Fazit unserer zweiten Namibia-Reise:
Natürlich vergleicht man die zweite Reise immer mit der ersten, die sowieso kaum zu toppen ist 🙂
Da es aber unterschiedliche Reisen waren (Camping, Jahreszeit), kann man sie auch ganz gut vergleichen und sich überlegen, was einem besser gefällt.
Thema Jahreszeit
Letztes Jahr waren wir im Mai unterwegs, dieses Jahr Ende August/Anfang September.
Im Mai hatten wir den Vorteil, dass alles noch etwas grüner war. Außerdem hatten wir im Mai (u.a. geschuldet durch den Ostwind) super Wetter, sogar in Swakopmund war es sehr warm. Und eben auch keine kalten Nächte.
Dieses Jahr waren die Nächte anfangs schon noch sehr frisch, tagsüber war es aber auch sehr heiß, allerdings auch viel windiger als im Mai.
Gerade im Etosha konnte man den Unterschied von der Jahreszeit her sehr merken. Dieses Jahr war alles sehr einheitlich grau. Und obwohl ich karge Landschaften sehr mag, hat mir das Grün vom letzten Jahr doch ein bisschen gefehlt.
Wenn ich die Wahl habe, würde ich wieder zu Mai tendieren. Auch sind zu der Zeit die Unterkünfte und vorallem der Mietwagen nochmal ein Stück günstiger. Andererseits sind wir an die Ferien gebunden. In den großen Ferien hat man (wenn man das möchte) mehr als 2 Wochen Zeit, in den Pfingstferien ist man da schon stark eingeschränkt.
Thema feste Unterkünfte vs Camping
Die Vorteile des Campings sind ganz klar die Preise, da eine Campsite für 4 Personen natürlich deutlich günstiger ist als eine feste Unterkunft (v.a. Okonjima, Onguma, etc).
Auch sind 1-Nacht-Stopps beim Camping ok, weil man ja sowieso erst mal alles wieder einpacken muss, bevor man weiterfahren kann.
Geschlafen haben wir in den Dachzelten überraschend gut, damit habe ich nicht unbedingt gerechnet. Und manche Orte wie zB Olifantsrus gehen halt nur mit Camping.
Einerseits ist es schon auch sehr chillig, wenn man auf dem Campingplatz einfach so vor sich hin chillen kann. Andererseits ist man immer staubig. Das hätte mich nicht so gestört. Ich bin dann eher Weichei, was das Duschen mit Insekten betrifft 😄 ich hab die Dusche oder auch das WC schon eigentlich ganz gerne für mich und habe in diesem Urlaub festgestellt, dass mir das teilweise zu viel Natur war.
Was mich aber am meisten gestört hat, war, dass wir absolut kein System hatten. Wenn man nur aus dem Auto lebt, sucht man immer irgendwas. Dann räumt man wieder anders ein und findet es das nächste Mal wieder nicht. Da waren wir einfach nicht so gut organisiert. Und das Geräume beim Selbstkochen (gerade abends) fand ich jetzt auch nicht soooooooo prickelnd, daher sind wir dann ja meistens Essen gegangen.
Wir sind also pro feste Unterkünfte, ich würde allerdings Camping an einzelnen Orten nicht ausschließen.
Thema Route
Letztes Jahr hatten wir die klassische Route mit Sossusvlei, Swakopmund, Erongo, Etosha. Dieses Jahr haben wir uns auf den Bereich Spitzkoppe-Damaraland-Etosha begrenzt, weil wir mehr auf Tierbeobachtungen aus waren.
Die Route letztes Jahr war definitiv abwechslungsreicher. Vermisst habe ich ganz stark das Sossusvlei/Deadvlei, das war letztes Jahr einfach eine unglaublich tolle Zeit. Und die Erongo-Region. Spitzkoppe war mit nur einer Nacht zu wenig bzw wäre ich in der Region gerne länger gewesen. Dafür hatten wir dieses Jahr einfach mehr Zeit für den Etosha und konnten ihn von West nach Ost durchqueren, das war schon toll. Aber ein bisschen Abwechslung hat uns doch gefehlt.
Thema Reisedauer
Hier sind wir uns mit 14 Nächten treu geblieben. Hat auch für beide Routen wunderbar gepasst. Grundsätzlich bin ich auch jemand, der nach 2 Wochen gerne wieder nach Hause fliegt. Andererseits kann man natürlich andere Routen planen, wenn man mehr Zeit hat. Vielleicht dann das nächste Mal.
Thema Unterkunft-Highlights
Am allermeisten hat mir persönlich Olifantsrus gefallen. Ein sehr schöner, angenehmer Campingplatz mit einem grandiosen Wasserloch. Hier würde ich glatt auch 2 Nächte bleiben.
Von der Landschaft her war die Spitzkoppe nicht zu toppen! Auch hier würde ich definitiv gerne wieder campen!
Auch alle anderen Unterkünfte/Campsites waren super, manche würden wir allerdings lieber gegen feste Unterkünfte eintauschen.
Thema Ausblick 2026
Schon vor dieser Reise haben wir geplant, dass nächstes Jahr Südafrika besucht werden soll. Angedacht waren 2 Wochen ab und bis Johannesburg und dann weiter eine Woche nach Mauritius. Als dann dieser Urlaub so langsam zu Ende ging und wir wieder gemerkt haben, dass es uns doch früher nach Hause zieht, haben wir umgeplant und kurz nach dieser Reise die Flüge gebucht. So wird es jetzt eine kleine, 9-nächtige Tour von und bis Johannesburg mit Schwerpunkt Tiere und im Anschluss eine Woche Mauritius. Auch darüber wird es dann ganz sicher einen Bericht geben.
Danke euch allen fürs Dabeibleiben!!
Natürlich vergleicht man die zweite Reise immer mit der ersten, die sowieso kaum zu toppen ist 🙂
Da es aber unterschiedliche Reisen waren (Camping, Jahreszeit), kann man sie auch ganz gut vergleichen und sich überlegen, was einem besser gefällt.
Thema Jahreszeit
Letztes Jahr waren wir im Mai unterwegs, dieses Jahr Ende August/Anfang September.
Im Mai hatten wir den Vorteil, dass alles noch etwas grüner war. Außerdem hatten wir im Mai (u.a. geschuldet durch den Ostwind) super Wetter, sogar in Swakopmund war es sehr warm. Und eben auch keine kalten Nächte.
Dieses Jahr waren die Nächte anfangs schon noch sehr frisch, tagsüber war es aber auch sehr heiß, allerdings auch viel windiger als im Mai.
Gerade im Etosha konnte man den Unterschied von der Jahreszeit her sehr merken. Dieses Jahr war alles sehr einheitlich grau. Und obwohl ich karge Landschaften sehr mag, hat mir das Grün vom letzten Jahr doch ein bisschen gefehlt.
Wenn ich die Wahl habe, würde ich wieder zu Mai tendieren. Auch sind zu der Zeit die Unterkünfte und vorallem der Mietwagen nochmal ein Stück günstiger. Andererseits sind wir an die Ferien gebunden. In den großen Ferien hat man (wenn man das möchte) mehr als 2 Wochen Zeit, in den Pfingstferien ist man da schon stark eingeschränkt.
Thema feste Unterkünfte vs Camping
Die Vorteile des Campings sind ganz klar die Preise, da eine Campsite für 4 Personen natürlich deutlich günstiger ist als eine feste Unterkunft (v.a. Okonjima, Onguma, etc).
Auch sind 1-Nacht-Stopps beim Camping ok, weil man ja sowieso erst mal alles wieder einpacken muss, bevor man weiterfahren kann.
Geschlafen haben wir in den Dachzelten überraschend gut, damit habe ich nicht unbedingt gerechnet. Und manche Orte wie zB Olifantsrus gehen halt nur mit Camping.
Einerseits ist es schon auch sehr chillig, wenn man auf dem Campingplatz einfach so vor sich hin chillen kann. Andererseits ist man immer staubig. Das hätte mich nicht so gestört. Ich bin dann eher Weichei, was das Duschen mit Insekten betrifft 😄 ich hab die Dusche oder auch das WC schon eigentlich ganz gerne für mich und habe in diesem Urlaub festgestellt, dass mir das teilweise zu viel Natur war.
Was mich aber am meisten gestört hat, war, dass wir absolut kein System hatten. Wenn man nur aus dem Auto lebt, sucht man immer irgendwas. Dann räumt man wieder anders ein und findet es das nächste Mal wieder nicht. Da waren wir einfach nicht so gut organisiert. Und das Geräume beim Selbstkochen (gerade abends) fand ich jetzt auch nicht soooooooo prickelnd, daher sind wir dann ja meistens Essen gegangen.
Wir sind also pro feste Unterkünfte, ich würde allerdings Camping an einzelnen Orten nicht ausschließen.
Thema Route
Letztes Jahr hatten wir die klassische Route mit Sossusvlei, Swakopmund, Erongo, Etosha. Dieses Jahr haben wir uns auf den Bereich Spitzkoppe-Damaraland-Etosha begrenzt, weil wir mehr auf Tierbeobachtungen aus waren.
Die Route letztes Jahr war definitiv abwechslungsreicher. Vermisst habe ich ganz stark das Sossusvlei/Deadvlei, das war letztes Jahr einfach eine unglaublich tolle Zeit. Und die Erongo-Region. Spitzkoppe war mit nur einer Nacht zu wenig bzw wäre ich in der Region gerne länger gewesen. Dafür hatten wir dieses Jahr einfach mehr Zeit für den Etosha und konnten ihn von West nach Ost durchqueren, das war schon toll. Aber ein bisschen Abwechslung hat uns doch gefehlt.
Thema Reisedauer
Hier sind wir uns mit 14 Nächten treu geblieben. Hat auch für beide Routen wunderbar gepasst. Grundsätzlich bin ich auch jemand, der nach 2 Wochen gerne wieder nach Hause fliegt. Andererseits kann man natürlich andere Routen planen, wenn man mehr Zeit hat. Vielleicht dann das nächste Mal.
Thema Unterkunft-Highlights
Am allermeisten hat mir persönlich Olifantsrus gefallen. Ein sehr schöner, angenehmer Campingplatz mit einem grandiosen Wasserloch. Hier würde ich glatt auch 2 Nächte bleiben.
Von der Landschaft her war die Spitzkoppe nicht zu toppen! Auch hier würde ich definitiv gerne wieder campen!
Auch alle anderen Unterkünfte/Campsites waren super, manche würden wir allerdings lieber gegen feste Unterkünfte eintauschen.
Thema Ausblick 2026
Schon vor dieser Reise haben wir geplant, dass nächstes Jahr Südafrika besucht werden soll. Angedacht waren 2 Wochen ab und bis Johannesburg und dann weiter eine Woche nach Mauritius. Als dann dieser Urlaub so langsam zu Ende ging und wir wieder gemerkt haben, dass es uns doch früher nach Hause zieht, haben wir umgeplant und kurz nach dieser Reise die Flüge gebucht. So wird es jetzt eine kleine, 9-nächtige Tour von und bis Johannesburg mit Schwerpunkt Tiere und im Anschluss eine Woche Mauritius. Auch darüber wird es dann ganz sicher einen Bericht geben.
Danke euch allen fürs Dabeibleiben!!