Botswana News

381 Antworten · 64,4k Aufrufe · gestartet 25. Juli 2020 von GinaChris
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Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201625. Juli 2020 · #1
DWNP will Parkeintrittsgebühren auslagern

Government to outsource park fees collection
Minister of Environment, Natural Resources Conservation and Tourism, Philda Kereng yesterday told North West district leadership that government plans to outsource the management of park fees to private companies.
“We want to outsource some of operations within the sector. One of which is outsourcing the collection of management of park fees. Currently DWNP in addition to their many other duties also collect the fees and we believe that is not working right now. We want to outsource that which will provide opportunity for local entrepreneurs.”
The outsourcing is part of governments’ ongoing tourism revival strategy which comprise of earmarked income generation activities throughout the country. Kereng said MENT has devised an alternative plan: ‘Post COVID-19 frame work’, to revive the tourism sector. “We may not bounce back where we were post covid but we may sustain ourselves.’ She stated.
Quelle: fb Botswana Safari News

Regierung denkt Direktflüge Europa-Maun an

Directs flights to Maun finally
In what could be good news to the tourism sector, government is contemplating to introduce direct flights from Europe to Maun in a move aimed at facilitating the development of the tourism sector post covid-19.
This was revealed by the Minister of Environment, Natural Resources Conservation and Tourism when addressing North West District leadership and other tourism stakeholders in Maun on Thursday.
‘We want to have a dialogue with Air Botswana and Civil Aviation Authority of Botswana for direct flights to land in Maun directly this will catalyse tourism growth in Botswana. ‘
Maun International Airport is currently serviced by Airlink and Air Botswana from Johannesburg’s OR Tambo Hub. However lack of direct flights from Europe has been blamed as a hindrance for tourists flying to Botswana’s destinations.
Quelle: fb Botswana Safari News

Gruß Gina
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201621. Aug. 2020 · #2
Okavango Craft Brewery eröffnet Pub in Maun

Okavango Craft Brewery
18. August um 16:31
After a few months of delay to renovations due to COVID lockdown in Botswana, our Brew Pub is nearing completion!
Here are some sneak preview shots of the result. We're so excited to be opening to the public when we can, for now we pause patiently until things improve.
Please continue to adhere to the protocols in order to stay safe!

BOTSOkavangoCraftBrewery.jpg


Quelle: fb
P.S. Lage: Sir Seretse Khama Rd, ggü den Rivernest Cottages

Gruß Gina
Zitierenzuletzt bearbeitet 21. Aug. 2020Original ↗
155 Beiträge · seit 202021. Aug. 2020 · #3
liebe @Gina,

danke für update! Ich habe auch über Direktflüge von Europa nach Maun gelesen aber nicht daran geglaubt. Auf Heutige Stand hat Runway in Maun die Länge von 6562ft (2000m) was ist zu kurz für interkontinentale Maschinen. Long Range Flugzeuge brauchen 6797ft bis 9743ft. Wird im Airport Maun jetzt gerade etwas gebaut? Runway verlängert?
Ich habe mich schon auch gefreut aber runway ist zu kurz aus Heutigem Sicht oder ich habe etwas verschlaffen 😉
155 Beiträge · seit 202021. Aug. 2020 · #5
@Gina,
cool! dann habe ich etwas verschlafen 😉
jetzt nur auf gescheite Verbindung warten! Ich fürchte aber dass direkt von Europa wird der Flieger nicht voll (obwohl wer weiß...) Es hätte schon geholfen wenn Ethiopean dort landen könnte... Derzeit fliegt Ethipean nach VicFall und Gaborone. Maun würde einfach perfekt! Es wäre dann viel einfacher.
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201601. Nov. 2020 · #7
CKGR, offenbar neue campsites in Planung


Ministry of Environment, Natural Resources Conservation and Tourism
18 Std. ·
HON. KERENG VISITS CKGR
Minister of Environment, Natural Resources Conservation and Tourism Hon. Philda Kereng recently visited Central Kalahari game Reserve (CKGR) to explore tourism opportunities within the reserve. Government has initiated plans to develop tourism within the game reserve and will allocate concessions for construction of campsites for tourism.
Quelle: fb

Gruß Gina
1'003 Beiträge · seit 200801. Nov. 2020 · #8
Hi,
das wird die CKGR umbringen. Es sind/waren jedenfalls bei meinem letzten Besuch vor einem Jahr, schon viel zu viele Leute unterwegs, mit allen Begleiterscheinungen, die es eben so bringt. Die Hauptfeatures der CKGR sind Ruhe, Weite, Einsamkeit. Das ist verloren. Die Piste zwischen Pipers und Deception kann man selbst in der Regenzeit nicht mehr ohne Gegenverkehr fahren. Als ich das erste Mal in der CKGR war, haben wir 5 Tage kein anderes Auto gesehen und laut EIngangsbuch war auch keines in dieser Zeit eingefahren ... . Heute muss man am Gate tlw. warten, bis man dran ist. Noch mehr Camper verträgt das GR mE nicht.
Gruss
Christian
Gast01. Nov. 2020 · #9
Hallo fordfahrer, Christian
@ die ewigen Paradoxa der Reisenden:
1. wollen sie alle HIN, aber DORT wollen sie alleine sein.
Und 2. erzählen sie allen davon, wie schön es DORT ist und wundern und ärgern sich dann, dass immer mehr Leute hinkommen.
Die digitalen Medien, und damit auch Reiseforen, leisten dabei ihren Beitrag.

Vor 50 Jahren gab es Namibia außer in Etoscha und den paar Städten und Orten keine Campingplätze mit Wasser und Sanitäranlagen. In ganz Botswana vielleicht 5, im Delta keinen. Wild Kampieren war die Regel, ein ausgestatteter Campingplatz seltener Luxus. Die Zentralkalahari war für Touristen geschlossen, weil exklusives Siedlungsgebiet der Buschleute/Basarwa. Die meistens NPs und GRs waren in der nassen Jahreszeit geschlossen, um die von Touristen aufgewühlten Schlachtfelder zu vermeiden, etc., etc.

Seither hat sich schon einiges getan und es wurde auch ständig thematisiert. Neu sind dieses Thema und Diskussion also nicht wirklich, sie werden bloß durch immer neue Gruppen und Personen neu wahrgenommen und thematisiert. Was Fortschritt ist, liegt im Auge des Betrachters. Ich selber war dabei immer eher minimalistisch, bin daher nicht mehr „zeitgemäß“. Beim Lesen den RBe und Betrachten der Videos und Bilder hier und anderswo kriege ich öfters das Grausen ob der in den letzten Jahrzehnten produzierten Landschaftsruinen, während andere aus dem ah und oh nicht heraus kommen. Aber Eines habe ich dabei gelernt: Ich erzähle (fast) niemanden mehr wo es mir gefallen hat.
Man kann es dabei nie allen recht machen, was für Viele schon Überentwicklung ist, ist wiederum für viele Touristen und vor allem Einheimische Fortschritt. Leider kommt dieser nicht immer beim „Fußvolk“ an, bei den die Konzessionen vergebenden fat cats bleibt zu viel hängen. Das ist aber ein eigenes Thema.
Grüße, Werner
Zitierenzuletzt bearbeitet 01. Nov. 2020Original ↗
150 Beiträge · seit 200701. Nov. 2020 · #10
Genau so isses..
Nur weil es jetzt GPS für jedermann gibt, glauben die Meisten, das man auch alle verzeichneten Tracks problemlos befahren kann.
Dann stehen sie im Marienfluss-Tal mit leerem Tank und fragen nach der nächsten Tankstelle.

Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.


© Andreas Marti
(*1964), Schweizer Texter und Moderator
1'003 Beiträge · seit 200802. Nov. 2020 · #11
Lieber Werner,
das war nicht ganz mein Punkt. Es können gern auch andere Besucher sich das GR anschauen, aber eben nicht so viele auf einmal. Mehr Camps sind mE die falsche Lösung.

Insbesondere sind mE die SADC Preise in den GR's in BW ein Problem. Wenn man die Preise anhebt und das aber hauptsächlich für die Europäer und Amerikaner, ändert das nichts daran, dass Mengen von Südafrikanern kommen, für die es ja auch nicht weit ist. Das einfachste wäre sicherlich, so lange die Eintrittspreise anzuheben, bis sich Nachfrage und Verfügbarkeit einpendeln. Wenn dieses Geld dann in die GR auch zurückkommt, prima.

Die Infrastruktur in der GR hält das nicht mehr aus. Die Camps gehen kaputt, die Sch... liegt überall herum. Die Tracks sind dem Verkehrsaufkommen nicht gewachsen. Man könnte zB auch zuerst einmal Trailer verbieten, um die Wege zu schonen und dann vlt. nicht die Camppreise hochziehen, sondern den Eintritt, zunächst vlt. auf USD 50 pP und das dann aber direkt an das DWNP. Eine ordentliche, funktionierende Buchungsplattform drüber, so, dass man auch transparent buchen kann und fertig.

Gruss
Christian
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201602. Nov. 2020 · #12
Ich mach hier mal mit etwas Positivem weiter 😉

In Shakawe hat am 30. Okt. ein neuer, riesiger Fours Cash & Carry eröffnet.
Gruß Gina
Gast03. Nov. 2020 · #13
Hallo Christian,
man kann es mE drehen und wenden wie man will: Touristische Nutzung von sensiblen Naturräumen und deren Bewahrung stehen öfters und vielerorts in Konflikt zueinander. Und zwar mE vor allem dann und deswegen, weil immer mehr Leute in die letzten Naturräume hineindrängen, weil es eben möglich (Stichwort: fahrende Wohnzimmer) und leistbar und „in“ ist, aber die Besucher eigentlich keine Vorbildung und Beziehung dazu haben. Das müsste nicht so sein, ist aber leider so. Verschleiß und Schäden durch Übernutzung sind jedenfalls nicht zu übersehen. Das Problem besteht weltweit, ist nicht neu und seit Jahrzehnten Diskussionsstoff unter Experten und "stakeholdern": Wie Naturräume als Erlebnis- und Erholungsraum für die Öffentlichkeit zugänglich machen, ohne diese zu beschädigen? Zumal die Erlöse aus der touristischen Nutzung auch die Basis für deren Erhaltung liefern sollen. Genau in dieser Hinsicht halte ich „das System BW“ für total verrottet und fehlgeleitet. Der Staat zeigt sich unfähig und unwillig eine funktionierende Vermarktungs- und Betriebsorganisation zu schaffen (das Geschäft also selber zu machen) und vergibt lieber an „Konzessionäre“, mittlerweile sogar den „Kartenverkauf“. Dazu muss man nichts können und nicht selber arbeiten und nur die Hand aufhalten um mitzuschneiden …. usw. usw. Entsprechend gering wird dann auch der Rückfluss für den Erhalt sein.
@ Beschränkung der Besucherzahlen gibt es viele Expertenmeinungen und Modelle; im NG ist dieses Thema seit Jahrzehnten präsent. Die Palette reicht von (befristeten) Totalsperren, über Stilllegung von Einrichtungen bis zu Verbot von „Dauergästen“, Ticketbewirtschaftung Marke Bayreuth oder Ticketvergabe durch Lotterieziehung um z. B. „Quasi-Erbpachten“ auf ein CKGR odgl. zu verhindern.
Die einheimischen Touristen über den Preis aus ihren eigenen Erholungsgebieten auszusperren, halte ich persönlich für schlecht, das ist mE sowieso schon zu weit fortgeschritten.
@ dem Beitrag der Trailer zum Ruinieren der Wege hänge ich noch den Trend der letzten Jahre zu immer leistungsstärkeren Antrieben an, mit denen nämlich nur geübte Fahrer richtig umgehen können, ohne die Spur in ein Schlachtfeld zu verwandeln. Oft werden hier im Forum die leistungsstärksten Motorisierungsvarianten empfohlen, mit dem Argument, dass das das Luftablasen und sogar Aktivierung des Allrads erspare, Motto: nimm den XXX, der wühlt sich überall durch. Und genauso schaut es dann eben auch aus.
Zitierenzuletzt bearbeitet 03. Nov. 2020Original ↗
1'003 Beiträge · seit 200810. Nov. 2020 · #17
Hi,
so liest sich das mit dem Camps aber anders. Ich würde das so verstehen, dass man zusätzliche 45 existierende Camps herausgesucht hat, die man auch noch privatisieren will. Das ist zwar schade, da es dann wohl gar keine bezahlbaren Camps mehr gibt aber es gibt keinen neuen. Also wird man irgendwann dann überall USD 50 pP für's Camping an bigfoot bezahlen und das Geld geht wieder nicht in den Park, sondern in private Taschen.
Gruss
Christian
33,0k Beiträge · seit 200610. Nov. 2020 · #18
dass man zusätzliche 45 existierende Camps herausgesucht hat,
verstehe ich nicht so wie Du, sondern es steht dort klar new Campsites, d. h. Orte an denen es bisher noch keine gibt.
an bigfoot bezahlen und das Geld geht wieder nicht in den Park, sondern in private Taschen.
Na ja, Bigfoot & Co, also private Betreiber, zahlen zig Millionen Pacht im Jahr. Nur ist das eben eine sichere, garantierte Einnahme, anders als wenn der Staat es selber betreiben würde.

Viele Grüße
Christian
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201610. Nov. 2020 · #19
Sehe ich exakt wie Christian.
Die Frau Tourismusministerin war ja vor kurzem im Land unterwegs, und hat an allen möglichen und unmöglichen Stellen nach neuen,
rentablen, erschließbaren Einnahmequellen für den Tourismus gesucht.
Gruß Gina
1'003 Beiträge · seit 200811. Nov. 2020 · #20
Hi,
kann ich mir nicht vorstellen. Zunächst schreibt er von Privatisierung, d.h. etwas, was schon da ist. Außerdem ist bisher von den privaten Betreibern mE kein einziges neues Camp gebaut worden sondern es wurden nur existierende, tlw. mit unseren Steuergeldern rennovierte, "übernommen". Aber gut, alles Kaffeesatzleserei, wir werden sehen. Ich denke, wenn man die, die aktuell in den betreffenden GR's noch vom DWNP gemanaged werden, zusammenzählt, könnte man auf die genannte Summe kommen. Also de-facto würden alle sites dann nur noch von Privaten betrieben. Vielleicht etnwickeln die aber auch ganz tolle, neue Locations? Man will ja nicht immer nur meckern.
Gruss
Christian
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