Einleitung Teil III - Rundreise Namibia
Bevor es mit dem dritten Teil unserer Elternzeitreise weitergeht, möchte ich vorab ein paar allgemeine Dinge schildern. Einiges findet sich bereits im Eingangspost zum zweiten Teil unserer Reise (siehe hier).
Die Runde mit Camper in Namibia war relativ einfach - mehr oder weniger eine Standardroute. Für uns war es zwar bereits das vierte Mal in Namibia, aber einerseits wollten wir meinen Eltern die “Highlights” zeigen, andererseits manche Highlights 8 Jahre nach unserer ersten Reise nach Namibia und viele Afrika-Erfahrungen reicher noch einmal aus einem neuen Blickwinkel sehen und gegebenenfalls neu bewerten. Auch hier bestand aber die Schwierigkeit, nach Möglichkeit längere Fahrstrecken zu vermeiden. Je nach Strecke in Namibia nicht ganz trivial bis unmöglich, wenn man nicht unendlich viel Zeit hat. Wir hatten “nur” 3 Wochen, also einen ziemlichen Standardzeitraum, während wir es bei der Reise im Übrigen ja gewohnt waren, ein großzügigeres Zeitbudget zu haben (das natürlich immer noch viel zu kurz war).
Selbst wenn die grobe Route klar ist, bietet die Frage, wo genau man wieviele Nächte bleiben möchte, dann natürlich dann immer noch Potential für Diskussionen - vor allem wenn plötzlich noch mehr Interessen zu berücksichtigen sind. Fest stand jedoch von vornherein, dass Etosha aufgrund der Malaria-Problematik mit Kind <1 Jahr in der Regenzeit für uns wegfällt. Damit konnten wir gut leben. Klar ist Etosha in Grün toll (das hatten wir glücklicherweise im Januar 2020), aber wir erhofften uns ausreichend Safari–Gelegenheiten an anderen Stellen. Meine Eltern sollten dann ohne uns noch eine Woche im Norden dran hängen.
Wir wollten zudem - trotz Camper - Stops mit nur einer Nacht wenn möglich vermeiden, um zu verhindern, dass wir bzw. die Kinder jeden Tag stundenlang im Auto sitzen.
Die ursprüngliche Idee für die ursprünglich geplante Tour 2023 (die dann der Geburt von K2 zum Opfer fiel) war, zwar einige Highlights anzusteuern, ansonsten aber die uns noch unbekannteren und zum Teil etwas "abenteuerlicheren" Ecken, vor allem im Nordwesten, zu besuchen. Nachdem wir nun noch ein “Baby” dabei hatten, war klar, dass der “Abenteuergrad” etwas zurückgeschraubt werden muss, vor allem auch noch in der Regenzeit. Als weitere Schwierigkeit kam hinzu, dass wir ja aus Richtung KTP kamen und Namibia wieder Richtung Kapstadt verlassen würden und somit versuchten, möglichst wenig Strecken doppelt/dreifach zu fahren.
Ein paar Punkte waren für uns jedoch fest gesetzt:
- Wir wollten unbedingt einmal ins Namibrand NR, da die Bilder schlicht unglaublich sind und es bisher wegen Verfügbarkeiten nie geklappt hatte
- Wir wollten endlich mal eine der Campsites im Namib Naukluft NP kennenlernen
- Wir wollten den Übergang der Wüste ins Meer südlich von Walvis Bay sehen
- Ebenso die Robben in Cape Cross endlich mal besuchen
So entwickelte sich eine Route, die wohl einen halbwegs vernünftigen Kompromiss aus allen Bedürfnissen und Anforderungen darstellt. Wenn wir was schönes gefunden hätten, hätten wir gerne noch einen Zwischenstop zwischen Kalahari und Namibrand eingelegt. Wir waren verhältnismäßig lange in Swakopmund, was allerdings auch als kleine Pause ganz gut war und uns die Zeit bot, in Ruhe die diversen Angebote wahrzunehmen und mal “Urlaub” zu machen. Zum Ende hin mussten wir eine Stelle finden, an der wir uns sinnvollerweise trennen können und von der aus meine Eltern weiter zum Etosha und wir zurück nach Windhoek fahren konnten. Hier wählten wir als letzten gemeinsamen Stop den Brandberg.
Insgesamt hatten wir uns schließlich auf folgende Route verständigt:
2 N Krumhuk
2 N Bagatelle Kalahari Game Ranch
2 N Namibrand NR Jupiter CS
2 N Sesriem
1 N Mirabib
1 N Blutkuppe
5 N Swakopmund
2 N Spitzkoppe
1 N Mesum Krater
2 N Brandberg (ab hier dann wieder alleine)
1 N Erongo Rocks
3 N Krumhuk
Anbei vorab ein paar Bilder zur Einstimmung (dieser Teil wird deutlich landschaftslastiger und wildlife-ärmer).









Der Bericht ist natürlich "gesonnt", so dass er mit Klick auf das Sonnensymbol rechts oben ohne Kommentare gelesen werden kann.
Bevor es mit dem dritten Teil unserer Elternzeitreise weitergeht, möchte ich vorab ein paar allgemeine Dinge schildern. Einiges findet sich bereits im Eingangspost zum zweiten Teil unserer Reise (siehe hier).
Die Runde mit Camper in Namibia war relativ einfach - mehr oder weniger eine Standardroute. Für uns war es zwar bereits das vierte Mal in Namibia, aber einerseits wollten wir meinen Eltern die “Highlights” zeigen, andererseits manche Highlights 8 Jahre nach unserer ersten Reise nach Namibia und viele Afrika-Erfahrungen reicher noch einmal aus einem neuen Blickwinkel sehen und gegebenenfalls neu bewerten. Auch hier bestand aber die Schwierigkeit, nach Möglichkeit längere Fahrstrecken zu vermeiden. Je nach Strecke in Namibia nicht ganz trivial bis unmöglich, wenn man nicht unendlich viel Zeit hat. Wir hatten “nur” 3 Wochen, also einen ziemlichen Standardzeitraum, während wir es bei der Reise im Übrigen ja gewohnt waren, ein großzügigeres Zeitbudget zu haben (das natürlich immer noch viel zu kurz war).
Selbst wenn die grobe Route klar ist, bietet die Frage, wo genau man wieviele Nächte bleiben möchte, dann natürlich dann immer noch Potential für Diskussionen - vor allem wenn plötzlich noch mehr Interessen zu berücksichtigen sind. Fest stand jedoch von vornherein, dass Etosha aufgrund der Malaria-Problematik mit Kind <1 Jahr in der Regenzeit für uns wegfällt. Damit konnten wir gut leben. Klar ist Etosha in Grün toll (das hatten wir glücklicherweise im Januar 2020), aber wir erhofften uns ausreichend Safari–Gelegenheiten an anderen Stellen. Meine Eltern sollten dann ohne uns noch eine Woche im Norden dran hängen.
Wir wollten zudem - trotz Camper - Stops mit nur einer Nacht wenn möglich vermeiden, um zu verhindern, dass wir bzw. die Kinder jeden Tag stundenlang im Auto sitzen.
Die ursprüngliche Idee für die ursprünglich geplante Tour 2023 (die dann der Geburt von K2 zum Opfer fiel) war, zwar einige Highlights anzusteuern, ansonsten aber die uns noch unbekannteren und zum Teil etwas "abenteuerlicheren" Ecken, vor allem im Nordwesten, zu besuchen. Nachdem wir nun noch ein “Baby” dabei hatten, war klar, dass der “Abenteuergrad” etwas zurückgeschraubt werden muss, vor allem auch noch in der Regenzeit. Als weitere Schwierigkeit kam hinzu, dass wir ja aus Richtung KTP kamen und Namibia wieder Richtung Kapstadt verlassen würden und somit versuchten, möglichst wenig Strecken doppelt/dreifach zu fahren.
Ein paar Punkte waren für uns jedoch fest gesetzt:
- Wir wollten unbedingt einmal ins Namibrand NR, da die Bilder schlicht unglaublich sind und es bisher wegen Verfügbarkeiten nie geklappt hatte
- Wir wollten endlich mal eine der Campsites im Namib Naukluft NP kennenlernen
- Wir wollten den Übergang der Wüste ins Meer südlich von Walvis Bay sehen
- Ebenso die Robben in Cape Cross endlich mal besuchen
So entwickelte sich eine Route, die wohl einen halbwegs vernünftigen Kompromiss aus allen Bedürfnissen und Anforderungen darstellt. Wenn wir was schönes gefunden hätten, hätten wir gerne noch einen Zwischenstop zwischen Kalahari und Namibrand eingelegt. Wir waren verhältnismäßig lange in Swakopmund, was allerdings auch als kleine Pause ganz gut war und uns die Zeit bot, in Ruhe die diversen Angebote wahrzunehmen und mal “Urlaub” zu machen. Zum Ende hin mussten wir eine Stelle finden, an der wir uns sinnvollerweise trennen können und von der aus meine Eltern weiter zum Etosha und wir zurück nach Windhoek fahren konnten. Hier wählten wir als letzten gemeinsamen Stop den Brandberg.
Insgesamt hatten wir uns schließlich auf folgende Route verständigt:
2 N Krumhuk
2 N Bagatelle Kalahari Game Ranch
2 N Namibrand NR Jupiter CS
2 N Sesriem
1 N Mirabib
1 N Blutkuppe
5 N Swakopmund
2 N Spitzkoppe
1 N Mesum Krater
2 N Brandberg (ab hier dann wieder alleine)
1 N Erongo Rocks
3 N Krumhuk
Anbei vorab ein paar Bilder zur Einstimmung (dieser Teil wird deutlich landschaftslastiger und wildlife-ärmer).
Der Bericht ist natürlich "gesonnt", so dass er mit Klick auf das Sonnensymbol rechts oben ohne Kommentare gelesen werden kann.