Nachdem wir vor 2 Jahren unsere Reise abbrechen mußten , wollten wir das Versprechen an meinen Mann , die Restreise irgendwann nachzuholen, einlösen . Im Mai war es dann soweit. Flüge und Auto waren gebucht. Fleisch bestellt , Route , nach vielen Änderungen , festgelegt . Meinem Sohn waren ständig neue Ziele ins Auge gesprungen und bei 30 Tagen konnte ich ja so manches unterbringen . Zu Anfang sollte es nach Botswana gehen , danach wollten wir über den Rest entscheiden. Ich war mir nicht sicher , ob meinem Sohn die langen Autofahrten , die wenige Bewegung und die tierlastige (meine Hoffnung) Tour zusagen würde. Im März entschloss ich mich dann , die Campsites in Botswana vorbuchen zu lassen , zu nervenaufreibend würde es sein , jeden Tag im Ungewissen über das Quartier zu sein . Namibia Click und Travel machte das Unmögliche möglich - fast alle Wunschquartiere konnten sie buchen . Der viele Regen machte mir wegen der Befahrbarkeit der Nationalparks dann doch so manche Sorge , Malaria war dann ebenfalls ein Thema . Von Daxiang - Konni hatte ich 2 Flaschen Sichtungsfee - Bestechungswilly im Gepäck - was sollte nun noch schiefgehen ? Wie unsere Tour wurde , ob wir überall hingekommen sind , der Willy geholfen hat und es eine " Traumreise" wurde , erfahrt ihr in den nächsten Wochen . Zum Einstimmen schon mal ein paar Fotos .
Liebe Grüße Conny
Teil 223. Juni 2025
19.05.25 Pünktlich am Morgen landeten wir in Windhoek - noch nicht mal 11 Monate nach meinem letzten Aufenthalt - wie fühlte sich das gut an !!!!! Der Stress der letzten Monate war vergessen 😄 Zur Erklärung : seit Januar bin ich stolze Rentnerin , habe aber nicht geahnt , wie anstrengend das ist 😈 Januar- 400 km für einen guten Zweck gewandert - 2. Platz in unserem Ort - ich war mächtig stolz , aber richtig froh , als der Monat vorbei war . Februar - Skiurlaub mit meinem Jüngsten , Frau , Schwester und Mutter meiner Schwiegertochter- Juchhu , ich kann es noch und war die Einzige , die nicht gestürzt ist März - 14 Tage Finnland mit dem Ältesten und dessen Freundin - selbst 30 Grad minus hielten uns nicht ab , Polarlichter zu fotografieren April - 1 Woche Wanderurlaub an der Algarve mit einer meiner Schwestern zwischendurch diverse große Familienfeiern und zur Krönung des Ganzen - genau am Wochenende unseres Abflugs Familientreffen bei uns im Ort , mit Übernachtungsgästen usw. Zum Glück fehlte ca 1/3 der Truppe , so daß wir nur ca 25 Leute waren. Mehrere von ihnen waren auch schon in Namibia und verabschiedeten uns mit etwas Neid , aber großem Hallo und guten Wünschen . In Leipzig auf dem Flughafen klappte alles super , aber S. , der sonst immer seeeeehr zeitig durch die Sicherheitskontrolle will , konnte sich von seiner Freundin einfach nicht trennen . Es gab sogar Überlegungen , ob sie nicht in Maun zu uns stößt - aber ihr Pass war abgelaufen und damit hatten sich diese Überlegungen bald erledigt . Flug , Essen , Filme , Schlafen - wie immer - ich hungrig und übermüdet und mehr Spielfilme gesehen als sonst das ganze Jahr - aber total entspannt und glücklich . Die Sicherheitskontrolle und Visabezahlung ging total flott - aber diverse andere Fluggäste hatten wohl alle E - Visa 🤢 Deshalb mußten wir noch über 1 Stunde warten , bis wir endlich zu ASCO fahren konnten . Autoübernahme ging dann zügig , bestelltes Fleisch war schon bei ASCO im Kühler , wir erzählten noch mit einem jungen Paar aus Deutschland und bei einer Tasse Kaffee mit einem älteren Paar und erwachsener Tochter . Sie hatten früher in Namibia gelebt und wollten insKaokoveld . Beim Erzählen stellte sich heraus , daß der Mann meinen letzten RB gelesen hatte - das fanden wir lustig . Gerne hätten wir viel länger mit ihnen erzählt , aber wir wollten noch Strecke machen . Also los.
Teil 323. Juni 2025
In Wietvlei kauften wir die nötigsten Dinge ( dabei fiel mir ein , daß wir ja am nächsten Tag über die Grenze und Vet-Fence fahren - upps , unser Fleisch!!!!!) Wir schafften es dann tatsächlich noch bis zum Kalahari Bushbreaks und fanden die Campsite für einen Zwischenstopp total ok.
Die erste Sichtung hatte ich dann auf der Toilette ( ok Affen und Warzis am Straßenrand hatten wir vorher auch )
Nach einem schönen Sonnenuntergang und Besuch von mehreren Elands am Wasserloch gingen wir bald ins Bett .
Teil 425. Juni 2025
20.05.25 Ich habe wunderbar geschlafen und bin , wie immer im Urlaub , zeitig wach . Ich genieße stets die Zeit , die ich für mich alleine habe . Mit einem Pott Kaffee , der aufgehenden Sonne und den Geräuschen der Natur begrüße ich den neuen Tag und bin gespannt , ob alles so klappt , wie ich es geplant habe. Während wir frühstücken kommt ein Camper von der Nachbarsite und fragt uns nach dem " Wohin und Woher" . Schnell wechseln S. und er ins französiche ( hä - ich verstehe nun rein garnichts mehr 😈 )Letztendlich stellt sich heraus , daß die Franzosen am selben Tag nach Hause fliegen und sie uns so manche Wohltätigkeit zukommen lassen wollen . Klar - her damit . Lebensmittel , Klo - und Küchenpapier , Wäscheklammern , Wasserkocher und manch anderer Hausrat wechseln den Besitzer . Da sind wir ja für`s Erste gut ausgestattet 😄 . Leider Kommen wir dadurch natürlich nicht so in die Gänge, wie ich mir das vorgestellt habe . Mein Sohn ist jedoch sehr kontaktfreudig und an anderen Menschen und ihrem Leben interessiert - ist ja auch immer höchst interessant - kostet halt eben aber auch Zeit . Irgendwann kommen wir dann aber doch los
( Die gesamte Straße und Umgebung ist voll mit diesen Sattelschrecken - Slalomfahren hätte nichts genützt 🤢 )
und erreichen schnell die Grenze. Obwohl 2018 hier eine große Baustelle war , sieht die ganze Anlage recht "bröddelig" aus . Nach kurzer Orientierung beginnt für uns das Ausfüllen ... eines Antrags auf Erteilung eines Antragsformulars 🤢 🤪 😈 🤩 . Naja - ganz so schlimm war es dann doch nicht . Da wir die Einzigen sind , die Einlass in das wunderbare Botswana erhoffen , geht es doch verhältnismäßig schnell . Doch als es ans Bezahlen geht , beginnt das Drama - welches uns noch 5 Tage begleiten soll 🤢 😈 Die wenig motivierte Dame am Schalter möchte so allerhand von uns wissen , unter anderem , wann wir wieder ausreisen wollen und wo ? Da wir das noch nicht so genau wissen , zähle ich ihr unsere gebuchten Campsites auf und erkläre , daß wir anschließen über Ngomaborder ausreisen wollen . Aha - verstehe - aha. Endlich hat sie es kapiert und macht unsere Papiere zur Zahlung fertig - super - und mit 80 Pula total preiswert . Das hatte ich teurer in Erinnerung . Schein erhalten - ab zur Grenzschranke . Ein Bediensteter kontrolliert den Kühlschrank und auch unseren sonstigen Laderaum ( das Fleisch findet er GsD nicht ), eine junge Beamte meint , daß da mit unseren Papieren irgendwas nicht stimmt und sie das mit ihrer Kollegin abklären wolle . Ok - wir haben ja alle Zeit der Welt - wollen ja nur bis Maun .Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt sie mit der Nachricht wieder , daß ihre Kollegin - die hochmotivierte Person - uns nur eine 2 Tage Bescheinigung ausgestellt hat . Danach wäre unser Auto in Botswana nicht mehr versichert . Leider könnten sie das nun nicht mehr ändern . Das sollen wir dann in Maun bei BURS machen - die haben ein Büro am Flughafen . Verstanden haben wir das nicht wirklich aber natürlich verständnisvoll genickt und uns nun endlich auf botswanischen Boden begeben .
Teil 527. Juni 2025
Fortsetzung Tag 2.... Nun waren wir endlich über die Grenze , froh , das Fleisch glücklich durchbekommen zu haben aber völlig verwirrt , was das mit unserer " Genehmigung " wegen Versicherung soll. Während der Fahrt habe ich mich belesen und geschlussfolgert - sollten wir doch tatsächlich lieber haben !!!!!! ALSO GALT UNSER ERSTER WEG In Maun dem BURS - Büro im Flughafen . Der zuständige Mitarbeiter wurde - OBWOHL ES FÜR DEUTSCHE VERHÄLTNISSE SCHON SEHR SPÄT WAR - angerufen und sollte bald kommen 😈 .Bald ist relativ , irgendwann ging mein Sohn mal auf Toilette und in diesem Moment kam der Mitarbeiter - ich Glückskind . Mit meinem stümperhaften Englisch versuchte ich unsere Sachlage zu erklären . Hatte ich wohl auch gut gemacht - er hieb in dieComputertasten , wollte alle möglichen Unterlagen und Pässe sehen , Auskunft - woher , wohin - um uns dann nach ca 30 Minuten zu erklären , daß er das heute nicht ändern könne , da wir ja für heute bezahlt haben . Wir sollten morgen wiederkommen - okay. Anschließend erkundigten wir uns noch über die Flugmöglichkeiten über das Delta - für heute sowieso zu spät , was meinem Sohn sehr recht war - morgen früh passte aber wegen BURS und Einkauf eigendlich auch nicht . Blieb nur der nächste Sonntag , oder schlimmstenfalls Montag in der Frühe , was ich nicht wollte . 🤢 Also eigendlich unverrichteter Dinge begaben wir uns in unser Quartier - Jaylas Home Stay- irgendwo in Maun - im Nirgendwo . Nicht leicht zu finden , von außen - na ja - geht im Notfall.Drinnen, nach sehr herzlcher Begrüßung - sehr gemütlich . Das Zimmer sah gemütlich aus - für 15 Euro pro Person - mit Frühstück - sensationell preiswert . SPONTAN ORDErte ich auch das Abendessen - nach meinem Verständniss Rind mit Gemüse und Pommes . Eigendlich war es dann irgendein zersprengtes Irgendwas . Unsere kanadischen , in Australien lebenden Tischnachbarn hatten Fisch . Der wurde uns dann kurzerhand auch angeboten , obwohl die Leute noch garnicht fertig waren mit essen . Alles ein wenig unkoordiniert aber lustig - wir haben uns arrangiert . Nette Gespräche kamen in Gange , aber bald fielen uns fast die Augen zu und wir beendeten das interessante Gespräch .
Teil 628. Juni 2025
21.05.25 Nach einem guten Frühstück und netten Gesprächen machten wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen - S. hatte unser Quartier für die Weiterfahrt strategisch günstig ausgewählt - Pech nur , daß wir nun wieder zurück mußten . Am Flughafen im Bursbüro wurde unser Anliegen freundlich bearbeitet , allerdings mit dem Erfolg - nach ca 30 Minuten - geht bei uns nicht . Sie haben ja für heute noch Versicherung - im Hauptbüro können die das machen 🤢 . Auf dem Weg dorthin erledigten wir unseren Großeinkauf , unser Kühlschrank und Auto waren nun gut gefüllt.
Dann ging es zu Burs 🤢
Nettes , freundliches Personal - nach ca 30 Minuten - da sind alle Bursmitarbeiter auf dem selben Level - geht nicht , die Versicherung gilt ja heute noch 😈 . Kommen sie morgen wieder . Super - morgen wollen wir auf Kubu Island sein , da passt Maun so garnicht in die Runde. Kein Problem , war die Aussage . Wenn sie am Sonntag wieder in Maun sind , machen sie das dann am Flughafen und alles ist ok.Mit einem mulmigen Gefühl verließen wir das Büro und sprachen uns gegenseitig Mut zu - wird schon gut gehen . Nun aber mal endlich los Richtung Boteti - Wunsch meines Sohnes . Ich wußte , Wasser wird er nicht führen , aber landschaftlich doch so einiges bieten - mal sehen .Die legendäre Fähre lag natürlich auf dem Trockenen.
Schnell erreichten wir dann unsere Campsite (Nr. 3) . Vorher sahen wir noch sehr viele Geier , die einen Baum geentert hatten ( Fotos Schrott). Nach kurzer Pause begann ich dann mit dem Anbraten des Rinderfilet. Da ich meinem Sohn die Arbeit des Grillens ersparen wollte verarbeitete ich Vieles zu Gulasch - angedickt mit Pfeffersoße ( Maggitüte ) schmeckte es vorzüglich und reichte sehr lange .
Zum späteren Nachmittag begaben wir uns auf Gamedrive - allein unterwegs erblickten wir bald unseren 1. Elefanten . 🤩
Als wir dann endlich ins Flussbett fahren konnten sahen wir große Herden von Zebras , auch Gnus und einige Elis waren unterwegs . Impalas ebenfalls . Es war einfach nur ergreifend - diese Landschaft - das Licht - die Tiere . Viele Fotos habe ich nicht gemacht - eher genossen .
Leider wurde es dann doch sehr schnell sonnenuntergängig und wir mußten schweren Herzens umkehren , obwohl wir in einiger Entfernung eine große Gruppe Elefanten beim Einstauben sahen .
An diesem Abend machte ich dann schnell Boerewurst im Topfdeckel - warum hat ASCO immer noch keine Pfanne im Sortiment? Das Foto dazu schwirrt irgendwo im Nirvana rum 😈
Teil 730. Juni 2025
22.05.25 Von unserem gestrigen Gamedrive euphorisiert hatten wir beschlossen , gleich morgens früh bis zum Hippopool zu fahren . Also Wecker gestellt , Mama kocht Kaffee für gleich und Thermoskanne , Zelte einraffeln und los . Gesagt - getan - für meinem im Studentenmodus lebenden Sohn eine Glanzleistung - Hut ab . Aber erstmal war fahren angesagt - nichts los unterwegs . Ab und zu mal ein Tierchen , bei der 5. Reise schafft es nicht mehr jede Sichtung ins Archiv 🤢 Als die Landschaft offener wurde , entdeckten wir doch tatsächlich unser 1. Hippo dieser Reise - ich habe wirklich angenommen , daß wir hier diese Spezies überhaupt nicht zu Gesicht bekommen . Einige anderen Sichtungen schafften es dann doch auf meine Liste.
Und dann hatten wir sie erreicht - die Hippopools - keine Erwartungen - und dann sooooooo grandios.
Teil 801. Juli 2025
... oh Mann, was war das schön hier . Immer mehr Hippos kamen aus dem Wasser und waren auch stets in Aktion . Man wußte garnicht , wo man zuerst hinblicken sollte . Große Zebraherden zogen in gebührendem Abstand vorbei , Vögel flogen, Krokodile zogen ihre Bahnen .
Wir standen , mit einem Pott Kaffee in der Hand, in der wunderbar wärmenden Sonne , guckten uns die Augen wund und kamen dabei mit anderen Campern ins Gespräch . Sehr interessante Menschen lernten wir so kennen , unter anderem auch eine alleinreisende Frau . Sie hatte sich , nachdem die Kinder aus dem Haus waren eine Auszeit genommen und tourt nun schon eine gefühlte Ewigkeit durch das südliche Afrika . Irgendwann mußten wir uns dann aber doch losreißen und den Rückzug antreten , wollten wir doch heute noch bis Kubu Island.Unterwegs trafen wir noch einige Tiere an .
Bei der nächsten Sichtung war ich ganz beseelt , hatte ich mir doch schon lange gewünscht , diese Vögel zu sehen.
Zurück auf der Campsite frühstückten wir erstmal gemütlich , duschten , kramten alles zusammen und ich erledigte den Abwasch . Dabei wurde ich von Affen beobachtet, die langsam an mir vorüber zogen . Meinem Sohn und unserem Auto hatten sie auch einen Besuch abgestattet und sich dann auch spontan ein komplettes Brot von uns angeeignet. So schnell , wie sie das Auto geentert hatten waren sie auch wieder verschwunden . 😄 🙄 Wir taten dann das selbe , hatten wir doch eine lange Strecke vor uns . Bei einem Aussichtsplateau legten wir eine kurze Pause ein und konnten schon einmal einen Blick auf die kommende Strecke werfen .
Das Fahren auf der Pfanne bereitete S. viel Spaß und das "Nichts" gefiel uns gut . Jedoch hatten wir uns die Weite viel größer vorgestellt - lag es an den guten Regenfällen, welche das Gras kräftig hatten wachsen lassen oder hatten wir falsche Vorstellungen gehabt? Egal - schön war es auf alle Fälle .
Ziemlich spät erreichten wir dann Kubu Island . An der Rezeption bekamen wir ausführlich erklärt , wo wir campieren dürften und wo nicht . Die Platzsuche erwies sich als sehr schwierig - es war eigendlich total überfüllt 😈 🤢
Teil 903. Juli 2025
... es ist garnicht so einfach , einen geeigneten Stellplatz zu finden , alle schönen sind schon total belegt . Endlich finden wir ganz am Rand eine schöne Stelle mit einem großen Baobab und Felsen - Juchhu.
Viel Zeit bis zum Sonnenuntergang bleibt uns nicht mehr , also kraxeln wir Beide über die Felsen , genießen die Aussicht , schießen wie wild Fotos und treffen ab und an andere Camper . Die finden es heute auch sehr überlaufen , gestern wären sie nur zu 3. hier gewesen 🤢
Schnell setzt dann der Sonnenuntergang ein und meine Fotoorgie beginnt ...
Nachdem mein Rausch etwas abgeflacht ist , könnte ich mich ja mal um das leibliche Wohl kümmern , aaaaber - es ist sehr windig geworden - upps , vorher nicht bemerkt- was nun ? Die Entscheidung wird mir von der Rezeptionsdame abgenommen , die auf einem Quad angedüst kommt und mich zurechtweist . Die Leute würden nie zuhören , wenn sie erklär , wo man campen darf . Hier könnten wir auf keinen Fall bleiben 😈 . Dann fährt sie zum Nächsten . Schnell raffen wir alles zusammen und suchen uns eine andere Stelle , die ihr aber auch nicht recht ist . Weil wir anscheinend zu blöd sind , eigenständig eine Campsite zu finden , fährt uns die Frau nun voran in den Busch und weist uns eine Stelle zu . S. ist enttäuscht - keine Aussicht auf die Pfanne , keine gescheiten Baobabs . Mir ist es fast Wurscht - ist jetzt ja eh dunkel . Und hier geht kein Wind . Ich kann kochen , ein Lagerfeuer lodert und wir freunden uns mit dem Stellplatz an . Wir versuchen uns in der Sternenfotografie - das hätte ich lieber mit Pfanne gehabt - aber man kann nicht alles im Leben haben .
Teil 1007. Juli 2025
23.05.25 Noch vor den ersten Sonnenstrahlen waren wir aus den Federn , es war noch sehr frisch 😈 .
Schnell schmissen wir unser Gerödel zusammen und fuhren zu unserem 1. Stellplatz , um den neuen Tag gebührend zu begrüßen .
Leider blieb die Sonne nicht lange sichtbar - trüber Himmel stellte sich ein .
Dennoch machten wir eine lange Wanderung , ich teilweise mit zusammengebissenen Zähnen ( siehe Post vorher), suchten und fanden Geocachs und genossen die nun wirkliche Einsamkeit auf der rückwärtigen Seite der Insel .
Dabei erreichten wir auch den höchsten Punkt der Insel.
Auch ein paar Tiere konnten wir entdecken 😄
Suchbild - was habe ich hier fotografiert ?
Zurück am Auto beschlossen wir , zu unserem Stellplatz zum Frühstück zu fahren .
Vorher machten wir natürlich noch Stop am wohl meistfotografierten Baum von Kubu.
Teil 1108. Juli 2025
...während des ausgiebigen Frühstücks konnten wir uns dann doch an der Campsite erfreuen , auch wenn man keinen schönen Blick hatte . Von den vielen Campern war kaum noch einer zu sehen - wo waren die alle schon hin ? Hatten sie sich überhaupt in dieser schönen Umgebung umgesehen oder nur schnelle Fotos und weg? Naja uns sollte es egal sein . Irgendwann mußten wir uns auch losreißen , wollten wir doch heute nach Baines Baobabs (über Gweta)- da lag eine lange Strecke vor uns 😈 Irgendwo an der Strecke erspäten wir dann doch tatsächlich einen kleinen See , der von vielen Flamingos besucht wurde - leider sehr weit weg . Also parken , Weg suchen , loslatschen . Das ging sehr gut , dumm nur , daß wir andere Schaulustige antrafen , mit denen wir uns wieder gnadenlos verquatschten 🤢 🤢 . War ja alles interessant - aber wir machten keine Strecke - nicht zu den Flamingos geschweige denn Richtung Gweta .Deshalb nur seeehr schlechte Beweisfotos .
Irgendwann fuhren wir dann über eine größere Pfanne und S. hatte seinen Spaß. Kurz darauf kamen wir an ein Aussichtsdeck - also wieder STOP. Die unendliche Weite war schon beeindruckend , aber sie zeigte uns auch , daß unser Tagesziel noch seeeehr weit entfernt war . Landschaftlich wurde es dann irgendwann sehr verbuscht , sandig und quälend lang . S. ist bis heute der Meinung , daß wir nicht die direkte Route gefahren sind .Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir dann Gweta - den geplanten Einkauf von Alkoholika ( Maun würden wir sonntags passieren) strich ich schon während der Fahrt . Der Tank war auch noch ziemlich voll( zeigte noch nichts an ) also rauschten wir durch und erreichten dann auch bald das Nationalparktor . Es erstaunt mich immer wieder , wieviel Zeit man in Afrika an den " Bezahlstellen" vergeuden kann . Trotz Taschenrechner war es sehr kompliziert den Betrag für 2 Übernachtungen im Nationalpark und dann auch noch für 2 Personen und 1 Auto zu ermitteln . Aber irgendwann war das dann doch im "Kasten" . Nach gut gemeinten Ratschlägen zur besten Route ( wir sollten unbedingt den längeren Weg nehmen , der kurze wäre furchtbar und man könne sich leicht verfahren und würde nicht gefunden) starteten wir viel zu spät auf unsere letzte Etappe . Im Vorfeld hatte ich ständig über die furchtbare Sandpiste gelesen , also machten wir uns gedanklich schon mal bereit . OK , gut war sie nicht , aber soooo schlimm nun auch wieder nicht . Kaum im Park sprang die Tankanzeige an - sprich , wir haben den 2. Tank begonnen . Und es wurde auch ziemlich schnell weniger 🤢 - genau sooo hatte ich mir das vorgestellt 😈 . Aber jetzt ging es erstmal zu den Baobabs . Sorgen machen wir uns morgen . Nach dem Abzweig nach Baines Baobabs wurde die Landschaft offener und das Licht schöner - zu schnell - zu schön ( zumindest , wenn man den Sonnenuntergang bei den Bäumen verbringen will). Unterwegs sahen wir in der Ferne Springböcke , Trappen und anderes Getier - keine Zeit - sorry . Morgen beachten wir euch . Doch dann mußten wir doch anhalten - das war dann doch zu schade zum Vorbeifahren .
Dieser Anblick war ergreifend , diese Landschaft - diese majestätischen Tiere - ade Baobabs im Sonnenuntergang ( Fast egal - hatten wir ja gestern ; gestern hatte ich noch gedacht , was heute nicht klappt , nicht schlimm, egal , hab ja morgen noch eine Chance 😄 ). Pünktlich nach Sonnenuntergang erreichten wir dann die Baobabs, so wie ich es befürchtet hatte. Zwei weitere Auto waren auch da - große Freude und Hallo - die einzeln reisend Frau , die wir am Boteti getroffen hatten , begrüßte uns freudig . Die anderen waren Franzosen und es begann ein eifriges Gespräch . Da ich nun so gar kein Französich kann ( warum treffen wir nicht mal Russen , da würden die anderen alle aber dumm rumstehen), konnte ich ohne schlechtes Gewissen die Runde verlassen und Fotos schießen . Das Licht war ja immer noch sehr schön .
Dieser Ort beeindruckte uns irgendwie mehr als Kubu , er zog uns in seinen Bann . Vielleicht lag es ja auch daran , daß wir mittlerweile allein hier waren . Zu unserer Campsite Nr. 1 war es nicht weit und wir waren sofort schockverliebt in diesen Ort - Danke Bele für den Tipp. Besuch stellte sich abends dann auch noch ein , leider konnte er nicht mit Schärfe dienen . Auch meine Sternenfotografie wollte mir trotz Stativ und Fernauslöser nicht gut gelingen 😈 😈 In meiner Erinnerung war es sehr windig an dem Abend , deshalb wohl verwackelt ( hab ich erst jetzt gesehen , aber nun bleibt das Foto drin)
Teil 1209. Juli 2025
24.05.25 Dank meines Weckers war ich im ersten Morgengrauen auf den Beinen , warteten doch die wunderschönen Baobabs auf der anderen Pfannenseite auf mich .
Auch mein Sohn wollte die besondere Atmosphäre an diesem magischen Ort nicht verpassen und so machten wir uns mit dem Auto auf die kurze Strecke . Anfangs war es totenstill - nur langsam erwachte die Natur.
Ständig änderten sich durch die langsam höher steigende Sonne die Licht- und Schattenspiele - welch beeindruckende Motive. Ihr könnt euch glücklich schätzen , daß ich hier nur eine kleine Auswahl meiner Fotos zeige 😄 😄 😄 🤪
So langssam wurden die ersten Vögel wach und begrüßten sich mit lauten Begrüßungsrufen . Davon hatte S. ein Video gemacht und spielte es mir vor. Das irritierte die anwesenden Frankoline so sehr , daß sie sich nach dem Verursacher umsahen und dann schleunigst davonflogen . Wir fanden das recht lustig und wiederholten das Ganze - eigendlich war es ja gemein von uns , aber wir konnten nicht anders .
So langsam bekamen wir Hunger , S. tauschte sich noch mit den mittlerweile eingetroffenen Franzosen aus , ich ging über die Pfanne zu unserem Camp.
Jetzt erst hatte ich die Zeit und Muße , mich dort ein wenig umzusehen . Im Busch entdeckte ich doch tatsächlich ein WC und eine Dusche - upps - ein wenig spät 🤢 🤪
So , liebe Lesergemeinde . Nun habt ihr die Bilderflut von Baobabs - von vorne, hinten , oben , unten - geschafft . Ich danke euch für euer Durchhaltevermögen und verspreche euch , daß es im nächsten Kapitel dann endlich Tierfotos gibt .
Teil 1310. Juli 2025
... nach einem gemütlichen Frühstück beschlossen wir, das Risiko einzugehen , über die Pfanne ( also den kürzeren Weg) zu fahren . Sollten wir verschütt gehen 🤢 hätten wir genug Lebensmittel und Wasser dabei . Auch der Sprit sollte bis Maun reichen- der NP ist ja nicht sooo groß. Die Fahrt bis zum Southcamp verlief dann auch schnell und unkompliziert . OK - eine kürzere Strecke übelster Tiefsand , welche S. aber problemlos meisterte . Gegen 10.30 Uhr erreichten wir das Gate und bekamen Nr . 1 zugewiesen mit dem Hinweis , wir sollten doch ein wenig aufpassen , denn eine Schlange würde da in einem Baum wohnen 😈 😈 😈 😈 😈 Oh je , alles Getier kann ich irgendwie ertragen , aber Schlangen kann ich ja so garnicht ab . Mir wurde versichert , daß das Tier völlig ungefährlich wäre - wer`s glaubt 😮 Sehr skeptisch machten wir uns auf den Weg . Erstmal schauen und dann notfalls die Campsite tauschen . Aber was soll ich sagen : die 1 gefiel uns auf Anhieb , trotz blöder Schlange . Alle anderen Plätze lagen ziemlich dicht beieinander , unsere lag etwas abseits . Das stark gesicherte Waschhaus war fussläufig, und die Schlange sah doch recht nett aus 😄 😄
Nachdem wir geduscht und uns häuslich eingerichtet hatten , sogar Zeit für einen Mittagsimbiss fanden wir, beschlossen wir , trotz Mittagszeit , einen 1. Gamedrive zu machen . Für den Bestechungswilli war es mir noch zu früh und zu warm - dementsprechend hatten wir auch keine großen Sichtungserwartungen. Aber die Lage checken und schon mal einen ersten Eindruck bekommen wollten wir doch. Es dauerte auch nicht sehr lange bis wir die 1. Tiere entdeckten - Springböcke , Strauße,Gnus und einen Schakal.
Plötzlich bremste S. und meinte , er hätte einen Löwen gesehen. Weit weg und im hohen Gras und eigendlich sieht man nur einen Huf eines Gnu`s ? , aber immerhin unser 1. Löwe . Und das ohne Trunk 😄
Voller Begeisterung versuchten wir, Blick auf den Löwen zu erhaschen und S. mußte live seiner Freundin davon berichten ( die Whatsappnachrichten bekam sie dann immer viel später - wir hatten nirgendwo eine Simkarte ergattert.Mitten im Gespräch bekam S. fast einen Kollaps - er hatte direkt neben unserem Auto einen weiteren Löwen entdeckt . Den hatten wir in der ersten Aufregung nicht bemerkt - upps . Lange Zeit waren wir die Einzigen und hatten die Beiden für uns ganz allein - traumhaft .
So nach und nach kamen dann doch andere Schaulustige und wir beschlossen unseren "Logenplatz" für sie frei zu machen .
Also begaben wir uns in Richtung Wasserloch , mal sehen , was wir noch so sichten .
Am Wasserloch war "tote Hose"
Deshalb beschlossen wir , nochmals zu den Löwen zu schauen . Der Schakal hatte es sich in der Nähe des Risses bequem gemacht und sich wohl auf eine lange Wartezeit eingestellt. Wieder waren wir alleine und blieben wieder lange vor Ort . Wer weiß denn schon , ob wir solch eine Chance nochmal bekommen ?
Jetzt stand sogar der Löwe beim Riss auf und wir konnten ihn endlich richtig sehen.
Vom vielen Gucken tränten mir schon fast die Augen und wir beschlossen , eine Pause im Camp einzulegen . Die Schlange erwartete uns schon 😈
Teil 1411. Juli 2025
... überglücklich nahmen wir unsere Campsite in Besitz und mußten erstmal einen Schakal verscheuchen . Was wollte der denn hier finden , gab doch nichts zu holen ? Was war denn das nun für ein berauschender Gamedrive - und das mitten im heißesten Mittagssonnenlicht !!! Von wegen - " Früher Vogel..." . Wir konnten unser Glück noch nicht so richtig fassen und waren dankbar und fast demutsvoll . Irgendwann raffte ich mich dann auf und richtete unser Gerödel , sprich Lebensmittel , Klamotten , Elektrokram und Fotozeugs. Schon bei den Zeltlagern der Pfadfinder habe ich es geliebt , ein bestimmtes Ordnungssystem zu schaffen . Aber anscheinend habe ich nach über 25 Jahren es immer noch nicht zur Perfektion gebracht . 😈 Damals , wie auch jetzt, war nach 2 Tagen von meiner " Ordnung" nicht wirklich noch etwas vorhanden 🤢 .Auch stellte ich fest , daß ich bei jedem Urlaub später dazu komme - vielleicht sollte ich den Ankunftstag doch geruhsamer angehen lassen . Doch selbst bei 30 Tagen hatte ich keine Muße dazu , ich wollte auf Pad und in die Wildnis . Beim Geschirrspülen bemerkte ich , daß der Wassertank am Sanitärgebäude überlief und lebhaft sprudelte - es hatten sich schon große Pfützen gebildet . Ein anderer Camper versicherte mir , daß das Personal bescheid wüßte. OK Am späteren Nachmittag begaben wir uns nochmals auf Gamedrive , wollten wir doch nochmals zu den Löwen sehen . Wir waren noch nicht ganz von der Campsite runter , da hatten wir unsere erste Sichtung !!!
Die Zwei hatten die Chance genutzt und sich gleich am Waschhaus am köstlichen Nass bedient - warum bis zum Wasserloch latschen? Eigendlich hätten wir ja nun , 50 Meter von unserer Campsite entfernt , genug zu Gucken gehabt . Wir hätten sogar zurückfahren können und , mit einem Kaltgetränk bewaffnet , dem Treiben fussläufig zusehen können . Aber die Löwen !!!!!!! Also weiter ...
Oh Mann war das schön anzusehen , Landschaft , Tiere , Lichtstimmung - es war soooo schön
Bei den Löwen tat sich nicht wirklich viel und eigendlich wollten wir zum Sonnenuntergang ja auch am Wasserloch sein - also weiter. Unterwegs sahen wir große Herden Springböcke , aber am Wasserloch herrschte erstmal große Leere. Der Sonnenuntergang war jedoch unbeschreiblich .
Nach und nach kamen auch ein paar Tiere.
So langsam mußten wir an die Rückfahrt denken , schnell noch die Löwen gecheckt ...
... und ab nach "Hause"
Teil 1513. Juli 2025
25.05.25
In der Nacht hatten wir anscheinend Besuch , der Mülleimer war durchwühlt . Gehört hatten wir nichts und auf unserer Wildkamera waren auch nur diverse Körperteile von uns selbst zu sehen . Bevor wir diesen wunderschönen Park verlassen mußten , drehten wir noch eine kleine Runde.
Bei den Löwen tat sich allerdings nicht viel . Witzig fanden wir , daß mittlerweile 18!!! Schakale in Lauerstellung waren - hinter jedem Termitenhügel saß einer . Da wir heute noch viel zu erledigen hatten , hielten wir uns nicht lange auf .
Und dann sichteten wir auch noch die ersten Büffel , wie toll war das denn ? Noch nicht mal eine Woche in Botswana und schon soooo viel gesichtet und erlebt - Wahnsinn . Anscheinend muß man den Sichtungsfee - Bestechungswilli garnicht trinken , sondern nur mit sich führen 😄 . Die Strecke bis zum Gate legten wir dann zügig zurück , teilweise zu zügig. Sand stiebte , einmal nahmen wir voll Karacho eine Bodenwelle mit - der Sand hüllte unser ganzes Auto ein . Auf der Strecke nach Maun sahen wir dann noch Strauße, Zebras und Elefanten am Straßenrand.
Nachdem wir im Shoppingcenter unsere Vorräte aufgefüllt hatten , den Tank ebenfalls , aber wieder keine Simkarte ergattert hatten , fuhren wir zum Flughafen . Während S. nun endlich bei BURS erfolgreich war , klapperte ich die verschiedenen Rundfluganbieter ab . Glücklicherweise konnte ich die letzten beiden Plätze beim Anbieter direkt im Flughafen ergattern . Leider nicht für uns allein und auch kein Schnäppchen - aber immerhin noch am Nachmittag des selben Tages . Das passte prima in meine gedankliche Planung , am nächsten Tag zeitig in den Moremi zu fahren . Bis zum Flug blieb noch Zeit und mir gelüstete danach in das vielgelobte " Hillary" zu gehen und eine Kleinigkeit zu essen . Leider hatte es Sonntagnachmittags geschlossen 🤢 . Naja ,dann mußten wir halt von unseren Vorräten leben , denn sooo viel Zeit hatten wir dann doch nicht mehr . Bald begaben wir uns zu unserer Maschine.
Das mitreisende Ehepaar enterte sogleich die besseren Plätze , wir quetschten uns hinten rein und ab ging es . S. war es etwas mulmig - er hat Höhenangst , überstand aber alles gut.Sichtmäßig waren unsere Plätze gut , allerdings waren die Fenster recht klein , so daß ich bei Tiersichtungen nie den richtigen Winkel zum fotografieren fand . Und wenn dann doch , waren wir natürlich schon wieder zu weit weg . Nach vorne hin sah ich leider nur den massigen Rücken meines Mitreisenden , welcher den Flug ziemlich emotionslos über sich ergehen ließ- seine Frau war eher das Gegenteil 😄 Dennoch konnte ich den Flug sehr genießen .
Nach ca 1 Stunde hatte uns Botswana wieder - toll war es gewesen und S. war sehr glücklich über dieses Erlebnis . Nun mußten wir uns aber mal um ein Quartier für die Nacht kümmern . Deshalb fuhren wir schonmal in Richtung Moremi , besuchten auf ein Bier die Craftbeerbrauerei
und landeten bei einbrechender Dunkelheit im Raintreecamp . Dort waren wir willkommen , konnten sogar noch nen Happen essen und ein Bier trinken ( wir hatten ja keins mehr 😈 ). Die schwirrenden Mücken ließen uns dann aber bald im Zelt verschwinden .
Teil 1615. Juli 2025
26.05.25
Pünktlich stehen wir auf , dank des Wasserkochers und Strom am Platz ist der Kaffee auch schnell fertig - aber - wir haben WLAN . Und das nutzt S. gründlich aus . Ich will ihn ja auch nicht drängeln , aber eigendlich wäre ich gerne schon auf Pad 😈 . Warum ich keine Fotos vom Camp habe , weiß ich nicht . Für eine Zwischenübernachtung ist es sehr günstig gelegen und auch schön ausgestattet. Nach geraumer Zeit koche ich bald genauso wie das Kaffeewasser, aber des lieben Friedens willen , versuche ich , es mir nicht anmerken zu lassen . Endlich ist S. dann doch irgendwann mit seinen Telefonaten fertig und wir können starten. Unterwegs kaufen wir noch Feuerholz und ich unterhalte mich nett mit den Damen .
Schon vor dem Gate sichten wir die ersten Tiere.
Am Gate geht es dann recht zügig und - schwups - sind wir im Moremi . Welch eine Freude , wieder hier zu sein . Ich bin gespannt , was wir so vor die Linse bekommen . Dabei stellte ich fest , daß wir bisher wenig bis gar keine Giraffen gesehen haben . Kaum ausgesprochen - Wunsch erfüllt - danke liebe , gute Fee 😄 .
Wir freuen uns über die Sichtung , keine 100 Meter hinter dem Gate , aber wenn die nicht bald die Pad räumen , müssen wir uns was einfallen lassen . Wir wollen doch noch bis Third Bridge. Zum Glück üben sie Nachsicht und lassen uns durch . Aber da sitzt eine Gabelracke - die liebe ich - also brauche ich ein Foto!!! Und dann wieder Giraffe auf Pad. Beim ersten Hinweisschild biegen wir Richtung Blackpools ab , fahren durch tolle Landschaften , sehen viele Tiere und nehmen auch noch verschiedene Lagunen mit . Wo wir genau rumgekurvt sind , entzieht sich meiner Kenntnis . Ich weiß nur , bis Thirdbridge ist es noch weit .
Um 16.45 Uhr 😈 😈 😈 stehen wir dann vor diesem Schild bei der second Bridge - nur leider kann man noch nicht einmal "SLOW " über die Brücke, man muß eine Umfahrung nehmen . Hilft ja alles nichts - in 2018 haben wir hier ein versenktes Auto gesehen - das war Abschreckung genug.
Diese Beiden mussten ihr Kräfte messen und schlugen ständig ihre Hälse gegeneinander ( wo habe ich die Fotos davon ?) Immer wieder haben wir schöne Sichtungen , wir kommen nicht wirklich voran .
So langsam beginnt der Sonnenuntergang . Das sieht ja nun wirklich sehr schön aus und wir sind ja auch schon nahe Thirdbridge - aber eben noch nicht da !!!
Da konnten wir nun ja nicht einfach dran vorbeifahren - so viel Zeit muß sein 😗 Gegen 18.00 Uhr erreichten wir dann doch tatsächlich das Camp . Die Anmelderei ging schnell vonstatten . Hier hatten wir keine Campsite mehr buchen können - fully booked. Deshalb hatten wir ein feststehendes Zelt gebucht . Blick von der Terrasse Beim Einchecken fragten wir gleich mal nach , wie am nächsten Tag die Buchungslage wäre . Da wollte ich eigendlich Xakanaxa haben , was aber auch ausgebucht war . Deshalb hatte ich den Tag offen gelassen , um vor Ort zu sehen , was machbar wäre . In Thirdbridge wären die Campsites am nächsten Tag voll,, aber ein Zelt ( nur nicht unseres) wäre frei . Na mal überlegen , was wir machen .
Teil 1716. Juli 2025
...während S. die nähere Umgebung erkundete bereitete ich das Abendmahl zu . Auf unserer Rumpelfahrt waren mehrere Eier zu Bruch gegangen , aber noch nicht komplett ausgelaufen . Logische Konsequens - es gibt Rührei - gleich von allen 20 !!! Eiern . Das war die blödeste Entscheidung von mir - ich hatte ja keine Pfanne , nur den verbeulten Topfdeckel 😈 Das Resultat war dann auch dementsprechend - klebriger , klumpiger ( mit angebrannten Plocken ) Brei . Ein Gourmeeessen sieht anders aus und - vor allen Dingen - schmeckt auch deutlich besser . Aber da wir ja nun mal keine Lebensmittel umkommen lassen quälten wir uns die Pampe rein , wobei wir versuchten , die schlimmsten "schwarzen Plocken" zu entfernen . Ein schöner Schluck Amarula konnte unsere Geschmacksnerven anschließend wieder ein wenig beruhigen . Also - eins stand für mich nach diesem Desaster fest - beim nächsten mal packe ich anstelle der Schlüpper eine Pfanne ins Gepäck 😈 😈 😈 Obwohl ich mich im Vorfeld schon auf das Bett gefreut hatte und es ja auch wirklich bequem war , schlief ich sehr schlecht und unruhig . Wie dann unser nächster Tag im Moremi verlief , folgt im nächsten Kapitel , dann wieder mit vieeeeelen Bildern .
Teil 1816. Juli 2025
27.05.25
Trotz der schlechten Nacht waren wir pünktlich auf den Beinen . Unser Plan war folgender : Morgengamedrive - Frühstück - Richtung Xakanaxa fahren und versuchen , dort eine Campsite zu ergattern ( hatte 2018 ja auch geklappt). Ansonsten würden wir zum Northgate fahren . Gesagt - getan . Um kurz vor 7.00 Uhr verließen wir ThirdBridge bei einer wunderschönen Morgenstimmung .
Gleich eine erste Sichtung , nicht gut erwischt , aber für die Birder unter euch die Tagesaufgabe - was habe ich da gesehen ?
Kurz danach kam uns ein Gamedrivefahrzeug entgegen ( wir fuhren übrigens die Strecke vom Vortag zurück , weil es uns an der Lagune so gut gefallen hatte ). Die " Passagiere" sahen verfroren und enttäuscht aus . Der Gamedrive schien nicht sehr erfolgreich verlaufen zu sein . Aber es war ja noch sehr zeitig - hatten die schon genug oder wollten die nur in eine sichtungstechnisch bessere Gegend ? Egal - wir fahren weiter und sind 10 Minuten später an der Lagune , dem See , Wasserloch oder was weiß ich denn , wie man das nennt .
Da mir die Lichtverhältnisse nicht gefielen , bat ich S. , das Auto ein wenig umzuparken . Gehorsam kam er meinem Anliegen nach um nach 2 Metern abrupt zu bremsen 🤢 . Na , das bringt jetzt aber nichts . Doch , sagte S. - "sieh mal zur anderen Seite" . Manchmal ist es gut , wenn man auch mal auf seine Kinder hört . Ich konnte meinen Augen kaum glauben was ich da sah ....
Oh Mann , welch ein riesiges Glück - Geparden in freier Wildbahn hatte ich noch nie gesehen . Wir waren auch ganz allein auf weiter Flur und genossen die Sichtung ausgiebig .
Die Mutter scannte zwischendurch immer mal die Umgebung - am Wasser hielten sich in einiger Entfernung Impalas auf . Das Problem - wir standen dazwischen .
Das Morgenstretching beginnt
Die Mutter schlich dann durch das hohe Gras, querte vor uns die Pad und schlich sich auf der anderen Seite an die Impalas heran .
In gebührendem Abstand folgte ihr ihr Junges - doch halt , was war das ? Wo kam denn plötzlich das 2. her ?
So begann ein Wechselspiel von beobachten , anschleichen und aufgeben .
Wir waren nach wie vor alleine hier und genossen das Schauspiel in froher Erwartung eines Angriffs . OK - das entsprechende Opferimpala tat uns jetzt schon leid , aber irgendwer muß sich ja nun mal für unser Vergnügen hergeben 🤢 . Leider sah die Gepardin das wohl anders , sie verließ nach geraumer Zeit ihren Ansitz und querte hinter unserem Auto erneut die Pad
Wir wendeten das Auto und fuhren langsam hinterher .
Die Gepardin ging wieder in " hab Acht- Stellung" , nahm sie erneut Impalas ins Visier oder waren wir jetzt die auserwählte Beute ?
Nach ein paar Metern erneutes fixieren ...
..und sie , samt ihren Kindern, verschwand auf nimmer wiedersehen .
Genau 1 Stunde war uns mit diesen schönen Tieren vergönnt . Mit einem Dauergrinsen im Gesicht und glückseelig über das soeben erlebte beschlossen wir , daß dieser Gamedrive nicht mehr zu überbieten wäre und wir zum Frühstück ins Camp fahren . Unterwegs gegrüßten uns noch ein paar Gnus.
Kurz vor dem Gate sahen wir linkerhand 3 Gamedrivefahrzeuge in der Landschaft stehen , Tiere sahen wir in der Nähe keine . Was die wohl entdeckt hatten ? Um dies zu wissen , mußten wir natürlich ebenfalls dorthin . Allerdings fuhren 2 Autos gerade wieder weg , egal , jetzt gucken wir dennoch . Oh , oh , oh ...... ein Warzenschwein - super Sichtung .
Und deshalb sind die Gamedriver vom Weg ab und stehengeblieben ? Wir können es nicht fassen . Aber kurz darauf kann ich es noch weniger fassen , liegen doch vor uns im Gras diese Gesellen .
Das war doch auch ein Riesenwunsch von mir gewesen - noch nie hatte ich eine Hyäne gesehen . Daxiang hatte noch gemeint " Die kann aber der Sichtungsfee - Bestechungswilli nicht " Und nun doch 😄 😄 😄 OK - ich hatte ja immer noch nichts davon getrunken - aber dennoch !!! Oder war mein Sohn der " Bestechungswilli" ? Das war mir letztendlich vollkommen schnuppe . Gesichtet ist gesichtet . Ist ja egal , wer "schuld" hat .
Da sich ansonsten bei den Beiden nicht viel tat und meine Augen schon ganz wund vom vielen Gucken waren , beschlossen wir, nun doch wirklich mal was zu essen und uns dann auf den Weg nach Xakanaxa zu begeben . Was uns noch so alles aufregendes an diesem Tag passierte erfahrt ihr im nächsten Kapitel .
Teil 1921. Juli 2025
... irgendwie waren wir von dem Erlebten noch so geflasht - wir kamen nicht so wirklich in die Gänge .
Dennoch mußten wir ja nun mal weiter , hatten wir doch für heute kein Quartier. Die Thirdbridge war ja nun durchgehend und ohne Wasserdurchfahrt mehr . Dafür, daß sie ja noch nicht sooo alt war , sah sie schon wieder recht gammelig aus . Aber die Überfahrt verlief problemlos .
Wir fuhren durch schöne Landschaft , kamen an eine Lagune mit diversem Federvieh und anschließend an eine Wasserdurchfahrt . Die sah ziemlich tief aus und auch die Umfahrung war nicht vertrauenserweckend . Nee , da fahren wir nicht durch . Auf der Suche nach einem besseren Weg kamen wir allerdings in eine Sackgasse und landeten auf einer HATABCampsite( hier treibt sich Bele also immer rum 😄 ). Also umkehren und neuer Anlauf . Bei einer tiefsandigen Strecke wollte S. dann den 4x4 zuschalten . Aber , oh Schreck, er ging nicht rein und wir hatten uns gehörig festgefahren - tolle Wurst . Wir hatten zu Beginn der Reise schon ein paar Schwierigkeiten mit dem Auto gehabt . Ständig piepte es , obwohl wir in der angegebenen Geschwindigkeit fuhren . Der Spritverbrauch war auch recht hoch . Nachdem S. mehrere Knöpfe und Schalter betätigt hatte , funktionierte alles Bestens , allerdings war der Umschalter auch nur lose aufgesteckt . Anscheinend hatte der Angestellte von ASCO uns das Auto im 4x4 - Modus übergeben - so unsere Vermutung .Na klar waren wir dann immer zu schnell gewesen . Nachdem wir das bemerkt hatten , lief das Auto wie geschmiert . Bis zu diesem Augenblick halt 😈 Da mußten wir uns nun wohl freischaufeln 🤢 . Tiere hatten wir unterwegs kaum entdeckt , wir hofften , daß auch wirklich keine in der Nähe waren. Wir hatten den Spaten noch nicht mal aus dem Auto geholt , da schoss von irgendwoher ein Gamedriveauto heran , der Fahrer stieg aus , ließ sich den Spaten geben und schmiss sich unter unser Auto. Er buddelte wie wild und wir brauchten nur zuschauen . Ich verteilte an die beiden " Fahrgäste" Süßes , denn sie taten mir doch sehr leid . Da hatten sie dafür bezahlt in der Gegend rumzufahren und Tiere zu beobachten und nun standen sie hier und bekamen für ihr Geld uns und eine Bergungsaktion geboten 🤢 . Die Beiden sahen das zum Glück gelassen . Bald erschien auch noch ein 2. Fahrzeug und mit vereinten Kräften , denn auch der Driver schmiss sich gleich mit unter unser Auto, buddelten sie weiter . Dann noch mehr Luft aus den Reifen , Bergungsgurt angebracht und .......und .....und .... Gurt gerissen . Also wieder zusammengeknüddelt und 2. Versuch . Diesmal klappte es und unser Auto stand neben der Pad im niedrigen Gesträuch . Die Driver meinten wir sollten nun neben der Pad bis Thirdbridge zurückfahren . Nachdem wir uns recht herzlich bedankt hatten und jedem einen Obulus für ihre Hilfe gegeben hatten, machten wir uns auf den Rückweg . Sehr vorsichtig und mit mulmigem Gefühl fuhren wir los . Irgendwann gab es auch kein nebenher fahren mehr , die Sträucher wurden zu hoch und zu strunkig . Also doch auf die Pad . Zum Glück kam ein weiteres Gamedriveauto und bot uns an , hinter uns herzufahren und im Notfall zu helfen . Das beruhigte uns dann doch sehr und ohne weitere Probleme landeten wir wieder in Thirdbridge .Von der ganzen Misere gibt es keine Fotos - ich war einfach zu angespannt . Während S. dann sogleich mit ASCO telefonierte , beobachtete ich die Umgebung.
Die von Asco wollten wissen , ob wir denn unbedingt den 4x4 bräuchten - ja ja ja! OK , dann beauftragen wir eine Firma in Maun , die melden sich bei euch . OK , das scheint ja zu klappen . Uns war natürlich klar , daß das ewig dauern würde und wir die Nacht hier verbringen würden . Leider bekamen wir wieder die Auskunft " Fully booked" , von einem freien Zelt war auch keine Rede mehr 😈 . Aber wir könnten uns ja erstmal irgendwo hinstellen und dann Leute fragen, ob sie mit uns ihre Campsite teilen . Ich traf dann auch zufällig einen Camper , der meinte , er hätte eine Campsite , wüßte aber nicht , ob er überhaupt bleibt . Wir könnten uns ja dazustellen . Oh super - gesagt - getan . Seine Campsite lag strategisch günstig direkt gegenüber der Rezeption . Also richteten wir uns dort schon mal häuslich ein . S. hielt sich öfters an der Rezeption auf um telefonisch erreichbar zu sein . Ich hatte Muße , die Kleintierwelt zu beobachten .
Endlich habe ich einen Frankolin auch mal bildlich festgehalten , hatten wir doch schon sehr viele von ihnen gesehen . Meist zu zweit und kurz vor uns auf der Pad . Dummerweise liefen sie immer auf der Pad vor dem Auto weiter und erst kurz bevor wir eine Vollbremsung hätten hinlegen müssen flatterten oder liefen sie von dannen . Deshalb riefen wir schon immer " Flieg Franko , flieg Lino" Das blieb bis zum Ende des Urlaubs unser running Gag . Da wir uns nicht so recht von der Campsite wegtrauten ( Gerne hätten wir nochmals nach den Geparden Ausschau gehalten , wollten aber ein erneutes Festfahren umgehen) nutzte ich die Zeit zum Wäschwaschen , Aufräumen , Körperpflege und weiteres Tieregucken .
Zwischendurch stellte sich heraus , daß unser lieber Gönner die Campsite überhaupt nicht gebucht hatte und auch nur in Nichterwartung anderer Camper den Platz geentert hatte 😈 . Er meinte , er wäre gestern im Dunkeln angekommen und da wären noch etliche Plätze frei gewesen . Hoffen wir mal das Beste. In allem Unglück hatten wir ja das Riesenglück , daß heute unser Puffertag war und wir es am nächsten Tag bis an den Kwai schaffen sollten . Ansonsten wäre ja unsere komplette Restbuchung nicht mehr aufgegangen . Also Glück im Unglück . Aber angespannt waren wir doch die ganz Zeit . Gegen 17.30 Uhr waren dann auch 2 Monteure tatsächlich eingetrudelt, bastelten und werkelten am Auto rum , bauten Teile aus und andere ein , prüften mit Messgeräten und waren nicht zufrieden . Also weiterschrauben . Eine Probefahrt verlief noch nicht zur Zufriedenheit , nochmals schrauben , knüppern , Teile rein , Teile raus . Irgendwann waren sie mit ihrem Tun zufrieden und meinten , es wäre alles wieder OK . Uns fielein Stein vom Herzen . Unser Angebot , mit uns zu essen und das 2. Dachzelt für die Nacht zu nutzen , lehnten sie ab . Sie würden im Auto schlafen und morgens sehr zeitig nach Maun zurückfahren . Nachdem wir ihnen recht großzügig für ihre Hilfe gedankt hatten , wünschten wir ihnen eine gute Nacht und ein hoffendlich Nimmerwiedersehen . 😄 Ziemlich KO nahmen wir dann unser Nachtmahl ein und krochen bald ins Zelt . Andere Camper sind auf dem "Fully booked Platz" auch nicht mehr erschienen .
Teil 2023. Juli 2025
28.05.25
Ein neuer Tag , neues Glück , oder? Heute nun der 2. Vesuch nach Xakanaxa und weiter zu kommen , hatten wir doch für heute die Mbudi - Campsite gebucht . Nach Berichten mehrerer Leute wäre die Wasserdurchfahrt der richtige Weg und auch ganz problemlos zu fahren . Nur die Umfahrung sollten wir tunlichst meiden . OK - dann wagen wir das mal . Die Strecke bis dort war uns ja schon bekannt .
Die Vögel bestimme ich lieber nicht namentlich , kann nur schief gehen 😄 🤢 🤢
Die anschließende Wasserdurchfahrt war dann auch kein Problem , S. war zwar , genau wie ich , angespannt ,fand es aber im Nachhinein recht cool . Fotografiert oder gefilmt habe ich an diesem Tag nicht so sehr viel , irgendwie konzentrierte ich mich stark auf die Fahrgeräusche und die Fahrkunst von S. Komisch eigendlich , hatte ich doch vollstes Vertrauen - zumindest in meinen Sohn 😄 Bei meinem Mann war ich da bedeutend sorgloser gewesen . Das liegt vielleicht auch daran , daß das Kind immer , egal wie alt es ist . das Kind bleibt und man sich verantwortlich fühlt . In der Ferne sahen wir die Fourthbridge , die hatte ich an ganz anderer Stelle in Erinnerung . 😈 So kurvten wir durch die schöne Landschaft , gewannen allmählich wieder Vertrauen in das Auto , beobachteten Tiere
und landeten dann irgendwann an den Jessepools.
Ach war das wieder schön hier , obwohl wir für schöne Lichtstimmungen natürlich viel zu spät dran waren . Hippos dümpelten im Wasser , Impalas fraßen sich durch das Gras, einige Vögel flatterten herum und dann erschien in der Ferne eine riesige Elefantenherde- von uralt bis winzig war alles vertreten . Um sie bei ihrem Marsch ans Wasser nicht zu stören blieben wir dort , wo wir waren . Andere Gamedriver sahen das anders und fuhren fast in die Prozession hinein .
Lange beobachteten wir dieses Schauspiel und beschlossen , um die Jessepools herum zu fahren - aussichtslos - also wieder zurück.
und weiter nach Xakanaxa . Unterwegs hatten wir noch schöne Begegnungen und Sichtungen .
Was der wohl dort oben sieht ?
In Xakanaxa legten wir dann eine Mittagspause ein . Ich schwelgte in Erinnerungen an unser Elefantennaherlebnis 2018 an selber Stelle und dachte viel an Micha , war doch heute unser 42. Hochzeitstag .
Anschließend statteten wir den Paradisepools einen Besuch ab , die Fahrmöglichkeiten dort waren viel größer als vor 7 Jahren und die Landschaft begeisterte mich erneut , obwohl das Licht nicht sehr stimmungsvoll war .
Bei der Weiterfahrt landeten wir wieder an einer Wasserdurchfahrt - oh Schreck 😈 Doch zum Glück gab es eine Umfahrung . Diese war sehr , sehr großzügig angelegt und führte uns sehr weit von unserer angedachten Strecke fort . Leider kamen wir dadurch auch nicht zum Abzweig zu den Dombo - Pools . Auf der Suche nach einem Weg dorthin landeten wir mal wieder in einer Sackgasse . Und was war da wohl ? Eine HATAB Campsite !. Leider blieb uns keine Zeit mehr , um nach einem anderen Weg zu suchen , also mußten die Dombopools ausfallen - man kann ja auch nicht alles haben . Unterwegs sah ich dann auf dem Weg noch eine riesige Schlange auf dem Weg - was war ich froh , im Auto zu sitzen . Auch unterwegs sahen wir viel mehr Tiere als 2018, durch das viele Gesträuch aber nicht so fotogen .
Lechwe? Auf einem kleinen Loop besichtigten wir dann noch die Campsite am Northgate - sie hat mich nicht wirklich abgeholt - und sahen zu , daß wir nun endlich mal Mbudi erreichten .
Dort gefiel es uns auf Anhieb - ein guter Tipp hier aus dem Forum - danke . Für den nächsten Morgen buchten wir eine Mokorotour , ich hängte die noch nicht trockene Wäsche vom Vortag nochmals auf , Essen , Feuer , gute Nacht - für viel mehr blieb keine Zeit 🤢