wir waren Ende November / Anfang Dezember 2022 für 10 Tage in der Masai Mara. Hier ein paar kurze Information zu unserer Reise.
Reiseroute 1 Nacht in Nairobi (Tamarind Hotel) 4 Nächte zentrale Mara - Malaika Camp 6 Nächte Conservancy aufgeteilt in Kicheche Bush Camp und Kicheche Valley Camp
Buchung Ich habe alles selbst gebucht. Malaika Camp: direkt über Jo, der auch den Flug in die Mara für uns gebucht hat Kicheche Camp: direkt über das Camp Transfer: über das Tamarind Hotel
Flug mit KLM über Amsterdam - Hinflug als Tagflug mit Ankunft um 22.00 Uhr in Nairobi Rückflug als Nachflug mit Abflug kurz vor Mitternacht in Amsterdam Der HInflug wurde ein paar Wochen vor Abflug storniert, sodass wir in den Genuss eineszusätzlichen Urlaubstag in der Mara kamen
Transfer in die Mara Flug vom Wilson Airport direkt in die Mara und wieder zurück
Hotel in Nairobi Tamarind Hotel in der Nähe vom Wilson Airport Gutes zweckmäßiges Businesshotel- für die eine Nacht okay
Und hier schon mal ein paar Fotos aus der Mara:
Teil 219. März 2023
Flug in die Mara
Wir haben den ersten Flug um 07.00 Uhr in die Mara genommen. Sehr unkompliziertes Boarding. 🙂
Wir sind beim zweiten Stop ausgestiegen, dem Olkiombo Airstrip. Leider war nur kein Fahrer da. Unser Fahrer hat beim ersten Stop auf uns gewartet.
Glücklicherweise war an diesem Airstrip ein wenig Business - ein paar Ranger und ein Souvernierverkäufer. Die Ranger haben dann unseren Fahrer angerufen, der nach 45 MInuten uns dann abgeholt hat.
Teil 319. März 2023
Malaika Camp
Aufgrund der positiven Bewertungen hier im Forum haben wir uns entschieden, 4 Nächte im Malaika Camp zu verbringen.
Den Hype um das Malaika Camp können wir nicht teilen und bei einem erneuten Besuch der Masai Mara würde ich das Camp nicht mehr buchen.
Die Sichtungen im Malaika Camp waren klasse, da gibt es nichts zu meckern. Unser Guide und Fahrer Nixon war ein Kamikaze-Fahrer, wenn er über Handy oder Funk eine Sichtung mitgeteilt bekommen hat, dann ging es in einem hohen Tempo zu dieser Stelle. Ob uns das gepasst hat oder nicht, war ihm egal. Ich hatte bei jeder solchen Fahretappe Angst, dass das Auto kippt.
Die Zelte waren basic, das war aber vorher bekannt und dies hat mich nicht so sehr gestört. Das Essen hat uns nicht geschmeckt. Mittagessen haben wir nicht genutzt, nach dem Frühstück hatte ich regelmäßig Sodbrennen. Die Suppe beim Abendessen unterschied sich lediglich in der Farbe. Das Brot dazu war jedoch sehr lecker. Unser Fahrer und Guide saß mit uns beim Tisch, allerdings hatte er keine Tischmarnieren.
Außerdem hatte ich so den Eindruck, dass es keinen wirklichen Manager im Camp kam. Die Eigentümer Jo und John waren nicht da und von den Angestellten war kein "Oberhaupt" erkennbar.
Das Malaika Camp ist im Vergleich zu anderen Camps sicherlich günstiger, da muss man Abstriche machen. Allerdings war auch hier die Nacht kein "Schnäppchen"...
Hier noch ein paar Bilder vom Camp:
Essensbereich Dinner:
Aufenthaltsbereich
Teestation
Zimmer:
Aussicht vom Zimmer:
Essensbereich Lunch:
Teil 419. März 2023
Am nächsten Morgen haben wir zuerst einen Leoparden gesichtet, der jedoch schlecht erkennbar war. Auch hier wieder eine Menge Autos.
Im Anschluss haben wir die beiden Gepardenbrüder gefunden, die früher zu Fünft unterwegs waren: Sie waren gerade aufgewacht und sich am putzen:
Nach kurzer Zeit standen sie auf. Nixon meinte sie wären auf Futtersuche.
Auch hier waren viele Autos versammelt. Die Autos sind dann immer ein Stück voraus gefahren, damit man die Tiere von vorne gesehen hat. Teilweise standen die Autos den Tieren im Weg.
Unser Guide meinte, es dauert noch ein wenig, sodass es erstmal Frühstück gab.
Danach haben wir die Verfolgung wieder aufgenommen und kurze Zeit später haben die beiden ein Topi erlegt:
Inzwischen waren die Ranger vor Ort, sodass sich die Autos auf dem Weg versammeln mussten:
Den Geparden schmeckt es:
Teil 519. März 2023
Nachdem ich mir Cups gewünscht habe, gab es am nächsten Vormittag dann Löwen-Cups. Einfach drolling.
Zuerst lagen die Löwen und es war nur Action bei den Baby's. Dann aber marschierte die Mutter los und die Cups hinterher.
Auch hier verfolgten wir die Löwen. Waren sie auf unserer Höhe so wurde wieder ein Stück vorgefahren, sodass die Löwen immer auf uns zukamen:
Bei meinen Jungs ist das manchmal auch so:
Nach 15 Minuten Marsch traf man dann auf den Rest des Rudels. Hier waren noch kleinere Cups.
Es wurde getrunken, gealbert, gespielt und die Mama's und Tanten geärgert.
Bei dieser Sichtung waren wir das einzige Auto.
Teil 619. März 2023
Besonders gern fuhr unser Guide meinen Mann so Sunrise- und Sunset-Fotos:
Teil 719. März 2023
Am nächsten Morgen gab es dann zur Abwechslung einen Leo, den auch wieder etliche Auto's verfolgt haben.
Die Autos haben sich immer auf den Fahrweg gestellt, der Leo ist dann unter dem Auto durch.
Irgendwann hat er sich dann in's Gras verzogen:
Die Auto's offroad dann so:
Danach sind wir dann noch in ein einheimisches Dorf gefahren:
Der Mann der am höchsten springt, hat die besten Chancen bei den Mädels:
Es wurde gezeigt, wie man Feuer macht:
Die Kids sind sehr drollig:
Ein riesiger Gelände mit Souvenirs:
Mir hat das Dorf nicht gefallen. Der Eintritt war sehr teuer (80 Dollar für 2 Personen). Bei den Preis für die Souvenirs wurde uns gesagt, wir sollen erstmal auswählen und dann macht man einen Gesamtpreis. Ich mag sowas nicht und ich hätte nichts gekauft. Mein Mann sieht das leider etwas anders...
Teil 819. März 2023
Am Nachmittag konnten wir dann einen Serval finden, eine Wunschsichtung von mir.
Er hat dann auch ein Kleintier gejagt und gefressen:
Leider gab's kein Dessert mehr, so sehr man auch schaute und prüfte:
Teil 919. März 2023
An unserem letzten vollen Gamedrivetag ging es zum Sabi Sands River und dem dazugehörigen Löwenrudel:
Im Anschluss frühstücken wir dann mit Blick auf den Fluss:
Und eine Elefantenherde bot ein nettes Schauspiel:
Kann der kleine Elefant noch nicht durch den Rüssel trinken?
Langsam trotten sie davon:
Das waren unsere Erlebnisse im Malaika Camp. Unsere Erlebnisse vom Kicheche Camp beschreibe ich später.
Teil 1021. März 2023
Nach 4 Nächten Kicheche-Camp hat uns unser Guide zum Kicheche Bush Camp gebracht. Ich konnte auswählen, ob wir im Malaika Camp oder im Kicheche-Camp frühstüchen wollen. Nachdem ich davon ausgegangen bin, dass wir noch einen Gamedrive machen, haben wir uns für ein Frühstück im Malaika Camp entschieden. Allerdings waren wir bereits gegen 9 Uhr im Kicheche Camp, an einem Gamedrive hatte unser Guide kein Interesse mehr.
Kicheche unterhält 4 Camps, 3 Camps davon sind in der Mara. Das Kicheche Bush Camp befindet sich in der Olare Motorogi Conservancy, das Valley Camp ist im Naboisho Conservancy und das Mara Camp in der North Conservancy. Zusätzlich gibt es zwischen Bush Camp und Valley Camp noch ein Fly Camp, was sporadisch aufgebaut wird. Zum Fly Camp wandert man (Bettina das wäre was für Dich), übernachtet und am nächsten Tag geht es zum anderen Camp weiter. Man kann im Bush Camp starten und im Valley Camp ankommen oder auch umgekehrt (abhängig von den Verfügbarkeiten).
Wir hatten 3 Nächte Bush Camp, 1 Nacht Fly Camp und 2 Nächte Valley Camp gebucht. Für einen Tag habe ich ein Fotografen-Auto bestellt, welches wir in beiden Camp's an allen Tagen zur Verfügung gestellt bekommen haben. In dem Auto waren nur 2 Sitze, alles andere war mit bequemen Polstern ausgelegt, sodass man gut auf dem Bauch liegen konnte. Eine Seite konnt man komplett runterklappen. In beiden Camps hatten wir einen eigenen Guide.
Das Kicheche Camp war ebenfalls ein Empfehlung aus dem Forum. Liebe Britta, nochmal herzlichen Dank für diesen Tipp. Wie ich bereits per Whatsapp geschrieben habe, bin ich froh, dass Du uns vor 10 Tagen Malaika bewahrt hast. 🙂
Jedes Camp hatte seinen eigenen Camp-Manager, im Bush Camp war es Dido und im Valley Camp Minnie. Beide waren super nett. Im Bush Camp waren wir am ersten Abend ca. 10 Gäste, an den beiden anderen Abenden waren wir alleine. Im Valley Camp waren noch 3 weitere Gäste anwesend. Das Camp hat ca. 10 Zelte, war zu unserem Zeitpunkt nicht ausgebucht. Deutsche Gäste sind selten vertreten. Mittags und abends essen alle Gäste und der Camp-Manager an einem Tisch. Nachdem unsere Englisch-Kenntnisse nicht super sind, war vor allem der erste Abend mit 10 Gästen für uns sehr anstrengend. Im Valley Camp sassen wir nur mit einem Ehepaar und Minnie am Tisch, das hat es für uns dann erheblich leichter gemacht. Aber das zeigt, dass mein Vorhaben, meine Englischkenntnisse aufzufrischen, sehr wichtig ist. Zuhause scheitert mein Vorhaben dann meist. 😵
LG Gabi
Teil 1121. März 2023
Im Bush Camp werden wir mit Getränke und feuchten Tüchern begrüßt. Unser Guide vom Malaika Camp ist dort auch bekannt. Nach einem Plausch mit dem Campmanager Dido und seiner attraktiven Assistentin werden wir zu unserem Zelt geführt.
Unser Zelt von außen:
Und das Zelt von innen.
Schickes Badezimmer:
Vorraum:
Strom wird per Solarkollektoren erzeugt:
Und das Mittagessen gibt es unter einem schattenspenden Baum:
Das Essen ist genial. Mittag gibt es Büffet mit 2 - 3 Salaten und einem Hauptgang, abends ein 3 Gänge Menü. Der Koch versteht sein Handwerk.
Und hier der Aufenthaltsbereich:
Teil 1221. März 2023
Der Nachmittagsgamedrive besteht aus einer Herde Elefanten. Hier sind relativ viel Gamedrive - Autos mit uns vorhanden (vielleicht noch 3 - 4). 😉
Hier sieht man übrigens Teile des Fotografen-Autos:
Büffel gibt es natürlich auch in der Mara:
Und der erste Löwe im Conservancy:
Und nachdem ich mir auch hier Cubs gewünscht habe, verweilen wir nicht lange beim Löwen, denn es gab den Tipp, dass eine Leo-Mama gesichtet wurde. Ihr Baby hat man schon länger nicht mehr gesehen und die Guides sind sich nicht sicher ob es noch lebt.
Wir finden nur die Mama:
die kurze Zeit später den Baum erklimmt:
sehr fotogen oder?
Im Baum befindet sich ihre Beute:
Teil 1321. März 2023
Kurze Zeit später verlässt sie den Baum wieder:
In der Conservancy dürfen immer nur 5 Auto's gleichzeitig bei einer Sichtung sein. Kommt das 6. Auto, muss das erste Auto die Sichtung verlassen. Das klappt auch ganz gut.
Sie trottet von dannen und verschwindet im Gebüsch:
Eigentlich dachten wir, sie wäre verschwunden. Aber unser Guide ist hartnäckig und nach ein wenig Erwarten erscheint sie weit unten beim Wasser. Mit dem bloßen Auge kann man sie kaum erkennen und das Foto ist auch stark gezoomt. Sie liegt dort mit ihrem Cub.
Nachdem es dämmert, verlassen die meisten Gamedrive-Autos demn Platz und fahren zur Lodge zurück. Unser Guide bleibt erneut hartnäckig und nach einiger Zeit erscheint sie mit ihrem Baby oben. Der Guide rückt ihr nicht auf die Pelle und wir stehen doch mit einiger Entfernung von den beiden. Man kann sie aber gut sehen, allerdings wird es fotografisch nicht mehr ganz so einfach.
Wir sind begeistert und kehren glücklich in's Camp zurück.
Teil 1421. März 2023
Der Guide nimmt meinen Wunsch mit den Baby's sehr ernst und am nächsten Morgen bekommen wir als erstes Löwen Cubs präsentiert.
sie sind sehr übermütig:
Eigentlich sind sie zum Knuddeln:
Sie verziehen sich dann auf den Hügel und wir fahren weiter.
Teil 1521. März 2023
Wir suchen den Leo-Platz von gestern auf und finden Mutter mit Baby wieder:
Wir fahren in eine andere Gegend und machen uns auf die Suche nach einer anderen Leo-Mama. Diesmal dauert es ein wenig, dafür sind wir als einziges Auto hier.
Hier das Leo-Baby in voller Schönheit:
Wir sind ziemlich nah dran:
Nach diesem ereignisreichen Vormittag gibt es Busch-Frühstück
Teil 1621. März 2023
Der Vormittag ist aber noch nicht zu Ende. Als nächstes finden wir Cheetah's, diesmal allerdings mit Teenager. Die Mutter ist auf der Jagd, aber die Kids verderben es immer.
Sie wandern langsam umher und wir folgen ihnen:
Das Conservancy hat nicht nur Katzen zu bieten:
Sehr zufrieden mit dem Vormittags-Gamedrive fahren wir zurück in die Lodge und genießen ein tolles Mittagessen.
Teil 1721. März 2023
Der Nachmittag beginnt mit Büffeln:
Und diesmal habe ich mir zu den Cubs noch mating Löwen gewünscht, damit beim nächsten Besuch der Mara auch wieder Babys da sind.
Sehr faul liegen beide herum. Eigentlich paaren sie sich alle 20 Minuten, aber uns spannen sie eine Stunde auf die Folter.
Interessanterweise fängt sie an:
Jetzt aber los:
Na gut:
ein schneller Akt:
Geschafft:
Nach diesem Ereignis gab es dann einen Sundowner:
mit leckeren Snacks:
Teil 1821. März 2023
Der nächste Morgen beschert uns wieder Löwen mit Halbwüchsigen:
Und danach geht es wieder zu den mating Löwen. Diesmal müssen wir nicht so lange warten und der erste Akt passiert schon nach 5 Minuten. Fotografisch diesmal von vorne statt von hinten:
Wir warten den nächsten Akt noch ab, sie halten sich jetzt an die 20 Minuten:
Nach Rückkehr im Camp gibt es heute exclusiv für uns Pizza:
Teil 1921. März 2023
Der Nachmittags-Gamedrive ist diesmal nicht so ergiebig. Wir finden zwar wieder eine Leo-Dame, die aber ziemlich lange faul im Gras liegt und döst.
Und dann nach langer Zeit auf den Baum hüpft. Es ist leider schon am dämmern und zum Fotografieren mäßig.
Teil 2022. März 2023
Unser letzter Morgen im Bush Camp bricht an. Heute Nachmittag geht es zu Fuß zum Fly Camp. Wir genießen ein letztes Mal den Gamedrive mit unserem Guide Dixon.
Wir finden eine Cheetah Mutter mit ihre Halbwüchsigen, die am toben sind.
dazwischen muss man auch resten:
Dieser Schakal ist ziemlich frech und legt sich mit den Cheetah's an:
Das lassen sich die Cheetahs nicht gefallen und jagen den Schakal:
Kurze Flanke. Dieses Bild gehört zu meinen Lieblingsbildern.
Der freche Schakal entkommt oder die Cheetahs haben keine Luste mehr ihn zu Jagen.
Wir verfolgen die Cheetahs noch eine ganze Weile, weil sie hungrig sind. Aber die Halbwüchsigen geben sich der Beute immer zu erkennen und die Mutter hat es echt schwer.