RDRubber DuckThemenstarter70 Beiträge · seit 202512. Sept. 2025 · #1
Hallo Leute,
Ich war bislang passiver Leser und das Forum hat mir bei der Planung für unsere erste Namibia Tour - Juli 2026 - schon gut geholfen. Einige Fragen hab ich noch:
- geplant sind 3 Nächte im Namibrand Farmhouse / Family Hideout. Wir sind Selbstfahrer ohne Tiefsand Erfahrung. Kann man dort trotzdem Einiges auf eigene Faust unternehmen?
- Sesriem: da suchen wir noch eine schöne Übernachtung. Zum Fotografieren ins Deadvlei und Co am Morgen und Abend. Jemand diesbezüglich weitere Tipps? Da wir vom Tiefsand keine Ahnung haben, sind wir für die letzten km auf den Shuttle angewiesen. Muss man da was beachten?
- Etosha: 1 Nacht Okaukuejo, 1 Nacht Halali, 2 Nächte Namotoni. Was gibt es zu beachten? Wasserlöcher die ihr empfehlen könnt?
- Buffalo Core und Mahongo Core: lassen die sich gut selbst erfahren? Wie gesagt, keine Tiefsand Erfahrung. Was gibt's zu beachten? Wir planen mit 3 Nächten. Riverdance Lodge oder Ndhovu Lodge? Welche bietet welche Vorteile?
- Sandwich Harbour: Tagestour oder lieber halber Tag? Oder gibt's da in der Ecke was ähnliches?
Ich danke euch vorab und wünsche allen ein schönes Wochenende!
Hallo, Namutoni bietet das unattaktivste Wasserloch. Ich würde eher 2 Nächte in Okaukuejo oder Halali bleiben und nur 1 Nacht in Namutoni. Sandfahren kannst du im Sossusvlei üben. Wenns schief geht ist Hilfe nicht weit. Shuttlefahrer helfen dir bestimmt. Mahangu und Buffalo sind gut selbst befahrbar, auch ohne Sanderfahrung. Du kannst jede Lodge beim Mahangu NP nehmen. Bieten nahezu alle die gleichen Vorteile und Aktivitäten. VG
RDRubber DuckThemenstarter70 Beiträge · seit 202513. Sept. 2025 · #3
Ok. Bei Namutoni dachte ich eher an die umliegenden Wasserlöcher. Soll es im Osten nicht mehr Tiersichtungen geben?
Rubber Duck schrieb:Soll es im Osten nicht mehr Tiersichtungen geben?
Wir hatten dort immer die besten Sichtungen. Tsumcor ist bekannt für die Elefanten und Andoni für den großen Tierbestand, sowie der Blue Cranes (Paradieskraniche).
LG Logi
WOWolfgang195635 Beiträge · seit 201913. Sept. 2025 · #5
Moin, nur etwa 5 km von Namutoni liegt die Wasserstelle Klein Namutoni. Die ist zwar nicht besonders schön gelegen, aber erstens hat man da häufig guten Anblick und zweitens kann man dort abends tatsächlich bis kurz vor Toresschluss in Namutoni bleiben. Zum Anblick: wir haben da bei unseren letzten Besuchen eigentlich immer Geparden gesehen. Auf dem Dikdik-Drive nebenan findet man eigentlich auch immer Dikdiks. Die Wasserstelle in Namutoni ist in der Tat unattraktiv. Ich habe dort noch nie irgend etwas interessante zu sehen bekommen. Grüße Wolfgang
solitaire1'942 Beiträge · seit 201113. Sept. 2025 · #6
Hi Rubber, beim Family Hideout ist die Anfahrt zu den camps kein Problem. Es gibt dann einen Selbstfahrer-Trail, der hat einige sandige Passagen. Es ist dort aber so wunderbar, dass du meiner Meinung nach kein Auto brauchst. Ich war 4 Tage dort, bin sehr viel gewandert und danach war chillen angesagt. Family Hideout hat eine überdachte "Terrasse" und man kann dort wunderbar im Schatten in der Hängematte liegen, lesen, schreiben ... und am Abend dann nochmal marschieren. Es lohnt sich auch, eine educational tour mit einem Guide zu buchen. Wenn du das gleich am Anfang machst, sind eigene Wanderungen dann viel interessanter, weil du schon weißt, was es alles zu bestaunen gibt. Ein Tipp für Wanderungen auf eigene Faust: Wenn du weit und lange wandern willst, ist eine App ganz gut, auf der du deine Wanderung siehst. Es ist nämlich gar nicht so einfach, dann wieder zurück zu finden. Sesriem: Da werde ich im Desert Quiver Camp übernachten. Schaut toll aus. Bzgl. der Anfahrt ins Sossusvlei bin ich wie du noch unentschlossen. Falls ich stecken bleibe, ist ja sicher Hilfe da, aber dann "verbrate" ich bei Sonnenaufgang die Zeit mit "ausbuddeln". Mal sehen.
Liebe Grüße Solitaire
www.margit-noehrer.com
FB und Insta: reisende.autorin
Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
wir hatten bei unserer letzten Reise in 2024 in Namutoni so viel Glück, dass wir nächstes Jahr nochmals zwei Nächte dort verbringen wollen. Das Wasserloch am Camp selbst war wie von Wolfgang schon beschrieben enttäuschend, nichts außer Insekten.
Klein Namutoni war sehr stark frequentiert, ein ständiges Kommen und Gehen. Dik-Dik-Drive war auch ganz nett. Klein und Groot Okevi, Tsumcor und Koinachas waren auch ereignisreich. Auch wenn die Game-Drives von den Etosha-Camps hier im Form etwas verpönt sind, werden wir sicher den Night-Drive dort nochmals buchen.
Hallo, Also wenn ich im Park übernachte, dann ist mir das abendliche Sitzen am Wasserloch wichtig. Wenn die Wasserlöcher um Namutoni so wichtig wären, würde ich kei e 460 Nam Dollar für die Campsite bezahlen. Da würde ich z.B. auf Sachseinheim bleiben und tags in den Park fahren. Die Stunde morgens machen an Sichtungen auch nicht mehr her, als den Tag über. Da es 2023 mal das Spezial gab, war ich auch 4 Tage in Namutoni. Das war Februar und es war das schlechteste Gebiet für Tiersichtungen. Aber Tierbeobachtung ist eben nicht statisch und zu der Zeit hatte ich in Okaukuejo das meiste Glück, in Halai so lala. VG
RDRubber DuckThemenstarter70 Beiträge · seit 202513. Sept. 2025 · #9
Ne, die Sandpiste zum Sossusvlei werden wir wohl nicht fahren. Wir würden Kompressor und Co benötigen und im Fall der Fälle hilft uns dort sicher jemand, aber die Zeut ist dann flöten. Muss man den Shuttel vorbuchen? Aufspringen kann man am 2x4 Parkplatz? Sonst noch Übernachtung Tipps in der Ecke?
Wie würdet ihr denn 4 Nächte im Etosha einteilen? In der Namutoni Ecke lieber außerhalb? Dachte halt, dass man innerhalb vom Park mehr Zeit nutzen kann.
Generell zu Unterkünften: wir werden nicht campen.
Wir waren jetzt erst 3 Nächte auf der Onguma Tamboti Campsite. Man ist gleich am Gate, kann tagsüber auch einfach mal wieder zurück und auch dort gibt es ein Wasserloch, wir hatten sogar einmal einen Leoparden dort. Das Preis-Leistungsverhältnis ist dort gut, man ist wie gesagt schnell im Park und kann die Wasserlöcher dort gut abfahren. Ich würde auf jeden Fall auch eine Nacht Okaukuejo und eine Nacht Halali machen. Hatten wir beides und abends an den Wasserlöchern zu sitzen war schon toll. Vorallem Halali war wirklich klasse!
Ui, ich sehe gerade, ihr werdet nicht campen. Ok, dann bei Onguma (wenn es preislich passt) vielleicht das Bushcamp?
RDRubber DuckThemenstarter70 Beiträge · seit 202513. Sept. 2025 · #11
Noch mal zum Namibrand: kann man dort problemlos an die Dünen fahren?
Hallo Rubber Duck, wirbwaren letztes Jahr in Namibrand (1x Campsite, 1x Hideou) da es keine 2 Übernachtungen mehr gab). Beides super schön... Im Family Hideout ist die Terasse mit Blick auf die am Abend umd frühen Morgen vorbeiziehende Oryx traumhaft. Wir habe das Auto dort kaum genutz, da es eh nur einen Trail gibt : der war nett. einfach zum fahren (mit einem 4x4) und schöne Aussicht. Wie oben empfohlen, würde ich auch suf jeden Fall wieder eine geführte Wanderung buchen... ohne Guide hätten wir vieles nicht gesehen. Wir waren ziemlich am Anfang unseres Urlaubs dort und haben dadurch wirklich vieles gelernt Ihr wohnt dort quasi im Sand und könnt direkt los laufen. Zu den höheen /steileren Dünen ist es von Hideout allerdings schon etwas weiter (die Campsites sind etwas weiter oben gelegen und daher dichter an den höheren Dünen). Wenn ich so schreibe und mich an Namibrand erinnere, bekomme gleich wieder Lust hinzufahren. Viel Freude beim planen und vor allem im Urlaub. Marc
RDRubber DuckThemenstarter70 Beiträge · seit 202514. Sept. 2025 · #13
Danke! Von dem 4x4 Selfdrive Trail hab ich schon gehört. Wie fit mit dem Auto muss man dafür sein? Kann man per Auto näher an die größeren Dünen?
Trollkind243 Beiträge · seit 202114. Sept. 2025 · #14
Hallo Rubber Duck, wenn Dir das Tiefsandfahren soll viel Sorgen im Vorhinein bereitet, kann ich Dir das Training in Abababis ans Herz legen. Wir haben das letztes Jahr gemacht als Vorbereitung auf Botswana und obwohl nicht gänzlich unerfahren, hat uns uns das Fahrtraining nochmal gezeigt, was das Auto alles kann und meistert. Mahango sind wir auch schon gefahren, dass ist von den Pisten ziemlich problemlos. Buffalo Core lohnt sich auch als geführter Gamedrive. z.b. von Ndhovu Lodge wird man mit dem Boot auf die andere Seite gefahren und spart sich langweiligen Anfahrtsweg. Viel Freued bei Planung und Reise selbst. Liebe Grüße Kirsten
Hallo RubberDuck, für den 4x4 Trail brauchst du keine Erfahrung im Sand... wirklich einfach zum Fahren und zum Ausprobieren. Ich würde sagen, dass man sich da nicht festfahren kann, solange du 4x4 einlegst und auf dem Trail fährst ( und abseits darf man eh nicht fahren). Ja, mit dem Auto kannst schon ein Stück weiter rein fahren -aber meinem Verständnis nach darfst du im NP nur auf dem ausgewiesenen 4x4 Trail fahren... wir haben das auch so gemacht. Ich kann mich aber auch nicht wirklich an viele Möglichkeoten erinnern, wo man das Auto dann hätten hinstelllen können. Marc
RDRubber DuckThemenstarter70 Beiträge · seit 202514. Sept. 2025 · #16
Ach naja, Sorgen. Wir müssten natürlich auch entsprechendes Equipment mitnehmen. Macht den Wagen wieder teurer. Für am Ende 3 Pisten: Sossusvlei, Buffalo - Mahongo und Namibrand.
Sossusvlei lässt sich mit dem Shuttle umgehen, die beiden NP lassen sich wohl auch so befahren, ebenso Namibrand.
solitaire1'942 Beiträge · seit 201114. Sept. 2025 · #17
Hi Rubber, ich weiß nicht, ob du dir unter große Dünen so etwas wie im Sossusvlei vorstellst, und ich weiß nicht, ob es die gibt. Schau dir die Karte auf der Website an und am Satellit, vielleicht kannst du dich ein bisschen orientieren. Meiner Meinung nach ist die Wanderung durch die Dünenlandschaft grandios, auch wenn sie nicht hoch sind. Besonders bei Sonnenaufgang. Ich hatte in der Nähe von Camp Venus sogar einen Baum, auf dem Leoparden-Beute hing.
www.margit-noehrer.com
FB und Insta: reisende.autorin
Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
solitaire1'942 Beiträge · seit 201114. Sept. 2025 · #18
Sorry, keine Ahnung, wie ich das Bild drehen kann 😊
www.margit-noehrer.com
FB und Insta: reisende.autorin
Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
Heihei, Solitaire, hab Dein hochinteressantes Foto auf dem Schmarrnphon runtergeladen, auf „Fotos“ aufgerufen, auf „Bearbeiten“ getippt, dort erschien „“Zuschneiden“, dann ein Drehsymbol, gedreht bis zum „Richtigrum“, gespeichert. Hier ist es