Reisebericht

Australien -12000 km, oder einmal um den Südosten!

von busko · begonnen 16. Okt. 2023 · 35 Teile

Teil 116. Okt. 2023
busko wäre nicht "busko", wenn er nicht auch mal einen Reisebericht mit einem "Best of SU & SA" beginnen würde!
Also, sozusagen als "Prolog" zum Bericht, einige "Tag - Nacht Übergänge".....

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Sonnenuntergang auf einer kleinen Farm bei Taree, ca. 350 km nördlich von Sydney.

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Abendstimmung vom Iluka Riverside Holiday Park, Ostküste zwischen Sydney und Brisbane.

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Caloundra, Ostküste, nördlich von Iluka.

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Miara Caravan Park, ca. 80 km nördlich von Bundaberg, Ostküste.

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Yeppoon beach side camp; nahe Rockhampton, Ostküste.
Sonnenaufgang durch das ausgediente Exoskelett einer Zikaden-Larve.

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Camooweal an der A2 Richtung Westen; "Sundowner bei Vollmond!"

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Sonnenuntergang bei "Karlu Karlu" (Devils Marbles), an der Stuart Highway, zwischen Tennant Creek und Alice Springs

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Camping Platz des "Ghan Museuns" ca. 10 km südlich von Alice Springs.
(Unser LC steht rechts hinter dem Wagon.)

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Sonnenaufgang neben Uluru....

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Die ersten Sonnenstrahlen berühren den Kata Tjuta.

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Uluru - spektakulärer Sonnenuntergang!

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Das Dreigestirn....."Kata Tjuta - Uluru - Luna" .....im ersten Licht des neuen Tages.

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Sonnenaufgang im Kings Canyon.
(Wir sind bereits oben auf dem Canyon-Rand)

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Breakaways (bei Coober Pedy) kurz vor Sonnenuntergang.

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Breakaways in der "blauen Stunde"!

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Seebrücke bei Normanville; Cape Jervis Halbinsel südlich von Adelaide.

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Sonnenaufgang am "Tidal River Campsite", Wilsons Promontory national park; Südlichster Punkt des Australischen Kontinents.

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Sonnenuntergang an den "Myall Lakes"; ca. 120 km nördlich von Newcastle an der Ostküste.

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Guess where?.....nur einmal darfst du raten!

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Das zweite von rechts war nicht halb soooo schlecht!!!
("Pub crawl" durch die Micro-Breweries von Sydney!)

Alles weitere in der nächsten "Episode"!.....
Teil 221. Okt. 2023
Ja, Australien ist schon was Besonderes!
Es ist in der Tat zu recht nicht nur ein Land, sondern ein Kontinent. Mit seinen 7,7 Mio km² ist das Land immerhin…..

- Fast so groß wie Europa,
- 22 mal größer als Deutschland,
- 6,3 mal größer als Südafrika,
- 3 mal größer als (Südafrika+Namibia+Botwana).


Es ist der älteste und (auch deswegen) flachste Kontinent überhaupt.

Die Ureinwohner sind die älteste „Menschengruppe“ unseres Planeten, da ihre Genetik seit ca. 40-60000 Jahre unverändert geblieben ist.

Der Dingo ist die Älteste Hunderasse (bei Hunden darf man das ja noch sagen!?), da sie mit den Ureinwohnern vor ca. 40-60000 Jahren nach Australien gekommen ist und seitdem keine Veränderungen mehr erfahren hat.

Vor Ankunft der Ureinwohner gab es unter den australischen Säugetieren ausschließlich Beuteltiere.

Diese Reise, unsere 5., fand von Ende Oktober bis Anfang Dezember 2022 statt. In insgesamt 7 Wochen sind wir ca. 12500 km gefahren und haben dabei (nur) den Südosten, mit kleineren Abstechern, einmal umrundet! Wie unschwer zu erkennen, sind wir ziemlich gezielt nach dem Motto; „Der Weg ist das Ziel!“, gereist!

Wir sind mit einem Land Cruiser HDJ 100, (Baujahr vermutlich um 2000), mit Dachzelt gereist, haben allerdings auch öfters in „fester Behausung“ übernachtet.

Wir haben ca. 9000 Bilder (jpeg) aufgenommen; ich werde im Bericht eine mühevoll herausgeklaubte, nicht bearbeitete Auswahl zeigen.

Unsere Route war wie folgt:

- Flug von DUS über Singapur nach Sydney,
- Fahrt nach Taree, nördlich von Sydney in Küstennähe (3 Nächte Farm),
- Taree nach Norden nach Iluka Riverside Holiday Park, Ostküste (1 Nacht),
- Iluka nach Norden an der Ostküste nach Caloundra (Caloundra suncourt Motel) (2 Nächte),
- Caloundra nach Norden an der Küste nach Miara Caravan Park (1 Nacht),
- Miara nach Norden an der Küste nach Yeppoon Beachside Camp (2 Nächte),
- Yeppoon über Rockhampton dann auf die A2 nach Rubyvale Caravan Park (1 Nacht),
- Rubyvale auf der A2 nach Winton Tattersal Caravan Park (1 Nacht),
- Winton nach Camooweal Caravan Park (1 Nacht),
- Camooweal über Tennant Creek auf der Stuart Highway nach Kalu Kalu (Devils Marbles) (1 Nacht),
- Kalu Kalu nach Süden nach Alice Springs Wintersun Camp (1 Nacht),
- Fahrt einmal um die West McDonell Ranges zum Alice Springs Ghan Museum Campsite (1 Nacht),
- Alice nach Yulara (2 Nächte),
- Yulara nach Kings Canyon Campsite (2 Nächte),
- Yulara nach Kulgera Campsite an der Stuart Highway (1 Nacht),
- Kulgera nach Radekas Motel in Coober Pedy (3 Nächte),
- Coober Pedy nach Shoreline Campsite in Port Augusta (1 Nacht),
- Port Augusta nach Normanville Campsite an der Südküste, Cape Jervis Halbinsel (1 Nacht),
- Normanville nach Discovery Park, Tanunda, Barossa Valley (3 Nächte),
- Tanunda nach Robe Holiday Park, Südküste (1 Nacht),
- Robe nach Port Fairy Holiday Park, Südküste (1 Nacht),
- Port Fairy nach Port Campbell Brewery, Südküste (1 Nacht),
- Port Campbell nach Marengo Family Caravan Park, Südküste (1 Nacht),
- Marengo nach Caves Beach Park Campsite, Phillip Island, Südküste (1 Nacht),
- Caves Beach nach Tidal River Campsite, Willsons Promontory, Südküste (2 Nächte),
- Tidal River nach Wangratea Caravan Park, Mallacoota, Südküste (1 Nacht),
- Mallacoota nach Badgee Campsite, Sussex Inlet, Ostküste (2 Nächte),
- Sussex Inlet nach Myall Lakes Campsite, Ostküste nördlich von Sydney (1 Nacht),
- Myall Lakes nach Taree (3 Nächte),
- Taree nach Hunter Valley (2 Nächte),
- Hunter Valley nach Sydney (2 Nächte),
- Sydney über Singapur nach DUS.


Der Flug, eeeelend lang, von Düsseldorf über Singapur nach Sydney verläuft ohne jegliche Zwischenfälle. Wir kommen spät morgens in Sydney an und fahren direkt los, nördlich an der Ostküste hoch nach Taree, ein kleines Dorf in der Nähe (nach Australischen Verhältnissen!) von Newcastle. Hier verbringen wir einige schöne Tage auf einer kleinen Farm in den grünen Tälern östlich der Great Dividing Range. Wir machen einige Ausflüge und sehen (für uns) exotische Pflanzen und Tiere…..

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[Wren (Australischer Zaunkönig!)]

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[Strand Nahe Forster]

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[Forster, ein aufgeräumtes, kleines Städtchen!]
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Wir verlassen Taree, fahren weiter an der Ostküste nach norden.....

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[Typisch australisches "Gesamteinkaufsschuppen!".
Alles, inklusive Sprit, gibt´s hier unter einem Dach!]

Der Camping Platz in Iluka ist schön, aufgeräumt und liegt an einer breiten Flussmündung. Wir richten unser Camp ein und schauen uns ein wenig um.
Vor allem die Tierwelt ist schon sehr beeindruckend.....

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[Wie man sieht gibt es hier einen ordentlichen Tidehub!]

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Am folgenden Tag geht´s weiter nach Norden, nach Byron Bay, der östlichste Punkt des australischen Festlands.....

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[Leuchtturm am östlichsten Punkt Australiens.]

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Teil 322. Okt. 2023
Eigentlich wollen wir en diesem Tag ja strecke machen, nach Rainbow Beach kommen.
Aaaber…..dann kommen wir in einen riesigen Stau (ja, das gibt’s auch in Australien!) um Brisbane, entscheiden uns stattdessen für Noosa Heads. Wir fahren weiter auf der A1 Richtung Norden, merken aber, dass irgendwas im Motorraum nicht zu stimmen scheint!

[Ich habe wenig Ahnung von Motoren, noch weniger von dem des LC HDJ 100!]

Das Geräusch kommt und geht, wird aber tendenziell lauter und häufiger, also entscheiden wir uns, mittlerweile auf Höhe von Caloundra angekommen, unseren Plan zu „modifizieren“ und nach Osten, nach Caloundra an die Küste zu fahren um Hilfe zu suchen.
Wir kommen zu einer Tankstelle an der Ortseinfahrt, halten auf dem Parkplatz….und….. schon kommt uns ein Australier entgegen, kurze Hose, Buschstiefel (Blundstone natürlich!), von oben bis unten sonnenverbrannt und durch tätowiert!

[Wie wir bereits schon aus unseren früheren Reisen wissen, sind Australier extremst hilfsbereit! Dies geht so weit, dass man bereits angesprochen wird[b] bevor man selbst gemerkt hat, dass man was sucht/wissen will!]

Der junge man stellt sich als Automechaniker vor und will helfen. Er fragt ob ich einen Schraubenschlüssel dabei hätte. Das geht mir aber ein wenig zu schnell, ich bin skeptisch, zaudere ein wenig….das scheint er zu merken, er lacht nur und sagt, typisch Australien…..“No worries, mate!“
Ich gebe ihn also einen Schraubenschlüsse, den er mit der einen Seite an den Motorblock und mit der anderen an sein Ohr drückt?! Nach einigen Sekunden steht er auf, schaut uns an, schüttelt mit dem Kopf und meint, dass das Problem wahrscheinlich mit dem Taktriemen (Timing Belt) zusammen hängt und dass ein Weiterbetrieb den Totalschaden am Motor bedeuten könnte.
Es ist mittlerweile späterer Nachmittag, bewölkt und wird bereits „dämmerig“, also suchen wir uns erst einmal ein Quartier für die Nacht. Alle Campingplätze sind entweder geschlossen oder ausgebucht! Es wird immer später, langsam breitet sich so etwas wie leichte Panik aus, vor allem auch weil wir das ungute Gefühl haben, vielleicht jetzt gerade, bei den „Suchaktionen“, den Motor zu schrotten! Dann finden wir, rein zufällig, das Caloundra Suncourt Motel. Wir sind erst einmal erleichtert, dass wir den Motor ausstellen können, aber jetzt geht es erst richtig los! Wir rufen beim australischen ADAC an, der Mitarbeiter meint er könne um ca. 20:00 bei uns sein. Wir holen uns Fish & Chips von der kleinen Bude gegenüber und spülen mit einem großen (600 ml!) GaT nach!.....auch gut für die mittlerweile ziemlich angespannten Nerven!
Um 20:00 kommt der ADAC Man tatsächlich. Ich lassen den Motor an; er schaut sich alles an, schüttelt mit dem Kopf, meint; „probably the timing belt“! Motor wieder aus. Er meint wir sollten das Auto auf keinen Fall bewegen und am nächsten Morgen das „Service Centre“ anrufen, sagt aber die seien meist für 2-3 Wochen ausgebucht!!!
Wir sind verzweifelt…..2-3 Wochen Caloundra! Uns gehen alle Möglichkeiten durch den Kopf, wir schlafen nur sehr schlecht. Am nächsten Morgen bestätigt sich diese Aussage; die sind wirklich so lange ausgebucht…..
Wir rufen australische Freunde an. Die geben uns den Tipp…..ruft doch mal bei „Luke Mobile“ an…..hilft vielleicht, kann nicht schaden…..
Gesagt, getan! Wir erreichen sofort einen Mitarbeiter, der uns sagt, dass er um ca. 13:00 da sein könnte…..wir warten, nervlich angespannt. Er kommt, sogar 30 Minuten früher als versprochen, macht die Motorhaube auf und winkt, auf meine Frage; „Soll ich den Motor anlassen?“, sofort ab und sagt;“Nicht nötig, ich habe das Problem!“. Es stellt sich heraus, zu unserer RIESIGEN Erleichterung, dass nicht der Taktriemen, sondern lediglich eine Rolle, die den Keilriemen zwischen Motor und „Airconditioning“ strafft, völlig verschlissen ist…..vom Kugellager der Rolle keine Spur mehr! Wir hatten riesig Glück, dass uns das Ganze nicht kreuz und quer durch den Motor geflogen ist.
Der Mechaniker meint, dass erstens, der ADAC Mann gefeuert gehört!, zweitens, er die Rolle und Riemen (in 10 Minuten!) ausbauen könnte und wir somit, zwar ohne Luftkühlung, aber ansonsten problemlos weiter fahren könnten. Alternativ könnte er eine neue Rolle und Riemen besorgen und diese einbauen. Wir entscheiden uns, erleichtert, für die letztere Alternative und in 2 weiteren Stunden läuft der Motor wieder rund und der Spuk ist vorbei! Wir bedanken uns profus bei dem Mechaniker, der auch bereits auf dem Sprung zum nächsten „Fall“ war.

[„Luke Mobile“ ist eine Art von „travelling“ Mechaniker Firma, die mit gut ausgerüsteten Werkstattwagen „in der Gegend herumfahren“ und kleinere-mittlere Schäden/Pannen beheben können. Wir können diese Firma nur aller wärmstens empfehlen. Die Hilfe kam schnell, der Mann war freundlich und sehr kompetent.]

Total erleichtert, ja fast euphorisch genießen wir den Nachmittag, Abend und den nächsten Morgen im schönen, (aber „deutlich“ touristisch erschlossenem), Caloundra.

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(Nachmittagsstimmung im schönen Caloundra.)
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(Frucht der vielleicht australischsten aller Pflanze, der Pandanus.)

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("Street art" a la Caloundra!)

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(Wunderschöner, warmer Sonnenuntergang an der Caloundra Promenade.....so kann´s weiter gehen!)

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Am nächsten Vormittag geht es dann zu den sehr schönen „Noosa Heads“, wo wir einen langen Spaziergang im Küstenurwald machen, mit Sicht auf die Fraser Island (angeblich größte Sandinsel der Welt).

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(Noosa Heads Halbinsel mit Fraser Island im fernen Hintergrund)

Wir fahren weiter, entscheiden uns spontan für den sehr abgelegenen Miara Caravan Park, idyllisch an einer breiten Flussmündung gelegen.
Diese Entscheidung werden wir nicht bereuen, denn es wimmelt nur so von Tieren und Pflanzen!

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(GaT im Camping Platz von Miara.
Links auf dem Tisch unser für diese Reise erworbener Coleman Kocher, der sich sehr bewährt hat!)

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(Rotes Riesenkänguru am Strand bei Miara)

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(Letztes Tageslicht.....Seuftz.....)

Am nächsten Morgen streifen wir früh am Strand entlang und sehen ein Feuerwerk der Tiere, vor allem Vögel, die den neuen Tag begrüßen!

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(Ein gegen die Morgenkälte "aufgeplüstertes Farbenknäuel")

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(Fischadler späht in Richtung Wasser....)
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(.....und stürzt sich in rasantem Flug vom Ast.....)

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(Papagei-Vögel gibt´s in "sehr farbig".....aber auch.....)
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(.....in eher "schlicht grün".....)

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(.....oder auch in Weiß)

[Hatte ich das eigentlich schon erwähnt.....
Für "Birder" ist Australien, ohne Zweifel, das non plus ultra Land schlechthin.
Vor allem wer "bunt" und "Papagei" mag kommt hier voll auf seine Kosten!]
Teil 424. Okt. 2023
Wir verlassen Noosa Heads, wollen eigentlich entlang der Küste nach Rockhampton und danach über die A4, A2 und A6 nach Westen ins Inland fahren. Wir sind allerdings von Rockhampton nicht sehr begeistert und wissend, dass wir die nächsten 2-3 Wochen fern aller Küsten verbringen werden, entscheiden wir uns spontan nochmal an die Küste nach Yeppoon zu fahren.

Yeppoon ist mehr oder weniger am Ende der (schmalen aber guten) Straße von Rockhampton, alle anderen Straßen von/nach Yeppoon sind schlecht und führen eigentlich nur wieder zurück zur A1 Küsten Highway.
Wir kommen am Yeppoon Beachside Camp an und bekommen einen schönen Platz am nördlichen Ende des Camps, nur durch eine Hecke vom großen, breiten, feinsandigen Strand getrennt.
Nach Aufbau unseres Camps sehen wir uns die Umgebung etwas an, schnacken ein wenig mit den Campern um uns herum und machen einen Spaziergang Richtung Süden am Strand entlang in die kleine Stadt, die einen guten, aufgeräumten Eindruck hinterlässt…..auch, und das ist ein riesiges Plus für uns, bekommen wir hier sehr gute „Pies“!…..alles was der Gaumen begehrt; Steak, Steak & Kidney, Chicken Curry, Mutton, Cornish Pasty usw……da haben wir uns doch sofort ein reichhaltiges „Abendessen“ zusammen gestellt!

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(Offensichtlich schwer verliebt! Campingplatz von Yeppoon)

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(Die Logistik versteht wohl nur der verursacher.....ein kleiner Krebs; Strand bei Yeppoon)

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(Sonnenuntergang; Campingplatz von Yeppoon)

Wir lassen den Abend noch mit einem längeren, feuchtfröhlichen Besuch bei unseren Camp Nachbarn ausklingen.

Wir fahren wieder über Rockhampton, wo wir uns mit Lebensmitteln und beim Anaconda (Ladenkette bei der man alles bekommt was das „Campingherz“ begehrt…..und auch einiges mehr bei dem man gar nicht wusste, dass man es braucht!) 2 Hüte mit „angebautem“ Mückennetz die uns noch gute Dienste leisten werden und ohne die wir nie wieder nach Australien oder auch Westküste SA fahren werden!

Dann geht es weiter nach Westen, über Emerald und Sapphire, die uns nicht so wirklich gut gefallen, nach Rubyvale. Hier checken wir in den Rubyvale Caravan Park ein, der gut in Schuss ist und uns sehr gefällt.

[Wie die Namen dieser 3 Orte bereits ankündigen, geht es hier um Edelstein Schürferei (hauptsächlich Saphire, aber auch Rubine und Smaragde) und der Ort beherbergt auch einige Juweliere die sich just mit diesen Steinen beschäftigen.]

Abends nehmen wir noch ein GaT im weitläufigen Camping Platz und gehen in die Pub die praktischerweise direkt gegenüber der Campsite situiert ist, treffen dort auf teilweise skurrile „Prospecter“, essen und trinken gutes „Pub Food“ und genießen den Abend.

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(Aufkleber deutet nichts gutes an.....)
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(.....und das ist dann auch ein wahrhaftiges "Schlachtschiff"!.....an der Pub in Rubyvale)

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(Sundowner.....Unser lauschiger Platz in Rubyvale)

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(Pub in Rubyvale)

Wir fahren auf der A4 weiter, zum Bladensburg National Park, der die „Australian Age of Dinosaurs“ Paläontologische Fundstätte beherbergt. Wir kommen erst sehr spät hier an, das Personal hat sich geistig bereits ins Wochenende verabschiedet und wir können deswegen nur die Ausstellung in dem Museum besichtigen, nicht aber die Außenexponate…..schade….. beim nächsten Mal dann, versprechen wir uns!

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(Emu.....irgendwo zwischen Rubyvale und Winton)

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(Wunderschöner (ich liebe diese Landschaft!) Busch zwischen Rubyvale und Winton)

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(Hoppela!....Was kommt uns dann da entgegen.....?)

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(Plan der wirklich gut gebauten und auf einem kleinen Plateau situierten Anlage um diesen ganz besonderen Saurier-Fundort)

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(Eines der vielen Exponaten.....leider hatten wir nicht annähernd genug Zeit um alles so zu sehen wie wir es gerne getan hätten!)

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(Museumsgebäude ansprechend am Rand eines kleinen Plateaus situiert)

Dann geht es schnell weiter, zum Winton Tattersall Caravan Park wo wir nach Sonnenuntergang ankommen und wieder in einer in der Nähe gelegenen Pub zu Abend essen. Der Platz ist nicht schön und es geht eine Hauptstraße direkt neben dem Platz vorbei so, dass die Nacht sehr "unruhig" war!

Weiter geht es, über Cloncurry und Mount Isa (eine interessante Bergbaustadt), über die dividing Range (,die das grüne Küstengebiet vom kargen, typisch Australischen Outback trennt,) nach Camooweal wo wir im „unspektakulären“ Camping Platz neben dem Hotel übernachten. Essen gibt es wieder im Hotel direkt nebenan. Das Dorf besteht aus wenigen Gebäuden und strahlt, bei Sonnenuntergang, eine ruhige, irgendwie ansprechende "Widwest"-Atmosphäre aus!

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(Sicht vom höchsten Punkt der Straße über die Dividing Range in Richtung Osten und grünem Küstenstreifen)

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(Einfach typisch australische Landschaft.....eines meiner Lieblingsbilder der Reise)

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("Kleiner" Road-Train.....nur läppische 3 Anhänger.....)

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(Sundowner (mit Luna!) auf der Varrandah des Hotels in Camooweal; hätte mich wenig gewundert wenn jetzt ein Planwagen a la wilder Westen die Straße entlang gekommen wäre!)

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(Unspektakulärer aber typisch knallroter, australischer Sonnenuntergang.....hat angeblich mit dem Staub in der Atmosphäre zu tun)
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Am nächsten Morgen geht es weiter, auf der „Barkly Highway“ bis zum „Barkly Homestead“, ein schöner Ort der total einsam in der Unendlichkeit liegt, aber durchaus zum Verbleiben einlädt! Es gibt eine Tankstelle, ein liebevoll gestaltetes Restaurant/Lädchen, ein Paar Campingplätze und schöne Häuschen für eine Übernachtung falls man nicht bzw. nicht immer campen möchte! Das war´s!
Wir merken uns diesen Ort für einen zukünftigen Zwischenstopp.

Die Gegend ist typischer, flacher, australischer Busch aber mit erstaunlich viel Flora und Fauna für diejenigen die sich die Zeit nehmen mal zu halten und nachzuschauen!

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(Typische, australische Buschlandschaft.....ich liebe sie, wie sie in ihrer pastellfarbenen Schönheit daher kommt!)

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(Bussard großer Greif 1)

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(Bussard großer Greif 2)

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(Keilschwanz Adler.....der größte Greif Australiens! Leider sehr entfernt!)

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(Australien eben......und wie Eben.....!)

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(In typisch "Crocodile Dundee" Sprache....."Das war kein Road Train.....DIES ist ein Road Train!")

.....und dann gibt es Flora.....in allen Formen und Farben.....

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("Ferricrete", ein sehr Eisenhaltiges, rezentes Konglomerat)

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(Road Train Nummer 3, diesmal mit 4 Anhängern die Erz zum Exporthafen Rockhampton bringen)

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(Barkly Homestead.....sehr gepflegt und einladend!
Können wir sehr empfehlen als Zwischenstopp!)

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(Es gibt in der Barkly Homestead schöne, gepflegte Gärten.....offensichtlich ist hier jemand mit Liebe und gärtnerischem Geschick dabei!)

Wir halten kurz, schauen uns die Anlage etwas an, essen und trinken eine Kleinigkeit und fahren weiter, in Richtung "Karlu Karlu" (Devils Marbles).
Teil 606. Nov. 2023
Wir fahren weiter; westlich zum Three Ways Roadhouse, das so heißt, weil hier die nach Westen führende Barkly Highway in einem T-Anschluss in die Nord-Süd (geht von Darwin im Norden nach Adelaide im Süden) verlaufende Stuart Highway mündet. Das Roadhouse ist eher lieblos; kein Vergleich zur Barkly Homestead!

Noch an der Barkly Highway sind ganze Landstriche mit Termitenhügel bepflastert…..soweit das Auge reicht…..
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Einige (mit typisch australischem Humor) haben hieraus wahre Kunstwerke geschaffen…..
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Wir fahren auf der Stuart Highway nach Süden weiter, durch das Dorf Tennant Creek, welches sich in keiner Weise besonders hervor hebt, und kommen am Nachmittag nach Karlu Karlu (früher Devils Marbles) wo wir im kleinen aber sehr schön gelegenen Campingplatz übernachten.

Wir bauen unser Camp auf und sehen uns ein wenig in der schönen, mit riesigen Felskugeln bestückten Welt um…..

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(Unser Camp. Wir stehen rechts vom Waschraum unter dem Baum)

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Abends kommen wir dann mit unseren Camp Nachbarn (Im großen WoMo mit Anhänger, rechts von uns), die freundlich, gesprächig und, wie viele Australier(!), einem alkoholischen Getränk (oder 2…3…) nicht abgeneigt sind, ins Gespräch, trinken unser GaT zusammen und bekommen noch von denen den Tipp im Camping Platz des National Road Transport Museums (auch Ghan Museum genannt) ca. 10 km südlich von Alice Springs zu übernachten.

Am nächsten Morgen schauen wir uns die Gegend noch einmal im schönen Licht des frühen Morgens an und fahren anschließend Richtung Alice Springs weiter.

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(Eine wieder mal typisch australische, pragmatische Lösung.....der ansonsten fehlende Mobilfunkempfang wird hier durch eine "Satellitenschüssel" hergestellt, wobei das Mobil Telefon genau auf einen kleinen Tisch gelegt werden muss der sich genau im Fokalpunkt des Parabolspiegels befindet.....einfach genial!)

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(Das kann nur Australien sein.....)
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(Südlicher Wendekreis zwischen Tennant Creek und Alice Springs)
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Es ist sehr heiß (42 Grad!) so, dass wir uns kurzerhand entscheiden nicht zu campen und stattdessen eine feste Unterkunft mit Air Conditioning zu suchen. Wir werden im Wintersun Camp, welches sowohl Hütten wie auch Campingplätze anbietet, fündig und verbringen den Nachmittag/Abend in der angenehm kühlen Hütte.

Am nächsten Tag ist es deutlich angenehmer und wir starten früh zu einer langen Runde durch die West McDonnell Ranges (vor 350 Mio Jahren entstanden) wobei wir an der nördlichen Straße nach Westen rausfahren, dann kurz nach Süden und wieder auf der südlichen Straße nach Alice Springs zurück. Wir machen immer wieder kurze Abstecher zu den verschiedenen Gorges, Wasserlöcher und anderen Sehenswürdigkeiten.

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(Wand aus härterem Gestein das der Verwitterung getrotzt hat und schön die Richtung der Gesteinsschichten anzeigt)

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("Versteinerte" Wellen aus einem urzeitlichen Ozean.....)

[Die McDonnell Ranges sind schon sehr sehenswert und beeindruckend!
Die höchsten Berge sind mit Mt. Zeil (1531 m), Mt. Liebig (1524 m) und Mt. Edward (1423 m) schon sehr imposant und stellen die höchsten Berge der Northern Territories dar.
Der sehr bekannte und viel begangene Larapinta Trail (225 km!) der am Kamm der Bergkette entlang führt ist schon was besonderes; Weiterhin bekannt sind Simpsons Gap, Stanley Chasm, Ellery Creek Big Hole, Serpentine Gorge, Ochre Pits, Orniston Gorge und Glen Helen Gorge.]
Teil 707. Nov. 2023
Weiter geht es auf der Larapinta loop, wie der Rundweg von Alice durch die West McDonnell Ranges heißt. Wir kommen zu den Ochre Pits, in denen die Ureinwohner ihre Farbpigmente für die schönen Malereien und Stofffärbung gewonnen haben…..

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Wir staunen ob der großen Palette von, ja, eben „Ocker“ Farbtöne die hier dicht an dicht aufgeschichtet, in der Form weicher, wenig konsolidierter Protogesteine, vorkommen. Es handelt sich um eine Farbpalette die von fast Weiß, über Creme, Gelb, Orange, Rot und alle Schattierungen von Braun geht…..sehr beeindruckend!

Wir fahren bei bestem Licht durch typischer australischer Buschlandschaft…..die Erde ist Rot, gespickt mit gelbem Gras, grüne Bäumchen (es hatte offensichtlich vor Kurzem geregnet!); der Himmel ist blau, mit dekorativen Wölkchen…..

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(Soooo typisch Australien.....eines meiner Lieblings fotos!)

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…..WAS???.....wir sind in die Süd Heide gebeamt worden…..

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Hermannsburg wurde tatsächlich von Missionaren aus dem gleichnamigen Ort in der Südheide gegründet und diente als Stützpunkt zur Missionierung und Unterstützung der Urbevölkerung. Heute macht das Dorf leider einen recht runtergekommenen Eindruck wobei man schon, bei Betrachtung der Kirche und umliegenden Gebäuden, merkt, dass hier sehr viel Herzblut seitens der Missionare rein geflossen ist!

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Es geht zurück nach Alice Springs; dunkle Wolken kommen im Osten auf und bilden einen wunderschönen Kontrapunkt zu den magisch von der Nachmittagssonne angeleuchteten Rücken der McDonnell Range…..

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( Larapinta Loop; Blick nach Osten, Richtung Alice Springs)

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Wir kommen nach Alice Springs, kaufen kurz für die nächsten Tage ein und suchen verzweifelt nach Stoffe mit „australischen“ Mustern…..in Alice soll es die beste Auswahl geben….und werden fündig. Wir kaufen einige Meter verschiedener Stoffe, die inzwischen bereits zum großen Teil zu Kleidern und Tischdecken verarbeitet worden sind!
Weiterhin suchen wir typisch australische Gemälde aus der „Traumzeit“. Wir steuern wohl gut 6-8 Läden an, teilweise von Ureinwohner betrieben. Die Bilder sind entweder zu klein, nicht ansprechend oder zu teuer!.....wir finden leider nichts was passt!

Also fahren wir, etwas enttäuscht, zu dem uns von unseren Camping-Nachbarn bei Karlu Karlu empfohlenen „Road Transport and Ghan Museum“.
Das Museum ist geschlossen, es ist absolut keiner vor Ort. Überall stehen, auf einem riesigen Gelände, Fahrzeuge aller Art (Lastwagen, Schienenfahrzeuge, Landwirtschaftsmaschinen usw.) herum; rosten und gammeln leise vor sich hin. Es ist ein wirklich surrealer Platz!
Wir sehen am Tor eine Telefonnummer, rufen an und werden ca. 20 Minuten später von einer Mitarbeiterin, die aus Alice Springs nur zu diesem Zweck gekommen war, rein gelassen und dürfen dort, total allein, (für 7 AUD) die Nacht verbringen…..wunderbar!

Wir bauen unser Camp schnell auf und streifen bestimmt 1-2 Stunden bis zum Sonnenuntergang verzaubert durch das Gelände…..diese Vielfalt, diese Schmuckstücke die leise vor sich hin gammeln, irgendwann wohl wieder zu einem Häufchen Eisenoxid zurück verwandelt werden; genau das Material aus der sie auch ursprünglich entstanden sind!

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(Unser Landcruiser steht hinten, rechts vom Eisenbahnwagon.....herrliche Gewitterstimmung kurz vor Sonnenuntergang)

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[P.S.: Zum Thema „Dreamlines“ kann ich das wunderbare, mystische Buch; „Songlines“ von Bruce Chatwin stärkstens empfehlen…..und zwar nicht nur für Australien-Reisende!]
Teil 808. Nov. 2023
Am nächsten Morgen fahren wir auf der Stuart Highway weiter nach Süden, bis zum Erldunda Roadhouse, wo wir kurz einkehren und uns ein wenig umschauen. Die Anlage sieht ganz gut aus, es gibt Zimmer zu vermieten aber keinen Campingplatz.

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Es geht auf der Lasseter Highway (A4) weiter nach Westen. Wir sehen Emus und eine schöne Blütenpracht…..

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Was sieht sie dann da gerade.....

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Was ist das? Wir stoppen an einem Aussichtspunkt an der Seite der Straße und fragen uns; „Sind wir bereits am Uluru?“.....

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…..Nein, es ist der Mt. Connor, ein imposantes Plateau südlich der A4 und, nicht genug des Guten, steigen wir auf eine kleine Anhöhe auf der anderen Straßenseite und sehen einen schönen, trockenen Salzsee der nicht von der Straße aus zu sehen ist…..

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.....und viel "typisch Australien!".....

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Wir fahren weiter und dann sehen wir ihn…..DAS sehnsuchtsziel schlechthin eines jeden Australien-Reisenden…..den Uluru…..

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[Bei unserer ersten Australien Reise in 1994 war ich noch vor Sonnenaufgang auf den (damals noch als Ayers Rock bekannten) Monolithen gegangen und hatte von dort einen wunderschönen Sonnenaufgang in Richtung Kata Tjuta, (damals die Olgas) sehen dürfen.
Ein Paar Wochen vorher während der gleichen Reise, in einer in einem ausgemusterten Zug gebauten Lodge auf dem Atherton Tableland, hatte mich ein auf Crocodile Dundee getrimmter Australier (Khaki Kleidung, Buschstiefel, Lederhut und, natürlich, ein großes Messer am Gürtel!), der deutlich über seinen Durst getankt hatte, auf die Schulter geklopft und bedeutungsvoll gelallt; „You haven`t been in Australia until you`ve put your hand on the Rock!“ Damals lachen wir herzlich über diese Episode, aber im Nachhinein merken wir, dass er doch ein wenig Recht gehabt hat! Es ist genau so…..man muss dieses einmalige Phänomen gesehen haben!]


Wir fahren am späten Nachmittag zum Aussichtspunkt, parken und machen es uns auf unseren Campingstühlen bequem.
Plötzlich hält ein uralter amerikanischer „Straßenkreutzer“ neben uns. Drei Ureinwohner (1 Mann und 2 Frauen) steigen aus, begrüßen uns freundlich und sprechen uns an in einer Mischung von Zeichensprache und einer Sprache die uns völlig fremd ist (offensichtlich sprechen sie nur ganz rudimentär Englisch!). Sie rollen einige Gemälde vor uns aus und wir verstehen, dass sie uns ein Gemälde verkaufen wollen. Eines hat eine ideale Größe und gefällt uns besonders gut. Kurz entschlossen kaufen wir es und es hängt Heute schön bei uns an einer Wand…..

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jetzt sind wir froh, dass wir nicht in Alice Springs ein "unter-Druck-Verlegenheitskauf" getätigt haben!

Wir schauen gebannt zu wie sich die Stimmung kontinuierlich ändert.

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Irgendwo brennt ein Buschfeuer…..die Rauchschwaden sind deutlich zu sehen.

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Der Rauch reicht bis ans Nordwestende des Uluru.....

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Die Sonne geht unter und es wird empfindlich kühl, also fahren zum zum Camp zurück und verbringen eine windige und laute (ein nerviger Generator läuft ständig) Nacht im Dachzelt.
Teil 909. Nov. 2023
Wir „schlafen schnell!“ denn wir wollen am nächsten Morgen bereits 1 Stunde vor dem Sonnenaufgang auf der Straße zum Kata Tjuta sein.
Teil 1009. Nov. 2023
Die ca. 80 km sind schnell geschafft und wir kommen noch vor Sonnenaufgang zum gut ausgebauten Aussichtspunkt. Von hier aus können wir den Sonnenaufgang, sowohl in Richtung des fernen Uluru als auch des nahen Kata Tjuta förmlich in uns aufsaugen…..es ist wunderbar stimmungsvoll!

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(Blick in Richtung Uluru.....es ist einfach riesig!)
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[Obwohl es teilbewölkt ist, sehen wir auch viele Sterne und ich fange an zu grübeln: Unsere Galaxie hat ein Durchmesser von ca. 100 000 Lichtjahren so, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass viele der Sterne die man heute sieht vielleicht gar nicht mehr existieren. Wir sehen ja das was vor ca. 100 000 Jahren dort war…..ein Gedanke der mich schon umtreibt….. Sterne aus anderen Galaxien sind noch viel, viel weiter entfernt, also sehen wir einen Sternenhimmel den es in weiten Teilen schon gar nicht mehr gibt!]

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(Kata Tjuta (die Olgas) im zarten Morgenlicht.....)
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Nachdem der Zauber in den Tag übergeht entscheiden wir uns eine lange Wanderung durch das Labyrinth der riesigen Felskuppeln zu unternehmen.

Diese Tour lohnt sich wirklich sehr. Man wandert durch die Felsschluchten die hier hauptsächlich aus einem sehr groben, warm roten Konglomerat bestehen. Die Landschaft ist riesig und erinnert ein wenig an den Westen der USA (Utah, Arizona….).

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(Die Steinkuppeln sind riesig und zum großen Teil aus Konglomerat-Gestein, ein Art Sandstein, der aber auch große Gesteinsbrocken einschließt)
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(Am höchsten Punkt des Rundwegs angekommen.....welch eine Aussicht!)

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(Symphonie in Stein!)

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(Jede kleine, etwas ebene Stelle sammelt Wasser und Staub an und bildet die Basis für Flora aller Art)

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(Einfach nur Stein, Farbe und Kontrast.....so einfach kanns sein.....!)
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Abschließend machen wir auch noch die andere, kleinere Wanderung, die sich aber nicht lohnt wenn man die längere Tour gemacht hat.

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Dann essen wir kurz eine Kleinigkeit und fahren wieder in Richtung Uluru zurück.
Teil 1111. Nov. 2023
Wir möchten diesen ganz besonderen Tag in vollen Zügen genießen, fahren also zum Uluru und merken, dass wir einen großen Fehler gemacht haben! Wir glaubten im Vorfeld erfahren zu haben, dass man nicht nur nicht mehr den Uluru besteigen darf, sondern, dass es auch nicht mehr möglich ist den Berg zu Fuß zu umrunden. Ersteres stimmt, letzteres ist falsch; man darf noch auf einen gut begehbaren Weg den Berg umrunden (er hat einen Umfang von 9,4 km, also realistisch ca. 10-12 km Fußweg) und die verschiedenen Sehenswürdigkeiten aus nächster Nähe betrachten.

Da es mittlerweile bereits Nachmittag ist und die (steile, Sommer-) Sonne schon arg den Bewegungsdrang abbremst, entscheiden wir uns für eine „Umfahrung“ des Bergs mit gezielten Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten.

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(Der ("Tweespoor-") Pfad der über Jahrzehnte von den Besteigern des Uluru in den Fels gezeichnet wurde ist immer noch gut zu sehen. Damals gab es eine im Fels verankerte Kette an der man sich, Kette zwischen den Beinen, breitbeinig hochgezogen hat; daher die zwei Parallelspuren)

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(Interessante Erosionserscheinungen die (mich zumindest) immer etwas an ein Hirn erinnern!)
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(Heilige Wasserstelle der Ureinwohner)

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Wir fahren die kurze Strecke zurück ins Camp, machen uns frisch, essen etwas und…..O JÉ….. der Himmel zieht sich zu und es fängt tatsächlich an, hier in der Halbwüste und ausgerechnet Heute, zu regnen! Wir sind enttäuscht und wissen nicht so richtig was wir machen sollen; im Camp bleiben und im Restaurant unseren Frust mit australischem Bier und Wein „dämpfen“?.....oder doch zum Aussichtspunkt fahren und hoffen, dass sich doch noch, zumindest eine kleine, Wolkenlücke auftut?

Wir sind hin und her gerissen, mal heißt es hü, mal hott! Am Ende setzen wir uns ins Auto und fahren, mit wenig Hoffnung, in den Regen hinaus!

Am Aussichtspunkt angekommen sieht es genauso aus wie wir es uns vorgestellt haben…..trüb und grau, überall Wolken und ein Uluru im nebligen Regen verschleiert…..

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Wir sitzen im Auto, trinken unseren GaT und…..was ist denn das??? Es scheint ein wenig aufzuklären…..

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…..und dann kommt die Sicht/ Stimmung die man, wenn man Glück hat, wahrscheinlich nur einmal im Leben erlebt! Die Farben, die Stimmung, die Größe des ganzen Geschehens ist einfach überwältigend. Es ist ein Sonnenuntergang, der auch ohne „Rock“ zu den schönsten gehören würde. Ich denke mir, dass ist schon was sehr besonderes, wenn der Uluru, der sonst jeder Postkarte als zentralen Fokuspunkt schmückt, hier fast zum „Beiwerk“ einer noch viel größeren, imposanteren Erscheinung degradiert wird!.....einfach bombastisch…..

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(Das ist selbstverständlich einer meiner Lieblingsbilder der Reise!)

Es kommt noch ein dekorativer Regenbogen dazu und spätestens jetzt bin ich froh, dass ich mich doch dazu durchgerungen hatte das, nicht ganz leichte, 14 mm Objektiv mit zu nehmen…..

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Das dramatische Wolkenbild zieht sich immer mehr auf und geht dann in eine friedliche, „als ob nichts gewesen wäre“, blaue Stunde über…..

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Wir fahren total (auf Neudeutsch!) "geflasht" zum Camp zurück und lassen einer der schönsten Tage der Reise bei einer guten Flasche Wein und Snacks Revue passieren.....so viel sieht man sonst nur in einer Woche!
Teil 1213. Nov. 2023
Am nächsten Morgen fahren wir nochmal zum Aussichtspunkt am Uluru und sehen, im Gegensatz zum vorigen Abend, einen wolkenlosen Sonnenaufgang…..

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(gut ausgelegter Aussichtspunkt auf einer kleinen Anhöhe am Uluru)

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(Luna und Kata Tjuta an Uluru!)

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Es geht auf der Lasseter Highway wieder nach Osten zurück. Wir biegen dann aber auf die Luritja Road nach Norden ab und fahren zum Kings Canyon (Watarrka National Park)…..

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(Australische (verwilderte) Wildpferde.....Brumbies genannt)

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Die Abfahrt zu den Wanderungen zweigt vor dem Camping Platz am Kings Canyon ab, also entscheiden wir uns noch vor der Weiterfahrt zum Camp eines der 2 Wanderungen zu unternehmen und zwar den relativ kurzen Weg im Canyon hoch. Wir stoppen am Parkplatz und merken, dass abertausende von Fliegen unterwegs sind. Sie sind sehr nervig und aufdringlich, stürzen sich auf jede freie Fläche so, dass wir trotz der Hitze unsere Hüte mit Fliegenschutznetz aufsetzen und so zumindest am Kopf Ruhe haben. Außerdem tragen wir leichte, lange Hosen und ein leichtes, langärmliges Hemd…..sehr zu empfehlen! So gewappnet gehen wir los…..

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(Eingang zu der Wanderung im Canyon entlang)

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(Aussichtspunkt am Ende der Wanderung.....weiter kommt man Heute nicht mehr.....in 1994 sind wir noch viel weiter in den Canyon rein gekommen)

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(Warme, zarte, gelb-rote "Konturen" im Sandstein des Kings Canyon)
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Wir fahren die kurze Strecke zum Camp zurück. Es weht ein ordentlicher Wind und der (Halb-) Wüstenstaub hängt wie ein gelbbrauner Nebel über alles.....

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Wir bauen unser Camp auf, trinken ein GaT und gehen anschließend ins Restaurant, wo wir ein Ehepaar treffen das wir bereits am Uluru kennen gelernt hatten. Wir setzen uns zusammen an einen Tisch und verbringen einen schönen, geselligen Abend. Das Restaurant ist nicht „sterneverdächtig“, ist aber durchaus akzeptabel…..
Teil 1314. Nov. 2023
Am nächsten Morgen sind wir bereits vor Sonnenaufgang unterwegs, fahren zum Parkplatz am Start der Wanderungen und gehen, gut gewappnet (Kleidung!), noch im Dunkeln auf den „Rim Walk“ (mit ca. 7,5 km angegeben) …..wir möchten nämlich den Sonnenaufgang vom Canyon Rand aus erleben…..

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("Selfie mit Fliegenhut!" in den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne hoch am Canyon Rand)

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(Schöne Gelb-Rottöne am frühen Morgen auf dem Rand des Canyons)
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(Wunderbar wie sich die Pflanzen.....hier ein verdörrtes Bäumchen.....an die warmen Gesteine schmiegen!)

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(Hier ein wunderschönes Beispiel von "Cross bedding", wie aus dem Geologie Handbuch!)

["Cross bedding" entsteht indem die untere Schicht zunächst im Wasser abgesetzt wird. Dann wird der ganze Untergrund um einen Winkel gekippt und anschließend die zweite Lage abgelagert. In diesem besonders interessantem Beispiel ist der Untergrund dann erodiert worden, das Ganze dann wieder gekippt, und eine dritte Schicht (zufällig ziemlich genau parallel zur ersten) abgelagert worden. Danach ist das Ganze offensichtlich sogar nochmal wiederholt worden.....fantastisch!]

Wir entscheiden uns nochmal zum höchsten Punkt des Rims zu gehen, ein Umweg von ca. 1 km und einiges an "hoch-und-runter".....

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(Höchster Punkt des Canyon Randes.....und.....es ist von Vorteil wenn man hier schwindelfrei ist!)

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( Abstieg zur Querung des Canyons am oberen Ende)

.....und noch einen Abstecher zum Fluss bzw. Wasserloch am Canyon Grund (ca. 1,5 km zusätzlich, aber sehr lohnend).....

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(Das Wasserloch ist schon magisch und der Umweg lohn sich durchaus)
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Dann geht es weiter, auf der anderen Canyon Seite wieder zum Parkplatz zurück.....

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(Der vielleicht schönste Blick von den, teilweise überhängenden, Canyon-Wänden)

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(Auch hier gab es offensichtlich in grauer Vorzeit mal ein größeres Gewässer!)

Nachdem wir, doch ziemlich abgekämpft, wieder am Parkplatz ankommen, machen wir eine kurze Mittagspause, essen und trinken noch etwas. Anschließend fahren wir wieder zurück zum Lasseter Highway dann nach Osten bis zum T-Anschuß auf die Stuart Highway und weiter auf dieser nach Süden.

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Unser nächstes eigentliches Ziel ist Coober Pedy, aber wir merken schnell, dass wir dieses nicht am gleichen Tag noch schaffen, also suchen wir uns eine Bleibe für die Nacht.....

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(Sooo grün haben wir das "rote Herz" noch nie gesehen!)
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Wir kommen zum kleinen „Außenposten“ Kulgera. Hier gibt es eine Tankstelle, ein Restaurant, einige Zimmer und einen nicht sehr einladenden Campingplatz. Wir haben keine Lust auf „Zimmer“ also gehen wir auf den Campingplatz und machen es uns so bequem wie unter den Umständen möglich.

Wir sehen uns noch etwas um, nehmen ein GaT.....

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Später gehen wir in die Pub, welche OK ist, essen und trinken „Pubfood“ und gehen früh schlafen.
Teil 1416. Nov. 2023
Wir wollen die 460 km Strecke nach Coober Pedy fahren, kommen also früh los und sind erstaunt ob der unerwartet grünen Landschaft…..so grün haben wir das rote Herz Australiens noch nie gesehen!

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Die Landschaft ändert sich, wird karg; die Geologie ist nun gut zu sehen und ich meine interessante Dinge beim vorbeifahren gesehen zu haben. Also halten wir und schauen uns um…..und…..tatsächlich! Obwohl ich so was noch nie gesehen habe, meine ich Vorstufen von Opal zu erkennen…..

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(Meine mit gebrachte Sammlung von "Opal-Vorstufe")

Einige Km weiter, aber immer noch ca. 50 km von Coober Pedy entfernt geht es dann aber richtig los! Überall Halden, von Opal Prospekter hinterlassen…..so weit das Auge reicht…..

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(Über einige Halden stehen charakteristische Apparaturen.....später wird klar was und wozu das ist!)

Dann kommen wir zu unserer Bleibe für die nächsten 3 Tage. Wir wollten unbedingt in Coober Pedy nicht campen, sondern in einer „Untergrundbehausung“ unterkommen. Also finden und buchen wir von unterwegs im Internet bei „Radekas Underground Motel“, checken ein und schauen uns ein wenig im unterirdischen Labyrinth etwas um…..

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(Das unscheinbare "Radekas Underground Motel")

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(Unser Zimmer! Direkt aus dem (weichen) Untergrund gegraben! Die Zimmer sind wohl, zumindest teilweise, Hinterlassenschaften der Opal-Gewinnung. Weil es in dieser Gegend, vor allem im Sommer, sehr, sehr heiß werden kann hat man das Leben in den Untergrund verlagert.)

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Dann geht es ab in den Untergrund.....

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(Überall an den schön gemaserten Wänden sind Plakate und Kunstwerke ausgestellt.....es ist freundlich, obwohl komplett unterirdisch und ohne natürlichem Licht!)
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(Einfaches "Gemeinschaftszimmer"! Wir haben uns dann doch etwas privateres gegönnt!)

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(Die "Gardine" fanden wir doch sehr gelungen!)

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(Einfach schöne Natur! Man sieht noch die Zeichen der Bearbeitung deutlich. Die Wände sind naturbelassen und lediglich klar lackiert um Staub usw. zu reduzieren.)

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Teil 1518. Nov. 2023
Wir haben viel vor, sind also früh wach, nehmen ein kleines Frühstück in einem der vielen Cafes im Ort und gehen/fahren dann auf Entdeckungsreise in und um Coober Pedy.
Der, im wahrsten Sinne, naheliegende Anfang ist die kleine und, für diese Konfession doch recht unprätentiöse Katholische Kirche…..

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(Die katholische Kirche ist unser "nächster Nachbar".....teilt sozusagen die Katakomben des ehemaligen Bergwerkes mit unserem Motel!)

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(Sehr schlicht gehalten.....gefällt uns!)

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(Selbst hier sind die Opale nicht weg zu denken.....Rechts an der Wand im Eingang der Kirche)

Auf der anderen Straßenseite und keine 500 m entfernt finden wir einen Juwelier/Museum, im Untergrund in einem alten Bergwerk, der auch einiges an alten Maschinen und Utensilien auf dem Areal ausgestellt hat. Wir sehen uns ein wenig um…..

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(Eingang zum Juwelierladen, Bergwerksmuseum)

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(Erstaunliche Gerätschaften stehen im Sand herum.....wir haben keine Ahnung wozu so etwas zu gebrauchen ist....?)

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(Die "Kratzspuren" an den Wänden der Untergrundräume passen recht gut zu diesem Gerät.....)

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(Überall im Stadtgebiet von Coober Pedy steht Schrott herum, teilweise gut zu erkennen, teilweise völlig Rätselhaft)

Dann fahren wir zum „Old Timers Mine“, ein Museum das die ganze Geschichte und einiges im Umfeld des Opal Abbaus schön aufgearbeitet und plastisch im alten Bergwerk im Untergrund ausstellt…..

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(Die Tunnel und Schächte des Bergwerks gehen in allen Richtungen, anscheinend Ziellos, folgten aber die "Opal Adern".....Die Kratzspuren der Werkzeuge sind noch deutlich zu sehen. Hier zahlt es sich aus entweder relativ kurz zu sein, oder einen sehr soliden Helm zu tragen!)
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(Schlafzimmer.....)

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(.....Küche.....)

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(.....Kinderzimmer.....)

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(.....Postamt.....alles Untergrund in den Stollen!)

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(Dicke Gipsader mit sehr schön ausgebildeten Kristallen!)

Danach fahren wir zur sehr bekannten, prächtigen „Serbisch Orthodoxen Kirche“ …..

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(Parkplatz vor der Serbisch Orthodoxen Kirche.....ja, der Reichtum hat wohl auch viele Serben angezogen!
Gut zu sehen sind auch die Be- und Entlüftungsrohre die bei allen unterirdischen "Bauten" nicht fehlen dürfen.)

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(Die Kirche ist wirklich sehr prächtig und auch deutlich größer als die anderen am Ort)
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Teil 1618. Nov. 2023
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(Ich finde diese Farben und Muster im weichen Gestein in den Wänden der Ausgrabungen einfach traumhaft schön!)

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(Die Spuren der Maschinen sind sehr gut in der Decke der Kirche zu sehen)

Der Gegensatz dazu; die kleine, fast versteckt wirkende Anglikanische Kirche, kommt als Kontrastprogramm direkt danach…..

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(Klein, unprätentiös.....so gefällt es uns!)

Eines unserer Ziele für den Besuch in Coober Pedy ist der Besuch einer Opal Mine welche noch in Betrieb ist. Wir suchen und finden also eine, fahren dorthin und merken, dass auf dem Areal wenig Betrieb zu sein scheint. Der Gang ins Innere scheint aber offen zu sein, also gehen wir hinein und werden vom Inhaber und einigen Mitarbeitern begrüßt, die alle wild umher wuseln. Auf unsere Anfrage wird uns gesagt, dass wir zu spät seien, dass die Mine Heute schließt und der Inhaber Heute zu seinem Haus am Meer (wohl in der Nähe von Adelaide) zum „Übersommern!“ zieht!

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(Eingang zu einer Opal Mine die noch in Betrieb ist)

Wir sind etwas enttäuscht, fahren zum frühen Abendessen zur „Big Winch“, ein Restaurant auf einem Hügel in Coober Pedy mit guter Sicht über Stadt und umliegendes Land. Wir sehen uns um und finden einiges interessantes….

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[Dieses Gerät sieht man überall in dieser Gegend! Es steht überirdisch, neben den "Abraumhalden" und ist ein riesiger, von einem LKW-Motor angetriebener "Staubsauger", der den Sand und Abraum über die oben links stehende "Trommel" schickt. Diese Trommel dient als "Zyklon", die den Staub von den gröberen Anteilen trennt. Der staub geht auf die Halde, die gröberen Anteile werden auf Opal untersucht.....]

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(Nun lichtet sich auch das Geheimnis dieses irren Gerätes, welches wir am Museum/Juwelierladen gesehen hatten. Es handelt sich um "Filmkulisse"! Es verwundert auch gar nicht, dass man Coober Pedy für solche Filme ausgesucht hat.....es ist einfach "außerirdisch!.....auch außerirdisch schön!)
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Nach einem guten Abendessen fahren wir zu zum Sonnenuntergang zu den, von allen Gesprächspartnern in Coober Pedy stärkstens empfohlenen „Breakaways“. Wir können uns nichts unten diesem Namen – „Breakaways“ – vorstellen, werden dann aber im Laufe des Abends aufgeklärt…..

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(Die "Pad" nach Oodnadatta.....)

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(Am sogenannten "Dog Fence" geht die Straße zu den Breakaways dann als Gravel Road nach links (grob Nordwesten) ab)

[Der "Dog Fence" ist ein Zaun der längs ganz durch Australien läuft und die verwilderten Hunde (Dingos) aus dem Ostteil Australiens halten sollte]

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(Einer der "Dogs".....siehe unten.....)
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(Beide "Dogs".....)

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(Erklärung zu den "Breakaways")

[Die Breakaways bildeten sich indem das Stuart Plateau an Stellen an denen das Gestein weicher war weg erodiert ist. Es entstanden so einige "Inselberge" in der Ebene vor dem Plateau.....die Breakaways!
Die Ureinwohner glaubten, dass diese Berge sich losgerissen haben und vom Plateau "weg-gewandert" sind, daher also der Name Breakaway]


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(Sicht Richtung Osten, kurz vorm Sonnenuntergang. Im Hintergrund ein typisches Beispiel von Breakaway)

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(Ein weiteres meiner Lieblingsbilder.....wie die karge Landschaft so unglaublich fein ziseliert und farbenfroh daher kommt!.....)

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(Die Dogs in den letzten Sonnenstrahlen des Tages)

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(Die gleiche Sicht nach Osten wie vor 4 Bilder....welch ein Unterschied in der blauen Stunde!)

Total begeistert von den fantastischen Bildern der Landschaft, die wir (glücklicherweise) lange nicht aus dem Kopf bekommen, fahren wir zurück in unser Motel und kehren früh ein, da Coober Pedy zwar über vieles, nicht aber über ein "Umfangreiches" Nachtleben verfügt!

[Wir würden jedem Coober Pedy Besucher einen Abstecher in die Breakaways wärmstens empfehlen…..Die Zeit um den Sonnenuntergang ist hierfür prädestiniert!]
Teil 1720. Nov. 2023
Wir wollen die 540 km von Coober Pedy nach Port Augusta an diesem Tag schaffen, fahren also zeitig, nach kleinem Frühstück los. Es geht auf offener, leerer Straße stracks nach Südosten; die Straße ist gut, das Wetter ebenso und es gibt immer wieder etwas, teilweise kurioses, zu sehen…..

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(Was ist denn daaaasss??? Eine Zebra-Kreuzung auf freier Straße.....?)

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(Die Antwort folgt auf der Hand......"Flying Doctors",,,,,klar, weiß doch jeder!)

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(Wieder mal typischer Busch.....extrem fotogen, wie ich finde)

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(Ein weiterer der vielen, trocknen Seen.....hinter diesen kleinen See, auf der andern Straßenseite aber viel weiter östlich, liegt auch tatsächlich der Lake Eyre, ein riesiger, meist trockner See)

Es wird immer grüner, geht kontinuierlich von „Sahara“ über „Mittelmeer“ nach „Mitteleuropa“ über. Wir machen einen kleinen Abstecher ins östliche Hinterland, herrlich hügeliges (teilweise sogar „hyggeliges“) Land…..

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(Liebliche Agrarlandschaft, der Toskana z.B. nicht unähnlich)

In Port Augusta kaufen wir noch das nötigste ein und fahren auf die Shoreline Campsite. Diese ist eine schöne Anlage, direkt an der Bucht (eigentlich eine breite Flussmündung) mit einer sehr schönen und gut eingerichteten Küche/Aufenthaltsraum. Letztere nutzen wir ausgiebig und sehen uns ein wenig am/um den Platz um…..

Zwei Galahs sitzen im Baum.....
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(.....erstmal Küsschen......dann.....)
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(....."Kraul Einheit"!)

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(Im Gewässer der Bucht sehen wir dann noch Delfine, die aber nicht näher kommen und eher im "Abhängemodus" zu sein scheinen)

Auch die "Mitarbeiter" der australischen Telekom sind voll in Aktion.....
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("Wo ist dann hier das Problem?".....)
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(....."Aaaah....da ist es!".....)
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(....."wieder mal ein voller Erfolg!; eine weitere Leitung "verschlimmbessert!")

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(Hier ist sehr gut zu sehen weswegen diese Pflanze in Englisch "Bottlebrush" heißt!.....sehr passend, wie ich finde)

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Wir sitzen noch lange unter unserer "Awning", nehmen einen GaT und verbringen noch einen schönen Abend direkt am Rande der Bucht.

[Port Augusta ist ein schöner, kleiner Ort und den Campingplatz am Wasser können wir sehr für eine, höchstens zwei Übernachtung/en empfehlen]
Teil 1821. Nov. 2023
[Zur Aufklärung:
Es gab zu den "häufigen GaT Einnahmen“ Fragen, wie z.B…..

1. Ist das ein besonderes Medikament?
2. oder gar eine Droge?

Beides obige stimmt! Es ist ein Medikament zur Verhinderung von Malaria und auch eine Droge, die wir ca. Einmal täglich zur Abrundung des Tages und Verbesserung der Sonnenuntergangsstimmung einzunehmen pflegen.

Es soll sogar eine sehr effektive „GaT-Diät“ geben, frei nach dem Motto:
[color=#ff0000]„I am on a Gin and Tonic diet…..I have already lost 4 days!“ 🤩

Nein, „GaT“ steht für „Gin and Tonic“
Warum nicht „GuT“ oder „GT“?
Ersteres nicht, weil es SOOO ein ausgesprochen englisches Getränk ist!!!
Letzteres nicht, weil es viel geschmeidiger ist „gat“ (Deutsch phonetisch etwa…..“gätt“) zu sagen als etwa „DjieTie“, oder „GehTee“!]


Nach diesem kleinen Abstecher in Sachen medikamentöser Getränke, fahren wir nun weiter, über Adelaide, (eine sehr schöne, eher ruhige Stadt im Vergleich mit z.B. Sydney) nach Süden. Das Ziel ist Cape Jervis und von dort auf die Kangeroo Island…..

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(Könnte Spanien sein, oder.....? Wir fanden Gefallen an den "Elefantenklorollen" auf dem goldenen Feld!)

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(Halb vertrockneter Salzsee der wohl irgendeinem (typisch australischen) Witzbold an Loch Ness erinnert hat!)

Das Wetter ist sehr Wechselhaft; es gibt Sturm und auch gelegentlich Regen, daher sind wir uns nicht sicher wie es mit der Fähre zur Insel weiter geht!? Im Internet ist zu sehen, dass sie mal fährt, dann wieder nicht….
Wir fahren so gut es geht an der Küste entlang, kommen nach Normanville welches uns recht gut gefällt und da es an der Fähre bei Cape Jervis keine gute Camping Möglichkeit zu geben scheint entscheiden wir uns für den schönen Campingplatz in Normanville wo wir unser Camp aufbauen, die Umgebung und den nahe liegenden Strand erkunden…..

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(Mündung eines kleinen Flusses am Strand von Normanville)

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(Die unglaublich schöne, australische Version des Zaunkönigs (Wren))

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(Langer Schatten der Seebrücke am Strand von Normanville)

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(Noch läääääängerer Schatten der Seebrücke.....)

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(.....PLOPP.....weg ist sie!)
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Teil 1922. Nov. 2023
Am nächsten Morgen bläst es ganz gut, aber wir wollen es wissen, fahren also weiter zum Cape Jervis. Hier pfeift ein regelrechter Orkan; alle Verbindungen zur Kangeroo Island sind gestoppt und man hat keine Ahnung wann diese wieder aufgenommen werden…..es heißt; „Maybe tomorrow, maybe in a week!“. Darauf können wir uns natürlich nicht einlassen und wir entscheiden, kurzerhand, dem Wetter zu entkommen indem wir ein wenig ins Inland fahren…..wir wollten schon immer mal in die Barossa Valley…..

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(Schöne Agrarlandschaft bei Cape Jervis.....im Hintergrund ist Kangeroo Island ganz gut zu sehen.....so nahe aber soooo unerreichbar!)

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(Australischer Humor!!!.....Ich liebe es!)

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Da das Wetter alles andere als gut ist, verzichten wir gerne aufs Zelten und gönnen uns eine Cabin im Campingplatz von Tanunda, mitten in der Barossa Valley…..

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(Unsere Cabin in Tanunda.....einfach aber völlig ausreichend!)

Da wir absolut keine Ahnung haben wo wir zur Weinprobe hin können und welche Weine sich überhaupt lohnen, schließen wir uns am nächsten Morgen einer geführten „Wein Tour“ an. Diese wird von einem Finnen, der vor vielen Jahren nach Australien ausgewandert war, geführt. Der Mann ist Unternehmer, Fremdenführer und Busfahrer in eins…..gefällt uns wie er in seiner gelassenen, eher wortkargen, eben typisch finnischen Art daher kommt!
Wir werden von einem umgestalteten, alten Schulbus abgeholt und verbringen den Tag mit etwa 12 weiteren Personen, darunter zwei kürzlich ausgewanderte Iren, die es verstehen Spaß zu haben!
Wir fahren den ganzen Tag kreuz und quer durch das Barossa Tal, besuchen bestimmt 8 Weingüter, bekommen am Lambert Estates Weingut ein köstliches Mittagessen a la „smorgasbord“, probieren natürlich fleißig die guten Tropfen, kaufen einige Flaschen die uns besonders gut gefallen und gehen Abends noch zur „Ausnüchterung“ 🤩 mit einigen der Teilnehmer (auch die Iren…..natürlich!) in eine Pub in Tanunda…..danach schlafen wir seeehr gut!

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(Das 2. Weingut (Maggie Beer).....ziemlich nobel.....)

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(Schildkröte im Teich am 2. Weingut)

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(Lunchtime!!!)

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(Das letzte Weingut.....Red Heads)

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(Unseren "Schulbus".....)

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(Ja, das Wetter ist immer noch nicht besonders gut! Spätestens jetzt sind wir froh in einer Cabin untergekommen zu sein!)

Am nächsten Tag sieht das Wetter etwas besser aus und so entscheiden wir uns wieder an die Küste zu fahren und zwar nach Robe, ein relativ mondäner Ort, der offensichtlich als Küstenrefugium dient für die, sollen wir sagen, nicht ganz mittellosen!

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(Ja, es hat ganz gut geregnet und wir merken weswegen diese Ecke von Australien so grün ist!)

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(Einfach tolle Landschaft!)
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Wir fahren lange direkt neben dem Meer, welches aber von einer langen, vorgelagerten Sandbank vom "richtigen" Meer abgeschottet ist. Der Wasser Austausch ist hier nicht sehr effektiv, daher ist das Wasser in diesem langgestreckten Wasserarm sehr reich an Schwebstoffen und daher schlammig-braun!

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Da das Wetter doch noch sehr unbeständig ist, nehmen wir wieder eine Cabin im Robe holiday park.
Teil 2023. Nov. 2023
Nachdem wir uns in unserer Cabin gut eingerichtet haben unternehmen wir noch einen langen Spaziergang an der Küste auf einem gut ausgebauten Weg…..

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(Wie man sieht, ist das Wetter immer noch im "Überraschungsmodus".....)

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(Der Küstenweg ist wirklich sehr gut ausgebaut)

Dann sehen wir zu unserem Erstaunen den doch sehr seltenen Echidna!

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Die Landschaft erinnert sehr stark an Namaqualand.....komplett mit "Vygies" und kleinwüchsigen Sträuchern! Der größte Unterschied ist wohl die deutlich bessere Erschließung der Gegend im Vergleich mit Namaqualand.

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("That long black cloud is comin' down....."; - Danke Bob!)

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(Ist das nicht eine zwar deutlich grünere, aber dennoch sehr gute "Kopie" von der Namaqualand-Küste?)

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("Bogenfels" im Hintergrund!)

Wie unschwer zu sehen, ist das Wetter wirklich nicht beständig und wir schaffen es gerade noch rechtzeitig ins Auto.....

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(Wolkenbruch vom feinsten....)

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