ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #1
Heute habe ich eine Mail an uns gelesen bei der es um die Skelettküsten Tour ging. Ich habe beim Lesen der Mail festgestellt, dass es Unsicherheiten und Unklarheiten zu dieser Tour gibt. Deshalb nehme ich das als Anlass ein paar Bilder von unserer letzten Skelettküsten Tour zu zeigen und ein zwei Sätze dazu zu schreiben.
Wir machen die Skelettküstentouren normalerweise einmal im Jahr. Wir haben verschiedene Jahreszeiten ausprobiert, sind nun aber meist bei November. Das ist an der Skelettküste das Ende der Regenzeit. Die Trockenflüsse sind befahrbar und speziell im Hoanbib haben wir meistens viele Wüstenelefanten.
So haben wir uns Anfang November 2023 in Windhoek mit 10 begeisterten Namibia Freunden getroffen. Nach einem ersten kennenlernen in Windhoek haben wir von Africa on Wheels die Fahrzeuge mit einer speziellen Dünenfreigabe übernommen.
Wichtig ist uns immer das Kennenlernen der Fahrzeuge und dass wir einigermaßen einschätzen können, wer schon Offroad Erfahrung hat und für wen es eher Neuland ist. Außerdem ist es uns wichtig, dass die Gruppe sich kennenlernt, Spaß hat und Vertrauen zu sich und den Fahrzeugen gewinnt. Deshalb machen wir immer am Anfang der Touren ein Offroad Fahrtrainung auf der Ababis Gästefarm.
Bei Ababis gehört natürlich auch die Fahrmrundfahrt mit Uwe und die lekkere Farmküche von Kathrin zum Programm auf Ababis.
Am nächsten Morgen geht es los mit dem Offroad Training. Dazu gehört erst etwas Theorie. Danach eine erste Fahrt ins Flussbett. Unter Anleitung von Uwe versuchen wir erstmal die Fahrzeuge tief in den Sand einzubuddeln.
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #2
Nach einem Mittagessen geht es and den zweiten Teil des Trainings. Wir fahren über einen speziell angelegten Parcour. Schräglagen in beide Richtungen, Fahren über eine steile Kante, durch Gräben und über Löcher. Dann geht es durch die Kiesgrube, wo alle Einzelelemente in einer Fahrt kombiniert werden.
Der Abschluss des Trainings ist die Fahrt auf den Berg. Da ist auch ein bisschen Nervenkitzel dabei. Der Sundowner da oben ist der perfekte Abschluss für den aufregenden Tag.
Dieser Start auf Ababis ist so wertvoll für die Tour. Wir gewöhnen uns an die Mietwagen. Lernen welche Knöpfchen gedrückt werden müssen. Wie es sich in der Schräge richtig anfühlt. Und gewinnen ganz viel Vertrauen in die Fahrzeuge und unsere Truppe.
Ich bin wahnsinnig stolz darauf, dass alle gefahren sind. Wir haben auf diesen Touren hauptsächlich Paare dabei. Meist fährt da der Mann und die Frau übernimmt die Navigation. Wir empfinden es als äußerst wichtig, dass beide sich getrauen zu fahren. Nach der Tour sind unabhängig voneinander drei der Frauen überglücklich zu mir gekommen und haben mir gesagt, dass sie noch nie in Namibia gefahren sind. Das Fahrtraining hat ihnen so wahnsinnig viel gebracht, dass danach auch alle an der Skelettküste im Sand und im Gelände gefahren sind. Einfach nur Toll!
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #3
Uns ist es wichtig, dass wir zu Beginn der Reise alles testen können. Die Fahrzeuge sind nun getestet, Der nächste Punkt ist das Campingmaterial. Dazu machen wir einen Zwischenstopp bei Mirabib. Wir bauen die Zelte auf, kochen gemeinsam und genießen die Nacht in der Wüste.
Mirabib ist für uns der Ort mit dem schönsten Sonnenaufgang. So dass wir morgens mit dem Kaffee auf den Felsen sitzen und den Start in den Tag genießen.
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #4
Wir fahren weiter nach Swakopmund. Hier haben wir die Möglichkeit noch Dinge einzukaufen oder zu richten. So mussten wir dieses Mal eine Scheibe ersetzen lassen, die gleich am ersten Tag auf der Schotterpiste einen heftigen Steinschlag abbekommen hat. Das Wechseln einer Frontscheibe beim Landcuiser hat ca. eine Stunde gedauert und umgerechnet 80 Euro gekostet. Auf einer anderen Tour mussten wir auch schon mal einen Sensor tauschen lassen, welcher die Leistung des Fahrzeugs stark eingeschränkt hat.
Außerdem werden die persönlichen Getränke und Holz für die Gemeinschaft gekauft. Natürlich werden hier auch die Fahrzeuge und die Zusatzkanister betankt. Jedes Fahrzeug hat nehmen dem Doppeltank auch noch drei bis vier Kanister für Diesel oder Benzin und drei Kanister mit Wasser an Board.
Da wir zwei Tage in Swakop haben, bietet es sich an auch noch eine Little 5 Tour zu machen. Chris erklärt uns die Wüste, zeigt Schlangen, Echsen und Chamäleon und fährt mit uns über die ersten Dünen. Die Teilnehmer der Tour wissen noch nicht, dass sie einige Tage später genauso souverän durch die Dünen fahren werden.
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Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201610. Juli 2024 · #5
Hallo Chirgu,
schade, dass wir 2024 schon verplant sind. Gibt's die Tour auch 2025? Sieht richtig klasse aus.
LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #6
Es geht endlich los an die Skelettküste. Wir fahren von Swakopmund aus Richtung Norden. Da die meisten Teilnehmer eh schon als Selbstfahrer in Namibia waren und Kolonne fahren nicht zu den Lieblingsvergnügen gehört, fahren wir individuell bis zur Cape Cross Lodge. Generell ist es so, dass die Teilnehmer täglich gebrieft werden und auch ein Roadbook mit der Route dabeihaben. Da wo es geht, fahren wir individuell Ab Terrace Bay bis Palmwag wird das nicht möglich sein. Da bleiben wir dann in der Gruppe beieinander.
Uwe und Chrigu vor der Hütte bei Terrace Bay
Leider ist in der Tankstelle bei Terrace Bay kein Benzin verfügbar. Es soll am nächsten Morgen kommen. Ohne, dass wir unsere Beziner Landcruiser nochmals auffüllen haben wir keine Chance durchzukommen. Leider ist am nächsten Tag auch noch ken Benzin da. Wir fahren erstmal weiter und überlegen uns einen neuen Plan.
Bis nach Terrace Bay kann jeder Namibia Tourist selbst fahren. Kurz nach Terrace Bay gibt es ein Schild, welches besagt, dass ab hier nur noch geführte Touren erlaubt sind. Hier beginnt das Abenteuer Skelettküste!
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #7
Ich blende hier mai eine Karte ein. Damit man sich das etwas besser vorstellen kann.
Terrace Bay ist die Nummer 7. Von hier aus geht es weiter nach Norden bis zur Nummer 11. Das ist das Bosluiskamp in der Nähe der Kunenemündung. Von da aus geht es durch die Dünen bis ins Hartmannstal (13). Nach Süden bis Puros (15). In den Hoanib (16). Durch die Palmwag Konzession (17). Zur Vingerklippe (18) und zurück nach Windhoek.
Auf dem Weg nach Norden kommen wir als erstes zu der Hoanib Mündung und der Hoanib Oase. Wer schon mal im Landesinnern den Hoanib befahren hat und weiss, dass es irgendwann nicht mehr weiter geht, der fragt sich was kommt da noch im Hoanib Flussbett. So sieht die Fortsetzung aus 🙂
Auf dem Weg zu der Hoanib Oase gibt es auch die ersten Dünen. Aller Anfang ist schwer. Wir müssen mit zwei Autos mehr als einmal ansetzten. Schlussendlich kommen aber alle durch, ohne dass wir jemanden rausziehen müssen. Es ist immer eine gute Idee in der Spur vom vorausfahrenden Fahrzeug zu bleiben. Ab und zu braucht es auch etwas mehr Momentum (sprich Gas geben).
Die Hoanib Oase
Die Hoanib Mündung
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #8
Die weitere Fahrt führt uns nach Möve Bay. Hier ist der letzte Posten von der Parkverwaltung. Hier wurden 2023 ganz neue, ordentliche Häuser hingestellt. Wir müssen uns alle noch in ein Buch eintragen.
Da war doch auch noch das Benzin Problem. Per Funk haben wir erfahren, dass der Tanker mit dem Benzin endlich in Terrce Bay angekommen ist. Wir machen aus unseren Kanister die Lancruiser alle wieder voll. Uwe und Jensen fahren mit einem Fahrzeug die 70 km nach Terrace Bay zurück um aufzutanken. Sie werden uns nachher zu unserm Übernachtungsplatz folgen.
Wir übernachten direkt an der Küste. Unsere Jungs (Elago, Gabs und Jensen) kümmern sich um das Abendessen. Auch ein Klo wurde für uns aufgebaut. Duschen gibt es alle zwei Tage. Das ist für heute kein Thema.
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #9
Gabi-Muc schrieb: schade, dass wir 2024 schon verplant sind. Gibt's die Tour auch 2025? Sieht richtig klasse aus.
Hallo Gabi,
Ja. Wir werden im Oktober / November nächstes Jahr auch eine Skelettküstentour durchführen. Der Termin ist noch nicht ganz fest. Infos zu den Touren findest du unter https://tracks4africa.de/reisen/ oder wenn du dich zu unserem Newsletter anmeldest.
Herzliche Grüsse Chrigu
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #10
Nach dem Frühstück kommen wir an den Überresten des Ventura Bombers vorbei. Einem Flugzeug welches bei der Rettungsaktion der Dunedin Star abgestürzt ist. Die Geschichte der Dunedin Star wird uns die nächsten Tage immer wieder begegnen. Die Story ist wirklich unglaublich und wir sind immer wieder erstaunt, dass daraus nie ein Hollywood Film geworden ist.
Seit einigen Jahren gibt es die sehr Luxuriöse und teure Shipwreck Lodge bei der Hoarusib Mündung. Um diese Lodge herum ist ein eigens Konzessionsgebiet in das wir nicht einfahren dürfen. Hier müssen wir in die Dünen. Diese erste lange Dünenfahrt hat es etwas in sich. Wir hatten Touren mir viel Sandverwehungen. Da musste jeder zwei, dreimal anfahren bevor er oben war. Dieses Mal hat es bei allen recht gut geklappt.
Wir umfahren die Lodge über die Dünen und haben als nächstes den ersten Slipface direkt in den Hoarusib. Beim ertsten MAl ist der Nervenkitzel hoch. Aber die Silpfaces sind super zu fahren und machen richtig Spass.
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #11
Wir hatten den Hoarusib in anderen Jahreszeiten auch schon mit Wasser. Da konnten wir den Fluss mit ach und Krach queren. Deshalb sind wir jetzt lieber im November unterwegs. So haben wir die Möglichkeit im Hoarusib Richtung Puros zu fahren. Häufig sehen wir in diesem Teil die ersten Wüstenelefanten, Oryx und Paviane. Der Hoarusib ist ganzjährig feucht und das lockt die Tiere natürlich an. Spektakulär sind die Clay Castels. Natürliche Gebilde aus Lehm die in diesem Teil vom Hoarusib zu finden sind.
Wir verlassen den Horusib und fahren zum Khumib. Dem Khumib folgen wir wieder Richtung Küste. Am Abend schlagen wir unser Camp bei einige Sicheldünen auf. Heute mit Klo und Dusche.
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #12
Am nächsten Tag kommen wir an den Sarusas Quelle und auch an den Resten der Sarusas Amethyst Mine vorbei. Es kommen noch einige spannende und schöne Landschaftsformen.
Wir fahren wieder an die Küste. Etwas südlich von Angra Fria gibt es eine Robbenkolonie direkt am Strand.
Wir übernachten direkt bei Angra Fria an der Küste. Einer Bucht an der auch einmal ein Hafen geplant war und nun auch wieder in der Diskussion steht. Aktuell gibt es da einen Funkmasten und viele Krebse.
An der Küste sehen wir häufig auch Wale
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #13
Der nächste Tag bringt uns nun zu den letzten Überresten der Dunedin Star. Eine wirklich spannende Geschichte die ich hier kurz zusammenfasse.
Die Dunedin Star war ein britisches Passagier- und Frachtschiff, das im Zweiten Weltkrieg berühmt wurde, als es 1942 vor der Küste Namibias (damals Südwestafrika) strandete. Die Geschichte der Dunedin Star ist eine bemerkenswerte Erzählung von Mut, Rettung und Überleben in einer der abgelegensten und unwirtlichsten Gegenden der Welt.
Bau und Hintergrund Die Dunedin Star wurde 1935 in Großbritannien gebaut und war Teil der Blue Star Line, einer britischen Reederei, die vor allem für ihre luxuriösen Passagierschiffe bekannt war. Das Schiff war für den Transport von Fracht und Passagieren zwischen Großbritannien und Australien sowie Neuseeland vorgesehen.
Die Strandung Im November 1942 war die Dunedin Star auf einer Fahrt von Großbritannien nach Südafrika und Australien, als sie im Rahmen des Krieges wichtige Fracht, darunter Munition und Militärgüter, sowie Passagiere beförderte. Am 29. November 1942 strandete das Schiff in der Nähe des Skelettküste, einem berüchtigten Abschnitt der namibischen Küste, der für seine zahlreichen Schiffswracks bekannt ist.
Die Rettungsmission Die Strandung der Dunedin Star löste eine der größten und dramatischsten Rettungsaktionen der Zeit aus. Mehrere Rettungsversuche wurden unternommen, um die Besatzung und Passagiere zu retten:
Erste Rettungsversuche: Ein Teil der Passagiere und Besatzung wurde in Rettungsbooten an Land gebracht, aber sie fanden sich bald in der unwirtlichen Wüste wieder.
Flugzeugunterstützung: Die South African Air Force entsandte Flugzeuge, um die Gestrandeten zu lokalisieren und mit Vorräten zu versorgen. Ein Flugzeug stürzte dabei ab, aber die Crew überlebte und schloss sich den Gestrandeten an.
Rettung über Land: Eine Rettungstruppe wurde von der südafrikanischen Armee entsandt, um über Land zu den Gestrandeten zu gelangen. Diese Rettungsaktion war extrem schwierig aufgrund des unzugänglichen Geländes und der extremen Bedingungen.
Marineeinsatz: Schließlich wurden mehrere Schiffe entsandt, um die verbliebenen Passagiere und die Besatzung zu evakuieren.
Überlebensgeschichte Die Gestrandeten mussten sich extremen Bedingungen stellen, darunter sengende Hitze am Tag und eisige Kälte in der Nacht. Dank der Entschlossenheit und des Mutes sowohl der Gestrandeten als auch der Rettungsmannschaften überlebten alle bis auf eine Person. Die letzte Gruppe wurde nach fast drei Wochen gerettet.
Vom Schiff selbst sieht man so gut wie nichts mehr. Am Strand gibt es aber Überreste vom Shelter den sich die Leute gebaut hatten. Ausserdem gibt es eine Tafel die von Sidney Palmer zu Gedenken des 75 Jubiläum aufgestellt worden ist. Sidney war als Kleinkind auf dem Schiff als es gestrandet ist. Die Tafel hat er zusammen mit Elago (unserem Guide) und Jimmy (dem Inhaber der Konzessionsfirma) aufgestellt.
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #14
Nach der Dunedin Star geht es weiter Richtung Kunene Mündung. Wegen Hochwasser mussten wir an einigen Stellen tatsächlich durch das Wasser fahren. An einer Stell war es so matschig, dass das Guide Fahrzeug stecken geblieben ist und wir das bergen konnten. So etwas macht natürlich immer Spass.
Das Camp verfügt über ein Haus mit Küche und Essraum. Es gibt auch Toiletten und Duschen. Geschlafen wird aber auch hier im Zelt. Wir sind zwei Nächte in diesem Camp. Das ist schön zum Entspannen und um etwas in den Dünen herum laufen.
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #15
Der sozusagen freie Tag ist dazu da die Kunenemündung zu besuchen. Wer genau hinschaut sieht immer wieder komische Bälle aus dem Wasser auftauchen. Das sind die Köpfe der riesigen Lederschildkröten. Auch Krokodile, Vögel und Schakale sehen wir an der Kunenemündung immer wieder. Ich bin immer wieder von dem Ort faziniert obwohl ich gar nicht weiss warum. Vielleicht einfach deshalb weil es so das äusserste ist, was man in Namibia erreichen kann.
Am Nachmittag setzen sich dann ganz Mutige ins Wasser. Andere versuchen sich mit Angeln. Einfach ein entspannter Tag bevor es am nächsten Tag durch die Dünen weiter geht.
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #16
Eines der Highlights der Skelettküsten Tour ist die Dünendurchquerung. Wir wissen im Voraus nie genau wie lange wir brauchen. Die Strecken verändern sich durch die Bewegungen der Dünen. Je nachdem wie der Wind war, ist der Sand weicher oder fester zu fahren.
Los geht es mit einer Fahrt Richtung Kunene. Da ist auch eine Traverse mit dabei. Zum Glück haben wir genau diese Situationen auch schon auf Ababis geübt. Wir fahren entlang vom Kunene über die Dünen Richtung Osten.
Das Ziel für diesen Tag ist das Hartmannstal. Wenn wir das zeitlich nicht schaffen können wir aber auch einfach in den Dünen campen.
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #17
Das Hartmannstal ist eine ganz andere Welt als die Küstenregion. Viele Felsen, immer wieder mal Bäume, Trockenreviere, Ab und zu mal Tiere, komische Männchen aus Stein und irgendwann sogar einen Shop. Wir übernachten an einer super schönen, wilden Campsite in der Nähe vom Grizzly Felsen.
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #18
Im letzten November hatten wir eine aussergewöhnliche Situation. Als wir in unserem Camp waren erhielten wir die Nachricht, dass es bei Opuwo stark geregnet hat. Viel früher als normal. Dadurch ist der Hoarusib abgegangen. Das bedeutet, dass wir dieses Mal den Purros Canyon nicht fahren konnten. Wir sind dadurch direkt nach Purros gefahren und haben die Vorzüge einer festen Unterkunft genutzt. In Purros haben wir uns vom Konzessionsteam verabschiedet. Wir haben uns entschieden einen Umweg zum Tanken zu machen und sind über Sesfontein in den Hoanib eingefahren. Der Hoanib ist seit vielen Jahren eines meiner liebsten Gebiete in Namibia. Ich freue mich immer über die Wüstenelefanten. Die haben uns auch diesmal nicht im Stich gelassen. Insgesamt hatten wir innerhalb von etwa drei Stunden 23 Wüstenelefanten in unterschiedlichen Gruppen. Mit dabe waren auch drei Jungtiere die maximal zwei Jahre alt waren.
Gecampt haben wir wild in einem Seitenarm vom Hoanib.
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #19
Gegend das Ende der Tor kommen wir nochmals in eine skurrile Gegend. Wir fahren durch die Palmwag Konzession. Erst durch den Mudorib, mit sehr vielen Giraffen. Dann in die Flächen wo wir sogar einige Regentropfen abbekommen haben. Die Landschaft hier ist zum Teil sehr karg, sehr Steinig und unglaublich Lebensfeindlich. Und doch sehen wir immer mal wieder Tiere.
Den letzten Abend im Busch verbringen wir auf der Heins Campsite in der Palmwag Konzession.
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ChriguThemenstarter7'263 Beiträge · seit 200610. Juli 2024 · #20
Die Zivilisation hat uns wieder. Auf der Heins Campsite gibt es sogar Handy Empfang. Am nächsten Tag fahren wir noch gemeinsam bis zur Palmwag Lodge. Nach einem Rock Shandy fahren wir alle individuell zur Lodge für den letzten Abend. In diesem Fall haben wir uns für die Vingerklip Lodge entschieden. Ein letztes gemeinsames Abendessen. Zeit die Reise Revue passieren zu lassen und noch einen Gin Tonic zu trinken. Am nächsten morgen fahren die meisten individuell zurück nach Windhoek und geben das Fahrzeug ab. Andere bleiben aber noch einige Tage in Namibia. Besuchen z.B. die Etosha oder die Region um Twyfelfontein.
Für mich war es wieder mal eine sehr schöne Reise an die Skelettküste. Mit super Leuten, tollen Erlebnissen und ein wenig Abenteuer. 🤩
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