Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana

Reisebericht 291 Antworten · 49,5k Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2022 von Nadine3112
Themenstarter460 Beiträge · seit 201808. Feb. 2022 · #181
Makra schrieb:Das interessiert mich auch. Mir ist nämlich nicht klar, ob man drinnen auch mal sitzen kann. Sowohl Bushlore als auch Asco halten sich mit Fotos von sehr bedeckt. Von Bushlore gibt es ein Youtube Video, aber leider auch nur von außen.
Die Bilder kommen ganz zum Schluss, aber ich würde mal behaupten, dass man da zur Not durchaus mal drinnen sitzen kann. 🙂
Makra schrieb:Hi Nadine,

auch von mir an dieser Stelle herzlichen Dank für den super Bericht und die klasse Fotos. Ich lese voller Spannung mit. Du schreibst ja fast täglich von Regen. Würdet ihr im November noch mal nach Namibia reisen ? November bis Mitte Dezember ist eigentlich unsere bevorzugte Reisezeit ...
Ich nehme an, du meinst Botswana, nicht Namibia, oder? In Namibia waren wir nur im September/Oktober, da haben wir gar keinen Regen erlebt. Nach Botswana würde ich mit Sicherheit (!) 😄 nicht mehr im November reisen und kann auch niemandem dazu raten. Schon gar nicht, wenn man campen möchte.
fotomatte schrieb: Mal auf die Schnelle abfotografiert aus einem "gescheiten" Führer, dem Roberts. Und wie du siehst: gezeichnet. Halte ich für sehr viel besser als die Identifikation per Fotos. Ich weiß, da gibt´s auch immer Widerrede von meiner Beifahrerin (den Roberts hat sie natürlich aber trotzdem). 😉 😛
Danke dir! Da sieht er wirkliich so aus, dass man ihn wiedererkennen kann. Ich hab sowas Schickes ja nicht, ich durfte es nur transportieren. 😄 Und dann noch nicht mal reingeguckt, da Mujo sein Geschenk vor Ort gar nicht ausgepackt hat.
maddy schrieb:Und, obwohl wir camper sind, muss ich gestehen dass ich mit einem Rooftop tent auch nicht unterwegs sein moechte. Ich fragte mich schon immer wo man sich denn aufhaelt / kocht wenn es regnet... ?
Der geübte Regencamper hatte eine Pappbox, in der man dann zumindest vom Wind geschützt den Gaskocher benutzen konnte. Aber im Regen haben da die meisten auch gesessen bzw. haben sich - wie wir - unter das Minidach das Küche gequetscht haben. Einfach nur 😵 😵 😵 .

Danke für deine Infos zum Bustard!
Champagner schrieb:Achja, habe ich schon erwähnt, dass ich mich sehr auf unseren BUSHCAMPER im Juli freue
Da ist dir mein Neid gewiss! Am meisten regt mich daran immer noch auf, dass wir nicht aufgrund unseres Geizes keinen Bushcamper hatten, sondern nur wegen Bushlore! 😠
Champagner schrieb:In diesem Zusammenhang noch ein Wort zum Amarula: der große Vorteil eines Bodenzeltes (die bisher unerwähnte 3. Variante des Campens, die ich sehr schätze) gegenüber des Bushcampers oder gar des Dachzeltes ist die Tatsache, dass es nach reichlich Amarula-Genuss keine Rolle spielt, dass sich wieder jemand an der Leiter (innen oder außen - egal!) zu schaffen gemacht und sie schief und wackelig aufgehängt hat 😗 . Ich spreche aus Erfahrung..... 🙄
Das ist tatsächlich ein nicht zu unterschätzender Vorteil!
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2022
898 Beiträge · seit 201608. Feb. 2022 · #182
Makra schrieb:
Das interessiert mich auch. Mir ist nämlich nicht klar, ob man drinnen auch mal sitzen kann. Sowohl Bushlore als auch Asco halten sich mit Fotos von sehr bedeckt. Von Bushlore gibt es ein Youtube Video, aber leider auch nur von außen.
Hallo Makra,

mMn kann man nicht sinnvoll im BushCamper im Aufbau sitzen. Der Raum ist klein, links und rechts gibt es Fächer, oder da steht die Leiter nach oben. Klar, Du kannst da einen Hocker rein stellen, dann kannst Du da auch sitzen, aber das ist wohl nicht das, was Du möchtest.
Wir hatten unseren BushCamper von Savanna, und die bieten auch einen sogenannten "Family-Camper" an. Eigentlich eher was für zwei Erwachsene mit einem oder zwei Kindern. Da kann man seitlich noch einen Teil ausklappen, da liegt dann eine zusätzliche Matratze. Und auf der kann man auch, wenn auch etwas mühsam, im eingeklappten Zustand sitzen. Aber das ist nicht wirklich gemütlich.

Vielen Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2022
Gast08. Feb. 2022 · #183
Makra schrieb:Das interessiert mich auch. Mir ist nämlich nicht klar, ob man drinnen auch mal sitzen kann.
@Bushcamper „zum Drinnen sitzen“. Vielleicht liebeäugeln doch Einige längerfristig mit einem eigenen Fahrzeug in Afrika, hier eine Anregung.
Die Bauweise mit Hubdach wie beim „Bushcamper“ gibt es nämlich schon seit einiger Zeit, sie wurde bloß in RSA spät entdeckt (wahrscheinlich, weil die Basisfahrzeuge dort Bakkies sind). Vor 25 Jahren habe ich eine "Luxusversion" davon gesehen, in der man auch „wohnen“ konnte. Und zwar bei meinem Nachbarn in Serondela/Chobe, als dort noch ein Campingplatz war. Er war/ist der Gründer und Besitzer der Fa. Lyndi Spezialfahrzeuge aus Oberösterreich und hatte einen Ausbau für SWs der üblichen Allradlermarken entwickelt und patentiert. Der Prototyp war sein Privatauto, ein schon älterer Range Rover, mit dem er in den 1990ern die Welt tourte. Seitdem macht er das professionell und ich habe ihn ein paar Jahre nach unserem Treffen in seiner Werkstatt besucht, wo einige Privatfahrzeuge unterschiedlicher Marken aus ganz Europa in Arbeit waren. Das Prinzip war eigentlich nicht neu, besonders daran war aber, wie er Hubdach und Fähigkeit zur Dachbeladung kombinierte. Dazu erhält die Kabine einen verwindungssteifen Abschlussrahmen und das Hubdach wird so steif und robust ausgeführt, dass es bis 300 kg beladen werden kann, so man will oder muss.
Lyndi.jpg

Die Dachlast wird mit den Schienen und Fittings von Flugzeugsitzen befestigt, die in die Boxen eingelassen sind. Die Auf- und Absenkung des ganzen Gewichtes erfolgt über zwei Hydraulikzylinder. Der Innenausbau wird nach Wunsch gestaltet. Wenn man auf die hohe Dachlast verzichtet, geht es auch mit Muskelkraft und Gasdruckdämpfern.
Hier ein Ausführungsbeispiel für einen Puch G
https://www.adventuremedia4u.de/4x4fahrzeuge/ausbauten/grahammers290g.html
Dass das seinen Preis hat, versteht sich von selbst.
am veralteten Internetauftritt von Lyndi darf man sich nicht stoßen, das Produkt ist gut.
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2022
6'369 Beiträge · seit 201108. Feb. 2022 · #184
Hoi zämä
Nadine3112 schrieb:Im November würde ich mit Sicherheit (!) 😄 nicht mehr im November reisen und kann auch niemandem dazu raten.
🤩 🤪 😗
Hmm...wenn ich im November reise dann reise ich meist im November, also zwischen Oktober und Dezember...vielleicht erklärst Du mir mal wie man im November nicht im November reist, könnte wettertechnisch von Vorteil sein... 😎 😉 😄 😛
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
486 Beiträge · seit 202008. Feb. 2022 · #185
was am November eine schlechte Reisezeit sein soll, erschließt sich mir auch nicht.
in den letzten 10 Jahren hatte ich alles dabei, Nov./Dez./Jan/Feb/Mrz ..... immer schön warm und gefühlt ohne nennenswerten Unterschied mit dem Regen, weder im Norden noch im Süden.
Manchmal regnet es eben .... 😎 , meistens nur Schauer.

Klar, kann alles Glück gewesen sein ....

Ansonsten auch von mir mal ein Danke an den Reise-Berichtler .... von einem anderen Warmduscher.... 😄
Hat mich jetzt natürlich wieder bestärkt, auch in Zukunft niemals auf Camping-Tour zu gehen dort.... 😈 😈 (hätte ich aber sowieso nie gemacht). Bezahlbare Lodge-Unterkünfte haben wir immer gefunden, egal wo. Notfalls wird eben ein Kompromiss bei der Lage gemacht.
Gruß Burkhard
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2022
Themenstarter460 Beiträge · seit 201808. Feb. 2022 · #186
picco schrieb:Hoi zämä
Nadine3112 schrieb:Im November würde ich mit Sicherheit (!) 😄 nicht mehr im November reisen und kann auch niemandem dazu raten.
🤩 🤪 😗
Hmm...wenn ich im November reise dann reise ich meist im November, also zwischen Oktober und Dezember...vielleicht erklärst Du mir mal wie man im November nicht im November reist, könnte wettertechnisch von Vorteil sein... 😎 😉 😄 😛
Danke für den Hinweis! Hab den Nonsense mal korrigiert oben. 😄
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57 Beiträge · seit 201708. Feb. 2022 · #187
TinuHH schrieb:
Wir hatten unseren BushCamper von Savanna, und die bieten auch einen sogenannten "Family-Camper" an. Eigentlich eher was für zwei Erwachsene mit einem oder zwei Kindern. Da kann man seitlich noch einen Teil ausklappen, da liegt dann eine zusätzliche Matratze.
Hallo Martin,
das habe ich direkt mal gegoogelt. Sieht ja spannend aus 😄 und sehr komfortabel!
Wir waren im Herbst 2018 mit unseren zwei Mädels in Namibia mit zwei Dachzelten oben auf unterwegs. Das war bei Weitem nicht so komfortabel. Auch leider nicht so gut sortiert.
Die Ein- und Ausräumerei hat uns am Meisten Zeit gekostet. Zumal wir ja auch die Rückbank nicht nutzen konnten, da saßen ja unsere Mädels 😄

FotoAuto-2.jpg


FotoKofferraum.jpg
Themenstarter460 Beiträge · seit 201809. Feb. 2022 · #188
23. November 2021 - Komm, miez, miez, miez! Teil 1
Savuti, Chobe National Park

In der Nacht hören wir Löwengebrüll, das uns gar nicht mal so weit weg erscheint. Wir sind uns auch bei der Richtung einig, sodass der erste Game Drive am Morgen in die Richtung des Gebrülls geht. Um 6 Uhr sind wir startklar.

Es geht über die Brücke in nördlicher Richtung, dort fahren wir die Loops auf der rechten Seite ab. Löwen finden wir nicht, dafür aber sehen wir Zebras.

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Das Wetter schlägt seltsam um und plötzlich sind wir sogar vom Nebel umgeben.

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Wir fahren auch die linke Seite nördlich des Savuti Channels ab, aber können nicht viele Tiere entdecken. Gegen 7:15 Uhr sind wir wieder im Camp und gehen erst mal duschen und frühstücken anschließend. Um 9:30 Uhr starten wir zu einer größeren Runde.

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Am Streching Point:

DSC08267 by Nadine, auf Flickr

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Sorry für die vielen Warzenschwein-Bilder, aber ich liebe sie einfach.

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Weiter im 2. Teil ...
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Themenstarter460 Beiträge · seit 201809. Feb. 2022 · #189
23. November 2021 - Komm, miez, miez, miez! Teil 2
Savuti, Chobe National Park

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Hier mal ein typischer Wegweiser der Savuti-Region. Dieser hier ist ganz gut, aber es gibt auch viele, die kaum noch lesbar sind.

DSC08270 by Nadine, auf Flickr

Für Action sorgen ein paar junge Italiener, die ein unserer Meinung nach vollkommen ungeeignetes Fahrzeug haben, ein fast schon richtiges Wohnmobil mit komplettem Aufbau. Der hatte nur permanenten Allrad-Antrieb, keine Möglichkeit für Low und erst recht kein Difflock. Entsprechend blieb er dann auch stecken. Es war wohl nicht das erste Mal. Also mal wieder schaufeln.

IMG_3224 by Nadine, auf Flickr

Die kamen dann meist ein paar Zentimeter weit, blieben wieder stecken, wir schaufelten wieder, schoben an, es ging weiter, sie blieben wieder stecken. So ging das dann eine Weile … Vor allem die Italienerin machte einen schwer genervten Eindruck. Irgendwann schafften wir es dann aber mit vereinten Kräften und konnten sie befreien. Wir hatten allerdings die Vermutung, dass sie nicht besonders weit kommen würden … Aber immerhin haben wir sie später nicht mehr gesehen.

Über Mittag waren wir eine Stunde im Camp und im Campshop erzählte uns der Verkäufer, dass hier direkt vorm Gate heute Morgen ein Rudel Wildhunde war. Das war dann genau zu der Zeit, als wir die Löwen gesucht haben. 🤪 Wir sind die Strecke nämlich beim Raus- und später beim Reinfahren gefahren und die Wildhunde waren genau dazwischen da. Na super. 1A Timing mit Sahnehäubchen.

Wir fahren zur Baobab Gallery, die ganz nett ist.

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Wir sehen auch ein paar Roan Antilopen. Scheu wie immer.

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Auf dem Rückweg fahren wir noch ein paar Loops ab und sehen an einem einsamen Wasserloch ein (!) Hippo.

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Ich hatte schon woanders davon gelesen, dass manche Hipps hier nicht rechtzeitig den Absprung schaffen, wenn sich das Wasser zurückzieht und sie dann in diesen winzigen Wasserlöchern gefangen sind. Ich glaube, Bele hatte in ihrem Reisebericht auch darüber berichtet.
Das arme Hippo…

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Am späten Nachmittag sind wir wieder auf der Campsite. Zum ersten Mal machen wir Pizza aus dem Potje. Ich hatte davon in Reiseberichten gelesen, dachte aber, dass wir sicher zu faul dafür sind. Aber da es hier sichtungstechnisch eine ziemliche Durststrecke war, hatten wir ja Zeit für solch einen Schmu. 😎 Den Teig machte ich nach Gutdünken. Vollkornmehl, Trockenhefe (von zuhause mitgebracht), Wasser, einen Schuss Milch, Öl, Salz schön verkneten. Dann am Feuer 30 - 45 Minuten gehen lassen. Das Ding ging extrem gut auf!

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(Das Bild oben ist erst etwas später entstanden)

Dann Teig in 2 Hälften teilen, Öl in den Potje geben, damit es nicht klebt. Dann den ersten Teigklops rein drücken und bis an den Rand verteilen.

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Dann belegen, Käse drauf und auf den Braaigrid auf die Glut stellen. Etwas Glut oben drauf. Dann etwa 25 Minuten backen.

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Boah, war das lecker!

Die Nachbarn (zwei nette junge Deutsche) kamen noch vorbei und fragten nach unseren Sichtungen. Sie fanden die Gegend nämlich auch recht tierarm. Die Löwen hatten sie in der Nacht auch gehört und ebenfalls erfolglos am Morgen gesucht. Wenigstens sind wir nicht die einzigen, die wenig Tiere sehen.

Der Honigdachs kommt heute schon gegen 21 Uhr vorbei und guckt bei uns nur kurz in den Müll, bei den Nachbarn gibt er aber Vollgas. 😄


Fazit des Tages: Wildhunde verpasst, Löwen vergeblich gesucht, aber endlich mal ein regenfreier Tag gekrönt von einer Bush Pizza!

Fazit Savuti Camp: Ganz nettes Camp, gute Ablutions, netter Curio Shop. Campsites sind recht groß, aber auch hier liegen sie nicht so schön weit auseinander, wie ich mir das vorgestellt hatte.
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8'684 Beiträge · seit 201010. Feb. 2022 · #190
Nadine3112 schrieb:
Auf dem Rückweg fahren wir noch ein paar Loops ab und sehen an einem einsamen Wasserloch ein (!) Hippo.

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Ich hatte schon woanders davon gelesen, dass manche Hipps hier nicht rechtzeitig den Absprung schaffen, wenn sich das Wasser zurückzieht und sie dann in diesen winzigen Wasserlöchern gefangen sind. Ich glaube, Bele hatte in ihrem Reisebericht auch darüber berichtet.
Das arme Hippo…
Guten Morgen Nadine,

die Hippo-Story war ein bisschen anders. Zwar hatte ich etwas im Zusammenhang mit einem Hipposchädelskelett geschrieben, aber nicht, dass das Hippo nicht mehr zurückgefunden hat. Ich hatte unseren Guide extra gefragt, was Hippos in Savuti verloren haben, hier der entsprechenden Teil aus meinem RB:

Ich lasse mir von Diteko erklären, was ein Hippo hier zu suchen hat 😐 . Offensichtlich kommen sie, wenn es viel Regen gibt und die ganzen Löcher und Tümpel sich richtig gut mit Wasser füllen, von Linyanti her nach Savuti. Auf so eine Idee kann auch nur ein Hippo kommen…

Wasser hat es ja wohl unterwegs von Linyanti nach Savuti zu eurer Zeit genug gegeben 😗 . Ich gehe jetzt einfach mal zu ihren Gunsten davon aus, dass die Hippos im Regelfall so clever sind (Hippos und clever??? 🤨 😐 ), dass sie rechtzeitig wieder nach Linyanti aufbrechen und nicht jämmerlich vertrocknen, sondern eher vielleicht zwischenzeitlich zu Opfern von Löwen (die es in Savuti ja in ausreichender Zahl gibt) werden.

Schöne Roan-Fotos 🙂 , die sind ja wirklich nicht einfach zu fotografieren.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2022
Themenstarter460 Beiträge · seit 201811. Feb. 2022 · #192
24. November 2021 - Die Brücke am K(h)wai
Savuti - Khwai

Zu gerne hätten wir in Khwai aufs Campen wieder verzichtet, aber schon die im Vorfeld recherchierten Lodges waren preislich fernab von Gut und Böse. 🙄 Da wir aber im Laufe der Reise merkten, dass noch viel weniger los war, als von uns ohnehin schon erwartet, starteten wir zwei spontane Übernachtungsanfragen per Mail. Eine beim Sango Camp und eine im Khwai Guest House. Zum einen waren wir mittlerweile gewillt, deutlich tiefer in die Tasche zu greifen (das Campen war - das wussten wir nun mit Sicherheit - eigentlich gar nicht unsere Welt und viele Dinge gingen uns einfach total auf den Zeiger) und zum anderen hofften wir, dass so kurzfristig die Übernachtungen preislich doch etwas attraktiver sein müssten. Nun, dem war nicht so. 🤨 Das Sango nannte mir einen Preis von 780 $ pro Nacht und da waren noch nicht mal Game Drives dabei. Sooo sehr hassten wir das Campen dann doch nicht. Und das Khwai Guest House antwortete noch nicht mal. Daher mussten wir wohl in den sauren Apfel beißen und eine Woche am Stück ins Zelt kriechen.

Um 5 Uhr stehen wir auf, um 5:40 Uhr machen wir den ersten Game Drive. Wir sehen Zebras, Giraffen, Hammerköppe (ist das wirklich der richtige Pluarl? 😄 ), das einsame Hippo und Gnus.

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Dann wollten wir gegen 7:30 Uhr am Gate auschecken, aber da war noch niemand. Wir glauben, dass das Office erst ab 8 Uhr besetzt ist und somit entscheiden wir, dass wir weiterfahren und hoffen, dass es nicht so schlimm ist, dass wir nicht auschecken. Wir fahren zu Rhino Vlei, wo wir Schakale sehen.

Savuti Region, Chobe National Park, Botswana by Nadine, auf Flickr

Wir frühstücken dort und setzen dann die Fahrt nach Khwai bzw. zum North Gate fort. Im Khwai Village halten wir beim erstbesten Tuck Shop und decken uns mit Getränken ein. Da uns das Hunters ausgegangen ist, fragen wir nach alkoholischen Getränken. Hat sie nicht, sagt sie barsch und nein, es gabe im Khwai Village keinen Shop, der Alkohol verkauft. Na großartig, dann müssen wir von nun an rationieren, was wir noch haben. 😣

Allerdings fällt uns kurz vor der Brücke noch ein Tuck Shop auf. Da steht sogar dran, dass es dort Bier gibt! Also nix wie rein. Die überaus freundliche Frau verkauft uns eine ganze Riege Getränke, hauptsächlich zuckrigen Kram, aber als sie sagt, dass sie auch Hunters hat, sagen wir ihr, dass wir sie lieben. Von wegen hier kann man nirgendwo Alkohol kaufen … 😐

IMG_3280 by Nadine, auf Flickr

Dann geht’s über die lustige Brücke rüber.

DSC08297 by Nadine, auf Flickr

Das North Gate ist direkt auf der anderen Seite. Wir checken ein und uns wird gesagt, dass die Hyänen fast jede Nacht auf die Campsite kommen. Morgens sollten einen die Paviane terrorisieren. Nein, Elefanten und Hippos würde es in Campnähe nicht geben. Na mal abwarten. 🤪

Wir hatten eigentlich Campsite Nummer 2, aber da auch in Savuti schon ziemlich tote Hose war, fragen wir, welche die schönste ist und ob die noch frei ist. Nummer 3 sei angeblich die schönste und auch frei. Sie muss aber erst mal mit der Zentrale telefonieren und diesen Wechsel hochoffiziell absprechen. Ups, so viel Mühe wollten wir gar nicht machen, aber sie ist sehr freundlich und hilfsbereit. Nachdem das geklärt ist, suchen die wir die 3 erst mal ziemlich lange, es ist nämlich ein ziemliches Wirrwarr und die Wege sind schwer zu finden und die Platznummern erst recht. Der Platz gefällt uns sehr gut.

IMG_3283 by Nadine, auf Flickr

DSC08303 by Nadine, auf Flickr

DSC08300 by Nadine, auf Flickr

Gut, der Blick auf den Sendemast ist vielleicht nicht so idyllisch, aber dafür habe ich hier tatsächlich Internetempfang. Für das Laden von Seiten reicht es nicht, aber für Whatsapp schon.

Die Ablutions:

IMG_3287 by Nadine, auf Flickr

Am Gate erzählte uns der Ranger von Wildhunden, die unsere Campnachbarn vor ca. 30 Minuten etwa 7 km südlich des Gates gesehen hatten. 🙂 Also nix wie hin! Aber Wildhunde haben wir natürlich nicht gesehen. Löwen seien mit Riss angeblich am Khwai River in etwa gegenüber der Khwai River Lodge. Für diesen Nachmittag war uns das zu weit weg. Als wir am nächsten Tag hinfuhren (wenn sie dort wirklich mit Riss waren, würden sie vermutlich länger bleiben), fanden wir nirgendwo Löwen, geschweige denn mit Riss. Als wir vor Ort Guides fragten, wussten die auch von nichts. Waren wohl Fake News. 😊

Wir fuhren noch ein bisschen an der Riverfront entlang …

Khwai Region, Moremi Game Reserve, Botswana by Nadine, auf Flickr

Die Wege frustrierten uns. 😕 Die, die auf dem Navi angegeben waren, existierten teilweise nicht oder waren extrem schwer zu erkennen. Dann existierten wiederum Wege, die es auf keiner Karte und auch nicht auf dem Navi gab. Martin war nur mit Fahren beschäftigt, ich war nur mit Navigieren beschäftigt, wir konnten uns überhaupt nicht aufs Tieresuchen konzentrieren und waren genervt. Wir fuhren wieder ins Camp zurück.

IMG_3288 by Nadine, auf Flickr

Wir machten uns was zu essen - Hyänen sahen wir keine einzige. Dafür grunzte sich in der Nacht ein Hippo um unser Auto herum. So viel also zum Thema “Ihr müsst euer Essen gegen Hyänen verteidigen und Hippos haben wir nicht im Camp!”. 😄


Fazit des Tages: Wir lassen uns ab sofort überraschen, was die Tiere im Camp angeht und hoffen, dass wir uns morgen besser navigieren können.
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898 Beiträge · seit 201611. Feb. 2022 · #193
Nadine3112 schrieb:
Das Sango nannte mir einen Preis von 780 $ pro Nacht und da waren noch nicht mal Game Drives dabei. Sooo sehr hassten wir das Campen dann doch nicht. Und das Khwai Guest House antwortete noch nicht mal. Daher mussten wir wohl in den sauren Apfel beißen und eine Woche am Stück ins Zelt kriechen.
Hi Nadine,

kommt mir extrem bekannt vor! Wir haben da auch versucht eine fest Unterkunft zubekommen. Sango haben wir garnicht probiert. Khwai Guest House hätte was frei gehabt, aber 250$ pro Nacht fanden wir auch nicht soo günstig, dazu hätten wir nicht selber kochen können/dürfen (warum?), man hätte uns aber auch nicht verpflegen können (klar, in der Gegend lässt sich spontan nicht so leiht einkaufen). Wir konnten dann bei African Excursions unterkommnen.
Nadine3112 schrieb:
Das North Gate ist direkt auf der anderen Seite. Wir checken ein und uns wird gesagt, dass die Hyänen fast jede Nacht auf die Campsite kommen.
Da werden Erinnerungen wach! Das war der Grund, warum wir die zweite Nacht in einer festen Unterkunft bleiben wollten! Genaueres kommt in unserem Reisebericht.
Nadine3112 schrieb:
Die Wege frustrierten uns. 😕 Die, die auf dem Navi angegeben waren, existierten teilweise nicht oder waren extrem schwer zu erkennen. Dann existierten wiederum Wege, die es auf keiner Karte und auch nicht auf dem Navi gab. Martin war nur mit Fahren beschäftigt, ich war nur mit Navigieren beschäftigt, wir konnten uns überhaupt nicht aufs Tieresuchen konzentrieren und waren genervt. Wir fuhren wieder ins Camp zurück.
Darin liegt aber doch der Reiz, finde ich! Diese kleinen Pisten ändern sich ja mal, je nach Regen, Überflutungen etc. Man wird sich nie darauf verlassen können, dass die einmal dokumentierten Wege, z.B. in den Tinker's Karten, Bestand haben. So lange man die Koordinaten vom Camp im GPS hat, ist doch alles paletti. Einfach mal ins Abendteuer fahren - großer Spaß!
Nadine3112 schrieb:
Wir machten uns was zu essen - Hyänen sahen wir keine einzige. Dafür grunzte sich in der Nacht ein Hippo um unser Auto herum. So viel also zum Thema “Ihr müsst euer Essen gegen Hyänen verteidigen und Hippos haben wir nicht im Camp!”. 😄
Glück gehabt!

Danke und liebe Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
Themenstarter460 Beiträge · seit 201811. Feb. 2022 · #194
TinuHH schrieb:Khwai Guest House hätte was frei gehabt, aber 250$ pro Nacht fanden wir auch nicht soo günstig, dazu hätten wir nicht selber kochen können/dürfen (warum?), man hätte uns aber auch nicht verpflegen können (klar, in der Gegend lässt sich spontan nicht so leiht einkaufen).
Für 2 Personen die 250$? Dafür hätten wir es gemacht. Schade, dass sie sich nicht gemeldet haben.
Aber wenn ich mir die Bilder vom Guesthouse ansehe, sind das für mich auch eigentlich keine 250 $ wert, aber wie heißt es doch so schön: Lage, Lage, Lage.
TinuHH schrieb:Darin liegt aber doch der Reiz, finde ich! Diese kleinen Pisten ändern sich ja mal, je nach Regen, Überflutungen etc. Man wird sich nie darauf verlassen können, dass die einmal dokumentierten Wege, z.B. in den Tinker's Karten, Bestand haben. So lange man die Koordinaten vom Camp im GPS hat, ist doch alles paletti. Einfach mal ins Abendteuer fahren - großer Spaß!
Wir fanden es auch am nächsten Tag noch nervig, aber dann sind wir wesentlich besser zurechtgekommen. 🙂 Aber klar, in der Gegend lässt sich das nicht vermeiden und das wussten wir ja auch vorher.
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zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2022
Themenstarter460 Beiträge · seit 201814. Feb. 2022 · #195
25. November 2021 - Ein Rudel Hunde als Erlöser Teil 1
Khwai, Moremi Nationalpark

In der Nacht hatte es endlich mal nicht geregnet und es war angenehm kühl. Tagsüber wurden es wieder einmal um die 35 Grad heiß. Gegen 5:40 Uhr fahren wir auf Pirsch. Direkt vor dem Camp sehen wir einen Elefanten. So viel also zum Thema “hier gibt es keine Elefanten!” Wir fahren den Khwai River entlang in östlicher Richtung. Schon nach wenigen Minuten merken wir, dass heute einiges geht! Es sind viele Tiere zu sehen. 🤩 🤩 🤩 ENDLICH!

Khwai Region, Moremi Game Reserve, Botswana by Nadine, auf Flickr

Khwai Region, Moremi Game Reserver, Botswana by Nadine, auf Flickr

Khwai region, Moremi Game Reserve, Botswana by Nadine, auf Flickr

Khwai region, Moremi Game Reserve, Botswana by Nadine, auf Flickr

Khwai region, Moremi Game Reserve, Botswana by Nadine, auf Flickr

Hippos ohne Ende!

Khwai region, Moremi Game Reserve, Botswana by Nadine, auf Flickr

Khwai region, Moremi Game Reserve, Botswana by Nadine, auf Flickr

Khwai region, Moremi Game Reserve, Botswana by Nadine, auf Flickr

Da wir heute den Weg schon etwas besser kennen, finden wir uns etwas besser zurecht, als gestern. Zur Sicherheit lasse ich trotzdem eine GPS-App unseren Weg aufzeichnen, damit wir bei Orientierungsverlust besser klarkommen.

Plötzlich sieht Martin in weiter Entfernung etwas. Er nimmt sich das Fernglas und schweigt. 😐 Für mich ist es sinnlos in solch einer Entfernung was sehen zu wollen, denn ich bin kurzsichtig. Aber wenn er schweigt und lange durch’s Fernglas guckt, bedeutet das in 99% aller Fälle, dass es was Spektakuläres ist. Und das ist es dann auch: “Ich glaube, da sind Wildhunde!” WAS???? 🤩 🤩 🤩 Ich zoome den beschriebenen Punkt mit dem 600er ran. Tatsächlich! Da bewegen sich Wildhunde! Wir sind schlagartig wie elektrisiert! Endlich mal eine außergewöhnliche Sichtung! Wir sind beileibe keine “Wir wollen nur die Big 5 sehen”-Touristen und erst recht keine “Wir bleiben nur für Raubtiere stehen”-Touristen. Ich kann mir auch eine halbe Stunde lang einen Käfer angucken. Aber wir müssen schon sagen, dass uns die wenigen Raubiersichtungen hier etwas auf die Laune geschlagen sind. 😊 Außerdem kommt noch hinzu, dass man phasenweise wirklich sehr wenige Tiere überhaupt sieht. Entsprechend sind wir bei den Wildhunde vollkommen aus dem Häuschen. 😎

Auf der GPS-App sehe ich, dass ziemlich genau dort, wo die Hunde sind, eine Piste verläuft. Also fahren wir dorthin und hoffen, dass es die Piste auch wirklich gibt. Zum Glück gibt es sie wirklich und sie auch noch problemlos fahrbar! Nun sind wir relativ nah an ihnen dran, weit und breit kein anderes Auto zu sehen. Toll! 😊

Khwai region, Moremi Game Reserve, Botswana by Nadine, auf Flickr

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Die scheinen irgendwie auf dem Sprung zu sein und bewegen sich sehr schnell vorwärts. Sie nehmen ganz zu Beginn wahr, checken uns ab, würdigen uns danach keines Blickes mehr und laufen ein Stück vor uns die Straße entlang. Dann laufen sie ins Gebüsch.

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Aber auch dort führt ein Weg hin und wir fahren mit Abstand hinter ihnen her. Nach einer Weile legen sie sich ins hohe Gras und ruhen sich aus.

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Themenstarter460 Beiträge · seit 201814. Feb. 2022 · #196
25. November 2021 - Ein Rudel Hunde als Erlöser Teil 2
Khwai, Moremi Nationalpark

Man kann sie jetzt quasi gar nicht mehr sehen. Absolut faszinierend! Wenn man jetzt vorbeigefahren wäre, hätte man sie quasi nicht erkennen können. Nur ein Schwanz zuckt ab und zu mal hoch. Wir haben den Motor abgestellt und verbringen die Zeit mit ihnen. Es ist wunderschön! Dann werden einige wieder aktiver und fangen an, den Nachbarn zu ärgern und spielen ein wenig miteinander.

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Themenstarter460 Beiträge · seit 201814. Feb. 2022 · #197
25. November 2021 - Ein Rudel Hunde als Erlöser Teil 3
Khwai, Moremi Nationalpark

Dann laufen sie in Richtung Khwai und auf die Ebene, auf der viele Letschwes zu sehen sind.

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Auf der anderen Flussseite steht ein Safari-Fahrzeug. Der Guide braucht eine Ewigkeit, bis er die Hunde gesehen hat. Wir fragen uns, was der denn wohl gedacht hat, warum wir hier so lange stehen? Seine Gäste scheinen kein großes Interesse an den Wildhunden zu haben. 😮 Während er vollkommen begeistert immer wieder in die Richtung zeigt, drehen sich seine Gäste desinteressiert weg. Perlen vor die Säue!

Die insgesamt 12 Hunde pirschen sich immer weiter an die Letschwes heran. Leider führt hier die Piste nicht weiter und wir bleiben daher in einiger Entfernung stehen. Später stellen wir beim Blick aufs GPS fest, dass wir den Wildhunden insgesamt ganze 7 Kilometer lang gefolgt sind! Und das war gerade mal in knappen 2 Stunden, wovon sie sicher 45 Minuten lang einfach nur im Gras lagen.

Sie starten sogar einen Jagdversuch auf die Letschwes, die aber alle zu wachsam sind. Sie erwischen keins.

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Sorry für die schlechte Bildqualität, aber das war dann schon verdammt weit weg.

Ein absolut tolles Erlebnis, das uns jetzt schon den Tag gerettet hat! Uns egal, was heute noch kommt! Es geht allerdings insgesamt recht gut weiter. 😎

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Schwing die Hufe!

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Themenstarter460 Beiträge · seit 201814. Feb. 2022 · #198
25. November 2021 - Ein Rudel Hunde als Erlöser Teil 4
Khwai, Moremi Nationalpark

Insgesamt ist es wohl der tierreichste Game Drive, den wir auf der ganzen Reise hatten. Fast an jeder Ecke gab es was zu sehen.

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Unterwegs unterhalten wir uns mit einigen Guides. Löwen oder sonstige Raubtiere hatte keiner gesehen. Man blickt neidisch auf unsere Wildhund-Sichtung. Endlich können wir mal glänzen! 😄

Gegen Mittag sind wir wieder im Camp und waschen …

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Und müssen den Tank auffüllen mit den Jerrycans. Wir nehmen erst mal die beiden von der Ladefläche, damit wir nicht aufs Dach klettern müssen. Zu diesem Zeitpunkt denken wir noch, dass wir Jerrycans Nummer 3 und 4 hoffentlich nicht brauchen werden.
Das Auffüllen des Diesels aus den Ersatzkanistern ist eine riesige Sauerei. 😐

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Wir sind anschließend eingesaut und stinken nach Diesel. Das Ganze ist zudem irre anstrengend, weil ein Kanister lockere 25 Kilo wiegt und nur ganz langsam einläuft. Dann schwappt es immer mal wieder leicht (Bushlore hat’s wirklich etwas zu gut gemeint und die Dinger randvoll befüllt), man bekommt kleine Tropfen ab. Ich stelle fest, dass meine Gartenhandschuhe nicht dieseldicht sind. Die kann ich danach nur noch entsorgen. Klamotten müssen auch gewechselt werden, außerdem ist eine Dusche fällig. Danach schauen wir noch mal bei der netten Dame vom Tuck Shop im Khwai Village vorbei und kaufen flüssigen Nachschub. Hauptsächlich aber der nicht-alkoholischen Art (nur fürs Protokoll!). Wir aßen im Camp zu Mittag und sahen nicht einen Pavian. Also halten wir mal fest: Wir sollen uns vor den Hyänen in Acht nehmen (nicht eine Hyäne gesehen), uns von den Pavianen nichts klauen lassen (nicht einen Pavian gesehen), außerdem gäbe es keine Hippos im Camp (in der Nacht war eins am Auto) und Elefanten würde es derzeit im Camp auch nicht geben (ein Bulle stand am Morgen direkt neben dem Camp). Ich glaub hier nix mehr! 😄

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Themenstarter460 Beiträge · seit 201814. Feb. 2022 · #199
25. November 2021 - Ein Rudel Hunde als Erlöser Teil 5
Khwai, Moremi Nationalpark

Danach machen wir am Nachmittag noch mal einen Game Drive und sehen Waterbucks, Impalas, Hippos, ein Reedbuck und endlich mal Southern Ground Hornbills!

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Wir sind mit dem Tag mehr als zufrieden. 😄

Fazit: nach langer Durststrecke eine fantastische Wildhunde-Sichtung genossen. Auffüllen des Tanks ist eine einzige Sauerei und Einzelhändlerin mit Monolpol-Stellung über den Alkoholverkauf kräftig unterstützt. Wir waren selig!

Fazit Khwai Camp: Nettes Camp mit teilweise kleinen Stellplätzen und nettem Blick auf den Khwai River. Etwas Idylle geht verloren, weil das Village direkt gegenüber ist. Teilweise ist etwas Lärm aus dem Dorf zu hören. Ablutions absolut in Ordnung. Gute Privatsphäre auf den Campsites, da dicht bewachsen.
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
1'425 Beiträge · seit 201314. Feb. 2022 · #200
Hi,
OT
kleiner Tipp wenn man auf Kanistertanken angewiesen ist:
Kauft euch im Baumarkt ein Stück Schlauch und schneidet den durch. Ein Teil sollte vom Boden bis in den Tank reichen, das zweite Stück muss nur ganz kurz sein. Dann braucht man noch einen alten Lappen (Zewatuch genügt aber auch)
Den langen Schlauch bis unten in den Kanister und in den Tank stecken, den kurzen einfach nur daneben in den Kanister und die Kanisteröffnung mit dem Lappen etwas abdichten. In den kurzen Schlauch reinpusten. Dadurch entsteht im Kanister ein Überdruck, den Rest macht der lange Schlauch...
LG
Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/