Reisebericht

Kapstadt - Etosha retour, bitte!

von Sue.ch · begonnen 11. Jan. 2023 · 54 Teile

Teil 111. Jan. 2023
Hallo zusammen

Da will ich mich nun mal an meinen zweiten Reisebericht wagen...(erster Bericht 2017 über Richtersveld NP)

2021 waren mein Mann und ich in SA im Marakele, Mapungubwe und Krüger NP unterwegs. Diese Reise war wunderschön, jedoch sehr "tierlastig". Im 2022 wollten wir wieder etwas mehr Landschaft. Und mit unserer 40 tägigen Reise durch Südafrika und Namibia sind wir da wieder voll auf die Rechnung gekommen. Unsere Reise führte uns von Kapstadt der West Küste (Namaqua, Richtersveld, Lüderiz...) hoch in den Etosha und wieder zurück.
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15.08.22 Simonstown

Wir landen pünktlich im sonnigen Kapstadt. Da wir den ersten Tag im Süden der Stadt verbringen, haben wir bei Europcar ein kleines Auto gemietet und holen erst morgen bei Bushlore den Toyota mit Dachzelt ab. Alles geht flott voran und wir fahren in den Süden nach Simonstown. Ein hübsches Städtchen und ein ebensolches Hotel erwarten uns. Vom Hotel aus spazieren wir zum Boulders Beach und besuchen die Brillenpinguine.
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Nach dem Mittagessen fahren wir noch runter zum Cap of good Hope. Wie auch Boulders Beach, gehört dieses Gebiet zum Tafelberg NP. Wunderschöne Landschaft und brausendes Meer! Der erste Tag verabschiedet sich mit einem farbigen Sonnenuntergang.
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Teil 211. Jan. 2023
16.08.22 Yzerfontein

Wir verlassen das "Quayside Hotel", fahren zurück nach Kapstadt und holen bei Buschlore unser Auto für die nächsten Wochen ab. In dieser Gegend um Kapstadt herum könnte man gut eine ganze Woche verweilen. Es gäbe noch so viel zu sehen! Aber wir haben andere Pläne. Vielleicht auf einer späteren Reise.
Zum ersten Mal haben wir nicht ein "normales", sondern ein"Pop up" Dachzelt dabei. Die Matratze ist dicker und besser, dafür ist es etwas enger im Schlafzimmer. Aber da wir nicht immer im Dachzelt übernachten werden, ist das ok. Und natürlich ist es viel schneller zusammen geklappt und das ohne schmutzige Hände 😉 !
Wir verlassen Kapstadt und fahren gen Norden. In Yzerfontein haben wir eine Wohnung in einem schönen Beachhouse gemietet. Hier ist es ja noch Winter und fürs Campen zu kalt.
Inzwischen hat sich das Wetter verschlechtert und es ziehen dunkle Wolken auf. Wir machen trotzdem noch einen Strandspaziergang und nehmen den Sundowner auf dem schönen Sitzplatz vor dem Haus ein, bevor wir wegen dem Regen ins Haus flüchten müssen.

Aussicht aus dem Hotelzimmer
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Simonstown
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Liebe Grüsse, Sue
Teil 311. Jan. 2023
17.08.22 West Coast NP

Der Morgen ist trüb und regnerisch. Nach dem Morgenessen verabschieden wir uns von unseren Gastgebern und fahren weiter in den Norden, in den West Coast NP.
Hier verbringen wir den ganzen Tag. Wir besuchen Bird Hides, die Aussichtsplätze am Meer und freuen uns, wenn die Sonne ab und zu durch die Wolken bricht.
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Teil 411. Jan. 2023
Am späteren Nachmittag fahren wir aus dem Park und wenige Km weiter in Langebaan ins Shark Bay Hotel. Tolle Lage, super Restaurant!
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Bis bald, Sue
Teil 512. Jan. 2023
18.08.22 Lambertsbay

In der Nacht konnte man die Sterne sehen, dann aber peitschte auch wieder der Regen gegen die Scheiben. Am Morgen sieht es aber nicht schlecht aus. Unser heutiges Ziel ist, in Lambertsbay die Kaptölpel Kolonie zu besuchen. Aber vorher machen wir noch einen Halt in Elansbay an der Küste.
Der Campingplatz in Lambertsbay ist schön, aber da es immer noch kalt und unbeständig ist, nehmen wir im Hotel ein Zimmer. Ja ja, für eine Nacht geht`s... Das Hotel hat leider den Charme von früher, als es noch Marine Hotel hiess, verloren. Einzig im Gang sieht man noch etwas davon.
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Teil 612. Jan. 2023
Nach dem einchecken spazieren wir zum Hafen runter um über den Damm nach Bird Island zu gelangen. Aber oh nein! Wegen Renovation ist alles zu! So eine Enttäuschung! Nur mit dem Tele gelingt uns ein Foto von den Vögeln. Wir bleiben aber trotzdem hier und schauen uns etwas in der Gegend um.
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Bis bald, Sue
Teil 712. Jan. 2023
19.08.22 Namaqua NP

Wir verlassen Lambertsbay früh am Morgen, denn heute fahren wir bis in den Namaqua NP. Wir passieren Vredendal und Lutzville und kommen bei Nuverus auf die N7. Schon entlang dieser Strasse sehen wir viele Blumen! Wir fahren bis Kamieskroon und biegen dann ab auf die kleine Dirtroad in den NP. Unser Uebernachtungsplatz ist heute im Namaqua Flower Skilpad Camp. Morgen werden wir im Namaqua Flower Beach Camp übernachten. Die zwei Camps mit je acht grossen Safarizelten stehen nur im August und September während der Blumen Saison im Park. Für uns, von Süden herkommend, wäre es besser gewesen, zuerst im Beach- und dann im Skilpad Camp zu übernachten. Aber das Beach Camp war für den 19. schon ausgebucht, als wir im Februar die Reservation machten. So mussten wir halt etwas weiter fahren, was auch nicht so schlimm war.
Schon auf dem Weg zum Skilpad Camp wird die Landschaft immer farbiger. Wunderschön! Trotz dem kalten Wetter blüht schon vieles. Der Höhepunkt aber, so denken wir, wird wahrscheinlich in 1 bis 2 Wochen sein, je nach Sonnenstunden und Wärme.
Wir werden freundlich begrüsst und beziehen unser Zelt. Heute ist der erste Tag mit Gästen und die Crew ist noch etwas am Rotieren. Wir fahren noch die Skilpad Circle Flower Route ab und treffen uns dann mit allen anderen Gästen im Gemeinschaftszelt zum Essen. Es ist immer noch sehr kalt und duschen im "Badezimmer"ohne Dach unter der Eimerdusche wird zum Abenteuer! Zum Glück sind die Betten mit Heizauflagen gewärmt, sonst...brrrrr
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Teil 813. Jan. 2023
20.08.22 Namaqua NP

Heute fahren wir durch den Park zum Flower Beach Camp. Wir erkundigen uns beim Frühstück nach dem Weg, aber hier weiss niemand so richtig Bescheid über den Park. Die meisten fahren "aussenrum"und nicht quer durch den Park. Beim Gate fragen wir auch noch nach, und die können uns dann den Parkranger vermitteln. Für die Caracal 4x4 Eco Route (siehe Karte bei San Park) sollen wir mit 8 Stunden rechnen.. Dann los! Eine wunderschöne, abwechslungsreiche, sehr einsame Strecke durchs Gebirge, durch Täler, über Hügel und durch tiefen Sand! Und immer wieder Blumen und blühende Sträucher!
Als wir nach Soebatsfontein kommen merken wir, dass wir auf dem Trail eine Abzweigung übersehen haben. Macht nichts, diese Strecke war auch schön und so haben wir die Fahrt etwas abgekürzt und kommen nicht zu spät ins Camp. Bei Riethuis trefen wir wieder auf den 4x4 Trail. Nach weiteren 45 km sind wir an der Küste, machen einen kurzen, sehr tiefsandigen(!) Abstecher zu den Spoegrivier Caves und fahren dann knapp 50 km weiter in südlicher Richtung bis ins Flower Beach Camp. Hier an der Küste begegnen wir zum ersten Mal wieder 2-3 anderen Autos. Alle paar km gibt es Campsites an schönster Lage am Meer. Steinmauern schützen die Plätze vor dem Wind. Auf einem solchen Platz machen wir Lunchpause, bevor wir beim Camp einchecken. Wow, die Lage ist umwerfend! Alle Zelte stehen zwischen den Felsen mit atemberaubendem Blick über den Atlantik!
Wir machen noch einen kleinen Strandspaziergang, dann gibts wieder ein feines Dinner im Restaurant Zelt.
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Lunchpause auf der Campsite
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Liebe Grüsse, Sue
Teil 914. Jan. 2023
21.08.22 Springbok, Goegap NR

Bei schönstem Wetter verlassen wir nach dem Frühstück das Camp beim südlichen Gate und fahren noch zum Groenrivier Delta. Der Atlantik ist immer noch wild!
Nun verlassen wir die Küste und fahren bis Springbok und dort bis ins nahe gelegene Goegap Nature Reserve. Heute wollen wir nun wirklich das erste Mal im Dachzelt übernachten! Und das Wetter und die Temperatur passen auch! Super, wir freuen uns!
Im Goegap NR registrieren wir uns beim Gate und fahren dann auf den kleinen, schönen Camping kurz hinter dem Gate. Auch hier, wie schon in ganz Springbok, blüht es überall!
Nach dem Lunch erkundigen wir auf der 4x4 Strecke noch ein wenig den Park.
Danach richten wir uns auf unseren Platz ein und verbringen einen schönen Camping Abend mit allem Drum und Dran..

Groenrivierdelta
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Goegap Camping
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Liebe Grüsse, Sue
Teil 1016. Jan. 2023
22.08. Brandkaros Camping

Die Sonne geht auf und wir bereiten unser erstes Campingfrühstück zu. Danach fahren wir nach Springbok zum Einkaufen, da wir ab morgen für 6 Tage keine Möglichkeit mehr haben werden, uns mit Esswaren einzudecken. Unser nächstes Ziel ist der Richtersveld NP. Aber vorher übernachten wir noch auf dem Brandkaros Camping am Oranje. Die Strecke Springbok - De Hoop Camping im Richtersveld NP in einem Tag zu fahren schien uns zu lang, so dass wir dazwischen noch eine Uebernachtung einplanten.
Um in das Richtersveld zu gelangen müssen wir eine der westlichen Umfahrungen machen, da die Fähre in Sendelingsdrift noch nicht fährt und wir nicht die kürzeste Strecke über Vioolsdrift (violett) nehmen können. 2017 sind wir die Strecke Noordoewer - Eksteefontein - Kuboes (grün) gefahren. Eine kurvige Strasse über das Gebirge, die viel Zeit braucht. Dieses Jahr fahren wir über Steinkopf - Port Nolloth - Alexander Bay (R382, rot). Zuerst geht es durch wunderbare, blühende Landschaft, weiter der Küste zu wird es sandig und öd. Port Nolloth versprüht nicht gerade den Charme eines schmucken Küstenstädtchens. Es ist staubig und trist.
Nächster Halt ist Alexander Bay. Hier mündet der Oranje in den Atlantik. Das Delta erinnert ein wenig an die Camargue, aber es gibt keine ausgeschilderte Pfade, um das Delta zu erkundigen. So fahren wir kurze Zeit später weiter. Lange haben wir hier in diesem Gebiet nach einem Uebernachtungsplatz gesucht und uns dann für den Brandkaros Camping entschieden. Was erwartet uns wohl?
Die letzten 30 Km bis zum Platz führen uns dem Oranje entlang zu einem Farmer mit Weinbeeren Produktion. Ein schöner Platz unter Bäumen! Wir sind die einzigen Gäste. Einige Strassenarbeiter haben sich noch bei ihm in den Häuschen, die er auch vermietet, einquartiert. Der Farmer empfiehlt uns, für den Sundowner doch auf den Hügel nebenan zu fahren. Die Aussicht sei super! Gesagt, getan! Aber oje, einen steileren Hügel sind wir wahrscheinlich noch nie hoch und runter gefahren! An der Aussicht gabs nichts zu bemängeln, aber hinunter bin ich dann doch lieber zu Fuss gegangen....
Wir verbringen einen schönen Abend und eine ruhige Nacht im Camp.
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Port Nolloth
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Camping Brandkaros
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Teil 1116. Jan. 2023
23.08.22 Richtersveld NP: De Hoop Camping

Wir verlassen das Camp und fahren weiter. Beim Hellskloof Gate registrieren wir uns und in Sendelingsdrift zeigen wir an der Rezeption unsere Reservationen für die nächsten vier Uebernachtungen im Park. Heute fahren wir bis zum De Hoop Camping. Es geht über einige Pässe und durch ein feuchtes Wadi, dann kommen wir wieder an den Oranje. Auf dieser Campsite waren wir schon 2017. Aber den schönen Rasenplatz gibts nicht mehr! Weggespühlt bei Hochwasser.
Wir finden aber trotzdem einen schönen Platz am Ufer und richten und ein. Es ist sehr heiss; wer hätte das nach unserem kühlen Start gedacht!
Mein Mann strolcht ein wenig in der Gegend herum und kommt mich dann ganz aufgeregt rufen! Schnell rennen wir zurück zu diesem Platz der Ueberraschung.... Er hat beim Spazieren eine Nachtschwalbe aufgescheucht. Und wirklich, sie ist, resp. sie sind noch da! Es sind zwei Fleckennachtschwalben (vermute ich wenigstens). Welch wunderbare Erstsichtung!
Ein schöner Tag geht zu Ende.
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Nightjar (Fleckennachtschwalbe?)
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Ablution block De Hoop Camping
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Liebe Grüsse, Sue
Teil 1217. Jan. 2023
24.08.22 Richtersveld NP: Tatasberg Wilderness Camp

Heute nehmen wir es gemütlich. Wir bereiten ein leckeres Frühstück zu und geniessen es. Die Webervögel und Meerkatzen möchten auch etwas davon.... aber nix da...
Nach dem Essen packen wir zusammen und fahren die 10 Km weiter dem Oranje entlang zum Tatasberg Wilderness Camp. Wir brauchen eineinhalb Stunden für diese bumpy and sandy road. Offroad und 4x4 kommen hier voll auf die Rechnung.
Das Camp besteht aus vier Einheiten mit je einem Küchen- und Schlafhäuschen. Wir haben schöne Aussicht auf den Fluss und die Berge.
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Am späteren Nachmittag fahren wir noch ins Tal (Tatasbergrivier) hinter dem Camp. Diese Strasse ist nicht durchgehend, aber wunderschön! Die Steinformationen leuchten im Abendlicht!
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Bis bald, Sue
Teil 1318. Jan. 2023
25.08.22 Richtersveld NP: Ganakouriep Wilderness Camp

Die Nacht war windig und das Cottage ziemlich durchlässig. Sogar das Toilettenpapier flatterte im Wind 😄 !
Heute fahren wir weg vom Fluss und wieder tiefer in den Park hinein zum Ganakouriep Camp.
Die Wege sind gut befahrbar und führen meist durch trockene, breite Flussbetten. Unglaubliche Szenerie! Hinter jeder Kurve schier eine neue Aussicht! Wir lieben diesen Park einfach! Wir halten oft zum Fotographieren, wobei man die Eindrücke dieser Gegend unmöglich auf Fotos bannen kann.
An einem Berg klettern wir hoch zu den Halfmen Pflanzen, eine endemische Art aus der Familie der Hundsgiftgewächse. Eine lustige Pflanze, die jetzt sogar blüht!
Am frühen Nachmittag erreichen wir das Camp.
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Halfmen Pflanze
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Halfmen mit Blüte
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Das Camp besteht aus fünf Steinhäuschen mit Küche, Bad und Schlafzimmer. Unterwegs im Park trifft man selten jemanden an, aber die Häuser sind hier alle besetzt.
Nach einer Pause streifen wir etwas in der Gegend herum und beobachten, was da so alles blüht und fliegt.

Kapammer
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Termitenschmätzer(?)
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Weisskehlgirlitz(?)
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Rostschwanz Steinschmätzer(?)
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2X Russnektarvogel(?)
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Lieber Gruss, Sue

P.S.: Um Hilfe bei der Vogelbestimmung bin ich sehr froh!
Teil 1423. Jan. 2023
26.08.22 Sendelingsdrift

Heute verlassen wir diesen sagenhaften Park. Aber zuerst stehen uns noch 77 Km Offroad durch Sand und Gestein bevor. Wunderschöne Strecke! Kurz machen wir noch einen Abstecher zum Viewpoint am Domorogh Pass und geniessen die eindrückliche Aussicht! Nach der Pause fahren wir wieder über den Akkedis- und Halfmens Pass zurück nach Sendelingsdrift.
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Dassie Rat
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Teil 1523. Jan. 2023
Am Nachmittag kommen wir gut durchgeschüttelt im blühenden Sendelingsdrift an und beziehen ein Selfcatering Chalet am Oranje. Alles ist sehr sauber und gut eingerichtet! Bei einem Spaziergang sind wir erstaunt und erfreut zu sehen, wie viele Vögel in den Bäumen des Ortes hausen! Ein Birder Paradies!
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Sendelingsdrift Chalet
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Liebe Grüsse, Sue
Teil 1624. Jan. 2023
27.08.22 Namibia Klein Aus Vista Camping

Heute geht es nach Namibia! Da die Fähre immer noch nicht fährt und die Grenze immer noch zu ist, müssen wir zurück über die Rüttelpiste nach Alexander Bay. Vorbei an Minen und durch die Wüste wieder an den Oranje. In Alexander Bay erledigen wir das Ausreiseprozedere in SA, um auf der anderen Seite der Brücke das gleiche für die Einreise nach Namibia zu machen.
In Oranjemund kaufen wir ein und besorgen uns eine namibische SIM Karte.
Ab hier ist die Strasse geteert, welch Luxus, nach dieser Zeit im Richtersveld! Zuerst gehts dem Fluss entlang bis Höhe Sendelingsdrift, dann steigt die Strasse gen Norden bis auf 1300 müM. hinauf.
Kurz nach Aus gehen wir auf den schönen Camping Klein Aus Vista von Gondwana. Es gibt 10 Plätze und einen Ablution Block. Bei unserem Platz hängt ein riesiges Siedelweber Nest im Baum.
Die Sonne geht unter und taucht die Umgebung in ein goldenes Gewand!
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Blick zum Camping
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Bis bald, Sue
Teil 1725. Jan. 2023
28.08.22 Lüderiz

Die Nacht war kalt, aber die Sonne wärmt schnell. Auf dem Hügel oben stehen Kudus an der Sonne. Wir machen noch eine kleine Wanderung beim Camping Platz. Danach packen wir zusammen und fahren um die Ecke zur Geisterschlucht. Wir parken neben einem Auto, das, wie es scheint, schon länger da steht... Hier gibts nicht viel Schlucht und Geister schon gar nicht. Aber die Gegend ist sehr schön!
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Zur Geisterschlucht
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Nach diesem Ausflug fahren wir weiter. Lüderiz ist das Ziel. Die Strasse ist das pure Gegenteil von der im Richtersveld! Schnurgerade, geteert fährt man durch die weite Sandwüste...
Beim Bahnhof machen wir Fotostop.
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Lüderiz empfängt uns rau und windig. Wir fahren noch zur Shark Island hinaus. Hier ist die Campsite. Heute nur für Hartgesottene! Einige Camer packen zusammen und nur die Südafrikaner mit Wohnwagen bleiben! Das Meer peitscht ans Ufer und wir sind froh, im Hotel zu übernachten.
Im Restaurant essen wir Austern und Prawns......sehr lecker!
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Viele Grüsse, Sue
Teil 1826. Jan. 2023
29.08.22 Lüderiz Kolmannskuppe

Das Nesthotel, in welchem wir 2 Nächte verbringen ist ganz ok, die Lage am Atlantik ist super und auch das Restaurant ist gut.
Nach dem Frühstück fahren wir zum ehemaligen deutschen Dorf Kolmanskop, das um 1909 ein florierendes Diamantendorf war. Der Champagner sei billiger als Süsswasser gewesen! Es gab Herrenhäuser, ein Krankenhaus, Unterhaltungsräume und eine Turnhalle. Heute ist alles versandet und harrt der Dinge, die da kommen. Leider können wir nicht alle Gebäude besuchen, da eine grosse Filmcrew am Werk ist und vieles abgesperrt ist. Wir spazieren durch die geöffneten Gebäude und fragen uns, wie man nur auf die Idee kommen kann, in diesem öden Gebiet ein Dorf zu bauen.
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Teil 1926. Jan. 2023
Grosse Bucht und Point Diaz

Der Wind nimmt wieder zu! Nach Kolmanskop fahren wir noch zum Point Diaz und zur Grossen Bucht. Unwirkliche Mondlandschaft! Viele sandige und felsige Wege zum Meer hin. In wilder Brandung suchen Flamingos nach Futter! Wer hat denn schon sowas gesehen! Und eine Welle reisst sogar einen Flamingo von den Füssen, dass er in der Brandungswelle sozusagen durch geschleudert wird! "Eh also", wie wir Schweizer sagen!
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Point Diaz
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In Lüderiz gehen wir für die nächsten Tage einkaufen, besuchen zu Fuss vom Hotel aus die Felsenkirche und kämpfen uns dann gegen den Wind zurück.
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Lieber Gruss, Sue
Teil 2027. Jan. 2023
30.08.22 Lüderiz und Mount D`Urban Camping

Der Wind hat sich gelegt und Lüderiz erscheint uns heute ganz freundlich. Wir fahren noch etwas gegen Norden der Küste entlang zur Stadt hinaus, kehren aber bald wieder um, da sie Strasse immer mehr im Sand und Geröll endet. An einem bewachten Parkplatz mit Toilette (vielleicht ein Stellplatz?) halten wir an und können viele Vögel am Strand beobachten. Ua. Austernfischer, Dreiband- und Weissstirnregenpfeiffer, Steinwälzer, Regenbrachvogel, Kapgans, Seidenreiher, Raubseeschwalbe und Schmiedekiebitz.
Danach fahren wir wieder zurück nach Aus, dann die C13 bis Helmeringhausen, weiter die C14 nordwärts zum nächsten Campingplatz, Mt. D`Urban.
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