Es war Einmal, vor zig millionen Jahren, in dem damals noch tropischen süd-zentral Pangäa ein gewaltiges Gebirge, welches durch Regen und Wind, Steinchen für Steinchen abgetragen und den Flussläufen entlang Richtung Meer gespült wurde. Es tat sich ein gewaltiger Bruch auf, das heutige Südamerika wurde abgespalten, driftete (bis heute noch mit ca. 1 cm pro Jahr) nach Westen davon und hinterließ Namibia an einem neuen, expandierenden Atlantik. Das Wetter änderte sich, es gab immer wieder Trocken- und Feuchtperioden, die Erosion spülte unaufhörlich, mal schneller, mal langsamer Gesteinsmaterial Richtung Meer…..auch über einen uns allen sehr bekannten Fluss…..ja, ich meine den Tsauchab!
Ein kleines Steinchen wurde vom Wind über Jahrhunderte, Jahrtausende oder noch viel, viel länger vom Wind sandgestrahlt bis das es mit kleinen Dellen (ca. 0,5-1 mm) überzogen war, die aber in sich, im Mikrobereich extrem glatt geschliffen sind…..ein afrikanisches Naturkunstwerk entstand!.....
Viel, viel später, vielleicht vor 200, 400 oder gar 800 Jahren*, vielleicht zu der Zeit als die ersten Europäer den Cabo Agulhas „entdeckten“ (vor ca. 610 Jahren) landete ein winziger Samen des Vachellia Eriolaba in einem trockenen Flussbett und hatte Glück, denn er landete auf fruchtbaren Boden der noch von dem letzten Regen gut durchnässt war. Es entstand ein zartes Pflänzchen das über viele Jahrzehnte zu einem stattlichen Baum heranwuchs. Dieser überlebte viele harte Trockenperioden, wurde alt und knorrig und irgendwann, ja irgendwann verlor er den uralten, ständigen Kampf gegen die unbarmherzigen Elemente. Es verblieb ein kleines Stück Holz, von der Sonne verblichen, von der Wüstenluft konserviert und vom Wind bis zur harten Essenz sandgestrahlt…..ein weiteres afrikanisches Naturkunstwerk entstand!.....
(*Laut Radiokarbon Datierung sollen die wunderschönen Bäume im Deadvlei ca. 850 Jahre alt sein!)
Im Folgenden möchte ich euch diese Zeugen der alten und uralten Naturgeschichte Namibias etwas näher bringen…..
Unsere Hauptdarsteller mit 50 mm an Vollformat; zum Größenvergleich die Münze.
Wie oben mit 32 mm Makroring bei Tageslicht.
Alle folgenden Bilder sind im Farbsaum einer Taschenlampe (2-stufige Fresnellinse) mit 50 mm f1,8 Objektiv und 32 mm Makroring an Vollformat aufgenommen.
Afrikanische Naturkunst!.....oder.....Laufen dort nackte Gestalten nach links über das Steinchen!?
Welch Unterschied zwischen von links bzw. rechts angeleuchtet!






Eine riesige Stele liegt bei Sonnenuntergang im felsigen Gelände. Im Hintergrund wabert eine dunkle Wolkenschicht über der weiten Savanne die sich bis zum Horizont erstreckt!
Höhlenkunst in Afrika!
Ja, sowas (wie dieser Post) kann passieren wenn man jahrelang nicht mehr ins südliche Afrika kommt!!!
Liebe Grüße,
busko
Ein kleines Steinchen wurde vom Wind über Jahrhunderte, Jahrtausende oder noch viel, viel länger vom Wind sandgestrahlt bis das es mit kleinen Dellen (ca. 0,5-1 mm) überzogen war, die aber in sich, im Mikrobereich extrem glatt geschliffen sind…..ein afrikanisches Naturkunstwerk entstand!.....
Viel, viel später, vielleicht vor 200, 400 oder gar 800 Jahren*, vielleicht zu der Zeit als die ersten Europäer den Cabo Agulhas „entdeckten“ (vor ca. 610 Jahren) landete ein winziger Samen des Vachellia Eriolaba in einem trockenen Flussbett und hatte Glück, denn er landete auf fruchtbaren Boden der noch von dem letzten Regen gut durchnässt war. Es entstand ein zartes Pflänzchen das über viele Jahrzehnte zu einem stattlichen Baum heranwuchs. Dieser überlebte viele harte Trockenperioden, wurde alt und knorrig und irgendwann, ja irgendwann verlor er den uralten, ständigen Kampf gegen die unbarmherzigen Elemente. Es verblieb ein kleines Stück Holz, von der Sonne verblichen, von der Wüstenluft konserviert und vom Wind bis zur harten Essenz sandgestrahlt…..ein weiteres afrikanisches Naturkunstwerk entstand!.....
(*Laut Radiokarbon Datierung sollen die wunderschönen Bäume im Deadvlei ca. 850 Jahre alt sein!)
Im Folgenden möchte ich euch diese Zeugen der alten und uralten Naturgeschichte Namibias etwas näher bringen…..
Alle folgenden Bilder sind im Farbsaum einer Taschenlampe (2-stufige Fresnellinse) mit 50 mm f1,8 Objektiv und 32 mm Makroring an Vollformat aufgenommen.
Liebe Grüße,
busko
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz