IMImpala2000Themenstarter10 Beiträge · seit 202206. Juni 2022 · #1Liebes Forum,
habe hier auf diesen Seiten, im Reiseführer und im Netz schon für unsere erste Tansania-Tour vorrecherchiert. Muss aber sagen, obwohl wir viel reisen, und auch schon Afrika ein wenig kennen (Norden/Süden), ich mir mit der Feinplanung und Buchung in Tansania noch schwer tue. Ich hoffe, ihr könnt mir ein paar Tipps geben.
Wir sind zu viert als Familie im August unterwegs und haben 12 Tage Zeit für Safari und Binnenland, bevor es noch für 5 Tage zum entspannen nach Dar es Salaam und die dortigen Strände geht (nicht nach Sansibar 😉.
Starten werden wir am Airport Kilimanjaro, morgens. Mein grober Plan wäre, für ca. eine Woche im Norden zu bleiben, den Klassiker Northern Circuit, zu sehen (Tarangire, Manyara, Lake Natron, Mara River, Ngorongoro/Serengeti, Ausblicke auf den Kilimanjaro).
Keine grossen Bergwanderungen etc. wegen der Kinder, eher Jeep- oder Bussafari.
Dann würde ich gerne, aber da wird es schon schwer zu organisieren, 5-6 Tage Richtung Kigoma, Gombe (zu den Primaten). Bestenfalls direkt im Anschluss, nach den Parks, falls es Touren mit Endpunkt in Dodoma oder Tabora gäbe.
Frage 1: Denkt ihr, dies ist in 12 Tagen machbar und sinnvoll? Ist die Verbinung zwischen Norden und Westen überhaupt möglich?
Habt ihr Tipps, für Transport und Unterkünfte am Tanganjiykasee.
Frage 2: der Norden ist für 4 Leute sehr sehr teuer, gerade bei 4 Personen. Auch Serengeti, Ngorongoro ist sehr teuer. Ich muss nicht unbedingt in den Krater, könnte mir das also sparen, der Kraterrand ohne Einfahrt könnte da genügen.
Auch habe ich gelesen, dass es Alternativen zur überlaufenen Great Migration gäbe, wo man die Tiere auch sehen kann, aber günstiger und etwas weniger überlaufen.
Habt ihr hier Tipps für Touroperator (Bus/Jeep), die günstigere, gerne persönlichere Touren, anbieten mit Zelt oder nicht allzu hochpreisigen Lodges?
Dank euch für Hilfe bei der erstmal noch gröberen Orientierung, bevor es bei uns an die Details geht.
Liebe Grüsse, Impala
picco6'369 Beiträge · seit 201107. Juni 2022 · #2Hoi Impala und herzlich willkommen hier!
Kurz und schmerzvoll: Nein, das ist nicht möglich!
Ausser ich habe Dich falsch verstanden...
Seid Ihr 12 Tage am Festland und 5 Tage am Strand?
Dann hab ich Dich richtig verstanden und es ist nur möglich wenn Ihr dauernd auf Achse seid statt die PArks zu geniessen.
Oder seid Ihr 12 Tage im Norden, 5 Tage am Meer und 5-6 Tage am Lake Tanganjika?
Dann wäre das schon möglich.
Sofern Ihr mit dem Flieger an den Lake Tanganjika reist.
Um Geld zu sparen würd ich die Tage am Meer weglassen, denn am Lake Tanganjika kann man auch ausspannen und dort hats keine so heftigen Gezeiten wie am Indischen Ozean mit seinen 2,4-4,2m Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut. Und auf der Safari zelten...ob das für die Kinder aber das richtige ist kommt auf das Alter und die KInder an, denn man zeltet zwischen Wildtieren und ohne Zaun.
In meinen Reiseberichten findest Du nebst einigen Impressionen und Infos auch unsere Veranstalter.
IMImpala2000Themenstarter10 Beiträge · seit 202207. Juni 2022 · #3Hoi Picco!
Danke für deine Info!
Ja, du hast richtig verstanden. Es wären 12 Tage "Festland" und dann 5 Tage Strand.
Da sehr viele Tourenpackages im Norden 5-7 Tage dauern, wäre die Idee, etwa genauso lange im Westen zu bleiben.
So wie viele 7 Tage Safari mit 7 Tagen Sansibar verbinden. Das ist sportlich, ich weiss, und ginge natürlich nur, wenn es direkte Routen vom Norden in den Westen gäbe. Diese konnte ich aber bis dato nicht finden, weder Flüge, noch per Bahn, da diese ja ca. 2 Tage fährt, wenn ich richtig gelesen habe. Und dafür müsste man natürlich erstmal zügig nach Dodoma oder Tabora zu den Gleisen kommen. Scheint derzeit nur Flüge von Dar es Salaam nach Kigoma zu geben. Denkst du, hier am Überlandtransport ist der Schwachpunkt der Idee?
Dann überlege ich mir das mit dem Meer noch, am See kann man auch gut baden, habe ich gelesen.
Wie käme ich denn vom Norden in den Westen? Geht es direkt und kann ich mir den Umweg über DAR sparen?
Hättest du noch Tipps für einen guten Safari-Veranstalter, die Auswahl scheint grenzenlos, und Unterkünfte am See? Das teure Hotel überhalb muss es nicht gerade sein (auch wenn es recht gut aussieht) ... 😉
Gruss, Impala
picco6'369 Beiträge · seit 201107. Juni 2022 · #4Hoi Impala
Impala2000 schrieb:Diese konnte ich aber bis dato nicht finden, weder Flüge, noch per Bahn, da diese ja ca. 2 Tage fährt, wenn ich richtig gelesen habe.
Vergiss die Bahn, die ist nicht zuverlässig.
Impala2000 schrieb:Scheint derzeit nur Flüge von Dar es Salaam nach Kigoma zu geben.
Flüge ab dem Norden sind Charterflüge, Linienflüge kenn ich aktuell keine ab dem Norden.
Impala2000 schrieb:Denkst du, hier am Überlandtransport ist der Schwachpunkt der Idee?
Ja!
Impala2000 schrieb:Wie käme ich denn vom Norden in den Westen? Geht es direkt und kann ich mir den Umweg über DAR sparen?
Von Seronera in der Serengeti sinds rund 900km Pisten und Strassen bis Kigoma am Lake Tanganjika.
Ich rechne in Ostafrika jeweils 50km/h auf den geteerten Hauptstrecken und 20-30km/h auf den anderen Strassen, auf schlechten Pisten sogar noch weniger! Und der Tag hat in Ostafrika maximal 12 Stunden und ein paar Minuten. Nachts sollte man nicht fahren, Elefanten und manchmal auch Busse sind nicht zwingend beleuchtet. 😉
Vielleicht wäre eine Kombination Tansania und Uganda oder Ruanda einfacher.
Solches findest Du ebenfalls in meinen Reiseberichten.
Impala2000 schrieb:Hättest du noch Tipps für einen guten Safari-Veranstalter, die Auswahl scheint grenzenlos, und Unterkünfte am See?
picco schrieb:In meinen Reiseberichten findest Du nebst einigen Impressionen und Infos auch unsere Veranstalter.
flohh82 Beiträge · seit 200807. Juni 2022 · #5Sali Impala
Wir sind 2015 von Musoma via Mwanza nach Kigoma und hatten 2 Tage. War ein rechter Ritt. Mitlerweile sind die Strassen aber wohl besser. In Kigoma gibt es das Jakobsen Beach Camp wo man Campen kann oder Bungalows mieten. Ist direkt am See mit kleinem Strand und Zebras. Zum Gombe Nationalpark ist es nochmals, so viel ich weiss mit dem Boot, eine rechte Reise.
Wie Picco gesagt hat, wäre Ruanda auch noch was wenn ihr Affen sehen möchtet. Bei zwei Wochen würde ich auch eher im Norden bleiben oder sonst ein Charter Flug buchen. In vielen Parks gibts Landepisten.
Touranbieter vor Ort z.B. Masumin soll sehr gut sein.
Bei Fragen melde dich einfach.
Lg
Flo
IMImpala2000Themenstarter10 Beiträge · seit 202207. Juni 2022 · #6picco schrieb:Hoi ImpalaImpala2000 schrieb:Diese konnte ich aber bis dato nicht finden, weder Flüge, noch per Bahn, da diese ja ca. 2 Tage fährt, wenn ich richtig gelesen habe.
Vergiss die Bahn, die ist nicht zuverlässig.Impala2000 schrieb:Scheint derzeit nur Flüge von Dar es Salaam nach Kigoma zu geben.
Flüge ab dem Norden sind Charterflüge, Linienflüge kenn ich aktuell keine ab dem Norden.Impala2000 schrieb:Denkst du, hier am Überlandtransport ist der Schwachpunkt der Idee?
Ja!Impala2000 schrieb:Wie käme ich denn vom Norden in den Westen? Geht es direkt und kann ich mir den Umweg über DAR sparen?
Von Seronera in der Serengeti sinds rund 900km Pisten und Strassen bis Kigoma am Lake Tanganjika.
Ich rechne in Ostafrika jeweils 50km/h auf den geteerten Hauptstrecken und 20-30km/h auf den anderen Strassen, auf schlechten Pisten sogar noch weniger! Und der Tag hat in Ostafrika maximal 12 Stunden und ein paar Minuten. Nachts sollte man nicht fahren, Elefanten und manchmal auch Busse sind nicht zwingend beleuchtet. 😉
Vielleicht wäre eine Kombination Tansania und Uganda oder Ruanda einfacher.
Solches findest Du ebenfalls in meinen Reiseberichten.Impala2000 schrieb:Hättest du noch Tipps für einen guten Safari-Veranstalter, die Auswahl scheint grenzenlos, und Unterkünfte am See?
picco schrieb:In meinen Reiseberichten findest Du nebst einigen Impressionen und Infos auch unsere Veranstalter.
Bahn wäre spannend, reicht unsere Zeit aber nicht 🙁
Weiss hier jemand, wieviel so ein Charterflug aus der Serengeti bis Kigoma kosten würde? Tendenziell wohl eher teuer, aber wenn ich gegenrechnen müsste für 4 Personen vom Norden nach DAR und dann wieder in den Westen, ist es vielleicht ein ähnlicher Preis in total.
Über die schlechten Strassen weiss ich Bescheid, kenne afrikanische Pisten aus dem Süden 😉
Habe in deinen Berichten (zT aus 2011?, aber dennoch sehr interessant übrigens) beim durchstöbern keine Veranstalter herausgelesen. Wenn du oder ein anderer netter Mitleser mir 3-4 empfehlen könnten, wäre das schonmal prima. Aus eigener Erfahrung, oder weil sie bei den Tansania-Kennern einen guten Ruf besitzen. Wie angedeutet, Budget reicht zum Reisen, aber nicht für goldene Wasserhähne 😉
Auf alle Fälle danke schonmal bis jetzt, weil ich nun weiss, dass die bisherige Planung noch nicht zielführend war!
IMImpala2000Themenstarter10 Beiträge · seit 202207. Juni 2022 · #7Hallo flohh!
2 Tage selbst gefahren? Im Normalfall würde ich sowas auch machen, aber aufgrund der wenigen Zeit bin ich froh, wenns schneller ginge.
Frage zu dem Beachcamp, werde da aus den Zeitangaben nicht schlau. Schafft man es zu den Affen mit einer Tagestour per Boot oder nun doch nicht? Habt ihr das gemacht oder wart ihr nur in und um Kigoma?
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200607. Juni 2022 · #8Impala2000 schrieb:picco schrieb:Hoi ImpalaImpala2000 schrieb:Diese konnte ich aber bis dato nicht finden, weder Flüge, noch per Bahn, da diese ja ca. 2 Tage fährt, wenn ich richtig gelesen habe.
Vergiss die Bahn, die ist nicht zuverlässig.
Auf https://mediathekviewweb.de/ gibt es eine schöne Sendung über die Tazara-Bahn in Tanzania. Dann weiß man, was man sich dort mit einer Bahnfahrt antut. Ich persönlich würde es mal machen, aber ich habe auch kein Problem mit solchen Verspätungen und Pannen.
Wer sich aber auf 'nen Fahrplan verlassen will, für den ist das nicht. 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
flohh82 Beiträge · seit 200808. Juni 2022 · #9Sali Impala
Ja wir sind selbst gefahren da wir ein eigenes Auto hatten.
Waren nur in und um Kigoma. Unbedingt ein Drink im Hilltop Hotel in Kigoma nehmen. Super Terasse mit Blick über den See.
Wir waren nicht bei den Schimpansen aber ich meinte, man kann es an einem Tag machen. Sehr früh am Morgen mit dem Boot los und spät wieder zurück. Da würde ich bi der Parkverwaltung anfragen. Die schicken auch das Boot.
Wir erwähnt Touranbieter zb.
https://masuminsafaris.com/Für Flüge würde ich einfach mal ein paar Anbieter anfragen. Z.b Auric Air, Flight link, coastel air.
Ev. Würde das auch der Tourorganisator machen.
Lg
Flo
picco6'369 Beiträge · seit 201108. Juni 2022 · #10Hoi Impala
Ohne dir nahetreten zu wollen: Ostafrika ist nicht wie das südliche Afrika!
Besonders die Strassen und Pisten werden immer wieder mal von Leuten, die schon öfters im südlichen Afrika unterwegs waren, als anspruchsvoller bezeichnet.
Ich habe ausser die Tiefsandpassagen z.B. in Botswana nur recht gute Strassen und Pisten gesehen, zumindest im Vergleich zu Tansania.
Unterschätze das nicht!
In meinen Reiseberichten findet man, wenn mans nicht nur überfliegt, für Tansania folgende Anbieter:
https://basecamptanzania.com/http://www.mashokatours.com/https://paradiessafaris.com/
Botswanadreams1'737 Beiträge · seit 201008. Juni 2022 · #11Hallo Impala
Ich würde an Eurer Stelle die 12 Tage, die Ihr habt, nur im Norden verbringen. Den Gedanken, Schimpansen auf dieser Tour zu sehen, würde ich streichen, ausser ihr habt einen Charter Flug, der sicher sehr hart ins Budge einschlägt. Lasst den Krater nicht weg. Es ist ein Highlight für eine erste Safari in Tanzania. Wenn Ihr Pech habt, kann der Blick in den Krater durch Wolken versperrt sein.
"Mashoka Tours" kann ich als Veranstalter nicht empfehlen. Wir waren im Februar 2021 selbst mit dem Eigentümer unterwegs. Die anderen genannten Anbieter kenne ich nicht.
Viel Spass beim Planen.
LG
Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
IMImpala2000Themenstarter10 Beiträge · seit 202220. Juni 2022 · #12Danke für eure Inputs.
War gerade unterwegs und konnte mich noch nicht intensiver damit auseindersetzen, wird die nächsten Tage aber geschehen.
IMImpala2000Themenstarter10 Beiträge · seit 202206. Juli 2022 · #13So, habe jetzt einiges zu den genannten Veranstaltern gelesen und eure Tipps berücksichtigt. Danke also nochmals für die Hinweise.
Es wird wohl auf eine 12-tägige Safarireise Im Norden herauslaufen, eventuell mit einem kurzen Abstecher in die Usambaraberge.
Ein paar Preisvorschläge habe ich schon eruiert, bin aber erschrocken ob der Preise. Ein Tag mit Familie kommt uns umgerechnet auf rund 1000 USD, als geführte Tour mit meist fixen Zelten als Unterkunft.
Sind das die üblichen Preise oder "geht da noch was"? Oder gibt es auch günstigere Anbieter oder bessere Leistungen für den Preis, wie Lodges. Mir kommts sehr teuer vor.
Habt ihr Erfahrungen mit Buchungen vor Ort?
Wir hatten bei zwei Tripps im südlichen Afrika über Freunde vor Ort gebucht, und das war deutlich günstiger gewesen als die Buchung im Voraus. Hat es in Kili oder Arusha gute Angebote, die man spontan buchen kann?
JP K387 Beiträge · seit 202106. Juli 2022 · #14wir hatten 2020 zu zweit 800 Euro pro Tag ausgegeben, Lodges als Unterkünfte, incl Flüge ab FFM. Darin war alles enthalten, organisiert von einem Reiseanbieter in Deutschland. Es wäre noch etwas günstiger gegangen bei den Unterkünften, wir hatten relativ günstige, aber ordentliche Unterkünfte. Unter 700 Euro pro Tag wäre es aber wohl nicht gegangen bei ansonsten gleichem Programm. 1000 Euro zu viert scheinen mir da recht günstig zu sein.
Tansania ist wohl das teuerste Land in Afrika, die Tagesgebühren für die Nationalparks sind nirgends so teuer wie in diesem Land. Die Nachbarländer Kenia und Uganda haben nach meinen Recherchen ca 20% niedrigere Tagessätze, das südliche Afrika ist nochmals deutlich günstiger.
In Namibia musst Du andererseits häufig jede Safari-Fahrt in der Unterkunft extra zahlen, teilweise hast Du nur Halbpension oder nur Frühstück, in Deinem Programm ist es all inclusive, denke ich mal. Wir hatten vor Ort in Tansania wirklich kaum eigene Ausgaben bis auf die Trinkgelder (die hatten es aber in sich, siehe meinen Reisebericht).
Netcat135 Beiträge · seit 202206. Juli 2022 · #15Zelten (Bodenzelte) kommt natürlich schon nochmal günstiger als Tented Camps (fixe Zelte). Vielleicht wäre das eine Option für euch? Allerdings braucht es dann natürlich auch Campingausrüstung, Verpflegung (evtl mit Koch?) , etc.
Gibt ja auch Touranbieter, dieses sowas im Angebot haben 😉
picco6'369 Beiträge · seit 201107. Juli 2022 · #16Hoi zämä
1000€ pro Tag für eine 4-Köpfige Familie in den Tendet Camps ist 250€ pro Tag und Person, das ist für tansanianische Verhältnisse nicht teuer!
Wir haben vor 11 Jahren schon fürs Campen in kleinen Igluzelten 1650$ pro Person für 13 Tage bezahlt, plus Trinkgeld. Seither ists deutlich teurer geworden, jene Tour kostet heute 2950$ pro Person!
Beim selben Veranstalter!
Das sind schon 227$ pro Nase und Tag!
Pro Person gabs dafür ein 2er Igluzelt und Vollpension mit eigenem Koch und nicht Lodges oder Tendet Camps.
IMImpala2000Themenstarter10 Beiträge · seit 202215. Juli 2022 · #17Danke für Eure Erfahrungswerte bei den Tageskosten. Auch alle von mir angefragten Veranstalter ähneln sich hierin.
Leider übersteigen rund 1000Euro/Tag unser Urlaubsbudget komplett, mit dem für die Safaris aufgerufenen Tagessatz kommen wir normalerweise bis zu einer Woche klar. Das Preisniveau lässt mich als Tansania Einsteiger staunen, ihr kennt das ja schon.
Nun, lange Rede, kurzer Sinn, ich werde nochmals umplanen müssen, um die Tageskosten zu "normalisieren".
Eure geschätzte Meinung würde ich mir einholen, um nicht falschen Ideen hinterherzujagen.
Ziel wäre es, den Tagessatz von 1000 auf rund 200 Euro zu bringen (Übernachtung/Verpflegung/Bus/Taxi; ohne evtl. Flüge).
Idee 1: wir besuchen statt den Norden mit den "teuren" Parks lieber den Southern Circuit. Erste Recherchen haben zwar ergeben, dass die Parks und Unterkünfte dort preiswerter sein sollten, aber wenn ich die wenigen Packages vergleiche, die ich für den Süden finden konnte, sind diese preislich ähnlich wie am Northern Circuit. Also eigentlich nichts gespart.
Idee 2: wir kürzen den Norden auf 3-4 Tage, schlafen vielleicht im Zelt, obwohl ich dafür eigentlich schon zu alt bin. 😉
Dann hätten wir noch etwa 1 Woche Zeit, um von Arusha nach Dar zu kommen. Das würde sich schon lohnen, weil wir, wenn die Idee so stimmt, an den 7 Tagen dieser Woche jeweils 800 Euro/Tag sparen könnte - wenn es mit 200Euro/Tag klappt.
Ich denke an Transport mit Taxi/Fahrer und 2-3 Bush- oder Strandlodges bis nach Dar, ein bisschen Afrikafeeling eben.
Frage: was gibt es zu sehen oder wo lohnt sich ein Aufenthalt? Usambaraberge? NP Saadani? Nette Strände zwischen Tanga und Dar? Wo dort genau?
In Asien, so unsere Erfahrungen dort, sind derartige Routings gut möglich: einfach zu findende Transportmöglichkeiten, gute und preislich angemessene Dschungel- und Strandlodges etc. Ist es in Tansania genauso?
Bin sehr gespannt auf Eure Einschätzung oder Tipps. Vielen Dank schonmal!
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201615. Juli 2022 · #18Hallo Impala,
wieso fliegt Ihr nicht nach Südafrika oder Namibia. Da würdet Ihr mit 200,00 € pro Tag besser klarkommen.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
IMImpala2000Themenstarter10 Beiträge · seit 202215. Juli 2022 · #19Gabi-Muc schrieb:Hallo Impala,
wieso fliegt Ihr nicht nach Südafrika oder Namibia. Da würdet Ihr mit 200,00 € pro Tag besser klarkommen.
LG
Gabi
Ganz einfach: weil ich da schon ein paar Mal gewesen bin, und nun etwas Neues folgen soll. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn man nicht gerade auf exklusiver Safari ist, man dort mit 200Euro pro Tag sehr sehr gut klarkommt. Und ich würde mich echt über Ideen, Erfahrungen und Vorschläge dahingehend freuen.
Insbesondere, wie sind Verfügbarkeit und Preise für Taxis oder Fahrer, um zwischen Arusha und Dar gut voranzukommen? Oder fährt die Arusha-Usambara-Bahn wieder? Wo wären nette Dschungelcamps oder Strandabschnitte?
Sadie1'835 Beiträge · seit 201516. Juli 2022 · #20Ich würde dir auch raten nur den Northern. Circuit zu bereisen. Wir waren mit Serengeti Select Safaris basiert in Arusha unterwegs. Nathan ist ein Expat Amerikaner und hat ein Safari Unternehmen. Wir haben von ihm schon zwei Mal einen Land Rover gemietet und sind selber gefahren. (Sieht RBs unten)
Aber er bietet auch Safaris mit Guide/Driver an. Ich würde euch raten ein Auto mit Guide /Driver zu mieten und entweder in “billigeren “ Unterkünften zu übernachten oder mit Zelt und Koch auf Public Campsites zu logieren. Kommt aber auf das Alter eurer Kinder an. Gibt keine Zäune! Die Distanzen sehen auf Google Maps kurz aus, aber sind in Wirklichkeit holprig und es braucht Zeit.
Liebe Grüsse von Katrin