Fernreise vs. Klimaschutz

141 Antworten · 7'659 Aufrufe · gestartet 23. Aug. 2024 von Maecs
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Themenstarter572 Beiträge · seit 201323. Aug. 2024 · #1
Guten Morgen,

nachdem es ja an der einen oder anderen Stelle schon mal angesprochen wurde, will ich hier mal eine Diskussion zum Thema Klimaschutz vs. Fernreisen anzetteln und hoffe dabei auf sachliche Beiträge!

Es steht ja außer Frage, dass Fernreisen, insbesondere die Flüge erhebliche Auswirkungen auf das Klima haben, um die 10% der weltweiten CO2-Emmissionen sollten durch den Tourismus verursacht werden, die Fernreisen haben dabei einen großen Anteil. Der "typische" Namibiaurlauber fährt dann noch tausende Kilometer mit einem großen Geländewagen durchs Land, was weitere Emmissionen verursacht. Wir Namibiafreunde sind also alles andere als umweltbewußt, ich glaube auch nicht, dass wir das durch besonders klimafreundliches Verhalten zuhause ausgleichen können.

Ich persönlich bin mir dessen sehr bewußt, werde aber mein Reiseverhalten nicht ändern. Ich persönlich glaube, dass der Klimawandel nicht zu ändern ist, schon gar nicht durch das deutsche Gestrampel momentan. Die globale Klimaerwärmung könnte, wenn alle mithelfen (global), bestenfalls etwas verlangsamt werden. Das aber wird nicht geschehen.

Wie seht Ihr das?


LG Marcus
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2024
1'096 Beiträge · seit 200923. Aug. 2024 · #2
Morgen Marcus,

das Thema eskaliert in 3,2,1…
Wenn ich mein bisheriges Leben Revue passieren lasse, ist das allerwichtigste, das mein Vater mir vermittelt und beigebracht hat, quasi die Essenz von allem, der folgende Satz:
„Egal was passiert, tue nur Dinge in deinem Leben wonach du noch in den Spiegel schauen kannst.“
Selbstverständlich habe ich das nicht immer getan und ebenso selbstverständlich hat die Lernkurve erst in meiner zweiten Lebenshälfte stark zugelegt aber ich behaupte, dass ich das Prinzip seit ca 20-25 Jahren zu 100% umsetze.
Ich bin damit mit mir im Reinen und kann mir und anderen Menschen tief in die Augen schauen ohne dabei Probleme zu bekommen. Interessanterweise ist das oftmals eher konträr zur sogenannten „man“-Meinung.

Liebe Grüsse
Guido

PS: ein Hilux mit 2,4 L Motor ist KEIN „grosser Geländewagen“ 😄

PPS: Um deine Frage noch zu beantworten: Wenn ich mir nicht mehr in die Augen schauen kann, sofern ich Fernreisen buche, dann unterlasse ich das. Wenn ich meine, dass ein EFH für Zwei Personen nicht zu verantworten ist, dann ziehe ich in eine kleine Wohnung und wenn ich der Meinung bin, dass Auto fahren unverantwortlich ist, dann kaufe ich mir ein Lastenfahrrad.

Etwas zu tun, nur weil „die Gesellschaft“ oder „*die Politik“ das verlangt, kommt für mich zu keiner Zeit in Frage.
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2024
Themenstarter572 Beiträge · seit 201323. Aug. 2024 · #3
Seyko schrieb:Morgen Marcus,

das Thema eskaliert in 3,2,1…

PS: ein Hilux mit 2,4 L Motor ist KEIN „grosser Geländewagen“ 😄

Hallo,

es soll ja grad nicht eskalieren sondern schön ruhig und sachlich bleiebn, das hoffe ich zumindest!

Ja, der Hilux, für einen durchschnittlichen VW-Golf-Fahrer ist er schon groß.

LG
6'369 Beiträge · seit 201123. Aug. 2024 · #4
Hoi zämä

Da sprichst Du schon ein Problem an über das ich mir auch so meine Gedanken machen, schon von Berufes als Inhaber eines Planungsbüros im Bereich Heizung-Lüftung-Sanitär mit Schwerpunkt Alternativenergie wegen.
Und ja, ich machs mir natürlich einfach mit der Behauptung dass durch meine berufliche Tätigkeit wohl deutlich mehr CO2-Aequivalente eingespart wurden als ich in meinem Leben trotz Fernreisen und viel Auto fahren je auslösen werde.
Denn auch wenn diese Aussage stimmt könnte ich natürlich mehr einsparen wenn ich auf die Fernreisen und die unnötigen Cabrio-Ausfahrten verzichten würde.
Aber irgendwo muss ich auch mal sagen dass auch andere mal etwas mehr dazu beitragen könnten, indem sie zum Beispiel mal ein Auto nicht nur 1-10 Jahre, sondern bis zum Ende des Autolebens fahren würden...
Meine drei Autos, von denen immer nur eines bewegt wird, sind zum Beispiel 11 (Diesel-PickUp), 23 (Benzin-Cabrio, 90% der km) und 40 (Benzin-Sportcoupe) Jahre alt. Wobei letzterer noch auf die Restaurierung wartet.
Klar sind die Abgase nicht wirklich Konkurrenz zur Alpenluft, aber auch nicht viel schlechter als bei aktuelleren Autos. Und wenn man die Grauenergie mitrechnet müsste jedes meiner Autos noch Millionen Kilometer fahren um schlechter als ein Neuwagen zu sein.
Fazit für mich: Ich reise trotzdem auch Fern, denn ich mach schon einiges und sehe nicht ein warum ich mich noch mehr einschränken sollte.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
212 Beiträge · seit 201923. Aug. 2024 · #5
Alpen ohne Gipfelgletscher: Als der „Eismann“ Ötzi seine Wanderung durch die Alpen antrat, gab es dort weniger Eis und Gletscher als heute. Denn bis vor 5.900 Jahren waren die Gipfel der Ostalpen eisfrei, wie nun Eisbohrkern-Analysen nahelegen.18.12.2020

Haben die Neanderthaler soviel CO2 durch ihre Höhlenfeuer erzeugt, daß das Klima sich damals menschengemacht so stark erwärmte und erst durch den Rückgang der Nutzung von Feuerstellen zur Zeit der Römer und im Mittelalter kühlte sich die Erde wieder genug ab, daß Gletscher enstanden?
Vielleicht ist das menschengemachte Klimacomputerprogramm das IPCC nutzt aber auch fehlerhaft?
Das CO2 ist zweifellos unheimlich praktisch, um nun auch Luft zu besteuern und uns immer weiter in die Tasche zu greifen und um eine politische Agenda durchzudrücken, von der immer weniger der Bevölkerung noch überzeugt sind.
Zuhause fahre ich VW T4 Bj 1999, immer noch rostfrei, erst 170000km auf der Uhr, wird nochmal 25 Jahre halten und ist mit 7 bis 8l je nach Höhenprofil der Strecke auch recht sparsam im Dieselverbrauch. Er läuft natürlich auch mit HVO100, aber die deutschen Politiker verhindern bisher den großflächigen Verkauf (während Italien, Benelux, Finnland und Schweden es schon flächendeckend anbieten). Warum wird HVO100 eigentlich voll besteuert, es ist doch recyceltes hydriertes Pflanzenöl???? Ach ja, es geht doch wohl nur darum, uns möglichst tief in die Tasche zu greifen, um das Geld dann woanders aus dem Fenster zu werfen.
Mein Land Cruiser in Namibia ist zudem ein Flucht Fahrzeug 🙂 und somit quasi lebensnotwendig.
Solange die Asiaten (und Südamerikaner und Afrikaner) weiterhin massiv Plastik in die Ozeane spülen und die Chinsesen in einem Jahr so viel mehr CO2 produzieren wie Deutschland in 10 Jahren einspart bringt das alles nichts. Wir ruinieren derzeit nur den Lebensstandart, den wir in Deutschland und Europa lange und mühsam aufgebaut haben (Schweiz wieder mal ausgenommen, da steigt der Lebensstandart weiter, aber die haben halt auch eine direkte Demokratie und wenn man es genauer betrachtet, wie das zB bei der Wahl der Kommissionspräsidentin in Brüssel läuft, die einzige echte Demokratie noch).
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2024
6'369 Beiträge · seit 201123. Aug. 2024 · #6
Hoi zämä
RD03joe schrieb:Alpen ohne Gipfelgletscher: Als der „Eismann“ Ötzi seine Wanderung durch die Alpen antrat, gab es dort weniger Eis und Gletscher als heute. Denn bis vor 5.900 Jahren waren die Gipfel der Ostalpen eisfrei, wie nun Eisbohrkern-Analysen nahelegen.18.12.2020
Genau, Klimawandel gabs schon immer!
Das bestreitet auch kein ernsthafter Wissenschaftler. Zumindest 99,9% derer nicht, der allfällige Rest ist halt lauter und wird dadurch mehr zitiert als die leiseren 99,9%.
Und die 99,9% sagen das was man bei uns sogar mit eigenen Augen sehen kann: Das Klima wandelt sich sehr schnell!
Und die Messdaten zeigens klar auf: Schneller als je zuvor seit Europa vom Homo Sapiens heimgesucht wurde.
Die sehr schnelle Erwärmung seh ich ja sogar schon bei den Heizenergieverbräuchen der von mir geplanten Anlagen...In den 90ern wars schon zu bemerken, aber seither ists rapide schneller wärmer geworden.
RD03joe schrieb:Haben die Neanderthaler soviel CO2 durch ihre Höhlenfeuer erzeugt, daß das Klima sich damals menschengemacht so stark erwärmte und erst durch den Rückgang der Nutzung von Feuerstellen zur Zeit der Römer und im Mittelalter kühlte sich die Erde wieder genug ab, daß Gletscher enstanden?
Na ja, wenn die Ostalpengipfel vor 5900 Jahren eisfrei waren und vor etwa 3200-3300 Jahren ein Mordopfer an einem Ostalpenpass zur Gletschermumie wurde dann zeigt das dass die Gletscher sich innert rund 1500 Jahren gebildet haben, denn sonst wäre Özi ja verwest.
1500 Jahre, jedes Jahr um z.B. 0,005 °C kühler sind 7,5°C...ich meine das reicht locker um die Vergletscherung zu erklären!
Und sogar dies wäre langsam im Vergleich zu dem was ich schon aus den Verbrauchsunterschieden heraus berechnen kann...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2024
80 Beiträge · seit 201323. Aug. 2024 · #7
Eines vorweg:
Solange den Grünen u.a. sagenhaft Umweltbewussten nicht aufzufallen scheint, dass Waffen sowohl in der Herstellung als auch in der Nutzung brutalstmöglich viel fossile Energie benötigen - Panzer z.B. 500-700 l Sprit auf 100 km -, und solange sie nicht wenigstens aus Umweltgründen zum Schluss gelangen Frieden zu suchen statt Krieg zu unterstützen - solange können mir diese Leute samt ihren Parolen im Mondschein begegnen.

Dann eine Anekdote:
Zu Coronazeiten waren wir mit unserem Defender ca. 1 Monat in Island. Dort trafen wir auf ein junges Paar, das ja so umweltbewusst war: er arbeitete sogar für ein Projekt, durch das Dieselbusse gegen Elektrobusse ausgetauscht werden sollten.
Unsere Reise mit Fähre und eigenem Geländewagen scheint sie befremdet zu haben. Sie würden sowas nicht wollen.
Stattdessen sind sie mal eben für einen Kurzurlaub von einer Woche nach Island geflogen. 🤪

Aus einem Reiseblog ein Text, der mir sehr gefallen hat:
Während unserer Abwesenheit [Afrika-Umrundung] hat ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt in Deutschland knapp 5.000 Liter Heizöl für Heizung und Warmwasserbereitung verbrannt und zusätzlich mehr als 10.000 Kilowattstunden Strom verbraucht, was weiteren 1.000 Litern Heizöl entspricht. Der Durchschnittsdeutsche verbraucht 127 Liter Trinkwasser pro Tag, davon spült er allein 34 Liter die Toilette hinunter, während wir häufig Plumpsklos benutzt und uns zum Waschen zu zweit mit einem Eimer Wasser begnügt haben. Er isst Lebensmittel, die um den halben Globus transportiert wurden, bevor sie schließlich, aufwändig verpackt, beim Lebensmitteldiscounter landen - so produziert er jede Menge Müll, ganz zu schweigen vom Aufwand an Energie und Ressourcen -, während wir fast ausschließlich von Produkten gelebt haben, die ohne chemische Spritz- oder Düngemittel produziert wurden und diese direkt vom Erzeuger gekauft, und so mancher Familie zu einem kleinen Einkommen verholfen haben. Natürlich ist der Durchschnittsdeutsche während unserer Reise außerdem mehr als 50.000 Kilometer Auto gefahren.
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2024
387 Beiträge · seit 202123. Aug. 2024 · #8
Mal vorweg: ich würde von Eltern und Großeltern erwarten, dass sie ihren Kindern und Enkeln und deren Nachkommen eine nachhaltig, dh dauerhaft bewohnbare Erde gönnen.

Sollte der Klimawandel tatsächlich menschenbeeinflusst sein, und spielt der ständig steigende CO2-Anteil in unserer Athmosphäre tatsächlich die alles herausragende Rolle beim Klimawandel, so sind Massnahmen gegen den weiteren CO2-Anstieg sinnvoll und notwendig. Weltweit steigen die gesamten CO2-Emissionen weiter, die der Industrienationen wie EU-Staaten, USA und Japan sinken zum Referenzjahr 1990 (Deutschland derzeit -35%). Die Industrienationen haben incl. China und Russland den größten pro Kopf Verbrauch der Welt. Das Ziel zumindest der EU ist ein Rückgang auf Netto 0 bis 2045 - das ist ein sinnvolles Ziel im Hinblick auf die Nachhaltigkeit. Es wäre daher nicht sinnvoll, den Anteil Deutschlands am Welt-Ausstoß (ca. 1,8%) klein zu reden und daraus zu schliessen, das Ziel aufzugeben und zB China (ca. 33%) zu bitten, dass es sich doch bitte mehr anstrengen möge. Die Chinesen müssen sich anstrengen, und ebenso müssen es die Deutschen tun sowie auch die Namibier (0,01%). Wenn ich es richtig verstehe, besteht hierbei eine gewisse Dringlichkeit, denn der zeitliche Bremsweg ist sehr lang und vorher könnten evtl. sog. Kipppunkte erreicht werden.

Da es keine Weltpolizei gibt, sind CO2-Reduktionsziele von souveränen Staaten nichts weiter als freiwillige Selbstbeschränkungen bzw. Selbstverpflichtungen, möglicherweise als gegenseitige Zusicherungen innerhalb der Staatengescheinschaft zu verstehen. Ich bezweifle, dass freiwillige Selbstbeschränkungen des einzelnen Verbrauchers zur Zielerreichung seines Staates führen wird. Daher bedarf es Gesetze, die den Einzelnen binden und verpflichten. Ich halte Preismechanismen, die den CO2-Ausstoss verteuern sollen, zwar nicht für unwirksam, jedoch teilweise für zu langsam und für ungerecht - soll sich der reiche Vorruheständler durch den Kauf eines teuren Flugticket die Berechtigung zur Fernreise erkaufen können, während die doppelt verdienende Krankenschwester/Krankenpfleger-Familie das finanziell nicht kann? Natürlich gab es bisher auch schon diese Ungleichheit des Sich-Leistenkönnens. Wenn jetzt aber das Kriterium des CO2-Einsparens hinzu kommt, sollte nicht der reiche Vorruheständler ebenso verpflichtet werden? Oder soll er sich freikaufen dürfen? Was bedeutet Gerechtigkeit in diesem Zusammenhang?

Ich persönlich kann mir (noch) Afrika-Urlaube finanziell leisten. Ich finde diese Urlaube erfüllend und würde diese Urlaube machen, so lange Fernreisen nicht verboten werden. Damit bin ich als Hedonist Teil des Nicht-Loslassen-Könnens von schlechtem Verhalten (im Hinblick auf die Klimaziele) und wähne mich in diesem Forum in bester Gesellschaft. Allerdings: ich halte ein Verbot von nicht-notwendigen Flügen durchaus für erwägenswert in Hinblick auf unsere Klimaziele, und würde nicht dagegen protestieren, wenn es mal so kommen sollte, denn ich gönne unserer Jugend eine sichere Zukunft. Und dabei könnte mir die Zukunft ab 2050 eigentlich egal sein, denn ich habe keine Kinder.

Eltern und Großeltern sollten sich fragen, wie egoistisch sie sich verhalten möchten.
1'127 Beiträge · seit 202223. Aug. 2024 · #9
Guten Abend
https://www.youtube.com/watch?v=WvJDvW4x9yY
Dein Beitrag zeigt bestens auf, dass „Fernreisen“ für die Protagonisten seeeeehr Unterschiedliches bedeutet. Die Palette reicht von ein- oder sogar mehrmals pro Jahr zum Grillen nach „Afrika“ zu jetten, um dann am Pool und beim „Dinner“ in der Lodge das Hüftgold zu mehren (womit niemand von den bisher Beitragenden angesprochen ist)….. bis zu dem, was im zitierten Blog beschrieben ist. Das sind unterschiedliche Reisewelten: Fernreisen ist nicht gleich Fernreisen, also unterscheiden sich auch die Ressourcenverbräuche der Reisemodelle, von denen CO2 nur EIN Aspekt ist.
Grüße
PS. Und wenn die zitierte Afrikaumrundung nicht mehrere Jahre gedauert hat, sind die genannten Energieverbrauchszahlen unterirdisch schlecht.
PPS. Der Ressourcenverbrauch beim Reisen (oder irgendwas irgendeinem anderem Vergnügungskonsum) entsteht, trotz der o. a. Unterschiede im Reisestil, nicht erst beim Reisen selber sondern bereits bis dorthin, dass man sich das Reisen leisten kann.

Obig sind keine Gegenargumente gegen Fernreisen sondern nur ein Versuch zur Objektivierung, worüber eigentlich geredet werden soll
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2024
593 Beiträge · seit 202423. Aug. 2024 · #10
Hallo,
Solange ich solche Artikel lese, bin ich vollkommen frei von irgendeiner "Scham" und werde mein Leben so weiter führen wie bisher. Ich werde reisen, Auto fahren und alles das machen, was derzeit gesellschaftlich geächtet wird.
VG
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Starbucks-Chef-fliegt-kuenftig-mit-Privatjet-zur-Arbeit-article25177210.html

PS. Ich habe aber auch nichts dagegen, wenn sich jemand mit seinem Lastenrad abstrampelt und sich hoch verschuldet, um sein Dasein dem Klima zu untetwerfen.
Jeder wie er mag.
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2024
388 Beiträge · seit 201723. Aug. 2024 · #11
Der menschengemachte Klimawandel ist ein Fakt.
Dass sich das Klima immer geändert hat, ist da kein Argument dagegen. Natürlich gab es auch früher heißere Perioden. In den letzten 200 000 - 300 000 Jahren, die es den modernen Menschen gibt, war es oft kälter der wärmer. Aber erst seit 10 000 Jahren ist das Klima angenehm und vor allem stabil, so dass Landwirtschaft und Zivilisation möglich sind. Hauptproblem ist nicht, dass es ein bisschen wärmer wird, sondern viel instabiler. Ernten, Ortschaften etc werden zerstört. Und zudem gehen wir eher auf 5C als auf 1,5C Erwärmung zu. Fast alle Massenaussterben der Vergangenheit waren mit einer Temperaturveränderung von 5 Grad einhergegangen.

Deshalb auf Fernreisen zu verzichten, bringt aber nichts. Wie zahlreiche Beiträge selbst in diesem Forum zeigen: Viele tun einfach so, als würden sie es besser wissen, als die Wissenschaftler. Erfreulicher Weise wissen diese Leute genau das, was ihnen am besten in den Kram passt. (Und behaupten dann noch, den Wissenschatlern würden "aus ideologischen Gründen" die Untergangszenarien in den Kram passen, obwohl die nun wirklich niemanden helfen).

Die Aussage, es "muss" sich was ändern, ist auch falsch. Es muss gar nichts. Frag die Dinos!

Aber es änder sich was, vor allem Dank zahlreicher Wissenschaftler und Igenieure, die an besseren Techniken arbeiten: Wind, Solar etc etc, gab es früher kaum oder nicht. Irgendwann wird das auch bei den Fernreisen ankommen. Wenn das von uns gewollt wird.

Alles, was wir jetzt machen können: Diejenigen wählen, die diesen Umbruch politisch unterstützen und forsieren. Es geht langsamer, als es sollte bzw. könnte. Aber wenn man die falschen wählt, dann geht es noch langsamer. Nur durch Gesetzte und das richtige Einsetzen von Steuergelden kann sich langfristig was ändern. Das Verhalten einzelner hat kaum Einfluß.
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2024
212 Beiträge · seit 201923. Aug. 2024 · #12
CarstenS schrieb:Der menschengemachte Klimawandel ist ein Fakt.
Dass sich das Klima immer geändert hat, ist da kein Argument dagegen. Natürlich gab es auch früher heißere Perioden. In den letzten 200 000 - 300 000 Jahren, die es den modernen Menschen gibt, war es oft kälter der wärmer. Aber erst seit 10 000 Jahren ist das Klima angenehm und vor allem stabil, so dass Landwirtschaft und Zivilisation möglich sind. Hauptproblem ist nicht, dass es ein bisschen wärmer wird, sondern viel instabiler.
instabiler wird das Wetter immer, wenn es wärmer wird, da mehr Energie und mehr Wasserdampf in die Athmosphäre gelangen. Es gibt auch genug Wissenschaftler, die die CO2 Theorie nicht mittragen bzw. sogar widerlegen, aber die werden derzeit untergebuttert, weil es nicht in die politische Agenda paßt. Einfluß auf die Temperatur auf der Erde hat auch die Stellung der Erdachse, die Abweichung der Umlaufbahn um die Sonne, die Anzahl und Intensität der Sonneneruptionen etc.. Alle 500.000 Jahre ändert sich sogar die magnetische Polung der Erde, Nord- und Südpol tauschen die Position. Dann der Einfluß von Vulkanausbrüchen, sowohl andere Gase als auch CO2 Ausstoß, als auch gegenwirkend die Abschattung. Die Abschattung durch Industrieabgase wirkt wiederum temperaturmindernd, nur werden die immer weniger. Die Liste ist unendlich lang, wenn man da mal tiefer gräbt. Das kann man nicht so einfach in ein Computerprogramm packen. Das Modell des IPCC ist ein von Menschen entworfenes und gesteuertes Computerprogramm. Ändert man ein Stellschräubchen am Programm wird es etwas anderes auswerfen. Wir können nicht einmal das Wetter für 6 Wochen vorhersagen, wie soll das da mit dem Klima auf mehrere Jahre plötzlich gehen? Bald hat die Erde 10 Milliarden Bewohner, das gibt noch ganz andere Probleme.
388 Beiträge · seit 201723. Aug. 2024 · #13
So gut wie keine ernstzunehmenden Wissenschaftler leugnen den menschengemachten Klimawandel.
Es gibt vielleicht ein paar von Colleges in den USA, d.h. bessere Gymnasiallehrer, und wenige andere, die dadurch, aber nicht durch wissenschaftliche Arbeit, versuchen, bekannt zu werden. Aber da sie wissenschatliche Nullen sind, bekommen sie in der Wissenschaft natürlich keine Aufmerksamkeit. Aber von Leuten, die wollen, dass der menschengemachte Klimawandel nicht wichtig ist.
Dann gibt es ein paar richtige Wissenschaftler, die meinen, Anpassung wäre viel besser, als den Klimawandel zu verringern. Angesichts der Tatsache, dass die Menschen zu egoistisch sind, den Klimawandel zu verringern, ist das viellleicht sogar richtig.
Dass es viele Faktoren gibt, die das Klima beeinflussen,bedeutet nicht, dass der menschengemachte Klimawandel keine ernst zu nehmende Bedrohung für unsere Zivilisation ist.
Und ja, es stimmt: Es ist viel einfacher, das Klima vorherzusagen, als das Wetter. Das ist ja wohl auch logisch, ist das Klima ja viel weniger variabel.
Und dass es noch andere Probleme gibt, ist kein Argument gegen irgend etwas. Von den 10 Milliarden Menschen verursachen ca. 9 Milliarden weniger CO2 Ausstoß, als wir. Trotzdem ist es keine Lösung, uns loszuwerden, denn die übrigen 9 Milliarden Menschen würden sich auch nicht besser verhalten, als wir es tun.
Und in den Klimamodellen wird nicht einfach alles eingegeben, sondern alles zehntausendfach oder häufiger varriiert, um statistische Stabilität zu erzeugen. D.h. die sogenannten Stellschrauben werden nicht gestellt. Aber es kommt halt immer dasselbe raus; Es wird schrecklich für uns werden, vielleicht schon in 10 Jahren, vielleicht erst in 60. Für die Menschheit macht das aber keinen Unterschied.
80 Beiträge · seit 201323. Aug. 2024 · #14
CarstenS schrieb:So gut wie keine ernstzunehmenden Wissenschaftler leugnen den menschengemachten Klimawandel.
Das Thema Klima ist derartig komplex und speziell, dass das wohl die Allerwenigsten wirklich beurteilen können. Ich kann es jedenfalls ganz sicher nicht!
Was ich aber beurteilen kann, sind die Sachzwänge, denen Wissenschaftler heutzutage unterliegen.
Das beginnt beim Kampf um begehrte Posten, geht weiter zu Forschungsgeldern, die bewilligt oder entzogen werden, Studien, über die breit berichtet oder die unterdrückt werden, bis zu persönlicher Diffamierung und Abbruch von Karrieren. Deshalb trauen sich auch fast nur emeritierte Professoren gegen den Mainstream zu argumentieren.

Wir haben im Zusammenhang mit Corona erlebt, was mit Wissenschaftlern passiert, die eine unerwünschte Fachmeinung haben. Das betraf nicht nur "bessere Gymnasiallehrer"(?), sondern international anerkannte Koryphäen. Ich habe das sehr genau verfolgt und bin seither schwer ernüchtert, was meinen einstigen Glauben an bestimmte Institutionen und an "die" Wissenschaft betrifft.
Beim Thema Klima sehe ich viele Parallelen, bis hin zu pseudoreligiöser Diffamierung, so dass ich dazu inzwischen eine kritische Haltung einnehme. Das ist mir alles nämlich viel zu ideologisch, viel zu gewollt, einerseits, und verdächtig inkonsequent andererseits.

Wenn die Welt wirklich vor dem dramatischen Untergang stünde, Stichwort "Klimatod", so dramatisch, dass uns sogar Insekten als kommende Proteinquelle angepriesen werden, dann möchte ich doch zu gern wissen, wie es dazu passt aufzurüsten, sprich: knappe und teure Resourcen für Waffen zu alloquieren, Kriege zu eskalieren, "Kriegstüchtigkeit" (!!) anzustreben und Kriege gegen Iran und China zu planen.
Wer aus Protest gegen Autos oder pupsende Kühe Gemälde und Bauwerke beschmiert und sich vor Urlaubsfliegern auf die Startbahn klebt, statt gegen Krieg zu demonstrieren und Militärstandorte zu blockieren, muss sich fragen lassen, wer ihn dafür bezahlt bzw. welchen Rattenfängern er nachläuft. Wohl wissend, dass das Militär der größte CO2-Verursacher weltweit ist.

Denn: wenn du vor einem brennenden Haus stehst, kümmert dich sicher nicht, ob ein Einbrecher daraus eine Tasche klaut oder der Nachbar Äste abschneidet, die über den Gartenzaun ragen. Wenn es wirklich 5 vor 12 stünde, dass die Erde unbewohnbar wird, wie uns die Medien, Politik und sog. Experten erzählen, dann wäre es extrem hirnverbrannt sich Gedanken über den russischen Einmarsch auf der Krim zu machen oder über den chinesischen Technologie-Vorsprung, statt sich zusammenzutun, Differenzen beiseite zu schieben und gemeinsam gegen "Klimakatastrophe/Klimatod" zu kämpfen.
Sorry, aber das ist durch und durch unglaubwürdig, zumal es die gleichen Personen sind, die sich sowohl für "Klima" als auch für Krieg einsetzen.
212 Beiträge · seit 201923. Aug. 2024 · #15
CarstenS schrieb:So gut wie keine ernstzunehmenden Wissenschaftler leugnen den menschengemachten Klimawandel.
Es gibt vielleicht ein paar von Colleges in den USA, d.h. bessere Gymnasiallehrer, und wenige andere, die dadurch, aber nicht durch wissenschaftliche Arbeit, versuchen, bekannt zu werden. Aber da sie wissenschatliche Nullen sind, bekommen sie in der Wissenschaft natürlich keine Aufmerksamkeit. Aber von Leuten, die wollen, dass der menschengemachte Klimawandel nicht wichtig ist.
Da liegst Du ziemlich falsch, es sind Nobelpreisträger, Professoren, Strahlenphysiker. Keine Nullen. Weviel Jahre Physik hast Du denn gehabt in Deinem Leben? Befaß Dich mal mit der Sonne, den Schwankungen der Erdachse, den Veränderungen der Umlaufbahnentfernung der Erde zur Sonne, mit Strahlenlehre, dann wirst Du vielleicht erkennen, daß da mehr ist als 0,04% Anteil CO2 in der Luft. Das Käseglockenmodell des IPCC ist nicht unbedingt schlüssig und vor allem eins: menschengemacht!
Hier nur mal ein Artikel, die Zeitung Welt rennt normal jedem deutschen Politikmainstream hinterher. Gibt noch viel mehr dazu, Google hilft.
https://www.welt.de/wissenschaft/article5528858/Ein-Physiker-erschuettert-die-Klimatheorie.html
auch interessant:
https://de.wikipedia.org/wiki/Milankovi%C4%87-Zyklen
https://www.youtube.com/watch?v=jZXXQ2Q3KUY
https://www.youtube.com/watch?v=JEq826mDdEQ
https://www.fr.de/wissen/leugner-john-clauser-planet-nicht-gefahr-erde-physik-nobelpreistraeger-klimawandel-zr-92690485.html
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2024
388 Beiträge · seit 201723. Aug. 2024 · #16
my4seasons schrieb:
CarstenS schrieb:So gut wie keine ernstzunehmenden Wissenschaftler leugnen den menschengemachten Klimawandel.
Das Thema Klima ist derartig komplex und speziell, dass das wohl die Allerwenigsten wirklich beurteilen können. Ich kann es jedenfalls ganz sicher nicht!
Was ich aber beurteilen kann, sind die Sachzwänge, denen Wissenschaftler heutzutage unterliegen.
Das beginnt beim Kampf um begehrte Posten, geht weiter zu Forschungsgeldern, die bewilligt oder entzogen werden, Studien, über die breit berichtet oder die unterdrückt werden, bis zu persönlicher Diffamierung und Abbruch von Karrieren. Deshalb trauen sich auch fast nur emeritierte Professoren gegen den Mainstream zu argumentieren. .
Und warum kannst Du das so gut beurteilen, wenn ich fragen darf?

Ich bin seit 25 Jahren in der Forschung. Promoviert, habilitiert, zwei Titel als Direktor, einer als Professor.
Ich weiß, wie schwierig es ist, weshalb ich auch den meisten Studenten zu einer anderen Karriere rate. Anderswo gibt es mehr Geld, mehr Sicherheit, für weniger Arbeit.
ABER: Wer dann irgendwann eine feste Stelle in der Forschung hat (also alle, die mitreden), hat die für immer eine feste Stelle mit festem Gehalt, kann sagen, was er will.
Es gibt absolut keinen Grund anzunehmen, Wissenschaftler wären nicht dem Wissen verschrieben, sondern würden lügen.
Die wenigen, die "gegen den Klimawandel" argumentiern sind so gut wie ausschließlich diejenigen, die ansonsten keine Aufmerksamkeit bekommen würden (und sie in der Wissenschaft auch nicht bekommen).
Bei Corona war es genauso. Da war ein deustcher Professor ständig in den Medien, der, nachdem er eine gute bezahlte Professur lange vor der Pandemie bekommen hatte, mit der schwierigen Forschung aufgehört hatte, nebenbei sich bereicherte, und dann die Pandemie nutzte, um wichtig zu erscheinen (und dadurch wahrscheinlich nochmals Geld gemacht hat).
387 Beiträge · seit 202124. Aug. 2024 · #17
also hier in diesem Forum Beiträge einzustellen, die von AUF1 und Kla.TV stammen, das ist schon harter Tobak. Es ist eine Sache, seine persönliche, etwas schräge Meinung in diesem Forum kund zu tun. Eine andere Sache ist es, Sendungen von rechtsextremen und verschwörungsgläubigen Fernsehhäusern hier originär einzustellen. Soll dieses Forum eine Plattform zur Verbreitung von Inhalten solcher Organisationen sein???


Wenn ich Betreiber dieses Forums wäre, ich würde die Beiträge ohne Vorwarnung löschen. Es wäre wohl besser, diesen ganzen Thread zu sperren, bevor hier noch mehr passiert!


Eigentlich schade um das Thema
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2024
1'223 Beiträge · seit 201024. Aug. 2024 · #18
JP K schrieb:also hier in diesem Forum Beiträge einzustellen, die von AUF1 und Kla.TV stammen, das ist schon harter Tobak. Es ist eine Sache, seine persönliche, etwas schräge Meinung in diesem Forum kund zu tun. Eine andere Sache ist es, Sendungen von rechtsextremen und verschwörungsgläubigen Fernsehhäusern hier originär einzustellen. Soll dieses Forum eine Plattform zur Verbreitung dieser Inhalte sein???


Wenn ich Betreiber dieses Forums wäre, ich würde die Beiträge ohne Vorwarnung löschen. Es wäre wohl besser, diesen ganzen Thread zu sperren, bevor hier noch mehr passiert!


Eigentlich schade um das Thema
Es ist ganz schön infam, aus ideologischer Rechthaberei jede andere Meinung platt machen zu wollen.
Geh und lerne erst einmal Demokratie und Respektierung der anderen Meinung, auch in einem Forum, statt den Forenbetreiber psychologisch unter Druck setzen zu wollen.
Schade um das Thema sagen auch die anderen. Gute Besserung.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
212 Beiträge · seit 201924. Aug. 2024 · #19
JP K schrieb:also hier in diesem Forum Beiträge einzustellen, die von AUF1 und Kla.TV stammen, das ist schon harter Tobak. Es ist eine Sache, seine persönliche, etwas schräge Meinung in diesem Forum kund zu tun. Eine andere Sache ist es, Sendungen von rechtsextremen und verschwörungsgläubigen Fernsehhäusern hier originär einzustellen. Soll dieses Forum eine Plattform zur Verbreitung von Inhalten solcher Organisationen sein???


Wenn ich Betreiber dieses Forums wäre, ich würde die Beiträge ohne Vorwarnung löschen. Es wäre wohl besser, diesen ganzen Thread zu sperren, bevor hier noch mehr passiert!


Eigentlich schade um das Thema
Der einzige, der hier eine schräge Meinung hat bist Du! Kommst Du aus Nordkorea? Was hast Du denn für ein Demokratieverständnis?
Schau Dir einfach die Graphiken und Erklärungen der Vorträge an und versuch sie zu verstehen. Oder lies halt nur die auch eingefügten Links von Welt, Frankfurter Rundschau oder Wikipedia, wenn Du keine Beiträge ansiehst, die nicht vom deutschen Wahrheitsfernsehen selber sind.
zuletzt bearbeitet 24. Aug. 2024
593 Beiträge · seit 202424. Aug. 2024 · #20
......und hier haben wir es wieder. Unser Aller gesellschaftliches Problem. Jeder geht auf jeden los. Man erfährt so überhaupt nicht mehr, was andere denken, fühlen,verstehen usw. Sofort drauf.....
Einfach Mal seine Meinung sagen, einfach mal die andere Meinung akzeptieren, geht heute scheinbar nicht mehr. Verstehe ich nicht.
VG
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