Um den Reisebericht ohne Kommentare zu lesen - bitte rechts oben die Sonne anklicken!
Hallo ihr Lieben,
wir sind seit gut 3 Wochen aus Namibia zurück. Neben Etosha stand diesmal auch Caprivi mit einem kurzen Abstecher nach Botswana (Drotsky´s Cabins) auf dem Programm. Nachdem wir bei unserer letzten Caprivi-Tour 2018 ja etwas enttäuscht von den „Guides“ und den angebotenen Aktivitäten (Bootsfahrten gehen leider nicht auf eigene Faust) waren, hatten wir lange überlegt, ob wir überhaupt noch mal in die Gegend fahren. Am Ende hat die Vorfreude auf die artenreiche Vogelwelt im Caprivi gesiegt!
Um auch diesmal nichts dem Zufall zu überlassen, hatten wir neben einer ausreichende Menge Sichtungsfee-Bestechungs-Willi auch wieder „Tinochika´s Geheimwaffe“ (Sedgewick's Old Brown) mit an Bord. Wie die Sichtungsfee darauf reagiert hat und was wir auf unserer Tour so alles gesehen und erlebt haben, könnt ihr ab morgen in Form eines reich bebilderten Berichts mitverfolgen.
Wie immer sind die Fotos gesammelte Werke von Silke (Canon EOS 7D Mark II mit EF 100-400 & 24–105, sowie Handy) und mir (Canon EOS 7D mit EF 100-400, sowie Lumix DMC FZ300). Wir haben zwar auch diesmal unsere Canon Fotos zusätzlich zum JPEG Format auch noch als Rohdaten (RAW data) abgespeichert, werden aber hier im Bericht lediglich auf die JPEG Aufnahmen zurückgreifen. Da wir die Fotos - außer evtl. zu beschneiden - nicht nachträglich bearbeiten, kann es deshalb zu Farbunterschieden kommen.
Viel Spaß wünschen Silke & Konni
Teil 230. Okt. 2024
12./13.09.24: Flug - Omeya Um 17:30 Uhr fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen und sind schon 20 Minuten später unser Gepäck los. Anschließend bummeln wir noch durch den Duty free Shop und gehen dann zum Gate.
Die Wartezeit bis wir in die Maschine können, wird durch das Treffen mit Claudia & Axel (Clax) und Karin (Chamäleon2011) verkürzt. Nach einer längeren Busfahrt zum Flugzeug nehmen wir unsere gebuchten Plätze mit mehr Beinfreiheit ein.
Mit über einer Stunde Verspätung startet Ew Discover 4Y132 Flug um 22:20 Uhr. Nach einem Gin Tonic haben wir bald schon die nötige Bettschwere.
Ohne besondere Vorkommnisse landen wir um 7:55 Uhr am Hosea Kutako International Airport in Windhoek.
Es dauert ewig bis wir endlich unseren Einreisestempel im Pass haben, dafür brauchen wir aber nicht mehr auf unsere Koffer zu warten, denn die stehen schon vorm Band. Im Wartebereich werden wir schon von Irmela und Bruno, sowie Claudia und Axel erwartet. Nachdem ich noch schnell Geld gewechselt habe, verabschieden wir uns von den Claxens und fahren mit Irmela und Bruno zu Desert Car Hire. Die Fahrzeugübernahme (Toyota Hilux D/C 4x4) geht gewohnt zügig über die Bühne. Anschließend kaufen wir noch Getränke und Co. für Etosha im The Grove Superstar ein. Nachdem alles erledigt ist, fahren wir nach Omeya.
Gegen 12:10 Uhr sind wir endlich "daheim" und werden freudig von Seppl begrüßt. Nach dem obligatorischen Sektfrühstück ist erst einmal Relaxen angesagt.
Um 18:30 Uhr fahren wir zum Sundowner und Abendessen zum 19. Bohrloch.
Wieder daheim gibt es noch einem Absacker und dann ruft auch schon bald der Bettzipfel.
Teil 331. Okt. 2024
14.09.24: Omeya Heute ist Relaxen angesagt.
Nach einem leckeren Sektfrühstück gehen wir – natürlich ohne Löle –
auf Mäusejagd. Neben den Rüsselspringern
entdecken wir dabei auch Vierstreifenmäuse,
eine Fuchsmanguste,
Senegaltauben,
Rotschnabel-Frankoline, Rotschulter-Glanzstare und Co. Den Elefantenspitzmäusen könnte ich stundenlang beim „Rüsseln“ zuschauen.
Nach einer Gassigehrunde mit Seppl
packen wir erst einmal unsere Sachen für die Tour zusammen. Dann ist es auch schon Zeit für den Sundowner.
Anschließend bereiten wir das Abendessen vor. Es gibt Brunos Schweizer Rösti mit Geschnetzeltem und gemischtem Salat.
Teil 402. Nov. 2024
15.09.24: Omeya – Etosha NP (Okaukuejo) Nach dem Frühstück packen wir unsere letzten Sachen ins Auto und verabschieden uns für die nächsten 18 Tage von Irmela und Bruno. Für die Fahrt nach Windhoek nehmen wir die neue Umgehungsstraße. Nach einem Tankstopp geht’s auf der B1 weiter via Otjiwarongo nach Outjo. Hier machen wir eine kurze Pause in der Outjo Bakkery und nehmen uns auch gleich noch einen kleinen Snack für heute Abend mit. Anschließend biegen wir dann auf die C38 Richtung Anderson Gate ab. Bevor wir jedoch in den Park fahren, tanken wir an der Etosha Trading Post unser Auto noch mal voll. Gegen 15 Uhr erreichen wir mit dem Anderson Gate den Eingang zum Etosha NP und starten kurz darauf zu unserem Etosha Abenteuer. Auf dem Weg nach Okaukuejo, legen wir gleich noch einen kurzen Zwischenstopp in Ombika ein, der sich aber mit nur je einem Zebra, Impala, Springbock und Strauß nicht wirklich lohnt. Auf der Weiterfahrt zum Camp sehen wir außerdem noch Elefanten.
Nachdem wir uns in Okaukuejo angemeldet und die Parkgebühr bezahlt haben, bringen wir unsere Sachen ins Premier Waterhole Chalet 32 und gönnen uns eine kurze Pause. Wie schon an der Rezeption, gibt es auch hier zur Zeit keinen Strom. Um 16:20 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Okondeka und entdecken dabei Weißflügeltrappen,
Bei Okondeka suchen wir die Umgebung vergeblich nach Löwen ab, lediglich ein paar Schakale, Springböcke und Strauße lassen sich blicken. Gegen 18:30 Uhr sind wir wieder in Okaukuejo und bereiten alles für unseren Sundowner auf dem Balkon vor.
Nach einem Gin Tonic hält uns allerdings erst einmal nichts mehr auf dem Balkon, denn am Wasserloch geht heute so richtig die Post ab.
Fortsetzung folgt!
Teil 503. Nov. 2024
15.09.24: Etosha NP (Okaukuejo) Am Wasserloch herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Wir beobachten Elefanten, Zebras, Giraffen, Nilgänse, Waffenkiebitze, Spitzmäuler und Schakale.
Nach 22 Uhr lässt der Betrieb etwas nach und wir gehen in unser Chalet zurück. Vom Balkon aus schauen wir dem Treiben weiter zu und gehen dann nach einem Absacker wir ins Bett. Damit ich immer sehen kann was sich in der Nacht am Wasserloch tut, liegt das Fernglas griffbereit am Bett. Selbst um 3 Uhr Nachts entdecke ich noch ein paar Hörnchen am und im Wasser.
Teil 605. Nov. 2024
16.09.24 Etosha (Okaukuejo) Nachdem wir am Morgen am Wasserloch Zebras, Gnus,
Schwarzkopfreiher,
Schakale, Nilgänse, Kapturteltauben und etwas entfernt eine Hyäne
beobachtet haben, starten wir um 7:15 Uhr zu einer ausgedehnten Pirschfahrt. Bei frischen 13°C und im Schein der aufgehenden Sonne machen wir uns auf den Weg via Leeubron (Hauptpad im schlechten Zustand) nach Okondeka
und entdecken dabei Trauerdrongos, Sabotalerchen, Weißflügeltrappen, Giraffen, Oryx,
Kronenkiebitze, Doppelbandrennvögel,
Namaflughühner, Strauße,
Springböcke, Riesentrappen, Gnus, Waffenkiebitze, Singhabichte, Ameisenschmätzer und Schildraben. Bei Okondeka, lassen sich lediglich ein paar Schakale, Waffenkiebitze,
sowie, weit entfernt auf der Pfanne, Strauße und Gnus blicken. Nachdem wir die Umgebung vergeblich nach Löwen abgescannt haben, setzen wir die Fahrt Richtung Westen fort. Auf dem Weg zum Charles Mareis Damm sehen wir Steppenfalken, Giraffen,
Zebras, Springböcke, Schakale,
Namaflughühner, Raubadler, Kapkrähen, Schildraben und Elefanten. Am Damm selbst beobachten wir zwei Löwen. Während das Weibchen im dichten Gebüsch liegt, setzt sich das Männchen in Bewegung und läuft an unserem Auto vorbei.
Wir setzen uns auch wieder in Bewegung und fahren weiter nach Ozonjuitji m´Bari.
Fortsetzung folgt!
Teil 707. Nov. 2024
16.09.24 Etosha (Okaukuejo) Fortsetzung Rund um Ozonjuitji m´Bari beobachten wir Zebras, Springböcke, Oryx, Giraffen, Strauße, Nonnenlerchen, Kaptäubchen, Kapturteltauben und Sabotalerchen.
Bei der Weiterfahrt nach Sonderkop entdecken wir Zebras, Elefanten,
Strauße, Gaukler, Springböcke und Red Hartebeester.
Rund ums Wasserloch sind 6 Elefantenbullen, Zebras, Oryx, Springböcke und Strauße versammelt.
Nach und nach kommen eine Elefantenherde mit Jungtieren,
Red Hartebeester, weitere Elefantenbullen und Elands dazu.
Über eine Stunde schauen wir dem Treiben zu, bevor wir uns gegen 13:10 Uhr langsam auf den Rückweg machen. Dabei sehen wir nicht nur Strauße und Springböcke,
sondern auch eine Elefantenherde.
Wir vermuten, dass die Elis auf dem Weg nach Ozonjuitji m´Bari sind und fahren gleich zum Wasserloch, wo schon Strauße, Springböcke und eine Elefantenherde versammelt sind.
Kurz nach uns trifft dann auch die andere Herde ein und läuft nach einer kurzen Begrüßung zum Wasser. Selbst der Einmarsch einer weiteren kleinen Herde verläuft total friedlich. Wir beobachten die Tiere noch eine Weile und machen uns dann auf den Rückweg.
Fortsetzung folgt!
Teil 809. Nov. 2024
16.09.24 Etosha (Okaukuejo) Fortsetzung Während der Fahrt nach Okaukuejo sehen wir u.a. Drosselschnäpper, Gaukler, Kalahari-Heckensänger, Kaptriele, Singhabichte,
Gegen 16 Uhr sind wir zurück im Camp. Nach einer kurzen Pause machen wir auf den Weg nach Nebrownii, wo lediglich ein paar Springböcke und Kapkrähen auf uns warten.
Die Pad nach Gemsbokvlakte ist in einem sehr schlechten Zustand und beschert uns außer einer kostenlosen Massage nur ein paar Springböcke. Bei der Weiterfahrt Richtung Olifantsbad werden wir zwar auch durchgerüttelt, entdecken dafür aber neben Springböcken, einen Gabarhabicht, Sabotalerchen
und Impalas auch 2 Löwenboys im Gebüsch.
Wir entscheiden uns nicht mehr weiter zu fahren und bleiben bei den Löwen. Die Youngsters räkeln sich ein paar Mal und stehen kurz auf um sich dann aber gleich wieder hinzulegen. Gegen 18:10 Uhr machen wir uns auf den Rückweg. Dabei sehen wir u.a. noch Springböcke, Trauerdrongos, sowie bei einem Zwischenstopp in Kalkheuwel Waffenkiebitze, Nilgänse und eine Giraffe.
Pünktlich zum Sundowner sind wir zurück in Okaukuejo und machen es uns auf unserem Balkon gemütlich.
Am Wasserloch löschen Perlhühner und Zebras ihren Durst. Als sie sich vom Wasser entfernen, kommen 3 Löwen angelaufen und gehen zielstrebig zum Trinken ans Wasser.
Nachdem die Katzen ausgiebig getrunken haben, ziehen sie sich zurück. Als etwas später eine kleine Zebraherde ans Wasser kommt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Plötzlich kommt ein Löwe zurück und die Zebras geraten in Panik und rennen los. Ein jüngeres Tier springt dabei Richtung Zaun und verfängt sich in diesem. Vom Löwen ist zwar nichts mehr zu sehen, aber das Zebra hängt fest und zappelt wie wild. Wir können das Tier nicht leiden sehen und laufen Richtung Restaurant um nach einem Ranger zu fragen. Die Idee hatte vor uns schon Jemand und man sagt uns, dass Hilfe unterwegs wäre. Nach einer gefühlten Ewigkeit kann sich das Zebra selbst aus seiner misslichen Lage befreien und stillt erst einmal seinen Durst. Anschließend schwimmt es bis zur anderen Seite durchs Wasser. Kaum ist es wieder an Land, taucht der Löwe erneut auf und verfolgt das arme Tier bis beide aus unserem Gesichtsfeld verschwinden. Wer am Ende der Sieger ist, können wir zum Glück nicht sehen. Soviel Drama schreit nach einem Willi! Nachdem wieder Ruhe am Wasserloch eingekehrt ist, taucht später ein Nashorn auf. Wir haben für heute genug gesehen und machen uns bettfertig. Leider fällt das Duschen aus, denn aus dem Wasserhahn kommt nur ein Rinnsal. Später am Abend und in der Nacht kommen weitere Nashörner, Giraffen und Elefanten.
Teil 911. Nov. 2024
17.09.24 Etosha (Okaukuejo) Pünktlich zur Toröffnung um 6:50 Uhr starten wir zu einer Pirschfahrt.
Keine 20 Minuten später entdecken wir, als erstes Highlight des Tages, eine Spitzmaul-Mutter mit ihrem Nachwuchs. Weit und breit ist kein anderes Auto zu sehen und so warten wir ab, bis die Zwei langsam aus dem Gebüsch kommen und dann vor uns über die Pad laufen.
Während der Weiterfahrt auf der Gasebschleife und weiter via Gemsbokvlakte (nichts los) nach Olifantsbad sehen wir außerdem noch Riesentrappen, Zebras, Springböcke, Oryx, Giraffen, Siedelweber, Weißflügeltrappen, Grautokos,
Trauerdrongos, Steppenfalken, Singhabichte und Kudus. Bei Olifantsbad beobachten wir nicht nur Impalas, Perlhühner, Kapturteltauben, Red Hartebeester, Rotkopfamadinen, Lerchen, Namaflughühner, Kudus und Strauße, sondern auch, als 2tes Highlight des Tages, eine Wildkatze. Die Katze beobachtet ganz interessiert die Vögel am Wasserloch. Statt zu jagen löscht sie aber nur ihren Durst und zieht sich dann zurück.
Auf der Weiterfahrt nach Aus sehen wir Zebras und Steinböckchen, so wie am Wasserloch selbst nur ein paar Kudus.
So machen wir uns auf den Rückweg nach Olifantsbad. Die Wildkatze lässt sich leider nicht mehr blicken, aber mit Kudus, Impalas, Zebras und Warzis am Wasserloch wird es trotzdem nicht langweilig.
Fortsetzung folgt!
Teil 1011. Nov. 2024
17.09.24 Etosha (Okaukuejo) Fortsetzung Rund ums Wasserloch von Gemsbokvlakte, beobachten wir Zebras, Springböcke, Gnus, Oryx, Waffenkiebitze und Kapkrähen.
Wir schauen dem Treiben eine Zeit lang zu und machen uns dann langsam auf den Rückweg. Unterwegs entdecken wir Zirplerchen,
Erdhörnchen, Drosselschnäpper,
Maricoschnäpper, Elefanten, Steppenfalken und Springböcke. Nachdem wir ja bei unserer Tour im März Nebrownii immer nur verwaist vorgefunden haben, zeigt sich das Wasserloch endlich wieder in gewohnter Manier! Rund ums Wasserloch sind zahlreiche Springböcke, Strauße, einzelne Gemsböcke, Nilgänse und 4 „weiße Riesen“ versammelt.
Dann taucht auch noch ein Spitzmaul mit Kalb auf und vom Horizont nähert sich ein weiterer Elefantenbulle. Ich bin total happy, das ist wieder „mein Nebrownii“ wie ich es seit Jahren kenne und liebe! Wir warten bis die Hörner das Wasserloch verlassen und fahren dann nach Okaukuejo zurück. Gegen 13:30 Uhr sind wir wieder im Camp und fahren als erstes zur Tankstelle. Hier wird uns mitgeteilt, dass der Diesel knapp ist und wir deshalb nur 20 Liter bekommen. Die lassen wir natürlich gleich einfüllen und fahren dann zu unserem Chalet. Aus der geplanten Dusche wird nichts – wie schon gestern Abend kommt nur ein kleines Rinnsal aus dem Hahn. Nach einer kurzen Pause fahren wir nochmal zur Tankstelle und hoffen, dass wir doch noch etwas Diesel bekommen. Diesmal teilt man uns mit, dass der Vorrat nun komplett aufgebraucht ist und es auf unbestimmte Zeit hier kein Diesel mehr gibt. Nach dieser Hiobsbotschaft fassen wir den Entschluss zur Tankstelle außerhalb des Parks zu fahren. Doch vorher gehe ich noch schnell zur Rezeption und erkläre den Damen, dass bei uns kaum Wasser aus der Leitung kommt. Es gibt eine längere Diskussion, warum ich das erst jetzt melde. Letztendlich wird mir versichert, dass ein Monteur den Anschluss überprüft. Nachdem das geklärt ist, fahren wir Richtung Ausgang. Nach einem Zwischenstopp in Ombika mit Impalas, Springböcken und Strauße
verlassen wir den Park durch das Andersson Gate und fahren zur ca. 7 km entfernten Etosha Trading Post. Hier lassen wir unser Auto, sowie den Reservekanister volltanken und holen uns im Shop auch gleich noch belegte Sandwiches für heute Abend. Gegen 15:15 Uhr sind wir zurück in Ombika, wo mittlerweile auch ein paar Zebras am Wasser stehen.
Beim genaueren Hinsehen entdecken wir, dass es sich dabei nicht um die normalen Steppenzebras, sondern um Bergzebras handelt. Nachdem wir ihnen die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben, machen wir uns auf den Weg nach Okondeka. Wegen der schlechten Hauptpad entscheiden wir uns auch diesmal für die Fahrt via Leeubron. Während der Fahrt entdecken wir u.a. Springböcke, Trauerdrongos, Gabelracken, Maricoschnäpper, Giraffen,
Zirplerchen,
Siedelweber, einen Gabarhabicht,
Weißflügeltrappen, Erdhörnchen, Riesentrappen, Kronenkiebitze, Strauße und Gnus.
Fortsetzung folgt!
Teil 1112. Nov. 2024
17.09.24 Etosha (Okaukuejo) Fortsetzung Rund um Okondeka entdecken wir
Gnus, Strauße, Springböcke, Giraffen, Schakale, Kapkrähen, Schildraben und, nach längerer Suche, endlich auch 4 Löwen.
Diese liegen etwas entfernt links, oberhalb der Zufahrt. Hätte sich die eine Katze nicht im richtigen Moment bewegt, hätten wir sie vermutlich übersehen. Gegen 17:25 Uhr machen wir uns auf den Rückweg und sehen dabei Gnus,
Oryx,
Springböcke
und Steppenfalken.
Bevor wir zurück ins Camp fahren, schauen wir noch mal bei Nebrownii vorbei. Im Gegensatz zu heute Morgen halten sich die Sichtungen mit einer Giraffe, Schakal, Riesentrappen, Strauße und Nilgänse in Grenzen.
Fortsetzung folgt!
Teil 1213. Nov. 2024
17.09.24 Etosha (Okaukuejo) Fortsetzung Rechtzeitig vor Torschluss sind wir zurück in Okaukuejo
und bereiten alles für den Sundowner auf dem Balkon vor. Nachdem wir aber sehen, dass zwei Löwen zum Wasserloch kommen, nehmen wir unseren Gin Tonic und die Kameras und gehen zum Wasser.
Während es sich die Löwen etwas Abseits gemütlich machen, genießen Zwergtaucher, Nilgänse und Riesentrappe die Ruhe am Wasserloch. Lange währt diese allerdings nicht, denn bald schon erleben wir den Einmarsch einer Elefantenherde (30+).
Dann kommen nacheinander auch noch Giraffen, Hyänen und mehrere Spitzmäuler zum Wasser. Gegen 21 Uhr ist die Rushhour vorbei und wir machen es uns auf dem Balkon gemütlich. Aufs Duschen müssen wir auch heute verzichten, das Wasser reicht lediglich für eine Katzenwäsche. Auch in der Nacht lohnt sich immer wieder ein Blick aufs Wasserloch. Gegen 2 Uhr entdecke ich 3 badende Nashörner und eine Stunde später eine große Elefantenherde und Giraffen.
Teil 1314. Nov. 2024
18.09.24 Etosha (Okaukuejo – Mushara Lodge) Auch am Morgen hat sich an der Wassersituation nichts geändert und wir müssen uns wieder mit einer Katzenwäsche zufrieden geben. Nachdem wir den Vollmond am Wasserloch bewundert haben,
packen wir unsere Sachen ins Auto. Beim Auschecken beschwere ich mich nochmals über den schlechten Service im Camp. Es kann ja wohl nicht angehen, dass man 3 Tage lang kaum Wasser im Chalet hat. Die Dame entschuldigt sich und erklärt mir dann, dass das Problem nicht an unserem Chalet liegt, sondern die Wasserversorgung im ganzen Camp nicht richtig funktioniert. Angeblich wären dafür die Gleichen verantwortlich, die auch für die Versorgung mit Diesel zuständig sind. Um 6:50 Uhr sind wir startklar und machen uns, im Schein der aufgehenden Sonne, auf den Weg nach Nebrownii.
Während der Fahrt entdecken wir Giraffen,
Schakale,
Gnus, Springböcke, Riesentrappen und, etwas weiter weg von der Pad, 4 Löwen. Während andere Autos achtlos weiter fahren, bleiben wir stehen und warten ab was passiert. Plötzlich rennen die Katzen los und laufen direkt auf uns zu. Grund für die plötzliche Eile können wir nicht erkennen, denn weit und breit sind keine anderen Tiere zu sehen.
Direkt vor uns laufen sie über die Pad. Wir warten bis sie am Horizont verschwinden und fahren dann weiter nach Nebrownii, wo sich lediglich eine Riesentrappe und Nilgänse blicken lassen. Auf den Weg via Gemsbokvlakte (nichts los) nach Olifantsbad sehen wir Springböcke,
Strauße, Kapkrähen, Grautokos, Trauerdrongos, Zebras, eine Hyäne
und, ganz versteckt im Gebüsch, eine Spitzmaulmutter mit Kalb.
Fortsetzung folgt!
Teil 1415. Nov. 2024
18.09.24 Etosha (Okaukuejo – Mushara Lodge) Fortsetzung Bei Olifantsbad entdecken wir Red Hartebeester, Zebras, Kudus, Impalas und Nilgänse,
aber die Wildkatze lässt sich heute leider nicht blicken. Rund ums Wasserloch von Aus beobachten wir z.T. recht übermütige Zebras, Kudus und Impalas.
Während der Weiterfahrt nach Homob sehen wir Impalas, Zebras, Gelbschnabeltokos,
Doppelband-Rennvögel, Brillenwürger, Elefanten,
Sabotalerchen,
Giraffen, Schnurbärtchen, Akaziendrossel, Schwalbenschwanz-Bienenfresser, Kudus und Red Hartebeester, sowie rund ums Wasserloch Gnus, Oryx, Kapturteltauben und Fiscalwürger.
Fortsetzung folgt!
Teil 1516. Nov. 2024
18.09.24 Etosha (Okaukuejo – Mushara Lodge) Fortsetzung Weiter geht es via Sueda
nach Charitsaub. Kurz vor dem Abzweig zum Wasserloch entdecken wir einen Löwenboy.
Als er aufsteht keimt bei uns die Hoffnung auf, dass er zum Wasser läuft. Den Gefallen tut er uns allerdings nicht – er pieselt nur kurz und legt sich dann wieder hin. Auf die Falken bei Charitsaub ist Verlass – zumindest ein Rothalsfalke sitzt im Baum an der Zufahrt.
Am Wasserloch selbst ist nichts los. Ganz anders sieht es bei Salvadora aus. Neben Springböcken und Strauße, sorgen hier übermütige Zebras für Action.
Mit Springböcken, Impalas, Gnus und Maricoschnäpper
geht es weiter nach Rietfontein. Rund ums Wasserloch beobachten wir Elefanten, Zebras, Springböcke, Impalas, Red Hartebeester, Kudus, Waffenkiebitze und Blutschnabelweber, die in Scharen zum Wasser fliegen.
Fortsetzung folgt!
Teil 1617. Nov. 2024
18.09.24 Etosha (Okaukuejo – Mushara Lodge) Fortsetzung Nachdem wir gehört haben, dass es in Halali auch keinen Diesel gibt und die Wege rund ums Camp in einem schlechten Zustand sind, lassen wir Halali rechts liegen und fahren auf der Hauptpad an der Pfanne entlang nach Nuamses. Mit lediglich einem Steppenfalken und ein paar Springböcken halten sich die Sichtungen hier in Grenzen.
Unterwegs nach Okerfontein entdecken wir Riesentrappen, Steinböckchen, Kudus, Springböcke, Gnus, Weißscheitelwürger,
Rotschulter-Glanzstare,
Gelbschnabeltokos, Giraffen,
Gabelracken,
Elefanten,
Kapkrähen, Oryx,
Red Hartebeester, Zebras,
Doppelband-Rennvögel und ein Breitmaul.
Rund um Okerfontein beobachten wir Elefanten, Giraffen, Oryx, Zebras, Nilgänse, Springböcke und Gnus.
Fortsetzung folgt!
Teil 1718. Nov. 2024
18.09.24 Etosha (Okaukuejo – Mushara Lodge) Fortsetzung Auch bei der Weiterfahrt Richtung Kalkheuwel bestimmen Elefanten,
Giraffen, Gnus, Springböcke, Impalas sowie Sabotalerchen
das Bild. Für willkommene Abwechslung sorgt da ein Leopard! Leider ist er recht weit von der Pad entfernt und macht auch keine Anstalten näher zu kommen.
Die Pad nach Kalkheuwel ist in einem sehr schlechten Zustand. Silke hat alle Hände voll zu tun um den, z.T. recht tiefen Schlaglöchern auszuweichen. Am Wasserloch sehen wir nur ein paar Zebras, Impalas und Waffenkiebitze
und so machen wir uns bald schon auf den Weg nach Chudob. Unterwegs entdecken wir Steinböckchen, Gelbschnabel-Tokos, Singhabichte, Elefanten,
und Maricoschnäpper. Viel Wasser gibt es in Chudob zwar nicht, trotzdem haben sich hier, neben den ortsansässige Waffenkiebitzen und Negerrallen, auch Zebras, Kudus, Impalas, Perlhühner und Graukopfsperlinge eingefunden.
Die Zebras stehen teilweiße bis zum Bauch in der schlammigen Brühe. Mit Singhabicht, Trauerdrongos, Riesentrappen
und Giraffen
geht es weiter nach Koinachas, wo wir eine Löwin und mehrere Weißrückengeier entdecken.
Wir vermuten, dass sich hinter dem Schilf ein Riss und eventuell weitere Löwen befinden. Als sich die Löwin hinter das Schilf zurückzieht, fahren wir weiter nach Namutoni und bezahlen den Eintritt für die nächsten Tage. Ein kurzer Stopp an der Tankstelle bringt Gewissheit – auch hier gibt es kein Diesel.
Fortsetzung folgt!
Teil 1819. Nov. 2024
18.09.24 Etosha (Okaukuejo – Mushara Lodge) Fortsetzung Als nächstes fahren wir nach Klein Namutoni. Am Wasserloch spielen Giraffen und Waffenkiebitze heute nur eine Nebenrolle, Hauptakteure sind eindeutig die zahlreichen Mitglieder einer Elefantenherde.
Als die Elefanten das Wasserloch verlassen, machen auch wir uns auf den Weg zum Ausgang und entdecken dabei noch einen Kampfadler,
Steinböckchen
und Kudus. Gegen 18:15 Uhr verlassen wir den Park durch das Von Lindequist Gate.
In der Mushara Lodge werden wir herzlich begrüßt und nach einem Eistee zu unserem Chalet Nr. 10 gebracht. Zum Anlass unseres 15. Aufenthaltes (4x Outpost, 2x Villa & 9x Lodge) steht eine Flasche Weißwein für uns bereit und auf dem Bett liegt ein Geschenk.
Das größte Geschenk ist jedoch für uns erst einmal eine funktionierende Dusche! Anschließend gehen wir zum Sundowner an die Bar. Nach dem Abendessen nehmen wir noch einen Absacker zu uns und dann ruft auch schon bald der Bettzipfel.
Teil 1920. Nov. 2024
19.09.24: Etosha NP. (Mushara Lodge) Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Etosha. Gegen 7 Uhr sind wir am Von Lindequist Gate und starten von hier zu einer ausgedehnten Pirschfahrt. Bevor wir uns auf den Weg Richtung Andoni machen, statten wir erst Koinachas einen Besuch ab. Statt der erhofften Löwen entdecken wir am Wasserloch lediglich Negerrallen, Weißrückengeier, Schakale und Hyänen.
Da die „Putzkolonne“ noch nicht mit ihrer Arbeit begonnen hat, vermuten wir, dass die Löwen hinter dem Schilf liegen und ihren Riss bewachen. Nachdem wir den sich im Wasser spiegelnden Hyänen und Schakalen genug Aufmerksamkeit geschenkt haben, machen wir uns auf den Weg Richtung Andoni. Natürlich wollen wir dabei auch den auf dem Weg liegenden Wasserlöchern einen Besuch abstatten. Die Fahrt nach Klein Okevi verläuft mit der Sichtung von ein paar Giraffen und Gnus zuerst recht unspektakulär. Das ändert sich jedoch schlagartig, nachdem wir im dichten Gebüsch eine „katzenartige“ Bewegung wahrgenommen haben. Ein Blick durchs Fernglas beschert uns die erste Katzensichtung des Tages! Zum Glück ist weit und breit kein anderes Auto in Sicht und so kann Silke das Auto in eine bessere Position bringen. Zwar versperren immer noch Äste die optimale Sicht, aber zumindest kann man erkennen, dass sich dort eine Gepardin mit ihrem Jungen einen Springbock schmecken lässt
In der Hoffnung, dass die Katzen vielleicht hinter dem Busch vorkommen, bleiben wir vor Ort. Wie so oft, zahlt sich unser Durchhaltevermögen aus - nach über 90 Minuten Wartezeit steht die Mutter auf und läuft dicht an uns vorbei.
Ein paar Minuten später sprintet dann auch der Youngster hinterher und scheucht dabei ein paar Springböcke auf.
Wir warten noch solange, bis wir die Beiden nicht mehr sehen und setzen dann unsere Fahrt nach Klein Okevi fort. Am Wasserloch beobachten wir Giraffen, Kudus, Kapturteltauben und Namaflughühner.
Fortsetzung folgt!
Teil 2021. Nov. 2024
19.09.24: Etosha NP. (Mushara Lodge) Fortsetzung Rund ums Wasserloch von Groot Okevi sind Kudus, Oryx, Springböcke und Namaflughühner versammelt.
Nachdem Kudus und Gemsböcke ihren Durst gelöscht haben, kommt eine Riesentrappe zum Wasser.
Bei der Weiterfahrt entdecken wir Perlhühner, Impalas, Senegaltauben und, kurz vor Tsumcor, mindestens 5 schlafende Löwen.
Die Katzen machen nicht den Eindruck, dass sie sich in der nächsten Zeit fortbewegen würden und so fahren wir weiter nach Tsumcor. Am Wasserloch herrscht mit einer Elefantenherde, Kudus, Oryx, Giraffen, Waffenkiebitze, Kapturteltauben, Blutschnabelweber, Graukopfsperlinge, Glanzstare und Rotschnabel-Tokos schon viel Betrieb.
Nach und nach kommen noch weitere Elefanten und Zebras dazu. Bevor wir uns endgültig auf den Weg nach Andoni machen, schauen wir noch mal kurz bei den Löwen vorbei. Die Katzen liegen nun etwas anders da und so kann man sehen, dass es sich um 4 Erwachsene und mindestens 2 Jungtiere handelt.
Nachdem erst ein Youngster und dann auch noch eine der Löwinnen aufstehen, keimt Hoffnung auf, dass die Tiere nun ausgeschlafen haben. Aber nachdem die Zwei gepieselt haben, schlummern auch sie bald schon wieder.