Hilfe. Selbstfahrertour Namibia/Botsuana/Simbabwe

20 Antworten · 2'013 Aufrufe · gestartet 07. Jan. 2023 von nklshltr
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Themenstarter4 Beiträge · seit 202307. Jan. 2023 · #1
Hallo liebes Forum,

wir sind eine kleine Gruppe von vier Leuten aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern und wir haben unsere erste Reise nach Afrika geplant. Wir wollen eine dreiwöchige Rundreise durch Namibia, Botsuana und Simbabwe machen. Hierfür haben wir einen Mietwagen gemietet. 🙂

Unsere Reiseroute sieht wie folgt aus:

Unbenannt.PNG


📎 Export_namibia_-_botsuana_-_simbabwe_.pdf


Was meint ihr? Ist diese Route realistisch oder viel zu ambitioniert bzw. unrealistisch?
Wir versuchen möglichst viel zu sehen und uns ist bewusst, dass wir viel im Auto sitzen werden. Wir dachten jedoch, dass dies gar nicht so schlecht ist, da man viel sieht - wenn auch nicht richtig erlebt.

Zudem sind wir noch sehr verunsichert wegen den Grenzübertritten. Wir müssen dreimal nach Botsuana und einmal nach Simbabwe und zweimal nach Namibia mit dem Auto einreisen. Dies scheint uns etwas viel und zeitaufwendig. Leider wissen wir auch nicht, was uns an den Grenzen erwartet, da einige Beiträge negatives zu berichten hatten, aber einige Beiträge auch nichts negatives.

Und wir bräuchten noch Informationen zum Bargeldabheben bzw. besorgen von Botsuanischen Pula und Simbabwe Dollar. Es scheint ziemlich schwierig zu sein vorab an diese Währung zu kommen.

Wir hoffen ihr könnt uns weiterhelfen 🙂

Vielen Dank im voraus!

Liebe Grüße

Lena, Noah, Tony und Niklas 🙂
zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2023
605 Beiträge · seit 201207. Jan. 2023 · #2
Servus,
Es kommt darauf an, ob Ihr wirklich Meinungen hören wollt...
Ich würde es bei NAM -BOTS belassen. Alles andere ist m.M. nach sehr ambitioniert. Was Euch auch bewusst sein sollte: verlasst Ihr NAM oder BOTS, verfällt das road oder cross border permit, das jedes Mal neu gekauft werden muss. Dabei geht es weniger um den Preis (ca 20 Euro(, sondern um die Zeit, die dabei drauf geht. SIM ist nochmal anders, die wollen mittlerweile 40 US$ p.p., und das nur für den Hwange, wofür Ihr womöglich zu wenig Zeit am Chobe habe - nö, ich würde es anders machen.
Grüße, HeiVi
Themenstarter4 Beiträge · seit 202307. Jan. 2023 · #3
Hallo HeiVi,

vielen Dank für deine Meinung. Den Hwange Park könnten wir ggf. wegfallen lassen, nur wollen wir die Viktoriafälle nicht verpassen. Und diese sind ja (vermutlich) nur von Simbabwe aus gut erreichbar.

Und magst du uns noch ein paar Informationen zu den "road oder cross border permit" geben? Davon lesen wir tatsächlich zum ersten Mal. Bisher ist uns nur die Besuchersteuer von Simbabwe bekannt.

Uns war nicht bewusst, dass die Einreisen nach Namibia/Botswana entgeltlich sind.

Danke 🙂

Grüße Lena, Tony, Noah und Niklas
1'567 Beiträge · seit 201507. Jan. 2023 · #4
Moin,
wenn es euch nur um die Fälle geht, würde ich an eurer Stelle einen Tagesausflug ab Kasane machen. Das wäre deutlich einfacher und sicher auch günstiger.

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
Gast07. Jan. 2023 · #5
Hi ihr 4,
ich war jetzt 4 x in Namibia und ich wunder mich immer noch wieviel km bzw. Strecke manche in 3 Wochen packen.
3 Wochen sind 21 Tage. Der erste Tag geht mit Ankommen, Auto übernehmen und ggf. Einkaufen drauf, der letzte mit Auto abgeben und Abflug.
Bleiben 19 Tage.
Wenn man was von der Campsite oder der Lodge haben will sollte man mMn um 1400 Uhr, spätestens 1500 Uhr da sein. Um 1800 wirds dunkel. Und nicht vor 1000 Uhr morgens los.
Oder vielleicht sogar mal ne Doppelübernachtung.
So wie ich eure Runde einschätze artet das in extreme Fahrerei aus ohne viel zu erleben... aber das ist natürlich nur meine Meinung.
Viele Grüße Chris
49 Beiträge · seit 202207. Jan. 2023 · #6
Guten Abend,
ich würde auch Zim weglassen und einen Tagesausflug von Kasane aus zu den VicFalls machen.
Wir sind 2019 in 20 Tagen Oneway von Windhuk, Sossusvlei, Swakopmund, Etosha, Caprivi, Kasane nach VicFalls (grobe Route). Das war schon gut durchgetaktet.
Und ja, bei eurer Route werdet ihr viel im Auto sitzen und habt viel gesehen, aber wirklich gesehen habt ihr nichts weil ihr einfach von A nach B fahrt.
Bedenkt bitte, die Fahrtzeiten, die euch ggf. Google ausspuckt, könnt ihr getrost in die Tonne treten. Zu BOT und ZIM kann ich wenig sagen, da sind andere erfahrener, aber wir uns haben Für NAM die Karte von Tracks4Africa besorgt und sind damit gut gefahren.

Gruss
ZwilleSK
Gast07. Jan. 2023 · #7
Da bin ich ganz bei Zwille. Tracks4Africa gibt ne realistische Einschätzung der Streckenzeit.
Als Europäer denkt man 250 km, das dauert max 3 h. Und dann ist man 5 - 6 h unterwegs. Und dann kommen die letzten 15km von der C-Strasse zur Lodge/Campsite und die 15km dauern nochmal 1 h...
7'272 Beiträge · seit 200607. Jan. 2023 · #8
Hallo Lena, Noah, Tony und Niklas

Uiuiui, da habt ihr euch aber etwas vorgenommen? Las mich raten. Ihr habt euch von irgend einer Busrundreise inspirieren lassen und gedacht, wenn die das im Bus können, dann schaffen wir das schon lang. Wenn möglich auch noch als Camper. Das ist der erste grosse Fehler den die Leute machen. Viel zu viel in die Tour packen, gestress sein und wegen Zeitdruck vielleicht sogar noch ein Unfall bauen. Die ganze Freude von der Afrika Reise ist dahin.

Streicht mal 50% der Reise und lasst euch am besten von jemandem mit Erfahrung beraten.
Hier im Forum findet ihr schon mal die Tracks4Africa Karten mit realistischen Fahrzeiten. Im Menu Know-How unter Karten.
Ausserdem habe ich unter Die besten Touren einige realistische Vorschläge eingestellt. Wenn es unbedingt Namibia, Botswana und die Vic-Falls sein soll, dann orientiert euch mal an der Tour Namibia, Botswana, 3 Wochen. Auch diese ist schon eng getaktet, geht aber auf und hat viele Highlights dabei.

Viel Spass in der weiteren Planung.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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4'984 Beiträge · seit 201608. Jan. 2023 · #9
Hi Lena, Noah, Tony und Niklas,

mir mag sich euer Botswana-Teil so gar nicht erschließen.
Wofür all die km; was seht ihr in BOTS außer Maun City, Elephant Sands, und Tsodilo?
mM: viel zu viel Strecke; mit Höhepunkt Schlaglöcher auf der A3 zählen. 🙁

Gruß Gina
Themenstarter4 Beiträge · seit 202308. Jan. 2023 · #10
Hallo liebes Forum,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Wir sehen, dass wir wohl massiv umplanen müssen.

Den Schwenker nach Simbabwe lassen wir in jedem Fall weg. Wir werden dann von Kasane eine Tagestour machen und statt dem Hwange Park den Chobe wählen. Die Tsodillo Hills lassen wir ebenfalls weg, damit wir nicht erneut zweimal eine Grenze passieren müssen. Leider bleibt der lange Weg durch Botsuana ohne wirkliche Highlights bestehen. Eventuell sollten wir die Elephant Sands Lodge weglassen und direkt nach Kasane bzw. den Chobe Park fahren. Somit würde eine großer Schwenker wegfallen.

Was meint ihr, wäre das so realitsicher?

Und was uns noch etwas problematisch erscheint, sind zwei lange Strecken mit rund 600 km. Viele haben berichtet, dass manchmal 15 km bereits eine Stunde dauern können.

Und weiterhin besteht noch das Problem mit den Fremdwährungen. Wisst ihr vielleicht, wo wir Pula und evtl. Simbabwe Dollar vorab bekommen?

Vielen Dank im voraus!

Liebe Grüße von Lena, Noah, Tony und Niklas
8'678 Beiträge · seit 201008. Jan. 2023 · #11
Hallo Ihr Vier,

mir geht es wie Gina, Botswana erschließt sich mir gar nicht, aber bei mir beginnen die Fragezeichen schon früher.

Entweder habe ich hier nicht aufmerksam mitgelesen oder ich verstehe euer PDF nicht so richtig - klärt mich bitte auf: Ihr wollt von Windhoek erstmal einen Abstecher nach Swakomund machen und dann wieder zurück über Gobabis nach Maun usw.? So ist zumindest die Reihenfolge eurer Wegpunkte.

Das ist - sagen wir mal - etwas ungewöhnlich 😉 .
Leider bleibt der lange Weg durch Botsuana ohne wirkliche Highlights bestehen.
Wer zwingt euch denn, durch Botswana zu fahren? Es gibt hier einige Reiseberichte, in denen Ihr nachlesen könnt, dass man auch ganz gut durch den Caprivi hin und zurück fahren kann. Ich finde die Lösung, verschiedene Lodges (ich gehe jetzt mal davon aus, dass Ihr keine Camper seid, soweit ich das aus euren Unterkunftsangaben erschließen konnte) auf dem Hin- und auf dem Rückweg anzusteuern, gar nicht so schlecht (und habs auch selber schon so gemacht). Immerhin hättet Ihr dann trotzdem noch den Chobe NP dabei und könntet euren Ausflug zu den Vic Falls machen.

Wenn ich richtig lese, seid Ihr bereits im Februar unterwegs, da könnte es teilweise auch recht nass werden, nur so als Hinweis.
Eventuell sollten wir die Elephant Sands Lodge weglassen und direkt nach Kasane bzw. den Chobe Park fahren. Somit würde eine großer Schwenker wegfallen.
Was heißt das konkret? Ihr wollt dann durch Moremi, Savuti zur Chobe Riverfront fahren? Habt Ihr euch mit der Thematik schon auseinandergesetzt?

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2023
4'984 Beiträge · seit 201608. Jan. 2023 · #12
Hi nochmal,

ihr habt bisher nicht geschrieben ob ihr Camper seid und wie eure 4x4 Fahrkenntnisse sind; od ich habs überlesen.
Persönlich würde ich in Maun einen Rundflug übers Delta, oder eine Mokoro-Fahrt einplanen; also 2 N Maun.
Dann über Moremi und Chobe fahren, zumindest 4 N, dann nach Kasane, und das "Außen-Rum-Gefahre",
über die A3, komplett weglassen.

Gruß Gina
2'772 Beiträge · seit 200608. Jan. 2023 · #13
Hallo Lena, Noah, Tony und Niklas,

wie meine Vorschreiber schon gesagt haben - die Strecke ist too much! Entweder legt ihr noch 2 Wochen drauf, dann ist das realistisch, oder aber ihr setzt den Rotstift an, und zwar massiv. Warum wollt ihr erst gen Westen (WB) und dann bis Gobabis? WB ist eigentlich an einem Tag abgehakt, fürs Sossusvlei braucht ihr (um etwas zu sehen) 1 Tag, vom Etosha habt ihr gar nichts, da ihr ja nur die Hauptpad durchfahren werdet..
Ihr werdet nach Hause kommen und sagen: hmm, die Tour hat uns nichts gebracht.
Wenn ihr nur 3 Wochen zur Verfügung habt, dann entweder Namibia, oder die Runde ums Okavangodelta. Was ist euch wichtiger?

Auf eurer Runde habt ihr kein Maun mit Rundflug übers Delta und/ oder Mokorotour drin,
kein Planet Baobab wo ihr auf die Magkgadikgadi Pan raus fahren und Erdmännchen beobachten könnt,
keine Chobe River Front,
kein Kawango-Gebiet mit Horseshoe, Mudumu NP, Nkasa Rupala NP
keine Mudumu Core Area,
keine Buffalo Core Area,
all das, was den Caprivistreifen (Sambesi Region) interessant macht... schade..

Überlegt euch die Strecke noch einmal, noch ist es nicht zu spät. Ihr gebt viel Geld für euren Urlaub aus, dann wollt ihr doch sicherlich auch etwas davon haben. Und nicht nur die Hauptstraßen beider Länder kennen zu lernen.

Wir selber planen auch gerade wieder an einer Caprivi - Botswana Tour und nur dafür brauchen wir schon gut 3 Wochen ohne Flugtage.

Ganz liebe Grüße
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
1'567 Beiträge · seit 201508. Jan. 2023 · #14
Hallo Ihr 4,

ich habe mir jetzt mal euren Reiseplan angeschaut und festgestellt, dass ihr am 3.2. in Windhoek ankommt und am 20.2. bereits wieder abfliegt. Das sind 17 Tage 🙄 und keine 3 Wochen, die ihr Zeit habt. 😗
Als ich mit meinem Mann 2005 das erste Mal in Namibia war, haben wir eine Selbstfahrerrundreise von Thomas Cook gebucht. Wir waren in 14 Tagen praktisch an allen Orten, die man in Namibia gesehen haben sollte. Unsere längste Strecke ging von Lüderitz bis Solitaire, wo wir nach etwas mehr als 8 Stunden im Auto bei Sonnenuntergang und im letzten Tageslicht ankamen. Wir haben uns unsterblich in das Land verliebt, aber wenn ich an diese Reise denke (jede Nacht woanders), denke ich als erstes an den Stress, den wir hatten, morgens pünktlich loszukommen, damit wir abends nicht im Dunkeln fahren mussten. Und wir hatten keine Grenzübertritte. 😗 In diesem Jahr standen wir stundenlang am Grenzübergang Buitepos...

Mein Rat: Warum fliegt ihr nach Windhoek, wenn ihr in Namibia eigentlich nichts sehen wollt? Sämtliche Highlights wie Sossusvlei oder auch Etosha lasst ihr aus.
Überlegt euch ganz gezielt, was ihr unbedingt sehen wollt. Eventuell könnt ihr auch einen Inlandsflug einbauen.
Spart euch den langen Weg durch Botswana. Elephant Sands war die letzten Jahre immer mein Traum. Nun waren wir dort zum Kaffeetrinken und ich muss sagen, dass ich gefühlt auch in den Zoo hätte gehen können und war froh, keine Übernachtung eingeplant zu haben... Eure "One-Night-Stands" bedeuten wirklich das, was sie sind. Ihr werdet euch wenig vor Ort anschauen können, weil ihr ständig Strecke machen müsst. Im Übrigen ist diese Strecke in der kurzen Zeit völlig unrealistisch.

Gruß
Bianca
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486 Beiträge · seit 202008. Jan. 2023 · #15
Hier mal eine "andere" Meinung zu dieser Routenplanung ..... 😈

Unsere letzte Tour (3/2020) ging von Windhoek über Sossusvlie, Swakopmund, Etosha, Divundu nach Kasane (VicFalls) ...... nur Lodges oder Self-Catering-Unterkünfte . Das war unsere 3. Tour in der Gegend, insgesamt hatten wir 13 Nächte vor Ort. Mehr als 14/15 Tage mache ich eigentlich nie.
Die lange Tour durch Botswanas Mitte würde ich mir allerdings auch nicht antun.

Das war OneWay incl. der Fahrzeugabgabe in Kasane, kostet leider einiges. Es geht also schon. Das wird von der Taktung vermutlich nicht jedem gefallen, aber trotzdem kann ich sagen, dass es sowohl uns als auch mitreisenden Freunden (Erst-Täter) ausgesprochen gut gefallen hat und ich persönlich das auch wieder so machen würde.

Es gibt Flüge von Katima Mulilo nach Windhoek als auch Flüge von Kasane oder VicFalls nach Johannesburg (wenn sinnvoll). Die One-Way Gebühren für das/die Autos relativieren sich etwas, weil man ja auch Übernachtungen und Sprit etc. einspart.
Gruß Burkhard
46 Beiträge · seit 201108. Jan. 2023 · #16
Hi ihr 4 !

Euere Streckenführung als erste Afrikareise in der Regenzeit, bei der die halbe Tour ( zumindest der östliche Teil ) "unter Wasser" stehen kann, ist höchst ambitioniert.
Ihr schreibt auch nicht welchen Mietwagen ihr benützt.

Ein angedachter short cut von Maun via Khwai direkt nach Kasane durch Savuti und Chobepark ist in dieser Zeit ohne Tiefsanderfahrung mit Wasserdurchquerungen illusorisch !

Bezahlen kann man praktisch alles per Karte, auch an den Grenzen, und Pula in BOTS könnt ihr am ATM ziehen.
In ZIM wird ausschließlich in US$ bezahlt. Vorteilhaft sind kleine Stückelungen dabei zu haben, da Wechselgeld in Zim$ ohne wirklichen Wert ausbezahlt wird.

Eine mögliche Streckenführung, im Uhrzeigersinn, wenn ihr die Küste und Naukluft einbauen wollt, wäre:
Wkh via Kupferbergpass und Gamsbergpass und Naukluft an die Küste, dort entlang über Henties Bay, CapeCross , Uis, Khorixas und Kamanjab zum Etosha Galton Gate, einmal von West nach Ost durch Etosha mit Ausfahrt bei Namutoni.
Über Tsumeb, Grootfontein nach Rundu und durch den Caprivi direkt nach Kasane/BOTS, von da Tagestour nach VicFalls/ZIM und Gamedrives in den Chobepark und Bootstour auf dem Chobe.
Rueckreise wieder durch den Caprivi, da gibt es mehrere Parks und Sehenswürdigkeiten wie Mudumu, Nkasa Lupala, Susuwe mit Horse Shoe, Buffalo, Mahango, Popa Falls.
Von Rundu über Grootfontein und Otjiwaongo zurück nach Wkh.
Der Vorteil, die Tagesstrecken finden Großteils auf Teerstraßen statt, man kommt gut voran ohne die Gefahr irgendwo zu stranden.

Viel Spaß beim weiteren planen.

LG aus NAM
605 Beiträge · seit 201208. Jan. 2023 · #17
Bin zu 100% bei Oberfranke. Die Reisezeit hatte ich übersehen, da ist das Risiko sehr hoch, dass manche Strecken gar nicht fahrbar sind.
Warum orientiert Ihr Euch nicht an den zahlreichen Ersttäter-Touren, die es im Forum zahlreich gibt?
Wir wissen immer noch nichts über das Fahrzeug, dass Ihr mieten wollt, das ist eine wichtige Info.
Grüße, HeiVi
Themenstarter4 Beiträge · seit 202308. Jan. 2023 · #18
Hi liebes Forum,

nochmals vielen Dank für die erneut zahlreichen Antworten! 🙂

Zunächst noch ein paar Informationen:

Wir haben einen Toyota RAV4 SUV gebucht. Und wir sind keine Camper, sondern haben Lodges und Appartments gebucht.
Leider haben wir einige Unterkünfte bereits gebucht und müssen daher schnellstens stornieren. Zum Glück sind die meisten Unterkünfte ohne Vorkasse.

Wir haben die Route nochmals radikal umgeplant und werden Botsuana -außer Kasane - nun komplett weglassen.
Wir werden den Vorschlag von Oberfranke umsetzen und zunächst an die Küste fahren und anschließend nach Etosha und dann nach Kasane.

Hier die neue Route:

Unbenannt-2.PNG


Leider haben wir dieses Forum erst sehr spät entdeckt und uns ohne ausreichende Informationsbeschaffung auf die Planung gestürzt.

Wir sehen, wir haben wohl sehr unüberlegt geplant.

Vielen Dank an alle!

Liebe Grüße von Lena, Tony, Noah und Niklas
8'678 Beiträge · seit 201008. Jan. 2023 · #19
Hi Ihr Vier,

das sieht schon viel besser aus. Wir sind 2015 (allerdings im August, wo es garantiert trocken ist) zu dritt mit einem SUV eine ähnliche Tour (bisschen mehr Süden, dafür nicht ganz bis nach Kasane) gefahren, das sollte so passen. Bei unklaren "Straßen"verhältnissen lieber ein bisschen defensiv sein....

Falls Ihr in Kasane eine Selfcatering Unterkunft sucht, kann ich euch die Chobe River Cottages empfehlen.

https://choberivercottages.com/

Man kann dort auch zur Not zu Viert schlafen (wobei ich die Schlafcouch nicht getestet habe). Die Leute dort an der Rezeption helfen einem auch bei der Buchung von Touren nach Vic Falls, in den Chobe NP (mit eurem Auto meiner Meinung nach nicht befahrbar) und Bootstouren. Mailkontakt funktioniert sehr gut mit ihnen!
bronwen[at]choberivercottages.com

Vic Falls würde ich auch nur als Tagesausflug (geführt) machen.

Ansonsten dürfte es im Februar nicht sooo schwer sein, Unterkünfte zu finden, zumal es im Caprivi auch sehr viele gibt.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2023
324 Beiträge · seit 201808. Jan. 2023 · #20
Hi,

vielleicht habe ich es übersehen, aber was mir noch fehlt ist: was wollt ihr denn eigentlich sehen/erleben? Landschaft? Tiere (welche)? Die neue Route erscheint mir jetzt auf den ersten Blick deutlich besser machbar, als eure Ausgangsplanung. Mögt ihr noch eure Übernachtungen mit uns teilen (wo, wie lange)?

Dann noch ein Hinweis zum Fahrzeug: die Route die ihr jetzt geplant habt, braucht keinen SUV. Hier könnte man ggf. etwas Kosten sparen, um dann ein paar Tage länger zu bleiben. Auf unserer ersten Namibia/Botswana Runde (wir waren zu 6) hatten wir einen VW Bus. Weiß nicht mehr ob der teurer oder preiswerter ist, nur ein Denkanstoß.

VG
Jens
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana