LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200926. Sept. 2021 · #1
Liebe Fomis. wir planen nächstes Jahr im August/September das 1. Mal nach Kenia zu reisen. Nach Lesen von vielen tollen Reiseberichten, hier im Forum, möchte ich unsere Route zur Diskussion stellen.
Es ist unheimlich schwer abzuschätzen, ob diese Route als Ersttäter-Tour taugt, deshalb brauchen wir Eure Hilfe. Nach den diversen Infos hier im Forum wollen wir nicht selbst fahren.
Wir, das sind 2 Ehepaare, vielleicht auch Drei. Reisezeit Mitte August / September 2022
Folgende Route haben wir gemeinsam besprochen:
Flug Nairobi 2 Ü Hotel Rudi - Besuch Nairobi NP, am späten Nachmittag Karen Blixen Museum
Fahrt Samburo National Reserve 2 Ü Samburo Ashnil Samburo Camp / Sarova Shaba Game Lodge / Elephant Bedrom Camp
Fahrt Solio Game Reserve 2 Ü Solio, Abadare Country Club oder Treetops Hotel (hatten hier eigentlich Rhino Watsch Lodge, aber nach Annicks RB gestrichen)
Fahrt Lake Naivasha 1 Ü Lake Naivasha, Shambai Safari Hotel / Sawela Lodge (Besuch mit High Tea Elasamare)
Fahrt in die Masai Mara - Ende Fahrer Guide - in der Masai Mara möchten wir gerne die Guides der Camps
3 Ü Masai Mara, Fisi Camp (je öfter ich mir das anschaue, desto sympathischer wird mir das kleine Camp) oder wegen der tollen Aussicht Kilima Camp (20-25 Min Fahrt bis zum gate) oder Zebra Plains Camp (ca. 200 m zur Parkgrenze)
4 Ü Masai Mara, Malaika Camp
Flug Mombasa
3 Ü (oder HP) Diani Beach, Ocean Village Club / Maji Beach Boutique Hotel
Flug Mombasa nach Frankfurt
Ich bitte um Eure Kritik zur Route, Infos zu den Unterkünften, einfach alles. 😉 Ist das alles zu viel Fahrerei für 2,5 Wochen? Was sollten wir streichen, was unbedingt dazu nehmen.
Vielen herzlichen Dank im Voraus für Eure Hilfe und Antworten!
waterlike873 Beiträge · seit 201426. Sept. 2021 · #2
Habt ihr schon einen Veranstalter? Wenn nicht, möchte ich euch Foothill Wild Expeditions empfehlen. Könnt ihr über Evaneos buchen und habt dann die Sicherheit der Buchung in Deutschland. Haben wir schon gemacht und ich kann Claus nur empfehlen. Preis Leistung passt. Fragt ihn doch mal was er von Eurer Route hält? Er macht individuelle Touren nach Wunsch. Aber nur wenn ihr wollt. Ich möchte ausdrücklich keine Werbung machen, denn ich bin nicht in irgendeiner Weise im Tourismus tätig, sondern nur Tourist 🙂
Andre008794 Beiträge · seit 201326. Sept. 2021 · #3
Hallo Lotusblume,
wir sind gerade aus Kenya zurück. In den Parks Samburo National Reserve, Solio Game Reserve und Lake Naivasha waren wir nicht und ich kann nix dazu schreiben. Maasai Mara hat uns nicht ganz so gefallen; unsere Highlights waren Amboseli und Tsavo (Lumo Concervancy). Beide liegen auf dem Weg nach Mombasa... 😉
Beste Grüße Andre
BikeAfrica7'297 Beiträge · seit 200626. Sept. 2021 · #4
Es ist schon fast 20 Jahre her, dass ich am Lake Naivasha war, daher sind meine Infos evtl. veraltet. Der Hell's Gate Nationalpark liegt direkt in der Nähe. Dort kann man auch wandern und Tiere ohne seinen gewohnten Blechkäfig namens Auto zu Gesicht bekommen. Ich habe vom Fahrrad aus u.a. Büffel, Zebras und Giraffen gesehen. Abends sind viele Tiere (vor allem Giraffen) vom Nationalpark zum See gelaufen, um zu trinken. Flusspferde aus dem See kamen abends an Land, um zu fressen. Ich habe dort auch mein erstes Krokodil in freier Wildbahn gesehen.
Damals fing es schon an, dass Gewächshäuser für Tulpen und andere Blumen entstanden und viel Wasser aus dem See entnommen wurde bzw. Rückstände von Dünger den See belasteten. Wie diese Situation heute ist, weiß ich nicht.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2 Ü Samburo Ashnil Samburo Camp / Sarova Shaba Game Lodge / Elephant Bedrom Camp 3 Ü Masai Mara, Fisi Camp (je öfter ich mir das anschaue, desto sympathischer wird mir das kleine Camp) oder wegen der tollen Aussicht Kilima Camp (20-25 Min Fahrt bis zum gate) oder Zebra Plains Camp (ca. 200 m zur Parkgrenze)
Schau mal Saruni Camps im Samburu und Mara an !! Bei 6 Übernachtungen in ihren Camps nur 5 bezahlen!! Das Samburu Camp vor der Mara buchen und zur Mara fliegen. Nur so eine Idee! Grüessli Malbec
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200926. Sept. 2021 · #6
@ Waterlike Vielen Dank für Deine Antwort. Wir haben noch keinen Veranstalter und ich habe mich gleich mit Claus in Verbindung gesetzt. Er erstellt mir ein Angebot. Samburo ist seiner meiner Meinung nach unbedingt empfehlenswert. Und wir werden diesen National Reserve sicher mit einbauen. Auch empfiehlt er nur 1 Camp in der Masai Mara.
@Andree Auch dir vielen Dank. Amboseli und Tsavo (Lumo Concervancy) gefällt mir auch sehr, aber für die 1. Reise wird das einfach zu viel und wir müssen leider Abstriche machen. Ich habe schon gelesen, dass du von der Masai Mara nicht so begeistert warst. Trotzdem bleibt dies der Hauptgrund unserer 1. Kenia Reise.
@ Wolfgang Besten Dank auch an Dich! Lake Naivasha ist eigentlich nur als Zwischenstopp gedacht, weil der Weg von Solio in die Masai Mara zu lang ist. Für Hells Gate werden wir leider bei dieser Reise keine Zeit haben, aber ist notiert für evtl. spätere Reisen.
@ Malbec Herzlichen Dank für die Tipps. Die Saruni Camps gefallen mir sehr gut. Und 6=5 ist ein kleiner Schnapper. Sie bieten auch 4=3 in der Mara an. Ich muss mir mal die Preise genauer anschauen und prüfen, ob diese Aktionen auch nächstes Jahr gelten. Die Vielzahl der Camps in der Masai Mara erschlägt einen und man kann sich vorstellen wie es da zur Hochsaison zugeht. Ich werde Elvira kontaktieren, obwohl ich/wir lieber alles komplett aus einer Hand hätten.
Ich habe mal nach Flügen gesucht von Masai Mara nach Mombasa und nichts gefunden oder nur mit Umstieg in Nairobi. Ich habe doch hier in den RB gelesen, dass die Fomis von der Masai Mara zum Strandurlaub geflogen sind oder war das immer mit Umstieg?
Falls noch jemand Tipps und Anregungen - wir freuen uns darauf!
Wir buchten unsere Safari mit Saruni und sie organisierten die Flüge für uns.
waterlike873 Beiträge · seit 201426. Sept. 2021 · #8
Hallo Lotusblume. Das freut mich. Samburu ist ein Highlight. Du wirst es nicht bereuen, denn da ist ja auch noch Buffaloo Springs und Shaba , die du ebenso besuchen kannst. Shaba mit einer wunderschönen Landschaft... Ich wünsche dir viel Erfolg mit der Planung deiner Reise und tolle Erlebnisse.
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200726. Sept. 2021 · #9
Hallo,
dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu, obwohl es bei mir noch länger her ist, als bei @BikeAfrica. Massai Mara war auch nicht wirklich mein Ding. Zu den Tipps von @waterlike möchte ich den Meru N.P. noch hinzufügen. Neben Samburu, Buffaloo Springs war der für mich das Highlight.
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
THBiker1'366 Beiträge · seit 201127. Sept. 2021 · #10
Hallo,
Die erste Frage die sich mir gleich stellte, warum wollt ihr den Guide wechseln?
Fahrt in die Masai Mara - Ende Fahrer Guide - in der Masai Mara möchten wir gerne die Guides der Camps
Man baut ja auch auf einer Tour ein Verhältnis zu einem Guide auf, er weiß dann auch auf eure Bedürfnisse einzugehen. Falls ihr Bedenken habt in der Mara nicht genug zu sehen, kann man diese bedenken sicherlich nehmen, sofern ihr auf gute Guides und renommierte Safari-Anbieter zurückgreift. In der Mara sind die Guides sowieso gut untereinander vernetzt. In der Mara muss man wissen, dass es eben das Highlight aufgrund der Tierdichte in Kenia ist. Dementsprechend kann der Andrang recht hoch werden. Ich würde aber nie die Mara weglassen, denn nirgendwo sonst hast du so eine große Chance Katzen zu sehen. Löwen und Geparden-Garantie würde ich mal sagen.
Bezüglich Route würde ich persönlich eine Nacht in Nairobi streichen und diese lieber im Samburu verbringen wollen, aber das ist Geschmacksache. Ich würde mich vorher nochmal über die aktuelle Situation im Samburu erkundigen. Mein letzter Wissenstand war, dass viele Rinderherden im Park sind und das Wild dadurch vertrieben wird.
In der Mara würde ich mir evtl. das Aruba Mara Camp, das Mara Eden oder das Mara Bush Camp anschauen. Das Fisi Camp wäre mir zu weit weg. Da Du die Aussicht erwähnst, schaue doch auch mal auf der Triangle Seite, dort gibt es schöne Camps mit einer wunderbaren Aussicht in die Ebnen der Mara. Die Camps liegen oben auf dem Escarpment. Landschaftlich gefällt es mir im Triangle auch sehr gut. Im Mai war ich im Mara Siria Camp, was uns sehr gut gefallen hatte.
Lake Naivasha ist vermutlich nur als Zwischenstopp eingeplant. Hier sollte man zumindest eine Bootstour machen.
Bezüglich Strecke ist das schon gut machbar.
Ich bin seit Jahren sehr zufriedener Kunde von Sunworld Safari, das Unternehmen kann ich ohne Einschränkung empfehlen.
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200927. Sept. 2021 · #11
Moin, @Jambotessy Den Meru wurde uns auch vorgeschlagen (auf dem Weg Samburo). Aber wie bereits geschrieben, wir möchten nicht von Park zu Park hetzen und wird einfach zu viel für die 1. Reise. Aber für eine evtl. nächste Reise habe ich es notiert und die Kladde wird immer länger 😉
@THBiker Vielen Dank für deine Hinweise. Bzgl. Guides dachten wir, dass eben die Guides aus dem jeweiligen Camps besser Bescheid wissen, wo sich welche Tiere momentan aufhalten. Zwischenzeitlich wurden wir aufgeklärt, wie du auch geschrieben hast, die Guides hocken Abends eh alle zusammen (Camp Guides + Fahrer Guides) und tauschen sich aus und sie sind alle vernetzt. Es ist günstiger, was ich nicht bedacht habe, den Fahrer-Guide zu behalten und mit ihm die game drives zu fahren, statt Camp-Guides (das wären dann Exklusiv Safaris). Tja, wir sind eben total unerfahren und sind auf solche Hinweise angewiesen. Samburo, tja, da weiß man eben nicht, wie es nächstes Jahr aussieht und wir evtl. viele Rinder sehen...ich werde aber das Thema explizit bei den Reiseveranstaltern ansprechen, sobald wir uns für einen entschieden haben. Aruba Mara Camp habe ich mir schon näher angeschaut. Mir kommt das alles ein bisschen düster vor. Mara Eden sieht sehr schön aus... aber auch ziemlich teuer, Mara Bush Camp und auch Mara Siria Camp sehr, sehr schön. Man wird von der Fülle der schönen Camps tatsächlich erschlagen und von den Preisen. Ein Camp mit Aussicht / Weitblick wäre für uns evtl. das Kilima Camp, welches preislich nicht ganz so heftig ist (trotzdem produzieren die aufgerufene Preis in Kenia bei mir Schnappatmung). Angefixt bin vom Malaika Camp, eben durch die durchweg sehr positiven Bewertungen. Vielleicht teilen wir doch auf 3 x 3 Ü (von was mir aber immer abgeraten wird).
THBiker1'366 Beiträge · seit 201127. Sept. 2021 · #12
Lotusblume schrieb:Moin, Vielleicht teilen wir doch auf 3 x 3 Ü (von was mir aber immer abgeraten wird).
Würde ich auch nicht machen. 2 Destinationen in der Mara empfinde ich als völlig ausreichend. Wenn man zentral in der Mara übernachtet kann man alles in Tagesausflügen gut erreichen. Ich sehe das Packen, die Transfers sowie das Ein- und Auschecken als verlorene Zeit und genieße daher lieber die Zeit vor Ort.
Alternativ zu eurer Nord-Route wäre natürlich auch zu überlegen, ob ihr an die Küste mit dem Auto fahrt und Tsavo, Lumo und Amboseli mit einbaut. Nur mal so als Anregung 😉 "Nachteil" wäre, dass die Mara dann am Anfang wäre (Mara ist für mich immer das Highlight, auch wenn viele hier es anders sehen).
Hast Du Dich schon mal mit den Mara Conservancies auseinander gesetzt? Wir waren bei unserer Kenia Reise in Naboisho, allerdings als Camper. Das ist natürlich eine ganz andere Hausnummer als das Reserve bezüglich Gästezahlen. Vielleicht schaust Du mal bei Gamewatchers Safaris, falls das für Euch in Frage käme. Die Camps sind glaube ich die preiswertesten in den Conservancies.
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Andre008794 Beiträge · seit 201327. Sept. 2021 · #14
Ihr könnt in der Mara auch noch zusätzlich einen Guide anheuern. Kostet im Aruba Mara Camp 2000 KSH / Tag (16 EUR), ist also recht überschaubar...
Wir hatten über Sunworld unser Auto gebucht und die waren super nett und zuvorkommend. Nur der Zustand des Autos selber war nicht so optimal...
Beste Grüße Andre
THBiker1'366 Beiträge · seit 201127. Sept. 2021 · #15
Andre008 schrieb:IWir hatten über Sunworld unser Auto gebucht und die waren super nett und zuvorkommend. Nur der Zustand des Autos selber war nicht so optimal...
Welche Probleme gab es denn mit dem Auto? Habt ihr es reklamiert?
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200927. Sept. 2021 · #16
Botswanadreams schrieb:Hast Du Dich schon mal mit den Mara Conservancies auseinander gesetzt? .... Vielleicht schaust Du mal bei Gamewatchers Safaris, falls das für Euch in Frage käme. Die Camps sind glaube ich die preiswertesten in den Conservancies.
Danke für diese Hinweise. Ich habe diese Karte bzgl. Conservancies https://www.masaimara.travel/maps.php Porini schaue ich mir an - Preise für Aug/Sep. ca. 900 € pP 😕 da ist ja Surini ein echter Schnapper 🤩
LotusblumeThemenstarter1'933 Beiträge · seit 200927. Sept. 2021 · #17
THBiker schrieb:
Lotusblume schrieb:Moin, Vielleicht teilen wir doch auf 3 x 3 Ü (von was mir aber immer abgeraten wird).
Würde ich auch nicht machen. 2 Destinationen in der Mara empfinde ich als völlig ausreichend. Wenn man zentral in der Mara übernachtet kann man alles in Tagesausflügen gut erreichen. Ich sehe das Packen, die Transfers sowie das Ein- und Auschecken als verlorene Zeit und genieße daher lieber die Zeit vor Ort. Alternativ zu eurer Nord-Route wäre natürlich auch zu überlegen, ob ihr an die Küste mit dem Auto fahrt und Tsavo, Lumo und Amboseli mit einbaut. Nur mal so als Anregung 😉 "Nachteil" wäre, dass die Mara dann am Anfang wäre (Mara ist für mich immer das Highlight, auch wenn viele hier es anders sehen).
Da sollte auch 2 x 3 Ü stehen. Auf keinen Fall 3 Destinationen. Die Süd-Route haben wir auch schon überlegt, aber wir hegen die gleichen Gedanken wie du - es soll (hoffen wir) das Highlight werden. Und ist der eigentliche Grund Kenia zu bereisen.
waterlike873 Beiträge · seit 201427. Sept. 2021 · #18
Man baut ja auch auf einer Tour ein Verhältnis zu einem Guide auf, er weiß dann auch auf eure Bedürfnisse einzugehen. Falls ihr Bedenken habt in der Mara nicht genug zu sehen, kann man diese bedenken sicherlich nehmen, sofern ihr auf gute Guides und renommierte Safari-Anbieter zurückgreift. In der Mara sind die Guides sowieso gut untereinander vernetzt. In der Mara muss man wissen, dass es eben das Highlight aufgrund der Tierdichte in Kenia ist. Dementsprechend kann der Andrang recht hoch werden. Ich würde aber nie die Mara weglassen, denn nirgendwo sonst hast du so eine große Chance Katzen zu sehen. Löwen und Geparden-Garantie würde ich mal sagen.
Das sehe ich genauso. Die Fahrer sind bestens vernetzt und keiner weiß wo die Tiere gerade sind. Das versursacht meiner Meinung nach nur hohe Kosten. Und die Guides mit denen du unterwegs bist sind ja nicht grün hinter den Ohren, sondern haben Erfahrung...
Aber wer das will muss es auch bezahlen... wäre mir das nicht wert.
mickey055 Beiträge · seit 202127. Sept. 2021 · #19
Hallo Lotusblume
Wir sind seit 1 Woche aus Kenia zurück. Ich habe gesehen, dass die Rhino Watch Lodge für euch aufgrund Annick's Bericht nicht in Frage kommt, was ich schade finde. Unser Eindruck war ein ganz anderer. Wir waren am 9.09.2021 für 1 Nacht in der Rhino Watch Lodge, ebenfalls in einem Chalet. Uns hat es super gefallen, wir wären gerne noch eine weitere Nacht geblieben. In der Nacht ist es aufgrund der Höhenlage kalt, man bekommt eine Wärmeflasche ins Bett. Wir waren auf die kühlen Temperaturen in dieser Gegend vorbereitet, somit war das keine Überraschung. Geduscht haben wir daher auch vor dem Essen. Die Einrichtung der Chalets hat uns gut gefallen, wir hatten mit dem Licht keine Probleme (haben 2 Chalets gehabt). Die Glühbirnen in den Nachttischlampen waren nicht drin, evt. war das der Grund. Aber auch damit konnten wir gut leben. Das Essen hat uns sehr geschmeckt, auch wenn es englischer Stil war. Geschmacklich war es sehr lecker, besser als in manch anderer Lodge. Die Mitarbeiter waren alle sehr nett. Da wir Morgens früh weiter sind, ist uns der Strassenlärm nicht aufgefallen. Wäre ich nochmals dort in der Gegend, würde ich wieder in der Rhino Watch Lodge übernachten, gerne auch 2 Nächte.
Vom 6.-9.09.2021 waren wir 3 Nächte in der Sarova Shaba Game Lodge. Die Lodge selber hat uns gut gefallen. Aufgrund der äusserst schlechten Strasse zur Lodge sowie der schlechten Strasse zum Samburu Gate würde ich jedoch aktuell nicht mehr dort übernachten. Man verliert mit der Anfahrt im Moment sehr viel Zeit bis man im Samburu ist. Shaba selber haben wir nicht besucht, da es zur Zeit viele Viehherden im Park hat. Und aus Sicherheitsgründen hätten wir einen Ranger mitnehmen müssen für den Game Drive. Somit sind wir jeweils in den Samburu und nach Buffalo Springs gefahren. Buffalo Springs hatte teilweise auch viele Viehherden, Samburu nicht. Die Verbindungsbrücke zwischen Buffalo Springs + Samburu wurde ja leider letztes Jahr wegen Hochwasser zerstört. Von daher würde ich Elephant Bedroom Camp empfehlen.
Viel Spass weiterhin beim Planen!
Andre008794 Beiträge · seit 201327. Sept. 2021 · #20
Hi Torsten,
die Reifen waren alle sechs ziemlich abgefahren, besonders die beiden hinteren. Zwei Reifen (einer der hinteren und eins der Ersatzräder) hatten auch schon recht tiefe Risse / Schlazer, einer an der Innenseite , einer an der Aussenseite. Hatten am Tag Zwei in der Mara auch gleich einen Platten. Sunworld hatte uns dann netterweise zwei neue Reifen bzw. Räder aus Nairobi geschickt und deren Mitarbeiter hat sie gewechselt.
Die Klimaanlage war kaputt, da es jedoch nicht so heiß war, hat man es "überlebt. Aber so eine Klima sollte man vor der Übergabe schon mach checken... Wir hatten den Wagen morgens um 08:00 Uhr übernommen und da war es recht kalt, so dass wir auch nicht auf die Idee kamen, die Klima zu checken.
Die Aufhängung für das rechte Ersatzrad hinten an der Rückklappe hing so weit runter, dass man das Rad immer hochheben musste, um den Schnapper schließen zu können. Das hat meine Freundin allein gar nicht hinbekommen und ich war immer total verstaubt wenn ich das gemacht habe, da man alles mit der Schulter fixieren muss, um den Schnappen schließen zu können. Hat besonders im Tsavo Spass gemacht... 😉
Darüber hinaus war das Auto nicht ordentlich gereinigt. Es lag sogar noch der Mietvertrag und andere Unterlagen vom Vermieter im Handschuhfach. Sprich, da hat bei der groben Reinigung keiner ins Handschuhfach reingeschaut. Auch war der Wagen recht vermüllt, mit Equipment was keiner benötigt, wie z.B. ein Fön, Elektro-Wasserkocher, nicht funktionierende Solarlampen, viel zu viele Schüsseln u.v.m.
Der mitgelieferte Wagenheber war eher für einen PKW Kleinwagen ausgelegt und nicht für einen 3 Tonnen schweren Landcruiser Double Cab. Zum Glück hatten wir nette & hilfsbereite Camp-Nachbarn, die einen guten hydraulischen Wagenheber hatten, dies hat den Räderwechsel deutlich erleichtert.
Klar haben wir alles an Sunworld kommuniziert und die haben ja auch zwei neue Räder geschickt und versucht die Klima zu reparieren. Leider haben sie letzteres nicht hinbekommen, da wohl ein Gas o.ä. rein musste, was sie nicht dabei hatten. Am Ende wurde uns noch eine Tagesmiete erlassen. Hätte auf mehr gehofft, aber besser als nichts...