Reisebericht

Namibia im März/April 2023

von Guincho · begonnen 21. Jan. 2024 · 31 Teile

Teil 121. Jan. 2024
Das Forums war bei der Planung unserer beiden Namibiareisen im Herbst 2020 und im Frühjahr 2023 überaus nützlich und wir (Ehepaar ü60) habe durch das Lesen der vielen Reiseberichten hier viele Anregungen erhalten.
Lange habe ich gezögert, doch nun will ich versuchen, einen Reisebericht zu verfassen, vielleicht nützt er ja auch künftigen Reisenden. Leider bin ich nicht gut im Formulieren, deshalb versuche ich, mich kurz zu halten.

Gebucht haben wir unsere Reise ein Jahr vorraus über C&T, wobei wir die Route, Unterkünfte und Ausflüge selbst ausgesucht haben. Lediglich für den Raum Windhoek am 1. und letzten Tag haben wir uns Vorschläge machen lassen. Mietwagen (Fortuner) über Namibia Car Rental (sehr zufrieden), Flug EW Discover (ohne Probleme).

Unsere Route 11.3. bis 10.4.2023:
1Ü Windhoek, TI Melen Guesthouse
2Ü Barkhan Dune Retreat
2Ü Sossus Dune Lodge
1Ü Namib Dune Star Camp
3Ü The Stiltz (Swakopmund)
2Ü SpitzkoppenLodge
2Ü CampKipwe
5Ü Campen im Gebiet Palmwag Concession bis Kaokoveld (guided)
1Ü Etosha. Dolomite Camp
1Ü Etosha Okaukuejo Camp
1Ü Etosha Onkoshi Camp
1Ü Etosha Halali Camp
1Ü Etosha Safari Lodge (vergessen und 22.1. eingefügt 😊 )
2Ü Vingerklip Lodge
2Ü Ameib Ranch (Erongo)
1Ü Otjisazu Guest Farm

Unsere erste Reise im Nov. 2020 sah sehr ähnlich aus, nur weiter nach Süden bis Lüderitz und ohne Kaokoveld. Das gefiel uns so gut, dass wir dies ähnlich nochmal wiederholen wollten. Damals waren wir in einem fast Touristen freiem Land unterwegs, da erst vor kurzem wieder für Tourismus geöffnet. Nun die Überlegung, dass es im März/April auch nicht zu voll werden würde, es preislich wesentlich günstiger als in der Haupsaison ist und wir neugierig auf die grüne Version von Namibia waren.
Teil 221. Jan. 2024
13. - 15. März.: Barkhan Dune Retreat
Durch ungewohnt grüne und blühende Landschaft über C26, D1265, D1261, D1275 zum Spreetshoogte Pass mit wunderbarer Aussicht über die dann gewohnt gelb-orange -golden Namib Ebene.
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unterwegs: Marabus
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ist das grün hier!
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Aussicht von der Passhöhe
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Barkhan Dune Retreat: Sehr zu empfehlen! Hier bekamen wir statt des ursprünglich gebuchten Chalets das Haus “Okanti” (aber mit BBD). Laut C&T wegen Renovierungsarbeiten, von denen die Landlords aber nichts wussten. :? 😕 Egal, der Tausch war uns recht, denn wir hatten reichlich Platz, eine sensationelle Aussicht, eine AC im Schlafraum (sehr willkommen bei der Hitze) und waren völlig ungestört.
Das Essen war hervorragend und da nur am Ankunftstag noch ein Paar da war, hatten wir den Pool ganz für uns alleine.
Und es gibt dort 3 halbzahme Erdmännchen: 2 Weibchen am Haupthaus, wo sie fleißig alle Beete durchbuddeln und die Terrasse unterhöhlen. Und ein Männchen unten an der Zufahrt, dessen schwangeres Weibchen wohl einem Schakal(?) zum Opfer gefallen war und demnächst umgesiedelt werden sollte.
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Aussicht vom Okanti Haus
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morgentliche Wanderung
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einfach traumhaft schöne Aussicht, (hier: am Abend)
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und am frühen Morgen
Teil 322. Jan. 2024
15. - 17. März: Sossus Dune Lodge
Nach einem Stopp in Solitaire, wo es sehr neugierige Erdhörnchen gibt, weiter nach Sesriem.
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(siehe auch mein Avatar: Solitaire 2020)

Diesmal haben wir die Sossus Dune Lodge ausgewählt , da wir direkt im Park sein wollten und uns die Dead Valley Lodge letztes Mal nicht entgültig zusagte. Rückblickend muss ich sagen, dass das Preis/Leistungsverhältnis bei letzterer deutlich besser ist; und vor allem bei heißen Temperaturen die dort vorhandene A/C schon ein dickes Plus darstellt. Allerdings würden wir die Sossus Dune Lodge dennoch bevorzugen wenn alles repariert wäre (z.B. Sperrholz statt Fensterscheibe macht sich nicht besonders gut...) die Terrassen beschattet wären und es Gitter gegen Baboons vor zumindest einigen Fenstern gäbe, um diese zwecks Lüftung offen lassen zu können. Denn die Anlage an sich ist schön und die Hütten sind geräumig und ansprechend gestaltet. (Wir mögen es lieber "afrikanisch gestylt" statt modern-mondän. Aber Geschmacksache)
Wir waren froh, bei dieser Hitze die ersten Hütte (ich glaube Nr13) neben dem Restaurant zu bekommen, und so einen kurzen Weg zu haben.
Das Dinner im Restaurant war nichts besonderes aber ganz okay. Das Frühstück haben wir uns als Picknick -Tüte geben lassen und unterschied sich nicht besonders von dem Pack, den wir damals in der Dead Valley Lodge bekamen. Wichtig: 😉 wir hatten eine Thermoskanne mitgebracht und ließen uns Kaffee abfüllen (für ein vernünftiges Frühstück für uns jedenfalls unentbehrlich 😁 (Die Thermoskanne war später noch im Etosha im Einsatz)
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Nach dem Einchecken ging es aber direkt wieder los zur Sossusvlei Lodge um für unseren gebuchten Scenic Flight mit Desert Air einzuchecken. Glücklicherweise hatte sich noch ein weiteres Pärchen gefunden, was den Preis für uns halbierte.
Ich hatte den Platz rechts mit der kleinen Klappe im Fenster, was zum Fotografieren natürlich gut war. Allerdings meine ich, das die Aussicht nach links günstiger ist wenn man Deadvlei und Dune 45 sehen möchte. Allerdings war ich beim Flug entlang der Küste (Langewand) wieder im Vorteil...Mein Mann saß allein ganz hinten und konnte beliebig wechseln. Aber welche Seite auch immer: der Flug ist sensationell und lohnt auf jeden Fall. Glücklicherweise lichtete sich auch noch die Nebelbank am Meer rechtzeitig, so dass der Flug auch dort möglich war.
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ca die Hälfte der Sossus Dune Lodge 😉
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Sossusvlei Lodge
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Dune 45
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Dead Vlei
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Langewand
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es geht wieder zurück
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Rote Dünen im letzten Licht der Sonne
Teil 424. Jan. 2024
Ja, bei diesem grauen, kalten Wetter versinke ich in Erinnerungen an Namibia und das Kurzfassen fällt doch schwer. Und die Auswahl der Fotos, die ich hier einstelle, fällt sehr schwer. Verzeiht, wenn es ein paar mehr werden... 😗

Früh morgens los Richtung Sossusvlei. Auf Düne 45 war schon richtig was los. 2020 waren wir hier ganz alleine.
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Dune 45 bei Sonnenaufgang

Weiter zum Deadvlei, hier war es noch sehr leer. Wir machten wieder viel zu viele Fotos, aber wer kann hier widerstehen?
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Blick zurück zum 4x4 Parkplatz
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Als dann gegen 9Uhr die Shuttle-Busse ständig reichlich Nachschub an Touris brachten, von denen viele im Gänsemarsch zu Big Daddy aufbrachen, fuhren wir weiter zum fast leeren Park/Picknickplatz vor Big Mama. Und, obwohl nicht geplant, befanden wir uns auf einmal auf Big Mama! Es wehte ein leichter Wind und so war der Aufstieg – langsam, aber stetig – gut machbar. Die Aussicht natürlich traumhaft. Außer uns war nur ein weiteres Pärchen hier unterwegs. Danach genossen wir unser Frühstück unter den Kameldornbäumen, bevor es gegen Mittag wieder zurück zur Lodge ging.
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(Mama auf) Big Mama
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Mexikanischer Stachelmohn
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eindrucksvoll: Kameldorn
Teil 524. Jan. 2024
Nachmittags erneut Richtung Vleis. Inzwischen war es sehr windig, der Sand wehte über die Straße und wurde die Dünen hochgewirbelt. Wir suchten dann noch den Trail zum Hidden Vlei und beschlossen, diesen am nächsten Tag zu gehen.
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Richtung Hidden Vlei
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die letzten Sonnenstrahlen
Teil 624. Jan. 2024
17.3. Der zweite Morgen. Auf dem Weg zum Sossusvlei entdeckten wir Oryxe, die durchs breite Tal zogen. Wir hielten erst mal an und genossen die Szenerie.
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Wolken hingen tief über dem 2x4 Parkplatz, die sich aber rasch hoben und auflösten.
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Danach wanderten wir zum Hidden Vlei. Eine schöne Tour und hier waren wir ganz alleine unterwegs.
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Das Hidden Vlei
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selbst hier Fahrspuren
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der 2x4 Parkplatz
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Wer macht solche Spuren???
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???

Anschließend fahren wir wieder zum hinteren 4x4 Parkplatz bei Big Mama, um dort zu frühstücken, beobachtet von einem Schakal.
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Nach dem Auschecken machten wir noch einen Abstecher in den Sesriem Canyon (kannten wir noch nicht). Ganz nett, aber es war natürlich (mittags!) viel zu heiß, und ist jetzt auch nicht sooo spektakulär.
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Bei der Planung dieser Reise hatten wir uns gefragt, ob wir wirklich nochmal zum Sossusvlei sollen. Würde uns ein zweiter Besuch noch genauso begeistern können, wie beim ersten Mal? Doch, definitiv, es war sogar noch schöner, und ich würde gerne auch ein drittes Mal hin wollen! 😎

Das gif Video im Anhang erscheint leider nur als Bild und gelöscht kriege ich es auch nicht wieder 😵
Teil 726. Jan. 2024
17. - 18.3. Namib Dune Star Camp

Weiter ging es zur Namib Desert Lodge, um uns für den Transfer zum Namib Dune Star Camp zu melden. Die Wartezeit dort verbrachten wir sehr angenehm an und in einem der beiden relativ großen Swimminpools und mit Rock Shandys. Um 17 Uhr wurden wir mit einem weiteren Pärchen zum Camp gefahren: wir waren nur zu viert 😁 ! Wir bekamen Chalet Nr.1, mit wunderbaren Blick über die weite Landschaft – einfach grandios! Eine traumhafte Gegend! Für mich einer der Höhepunkte der Reise!
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Blick von Haupthaus-Terrasse
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Zunächst gab es einen geführten Walk während die Sonne unterging. Die Runde war recht kurz aber sehr informativ.
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Ca 30 min nach Sonnenuntergang: alles beginnt nochmal zu leuchten!


Anschließend gab es ein sehr gutes Dinner, das leider im Gebäude statt draußen serviert wurde, aber die Türen standen weit offen. Danach ging es noch mal kurz nach draußen auf die Suche nach Skorpionen mit Hilfe von UV Licht: immerhin fand unser Guide ein paar kleine Baby-Skorpione
Dann ging es endlich ins Bett: Schlafen unter einem phantastischer Sternenhimmel, man mochte gar nicht die Augen schließen.

Morgens dann ein wunderschöne Morgenstimmg auch wenn im Südosten eine Wolkendecke lag. Nochmal frühstücken in dieser wunderschönen Landschaft, dann ging es leider wieder zurück zur Namib Desert Lodge zu unserem Auto.
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ca 30´ nach Sonnenaufgang
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Und weil es so schön war, nochmal der Blick von unserer Terrasse aus
Teil 827. Jan. 2024
18. - 21.3. Swakopmund: The Stiltz

Über Gaub und Kuiseb Canyon und dann über die Permit-pflichtige Straße (parallel westl. der D1998) nach Norden zur C28. Gut befahrbar, aber leider außer ein paar Strauße und Springböcke keine Tiere, auch nicht am Hotsas Waterhole. Kein Wunder in der Mittagszeit und großer Hitze.
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Im Hitzeflimmern und Tele kaum zu erkennen: Springböcke
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Vorsicht: Querverkehr
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die C28 ( genauso langweilig wie die C14) nach Swakopmund.

In Swakopmund hatten wir drei Übernachtungen in ”The Stiltz” gebucht. Sehr geräumig und schön gelegen mit Blick über Dünen aufs Meer. Gefiel uns sehr gut. Gutes Frühstücksbuffet. (Viel besser als das vom “A la Mer” Hotel beim letzten Mal, aber das mag 2020 auch Corona geschuldet gewesen sein.)
Von The Stiltz sind wir immer zu Fuß in die Stadt gegangen - es ist nicht weit und es waren auch immer andere Leute unterwegs, deshalb haben wir uns recht sicher gefühlt.
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Teil 928. Jan. 2024
In Swakopmund haben wir wieder hervorragend gegessen:
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Im “The Tug”, das wir schon vom letzten Mal kannten. Wir waren wieder sehr zufrieden. Auf der Terrasse war es uns aber zu frisch!
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Im “Jetty 1905”, hat uns auch super gefallen. Man hat hat das Gefühl, auf dem Meer zu sein, mit Blick auf die Küste und Swakop. Und das Essen war auch gut 🙂
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Tiger Reef.
Hier war der Service etwas überfordert, aber super nett und sehr bemüht 🙂. Alles halb so schlimm, wir sind in Urlaub - und das Essen war super, also alles gut! Auch hier ist die Location top!


Wir hatten drei Ausflüge gebucht:
1. Charly´s Desert Tour: Living Dunes Experience: hier hatten wir das Glück, ganz alleine mit dem hervorragenden Guide Johnny unterwegs zu sein. Es war super!
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Es wird gesucht und gebuddelt:
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Palmato Gecko
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eine Blindschleiche
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Johnny: "Da ist eine Schlange!"
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"Seht ihr sie immer noch nicht?"
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Jetzt aber!
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Side winding adder / Side winder
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Zwischendurch ein Blick nach oben: Pelikane
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Ein Chamäleon, das leider keinen Hunger hatte. Hätte zu gerne versucht, die lange Zunge zu fotografieren, aber es wollte den von Johnny dargebotenen Leckerbissen nicht. Wer weiß, wieviele Guides es schon zuvor gefüttert hatten...
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dafür hatte der hier Appetit!
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Tractrac Chat - Namib Schmätzer
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Sanddiving Lizard (glaub, der gehört nicht zu den "Little Five"?)

Nach dieser tollen, höchst informativen Tour machten wir eine Mittagspause, bevor es dann weiter mit der Moon Landscape Tour ging.
Teil 1029. Jan. 2024
2. Nachmittags “Welwitschia / Moonlandscape Tour”, wieder von “Charly´s Desert Tours”, aber diesmal mit Guide Immanuel. Es gab noch drei weitere Mitfahrer, also eine angenehm kleine Gruppe. Aber irgendwie fanden wir die Erklärungen zu Welwitschien, Flechten und Geologie recht trocken und konnte uns nicht wirklich begeistern. Auch der Aufenthalt in Goanikontes war unnötig lang. Die Landschaft dagegen hätten wir liebend gerne selbst weiter erkundet.
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Teil 1129. Jan. 2024
3. Ausflug:
Am nächsten Morgen sehr früh nach Walvis Bay, über der Küste waberte noch der Nebel, zu "Levo Tours".
Hier startete die "Seal & Dolphin Tour". Diese war komplett ausgebucht und so war es mir schon ein wenig zu voll auf dem Boot. Besonders wenn Tiere (Robbe, Pelikan) an Bord kamen und alle unbedingt Selfies von sich mit dem Tier schießen mussten. Aber davon abgesehen war es eine tolle Tour, mit einem sehr unterhaltsamen, informativen und symphatischen Skipper. Nur Delphine haben wir leider keine gesehen.
Würde diese Tour auf jeden Fall empfehlen.
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B2 nach Walvis Bay: rechts das Meer und links die Wüste im Nebel
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das Bötchen von Levo (das kleine weiße! 🙂 )
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Besuch!
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jede Menge Robben!
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Nachmittags spazierten wir noch ein wenig durch Swakopmund. Schade, dass keine Zeit mehr für eine Stadtführung war, die würden wir sehr gerne machen.
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Teil 1231. Jan. 2024
21. - 23.3. Spitzkoppen Lodge
Ein weiteres Highlight. Hat uns super gefallen, und auch hier war ich froh, 2 Ü gewählt zu haben. Bereits 2020 hatten wir einen Zwischenstopp am Rock Arch eingelegt. Wir waren so begeistert von der Umgebung, dass wir uns diesmal die doch recht teure Spitzkoppen Lodge gönnen wollten.
Wir bekamen die Nr 13, fast am Ende des Weges, was uns sehr zusagte. Zwar ist der Weg etwas weiter bis zum Hauptgebäude, liegt aber dafür (wie Nr 14 und 15) auch etwas abseits.
Die Chalets sind äußerst durchdacht konstruiert und wir haben eine AC nicht vermisst. Sehr gutes Essen. Eine traumhaft schöne Umgebung. und super die Möglichkeit, durch ein Tor auf das Gelände der Spitzkoppen Community mit dem Rock Arch zu kommen. (Außen rum durch den offiziellen Eingang wäre es ein großer Umweg)
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Am nächsten Morgen
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Die ersten Sonnenstrahlen erreichen die Spitzkoppe. Leider ist es etwas bewölkt.
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Spitzkoppe von der anderen Seite

Und ein paar Tiere gibt es auch zu sehen:
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Klipspringer
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Teil 1301. Feb. 2024
Am letzten Morgen drehen wir eine kleine Runde zu Fuß auf einem der gekennzeichneten "Walks", bevor es zu heiß wird. Dann nochmal gemütlich frühstücken bevor wir leider die schöne Lodge und diese außergewöhniche Landschaft verlassen müssen.
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Die Chalets liegen schön zur Morgensonne ausgerichtet
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"Unser" Chalet Nr13
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Kunstwerke der Natur
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kleine Tiere...
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...und große Tiere 😉
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unglaublich, wo was wächst
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Teil 1404. Feb. 2024
Auf dem Weg nach Norden machten wir wieder Pause im Cactus and Coffee Teagarden bei Uis, das uns schon 2020 so gut gefallen hat.
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Von der C35 wechselten wir auf die D2319. 2020 hatten wir in der Nähe von Sorris Sorris Wüstenelefanten (Geführtes Tracking von Madisa). Und wir haben Glück: beim Kreuzen des Ugab entdecken wir in einiger Entfernung Elefanten im Trockenflussbett. Wir versuchten, etwas näher heranzufahren, aber der Untergrund ist sehr tiefsandig und wir wollten es nicht riskieren, uns hier festzufahren. Wir beobachteten sie noch ein Weilchen, dann ging es wieder weiter.
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Teil 1504. Feb. 2024
23. - 25.3. Camp Kipwe
Und noch eine fantastische Lodge. Alles ist wunderschön bepflanzt und dekoriert. Vor allem der Lounge/Restaurant Bereich und der Sundowner Hügel sind toll angelegt. Dazu ganz hervorragendes Essen, superfreunliches Personal und eine Managerin, die sich kümmerte. Nur die Unterkünfte selber empfanden wir als etwas dunkel und weniger gelungen als z.B. die der Spitzkoppe. Aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau, es war schon okay und man hält sich ja sowieso vor allem in der wunderbaren Lounge auf. Würden wir definitiv wieder buchen!
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Unsere Hobbit Höhle 😄
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unsere Terrasse
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Besuch im Bad: Boulton's Namib Day Gecko(?)
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Lounge
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Besuch in der Lounge
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Blick vom Sundowner Hill
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Teil 1605. Feb. 2024
Der "Nature Drive" zu den Wüstenelefanten war auch sehr interessant, kurzweilig und erfolgreich mit sehr vielen, sehr entspannten Elefanten, die offensichtlich die täglichen Tourwagen kennen.
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Richtung Aba Huab
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im Weiler De-Riet
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Benjamin Blümchen?
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Giraffen gab es zwischendurch auch
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Zurück im Camp beobachten wir noch entspannt ein paar Vögel an einer Wasserstelle
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Red-eyed Bulbul
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Rüppel´s Parrot
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Und natürlich geht es abends wieder auf den Sundowner Hügel:
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Teil 1707. Feb. 2024
25. - 30.3. "Wild Camping"

Da wir gerne ins Kaokoveld wollten, was aber alleine und ohne 4x4 Erfahrung und ohne Campingausrüstung nicht möglich war, hatten wir über C&T ein “Wild Camping” gebucht. So hatten wir nun Begleitung durch ein 2. Fahrzeug mit Campingausrüstung für uns, außerdem wurden wir bekocht (und zwar ausgezeichnet). Und abenteuerlicher als gedacht sollte es dann noch werden...

Nachdem wir uns am Vorabend beim Dinner kennengelernt hatten, ging es am nächsten Morgen nach dem gemeinsamen Frühstück los:
Zunächst über C39 und C43 bis zur Palmwag Lodge. Diese Strecke kannten wir schon von unserer ersten Reise und wieder war ich begeistert von der schönen, so besonderen Landschaft.
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Nachdem das nötige Permit für das Palmwag Concession Gebiet besorgt war, ging es über sehr rumpelige Wege rauf und runter durchs Konzessionsgebiet. Alleine hätten wir uns nicht getraut, manche sehr übel aussehende Teilstücke zu befahren. Viele Forenmitglieder würden wahrscheinlich darüber nur lächeln, aber wir wussten noch nicht, was wir dem Fahrzeug zumuten konnten. Wir fanden es sehr aufregend und spannend, und waren sehr froh, hier geführt zu werden. Weiter über den Crowthers Path, mit gelegentlichen Pausen an Aussichtspunkten, bis es irgendwann Zeit war, das Nachtlager aufzuschlagen. Auf einem Hügel mit weiter Aussicht und sehr starkem Wind (der aber abends schnell nachließ) Wir errichteten das Zelt mit den recht bequemen Feldbetten und Bettrolls und unser Guide sorgte für das Lagerfeuer und sehr leckeres Essen. (ein gewisser Luxus also auch hier :-)) Auch der GT zum Tagesabschluss fehlte nicht.
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nett staubig war´s!
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Aussicht von unserem ersten Camp
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Teil 1808. Feb. 2024
Am zweiten Tag ging es weiter nach Norden, entlang dem Mudorib und dann durchs Hoanib Riverbed ein ganzes Stück ostwärts und wieder zurück. Irgendwo in diesem (für uns) Labyrinth aus Tälern und Bergen ein Stückchen ein kleines Tal hinauf schlugen wir unser 2. Nachtlager auf, an einer schon vorhandenen Feuerstelle.
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Die Landschaft ändert sich
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im Hoanib Riverbed
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kleine Pause
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Teil 1909. Feb. 2024
Am dritten Tag zunächst im Hoanib Flussbett westwärts. Uns hat der Hoanib ausgesprochen gut gefallen, landschaftlich wunderschön und dabei viele Tiere: wir trafen auf Giraffen, Elefanten, Springböcke, Oryxe, Paviane.
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Weiter Richtung Norden, die Berge wurden flacher, die Täler weiter und trockener. Wir durchquerten eine riesige wüstenartige Ebene, bevor es wieder bergiger wurde und wir auf den Hoarusib stießen.
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Teil 2009. Feb. 2024
Der Hoarusib war nicht ganz so trocken, sondern stellenweise floss klares Wasser, es gab sumpfige Bereiche und sehr viel Grün. Durch dieses Flusstal/Canyon sollten wir bis Puros fahren. Doch schon nach wenigen hundert Metern hatte ich es geschafft, in eine morastige Stelle zu steuern und steckenzubleiben. Wie peinlich! Nach längeren Versuchen schaffte es unser Guide, uns wieder auf festen Grund zu ziehen.
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noch alles okay
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da rein wollte ich garnicht!
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super klebriger Matschepampe

Nach diesem Versagen gab ich das Steuer gerne an meinen Mann ab. Weiter durch sehr wenig vertrauenswürdig aussehendes Terrain. Und ca keine 2 km weiter steckten wir erneut fest.
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Bei den Versuchen, uns freizuschleppen, fuhr sich dann auch unser Guide fest. Nun hatten wir 2 feststeckende Fahrzeuge und Null Handyempfang. Wir versuchten, die Räder des Guide-Fahrzeuges freizuschaufeln und dicke Steine/Äste/Fussmatten unterzulegen und anzuschieben. Nach über 2h hatten wir den Wagen endlich frei. Es war inzwischen spät geworden und keine Chance, unseren Fortuner noch heute zu retten. Wir luden unser Gepäck um und fuhren ein Stück zurück und über eine alternative Route nach Puros zur Omenje Camp Site. Unser Guide telefonierte mit C&T und organsierte einen Pannen?- Abschlepp?-Dienst, der am nächsten Morgen von Sesfontein hierher kommen sollte. Noch ein Abstecher zur im Umbau befindlichen Okahirongo Elephant Lodge, von dort bekamen wir ein extra langes Abschleppseil, Bretter zum Unterlegen und ganz wichtig: einen Hi-Lift Jack geliehen.
Kurz vor Sonnenuntergang waren wir wieder zurück im Camp. Im Osten hatten sich dunkle Wolken gebildet und es wetterleuchtete kräftig. Würde es regnen? Würden wir morgen unser Auto retten können? So richtig genießen konnten wir diesen Abend trotz der ausgesprochen schönen Campsite nicht. Nachts fielen dann auch noch ein paar Tropfen.
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