Namibia-Reisen: Interviewpartner gesucht

9 Antworten · 3'097 Aufrufe · gestartet 19. Apr. 2021 von DieForschende
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Themenstarter2 Beiträge · seit 202119. Apr. 2021 · #1
Liebe Namibia-Freund*innen,

als ich 2014 für drei Monate nach Namibia gegangen bin, war ich eine interessierte und dankbare stille Mitleserin hier im Forum. So viel Info, eure Erfahrung und Expertise waren super hilfreich!
Jetzt schreibe ich meine Masterarbeit zum Selbstbild deutscher Tourist*innen im postkolonialen Kontext und bin auf der Suche nach Interviewpartner*innen und ich dachte mir, vielleicht werde ich hier bei so vielen engagierten Reisenden ja fündig.
Ich suche Deutsche, die in den vergangenen drei Jahren nach Namibia gereist sind (in Form einer touristischen Reise) und Lust hätten, mir von ihren Reisen, Erfahrungen und Erlebnissen zu erzählen. Die Gespräche finden in den nächsten Wochen online statt und dauern etwa eine halbe Stunde. Leider kann ich keine Gutscheine oder sonstige Aufwandsentschädigung bieten. Aber vielleicht hätte der eine oder die andere in dieser reisearmen Zeit ja trotzdem Lust, ein wenig in Erinnerungen zu kramen und mir bei meiner Forschungsarbeit zu helfen?
Wenn jemand Interesse hat, teile ich selbstverständlich auch gern die Ergebnisse am Ende mit euch!

Viele Grüße
Anna
607 Beiträge · seit 202019. Apr. 2021 · #2
Hallo Anna, gerne bin ich im Dienste der Wissenschaft dazu bereit. Schreib mir eine PN, wie es weitergehen soll. LG!
12 Beiträge · seit 201419. Apr. 2021 · #3
Hallo Anna, würde mich freuen wenn ich einen Beitrag zu Deiner Masterabeit leisten könnte!
LG aus MUC
Klaus
1'014 Beiträge · seit 201619. Apr. 2021 · #4
Ich könnte auch mitmachen, bin mir aber im Unklaren, was mit "Selbstbild im postkontinentalen Kontext" konkret gemeint ist. Könntest Du das näher erleutern?

Yanjep
582 Beiträge · seit 202119. Apr. 2021 · #5
@yanjep
Ist da nicht geschrieben postkolonial und nicht postkontinental?
Zitierenzuletzt bearbeitet 19. Apr. 2021Original ↗
1'014 Beiträge · seit 201619. Apr. 2021 · #6
Stimmt, ich habe mich verschrieben. Meine Bitte um nähere Erläuterung bevor ich mitmache bleibt die gleiche.

Yanjep
1'093 Beiträge · seit 200920. Apr. 2021 · #7
Schliesse mich der Bitte yanyeps an und könnte ggfs im Anschluss mit 2 Monaten Erfahrungen am Stück dienen.
904 Beiträge · seit 201020. Apr. 2021 · #8
Schick mir das bitte mal zu. Erläutern musst du wegen mir nichts, ich sehe ja die Fragen.

Grüße
Ebi
173 Beiträge · seit 201920. Apr. 2021 · #9
Hallo Anna,

wir waren jetzt aktuell Ende März in Namibia (ich das 2. Mal, mein Partner das 3. Mal). Wären gerne dazu bereit, mein Partner ist vorallem mit der Kolonialgeschichte sehr vertraut, bitte PN

LG Gaby
Themenstarter2 Beiträge · seit 202120. Apr. 2021 · #10
Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für die vielen Rückmeldungen! Das freut mich ja sehr, dass ich mit meiner Anfrage auf so viel Interesse gestoßen bin!
Ich versuche mal, mein Anliegen etwas genauer zu erklären: Ich studiere Communication for Development an der Malmö University und habe mich in den letzten beiden Jahren immer wieder mit Theorien und Fragestellungen des Postkolonialismus auseinandergesetzt. Also damit, welche Auswirkungen die Kolonialzeit bis heute hat – auf ehemalige Kolonien aber auch auf die Länder der „Kolonialherren“ und ihre Gesellschaften. Nun ist der Tourismus ja ein Bereich, wo die Menschen aus beiden Bereichen häufig zusammenkommen und auch auf verschiedene Weise mit der Vergangenheit konfrontiert werden. Es gibt sehr unterschiedliche Auffassungen, ob dabei koloniale Strukturen wiederbelebt und Stereotype verfestigt werden oder ob der Tourismus viel mehr durch interkulturelle Kommunikation und Austausch (natürlich auch durch Geldflüsse) Entwicklung fördert, Hierarchien abbaut und hilft, neokoloniale Abhängigkeiten zu vermeiden/überwinden.

Es gibt zu diesen Fragen schon einiges an Forschung und weil meine Arbeit vom Umfang her auch nicht ausarten darf, möchte ich nur der Frage nachgehen, wie Tourist*innen die Vergangenheit und ihre eigene Rolle im System Tourismus wahrnehmen. Namibia-Deutschland finde ich als Fallstudie aus verschiedenen Gründen besonders spannend, vor allem aber, weil ich selbst schon ein wenig von diesem wunderschönen Land und seinen Menschen erleben durfte.

Die Interviewpartner*innen brauchen sich nicht zu verkopfen oder groß vorbereiten. Mir geht es vor allem darum, zu erfahren, wie ihr auf euren Reisen bestimmte Dinge wahrnehmt und euch damit fühlt oder auch, wie ihr euch im Nachhinein daran erinnert. Natürlich werden alle Antworten anonymisiert und sollte jemandem was unangenehm sein (schlimme Fragen kommen aber eigentlich nicht ;)) muss er/sie natürlich auch nicht antworten.
Ich hoffe, jetzt ist die Sache etwas klarer für euch.

Danke schonmal an alle, die mir persönliche Nachrichten geschrieben haben. Ihr bekommt alle gleich eine Antwort!

Liebe Grüße
Anna
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