STStrelitzieThemenstarter2'841 Beiträge · seit 201111. Sept. 2025 · #1Moin,
Suchfunktionen habe ich natürlich genutzt - nix gefunden!
Wir wollen demnächst aus Richtung Kosi Bay kommend, über Pongola NR zum Marloth Park.
Frage: weiter über N2 Südafrika oder durch Swaziland? Sollte rein entfernungstechnisch rund 2h kürzer sein, Grenzübergänge kommen hinzu.
Wir sind vor einigen Jahren schon durch Swaziland gefahren - kurz anhalten durfte man nicht, sofort kamen die Menschen bettelnd angerannt. Solche Situation überfordert mich. Wie sieht es heute aus? Welches Routing würdet ihr empfehlen?
Danke im Voraus!
Viele Grüße
Streitzie
FIfidel925 Beiträge · seit 201611. Sept. 2025 · #2Wir sind kürzlich in umgekehrter Richtung (mit Zwischenübernachtung) gefahren. Mit wenigen Ausnahmen, wo es einzelne Schlaglöcher gab, überall sehr gut zu fahren und auf 80% der Strecke sehr wenig Verkehr. Wir sind vom Malelane Gate weg, also die "Westroute" gefahren. Für euch macht ja nur "geradeaus" durch Sinn. Da kann ich nur was zur Strecke bis Big Bend sagen - kaum Verkehr, kaum Schlaglöcher. Wir waren insgesamt 3 Tage im Land, keine Situation die auch nur im Ansatz an Betellei oder ähnliches heranreichen würde. Grenzübergänge jeweils 15-20 Minuten maximal.
M@M@rie1'679 Beiträge · seit 200711. Sept. 2025 · #3Hallo Streitzie,
ganz klar durch eSwatini, es sei denn, ihr bevorzugt das ständige Überholen - soweit möglich - oder eben hinterher tuckern der Kohlelaster, die die N2 verstopfen
STStrelitzieThemenstarter2'841 Beiträge · seit 201112. Sept. 2025 · #4Hallo M@rie & Fidel,
vielen Dank - dann geht es durch Eswatini!
Fidel, wir haben noch Grenz-Erklärungen von unserer ersten Durchfahrt - damals aber eben noch Swaziland.
Hast Du zufällig ein Arrival-Paper? Ich weiß noch, dass wir damals einen Bus vor uns hatten -und nur, weil ich die Papiere vorab ausgefüllt hatte, konnte ich vorgehen.
Viele Grüße
Strelitzie
FIfidel925 Beiträge · seit 201612. Sept. 2025 · #5Hallo,
wenn ich mich nicht ganz falsch erinnere (der Vorgang war so unspektakulär), gab es nichts auszufüllen, egal auf welcher Seite der Grenze. Das gibt es meiner Erinnerung nach im südlichen Afrika nur noch in Namibia. Südafrika plant das seit langem elektronisch, es ist aber bisher noch nicht verpflichtend.
Parken, Gate-Pass in Empfang nehmen, Pässe Stempeln lassen, Straßennutzungsgebühr zahlen (geht mit Karte - ich meine es waren 100R?), Weiterfahren zum Schlagbaum und Gate Pass abgeben.
Etwas traurig - bizarr (und für mich nicht nachvollziehbar): Bei der Einreise nach eSwatini war vor uns auch eine Reisegruppe (ca. 10 Personen). Der (deutsche) Guide hat der Einreisebeamtin in seinem Reisepass einen 100-Rand-Schein eingelegt übergeben. Sie hat den entnommen und schnell unter einen Stapel Papiere auf ihrem Tisch geschoben.. Das hätte ich von einem "Profi" ehrlich gesagt nicht erwartet, vor allem weil es eine eigentlich absolut unproblematische Grenze ist..
Viele Grüße
fidel
STStrelitzieThemenstarter2'841 Beiträge · seit 201112. Sept. 2025 · #6Moin Fidel,
danke!
Das Schmiergeld ist ja recht klein, aber heftig... dann muss man sich nicht wundern! 😐
Wir haben die Grenzübergänge damals auch als sehr relaxed empfunden- schön, dass es so geblieben ist.
Sonnige Grüße
Strelitzie
STStrelitzieThemenstarter2'841 Beiträge · seit 201120. Okt. 2025 · #7Ich antworte mir hier noch mal selbst - vielleicht ist es hilfreich für Andere:
wir sind vom Grenzübergang Golela (Pongola) via Big Bend zum Grenzübergang Mananga gefahren - genau 3h benötigt, bei Einhaltung aller Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Wunderbare Strecke, sehr gute Straßen, ein max. 10 km Stück mit einigen Patholes, sehr wenig Verkehr.
Bezahlt haben wir für die Transitstrecke auf eSwatini- Seite 150 Rand = 7,50€, zahlbar nur mit Kreditkarte.
In den Grenzterminals waren wir jeweils allein.
@Marie, danke für den Hinweis mit den Kohlelastern!
Viele Grüße
Strelitzie