Madagaskar als Selbstfahrer?

32 Antworten · 10,5k Aufrufe · gestartet 14. März 2023 von Conny43
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Themenstarter9 Beiträge · seit 202314. März 2023 · #1
Hallo,
Wir überlegen, ob wir nächstes Jahr eventuell nach Madagaskar fliegen sollen/wollen und dazu habe ich ein paar Fragen, wobei ihr uns vielleicht helfen könnt.
Ist es wirklich so kompliziert als Selbstfahrer unterwegs zu sein? Wir stellen uns das ganze in etwa so vor:

Von Antananarivo die RN 7 bis Toliara - eventuell noch bis Ifaty, dann den selben Weg wieder zurück und dann die RN 35 bis Morondava um uns die Alle der Baobabs anzuschauen. Und wieder zurück nach Antananarivo und von dort gerne noch so 3-4 Tage ausspannen auf einer Insel oder so.

Oder Alternativ habe ich bei Roadtrip Afrika eine Route gefunden, die einen dann nan der Ostküste entlang führt. Also quasi eine Rundtour. Und Roadtrip Afrika organisiert einem auch nur für diesen schwierigen Teil einen Fahrer, wenn ich das Richtig verstanden habe. Vielleicht dann noch mit Fahrer nach Tsingy.

Hat jemand hier Erfahrungen mit Roadtrip Afrika bzw. Generell mit Madagaskar und kann uns ein paar Tips geben?

Wir wären für alle Infos dankbar!

LG
Conny
8'049 Beiträge · seit 200815. März 2023 · #2
Coucou Conny,

Ich war schon dreimal in Madagascar, kenne mich also ein wenig aus.

Viele Fomis finden dass ich manchmal mit dem Feuer spiele wenn ich reise.

Eines würde ich aber nie tun: self drive in Madagaskar!

Wieso? Viel zu gefährlich. Die Strassen, sogar die RN7 ist manchmal in einem sehr schlechten Zustand. Die Malgachen (besonders die Taxi Brousse) fahren wie verrückt. Man findet allerlei auf den Strassen: Menschen, Tiere, Staus.......usw
Seit der Covid ist die Kriminalität auch noch gestiegen. Madagaskar ist heutzutage ein heisses Pflaster! Sogar in den Nationalparks ist man als Selbstfahrer nicht mehr sicher. Carjacking gibt es immer öfters.
Ich fliege auch wieder 2024 nach Madagaskar werde aber bestimmt nicht selber fahren...

Ich empfehle die unbedingt einen 4X4 zu mieten mit Fahrer.

Es grüsst
Annick
Themenstarter9 Beiträge · seit 202315. März 2023 · #3
@Annick
Vielen Dank für deine Antwort. Ein wenig hat uns das schon weitergeholfen, danke. Wir werden dann wohl unseren Fokus auf einen 4x4 mit Fahrer legen. Die Gefahr von Überfällen etc. Ist mit Fahrer dann wohl auch geringer als als alleine, oder?
Kannst du eine bestimmte Agentur oder so empfehlen???
8'049 Beiträge · seit 200815. März 2023 · #4
Hallo Conny,

Auf jeden Fall bist du sicherer mit einem Fahrer!

Sprichst du französisch? Oder brauchst du einen englisch oder deutschsprachigen Guide?

Liebe Grüsse
Annick
Themenstarter9 Beiträge · seit 202316. März 2023 · #5
Guten Morgen Annick,
nein, französisch sprechen wir beide gar nicht. Richtig toll wäre ein deutschsprachiger Guide, wobei auch ein englischsprachiger ok wäre.
Ich habe gelesen, dass in den Gebühren für Auto mit Fahrer in der Regel alle Kosten der Fahrer bereits enthalten sind, und man bei der Buchung der Unterkünfte einfach mit angeben soll, dass man mit Fahrer kommt. Der Fahrer würde dann kostenlos bei der Unterkunft einen Schlafplatz und Essen bekommen. Stimmt das? Oder ist es auch da ehr zu empfehlen, eine komplett fertige Reise von einem Anbieter zu nehmen?
LG
Sina
8'049 Beiträge · seit 200816. März 2023 · #6
Hallo Sina,

Stimmt. Wenn du einen Wagen mit Driver mietest sind alle Kosten (Uebernachtung und Verpflegung) inbegriffen. Steht auf dem Vertrag.

Sonst kann ich dir folgende Touranbieter empfehlen:

Petit Prince Reisen

Le Voyageur Madagaskar

Es grüsst
Annick
1'068 Beiträge · seit 201316. März 2023 · #7
Hallo Conny,
wir waren letztes Jahr im Oktober auf Madagaskar unterwegs.

Als eingefleischte Selbstfahrer haben wir uns die Frage mit/ohne Fahrer natürlich auch gestellt.
Aber eigentlich war das für Madagaskar für uns von Anfang an keine echte Option.
Im Nachhinein bin ich mehr als froh, dass wir uns für einen Fahrer entschieden haben. Klar, man kann mittlerweile selber fahren, einige Anbieter scheint es zu geben. An der Ostküste haben wir drei Selbstfahrer gesehen. Aber anders als im südlichen oder östlichen Afrika sehe ich im Selbstfahren dort überhaupt keinen Mehrwert. In den Parks ist man ohnehin zu Fuss unterwegs und MUSS einen Guide dabeihaben. Man würde also nur des Fahrens Willen selber fahren.

Unser Fahrer/Guide war total nett und angenehm. Ich konnte mir anfangs kaum vorstellen, dass das für drei Wochen gut geht. Wir haben durch ihn sooo viel über Land und Leute erfahren. Wir hatten ständig Fragen, die uns sonst niemand hätte beantworten können. Und er hat meistens gewusst, wo man mal gut Pause machen konnte…Das ist nämlich gar nicht so einfach..angefangen vom Halten, Essen, wo kann man mal safe herumlaufen, Einkaufen und nicht zuletzt, wenn man mal muss...
Letztlich kostet ein Fahrer kaum mehr als der Mietwagen plus Benzin.

Die Strassen selbst sind in äußerst schlechtem Zustand. Man wundert sich, was alles als „route nationale“ qualifiziert ist. Unglaubliche Schlaglöcher, streckenweise viele und langsame Trucks, Sammeltaxis (Sprinter/Crafter), die alle natürlich ordentlich Russwolken ausstossen, und es sind oft sehr langwierige Fahrstrecken zu bewältigen.

Die Einheimischen, die nicht unmittelbar mit dem Tourismus zu tun haben, sprechen selten Englisch, manchmal etwas Französisch. Ich glaube es wird sehr kompliziert, wenn man eine Panne oder gar einen Unfall hat.

Die Strassen gehen mitten durch die Dörfer oder besser: die Ansiedlungen befinden sich direkt an der Strasse, insbesondere die Verkaufsstände. Überall Gewusel, Menschen, Fahrräder, Handkarren, …Dreck, Staub… Alle Fahrzeuge übertreffen sich dabei möglichst schnell durch die Dörfer brettern – es wird gnadenlos alles aus dem Weg gehupt. Die Fahrweise ist dabei nicht aggressiv, aber es gibt eine Rangfolge und Fussgänger, Radfahrer etc stehen dabei ganz unten. Mit unserem Fahrer haben wir uns immer sicher gefühlt.

Wir hatten einige reine Fahrtage. Zwischen Tana und Morondava z.B. ist eigentlich nichts, was einen längeren Aufenthalt rechtfertigen würde. Ausser Antsirabe als Knoten- und Übernachtungspunkt vielleicht.
Wir sassen mehrmals gut 10 Stunden im Auto. Wären wir selber gefahren, hätte das deutlich länger gedauert. Letztlich haben die langen Fahrtage die Eindrücke des Landes sehr intensiv werden lassen und boten gleichzeitig Gelegenheit diese auch halbwegs zu verarbeiten.

Eine gute Agentur möchte ich dir natürlich auch empfehlen : Lemurtours
Jeremia spricht deutsch und fährt manchmal selbst. Wir hatten einen englisch sprechenden Guide, Lowa.
Hier stimmte von Anfang an die Chemie und die Kommunikation.

Ein Gepäckstück ist übrigens nicht gleichzeitig mit uns angekommen. Wahrscheinlich wäre das ein ziemliches Gehussel geworden, wenn wir uns selber drum hätten kümmern müssen. Jeremia und Lowa haben das in die Hand genommen und zwei, drei Tage später hatten wir unsere Sachen wieder.

Ich hatte mal überlegt, einen Reisebericht zu schreiben, aber daraus ist bislang nichts geworden. Mein gedanklich schon formuliertes Fazit möchte ich an dieser Stelle aber doch mal loswerden:

Madagaskar war toll! Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt; so nette Leute, so ein beeindruckendes Land, so eine schräge Tierwelt. Selten haben wir auf einer Reise fast jeden Tag ein für uns neues Tier gesehen.

Selten sind wir so zweigespalten von einer Reise zurückgekommen…

Madagaskar ist nicht nur heile Welt und tolle Natur.
Madagaskar gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Das ist leider nahezu allgegenwärtig.
Man kann die Augen verschliessen und nur die Nationalparks, die Natur und die z.T. tollen Hotels geniessen.
Bei den Transfertagen auf der Strasse ist es aber unübersehbar: alles wird per Hand erledigt; die Feldarbeit, der Transport, schwerste Handkarren, Fuß-Rikschas, am Strassenrand werden Steine geschlagen, …oft wird man angebettelt. Müll überall an den Strassenrändern, gerne wird dieser einfach aus dem Fenster des Taxibrousse geworfen. Dazu immer mal wieder entsprechende Herausforderungen auch für die Nase. Die Hygienebedingungen hatte ich mir nicht so extrem vorgestellt.
Auch das darf und sollte man nicht ausblenden ...

Ich bin gespannt, wie es bei euch weitergeht und wie ihr euch entscheiden werdet


Viele Grüße
Mabe
Themenstarter9 Beiträge · seit 202316. März 2023 · #8
@ Annick
Vielen Dank für die Empfehlung! Ich werde mir das mal anschauen…
VG
Themenstarter9 Beiträge · seit 202316. März 2023 · #9
@Mabe
Hallo Mabe,
Vielen Dank für deine tolle Schilderung zu Madagaskar. Ich denke jetzt langsam auch, dass wohl ein Auto mit Fahrer die beste Option ist. Die Schilderung von dir und auch Anderen ist wirklich sehr gut nachzuvollziehen und einleuchtend warum ein Fahrer die bessere Wahl ist.

Auf die Seite von Lemurtours bin Ich zwischendurch auch schon gestoßen. Toll zu lesen, dass du damit sehr gute Erfahrungen gemacht hast. Ich werde mir da mal, wenn ich weiß wann wir reisen und was wir sehen wollen, ein Angebot erstellen lassen.

VG
12 Beiträge · seit 202015. Okt. 2023 · #10
Wie unterschiedlich können doch die Wahrnehmungen sein! Wenn man die Beiträge im Internet und auch hier im Forum liest, könnte man denken: "In Madagaskar darf/ sollte bzw. KANN man nicht als Selbstfahrer unterwegs sein." 😮
Wir waren in den letzten 3 Wochen als Selbstfahrer im Mietwagen unterwegs. Von Tana in die Tsingys und wieder zurück. Und was soll ich sagen: Wir haben nicht nur überlebt. Nein, es hat uns sogar Spaß gemacht. 😎 Und das nicht trotz, sondern weil wir als Selbstfahrer unterwegs waren. Ja, Madagaskar ist kein einfaches Land und für Afrikaanfänger ist es vielleicht sogar besser in Namibia etwas zu üben, Aber es ist nicht unmöglich, sondern für Touristen mit etwas Erfahrung auch empfehlenswert.

PS: Wir sprechen weder Malagasy noch Französisch. Mit Englisch hatten wir nicht wirklich Probleme
60 Beiträge · seit 202216. Okt. 2023 · #11
Hallo,

tja, die Sache mit den Fahrern ist eine ganz spezielle! 😉

Annick hatte mir für meine Reise die Gesellschaft Madevasion empfohlen/genannt!

Mit dieser Gesellschaft habe ich vor Ankunft in M. 23 e-mails versandt und erhalten.
Zuerst gab es einen englisch sprechenden Driver für meine Fahrt, dann war dieser für meinen Termin plötzlich "verreist o.ä. , keine Ahnung". Okay dachte ich, dann eben mit einem französich sprechenden Driver (ich kann die Sprache zwar nicht, aber ich muß mich ja auch nicht unterhalten 😄 ).

Nach der Fahrzeugübernahme inclusiv Driver natürlich, machten wir eine kleine Runde auf der Nordhalbinsel ab Ramena Beach (Annick kennt die Tour).
Über meine Translator App auf dem Handy schrieb ich eine "einzeilige" Frage.
Der Driver schaut den Satz geschätzt eine Minute lang an, bis ich dann "na und" frage.
Er: ja, ja! Ich darauf, das ist eine Frage, worauf yes, yes yes folgt, also als volle Antwort.

Ich dachte mir, gut, dass wir nach rd. 2 Stunden wieder in Diego sind. Im Büro der Mietwagenfirma spreche ich den Mangager an, und der lacht! Hääh, wat nu denke ich?
Dann sagt er mir, dass der Driver kein französisch spricht, sonder lediglich Malagasy!!!! Bestenfalls einen Mix aus beiden Sprachen beherrscht. Allerdings könnte ich für 25 € pro Tag noch eine englsichsprechenden Guide dazunehmen (der saß auch schon im Büro - welch ein Zufall) .

Da ich nicht bereit war, mir die Unterhaltungen zweier Malegassen anzuhören, entschied ich mich - wie sich noch herausstellen sollte - für die harte Tour.
Okay, also Malagasy im Translator eingestellt.

Auf der Weiterfahrt dann will ich wissen, wieviel Sprit wir für die Fahrstrecke benötigen werden. Natürlich frage ich auf Malagasy. Der Driver schaut die rd. 2 Zeilen wieder sehr angestrengt an und antwortet: yes!

Es stellte sich heraus, dass Lesen nicht seine Stärke ist. Fahren jedoch konnte er sehr gut.

Die Geschichte endet damit, dass ich 1 Woche lang vom Driver nicht zugetextet worden bin, also keine Fragen beantworten musste.
Somit wars entspannt. 😛

Ach ja, für die Rückfahrt zum Ausgangspunkt Diego Suarez verlangte die Firma 200.000 Ariary.
Nach erfolgter Anzahlung kam eine e-mail, dass der Preis nun 300.000 Ari sei.
Worauf ich zurückschrieb, und dann als neue Summe 250.000 Ari zahlen sollte!
Im Büro in Diego drückte ich dem Manager 200.000 Ari in die Hand - mehr gibts nicht! Damit war dieses Thema erledigt.

Ich hoffe für die Reisewillige, die neuen Vorschläge sind nicht schlechter! 😄

Viel Spass bei den Lemuren
VG
Matze
Themenstarter9 Beiträge · seit 202316. Okt. 2023 · #12
Hallo Matze,
Danke für deinen informativen und ausführlichen Bericht… das bestärkt mich doch ehr darin, als Selbstfahrer Madagaskar zu erkunden… Aber ich sammel mal noch ein wenig Informationen und Eindrücke von anderen Reisenden… mal schauen, wofür wir uns am Ende entscheiden, aber dein Bericht war schon sehr hilfreich - danke!
VG
Conny
312 Beiträge · seit 200705. Nov. 2023 · #13
Hallo Conny,
ich bin gerade aus Mada zurück und es war unsere 2 Reise auf die wunderbare Insel.
Wir hatten auch diesmal einen Fahrer und einen Guide, ist einfach entspannter zumal wir mit 5 Personen unterwegs waren. Ich würde mir grundsätzlich eine Selbstfahrer-Reise auf Mada zutrauen, allerdings auch nur weil ich schon in einigen anderen Ländern als Selbstfahrer unterwegs war. Der Verkehr und der Fahrstil auf der Insel ist schon eine Herausforderung und gewöhnungsbedürftig aber absolut machbar. In manchen Teile wird es mit Englisch schwierig aber auch mit Händen und Füssen klappt die Kommunikation.

Welche Erfahrung habt ihr bisher als Selbstfahrer?

Schönen Sonntag
Thorsten
Themenstarter9 Beiträge · seit 202305. Nov. 2023 · #14
Hallo Thorsten,
Vielen Dank für Deinen Beitrag! Wir sind mittlerweile soweit, dass wir planen als Selbstfahrer, mit 4 Personen in zwei PKWs, Madagaskar zu bereisen. Wahrscheinlich wird unser Weg uns in den Norden führen, aber das haben wir noch nicht ganz entschieden. Aufbauend ist, dass du es dir zutrauen würdest, das bestärkt einen dann ja doch in seinem Vorhaben!
Wir haben mittlerweile in zahlreichen Ländern Erfahrungen als Selbstfahrer sammeln können. Wir waren in den USA, Australien, Europa, Türkei, Costa Rica, Namibia, Vietnam, Thailand, Malaysia mit gemieteten Fahrzeugen unterwegs.
Auch planen wir bis jetzt keine kompletten off-road Fahrten in Madagaskar. Also die Strecke an der Westküste steht nicht zur Auswahl. Wir werden wahrscheinlich komplett auf RN Straßen bleiben, die zwar nicht immer gut, aber mit einem Allradfahrzeug wohl dann auch irgendwie machbar sein werden.
VG
Conny
312 Beiträge · seit 200702. Jan. 2024 · #15
Hallo Conny,

frohes neues Jahr!

Wann wollt ihr eigentlich fahren?

Falls ihr doch noch einen Fahrer benötigt, bitte melden, ich könnte einen guten Fahrer empfehlen.
Welche Rute habt ihr geplant? Fahrt ihr über den Osten (RN2) und besucht Andasibe und den Canal de Pangales mit dem Palmarium Hotel? Der Osten hat unglaublich viel zu bieten, besonders die Wälder mit den vielen Chamläeons und natürlich
Andasibe mit den Indris.

Bin sehr gespanntund wünsche einen schönen Tag.

Thorsten
Themenstarter9 Beiträge · seit 202303. Jan. 2024 · #16
Guten Morgen und ein Frohes Neues Jahr Thorsten!

Wir wollen im Oktober/Anfang November fahren. So ganz haben wir uns immer noch nicht entschieden in welche Gegend wir wollen. Wir sind am überlegen nur den Norden zu bereisen oder vielleicht doch die RN7. Wir haben nur leider nicht so viel Zeit. 2 bis 2 1/2 Wochen sind möglich und da muss man dann halt Abstriche machen. Andasibe hatte ich schon auf dem Plan, falls wir in Tana und nicht auf Nosy Be starten, den Rest des Ostens aber ehr nicht. Ich war mir nicht sicher, ob die Gegend bzw. Der Kanal da so sehenswert ist?…

VG
Conny
47 Beiträge · seit 201203. Jan. 2024 · #17
Hallo,

war vor einigen Jahren mit Fahrer unterwegs, und würde es wieder tun, allein die ständigen Kontrollen der korrupten Polizisten würden mich abschrecken.Dann noch die schlechte Beschilderung und die kaputten Straßen?
Aber für manche Leute eine Herausforderung ..........

Grüße Georg
435 Beiträge · seit 200708. Jan. 2024 · #18
Hallo Conny und alle anderen Madafahrer,
ich würde mich gern an diesen Threat anhängen, da wir auch planen eine Rundreise mit Geländewagen zu unternehmen. Allerdings schon im April/Mai. Wir wollten auch als Selbstfahrer mit Dachzelt unterwegs sein.
Wir sind zunehmend unsicher ob es nicht doch besser ist einen Fahrer zu nehmen und auch ob wir die Entfernungen/ mögliche Tagestouren richtig einschätzen deshalb steht die Route auch zur Diskussion. Im April sind wohl auch einige Strecken noch nicht befahrbar. Im Focus sollte die Tier und Pflanzenwelt insbesondere die Chamäleons stehen. Deshalb wollten wir auf alle Fälle den Nordosten bereisen, inwieweit da bei 4Wochen dann noch ein Abstecher an die Westküste möglich ist wäre die Frage.
Grüße Karin und Thomas
60 Beiträge · seit 202209. Jan. 2024 · #19
Hallo,

ich habe keine Ahnung, ob ich bezügllich einer Madagaskar-Reise ein FÜR oder ein GEGEN eine bestimmte Route aussprechen sollte, da ich mich bei knapp 3,5 Wochen Aufenthalt "nur" auf den Norden beschränkt habe.

Auch ich fahre normalerweise bei meinen Reisezielen selbst (alleine unterwegs), war jedoch im nachhinein froh, dies hier nicht gemacht zu haben.
Die Route nationale war bei meiner Tour im August/September eine einzige Baustelle.
Grob geschätzt hatte ich auf einer Strecke von ca. 250 km - 250 bis 300 - Baustellen! Tausende Arbeiter an der Strecke, manche arbeiten tatsächlich 🤩
Meist sind sie nur sehr kurz, aber sie sind zeitaufwendig und äußerst staubig. Okay wir (mein malagasi sprechender Fahrer) hatten keine AC, und daher "meist offfenes Fenster 🙁

Ich habe keine Ahnung (weil ich nicht hinwollte) welche Möglichkeiten die Westküste oder der Nordosten bietet.
Aber wenn die Sichtung von Chamäleons der Hauptgrund sein sollte, dann ist die Fahrt in diese Gegenden aus meiner Sicht nicht unbedingt notwendig.
Chamäleons sieht man nahezu überall. Mein Fahrer hat sie mehrfach während der Fahrt in Büschen am Straßenrand oder auf der Straße oder in Kaffeebäumen entdeckt; zudem sind sie in jedem Wäldchen zu finden, egal ob es sich nun um das kleinste der Welt, oder um 30 cm lange handelt!
Schwieriger war es aus meiner Sicht - aber natürlich möglich - die diversen Lemurenarten zu sehen, bzw. schwer sie dann zu filmen/fotografieren.

Viel Spass bei der Planung
Matze
435 Beiträge · seit 200709. Jan. 2024 · #20
Hallo Matze,
welche Strecke bist du denn gefahren?
Grüße Thomas
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