Genussrunde November/Dezember24

Reisebericht 6 Antworten · 1'782 Aufrufe · gestartet 23. Feb. 2025 von Sonabozi
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Themenstarter26 Beiträge · seit 202223. Feb. 2025 · #1
Nach einer - durch einen runden Geburtstag bedingten - Kontinental-Afrika-Abstinenz (bei der es uns im Mai 24 auf die Seychellen und nach Abu Dhabi verschlug) gelang uns wenigstens für November/Dezember die 14-tägige Rückkehr nach Südafrika, über die ich hier gern wieder in Kurzform berichte. Für den Flug buchten wir im April 24 von München nach Kapstadt bei Condor (Premium Eco für 2 Personen rund 3.000,00 €), der Mietwagen lief mal wieder über Europcar, erfreulicherweise erneut ein Fortuner (700,00 € für 2 Wochen), auch wenn die Power gar nicht notwendig war. 😉

Aufgrund der vorhergehenden Besuche sollte es diesmal eine ganz entspannte Genussrunde mit wenig Neuem und viel Bekanntem werden. Zum Start quartierten wir uns für ein paar Tage im The Cellars-Hohenort in Constantia ein, eine schöne Hotelanlage mit viel Grün und ein guter Standort, wenn man direkt in Kapstadt nichts mehr anschauen mag/muss. Besuchte und empfehlenswerte Restaurants waren diesmal das Grub & Vine Norval (Foundation), das Bistro 1682 (Steenberg Wine Farm), das Ember & Oak (Constantia Uitsig) und natürlich immer wieder gerne der Time Out Market oder Oranjezicht Market. Aber nicht nur für den Genuss ist die Norval Foundation eine gute Anlaufstelle, im Skulpturen-Garten und den Ausstellungen werden Kopf und Seele angemessen gefordert. Wir besuchten zwei wirklich sehenswerte Ausstellungen, eine mit Bildern des südafrikanischen Fotografen Norman Seeff sowie über 30 Jahre Demokratie in Südafrika.

Im Anschluss ging es weiter über Betty´s Bay ( mit Pinguin Kolonie) nach De Kelders, dort übernachteten wir im Whale and Gin Spotter bei Susanne und Jürgen in einem netten Häuschen mit atemberaubender Aussicht auf den Ozean. Das leckere Frühstück wird ins Haus gebracht, die Schneiders haben übrigens auch ein Restaurant (Schneider´s Cape Floral Kitchen) in der Nähe. Direkt vor der Haustüre kann man zu Wanderungen an der Küste entlang starten. Oder auch sehr lecker in Stanford im Springfontein Wine Estate essen und trinken.
897 Beiträge · seit 201524. Feb. 2025 · #2
Das kenne ich alles und freue mich auf ein paar Fotos ...

Liebe Gruesse yvy
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
1'933 Beiträge · seit 200924. Feb. 2025 · #3
Moin Sonabozi,
...
die Schneiders haben übrigens auch ein Restaurant (Schneider´s Cape Floral Kitchen) in der Nähe. Direkt vor der Haustüre kann man zu Wanderungen an der Küste entlang starten. Oder auch sehr lecker in Stanford im Springfontein Wine Estate essen und trinken.
Wir haben 2015 bei den Schneiders im Springfontein Wine Estate vorzügliches fine-dining genossen. Schön, dass sie nun wieder ein Restaurant eröffnet haben. Zu unserer Genussreise ums Western Cape 2022 war Springfontein geschlossen und die Schneiders hatten noch nichts Neues.
Habe mir das Floral Kitchen für einen evtl. nächsten Besuch notiert. Danke für den Tipp.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 24. Feb. 2025
Themenstarter26 Beiträge · seit 202224. Feb. 2025 · #4
Hallo yvy,
wie schön für dich.
Leider muss ich dich enttäuschen, ich schreibe lediglich Kurzberichte und stelle keine Bilder ein (wie in allen meinen Berichten bisher).
Beste Grüße
Sonabozi
Themenstarter26 Beiträge · seit 202224. Feb. 2025 · #5
Hallo Lotusblume,
sehr gerne!
Bei Springfontein gibt es erfreulicherweise sowohl das Bistro Ulumbaza Wine Bar(n) als auch das Wortelgat Wine Dining, beides wirklich empfehlenswert, viel Vergnügen beim nächsten Besuch.
Viele Grüße
Sonabozi
Themenstarter26 Beiträge · seit 202224. Feb. 2025 · #6
Und nun geht´s weiter, Richtung Robertson, durch das hemel en aarde valley.
Wir besuchen u.a. Newton Johnson und Bouchard Finlayson für tastings, zum Mittagessen kehrten wir bei Spookfontein ein. Das Restaurant ist ziemlich gut gebucht, der Ausblick sehr schön und das Essen sowie die Getränke 🙂 sind fabelhaft. Falls wir mal wieder in der Gegend sind, dann kommen wir auf jeden Fall erneut vorbei.

In Robertson wohnen wir im Cellar 1947, hier stehen zwei Architektenhäuser (1980 und 1947) auf einem ziemlich großzügigen Gelände sowie ein gutes italienisches Restaurant namens Ragazzi. Die ganze Anlage wird gerne für Hochzeitsfeierlichkeiten gebucht, wir waren während der Woche da, daher war alles entspannt und ruhig. Cellar 1947 ist ein schönes Haus mit 2 Schlafzimmern und einem angenehmen Hot Tub direkt davor, alles schön, aber nicht ganz optimal im Hinblick auf nächtliche Verdunkelung.
Ein tolles Abendessen durften wir bei Mo & Rose at Soekershof genießen, nur wenige Kilometer entfernt und idyllisch gelegen. Aber die wirkliche Entdeckung war Silverthorn Wines am Rand von Robertson. Zum einen macht Karen Loubser die tastings am wunderschönen Fluss mit ganz viel Herz, sie spricht deutsch und nimmt sich auch für 2 Personen unglaublich viel Zeit. Außerdem hat die Familie Loubser ein sensationelles Ferienhaus (The Dog Star Manor) ganz neu an den Rand der Wine Farm gebaut, die Ausstattung und die Aussicht ein Traum. Robertson als Ort hat uns auch gut gefallen, für einen Zwischenstopp mit 2 Nächten durchaus lohnenswert.

Als nächstes Ziel hat es uns mal wieder nach Franschhoek verschlagen, hier könnten wir wahrscheinlich auch mehrere Wochen verbringen. Gewohnt haben wir dieses Mal auf dem L´Amitie Estate in einem wunderschönen kleinen Cottage mit sagenhaftem Ausblick auf Franschhoek und das ganze Tal.
Themenstarter26 Beiträge · seit 202201. März 2025 · #7
Jedes Mal, wenn wir in Franschhoek sind, kehren wir bei GlenWood ein, das ist zwar ein wenig außerhalb, aber dafür ruhig und idyllisch gelegen. Inzwischen wird ausschließlich Sushi angeboten, es hat uns ausgezeichnet geschmeckt und die Atmosphäre ist recht entspannt. Einen Einblick in die Wochenendgestaltung der Südafrikaner hat uns der Boschendal Friday Night Market beschert, den aber auch Touristen besuchen können. 🙂 Das Ticket ist kostenfrei, muss aber vorab online reserviert werden. Hier war ordentlich was los, das Angebot an Essen und Getränken ist riesig und abwechslungsreich, gemütlich war es eher nicht.
Kulinarisch hat uns diesmal das Deux Lions auf der La Bourgogne Farm überzeugt, mit exquisiter Küche und tollem Service. Auch bei Delaire Graff kann man ja sehr gut essen und einen traumhaften Ausblick genießen, allerdings ist die Anlage wirklich sehr gut besucht.
Für die Tastings können wir De Toren und Keermont empfehlen, es muss ja nicht immer ein weltbekanntes Weingut sein. Und falls die kulturellen Genüsse nicht auf der Strecke bleiben wollen, dann lohnt sich der Besuch des Dylan Lewis Sculpture Garden am Rand von Stellenbosch. Mit Voranmeldung genießt man den Garten, die Skulpturen und den Ausblick.

Am Ende unserer Tour haben wir noch einige Nächte in Hout Bay eingebaut, hier haben wir uns bei Martina und Klaus im Vyn Guesthouse einquartiert. Die Lage ist wunderbar, am Ende einer Straße am höchsten Punkt mit schönem Blick auf Hout Bay und Sandy Bay. Das Guesthouse hat nur wenige Zimmer, alles ist mit Geschmack eingerichtet und die Betreuung durch Martina und Klaus besticht mit Herzlichkeit. Hier haben wir auch den Kontakt für den Boat Trip zum Whale Watching bekommen, die Saison war zwar vorbei, aber einige Exemplare treiben sich regelmäßig dort rum. Es gab nur noch einen lokalen Anbieter mit entsprechender Lizenz, die Tour war ein wirklich berührendes Erlebnis mit spektakulärem Blick auf das Festland.
Die allseits bekannten Restaurants La Colombe oder Chefs Warehouse at Tintswalo Atlantic sind von Hout Bay nicht weit entfernt, aber auch das Quentin at Oakhurst ist einen Besuch wert.

So schnell können zwei Wochen Genussrunde zu Ende gehen, aber wir kommen sicherlich wieder!
Im Oktober geht es diesmal nach Ostafrika (Kenia), im Anschluss werde ich gerne berichten.