madinThemenstarter66 Beiträge · seit 201903. Okt. 2024 · #1Hallo zusammen,
sobald eine namibische Straße eine Bezeichnung B/C/D XXXX hat, kann davon ausgegangen werden,
dass zum Befahren kein Allrad notwendig ist?
Danke und viele Grüße
Madin
madinThemenstarter66 Beiträge · seit 201903. Okt. 2024 · #2in der Trockenzeit im Juni.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200603. Okt. 2024 · #3sobald eine namibische Straße eine Bezeichnung B/C/D XXXX hat, kann davon ausgegangen werden,
dass zum Befahren kein Allrad notwendig ist?
https://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fensystem_in_Namibia(Du brauchst für 95 Prozent der namibischen Straßen keinen Allrad; meist ist dieser nur off-road nötig; ein SUV ist aber insgesamt angenehm)
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
HeiVi605 Beiträge · seit 201204. Okt. 2024 · #4...und ein VW Polo oder ähnliches ist für namibische Strassen nicht das geeignete Fahrzeug. Wer mit so einem Auto tagelang auf Schotterpisten unterwegs ist, braucht sich über Reifenplatzer nicht wundern, die Reifen sind viel weniger stabil gebaut als die für Bakkies, die Räder sind kleiner und werden durch Wellblech deutlich stärker strapaziert.
Gruß, HeiVi
RB224 Beiträge · seit 201304. Okt. 2024 · #5Zur ursprünglichen Frage:
Leider kannst du nicht automatisch darauf schließen.
Gegenbeispiel: die D-Pisten um den Khaudum NP sind Tiefsandpisten
Ad Rian229 Beiträge · seit 202204. Okt. 2024 · #6Und für die C38 von Okaukuejo nach Halali brauchst du eigentlich ein Luftkissenfahrzeug.
Selbst die Fahrer der kommerziellen Safaris beschweren sich über Schäden an ihren Fahrzeugen durch übelstes Wellblech.
Für mich ein Grund, nicht mehr in den zentralen Etosha zu fahren.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200604. Okt. 2024 · #7Und für die C38 von Okaukuejo nach Halali brauchst du eigentlich ein Luftkissenfahrzeug.
Selbst die Fahrer der kommerziellen Safaris beschweren sich über Schäden an ihren Fahrzeugen durch übelstes Wellblech.
Für mich ein Grund, nicht mehr in den zentralen Etosha zu fahren.
Jüngsten Berichten hier im Forum nach, sind die Straßen ok.
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boris1'816 Beiträge · seit 200804. Okt. 2024 · #8Hallo,
ich war bis vor 2 Tagen in Etosha.
Okaukuejo bis m‘Bari gut zu fahren (weiter war ich nicht), die Wasserlöcher um Okaukuejo schlimm, insbesondere Gemsbokvlakte Richtung Newbrowni, und ab da die Hauptstraße bis kurz vor Namutoni ganz übles Wellblech. Um Namutoni rum gut, außer wie immer Kalkeuvel.
Die Gästefarm, in der wir waren, hat wegen des Straßenzustands Absagen bekommen.
Okaukuejo bis Namutoni soll angeblich geteert werden, ich fürchte, sie lassen den Gravel einfach weiter vor sich hin gammeln.
Gruß aus Namibia
Boris
Tembo.Simba 125 Beiträge · seit 201304. Okt. 2024 · #9Bin der Meinung, da wir in Namibia sind und mit einem entsprechendem Fahrzeug (4x4 etc.) sind die Strassen sehr ok. In Angola und Kongo würde man sich freuen über so gute Strassen.
Ad Rian229 Beiträge · seit 202204. Okt. 2024 · #10Ich war letzte Woche für 4 Tage im Etosha.
Galton-Gate rein, Okaukuejo, Halali, Namutoni.
Wie bereits geschrieben: Straße zwischen Okaukuejo und Halali ist katastrophal, danach bis etwa halbe Strecke bis Namutoni ebenfalls. Wie Boris kann ich aber deutlich besseren Zustand um Namutoni herum bestätigen.
Auf der Strecke sieht man abgefallene Fahrzeugteile aus Kunststoff sowie vereinzelt größere Schrauben und Bolzen. In den Camps fluchende Fahrer/innen über lockere Dachzelte, gebrochene Rahmen von Kühlschrank- und Küchenauszügen und weitere Unannehmlichkeiten.
Traurig, dass NWR das nicht hinbekommt.
ThF241 Beiträge · seit 201604. Okt. 2024 · #11travelNAMIBIA schrieb:Und für die C38 von Okaukuejo nach Halali brauchst du eigentlich ein Luftkissenfahrzeug.
Selbst die Fahrer der kommerziellen Safaris beschweren sich über Schäden an ihren Fahrzeugen durch übelstes Wellblech.
Für mich ein Grund, nicht mehr in den zentralen Etosha zu fahren.
Jüngsten Berichten hier im Forum nach, sind die Straßen ok.
Wir waren Mitte September in Etosha. Teile unserer Reisegruppe waren das erste Mal in Afrika und haben die Straßenverhältnisse in Etosha als das absolute Lowlight der gesamten Reise empfunden. Der Weg von Okaukuejo nach Halali ist wirklich nicht schön. Auch schon auf der Strecke Dolomite/Okaukuejo ist der Weg streckenweise sehr unschön. Das ständige Wellblech geht einem schon auf die Nerven. Wir hatten zwei Fortuner. Dagegen wurde die Fahrt durch Moremi nach Xakanaxa über die Route 1st, 2nd, 3rd und 4th (alte) Bridge mit denselben Autos als spannendes und unterhaltsames Abenteuer empfunden.
Wir mögen Etosha sehr gerne und finden es schade, dass die Straßenverhältnisse verhindert haben, dass der Funke bei unseren "Neulingen" nicht übergesprungen ist.
Viele Grüße
Thomas
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pollux1'675 Beiträge · seit 200704. Okt. 2024 · #12Es ist Anfang Oktober. Wahrscheinlich haben die Besuchermassen der letzten drei Monate ihre Spuren hintetrlassen. Da kann eine gute Piste schnell kaputt sein. Vor allem wenn dann noch mit falschem (zu hohem) Reifendruck gefahren wird.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
R5R51592 Beiträge · seit 202404. Okt. 2024 · #13Hi pollux,
nee, nee. Das hat nix mit Massen der letzten 3 Monate zu tun. 2020/21/22/23/24 jeweils Februar, es hat sich nichts getan. Es ist ein Dauerzustand. Ab und an mal ein kleines Stück gemacht. Diesen Februar war ich 7 Tage im Etosha. Wegen Spezial Offer länger geblieben. Aber jetzt ist endgültig Schluss mit Etosha. Diese grottenschlechten Straßen (wie nun erneut beschrieben) tue ich mir und meinem Auto nicht wieder an.
VG
pollux1'675 Beiträge · seit 200704. Okt. 2024 · #14Will das jetzt nicht raussuchen, aber es gab doch auf jeden Fall nach 2020 hier Beiträge, dass sogar mit Privatinitiative Grader aktiviert wurden. Und die Strecke Okaukuejo-Dolomite wurde in den letzten 2(?) Jahren auf jeden Fall neu gemacht. Ändert nichts daran, dass ich auch schon über übles Wellblech im Park geschimpft habe, aber nur ein Dauerzustand ist es nicht. Es wird zu schnell wieder schlecht. Vermutlich müsste der ganze Untergrund neu gemacht werden.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200604. Okt. 2024 · #15Es wird zu schnell wieder schlecht.
so ist es. Die Straßen waren ursprünglich für 50 Fahrzeuge am Tag errichtet worden, nicht das zigfache. Da hilft nur ein kompletter Neuaufbau, so wie z.B. zwischen Okaukuejo und Dolomiten bereits geschehen.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Achim G.294 Beiträge · seit 200704. Okt. 2024 · #16pollux schrieb: (...) Es wird zu schnell wieder schlecht. Vermutlich müsste der ganze Untergrund neu gemacht werden.
Nein, das ist nicht die Ursache. Die Tragfähigkeit scheint mir -bis auf einigen Stellen am Fahrbahnrand- durchaus gegeben. Wir ich schon an anderer Stelle anmerkte, sind für das "Wellblech" andere Ursachen verantwortlich.
Der Schwerverkehr (Busse, Versorgungsfahrzeuge...), das Wetter (Regen), denn alles wird matschig und "noch mehr zu "Brei" gefahren" und auch die Anzahl der Besucherfahrzeuge.
Da hilft es auch nichts, mit viel "TamTam" und schönen Pressebildchen einen neuen Grader vorzustellen (völlig wurscht ob von privat oder nicht) und dann zu meinen, alles wird besser.
Ich schreibe es gerne noch mal: Wenn man anfängt -Stück für Stück- zu asphaltieren (ja, es dauert wohl Jahrzehnte), dabei auch auf eine korrekte Entwässerung achtet (ja, das kostet alles viel Geld...ich weiß 🙁 ), dann tritt auch wirklich eine Verbesserung auf.
Mit einem korrekten Ausbau meine ich nicht, den -na, sagen wir mal "Husch-husch-Pfusch-Ausbau- von Sesriem zum 4x4 Parkplatz 🤩
Ich fahre für meinen Teil lieber sanft mit (z.B. 40km/h) dort entlang und lasse entspannt den Blick schweifen, als das die das Gerappele über mich ergehen lasse und immer versucht bin mit 120 (Spaß) darüber zu fliegen... 😄
Bis dahin lese ich gespannt hier immer mit, ob sich da etwas tut.
😕
TAtacitus1'125 Beiträge · seit 202204. Okt. 2024 · #17Man muss die Straßen in der Regel mit den Materialien bauen, die vor Ort verfügbar sind.
Ein hier nie angesprochener Aspekt ist, dass der „Schotter“ in Etoscha und vielerorts im südlichen Afrika Calcret(e) ist. Das ist ein Konglomerat mit einer großen Bandbreite an Zusammensetzungen, Körnungen und Härten. Ich bin kein Fachmann, kann mir aber leicht vorstellen, dass örtliche Calcrete nicht die Belastbarkeit und Verschleißeigenschaften von Hartgesteinen haben. Sie haben auch nicht die Kantigkeit die nötig ist, dass sich die Körner beim Verdichten ineinander verkrallen.
PS: Auch das Deckmaterial muss geeignet sein.
Vielleicht meldet sich ein Fachmann ……… wäre interessant
pollux1'675 Beiträge · seit 200704. Okt. 2024 · #18Ich habe bisher nur Calcrete gesehen als Material, auch in Südafrika. Und ja, das ist kein Hartgestein. Wird aufgebracht, grob gewalzt gewässsert und dann final geglättet/gewalzt. Das hält schon einige Zeit. Das Problem in Etosha und Sossusvlei-Walvis Bay ist halt, wenn man nur hobelt bringt das gar nichts. Und wenn man mal 20 km an Calcrete-Haufen vorbeigefahren ist, weiß man, was das für ein Aufwand ist. Letztlich ist es wahrscheinlich besser, so viel befahrene Strecken zu teeren, bei allem Für und Wider.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
TAtacitus1'125 Beiträge · seit 202204. Okt. 2024 · #19Guten Abend pollux, ich sehe das meiste genauso, wie von dir beschrieben.
Aber der Calcrete in A ist eben nicht gleich der Calcrete in B oder C....
Ich denke, dass es da große Unterschiede geben kann.
Daher meine Frage an Auskenner. Sonst hätte ich mich nicht gemeldet
PS: wo "Hartgestein" verfügbar ist, wird das auch verwendet.
Achim G.294 Beiträge · seit 200704. Okt. 2024 · #20tacitus schrieb:
Vielleicht meldet sich ein Fachmann ……… wäre interessant
Magst mir nicht glauben?