Reisebericht

3-wöchige Namibia Erstlingstour mit Kleinkind

von hias_climb · begonnen 11. Mai 2022 · 30 Teile

Teil 111. Mai 2022
Hallo liebe Fomis,
für den Anfang ein herzliches Dankeschön an die ganze Community für dieses tolle Forum und die immer brandaktuellen News! Ohne euch hätten wir nicht so eine schöne Reise machen können! 🙂
Als kleine „Gegenleistung“ möchte ich euch gerne mit diesem kleinen Reisebericht teilhaben lassen an unserer ersten Rundreise durch Namibia. Ich werde versuchen so gut als möglich unter der Woche (abends) den Bericht zu aktualisieren, also bitte nicht böse sein, wenn es mal ein wenig ruhiger ist... 😕

Wie es der Titel bereits erahnen lässt, waren wir (Matthias 34 J. & Jasmin 30 J.) mit unserem kleinen Sohn David (1 J.) unterwegs, weshalb wir ausschließlich auf „feste“ Unterkünfte setzten und schweren Herzens nicht im Dachzelt geschlafen haben…

Aber nun der Reihe nach, beginnen wir mal mit der Route:

1 N WDH Heja Game Lodge
2 N Waterberg Guest Farm
2 N Namutoni
2N Halali
2N Okuakuejo
2N Erongo, Omandumba Bush Camp
1 N Spitzkoppe Tented Camp
1 N Cape Cross Lodge
3 N Swakopmund, Haus Veronika B&B
2N Sossus Dune Lodge
1 N Betta, Kronenhof Lodge
1 N Kalahari Zebra Lodge
2N Okambara Elephant Lodge

Gestartet haben wir unsere Reise in Wien und via Frankfurt ging´s nach Windhoek. Unser kleiner Mann konnte auf dem langen Flug sicher gute 7h schlafen, was auch uns Eltern einen einigermaßen ruhigen, erholsamen Flug ermöglichte. Die Landung am Hosea Kutako war pünktlich und der Fahrer von SCR wartete bereits und brachte uns zur Autoübernahme. Für die Tour haben wir schon seit 2020 eine Buchung des Hilux Expedition 2 Jahre lang (wegen COVID) vor uns her geschoben. An dieser Stelle sei die Flexibilität und Professionalität von SCR hervorgehoben!
Nach dem Einchecken in der Heja Game Lodge fuhren wir gleich in die Stadt, um die Vorräte aufzufüllen und vor allem, um Babynahrung (Brei) zu kaufen. Den Nachmittag verbrachten wir mit Auto ein- und aus- und umräumen. Am Abend fielen wir sichtlich geschlaucht von der langen Reise ins Bett…
Am nächsten Morgen war dann so richtig Start in die Reise, unser Ziel für heute war die Waterberg Guest Farm, am Fuße des kleinen Waterbergs. Die Fahrt war kurzweilig und abwechslungsreich, galt es ja die ersten Eindrücke so gut als möglich zu verarbeiten. Nachdem wir in unser Bush Chalet eingezogen waren, wollte ich unbedingt raus! Raus in die Natur und so marschierte ich auf das Plateau des kl. Waterberges, während sich meine zwei Lieben von der Fahrt erholten. Beim ersten Aussichtspunkt hatte mich Namibia mit seiner schier endlosen Weite in seinen Bann gezogen!
So, für´s Erste genug der Worte nun ein paar Bilder 😉


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Teil 212. Mai 2022
Freut mich Andrea, dass ich dich mitnehmen kann auf unseren virtuellen Rückblick! 🙂

Der Gegenuhrzeigersinn hat den Grund, weil für uns die Tiere an oberster Stellen standen und wir daher dem Etosha Priorität gaben. Sollten wir wider Erwarten die Reise abkürzen/abbrechen müssen, dann haben zumindest den Safariteil geschafft. 😉

Ein wenig musst du dich noch gedulden, bin nämlich das Wochenende in den österreichischen Bergen unterwegs und komme daher mit dem Bericht erst nächste Woche in den Etosha... 😕

Liebe Grüße
Matthias
Teil 312. Mai 2022
Am nächsten Tag hatten wir den Besuch vom CCF gebucht mit einem anschließenden Game Drive in der „kleinen Serengeti“. Unser Guide/Fahrer Linus kutschierte uns im offenen Landcruiser über das Farmgelände zum CCF.



Dort konnten wir diese ästhetischen Tiere hautnah miterleben und auch viel Wissenswertes über die Geparden erfahren. Unser kleiner David hat den Trip dorthin auch sehr genossen und die Großkatzen haben ihn sehr begeistert. In Summe hat uns der Besuch sehr gut gefallen!

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Auf dem Weg zurück Stand nun der Game Drive auf dem Programm, immer mit Blickrichtung zum großen Waterberg, der die Region so wunderschön überragt.

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Auch hier stand das Gras sehr hoch, die Büsche standen üppig im Saft und so war das Aufspüren des Wildes gar nicht so einfach. Dennoch liefen uns mehrere Springböcke, Oryx, Giraffen, Schakale und sogar Warzenschweine vor die Linse. Der Sundowner inmitten der weiten Landschaft rundete diesen Tag wunderbar ab.

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Morgen fahren wir dann weiter nach Norden in den Etosha, wo wir insgesamt 6 Nächte gebucht haben! Die Vorfreude ist nach dem heutigen gelungenen Tag bereits sehr groß…

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Teil 415. Mai 2022
So, ich bin nun zurück aus den sonnigen Bergen Niederösterreichs, wo immer noch sehr viel Schnee in den oberen Regionen zu finden ist... 😉

Wir verlassen also die Waterberg Guest Farm und fahren in den Etosha. Auf dem Weg dorthin machen wir Halt in Tsumeb, um unsere Vorräte wieder aufzufüllen. Etwas außerhalb von Tsumeb kommen wir in einen regelrechten Wolkenbruch, sodass selbst bei der höchsten Scheibenwischer Stufe nur etwa Tempo 40 möglich war.

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Im Hintergrund sieht man die Gewitterfront bei Tsumeb! 😮

Im Etosha hatten wir insgesamt 6 Nächte gebucht, jeweils in den NWR Camps (Namutoni, Halali, Okaukuejo). Deren (schlechter) Ruf eilt ihnen voraus und hat sich auch bestätigt, wobei uns Halali am wenigsten gefallen hat, vor allem der Service war miserabel!
Die Sichtungen im Park waren gut, allerdings musste man viel fahren, da an den Wasserlöchern so gut wie nichts los war. Trotzdem sahen wir eine Menge Tiere und es hat uns sehr gut gefallen. David konnte den Aufenthalt und die Pirschfahrten ebenfalls genießen und hatte gerade bei den Tieren, die sehr nah am Auto waren seine Freude.

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Perlhühner bei einem Morning Drive rund um Halali.

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Die sechs Nächte waren ausreichend, denn erst am letzten Tag bekamen wir Löwen zu Gesicht und zwar nördlich von Okaukuejo, in der Nähe von Okondeka.

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Insgesamt sahen wir ein Rudel mit 4 Löwen bei einem geführten Morning Drive in Okaukuejo.

Weitere Sichtungs Highlights waren die Hyänenmama mit ihren Jungen,

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das Rhino in der Nähe von Halali gleich neben der Straße,

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der Elefantenbulle bei Namutoni (Tsumcor),

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und, und, und…

Somit konnten wir mit all den schönen Erlebnissen den Etosha Richtung Süden verlassen und unsere nächste Unterkunft, das Omandumba Busch Camp, im Erongo ansteuern!
Teil 517. Mai 2022
Um es gleich vorweg zu nehmen, das Erongo und speziell das Omandumba Bush Camp gehört definitiv zu unseren Highlights der Reise.

Das satte Grün, die Kontraste und die herzliche Gastfreundschaft von Deike & Harald Rust haben einen besonderen Platz in unseren Herzen eingenommen.

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Wir verbrachten die Zeit auf Omandumba mit spazieren am Farmgelände, Fahrt zu den Felsmalereien (inkl. einem kräftigen Regenguss) und einfach mal nichts tun!

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Auch der afrikanische Sternenhimmel war einfach grandios!
Teil 617. Mai 2022
Vielen lieben Dank Helen! 🙂

Ist auch zu Hause ein Hobby von mir, dass ich Nachts raus gehe, um die Milchstraße zu fotografieren!
Teil 718. Mai 2022
Aber natürlich, ist ja kein Geheimnis 😉

Aufgenommen um ca. 01:00 Uhr nachts, mit einer Nikon D750 (Spiegelreflexkamera, Vollformat) + dem Tamron 15-30 f2.8, bei ISO 5000, f2.8, und 20sec.

Es ist ein gestacktes Panorama (7x 3 Fotos), es besteht also aus insgesamt 21 Einzelfotos, die dann am Computer (Lightroom + Photoshop) zusammengefügt werden.

LG Matthias
Teil 818. Mai 2022
busko schrieb:Guten Morgen Matthias!

auch ich finde das Bild vom Sternenhimmel sehr gut gelungen.....danke dafür!
Als bekennender landschaftspriorisierender Reisender finde ich allerdings das "Doppelbild" vom Waterberg, das zwischen den Geparden und Giraffen, noch besser.
Die Farben am Hang vor der Felswand des Waterberges sind, im Zusammenspiel mit denen der Wand, des Himmels und der Wolken, einfach genial!

Danke und mehr davon, bitte!

Liebe Grüße,
busko
Vielen Dank busko für das Kompliment und den Hinweis auf das doppelte Foto! Das ist mir irgendwie durchgerutscht...

Werde versuchen, dass ich noch mehr von den Landschaftsfotos reinstelle in den nächsten Tagen! 😉

Und (Achtung Spoiler!) ich war auch noch ein paar Mal in der Nacht draußen bei den Sternen! 😎
Teil 919. Mai 2022
Guten Morgen Andrea,

dann würden wir uns fotografisch wahrscheinlich gut ergänzen, weil Makro & People ist so gar nicht mein Metier... 😵 😄
Danke für das Kompliment für das Foto mit dem Gewitter bei Tsumeb, kurz davor war noch richtig "Land unter", so geschüttet hat´s!

Ich habe auch lange überlegt, was ich an Ausrüstung mitnehmen soll, hab aber dann doch (fast) alles eingepackt:

Nikon D750, Tamron 15-30 f2.8, Nikon AF-S 50mm f1.8, Nikon 70-300mm f4.5 - 5.6, Nikon 200-500mm f5.6, Ladegerät + 5 Akkus, Stativ, Nodalpunktadapter für die Panoramaaufnahmen, div. Filter

In Summe sind das ca. 10kg gewesen! 🤪

LG Matthias
Teil 1019. Mai 2022
Hallo Andrea,

ja, ein zweiter Body wäre, vor allem im Etosha, schon hilfreich gewesen! Habe aber leider nur den einen... 😗

Mit Bohnensack komme ich halt leider in der Landschaftsfotografie und Astrofotografie nicht aus, deshalb auch das Stativ.

Beim Einkaufen haben wir das so gehandhabt, dass entweder jemand beim Auto blieb oder dass wir nur dort einkaufen waren, wo der Parkplatz mit Sicherheitspersonal bewacht wird (z.B. Spar). Das hat immer gut funktioniert und es gab nie Probleme. Generell war die Kameraausrüstung (mit Ausnahme der Kamera + 1 Objektiv) immer im absperrbaren Canopy unter diversen Gepäckstücken versteckt und nicht auf den ersten Blick sichtbar.

LG Matthias
Teil 1120. Mai 2022
Unterwegsmitjunior schrieb:

Meinen Sohn kann ich nicht als Aufpasser im Auto zurück lassen... 🤩 😉

Liebe Grüsse
Andrea
Hallo Andrea,

ja klar, wenn du alleine mit deinem Sohn unterwegs bist wird´s schwierig...

Aber wie gesagt, wir hatten nie derlei Probleme und waren auch oft einkaufen! 🙂

LG Matthias
Teil 1220. Mai 2022
Weiter geht die Reise vom Omandumba Bushcamp zur Spitzkoppe!

Als wir Deike sagten unser nächstes Ziel sei die Spitzkoppe meinte sie salopp: „Das ist ja gleich um´s Eck!“
Es war mit ca. 100km die kürzeste Etappe, aber für einen Österreicher sind 100km schon mal 20% vom ganzen Land… 😄

Wieder ein Beispiel, dass Namibier in ganz anderen Dimensionen reden und denken. Der Weg zur Spitzkoppe war recht kurzweilig und gleich mal vorbei. Unser Quartier war dort das Spitzkoppe Tented Camp, ein recht einfaches Quartier aber sauber und auch sonst alles in Ordnung.

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Am Nachmittag fuhren wir dann zu dritt zur Spitzkoppe und blieben bis nach Sonnenuntergang, den wir in der Nähe der Campsite No. 5 bewunderten!

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Es war einfach überwältigend schön und das Farbenspiel fast surreal! Kaum in Worte oder Bilder zu fassen… 😮

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Später, also wirklich wieder spät Nachts ging ich wieder nach draußen, um ein weiteres Mal die Milchstraße zu fotografieren. Leider war die ganze Zeit ein riesiger Scheinwerfer an, was natürlich nicht ideal war. Trotzdem war es eine sehr schöne, sternenklare Nacht! 🙂

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Teil 1321. Mai 2022
Steffen.M schrieb:Hey Matthias,

vielen Dank für deinen Bericht und die super schönen Bilder.
Nicht nur die Motive und Bildausschnitte sind toll ausgewählt sondern auch Farben und Kontraste sind super herausgearbeitet 🙂

Noch schöner, dass es auch mit Kleinkind so super geklappt hat. Immer schön zu sehen das Namibia in jedem Alter bereist werden kann.

Viele Grüße Steffen
Hi Steffen,

gerade euer Bericht war es, der uns die Zweifel nahm! Sozusagen habt ihr auch sehr viel dazu beigetragen! 😉

Das Kompliment mit den Fotos geb ich gerne zurück! Auch bei dir waren erstklassige Aufnahmen dabei! 😎

LG Matthias
Teil 1421. Mai 2022
Weiter geht´s mit unserer Reise in Richtung Westen...

Für´s Erste war´s das mit der Hitze bei der Spitzkoppe (ca. 33°C), die nächste Station war die Cape Cross Lodge, direkt an der Atlantikküste.

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Man konnte dem Autothermometer richtiggehend zusehen, wie die Temperaturen sanken. In Henties Bey waren es nur mehr angenehme 18°C!
Jasmin war sehr glücklich als sie die ersten Wellen erblickte, das Meer MUSS ganz einfach in jedem Urlaub dabei sein.
Nach dem Check In fuhren wir gleich zum Kreuzkap, um die dortige Robbenkolonie zu besuchen. Alle Infos über den Gestank waren wie immer goldrichtig, die Nase schnappte sofort die intensiven Gerüche ein.

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Nach einiger Zeit gewöhnt man ist einigermaßen daran. Die schiere Anzahl an Tieren war beeindruckend und man kommt ihnen unglaublich nah.
Vor allem die süßen Jungtiere waren ein Blickfang, bei genauerer Betrachtung sieht man allerdings wie hart die Natur sein kann. Sehr viele tote Robben lagen dazwischen, was wiederum Schakale und Möwen auf den Plan ruft… der Kreislauf des Lebens wird hier deutlich!

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Das Essen in der Lodge war hervorragend, auch so hat´s uns dort gut gefallen. Sollten wir jedoch wieder einmal in die Gegend kommen, dann würden wir das Cape Cross wahrscheinlich als Tagesausflug von Swakopmund aus besuchen.
Die Nacht bei kühleren Temperaturen und Meeresrauschen war ebenfalls eine willkommene Abwechslung!
Teil 1523. Mai 2022
Die nun folgenden 3 Nächte verbrachten wir in Veronika´s B&B in Swakopmund.

Neben den üblichen Besorgungen und Einkäufen nutzten Jasmin, David & ich zum Flanieren in der Altstadt. Diese doch recht „deutsche“ Stadt hat aus uns den Charme aus vergangenen Zeiten ausgeübt.

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Ich liebe ja dieses Flair, obwohl ich ruhigere Gegenden bevorzuge, aber zur Abwechslung mal mehr Leute sehen war auch sehr nett.
Bei Charly´s Desert Tour buchten wir die Living Desert Tour und da sonst keine Gäste waren, konnte unser Guide Ernst voll auf unsere Bedürfnisse und Wünsche eingehen. Er zeigte uns den Namib Gecko, eine kleine Puffotter, Eidechsen, etc.

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Wirklich sehr spannend, was man in der Wüste so finden kann, trotzdem es hier so unwirtlich wirkt im ersten Moment.
Zusammengefasst war es gut, dass wir 3 Nächte vor Ort hatten, um wieder mal ein wenig abzuschalten! 🙂
Teil 1629. Mai 2022
Sorry für die Verspätung aber ich habe erst jetzt die Zeit gefunden, um wieder ein paar Zeilen zu verfassen! 😉

Heute stand die längste Etappe, von Swakopmund nach Sesriem, am Programm. Die Strecke bis Walvis Bay kannten wir ja schon von diversen Erkundungsfahrten, aber ab dort war wieder alles Neuland. Schon bald, also dann wenn die Gravel Pad den Asphalt ablöst wird auch die Landschaft zunehmen schöner.
Die (Geröll-)Wüste Namib zeigt sich von ihrer schönsten Seite bis in die Nähe vom Kuiseb, dann ist plötzlich alles so schön grün! Die Wüste blüht förmlich auf!!! 🤩

David macht wie immer auf den längeren Etappen super mit, sodass wir bis Solitaire kommen und dort für die Mittagspause Halt machen. Ob es dort wirklich den besten Apfelkuchen gibt, das mag zur Diskussion stehen (wie mehrmals im Forum auch), uns hat er jedoch sehr gut geschmeckt!

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Die letzten knapp 90km nach Sesriem verfliegen förmlich und trotzdem sind wir froh als wir wohlbehalten in der Sossus Dune Lodge ankommen. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase im Bungalow fahre ich am Nachmittag alleine Richtung Sossusvlei, um die Gegend für morgen zu erkunden.
Beim 4x4 Parkplatz angekommen, schnappe ich gleich meinen Fotorucksack und marschiere den kurzen Weg ins Deadvlei. Dort stehe ich nun ebenso versteinert da, wie die zahlreichen toten Bäume aus „nasseren“ Zeiten.

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Ich weiß gar nicht was und wie ich zuerst fotografieren soll, so überwältig von der Schönheit bin ich. Der Tag ist bereits fortgeschritten und es sind nur mehr wenig Autos da. Auch ein Vorteil, wenn man im Park übernächtigt, dann hat man 1h länger Zeit!
Pünktlich bei Sonnenuntergang stehe ich am Fuße der Düne 45. Es ist unglaublich und fast nicht in Worte zu fassen! Das Licht-Schatten Spiel lässt mich nicht mehr los… Der rechte Zeigefinger steht auf Dauerfeuer!

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Mit vielen Fotos und ebenso vielen, unvergesslichen Momenten erreiche ich 20min vor Parkschluss das Abendessen…
Ein langer, aber sehr schöner Tag neigt sich dem Ende!
Teil 1709. Juni 2022
Hey Leute! Sorry für die Verspätung... aber die letzten Tage und Wochen waren sehr freizeitraubend und da fehlte mir einfach die Motivation am Bericht weiter zu schreiben!

Aber nun geht´s wieder ganz gut, sodass ich den nächsten Tag unserer Reise erzählen kann!

Heute waren wir wieder als ganze Familiy unterwegs. Am Vormittag in den Sesriem Canyon und zur Elim Düne. Am Nachmittag dann ins Vlei!

Der Canyon hatte Anfang April noch so viel Wasser, dass man eigentlich nur runter und wieder rauf wandern konnte. Außer man wollte halt in irgendeine Richtung „schwimmen“!

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Da das ein eher kurzes Unterfangen war, fuhren wir kurzerhand noch zur Elim Düne, gleich hinterm Parkeingang. Der Tag war schon etwas fortgeschritten, von daher blieb es nur bei einer kleinen Dünenrunde, da die Hitze schon spürbar war.

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Nach einer Abkühlung im Pool der Sossu Dune Lodge und einem kleinen Snack zu Mittag gings am Nachmittag wieder westwärts zum Sossusvlei.

Diesmal blieb ich am 4x4 Parkplatz bei David und Jasmin drehte die Deadvlei Runde alleine. Während unser Sohn und ich den Schatten der Bäume zur Jause nutzten, wanderte Jasmin voller Begeisterung im heißen, roten Dünensand umher.
Bei der Rückfahrt fing dieses wunderbare Licht-Schatten Spiel der Dünen wieder an, daran kann ich mich einfach nicht satt sehen…

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Beim Abendessen dann wieder mal dieses Schauspiel des "African Sunsets", welches immer faszinierend ist!

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Auch in der Nacht wollte ich unbedingt nochmals nach draußen, wohlwissend, dass das wohl die letzte Gelegenheit sein würde.
Abermals zeigte sich der afrikanische Nachthimmel von seiner schönsten Seite!

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Hier mal etwas näher (50mm) in die Sternlein geschaut...

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Teil 1801. Juli 2022
Steffen.M schrieb:
Ich hoffe du findest noch die Zeit den Bericht fertig zu stellen 😉
Hi Steffen, danke für die Erinnerung ich war wahrlich etwas säumig mit dem Bericht! Werde das aber nachholen... 😉
Teil 1901. Juli 2022
Nun standen wir also bei der Planung mit 5 Tagen weniger da, weil wir ja aufgrund unserer Quarantäne die Reisedauer ändern mussten…

So geht es also von Sesriem weiter nach Süden und zwar in die kleine Ortschaft Betta.




Birgit von Click & Travel hat uns als weiteres Quartier die Kronenhof Lodge in Betta empfohlen, was wir dann auch so gebucht haben. Als wir in Betta ankommen ist es noch recht früh und wir entschließen uns die ca. 20km weiter zum Duwisib Castle zu fahren. Wenn wir schon in der Gegend sind, dann möchten wir das zumindest mal gesehen haben.

Das Gebäude und das drum herum wirkt etwas einsam und verlassen, was auch tatsächlich so ist, weil immer noch renoviert wird und man zur Zeit dort nicht nächtigen kann.

Zwei Mitarbeiter von NWR sind anwesend und einer der beiden erklärt sich bereit, uns eine kleine Führung zu geben. Es dauert wirklich nicht lang bis man alles gesehen hat und als Europäer hat man mit alten Schlössern doch etwas anderes im Kopf… Nichts desto trotz war es einen Besuch wert und die Geschichte dahinter ist auch sehr spannend!



Nach der Führung fahren wir also zurück nach Betta und suchen die Kronenhof Lodge. Dort angekommen wirkt dieses riesige Gebäude fast ein wenig erschlagend auf den ersten Blick. Ebenso eigenartig kommt es uns vor als wir kein anderes Fahrzeug entdecken konnten…
Wir gehen also die Stiegen rauf zum Foyer und da sitzt dann auch jemand am Empfang und freut sich bereits auf unseren Besuch. Nach einem kurzen Gespräch stellt sich heraus, dass das der Besitzer ist und dass wir heute Nacht die einzigen Gäste sein werden!
Wir bekommen die Family Unit zugewiesen und haben ausnahmsweise keine weiteren Aktivitäten geplant für den Nachmittag.

Die Gegend dort ist schlichtweg genial und es gefällt uns sehr gut. Auch das Service ist hervorragend und das Essen steht dem um nichts nach! Das Abendessen auf der Terrasse, die untergehenden Sonne im Gesicht, einfach traumhaft!
Teil 2018. Juli 2022
Hier der Nachtrag vom vorletzten Beitrag, nun hoffentlich mit den Fotos vom Kronenhof und Duwisib Castle.

Danke nochmals für den Tipp mit dem Dateinamen, an das hatte ich gar nicht gedacht, dass die Sonderzeichen das Problem sind... 😗

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