Kiki_NasenbärThemenstarter58 Beiträge · seit 201818. Okt. 2021 · #1
Hallo an alle Namibia-Verliebte!
Seit Jahren lese ich immer wieder die tollen Reiseberichte und Beiträge, welche mir für meine Namibia Planung in 2018 und 2021 sehr geholfen haben.
Nun habe ich es mir zum Ziel gesetzt meine Erfahrungen, meine Berichte in diesem tollen Forum zu veröffentlichen. Mal sehen wie ich mich für das erste Mal anstelle. 😎
Namibia habe ich im Jahre 1995 zum ersten Mal kennenlernen dürfen dank meiner Eltern. Wir hatten einen tollen 3-wöchigen Familienurlaub – Reisebericht wird noch erstellt. Meine Liebe zu diesem Lande ist mir über die ganzen Jahre geblieben und die Sehnsucht blieb erhalten. 2018 war es dann soweit; zu meinem 50. Geburtstag waren wir als Selbstfahrer über vier Wochen in Namibia unterwegs. Für meinen Mann war es der erste Kontakt mit einem afrikanischen Kontinent und es hat ihm sehr gefallen – Auch über diese Reise wird noch ein Bericht geschrieben.
Und nun wird mein 53. Geburtstag in meinem Lieblingsland gefeiert – am 09.11.2021 geht es von Frankfurt nach Windhuk.
Unsere Reiseroute / Etappen: (angepasst nach der Tour)
10.11. - 12.11. -- Casa Piccolo in Windhoek (Pension) 12.11. - 14.11. -- Sesriem Campsite - NWR (Camping) 14.11. - 16.11. -- Burgsdorf Guest Farm bei Maltahöhe (Chalet / Suite) 16.11. - 19.11. -- Mount D'Urban Campsite bei Helmeringhausen (Camping) geplant war eine Nacht am Brukkaros Krater, aber der starke Wind hat unseren Plan geändert. 19.11. - 24.11. -- Klein-Aus Vista Eagle's Nest bei Aus (Eagles View Chalet) 24.11. - 25.11. -- Fish River Lodge am Fish River Canyon (Lodge) 25.11. - 27.11. -- Op My Stoep Lodge bei Oranjemund (SC-Haus) 27.11. - 28.11. -- Norothshama River Resort bei Aussenkehr (Standard Chalet) 28.11. - 30.11. -- Sandfontein Lodge in der Nähe von Warmbad im Sandfontein Nature Reservat (Lodge) 30.11. - 01.12. -- Vastrap Guest Farm bei Grunau (SC-Chalet) 01.12. - 03.12. -- Dune Song Breathers bei Koës (Glamping Tent) 03.12. - 04.12. -- River Chalets in Mariental (Glamping Tent) 04.12. - 05.12. -- Lake Oanob Resort bei Rehoboth (Camping) geplant waren zwei Nächte, haben abgekürzt 05.12. - 07.12. -- Camp Rooklip im Namib Naukluft Park (Camping) 07.12. - 10.12. -- Casa Piccolo in Windhoek (Pension)
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201618. Okt. 2021 · #2
Hallo Nasenbär,
schön, dass Dich Namibia fasziniert. Da gibt es in diesem Forum ein paar Mitstreiter. 😛
Etwas schade finde ich, dass Du die FishRiver Lodge nur für eine Nacht eingeplant hast. Davon hast Du meines Erachtens nichts. Vor allem könntest Du ja locken von den 5 Nächten in Aus eine kürzen.
Ansonsten hast Du etliche Unterkünfte gewählt, die man eher selten in den Reiseberichten liest.
Ich wünsche Dir viel Spaß in Namibia.
LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
hallo Nasenbär, eine schöne Route mit tollen Unterkünften - freut Euch auf Sandfontein - Was ich persönlich ändern würde, jeweils am Ankunftstag nur eine Übernachtung einplanen, das genügt, zum Abschluss vielleicht nicht direkt in Windhuk, z.B. Voigtland , River Crossinglodge oder Kappsvalley Lodge. Von Windhuk zuerst nach Rooiklip danach Sesriem. Die Fahrt über den Gamsbergpass zu Rooiklip ist wunderschön. Stimme Gabi zu, 2 Übernachtungen finde besser bei der Fish River Lodge und die Fahrt in den Canyon buchen. Beste Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Schneewie725 Beiträge · seit 201718. Okt. 2021 · #4
Lese ich gern mit. Denn einen Teil Deiner Route wollen wir im September/Oktober 2022 machen.
Kiki_NasenbärThemenstarter58 Beiträge · seit 201819. Okt. 2021 · #5
Danke für eure Anmerkungen.
Gabi: es war bzw. ist ein Wunsch von meinem Mann in Aus so lange zu bleiben - für die restliche Planung hatte ich absolut freie Hand (mehr oder weniger). Ich muss erwähnen, dass mein Mann um Einiges älter ist und leider nicht so abenteuerlustig ist 😉 😕 😗 Mein Mann wollte direkt in den Süden fahren nach unserem Aufenthalt in Aus, da bin ich froh, dass ich den Fish River Canyon nochmals einplanen durfte (wir waren schon vor 3 Jahren am Fish River Canyon).
Hanne: Wir lieben das Casa Piccolo und Claudia. Und wir wollen uns bei Ankunft und am Ende einen Puffer einbauen. In Ruhe ankommen und am nächsten Tag den Bushcamper bei Africamper abholen und gemütlich einkaufen. So auch bei Rückankunft in Windhuk.
Sabine261'394 Beiträge · seit 200919. Okt. 2021 · #6
Hallo kiki_nasenbär,
da wir als nächste Reise uns auch nur auf den südlichen Teil konzentrieren, habe ich mit großem Interesse Deinen Eintrag gelesen. Wir werden allerdings nicht campen.
Da ich über Sandfontein nicht so viel bisher finden konnte, bin ich gespannt, wie es Euch gefällt. Das, was ich finden konnte, hat mir so gut gefallen, dass wir gleich 4 Nächte gebucht haben. Auf diesen Aufenthalt freue ich mich besonders.
hallo Nasenbär, hallo Sabine, wir waren schon 2 x auf Sandfontein es war einfach spitzenklasse, es war alles super, Unterkunft, Service, Verpflegung, Rundfahrten, wir wurden richtig verwöhnt das war 2013 und 14, die Manager damals waren Rodica und Willem, wir wollten nochmals hin, da waren aber die Beiden nicht mehr da, was sich in der zwischenzeit geändert haben soll, ich würde mich sehr freuen von Euch zu hören wie es gefallen hat und wer jetzt die Lodge verwaltet. Einen schönen Tag wünscht Euch Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Hallo Kiki Nasenbär, Hast du einen Reisebericht zu deiner Tour? Da sind nämlich ein paar Unterkünfte dabei, die wir dieses Jahr auch ansteuern wollen. Ich würde mich sehr über deine Erfahrungen freuen. Liebe Grüße, helen
La Leona2'779 Beiträge · seit 200723. Jan. 2022 · #9
hallo Kiki Nasenbär da bin ich gespannt auf deinen angekündigten Bericht! Wir werden im April eine ähnliche Runde in derselben Fahrtrichtung unter die Räder nehmen, zwar werden wir überall campen, aber ich freu mich auf deine Eindrücke bei den Nells auf Onze Rust und wie es dort im Bushcamp ausschaut und ich hoffe du hast auch ein paar Bilder zu der Umgebung der Sandfontein Lodge denn wir werden dort am Fluss unten campen und eventuell ein paar Aktivitäten bei der Lodge buchen. Sie steht zum Verkauf hat man da etwas gespürt davon? Seid ihr eventuell auch ins Tantalite Valley gefahren oder nur auf dem GElände des privaten Reserve? Du siehst deine Tour hat das Interesse bei uns geweckt! Liebe Grüsse
Gruss Leona
Kiki_NasenbärThemenstarter58 Beiträge · seit 201821. März 2022 · #10
Hallo La Leona,
ich versuche nun meinen Bericht zu erfassen (habe es noch nicht mal geschafft ein Fotobuch zu erstellen 😐 ). Schon mal mein Statement zu Onze Rust: einfach toll. Marianne und Pieter sind sehr sympathisch. Das Brot von Marianne ist toll (dafür hat sie nicht einmal Geld verlangt, ebenso nichts für das Fleisch). Pieter hat sich bei dem Bushcamp echt was gedacht. Sehr empfehlenswert! Jetzt zur Sandfontein Lodge: MEGA. Seit einem Jahr betreiben Chéri und Adriaan die Lodge. Wir haben uns von Anfang an sehr wohlgefühlt und stehen weiterhin in Kontakt. Beim Abschied liefen Tränen. Wir waren nur auf dem privaten Reserve unterwegs, haben kein Picknick am Oranje gebucht.
Gruß von Kiki
Wolfsspur35 Beiträge · seit 202021. März 2022 · #11
Hallo Kiki, da bin ich doch auch gleich ganz interessiert dabei. Zur Zeit "sauge" ich jeden Bericht über Namibia auf, wo es doch - hoffentlich - nach zweimaliger Verschiebung für uns Ende April das erste Mal nach Namibia geht, auch mit Camper. Den Campingplatz Mount D'Urban haben wir bei der letzten Verschiebung dann auch noch eingebaut. Bin gespannt, wie es euch dort gefallen hat. 🙂
viele Grüße, Ulli
La Leona2'779 Beiträge · seit 200721. März 2022 · #12
Danke Kiki, so ein herzhaftes Lob zu hören ist besonders schön. Nun wünsch ich dir viel Spass beim Reisebericht schreiben und den flashbacks und Erinnerungen die dabei aufkommen werden. Hab den thread zur Sicherheit mal abonniert 😉 VG
super klasse, da sehe ich Parallelen. Zum 50. meiner Frau haben wir 2017 den Norden gemacht und dann noch - als Astronomen- Tivoli hinten angehängt.
Da bei Tivoli nix zu kriegen war (und in den anderen auch nicht), haben wir letztes Jahr uns eine Reise durch den Süden zusammengestellt und fahren jetzt im Juni 3 Wochen durch den Süden - etwas ähnlich wie ihr. Wenn ihr mir verratet, wie man die Map mit diesen vielen Zielen darstellen kann, machen wir das auch. Leider komme ich bei g**gle maps nur auf 10 Stationen.
Einen Reisebericht werde ich auch machen 🙂
Beste Grüße
Michael
Kiki_NasenbärThemenstarter58 Beiträge · seit 201822. März 2022 · #14
Die Aufregung steigt, endlich geht es los ins geliebte Namibia – 3083 km durch den Süden von Namibia!
Fahrtstrecke: Stuttgart - Frankfurt am Main Abfahrt: ca. 14:00 Uhr Ankunft: ca. 16:00 Uhr
Besonderheiten: PCR-Test Ergebnis (am 08.11. durchführen lassen) von Kiki kam nicht wie gebucht und bezahlt vor 12 Uhr. Große Aufregung und plötzliche Hektik um noch rechtzeitig einen weiteren sehr teuren PCR-Test am Flughafen machen zu lassen. Um kurz vor 14:00 Uhr kam dann doch der negative Befund und wir sind gestartet. Fahrt wurde kurz durch Stau unterbrochen (den längsten LKW Stau, den ich je zu Gesicht bekommen habe), bei Ankunft am Flughafen haben wir unser Auto der Firma Valet (Flughafenparkplatz) in die Hände gegeben.
Sehr leerer Flughafen - gespenstisch. Check-in und Sicherheitscheck ohne Wartezeiten.
Eurowings Discover – Business Class: Flieger ist ausgebucht und die Business-Class sogar überbucht.
Unsere Sitzplätze waren nicht nebeneinander, sondern mein Mann hatten einen Einzelplatz und ich saß neben einem fremden Mann, dessen Frau auf einem Einzelplatz vor uns saß. Ich konnte mit ihr tauschen, somit hatte ich mehr Platz und das ältere Paar saß beisammen.
Der Service und das Menü waren super, man hatte viel Platz, die Liegefläche für meine Größe (1,83 m) war perfekt. Boarding in FFM und Verlassen in Windhoek des Fliegers ohne große Wartezeiten.
Kiki_NasenbärThemenstarter58 Beiträge · seit 201822. März 2022 · #15
10.11. - 12.11.2021
Fahrtstrecken: Windhoek Flughafen nach Windhoek und nur innerhalb Windhoek mit Taxen oder mit dem gemieteten Bushcamper Ankunft in Windhoek: 09:05
Übernachtung: Casa Piccolo Windhoek - 6, Barella Street
Besonderheiten: Flughafengebäude wurde renoviert und in der Ankunftshalle befanden sich mehr Geschäfte (gegenüber 2018); aber alles sehr eng, sobald ein Flieger ankommt. Ich hatte mit meinem Handy und der 1&1 SIM-Karte in Windhoek Empfang und testete es erfolgreich mit einem Anruf nach Deutschland. Vorab kann man sagen, dass wir immer Telefonate nach Deutschland tätigten, sobald Empfang vorhanden war (meistens in den größeren Städten und Umgebung) und haben nach dem Urlaub keine erhöhte Telefonrechnung erhalten. Der bestellte Abholservice ist leider nicht wie erwartet erschienen und wir mussten ein Taxi nehmen.
Casa Piccolo: Magda und ihr Mann waren sehr freundlich und zuvorkommend, ich hatte in diesen zwei Tagen sehr viele Gespräche mit Magda über Gott und die Welt. Wir bezogen die gleichen Zimmer wie zuvor im Jahre 2018.
Joe's Beerhouse: man kann mittlerweile einen Shuttle-Service bestellen und die Kosten dafür werden auf die Restaurantrechnung gebucht. Der Eingang wurde verlegt und der Parkplatz vergrößert und gesichert.
Autoverleih Africamper: Firma hat sich vergrößert und ist ins Industriegebiet umgezogen. Übergabe des Bushcamper fand in englischer Sprache statt und ging beinahe 2 h lang. Wir haben dabei gelernt, dass wir 2018 Glück hatten (es fehlte neben den Sandtracks auch das zweite Reserverad unter dem Wagen). Mittlerweile standen nur noch Automatik Fahrzeuge zur Verfügung.
Geldwechsel: Wir haben schon am Frankfurter Flughafen einen kleinen Betrag wechseln können und am Ankunftstag sind wir in der Mittagshitze von über 35 Grad zu Fuß auf die Suche nach einer Bank gegangen und waren sogar erfolgreich (auch wenn der Prozess innerhalb der Bank schon "schwachsinnig" war, mit Nummer ziehen, obwohl Niemand in der Bank wartete).
Großeinkauf: Diesmal haben wir den Spar ohne Probleme finden können und haben gezielter eingekauft wie 2018.
Kiki_NasenbärThemenstarter58 Beiträge · seit 201823. März 2022 · #16
Erwähnenswert: Zum ersten Mal den Spreetshoogte Pass gefahren, tolle Aussicht vor der Abfahrt ins Tal genossen. Unten angekommen, mussten wir den Bremsen eine Pause gönnen (der Gestank war schon beunruhigend). Die kurze Einkehr in Solitaire war enttäuschend: 4 Touristen, Thekenauswahl sehr minimal und wo früher der Eingang war (mit einer langen Warteschlange) befindet sich nun ein Souvenirshop. Wir hatten uns so auf den Apfelkuchen gefreut und wurden von der Qualität enttäuscht. Die D826 (Zufahrt zum Sesriem Campsite) ist mittlerweile geteert. Empfangs- und Restaurant/Barbereich waren unverändert (selbst z.T. die gleichen Mitarbeiter am Empfang und an der Bar), dafür waren die Regale im Shop mehr oder weniger leer. Ungewöhnlich wenig Touristen daher wurden wir am nächsten frühen Morgen nicht von den vielen startenden Autos geweckt. Die Campingplätze, der Poolbereich und der Zustand der Wege sind weitestgehend im gleichen Zustand wie 2018. Die Stimmung unter den Mitarbeitern war getrübt, da am Vormittag ein Tourist tot aus der Sossusvlei geborgen wurde. Über diesen Vorfall kursierten die unterschiedlichsten Geschichten. WLAN: nur hier musste man für 300 Mb 50,00 N$ bezahlen, in allen anderen Unterkünften stand das WLAN kostenlos zur Verfügung. Platz 15: ausladender Baum mit großem Webervogelnest erschwerte das Einparken und das Aufklappen des Dachzeltes. Der rege Betrieb im Nest störte uns nicht; nur auf einmal erklang ein lautes „Plopp“ und ein totes Küken lag am Boden (und nicht auf unserem Kaffeetisch). Elim-Düne: stand das einsame Plumpsklo beim letzten Mal auch schon da?
Kiki_NasenbärThemenstarter58 Beiträge · seit 201824. Aug. 2023 · #17
Es liegen leider etliche Monate zwischen meinem letzten und heutigen Eintrag. Die Zeit ist einfach nur so verflogen. Und ich war auch mit der Planung unserer Tour ab 09.11.2023 durch Namibia beschäftigt.
Übernachtung: Burgsdorf Guestfarm – Suite at the water
Erwähnenswert: Ursprünglich hatten wir geplant, in der Namseb Lodge zu übernachten. Aufgrund der anhaltenden Auswirkungen von Corona war die Lodge jedoch noch nicht wieder geöffnet. Sie schlugen uns netterweise Alternativen vor, darunter die Burgsdorf Guestfarm. Auf deren Website wurden Geparde und Breitmaulnashörner erwähnt, weshalb ich mich für diese Guestfarm entschieden habe, obwohl sie etwas teurer war, trotz eines Preisnachlasses.
Am sicheren Eingangstor der Farm war es erforderlich, über ein Satellitentelefon eine Verbindung zur Farm herzustellen. Dies gestaltete sich etwas kompliziert, zum einen aufgrund der schlechten Verbindung und zum anderen, weil unsere Reservierung scheinbar nicht vorlag. Der Name der Dame war nicht bekannt und das Gespräch wurde abrupt unterbrochen. Beim zweiten Versuch gelang es uns schließlich, das Tor zu öffnen.
Joe empfing uns sehr herzlich und freundlich. Sie erklärte uns, dass wir ursprünglich über booking.com gebucht hatten, aber dann direkt mit Lien Kontakt aufgenommen und über sie gebucht hatten. Dadurch kam es zu Verwirrung aufgrund mangelnder interner Kommunikation und die Buchung über booking.com wurde storniert. Das Chalet beziehungsweise die Suite war zwar verfügbar, jedoch noch nicht vollständig vorbereitet. Aufgrund unserer Anwesenheit musste die Küche nun improvisieren. Bemerkenswerterweise fuhr Joe sogar kilometerweit zur nächsten Farm, um für uns einen Weißwein zu besorgen. Joe hatte ihre letzten Arbeitstage auf der Farm und teilte viele Einblicke in die Arbeitsweise und das Leben auf der Guestfarm mit uns. Die Anlage war wunderschön und bot einen exzellenten Service. Die Umgebung war herrlich ruhig, es gab einen schönen Pool und die Suite bot eine großartige Aussicht. Jeden Abend gab es eine Fütterung: Zuerst wurden die Breitmaulnashörner gefüttert, wobei wir das Glück hatten, am ersten Abend auch ein Junges sehen zu können (am zweiten Abend blieben die Mutter und das Junge vom Futterplatz fern). Später waren die drei Geparden an der Reihe, die man vorsichtig streicheln durfte.
Was das Wetter betrifft: In Sesriem war es noch windstill, aber ab Burgsdorf setzte ein starker und konstanter Wind ein, der während unserer gesamten Tour anhielt. Die erste Nacht war daher etwas unruhig, da die Tür heftig klapperte.
Kiki_NasenbärThemenstarter58 Beiträge · seit 201825. Aug. 2023 · #18
Übernachtung: Mount D’Urban Campingplatz - Platz 6
Erwähnenswert: Nach einer unspektakulären Fahrt trafen wir in der größten Hitze im Mount D’Urban Campingplatz ein und fanden Niemanden an der Rezeption vor. Jedoch erklärten uns die einzigen Gäste, ein südafrikanisches Ehepaar, das bereits seit drei Monaten unterwegs war, dass wir uns einfach einen Platz aussuchen könnten. Die Betreiber würden irgendwann vorbeikommen, da sie vom Gelände der Farm aus, einen guten Blick auf den Campingplatz hatten. Tatsächlich trafen die Betreiber später ein. Wir hatten die Möglichkeit, Fleisch zu bestellen, während ich das Brot bereits zuvor bestellt und bezahlt hatte. Interessanterweise tauchte auch hier unsere Reservierung nicht auf. Gegen späten Nachmittag kam die Betreiberin der Farm mit ihrer Tochter und brachte eine Vielzahl leckerer Produkte mit. Neben Fleisch und Brot konnten wir hausgemachte Butter und Marmelade auswählen. Besonders das Brot ist sehr empfehlenswert – ein großer Laib, schön knusprig und lange haltbar (mehr als eine Woche).
Jeder Campingplatz verfügte über eine gepflegte und saubere Sanitäranlage (getrennte Dusche und Toilette), die mit Betonklötzen ausgestattet war, um Zelte sicher zu verankern. Der Pool hatte klares Wasser, war jedoch sehr kalt. Die Aussicht auf die umliegenden Berge war einfach großartig. Spontan entschieden wir uns für eine Nacht Verlängerung, auch weil wir aufgrund der Windverhältnisse unser Zelt nicht auf dem Brukkaros-Krater aufschlagen wollten. Ich unternahm den Lindy's Trail, einen Rundgang, der an einem Gedenkdenkmal für Lindy Zulich und an von Gästen erstellten Steinmosaikbildern vorbeiführte. Jeden Abend konnten wir beobachten, wie Mitarbeiter der Farm von ihrem nahegelegenen Häuschen in der Nähe des Campingplatzes zum Platz 1 fuhren, um dort die sanitären Einrichtungen zu nutzen. Am Eingang des Campingplatzes war auf einem Schild vermerkt, welche Plätze belegt werden konnten; Platz 1 wurde dabei ausgelassen. In der zweiten Nacht waren wir völlig allein auf dem Campingplatz.
Kiki_NasenbärThemenstarter58 Beiträge · seit 201825. Aug. 2023 · #19
19.11.2021
Fahrtstrecken: C13 / D407 / D707 / C13 / B4
Abfahrt: 09:00 Uhr Ankunft: 15:00 Uhr
Gefahrene Kilometer: 295 km
Übernachtung: Klein-Aus Vista / Chalet “Eagles View”
Erwähnenswert: Die Morgenstimmung vor dem Kaffee war immer herrlich, trotz der Kälte.
Wir haben uns spontan dazu entschlossen, erneut die D707 zu befahren. Wie oft zuvor gehört: Eine der schönsten Straßen in Namibia. Aber an dieser Stelle muss ich auch die D459 erwähnen – eine ebenso zauberhafte Route. Während unserer Fahrt sind wir auf einen umgebauten "Bully" aus Karlsruhe gestoßen. Wir haben etwas zu spät reagiert, da wir glauben, dieses Paar bereits 2018 auf dem Parkplatz bei Sossusvlei getroffen zu haben.
Klein-Aus Vista war gut gebucht (Piet zufolge zu 75 % belegt). Wir hatten das Frühstücks- und Braai-Paket bestellt und genossen unsere Getränke während der Wartezeit auf der Terrasse. Die Menge in den Paketen hat uns wieder überrascht.
Mit großer Freude bezogen wir unser Chalet, das wir bereits 2018 gesehen hatten und damals beschlossen, nochmals für etwa eine Woche an diesen schönen Ort zurückzukehren. Ich hatte das Chalet Ende 2020 gebucht. Eagles View ist im Vergleich zu Desert Vista größer, und die Anfahrt ist ein wenig abenteuerlicher, besonders bei Dunkelheit. Die Aussicht ist wie immer wunderschön, allerdings trübte der ständige Wind die Freude etwas. Wir sind gespannt, ob wir in den nächsten vier Tagen eine klare Sicht haben werden.
Kiki_NasenbärThemenstarter58 Beiträge · seit 201825. Aug. 2023 · #20
20.11.2021
Fahrtstrecken: B4 / C13
Abfahrt: 11:00 Uhr Rückkehr: 14:00 Uhr
Gefahrene Kilometer: 95 km
Übernachtung: Chalet “Eagles View”
Erwähnenswert: Kikis Geburtstag stand an (diesmal kein runder). Wir genossen ein Frühstück im Chalet und hatten dabei einen Ausblick auf die neugierigen bzw. hungrigen Klippschliefer. Stück für Stück kamen sie aus ihren Verstecken hervor und begaben sich auf Nahrungssuche. Wir konnten sie nicht zählen, und der Anblick der Tiere, die im Gestrüpp hingen, sorgte für Belustigung. Die Anzahl dieser Klippschliefer war auch am nächsten Tag beachtlich, jedoch nicht am frühen Morgen, sondern eher am Nachmittag.
Täglich sorgte mein Ehemann dafür, dass die Wasserstelle gefüllt war, was es uns ermöglichte, Zeuge des morgendlichen Rituals einer Vogelfamilie zu werden.
Während ich eine kleine Runde rund um unser Chalet drehte.
Unsere Tagesplanung war heute recht kurz: Wir unternahmen einen kurzen Ausflug nach Aus, um einzukaufen (der kleine "Tante-Emma-Laden" hatte sich im Vergleich zu 2018 nicht verändert), besuchten die Wildpferde (ohne Erfolg) und den Militärfriedhof.
Das Eingangsschild kam mir vertraut vor, und tatsächlich, als wir an unserem ersten Tag in Windhoek zur Bank unterwegs waren, passierten wir ein Gebäude mit dem identischen Schild.
Am Nachmittag entspannten wir mit ein paar erfrischenden Getränken auf der Terrasse von Klein-Aus Vista. Zum Abendessen begaben wir uns ins Restaurant. Kurz bevor wir unsere Rechnung unterschreiben wollten, überraschte man uns mit einem Geburtstagsständchen und einem Stück Kuchen aus der Küche. Die Überraschung war groß. Den Abend ließen wir im Chalet ausklingen. Der Wind war zu stark und zu kalt für ein Getränk auf der Terrasse.
Der störende Wind begleitete uns auf der Tour und ließ es auch nachts im Chalet ziemlich ziehen. Neu für uns war auch der Zugverkehr von und nach Lüderitz, der an den Chalets vorbeifuhr. Die Zugstrecke war wieder in Betrieb genommen worden (wir haben Piet danach gefragt), und die Anzahl der Waggons, die von der Lok oder den Lokomotiven gezogen wurden, war beeindruckend. Teilweise hätte man den Zug problemlos zu Fuß begleiten können.