (von uns gewollt) auf der Zufahrt entgegen. Und so ist das Camp aktuell leer. Nach einer Tasse Kaffe und einem Stück Kuchen sind wir auf unser Zelt gespannt. Wir bekommen mit Zelt Nr. 13 eines, welches wunschgemäß ein gutes Stück vom Restaurant entfernt ist. Über lange Holzstege erreichen wir es und sind mehr als zufrieden. Ein großer Baum spendet Schatten und wir haben einen herrlichen Blick über den Pafuri River.
Gegenüber verbuddelt ein Krokodil gerade seine gelegten Eier.
Etwas weiter gehen die 168.5 Crested Guineyfowls ihren Geschäften nach
und dieser junge Heron ist bisher unbestimmt.
Mann, Mann es ist immer noch so schön, wie wir es in Erinnerung hatten! Aber eben auch ganz schön teuer!
Nachdem wir uns etwas ausgeruht haben, gibt es ein stimmungsvolles und leckere Dinner.
Was der morgige Tag wohl bringen mag? Katzen sind hier oben in der Gegend eher weniger zu erwarten. Dafür soll die Vogelwelt einzigartig sein. Wir sind gespannt und sinken in das ultrabequeme Bett.
Teil 903. Jan. 2026
22.10.2025 Return Pafuri Camp
Der Wecker klingelt früh. Bei herrlicher Sonnenaufgangsstimmung gehen wir zur Hauptlodge
und trinken eine Tasse Kaffee. Die Lage und der Ausblick sind atemberaubend schön.
Ein aufmerksamer Angestellter scannt die Gegend mit einem Fernglas ab und findet einiges. Trumpeter Hornbill
Broad-billed Roller‘s (ewig weit weg)
Brown-hooded Kingfisher (ganz nah)
und ein Wood-Sandpiper (nicht sicher).
Dann sammelt uns ein cooler, angenehm zurückhaltend wirkender Ranger ein. Zusammen mit uns besteigen zwei Paare (dachten wir) ins Auto ein. Sue und Mike aus den USA sowie Barbara und Paul aus Südafrika. Erst spät stellte sich heraus, dass Mike und Sue in der Vergangenheit schon oft mit Barbara und Ihrem Mann (ein Guide) gereist waren. Der Guide ist vor einigen Jahren verstorben und nun nehmen Mike und Sue Barbara aus Verbundenheit mit auf ihre Reisen. Paul ist nun der Guide und arbeitet mitBarbara zusammen. Die gute Nachricht ist „ alle im Auto sind Birder!“. Die schlechte Nachricht für alle nicht an Vögeln interessierten Mitleser "es wird sehr, sehr Vogel lastig“.
Ich zeige nur eine Auswahl der gesichteten Vögel. Im Auto herrscht gute Stimmung
und wir beginnen Nahe der Lodge mir diese Federträgern: Giant Kingfisher
African Green Pigeon
Lesser-masked Weaver
Auf der Pafuri River Bridge machen wir einen Stop und es geht weiter: Trumpeter Hornbill
Grey-backed Camaroptera
Ein herrliches Licht liegt auf der Landschaft.
Unser heutiges Ziel soll der Fever Tree Forest sein. Also kehrt Jesiah um und fährt ein Stück nach Norden. Die laue Morgenluft weht uns um die Nase und alles ist sehr, sehr entspannt.
Auf einem Baobab sitzen zwei Tawny Eagles.
Dann geht es nach rechts auf eine Pad, die man als normaler Besucher nicht befahren darf. Spotted Thick-knee
Southern Tropical Danke Maddy Boubou
Namaqua Dove
Red-billed Hornbill
White-bellied Sunbird
Die Zebras wirken ob unserer Ankunft etwas verblüfft.
Und dann treffen wir auf eine Büffelherde.
Ihr Verhalten ist interessant zu beobachten. Zuerst schauen sie einfach nur.
Dann nähern sich uns zwei, drei größere Tiere etwas.
Dann gibt es auf einmal eine ganz kurze Panik und dann schauen sie wieder.
Ein Stück weiter stoppen wir dann an einem knorrigen Baobab.
Hier waren wir vor einigen Jahren schon einmal.
Danach fahren wir noch ein kurzes Stück weiter.
Mit der Kühltasche geht es dann hinter Jesiah her zu einer Pfanne am Rande des Fever Tree Forest.
Von diesem wunderschönen Platz sind wir alle begeistert!
Auch die Vogelwelt it beachtlich. Black-winged Stilt
African Spoonbill
Pied Avocet (hatte wir nur in Kenia, also eine Erstsichtung im südlichen Afrika)
Zudem hat ein Yellow-billed Stork einen beachtlichen Wels erwischt.
Eine Ewigkeit lang versucht der den Fisch durch Schütteln irgendwie klein zu bekommen. Erfolglos!
Goliath Heron
White-faced Ducks
Am anderen Ufer der Pfanne pausiert gerade die Gruppe einer Fuß-Safari unserer Lodge.
Es ist einfach ein ganz wunderbarer Moment voller Ruhe und interessanter Beobachtungen. Kein Mensch vermisst hier Löwen. Dann geht es in sehr zufriedener Stimmung zurück zum Auto. Kurz stoppen wir an einem blühenden Baobab,
bevor Jesiah einen Cardinal Woodpecker
und dann einen Jacobin Cuckoo entdeckt.
Die Vogelwelt hier in der Gegend ist wirklich überwältigend! Abe rnun ist es Zeit fürs Frühstück in der Lodge!
Teil 1010. Jan. 2026
22.10.2025 Return Pafuri Camp Teil 2
Nach dem Gamedrive sitzen wir nun hier am Fluss und genießen die Ruhe, den wunderbaren Ausblick und das gute Essen.
Die Angestellten in der Pafuri Lodge sind wirklich eine Wucht! Fast jeder kennt unsere Namen und ist ultrafreundlich.
Im Anschluss geht es über die Laufstege zu unserem Zelt, wo wir die Zeit genießen.
Dieses Bild ist mit dem Tele aufgenommen.
Um uns herum gehen die Tiere ihrem Tagesverlauf nach. Das Kroc hat sein Nest im Blick,
die Paviane kümmern sich um Nachwuchs,
die Red-billed Jamesons Firefinches (Danke Maddy 😘 ) suchen nach Essbarem
und der Pafuri Luvuvhu River Danke Maddy dient als Wasserstelle.
Am Nachmittag brechen wir dann nach einem Kaffee wieder mit Jesiah und den anderen zum Gamedrive auf.
Auch jetzt geht es eher wieder um Vögel und Landschaft. Little Bee-Eater
Lilac breasted Roller
Klaas Cuckoo
Bearded Scrub Robin
Es ist einfach wahnsinnig entspannend einfach nur im Auto zu sitzen, sich die warme Luft um die Nase wehen zu lassen und den urigen Wald zu sehen.
Dann sieht Kerstin links einen Brown-hooded Kingfisher. Er sitzt auf einem toten Baum und hat irgendetwas im Schnabel.
Es ist eine kleine Schlange, die verzweifelt versucht ihrem Schicksal zu entkommen. Sie wickelt sich um den Schnabel der Vogels, der sie wiederum permanent gegen den Baumstamm schlägt.
Dieses Verhalten setzt er auch fort, nachdem die Schlange den Kampf wohl verloren hat.
Die Bilder sind ziemlich vergrößert. Irgendwann fliegt der Kingfisher dann mit seiner Beute im Schnabel weg. Alle sind geflasht und happy!
Meve's Starling
Das Glücksgefühlt steigert sich während der weiteren Fahrt durch den Fever Tree Forest, der nun von der Abendsonne in besonders warmes Licht getaucht wird.
An einem Fluss trinken wir ein Bierchen und einen G+T.
Unsere Gruppe ist wirklich total angenehm.
Keiner spielt sich in den Vordergrund oder meckert. Auch hier ist es wunderschön.
Da es sich um eine Private Concession handelt, kommt man als Selbstfahrer gar nicht in dieses Ecke, wohl aber in andere schöne.
Nachdem die Sonne den Pafuri River in rotes Licht getaucht hat, geht es zurück zur Lodge.
Jesiah findet noch ein Chamäleon und ein Bushbaby.
Das Dinner wird heute in der Lapa serviert.
Es ist bodenständig gut. Im Zelt genießen wir noch einen Schluck Wein, bevor es ins extrem bequeme Bettchen geht.
Teil 1112. Jan. 2026
22.10.2025 Return Pafuri Camp Teil 2 Nachtrag
Ich dachte, es wäre erst am nächsten Abend gewesen, deswegen gibt es diesen Nachtrag. Nach den Dinner in der Boma spricht der Manager Godfrey im Licht des Feuers stehend zu der großen Runde der Gäste. Er ist ein ganz charismatischer Mann. Mit einer eindringlichen, fesselnden Stimme und voller Überzeugung erklärt er die Geschichte der Concession und des Stammes. Nach Ende der Apartheid bekamen die Makuleke ihr Land zurück. Zusammen mit einer Company gründeten die Makuleke das Business. „We got the land and they hat the knowledge and the money“.
So wie es aussieht, kann man diese Zusammenarbeit als Musterbeispiel für funktionierende Zusammenarbeit sehen und dafür was in Südafrika möglich sein könnte. Zwischendurch singt Godfrey und die Angestellten tanzen. Als die Gäste dann mit einbezogen werden ist mir Bange, denn so schön das auch ist…… es ist nicht mein Ding!
Dann redet Godfrey weiter und erklärt, das die Makuleke „the whole package“ bietet. Und dann ruft er alle Gäste in die Mitte. Jeder der farbigen Angestellen nimmt jeweils einen weißen Gast an die Hand und alle singen Nkosi Sikelele Afrika. Das hört sich extrem touristisch an, ist es gefühlt in diesem Moment aber überhaupt nicht.
Teil 1212. Jan. 2026
23.10.2025 Pafuri Camp Morgen
Der heutige Morgen Gamedrive soll uns zur Lanner Gorge führen.
Auf dem Weg zum Auto hüpft eine Green winged Pytilia vor uns herum.
Zuerst geht es auf der Teerstraße nach Norden.
Ein Brown Snake Eagle flüchtet vor uns.
Jesiah sucht an bestimmten Stellen nach einer bestimmten seltenen Vogelart, deren Namen mir gerade nicht mehr einfällt. Er sucht leider erfolglos. Dafür nehmen wir gerne diesen White Helmet Shrike.
Dann biegen wir nach links in den Busch ab.
Dassies sind immer ein willkommenes Fotomotiv.
Die Pad ist hier ganz schön rumpelig und trotzdem genießen wir die Fahrt durch Felsen und Buschland. Double-banded Sandgrouse
Crested Francolin
Dann erreichen wir die Gorge. Auch in der hellen Sonne am späteren Morgen ist es hier wunderschön.
Auch heute ist die Stimmung wieder entspannt und zu 100% gut.
Alle Anwesenden sind ziemlich erfahrene Afrikatouristen und frei von jeglichem Sichtungsdruck. Wir genießen alle den Moment, die Aussicht und spinnen Afrikalatein.
Und so passt es auch mit dem etwas ruhigeren, aber sehr sympathischen Guide Jesiah. Vielleicht erklärt er während den Gamedrives deswegen nicht so viel, weil er glaubt, wir alle wüssten schon das meiste. Was natürlich nicht so ist.
Natürlich gibt es Kaffee und Kekse. Auf der Rückfahrt sichten wir einige Gnus.
Jesiah hat wenig Hoffnung für einen Racket -tailed Roller. Er habe länger keine mehr gesehen.
Dafür entdeckt er (ein Mysterium wie) einen etwas weiter weg sitzenden Striped Kingfisher.
Das Gleiche gilt für diesen Broad-billed Roller.
Mehr gibt es von diesem Morgendrive nicht zu berichten. Trotzdem bleibt er als Gesamterlebnis in sehr guter Erinnerung.
Teil 1317. Jan. 2026
23.10.2025 Return Pafuri Camp Teil 2
Ich schreibe diese Worte einen Tag nach der verheerenden Flut im Krüger. Ich weiß nur, dass das Pafuri Camp evakuiert wurde und hoffe, dass die Schäden nicht zu schlimm sind! Aber nun zum Reisebericht. Wieder genießen wir den Lunch in dieser unglaublich schönen Umgebung,
shakern etwas mit dem Personal herum und gehen dann zum Chalet. Yellow-bellied Greenbul
Unterwegs fotografieren wir diesen Vogel, den Maddy im Vogelbeobachtungsthread als weiblichen Village Indigobird identifizert hat.
Das wäre mir selbst nicht möglich gewesen. Auf der Terrasse zu sitzen ist wirklich ein ziemlich schöner Zeitvertreib.
Im Fluss schreitet ein Saddle-billed Stork. Es ist herrlich ruhig hier!
Vor dem Gamedrive gibt es den üblichen Kaffee.
Währenddessen grasen unter uns die Warthogs.
Unser heutiger Gamedrive führt uns aufwärts den Luvuvhu River entlang. Gleich nach der Abfahrt sehen wir Kori Bustards
und ein Yellow White Eye.
Natürlich gibt es erneut den obligatorischen Stopp auf der Brücke über den Luvuvhu River.
Und dort bietet sich uns heute ein phantastischer Anblick. Im schönsten Nachmittagslicht steht ein kapitaler Wasserbock auf einer Insel im Fluss.
Wir stehen zusammen auf der Brücke und beobachten die Szene. Dann taucht im Hintergrund ein Elefant auf und trinkt aus dem Fluss.
Dann trottet er gefolgt von weiteren Elefanten durch den Luvuvhu.
Ein wunderschöner Safarimoment.
Alle freuen sich sehr!
Jesiah biegt auf einen Nebenweg ab und wir cruisen gemütlich durch das Buschland.
Dann entdecken wir eine Red-faced Cisticola, eine Erstsichtung. Im Vogelbeobachtungsthread waren sich unsere Experten nicht ganz sicher. Aber Kerstin erinnerte sich dann daran, dass Jesiah sie auch so identifizierte.
Red capped Lark
Der Büffel hatte wohl Pech!
Dann entdeckt Jesiah dieses Verreaux Eagle Nest. Vermutlich kannte er es schon. Links in der Astgabel sieht man den Jungvogel.
Die Landschaft hier unterhalb der Thulamela Ruinen wird jetzt etwas offener.
Neben einem weiteren Fahrzeug halten wir unter einem großen Baum und schönem Ausblick auf den Fluss.
Dort ist es allerhöchste Zeit für ein Selfie unserer perfekten Reisetruppe.
An Katzen denkt hier niemand von uns. Vielleicht Jesiah? Ich glaube es nicht! Munter plaudernd genießen wir die herrlichen Momente. Leider vergeht de Zeit wie im Flug!
Auf der Rückfahrt schaut Jesiah nach nachtaktiven Tieren. Und so entdeckt er eine Ginsterkatze
eine African WIldcat
und eine stattliche Elandherde.
Das war wieder ein ganz phantastischer Gamedrive. Das Highlight ist hier wieder die Vogelwelt und die unglaublich schöne Landschaft gewesen.
Das Dinner gibt es heute im Empfangsbereich der Lodge.
Etwas nervös werde ich, als die singende Belegschaft an den Nachbartisch zum Geburtstagsständchen kommt. Den habe ich heute nämlich auch! Und ich mag da gar nicht so im Mittelpunkt stehen und sage das auch bei Ankunft. Uff! Aber nach dem Hauptgang komme ich dann doch noch dran. Eine extrem hüftbewegliche, kompakte Angestellte tanzt vor mir herum und ich muss mitmahen. Eigentlich ist so etwas der Horror für mich. Heute finde ich es aber irgendwie doch nett und mach dann doch mit. Hier kennt mich ja niemand. Zusätzlich schenkt man mir noch eine sehr schöne Torte, die wir mit den anderen teilen. Wir sind ein wenig gerührt. Im Gegensatz zu Motswari (dort waren wir zu meinem 50ten) kommt das hier viel mehr vom Herzen!
Und als Geburtstagsgeschenk zeigt sich am anderen Flussufer sogar noch eine Pel‘s Fishing Owl. Super!
Leider war das unser letzter Abend und unser letzter Gamedrive. Morgen früh wollen wir nämlich noch einmal in Richtung Crooks Corner und Pafuri Picknick Spot.
Teil 1419. Jan. 2026
24.10.2025 Return Pafuri Camp
Mit einer ordentlichen Portion Wehmut im Bauch ziehen wir uns an, genießen noch einmal den Ausblick auf den Fluss und gehen zum Haupthaus.
Dort trinken wir einen Kaffee und fahren dann los.
An der Brücke ist heute wenig los. Trumpeter Hornbill
Laughing Dove
Brown Snake Eagle
Arrow-marked Babbler
Auf der Weiterfahrt in Richtung Crooks Corner geht es munter weiter. Speckled Mousebird
Lesser Striped Swallow
Zuerst geht es über offenes Gelände,
dann in einen dichten Wald.
Wir sind hier fast alleine in der Gegend und genießen die Fahrt. African Grey Hornbill
Namaqua Dove
An Crooks Corner steigen wir aus und schauen uns um.
Ich möchte gar nicht wissen, wie es heute hier aussieht!
African Wattled Lapwing
Einige fette Crocs liegen in der Sonne.
Dann geht es im Schlingelschlangel am Fluss entlang durch knorrige Bäume.
Mosque Swallow (Erstsichtung)
European Bee-Eater
White-fronted Bee-eater
Wooly-necked Stork
Immer wieder gibt es schöne Ausblicke auf den Fluss.
Dann erreichen wir den Pafuri Picknick Spot. Wir steigen nach unserem Elefantenerlebnis vorsichtig aus und erkunden den bis auf einen Angestellten leeren Platz. Nicht weit entfernt überquert eine große Elefantenherde den Fluss.
Das so zu Fuß beobachten zu können, ist für uns schon etwas Besonderes.
Und dann tut mir dieser Red-chested Cuckoo einen riesigen Gefallen. Er sitzt nicht weit weg von mir im Baum und hat einen schönen Fang im Schnabel.
Über diese Bilder sind wir echt glücklich! Dann müssen wir leider zurück zur Lodge, um zu Frühstücken und unsere Sachen zu Packen.
Teil 1521. Jan. 2026
24.10.2025 Pafuri Camp nach Bateleur
Nun heißt es nach einem letzten Frühstück Abschied vom Return Pafuri Camp nehmen.
Nach dem Auschecken werden wir herzlich verabschiedet.
Auf der Brücke fotografiere ich diese blitzschnell vorbeifliegende Little Swift, eine Erstsichtung
und einen Bearded Woodpecker.
Die heutige Fahrt führt uns nach Bateleur. Dort waren wir vor einigen Jahren schon einmal und fanden es echt schön.
Am Klopperfontein Dam ist wieder reger Betrieb.
Wir beobachten das Treiben eine Weile und setzen unsere Fahrt in Richtung Shingwedzi fort.
Sichtungen sind hier oben rar.
An einem Wasserloch (ich weiß nicht mehr welches) steht eng gedrängt eine schöne Elefantenherde.
In Shingwedzi kaufen wir einige Lebensmittel ein.
Bis Bateleur bleibt es dann ziemlich ereignislos.
Dort bekommen wir ein Chalet, dass uns von der Lage her nicht so gut wie unser letztes dort gefällt.
Innen ist es OK. Trotzdem verbringen wir einen eingermaßen schönen Abend am Grill.
Die südafrikanische Nachbarin kichert laut und affektiert vor sich hin.
Teil 1624. Jan. 2026
25.10.2025 Bateleur Morgen
Wir raffen uns auf und wollen zuerst zum Rooibosranddam und danach zum Silwervis Dam. An diese Plätze haben wir schöne Erinnerungen. Leider sind dieses Mal die Zufahrtsmöglichkeiten zum Damm stark eingeschränkt.
Genau von einer Stelle aus können wir den See beobachten.
Die zahlreichen Wasservögel sind leider viel zu weit weg.
Und so drehen wir etwas enttäuscht schnell um. Auf dem Weg zum Silwervis Dam freuen wir uns dann über eine schönen Brown Snake Eagle,
eine Myna
und die wie immer sehr fotogenen Mangusten.
Am Damm stellen wir uns eine gute Zeit hin und schauen den Vögeln bei ihrem Treiben zu. Es ist ein friedlicher Platz. Da es hier beim letzten Besuch nur so von Elefanten wimmelte und die Zufahrt recht unübersichtlich ist, scannen wir immer wieder die Gegend ab.
Groundscraper Thrush
Blacksmith Plover
Giant Kingfisher
Dann geht es langsam zurück ins Camp. Und hier rauschen wir wie befürchtet mitten in eine im Busch fressende Elefantenherde mit etlichen Jungtieren. So etwas mag ich ja gar nicht. Glücklicherweise sind sie aber sehr friedlich und wir können einfach weiterfahren. In Bateleur frühstücken wir dann noch und schauen dem Kleintierleben zu.
African Hoopoe
Red-billed Hornbill
Ein wunderschöner Schmetterling
An unserer Wassertränke ist zuerst auch reger Betrieb.
Dann kommt ein Angestellter, grüßt uns, geht zur Tränke und kippt sie aus. Wir sind fassungslos, hatten wir genau diese doch gerade interessiert beobachtet. Ich frage ihn, was er denn da tue? „I have to clean it, it’s dirty“ Ja, nur das Timing ist echt doof. Wir schauen uns an und packen unsere Sachen. Mit Bateleur sind wir dieses Mal leider nicht so warm geworden.
Teil 1725. Jan. 2026
25.10.2025 Bateleur nach Olifants
Für die Fahrt nach Olifants nehmen wir einen kleinen Umweg in Kauf. Wir möchten gerne von Shingwedzi aus die S50 fahren. Aber zuerst einmal stoppen wir nach nicht allzu langer Fahrt am Redrocks Lookout.
Hier gibt es eigentlich immer etwas zu beobachten. Streaky-headed Seedeater
Ein Elefant trinkt völlig relaxed.
Wir stehen mit den Insassen eines weiteren Fahrzeuges am Lookout und schauen ganz entspannt ins Tal,
wo auch einige Yellow-billed Stork’s stehen.
Ein schöner Beginn der heutigen Fahrt.
In Shingwedzi gehen wir kurz zum Shop. Kerstin beobachtet, wie eine cool aussehende farbige Bustouristin achtlos ihren Verpackungsmüll auf den Parkplatz wirft und sie ein Parkangestellter sofort und sehr bestimmt darum bittet, den Müll doch sofort in den direkt nebenan stehenden Papierkorb zu werfen. Sie tut dies auch, während Kerstin dem San-Parks Mitarbeiter einen zustimmendes Lächeln schenkt. Er erwidert es…..
Auf der S50 habe wir wie gewohnt etliche, zum Teil recht spannende Elefantenbegegnungen.
Die Herden stehen zum Teil diekt an der Pad unter den großen Schattenbäumen. Letztendlich sind sie aber doch friedlich, obwohl wir nur ca. 10 Meter entfern an ihnen vorbeifahren müssen.
Im Flussbett gibt es nur wenige übriggebliebene Pfützen.
Hadeda Ibis
Ashy Flycatcher (wahrscheinlich)
Immer wieder reden wir mit den Insassen der entgegenkommenden Fahrzeuge. Denn wir haben uns vorgenommen „talk to the people“ und tun dies auch. Die berichten uns von einem im Trockenflussbett liegenden Löwenpärchen.
Und tatsächlich, da liegen sie.
In einige Entfernung und durch die Hitze schwer zu fotografieren. Aber wir freuen uns dann doch sehr über die Katzensichtung.
Auch im weiteren Fahrtverlauf gibt es immer wieder nette Sichtungen.
Brown Snake Eagle
Tawny Eagle
Und immer wieder Elefanten.
Unter einer Brücke haben wir dann eine wirklich etwas überraschende und schöne Sichtung eines jagenden Black Heron. Den hatten wir bisher nur in Botswana sichten können.
Draussen hat es inzwischen satte 39 Grad!
Deswegen fahren wir dann auch direkt nach Olifants und bekommen den Schlüssel für unser erstmals gebuchtes Chalet Nr. 14. Hierbei handelt es sich um einen von uns eigentlich gar nicht benötigten Doppelbungalow. Aber er hat eine schöne Lage.
Green Woodhoopoe
Und so beschließen wir, einfach einmal den Ort zu genießen und unsere Sachen zu organisieren. Dabei finde ich auch unseren geliebten Reisekaffeefilter wieder. Er war irgendwo in den Tiefen unseres Gepäcks vergraben. Er ist ein guter alter Begleiter auf unseren Selbstversorger- Reisen.
Solch ein herrlicher Grillabend in Olifants gehört auf jeden Fall in eine für uns perfekte Krüger Route.
Man muss eben unbedingt einen View Bungi erwischen.
Der Bungi ist übrigens in einem für SAN Parks Verhältnisse guten Zustand und war mit einfachen Mitteln renoviert. Der Grill ist zwar unterhalb der Hütte, man hat aber sowohl von der Terrasse als auch vom Grill und der dort befindlichen Parkbank aus einen phantastischen Blick über den Olifants River.
Und so genieße wir den perfekten Grillabend!
Morgen geht es weiter nach Satara. Mal schauen, wie es uns in diesem Riesencamp diesmal gefällt…..
Teil 1827. Jan. 2026
26.10.2026 Olifants Morgen
Während des Kaffee-Kochens genießen wir kurz die Aussicht auf den Olifants River.
Dann geht es los zu einer kleinen Runde am Fluss entlang.
Und die beginnt mit einer Hyänensichtung, allerdings ein gutes Stück weit weg.
Red-crested Korhaan
Mangusten
White-browed Scrub Robin
Auf der Brücke nach Baule ist heute wenig los. Wire-tailed Swallow
Common House Martin
Red-breasted Swallow
Durch die Vogelsichtungen und die immer schönen Aussichten genießen wir die Fahrt sehr.
Auf der Brücke fragen wir vier Südafrikaner, nach was sie schauen. Ein Löwe an einem Kadaver. Aber sehr weit weg.
Zudem kommen wir mit mehreren Leute ins Gespräch. Unter anderem auch mit einem netten Paar aus Sachsen.
Vom anderen Ende der Brücke aus entdecken wir dann noch weitere Löwen.
Von dort aus klappern wir noch einige Aussichtspunkte ab. Pied Kingfisher
Puffback
Open-billed Stork
African Fish Eagle
Dann machen uns zwei südafrikanische Paare auf einige Löwen aufmerksam, die am anderen Flussufer liegen.
Uns so kehren wir recht zufrieden zurück nach Olifants, packen dort unsere sieben Sachen und brechen dann auf in Richtung Satara.
Teil 1928. Jan. 2026
26.10.2026 Olifants nach Satara
Auf dem Weg nach Satara stoppen wir zuerst am Viewpoint
und dann noch einmal auf der Brücke über den Olifants River.
Hier gibt es eigentlich immer etwas zu beobachten.
Ungewöhnlich finden wir die Impalas, die zuerst auf einer Insel stehen und dann viele Meter weit hektisch durch das Wasser des Olifants zurück ans Ufer springen.
Die weitere Fahrt gestaltet sich mit immer neuen Ausblicken auf einen Fluss sehr abwechslungsreich. Andauernd gibt es etwas zu Entdecken.
Zahlreich sind die Giraffen.
Rattling Cisticola
Burnt-necked Eremomela (Erstsichtung)
Puffback
Wooly-necked Stork
Gruselig ist dieses Krokodil neben den Resten irgendeiner Wasserleiche…. 😣
Die Giraffendame teilt in keiner Weise die Interessen, des sich ihr permanent nähernden Bullens.
Hamerkop
Black-headed Oriole
Spectacled Weaver
Helmeted Guineyfowl
Einfach eine schöne Fahrt!
Kurz vor Satara durchqueren wir frisch abgebrannte Flächen.
In Satara beziehen wir den gebuchten View Bungalow, der frisch renoviert ist. Leider ist das frisch bezogene Bett aber ziemlich von Fledermäusen vollgekackt. Da die Knödel auch unter dem Kopfkissen liegen, weiß man, wie penibel die Reinigungskräfte hier gearbeitet haben.
Wir helfen uns dadurch, dass wir die Betten ein wenig in den Raum ziehen, denn es sind nur die Kopfenden vollgeschissen. Schade, denn eigentlich ist der Bungi für Sanparks Verhältnisse ganz gut in Schuss.
Teil 2028. Jan. 2026
26.10.2026 Satara Nachmittag / Abend
Nach einer Siesta raffen wir uns noch einmal auf und fahren in Richtung Nsemani Dam.
Dort sind ziemlich viele Autos unterwegs. Sie suchen alle die Löwen, die sich im Gebüsch versteckt halten sollen. Am Ende der Stichstraße treffen wir auf diesen knuffigen kleinen Elefanten mit seiner Mama.
Wir sind ganz gerührt!
Auf der Straße haten wir ein aus der anderen Richtung kommendes Auto an und chatten mit den Insassen. Wir sollen einige Kilometer weiter fahren, da läge ein Leo im Baum! Echt jetzt? Na, da müssen wir nicht lange überlegen.
Noch schnell diesen schönen Wasserbock fotografieren,
dann geht es weiter bis zu einer größeren Autoansammlung. Nach einigem warten erwischen wir einen ganz guten Stellplatz. Der Leo lümmelt träge in einem Baum.
Etwas weiter oben hängt sein Riss!
Das lässt unser Safariherz selbstredend höher schlagen!
Hier hätten wir etwas mehr Brennweite gut gebrauchen können.
Das ändert sich vermutlich morgen und die Tinochikas sind Schuld ! 😛 😉 😘
Sehr zufrieden mit diesem schönen Tag geht es zurück nach Satara, wo wir sofort zum Cattle Baron gehen.
Dort beziehen wir den reservierten Tisch auf der Terrasse und bestellen Filet mit Pfefferkruste und Pumpkin Spinach Beilage.
Das Essen schmeckt ganz hervorragend, die Bedienung ist auch sehr nett, aber die Küche kommt bei dem Massenandrang nicht nach.
Uns macht das heute nichts aus. Zufrieden geht es zurück zum Chalet.