Wasser mit den Löwen teilen - Bots/Zim 2024

53 Antworten · 5'668 Aufrufe · gestartet 14. Aug. 2025 von ElenaHanak
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Themenstarter155 Beiträge · seit 202014. Aug. 2025 · #1
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Liebe Foris,

Ich bin Elena. Eine leidenschaftliche Wildlife-Fotografin und echte Liebhaberin des afrikanischen Buschs. 📷🌴🐘

Auf zahlreichen Selbstfahrer-Safaris habe ich Afrikas atemberaubende Landschaften und außergewöhnliche Tierwelt erkundet. Jetzt freue ich mich, euch auf mein Abenteuer durch die beeindruckende Wildnis von Botswana und Simbabwe mitzunehmen. 🚗

Mein Partner ist Amateurfotograf und konzentriert sich ganz auf die Fotografie. Ich selbst habe in den letzten Jahren immer mehr Gefallen an Filmen gefunden. Eigentlich wollte ich schon lange Videoaufnahmen machen – mit den heutigen Autofokus-Systemen ist das nun viel einfacher geworden. Die meisten Fotos in den Videos stammen von uns beiden, alle Filmaufnahmen habe ich selbst gemacht.

🎥Ein Reisebericht im neuen Format
Dies war bereits unsere 18. Reise nach Afrika – und zum ersten Mal habe ich versucht, sie auch auf Video festzuhalten. Zumindest teilweise. Es ist mein erster Versuch eines dokumentarischen Reiseberichts. Ein Blockbuster ist es sicher nicht, aber ich möchte ein paar spannende Momente teilen und einen kleinen Blick hinter die Kulissen einer Selbstfahrer-Safari ermöglichen. Nächstes Mal wird es bestimmt noch besser.

Insgesamt wird es 14 Episoden geben. Ziel dieser Serie ist es, allen, die eine Selbstfahrer-Reise durch Botswana und Simbabwe planen, hilfreiche Einblicke zu vermitteln.
Jedes Video startet mit einem kurzen Intro von 30 Sekunden. Wer mag, kann es überspringen – aber ich wollte mich vorstellen, damit auch Zuschauer, die nach bestimmten Orten suchen, gleich wissen, wer hinter den Aufnahmen steht. Außerdem binde ich öfters auch Fotos ein – ihr könnt jederzeit pausieren und die Kameraeinstellungen nachschauen.

Über die Reise an sich muss ich hier gar nicht zu viel erzählen – das meiste seht ihr in den Videos. Aber ein paar Hintergrundinformationen und Fotos möchte ich trotzdem teilen.

🎙️ Meine eigene Stimme
Für meine Video-Serie habe ich das Voiceover auf Englisch aufgenommen, da ich damit gerne ein größeres Publikum erreichen möchte. Damit ihr trotzdem genau wisst, worum es in den Videos geht, werde ich die Texte im Reisebericht eng am Voiceover orientieren.
Zum Schluss noch ein Hinweis: Englisch ist nicht meine Muttersprache, aber ich finde, es sollte meine eigene Stimme sein. Schließlich ist es meine Geschichte – und Authentizität ist mir wichtiger als die perfekte Aussprache.
Vielen Dank für eure Unterstützung und euer Verständnis – ich freue mich, wenn ihr mich auf dieser Reise begleitet!

Ich habe für die ersten sechs Videos bereits Untertitel erstellt. In YouTube kann man sie bei Bedarf ein- oder ausschalten – der Knopf dafür befindet sich an derselben Stelle wie auch der Vollbild-Knopf. Nach und nach werde ich alle Episoden mit Untertiteln versehen.
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✈️ Anreisepläne und spontane Änderungen
Ursprünglich wollten wir unsere Reise in Simbabwe, im Hwange Nationalpark beginnen. Doch als Ethiopian Airlines eine neue Route nach Maun ankündigte, änderten wir kurzfristig unsere Pläne und buchten den Flug dorthin. Ganz direkt war es allerdings nicht – ein kurzer Zwischenstopp in Addis Abeba gehörte dazu.

Wir flogen in Cloud Nine Restricted, eine Ethiopian Airlines’ Business-Class-Variante. Ein großer Vorteil: reichlich Freigepäck. Das ist für uns wichtig, da wir immer viel technisches Equipment, Werkzeug und Ersatzteile mitnehmen, um im Busch kleinere Reparaturen selbst erledigen zu können. Sicherheitshalber packen wir immer doppelt – zwei fast identische Koffer, falls einer verloren geht.

🚙 Organisation und Fahrzeug
Wie immer haben wir die Reise komplett selbst organisiert. Einige Unterkünfte buchten wir über Booking.com, andere direkt bei den Anbietern. Unser Fahrzeug mieten wir von Bushlore, mit Vollkaskoversicherung. Das war zwar etwas teurer, aber es gab uns ein gutes Gefühl – kleine Kratzer oder Dellen mussten wir so nicht fürchten. Wichtig zu wissen: Die Versicherung deckt keine Unfälle mit Tieren bei Nachtfahrten und auch keine Schäden durch Wasserdurchfahrten. Das sollte man unbedingt bedenken!

🌿 Vorfreude auf Moremi
Wir waren schon seit vielen Jahren nicht mehr im Moremi Game Reserve. Umso mehr freute ich mich, es diesmal wieder in die Route aufzunehmen. Meine Liebe zu Afrika begann einst im Xakanaxa Camp im Moremi – dorthin zurückzukehren war für mich etwas ganz Besonderes. Dieses Mal entschieden wir uns für Third Bridge, zum ersten Mal. Die Chalets dort waren großartig – jetzt musste ich nur noch die Tiere finden!

🗓️ Der Plan

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👉 Im nächsten Teil nehme ich euch mit nach Maun – unserer ersten Station in Botswana – und erzähle von unserem Aufenthalt in der Maun Lodge sowie von Kaziikini.
Zitierenzuletzt bearbeitet 16. Aug. 2025Original ↗
Themenstarter155 Beiträge · seit 202014. Aug. 2025 · #2
Episode 1 - Maun Lodge und Kaziikini

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21.09.2024 - 🏡 Maun Lodge, Maun, 1N 🛜
22.09.2024 - 🏡 Kaziikini Chalet 1N, 🚙 Maun->Kaziikini 63km, 2hrs

https://youtu.be/rpyJL64W73s

Untertitel in YouTube einschalten/ausschalten:
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Unsere Reise begann mit einem Flug mit Ethiopian Airlines von Wien nach Maun, mit einem kurzen Zwischenstopp in Addis Abeba. Schon während des Fluges schien Afrika uns willkommen zu heißen – eine ungewöhnliche Wolkenformation am Himmel wirkte, als würde sie uns den Weg weisen.

Nach der pünktlichen Landung in Maun ging alles schnell: Einreiseformalitäten, Fahrzeugübernahme, und schon machten wir uns auf den Weg zur Maun Lodge, die sehr praktisch direkt gegenüber der neuen Maun Mall liegt.

Die Lodge bot genau den Komfort, den wir nach einer langen Anreise brauchten. Besonders angenehm: Wir konnten direkt vor unserem Chalet parken. Dazu kamen leckere Buffet-Mahlzeiten zu flexiblen Zeiten, die Möglichkeit, Vorräte gleich, um die Ecke aufzufüllen, und die grüne, gepflegte Anlage, die mit ihrer Ruhe sofort Urlaubsstimmung aufkommen ließ. Das freundliche Personal trug ebenfalls dazu bei, dass wir uns sofort willkommen fühlten. Wer mag, kann sich außerdem am Pool erfrischen oder im Spa entspannen.

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Am nächsten Tag, nachdem wir unsere Einkäufe erledigt hatten, fuhren wir weiter zur Kaziikini Campsite – etwa 63 Kilometer entfernt, eine gute Stunde Fahrt. Für eine Nacht bezogen wir dort ein Chalet. Diese liegen etwas abseits vom Hauptbereich und den Campingplätzen und bieten sehr viel Privatsphäre und Ruhe. Gleich in der Nähe des Hauptbereichs befindet sich ein Wasserloch, das zahlreiche Elefanten 🐘 anzieht – ein wunderbarer Platz für die erste Tierbeobachtung.

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Auf einer kurzen Pirschfahrt erkundeten wir die Umgebung und konnten bereits unsere ersten Sichtungen auf Fotos von Botswana‘s faszinierender Tierwelt festhalten.

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Am nächsten Morgen brachen wir früh zur Third Bridge auf. Wir wählten die Route über die Xini-Lagune und stoppten am South Gate, um die Parkgebühren zu entrichten. Dann ging es hinein in das Moremi Game Reserve – ein Ort, den wir seit fast zehn Jahren nicht mehr besucht haben. Sofort weckten die vertraute Landschaft und der unverwechselbare Duft von wildem Salbei alte Erinnerungen.
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Auch wenn die Gegend um die Xini-Lagune dieses Mal recht trocken war, konnten wir dennoch einige Tiere beobachten, bevor wir schließlich gegen Mittag die Third Bridge erreichten.
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Themenstarter155 Beiträge · seit 202014. Aug. 2025 · #3
Episode 2 – Moremi Third Bridge

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23.09.2024-25.09.2024 – 🏡 Moremi Third Bridge Chalet (Hyena, Eagle), 3N 🛜
23.09.2024 – 🚙 Kaziikini – Third Bridge via Xini 100km, 5 Std.

https://youtu.be/ewl7pQQkl4I

Untertitel in YouTube einschalten/ausschalten:
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In Third Bridge übernachteten wir in Chalets, da bei unserer Buchung bereits alle Campsites ausgebucht waren. Unsere erste Nacht verbrachten wir im Chalet „Hyena“, die beiden folgenden Nächte im „Eagle“. Ich nannte sie liebevoll „Hyena Den“ und „Eagle Nest“. Insgesamt blieben wir drei Nächte in Third Bridge – gefühlt viel zu kurz, um alles in dieser Gegend wirklich zu erkunden.

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Um nach Motlaba Island und ins Xakanaxa-Gebiet zu gelangen, muss man die berühmte Third Bridge überqueren. Die Landschaft dort ist unglaublich abwechslungsreich, mit Palmen, Leadwood-Bäumen und kleinen Wasserstellen. Ein besonderes Highlight ist Jessie’s Pool, wo wir Flusspferde bei territorialen Kämpfen beobachten konnten – spannende Fotomotive! Auch die Vogelwelt ist beeindruckend. Von einer Leoparden-Sichtung auf Veronica Island hatten wir gehört, doch leider blieb uns dieser Anblick verwehrt. An einer besonders schwierigen Wasserdurchfahrt zögerten wir, wodurch wir diesen Teil nicht weiter erkundeten.

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Es gibt auch Pirschfahrten, die man ohne Brückenquerung fahren kann. Der Mboma Loop eignet sich hervorragend für eine Nachmittagsfahrt. Hier eröffnen sich wunderbare Wasserlandschaften mit vielen Tieren wie Lechwe-Antilopen, Impalas und Giraffen.

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Manchmal spielt sich das beste Wildlife direkt im Camp ab: Wir beobachteten Elefanten, darunter auch Jungtiere, die ganz in der Nähe rasteten – ohne dass wir das Gelände verlassen mussten.

Eine weitere empfehlenswerte Route führt von der Third Bridge zur Second Bridge entlang der Bodumatau-Flutebene. Auf dieser Fahrt entdeckten wir Löwenspuren und fanden die Tiere kurze Zeit später. Zuerst hatten wir die Sichtung ganz für uns allein, bevor zwei weitere Fahrzeuge eintrafen. Dieser Teil des Moremi war wenig besucht und ermöglichte sehr intime Tierbegegnungen.

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Auf dem Rückweg nach Maun begegneten wir noch einem Rudel von sieben Löwinnen – erneut eine beeindruckende Sichtung, die wir allein genießen konnten. Am Kaziikini Campsite vorbeizufahren, riefen schöne Erinnerungen an den Beginn unseres Abenteuers wach.

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Die Fahrt zurück nach Maun dauerte rund fünf Stunden. Während unseres gesamten Aufenthalts in Moremi hatten wir sechs zusätzliche Kanister Treibstoff dabei, mussten sie aber gar nicht nutzen. Der Doppeltank mit 130 Litern Fassungsvermögen reichte vollkommen aus.
Für die Navigation nutzte ich GaiaGPS, da es sehr praktisch ist: Die Routen sind klar dargestellt, meist aktuell, und ich konnte alle Strecken im voraus in der GaiaGPS-Web-App planen. Dank dessen haben wir uns kein einziges Mal verfahren.

👉 Im nächsten Teil berichte ich von unseren Abenteuern im Hwange-Nationalpark in Simbabwe. Bleibt dran!
Zitierenzuletzt bearbeitet 17. Aug. 2025Original ↗
Themenstarter155 Beiträge · seit 202014. Aug. 2025 · #4
Episode 3 – Kapula Private Camp

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27.09.2024 – 🏠 Tlou Safai Lodge, Kasane, 1N 🛜
🚙 Maun->Kasane 600 km, 7 Std.
28.09.2024 – 30.09.2024 – 🏡 Kapula Private Camp, South Camp Tent, 3N 🛜
28.09.2024 – 🚙 Kasane-> Kapula 240 km, Fahrt ca. 3.5 Std,
🇧🇼↔️🇿🇲 Kazungula Grenze 1 Std,
🛒. Einkaufen 1 Std

https://youtu.be/_1X32Bjb9L0

Untertitel in YouTube einschalten/ausschalten:
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Der erste Teil unserer Reise war abgeschlossen, und nun machten wir uns auf den Weg in den Hwange-Nationalpark in Simbabwe. Der erste Zwischenstopp war Kasane. Von Maun nach Kasane sind es etwa 600 Kilometer auf einer Teerstraße, mit einem kurzen holprigen Abschnitt in der Nähe von Gweta. Die Fahrt dauerte ungefähr sieben Stunden, und wir erreichten Kasane, als sich die Sonne bereits dem Horizont näherte.

Wir hatten eine Nacht in der Tlou Safari Lodge gebucht, einem vertrauten und beliebten Ort. Die Lage zwischen Tankstelle, Nando’s und Shoprite machte sie ideal für einen kurzen Zwischenstopp. Die Lodge bietet Selbstversorger-Cottages mit überdachten Parkplätzen direkt neben jedem Cottage.

Die Grenzüberquerung nach Simbabwe am nächsten Tag dauerte länger als gedacht – nicht wegen des hungrigen Einwanderungsbeamten (siehe Video) , sondern wegen der vielen Reisegruppen. Jeder Reisende brauchte einen individuellen Beleg, und die Visa mussten in die Pässe geklebt werden. Nach über einer Stunde an der Grenze waren wir erleichtert, wieder auf der Straße zu sein, und freuten uns darauf, endlich Kapula zu erreichen.

In Victoria Falls legten wir einen Stopp bei Pick’n’Pay ein, einem gut sortierten Supermarkt mit schattigen, bewachten Parkplätzen. Sehr empfehlenswert, um Vorräte aufzufüllen.
Von Victoria Falls aus fuhren wir nach Kapula, hielten noch bei Robins Camp, um die Parkgebühren zu bezahlen. Die Fahrt von Victoria Falls nach Kapula dauerte etwa drei Stunden, und wir konnten es kaum erwarten, unser Abenteuer fortzusetzen.

Natürlich konnten wir nicht am Masuma Dam vorbeifahren, ohne eine Pause einzulegen.
Die Zeit schien stillzustehen, während das Sonnenlicht auf der Wasseroberfläche tanzte. Elefanten baden im kühlen Wasser und genießen jeden Moment dieses kostbare Nass. Ein verspieltes Elefantenbaby stahl allen die Show, als es fröhlich planschte und die goldenen Sonnenstrahlen sein Spiel erleuchteten. Es erwärmte uns das Herz und erinnerte uns daran, warum wir diesen Ort so sehr lieben.

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Als sich der Tag dem Ende neigte, planten wir unser nächstes Ziel: die Lieblingsplätze der Löwen, zum Beispiel die Masuma Bridge.

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Und tatsächlich: Früh am nächsten Morgen begegneten wir einem prächtigen männlichen Löwen auf der Brücke. Wir folgten ihm eine Weile und konnten großartige Fotos machen, als er kurz posierte, bevor er sich in Richtung Kapula bewegte. Später fanden wir ihn in der Nähe des Kapula North Camps wieder.

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Es war Zeit für eine Kaffeepause auf dem Deck von Kapula. Die Tageshitze war intensiv, und alle Lebewesen suchten Schatten. Vom Deck aus beobachteten wir die Büsche mit dem Fernglas, in der Hoffnung, den Löwen noch einmal zu entdecken.

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Das Vogelbecken dient vor allem den Vögeln, wird aber auch von anderen Tieren gern genutzt. Uns gelangen einige schöne Vogelaufnahmen. Nachts scheint es sich in einen Treffpunkt für Hyänen zu verwandeln, und gelegentlich schaut auch ein Leopard vorbei – allerdings nicht immer in einer fotogenen Perspektive!
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Wir hatten drei Nächte in Kapula Camp gebucht, aber uns schien es viel zu kurz!
Von unserem Zelt aus konnten wir direkt auf das Wasserloch blicken. Eines Morgens trat ich hinaus und sah eine Löwin, die nur 20 Meter entfernt stand.

Später am Nachmittag machten wir noch eine weitere Pirschfahrt in der Hoffnung, den Löwen in der Nähe von North Camp zu finden. Wir entdeckten ihn nicht, wurden aber mit einem atemberaubenden afrikanischen Sonnenuntergang belohnt.

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Was die Wildkamera in North Camp in dieser Nacht aufnahm, verrate ich in der nächsten Episode. Bleibt dran! 🤩
Zitierenzuletzt bearbeitet 17. Aug. 2025Original ↗
Themenstarter155 Beiträge · seit 202015. Aug. 2025 · #5
Episode 4 – Masuma und Mandavu Dämme

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https://youtu.be/s-Mbn5kU-P0

Untertitel in YouTube einschalten/ausschalten:
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Masuma Damm ist ein beliebter Ort für Wildtiere im Herzen des Hwange-Nationalparks. Elefantenherden kommen häufig hierher, um ihren Durst zu stillen, und die angrenzende Kapula-Konzession bildet einen natürlichen Korridor für Tiere, die zum Damm ziehen.
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Man kann eine Pirschfahrt in der Umgebung unternehmen, die wildreichen Wege hinter Masuma erkunden oder am Masuma Hide bleiben. Das Hide ist durch ein festes Dach beschattet und bietet einen hervorragenden Aussichtspunkt, um die Tiere zu beobachten. Die Tiere können dich hören und riechen, aber sie sehen dich nicht. Im Inneren laden steinerne Sitzbänke dazu ein, Platz zu nehmen und den spektakulären Blick auf den Damm zu genießen, wo sich die Tieraktivitäten wie auf einer Theaterbühne abspielen. Die Tiere kommen und gehen und es ist ein lebendiges Schauspiel, das man nicht verpassen sollte. Hier verliert man schnell jedes Zeitgefühl.

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Zu den häufigen Besuchern von Masuma zählen Impalas, Warzenschweine, Kudus, Büffel und natürlich Elefanten. Besonders beeindruckend ist der späte Nachmittag, wenn atemberaubende Sonnenuntergänge und verstärkte Tieraktivität den Platz zu etwas Besonderem machen, während immer mehr Tiere zum Wasser ziehen.

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Masuma beherbergt auch ansässige Flusspferde und Krokodile. Gelegentlich kann man sogar beobachten, wie ein Krokodil Tauben jagt. Unter den Vögeln lohnt es sich, auf den ikonischen Schreiseeadler und den auffälligen Gelbschnabelmilan zu achten.

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Und nun zu einer unerwarteten Sichtung – eine neue Sanitäranlage am Masuma-Picknickplatz bringt ein wenig modernen Komfort in die Wildnis! (siehe Video!)

Als alternative Nachmittagsfahrt bietet sich Shumba Pan an, nur 20 Minuten von Kapula entfernt. Im Jahr 2024 war die Pfanne fast ausgetrocknet, nur wenige Impalas und Perlhühner suchten noch Feuchtigkeit im Schlamm. Der Wind verwandelte die kahle Fläche in eine gespenstische Wüste. Ein starker Kontrast zu ihrem Aussehen im September 2016, als die Pfanne randvoll mit Wasser war und sogar Flusspferde darin lebten!

Unsere nächste morgendliche Pirschfahrt führte uns zum Mandavu Damm. Wir waren auf der Suche nach Löwen. Nachdem wir an der Abzweigung zum Mandavu-Picknickplatz vorbeigefahren waren, setzten wir den Weg zum Damm fort – einem bekannten Hotspot für Löwenaktivität. Wir stießen dann auf ein Löwenrudel, das an einem Elefantenkadaver fraß.

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Ich glaube, ich sehe da ein Lächeln 🤩 :
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Dieses Rudel ist beeindruckend: ein dominantes Männchen, 11 erwachsene und Halbwüchsige Tiere sowie 8 Jungtiere. Interessanterweise scheinen sie gelernt zu haben, Elefantenbabys zu jagen, denn wir haben hier schon im Jahr zuvor eine ähnliche Jagd beobachtet.

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Es war faszinierend, das Zusammenspiel des Rudels zu beobachten. Die Jungtiere, nach dem Mahl durstig, sammelten sich um eine Löwin, die offenbar als Babysitterin fungierte. Sie führte sie zum Damm zum Trinken, und es war erstaunlich, wie gut organisiert sie dabei waren und ihrer Führerin eng folgten. Könnt ihr euch vorstellen, acht Kinder so mühelos zu managen? Auf dem Rückweg bewegten sie sich erneut im Gleichschritt, während eine andere Löwin – vermutlich die Mutter von einigen – in der Nähe im Schatten ruhte. Es war ein außergewöhnliches Erlebnis, Zeuge davon zu werden!

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Auf dem Rückweg nach Kapula entdeckten wir zwei Löwenmännchen in der Nähe des North Camps. Halb schlafend genossen sie den Wind und versuchten, sich abzukühlen.

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Unsere Wildkameras im North Camp hielten in der Nacht weitere Aktivitäten fest. Die Kamera am Vogelbecken des North Camps zeichnete Besuche von Hyänen, einer geduldigen Ginsterkatze und sogar einer Löwin auf. Ein Leopard zeigte sich kurz. Im South Camp gelangen meiner Nikon-Fotofalle bessere Bilder des Leoparden. (siehe Video!)

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👉 In der nächsten Episode nehme ich euch mit auf unseren Aufenthalt im Robins Camp. Vergesst nicht, meinen YouTube Channel zu abonnieren, um unsere Reise weiter zu verfolgen!
Zitierenzuletzt bearbeitet 17. Aug. 2025Original ↗
50 Beiträge · seit 202515. Aug. 2025 · #6
Das sind fantastische Aufnahmen.
Danke für das Zeigen

Gruß,
Themenstarter155 Beiträge · seit 202015. Aug. 2025 · #7
Waleke schrieb:Das sind fantastische Aufnahmen.
Danke für das Zeigen

Gruß,
Vielen herzlichen Dank! Das ist mein erster Reisebericht, und ich freue mich sehr über dein Feedback! Ich weiß gar nicht, ob der Bericht im Videoformat gut ankommt. Die Videos sind auch sehr hilfreich, weil ich versuche zu zeigen, wo man die Tiere finden kann.
2'460 Beiträge · seit 200616. Aug. 2025 · #8
Das ist ein wunderschöner Bericht und in Deinen Videos fühlt man die Begeisterung. Allein stört mich das fehlerhafte Transkript. Die Schreibweisen von Kasane/Hwange und Co. sind abenteurlich. Kann man das nicht im Nachgang anpassen'?
LG Sanne
78 Beiträge · seit 202116. Aug. 2025 · #9
Liebe Elena, das sind fantastische Aufnahmen und ich finde es sehr interessant, dass du die Kameraeinstellungen mit vermerkt hast. Vielen lieben Dank hierfür. Ich erwarte schon voller Spannung auf den nächsten Bericht. Lieber Gruss Cara
Themenstarter155 Beiträge · seit 202016. Aug. 2025 · #10
Sanne schrieb:Das ist ein wunderschöner Bericht und in Deinen Videos fühlt man die Begeisterung. Allein stört mich das fehlerhafte Transkript. Die Schreibweisen von Kasane/Hwange und Co. sind abenteurlich. Kann man das nicht im Nachgang anpassen'?
LG Sanne
Vielen Dank, Sanne! 😊 Du hast völlig recht – die automatischen Transkripte sind manchmal echt abenteuerlich 😅. Ich habe meine eigenen Untertitel schon in Final Cut vorbereitet und werde versuchen, sie noch hochzuladen. Dieses Mal habe ich sie nicht eingeblendet, weil sie sonst die schönen Bilder (und Kameraeinstellungen 📸 ) verdeckt hätten.

Aber für die 2025-Serie wird es Untertitel geben – dann kann man nicht nur die Tiere sehen, sondern auch jedes Abenteuer im Text miterleben! 🦁📹

LG Elena
Themenstarter155 Beiträge · seit 202016. Aug. 2025 · #11
Cara Engel schrieb:Liebe Elena, das sind fantastische Aufnahmen und ich finde es sehr interessant, dass du die Kameraeinstellungen mit vermerkt hast. Vielen lieben Dank hierfür. Ich erwarte schon voller Spannung auf den nächsten Bericht. Lieber Gruss Cara
Liebe Cara,

vielen herzlichen Dank für dein schönes Feedback! Es freut mich sehr, dass dir die Aufnahmen gefallen und dass die Hinweise zu den Kameraeinstellungen interessant für dich sind. 😊

Es gibt noch weitere 10 Episoden von diesem Bericht, und falls Interesse besteht, könnte ich in Zukunft auch etwas mehr zu (Foto-)Technik, Tipps und Tricks beim Wildlife-Fotografieren erzählen. Würde dich das interessieren?

Liebe Grüße
627 Beiträge · seit 202316. Aug. 2025 · #12
Liebe Elena,
Danke für deine etwas andere Art, einen Reisebericht zu gestalten.

Ich dachte zuerst, ich lese nur den Text. Das hat mich dann aber doch so neugierig gemacht und ich habe mir jeweils die dazugehörigen Videos angeschaut. Ich finde es auch super, wie du anhand von Karten zeigst, welche Wege ihr gefahren seid. Für jemanden, der sich mit den Gegenden noch nicht auskennt, ist es so viel einfacher, sich das vorzustellen.

Freue mich auf weitere Episoden 🙂
Zitierenzuletzt bearbeitet 16. Aug. 2025Original ↗
Themenstarter155 Beiträge · seit 202016. Aug. 2025 · #13
Melanie1982 schrieb:Liebe Elena,
Danke für deine etwas andere Art, einen Reisebericht zu gestalten.

Ich dachte zuerst, ich lese nur den Text. Das hat mich dann aber doch so neugierig gemacht und ich habe mir jeweils die dazugehörigen Videos angeschaut. Ich finde es auch super, wie du anhand von Karten zeigst, welche Wege ihr gefahren seid. Für jemanden, der sich mit den Gegenden noch nicht auskennt, ist es so viel einfacher, sich das vorzustellen.

Freue mich auf weitere Episoden 🙂
Dankeschön, Melanie!
Sanne schrieb: Das ist ein wunderschöner Bericht und in Deinen Videos fühlt man die Begeisterung. Allein stört mich das fehlerhafte Transkript. Die Schreibweisen von Kasane/Hwange und Co. sind abenteurlich. Kann man das nicht im Nachgang anpassen'?
LG Sanne
Liebe Sanne!
Vielen Dank für Dein gute Hinweis! Für die ersten sechs Videos habe ich bereits Untertitel erstellt. In YouTube kann man sie ganz einfach ein- oder ausschalten – der Knopf dafür ist dort, wo auch der Vollbild-Knopf sitzt. Nach und nach werde ich alle Episoden mit Untertiteln versehen.
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Themenstarter155 Beiträge · seit 202016. Aug. 2025 · #14
Episode 5 – Robins Camp

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01.10.2024 – 03.10.2024 🏡 Robins Camp Chalet 3N 🛜, 🚙 50km, 1.5 Std.

https://youtu.be/ejxKG4rh8ZY

Untertitel in YouTube einschalten:
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Auf unserem Weg zum Robins Camp begegneten wir zwei Löwinnen, die an einem Büffel fraßen. Die Fahrt von Kapula nach Robins dauert etwa anderthalb bis zwei Stunden, abhängig von den Sichtungen unterwegs.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Big Toms Tower, nahmen aber einen kleinen Abstecher zum Little Toms Lookout. Plötzlich hörten wir Alarmrufe von Riedböcken. Warum waren sie so nervös? Ah, hier ist der Grund – Löwen! Ein großes Rudel ruhte auf der anderen Seite des Little Toms River und beobachtete die Riedböcke aufmerksam. Ihren vollen Bäuchen nach zu urteilen, hatten sie keinen Hunger – sie schauten einfach nur zu.

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Das Robins Camp verfügt über ein eigenes Wasserloch, und aufgrund der schweren Dürre im Jahr 2024 wurde es häufig von Wildtieren besucht – trotz der Anwesenheit von Gästen und des Campbetriebs. Eine große Herde von Elefantenkühen mit Nachwuchs hatte sich am Wasserloch versammelt, was es möglich machte, direkt vom Camp aus beeindruckende Tierbeobachtungen zu erleben. 🐘

Das Robins Camp war ursprünglich Teil der ZimParks-Unterkünfte, bevor es von Machaba Safaris übernommen und vollständig renoviert wurde. Das Camp bietet eine Vielzahl von Chalets für zwei oder mehr Gäste. Es gibt auch Campsites.

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Hier ist der Robins Tower, ein Wahrzeichen des Camps.

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Die ansässigen Warzenschweine sind einige der entspanntesten „Mitarbeiter“ – sie kümmern sich mit großem Einsatz um den Rasen. Sie benutzen sogar die Treppe, um herunterzukommen, was ziemlich amüsant anzusehen ist!

Das Camp verfügt über ein geräumiges Restaurant, einen erfrischenden Swimmingpool, gemütliche Acacia- und Mopani-Chalets und gut gepflegte Wege, die zu den Campingplätzen führen. Der Empfangsbereich umfasst einen schön dekorierten Souvenirladen.

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Zurück zu Big Toms – wo die Löwen das taten, was sie am besten können: schlafen.

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Der Tag endete mit einem ausgezeichneten Abendessen und einer romantischen Atmosphäre am Feuer.

👉In der nächsten Episode lernt ihr die kleinsten Mitglieder des Big Toms-Rudels kennen! 🦁
762 Beiträge · seit 201717. Aug. 2025 · #15
Hallo Elena, vielen Dank für diesen besonderen Reisebericht. Es macht viel Freude, die tollen Videos und die schönen Fotos anzuschauen! Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Liebe Grüsse, Caroline
Themenstarter155 Beiträge · seit 202017. Aug. 2025 · #16
Enilorac65 schrieb:Hallo Elena, vielen Dank für diesen besonderen Reisebericht. Es macht viel Freude, die tollen Videos und die schönen Fotos anzuschauen! Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Liebe Grüsse, Caroline
Vielen herzlichen Dank, liebe Caroline!
Die Fortsetzung folgt! 🙂
Themenstarter155 Beiträge · seit 202017. Aug. 2025 · #17
Episode 6 – Löwenmütter streiten 🦁 🦁

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https://youtu.be/xsn_5Kw0124

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Es gibt kaum etwas mehr Besonderes, als wenn dich eine Löwin bei Sonnenuntergang auf deiner Pirschfahrt begleitet.

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Wir sind am Big Toms River.

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Genau gegenüber vom Big Toms Tower bewacht ein Löwe einen toten Elefanten. Das gesamte Rudel frisst. Der Elefant ist vermutlich einfach umgefallen und eines natürlichen Todes gestorben. Das südliche Afrika erlebt derzeit eine schwere Dürre – Pflanzenfresser werden durch den Futtermangel geschwächt, und wenn sie leiden, profitieren die Raubtiere. In solchen Jahren haben Löwen es leichter, Beute zu machen – oder bereits verendete Tiere zu finden.

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Von Robins Camp aus kann man eine Pirschfahrt über Little Toms zum Big Toms und weiter in Richtung Salt Pans unternehmen. Vergiss nicht die Schleife bei Little Toms – sie folgt dem Fluss, wo Wildbeobachtungen häufig sind. Auch der Big Toms River ist ein wichtiger Hotspot – besonders für Löwen. Achte auf die Uferböschungen – nach dem Fressen am Elefantenkadaver kamen die Löwen immer hierher zum Trinken. Manchmal wollten sie einfach nur ruhen – denn in Afrika hat niemand es eilig.

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Eine der Löwinnen trug ein Halsband. Sie entpuppte sich als das dominante Weibchen des Rudels. Löwenjunge zu beobachten ist immer ein Vergnügen, und diese drei – etwa drei Monate alt – befanden sich in der verspieltesten Phase ihres Lebens! Es war ein echtes Privileg, sie beobachten zu dürfen.

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Die Mutter gab sich Mühe, ihnen ein paar Manieren beizubringen, doch der Vater hatte an ihrer Erziehung keinerlei Interesse.

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Weiter entlang des Flussbettes, nach dem Trinken, zog das Rudel erneut weiter … und führte uns zu einer unglaublichen Entdeckung – drei noch kleinere Jungen! Diese winzigen Fellbällchen waren vermutlich gerade mal 6–7 Wochen alt.

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Doch das war noch nicht alles! Dann sahen wir etwas, wovon jeder Wildlife-Fotograf träumt: Eine Löwin, die eines ihrer Jungen im Maul trägt!

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Nicht nur einmal, sondern dreimal wiederholte sie diesen Weg und brachte jeden ihrer winzigen, etwa 4–5 Wochen alten Jungen in Sicherheit. Es war ein besonderer Moment!

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Bald kamen weitere Rudelmitglieder hinzu und versammelten sich um ein Dickicht aus Büschen. Vier Löwinnen und neun Jungtiere – das sah aus wie eine Krippe! Und wie in jeder Krippe herrschte auch hier Chaos – schreiende Junge und fürsorgliche, aber völlig überforderte Mütter.
Die Löwinnen versuchten, die Kleinen beisammen zu halten, doch die entkamen immer wieder. Selbst die älteren Geschwister versuchten, bei der Aufsicht zu helfen.

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Plötzlich entstand Spannung. Ein Streit unter den Müttern – die Jungen jaulten, als die dominante Löwin ihre Autorität durchsetzte. Ein kräftiger Prankenschlag genügte, um klarzustellen, wer das Sagen hatte (siehe Video)

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Schließlich beruhigte sich die Situation, doch die Mutter der mittelalten Jungen schien immer noch unzufrieden – sie fletschte die Zähne. Ein winziges Junges, offensichtlich nicht ihr eigenes, näherte sich ihr auf der Suche nach Milch. Sie knurrte warnend. Ich konnte nicht anders, als mich zu fragen: Wird dieses Kleine in einem so Konkurrenz betonten Rudel überleben?

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Am nächsten Tag sahen wir die Mutter-Löwin ihre Jungen säugen – aber nur die älteren. Hoffen wir, dass auch die Jüngsten es schaffen … und uns in Zukunft mit vielen weiteren unglaublichen Sichtungen beschenken!

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👉 In der nächsten Episode nehme ich dich mit zum Chobe Nogatsaa Campsite. 🏕️
Zitierenzuletzt bearbeitet 17. Aug. 2025Original ↗
Themenstarter155 Beiträge · seit 202017. Aug. 2025 · #18
Episode 7 – Chobe Nogatsaa

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04.10.2024 – 🏠 Tlou Safari Lodge, Kasane 1N 🛜, 🚙 Robins->Kasane 165km, 3.5 Std,
🇿🇲↔️🇧🇼 Grenze 20min
05.10.2024 –Nogatsaa Campsite 1N, 🚙 70km, 2 Std.

https://youtu.be/FzeOi-Ii6zw

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Wir verbrachten noch eine Nacht in der Tlou Safari Lodge, bevor wir zum Nogatsaa Campsite aufbrachen. Ursprünglich hatten wir geplant, Nogatsaa noch am selben Tag zu erreichen, waren uns aber nicht sicher, ob wir es rechtzeitig schaffen würden. Rückblickend hätten wir es problemlos geschafft – der Grenzübertritt dauerte nur 20 Minuten, und wir wären vor Einbruch der Dunkelheit angekommen.

Wir mögen die Tlou Safari Lodge wegen der großartigen Parkmöglichkeiten direkt bei den Chalets und dem hervorragenden Restaurant.
Am nächsten Morgen machten wir einen Stopp im Supermarkt, um unsere Vorräte aufzufüllen – aber ehrlich gesagt, war das Angebot enttäuschend, ganz anders als in Maun …

Nachdem der zweite Teil unseres Abenteuers abgeschlossen war, waren wir nun bereit für den dritten: den Chobe Nationalpark, mit dem ersten Stopp in Nogatsaa.

Da wir sechs Nächte in Hwange verbracht hatten, hatten wir sechs Kanister mit Benzin aufgefüllt – doch wie so oft hatten wir unseren Bedarf überschätzt. 20 Liter mussten wir im Robins Camp zurücklassen, da wir sie nicht mit über die Grenze nehmen durften. Vor der Einfahrt in den Chobe füllten wir unsere Kanister erneut auf.

Wir ließen Luft aus den Reifen, bevor wir auf die sandige Piste nach Nogatsaa abbogen. Die Fahrt dauerte etwa 2,5 Stunden. Als Ziel muss man Kabunga Pan angeben, denn der Zeltplatz liegt direkt an dieser Wasserstelle.

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Unsere Campsite war Nummer 1 – er hatte zwei Bäume, lag aber nah an der Straße.
Campsite 2 ist großzügiger.

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Das Sanitärgebäude hatte einen „Donkey Boiler“ (einen Holzofen für Warmwasser), ein Spülbecken und einfache Einrichtungen. Doch Vorsicht bei nächtlichen Besuchen – oft durchqueren Elefanten das Camp!

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Campsite 3 ist recht klein.
Campsite 4 ist groß – ideal für mehrere Fahrzeuge und Zelte.
Campsite 5 ist ebenfalls eher klein.

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Wir bauten unser Zelt auf und sahen weitere Gäste ankommen. Ursprünglich hatten wir drei Nächte hier gebucht.
Die Beobachtungsplattform (Hide) lag direkt an der Wasserstelle, wo sich durstige Elefanten und andere Tiere versammelten. Am häufigsten kamen Elefanten, aber auch Büffel kamen zum Trinken – was manchmal zu Konflikten zwischen den beiden Arten führte.

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Am nächsten Morgen machten wir eine Pirschfahrt zu Tchinga und dem Saregho Hide. Die Strecke führte um die Nogatsaa Lodge herum:
  • Tchinga war komplett ausgetrocknet – hier befindet sich der Hide.
  • Am Savuti-Kanal entdeckten wir Löwenspuren.
  • Außer Elefanten und Büffeln sahen wir einige Kudus und Impalas.
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Leider funktionierten viele Wasserpumpen nicht, sodass einige Wasserstellen ausgetrocknet waren. Die vielversprechende Kwikamba Pan gehörte inzwischen zu einer privaten Konzession der Nogatsaa Lodge und war für uns nicht zugänglich.

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Enttäuscht über die wenigen Sichtungen beschlossen wir, unseren Aufenthalt zu verkürzen und schon nach einer Nacht weiterzuziehen – obwohl die Campsite wirklich schön war.
Wir packten schnell zusammen und machten uns auf den Weg. Als wir die Teerstraße erreichten, kam uns eine Idee: Warum nicht einfach Muchenje Cottages ausprobieren? Wir hatten zwar keine Reservierung, wollten diesen Ort aber schon lange besuchen. Falls alles belegt wäre, hätten wir noch genug Zeit, um nach Kasane zurückzukehren.
Unterwegs haben wir Giraffen gesehen. Kein schlechter Start für das nächste Abenteuer.

👉 In der nächsten Episode erfahrt ihr, ob wir ohne Reservierung einen Platz in den Muchenje Self-Catering Cottages bekommen haben.
78 Beiträge · seit 202117. Aug. 2025 · #19
Foto-Technik, Tipps und Tricks beim Wildlife-Fotografieren

Liebe Elena, die Fotos sind der absolute Hammer.

Da wir in rund 60 Tagen auch auf dem Weg nach Botswana sein werden und natürlich auf gute Sichtungen hoffen, würde ich mich natürlich sehr darüber freuen noch ein paar gute Tipps und Tricks zu erhalten. Worüber ich vorallem erstaunt bin, ist über Deine teilweise sehr hohe ISO.

Lieber Gruss
Cara
Themenstarter155 Beiträge · seit 202018. Aug. 2025 · #20
Cara Engel schrieb:Foto-Technik, Tipps und Tricks beim Wildlife-Fotografieren

Liebe Elena, die Fotos sind der absolute Hammer.

Da wir in rund 60 Tagen auch auf dem Weg nach Botswana sein werden und natürlich auf gute Sichtungen hoffen, würde ich mich natürlich sehr darüber freuen noch ein paar gute Tipps und Tricks zu erhalten. Worüber ich vorallem erstaunt bin, ist über Deine teilweise sehr hohe ISO.
Lieber Gruss
Cara
Liebe Cara,

hier sind meine Foto-Tipps für eine Safari in Afrika.
Ich würde die Tipps in drei Kategorien einteilen:

Ausrüstung (Gear)
Technik beim Fotografieren bzw. Umgang mit der Ausrüstung
Bildbearbeitung (Post-Processing)

1. Ausrüstung
Die Ausrüstung spielt eine Rolle, weil sie dir die Möglichkeit gibt, mit hohen ISO-Werten zu fotografieren, ohne an Bildqualität zu verlieren. Moderne Kameras sind heutzutage sehr gut bei wenig Licht. Jede Marke hat ihre Spitzenmodelle. Aber vielleicht besitzt du bereits eine Kamera – dann können wir gleich zur nächsten Kategorie übergehen.

2. Technik
Beim Fotografieren von Tieren gibt es immer einen Kompromiss zwischen Verschlusszeit und ISO. Ich gehe davon aus, dass du ein gutes Consumer-Teleobjektiv hast (zum Beispiel Nikon 180–600 mm, Sony 200–600 mm oder ein Reisezoom wie 18–300 mm) und die Blende immer ganz offen hältst (f/6.3 oder f/5.6). Das bleibt also konstant.
Sehr wichtig: Du solltest immer im RAW-Format fotografieren.

Ich nutze Auto-ISO, weil die Kamera in jeder Situation den niedrigstmöglichen ISO-Wert wählt – besser, als wenn ich ihn manuell setze.
Die Verschlusszeit passe ich dem Motiv an:
Vögel im Flug: etwa 1/1000–1/2500 Sek., je nach Vogel
Säugetiere: Faustregel ist zwischen Brennweite und doppelter Brennweite → bei 600 mm also 1/640–1/1000 Sek., bei 200 mm etwa 1/200–1/400 Sek. So bleiben die Bilder scharf und ohne Bewegungsunschärfe.

Bei wenig Licht kann ich auf 1/160 Sek. oder sogar 1/80 Sek. runtergehen, wenn ich die Kamera sehr ruhig halte (VR auf „Normal“). Wichtig ist hier zu beachten, wie schnell sich das Tier bewegt – bei gehenden Tieren sollte man sicherheitshalber eher 1/250 Sek. wählen.
Je höher die Verschlusszeit, desto höher steigt der ISO. Trotzdem muss das Bild korrekt belichtet sein – unterbelichtete Bilder lassen sich kaum retten, da die Details verloren gehen.

Sehr empfehlenswerte YouTube-Kanäle für Wildlife-Fotografie-Techniken:

Steve Perry – ein sehr bekannter Wildlife-Fotograf, mit hilfreichen Videos und exzellenten Büchern zu Fototechnik und Kameraeinstellungen:
https://www.youtube.com/@backcountrygallery/videos

Simon D’Entremont – ebenfalls ein Name, der in der Wildlife-Szene immer bekannter wird:
https://www.youtube.com/@simon_dentremont/videos

3. Bildbearbeitung (Post-Processing)
In der Nachbearbeitung ist Entrauschen Pflicht. Ich verwende DXO PureRAW, weil man damit ganze Serien im Batch bearbeiten kann. Nach dem Aussortieren der besten Fotos schicke ich sie alle durch DXO PureRAW, bevor ich weiterbearbeite. Oft reicht das schon aus, ohne dass ich noch viel machen muss.

Andere nutzen Topaz oder Lightroom zum Entrauschen. Ich habe beide Programme, setze DXO zum Entrauschen ein und Lightroom für die eigentliche Bearbeitung. Ja, es ist vielleicht etwas teuer, aber man muss nicht ständig updaten (DXO) und kann auch ältere Versionen verwenden. Am Ende geht es darum, unsere Abenteuer und Erinnerungen so festzuhalten, wie wir sie erlebt haben – nicht nur mit den Augen, sondern auch mit der Seele. Und das sollte schön sein. Deshalb lohnt sich eine gute Software.

Ein paar gute Kanäle für Bildbearbeitung:

Mark Dumbleton (Südafrika, viel im Kruger NP unterwegs, fotografiert mit nur einem Objektiv – arbeitet mit einem Workflow, den ich fast identisch nutze):
https://www.youtube.com/@MarkDumbleton/videos

Matt Kloskowski (sehr bekannter Fotograf und Lehrer für Adobe-Produkte):
https://www.youtube.com/@MattKloskowski/videos

Christian Möhrle (Deutschland, sehr schöne Techniken in der Bildbearbeitung):
https://www.youtube.com/@ThePhlogPhotography/videos

Um die Tipps noch genauer auf dich abzustimmen, müsste ich wissen, welche Ausrüstung du nutzt, wie dein fotografisches Niveau ist und welche Ziele und Interessen du hast. Denn letztlich kann man auch mit einem iPhone hervorragende Fotos und Videos machen – ich nutze es selbst sehr oft. Aber egal ob Smartphone oder semi-professionelle Kamera: man muss die Technik beherrschen.

LG Elena
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