peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200808. Feb. 2021 · #1
Hallo,
Wir sind jetzt 3,5 Wochen unterwegs, CP und Lodges, WHK-Rundu-Okavango-Chobe-Etosha-Epupa-Palmwag...... Meine bisherigen Erfahrungen zum akut alles bestimmenden Thema:
Beim Einkaufen im Supermarkt - Maskenpflicht, Händedesinfektion beim Eintritt, Laufband-Desinfektion an der Kasse, die paar Käufer verlaufen sich zwischen den Gängen, halten Abstand. Auch keine Belästigungen auf dem Parkplatz beim Einräumen. Selbst in Opuwo habe ich keine(n) Himba ohne Maske beim Einkaufen getroffen.
Lodges und CP - Maskenpflicht beim Anmelden und im öffentlichen Bereich. Sehr gründlich nimmt man es bei Gondwana, Fiebermessen bei Ankunft, neuen Kugelschreiber für jeden Gast, Protokoll über Symptome, Masken, Händedesinfektion vor dem Restaurant. Vor jedem Frühstück wird noch einmal Fieber gemessen.
Polizeikontrollen, an der Tankstelle, immer mit Maske, sogar beim Autofahren tragen im Wageninneren viele Masken.
Leidige Ausnahmen waren bisher nur ein paar Weiße vom Typ ....Corona gibt es nicht....
Nach einigen Gesprächen macht mir nur Sorge die große Impfskepsis unter den jüngeren Schwarzen, angeblich angestachelt in den sozialen Medien "...zuerst probiert ihr es an den Alten in Europa aus, die nächsten Versuchskaninchen sind dann wir Schwarze". Mir bleibt dann nur, von meiner 85jährigen Mutter zu erzählen, bei der beide Impfungen ohne jede Nebenwirkung blieben.
Und wieviel Leute sitzen bei Gondwana beim Gamedrive zusammen in einem Fahrzeug? 😎
Stand vorgestern auf der Anib Lodge 4 + Fahrer, außer es ist eine Familie.
Viele Grüße Christian
P.S. Ich verstehe dennoch nicht, warum es nun noch einen Corona-Namibia-Thread geben muss...
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Dann hat sich da scheinbar etwas getan, was durchaus begrüßenswert ist.
Wobei es natürlich auch ein positiver "Ausrutscher" gewesen sein könnte 😉
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200608. Feb. 2021 · #6
travelNAMIBIA schrieb: P.S. Ich verstehe dennoch nicht, warum es nun noch einen Corona-Namibia-Thread geben muss...
Corona-Threads zu Namibia kann es nie genügend geben. 😉 Es gibt geschätzte 58 Threads zum Thema, aber ca. 2 Mio Einwohner. Ein krasses Missverhältnis, wie ich finde …
Jetzt im Ernst: Ich bin da ganz Deiner Meinung. Wenn ich gestern einen Beitrag zum Thema gelesen habe, finde ich schon morgen den passenden Thread dazu nicht mehr.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200810. Feb. 2021 · #7
Dass es Covid Fälle in Namibia gibt wissen wir alle, da braucht es wirklich keine neue Diskussion mehr.
Die Frage in der Entscheidungsfindung - Fliegen oder nicht - ist doch, WIE im Land mit den bekannten Schutzmaßnahmen umgegangen wird und das finde ich durchaus befriedigend, deshalb der Beitrag.
und im Freien bei 3 m Abstand, 42° C und 10 % Luftfeuchtigkeit kann man schon mal ein Auge zudrücken 😉
peter 08 schrieb:Dass es Covid Fälle in Namibia gibt wissen wir alle, da braucht es wirklich keine neue Diskussion mehr.
Die Frage in der Entscheidungsfindung - Fliegen oder nicht - ist doch, WIE im Land mit den bekannten Schutzmaßnahmen umgegangen wird und das finde ich durchaus befriedigend, deshalb der Beitrag.
Gruß Peter
Moin Peter,
ich stimme Dir zu. Auch und gerade weil ich aktuelle persönliche Eindrücke interessanter finde, als Informationsweitergaben von Zahlen über Zahlen, deren Halbwertzeit selbst mit einer schweizer Stoppuhr nicht festzustellen ist. The same was Bestimmungen anbelangt. Was heute aktuell erscheinen mag, ist morgen schon destiniert für den Komposthaufen. Das haben die letzten Monate ja eindringlich gezeigt.
peter 08 schrieb:Dass es Covid Fälle in Namibia gibt wissen wir alle, da braucht es wirklich keine neue Diskussion mehr.
Die Frage in der Entscheidungsfindung - Fliegen oder nicht - ist doch, WIE im Land mit den bekannten Schutzmaßnahmen umgegangen wird und das finde ich durchaus befriedigend, deshalb der Beitrag.
Hallo Peter,
vielleicht hast Du meine Frage überlesen.... 😎
Mit wie vielen Personen waren denn die Gamedrive Fahrzeuge so besetzt?
LG Logi
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200810. Feb. 2021 · #10
momentan schwer zu beantworten....
Ich kann ja heute Abend mal meine Frau fragen 🙂
klaus63630 Beiträge · seit 200810. Feb. 2021 · #11
Hallo Peter,
danke für Deinen durchaus interessanten Beitrag.
Die Frage in der Entscheidungsfindung - Fliegen oder nicht - ist doch, WIE im Land mit den bekannten Schutzmaßnahmen umgegangen wird und das finde ich durchaus befriedigend, deshalb der Beitrag.
Für die meisten Touristen - Rentner o.ä. - mal weggelassen, hängt die Frage "Fliegen oder nicht" allerdings weniger an den Schutzmaßnahmen, sondern mehr an der Frage, "wie sicher komme ich auch wieder nach dem Ende des Urlaubs zurück?" und "muss ich nach dem dem Urlaub in Quarantäne und wie lange?". Ein Steckenbleiben in Namibia oder auch eine Quarantäne können oder wollen sich viele Arbeitnehmer / Selbständige nicht leisten.
Solange das also von so vielen Unsicherheiten geprägt ist, wird eine Urlaubsreise nach Namibia für Viele nicht in Frage kommen.
Viele Grüße Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.
(Hans Magnus Enzensberger)
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200816. Feb. 2021 · #17
....mal ein kleines Update:
Grundsätzlich gibt es hier in Namibia ja die gleichen Regeln im Umgang mit dem Virus wie in D empfohlen. In den nun knapp 5 Wochen hier, haben wir zwei Gruppierungen wahrgenommen:
Der eine, überwiegende Teil der Einheimischen beachtet die üblichen Corona Regeln. Ok., natürlich nicht in der verbissenen Konsequenz wie das manchmal in D geschieht, so gut es eben geht und auch etwas abhängig davon, wie man als Kunde auf die Leute zugeht. Kommt man mit Maske, zieht meist auch das Gegenüber brav die Maske hoch. Wie schon berichtet, erfährt man das meist bei größeren Einrichtungen, SPAR Märkte, auch die anderen große Supermärkte, Gondwana, Onguma, Mowani, NWR, Vingerklip, TUG, Farmhouse Deli u.a. hatten wir durchwegs gute Erfahrungen.
Die zweite Gruppe, überwiegend weiße Namibier mit deutschen Wurzeln, zeigt sich vereinzelt weniger vorsichtig. Wie gestern die Besitzerin eines Friseursalons in Swakopmund. "Ich habe noch niemals Maske getragen, warum auch, wir haben hier soviel frische Luft...". Oder Vingerklip. Eine Reisegruppe - s. o. a. - betritt den Speisessaal, jeder trägt Maske, nur das Vorbild, der Reiseleiter demonstrativ nicht. Zu guter Letzt nimmt er den am Büfett servierenden Koch noch den Löffel aus der Hand und lädt sich seinen Teller selbst voll. Auch ein Lodgebetreiber hat uns mal mit den Worten empfangen "Nehmen sie die Maske ruhig ab, hier sieht sie ja Frau Merkel nicht..."
Hintergrund ist wohl, dem Gast eine Freiheit zu vermitteln, die er in Europa momentan nicht hat 🙁
sonnige Grüße Peter
HAHans-Wolf272 Beiträge · seit 201916. Feb. 2021 · #18
Hintergrund ist wohl, dem Gast eine Freiheit zu vermitteln, die er in Europa momentan nicht hat
An ein solch altruistisches Motiv glaube ich nicht. Hinter diesem Verhalten steht wohl eher das Gefühl der Unverletzlichkeit, das manche Deutsch-Namibier an den Tag legen, gespeist aus Pioniergeist, der Erfahrung, sich in schwierigem Umfeld behauptet zu haben, und anderem mehr. Ein früherer Geschäftspartner lehnte es ab, im Auto Sicherheitsgurte anzulegen, da er es als unmännlich empfand - bis er eines Tages die Böschung einer Brücke hinabrauschte ...
Es gibt keine unabhängige Erhebung dazu wer weniger genau die Maske trägt oder nicht 😉 Und "weiß" mit "Deutschnamibier" gleichzusetzen ist auch etwas weit hergeholt. Die Deutschnamibier machen nur maximal jeden 6. permanent im Land lebenden Weißen aus.
Wenn ich meine Erfahrung dazugeben darf, die gestützt wird von Bekannten und Freunden im Tourismussektor: Vor allem die Touristen tragen keine Maske bzw. nur sehr ungern. Ob das nun weiße Touristen, Deutsche oder wer auch immer ist, ist mir nicht bekannt.
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!