Reisebericht

Myanmar oder Das Goldene Land 2013

von Grosi · begonnen 23. Apr. 2020 · 39 Teile

Teil 2101. Mai 2020
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Halsketten aus Jade wurden verkauft. Selten wurden wir so oft zum Kauf von irgendetwas ermuntert. Etliche Ketten landeten in unsere Taschen.

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Bagaya-Kloster

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Die Stadt Ava wurde im Jahr 1838 durch ein Erdbeben fast völlig zerstört. Die Ruinen des Königspalastes mit ihren massiven Mauern, lassen einen erahnen wie prunkvoll diese Stadt als Hauptstadt vor mehr als viereinhalb Jahrhunderten gewesen sein muss.
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Teil 2201. Mai 2020
Saigan ist das kulturelle Zentrum des Landes. Auf den Hügeln zwischen Sagaing und Minguin leben heute in 735 Klöstern rund 8000 Mönche, Novizen und Nonnen. Der Reiz Sagaings liegt vorallem im Gesamtanblick der unzähligen über mehrere Hügelketten verstreuten Pagoden.

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Amarapura ist unter anderem wegen seiner alten 1200m langen Teakholzbrücke (U-Pein-Brücke) bekannt. Ein Spaziergang über dies Holzstege gehört zu den stimmungsvollsten Erlebnisse einer Myanmarreise.

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Teil 2302. Mai 2020
11. Reisetag, 29.10.13 Ausflug nach Minguin und gegen Abend Besuch des Mandalayhügels

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Mit einem Boot fuhren wir auf dem grössten Fluss des Landes, dem Ayeyarwady (Fluss-Lebensader), etwa 2 Stunde flussaufwärts nach Minguin. Minguin ist nur mit dem Boot erreichbar. Dort wollte einst ein grosser König die grösste Pagode der Erde erbauen – die Reste seines Scheiterns sind noch immer eindrucksvoll genug.

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Die zur Pagode gehörende Glocke blieb erhalten und steht in einem Pavillon. Das Guiness-Buch der Rekorde führt die Mingun-Glocke als schwerste intakte Glock der Welt mit einem Rekordgewicht von 101 Tonnen auf. Sie ist 6m hoch und hat einen Umfang von 15m.
Teil 2402. Mai 2020
Wir besuchten auch ein Altersheim für Frauen welche keine Angehörigen mehr haben. Eine buddhistische Nonne aus reicher Familie hat dieses gestiftet.
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spartanisch eingerichtet

Schon am Inle See bat uns Aye die ungebrauchten Shampoos, Duschgels, Seife und Zahnpastatuben von den Hotels mitzunehmen. Nun verteilten wir diese an die Bewohnerinnen, die eine Riesenfreude hatten.
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Die burmesischen Frauen geniessen das Zigarrenrauchen.

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Die Hsin-bye-me Pagode symbolisiert den Weltberg Meru der indischen Mythologie.
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Shwe Nandaw Kyaung-Kloster
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Teil 2502. Mai 2020
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Ledi Kyaungtaik, ein Lehrkloster, wo buddhistische Schriften in über 800 Steintafeln eingeschrieben sind. Das grösste Buch der Welt.

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Kutho-daw-Pagode
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Teil 2602. Mai 2020
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Überall wird ein Altar eingerichtet.

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bei den Silberschmieden

Sonnenuntergang auf dem Mandalay Hügel
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Panoramablick auf die Stadt

Ein Sprichwort sagt, dass man sich in die Umgebung des Mandalay Hügel flüchten soll, wenn man lange leben möchte. Dies bedeutet, dass es gut für die Gesundheit ist, den Mandalay Hügel zu Fuss zu erklimmen. Und der Pagode auf dem Weg Ehre zu erweisen bringt langes Leben. Man kann mehrere bedeutende Pagoden entlang der Stufen des Mandalay Hügels ehren. Ausserdem kann man Geschäfte besuchen, die traditionelle burmesische Spielsachen, Geschenkartikel und Perlen verkaufen.
Teil 2703. Mai 2020
12. Reisetag, 30.10.13 Mandalay-Monywa

Ungefähr 135 km westlich von Mandalay liegt Monywa, das Handelszentrum des Chindwin-Tal und des nordwestlichen Myanmar.
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Sehenswert ist u.a. die Thanbokde-Pagode mit über 500’000 Buddha-Statuen.

Die beeindruckenden Sandsteinhölen Hpo Win Daung erreichten durch eine kurze Fährfahrt auf dem Chindwin-Fluss
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sowie einer kurzen Autofahrt.

Die Tempelanlage Phowin Taung stammt aus dem 15. Jahrhundert. Mehr als 450'000 Sandstein-Buddhas wurden in die Bergwände, Höhlen, Alkoven oder winzige Nischen gehauen. Die Höhlenmalereien und Indigoblau- und weichen Pastelltönen sind noch unversehrt.
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Teil 2803. Mai 2020
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Die Höhlenmalereien in weichen Pastelltönen sind noch unversehrt. Ein atemberaubender Buddha, der einem nicht entgehen sollte, ist der liegende Buddha auf einem rechteckigen Steinmosaik, der mit Kristallglas nur so schimmert.

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Bei einem Spaziergang durch das Dorf Kyaukka wurde uns bewusst, wie wenig die Burmesen über Umweltschäden informiert sind. Batterien, Plastik, Staniolpapier, Aludosen etc. liegen verstreut auf dem Boden. Abfallentsorgung ist noch ein Fremdwort.

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Abendstimmung bei Monywa am Chindwin-Fluss.
Teil 2904. Mai 2020
13. Reisetag, 31.10.13 Monywa-Bagan

Kurz nach Monywa besuchten wir den bedeutenden Sambuddha-Kat-Kyaw-Pagoden-Komplex mit über 845 Stupas, 7'350 Statuen und fast 600'000 sakralen Abbildern.
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Solche Buddhas konnte man kaufen und irgendwo selber plazieren.
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Auch einem liegenden und stehenden Buddha statteten wir einen Besuch ab.
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Teil 3004. Mai 2020
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Auf dem Weg zum liegenden und stehenden Buddah durchquerten wir ein «Buddha-Wäldchen».
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Wir kamen auch an Ständen vorbei, die Thanakapaste verkauften. Aus der Rinde des Thanakabaumes wird die traditionelle Kosmetik des Landes gewonnen. Die Baumrinde wird mit Wasser auf einem Mahlstein zerrieben und ergibt so eine Paste, die für eine glatte Haut und Schutz vor Sonne und Staub sorgen soll.
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Teil 3104. Mai 2020
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Anschliessen folgte eine abwechslungsreiche Überlandfahrt durch kleine Dörfern, wo wir einen Einblick in den Alltag dieser Menschen erhielten.
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Unterwegs hielten wir bei einer Räucherstäbchen-Fabrikationswerkstatt an.
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Nun erfolgte eine 2-stündige Boots-Fahrt von Pakkoku nach Bagan. Mit dabei waren unsere Koffer. Die Busfahrer verabschiedeten sich von hier uns.
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Teil 3205. Mai 2020
14. Reisetag, 1.11.13 Bagan und Ausflug auf den Tan Chi Dauung Berg

Bagan war die erste und eindruckvollste Hauptstadt der Burmesen. Von einem der grossen Könige im 11. Jahrhundert gegründet, entstand hier die die neben dem kambodschanischen Angkor bedeutendste Tempel- und Pagodenstadt Asiens. Diese antike, verlassene Stadt entlang des Irrawaddy-Flusses ist Heimat für über 2000 Pagoden und Tempel, die ein Gebiet von über 40 Quadratkilometern bedecken. Bagan repräsentiert das spirituelle Erbe des alten Burma.
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Bagan war bis 2012 Weltkulturerbe und eine der wichtigsten und bemerkenswertesten archäologischen Stätten in Asien. Der Titel Weltkulturerbe wurde aberkannt, da viele Burmesen begannen, die Pagoden, Tempel und Stupas zu vergolden.

Mit Pferdekutschen besuchten wir die wichtigsten und schönsten Tempel in der näheren Umgebung.
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Für nicht trittsichere Personen nicht zu empfehlen.
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Schuhe abziehen ist Pflicht.
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Teil 3305. Mai 2020
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Shwe-hsan-daw-Pagode
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Buddhas, nichts als Buddhas!
Teil 3405. Mai 2020
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Mit einer Fähre überquerten wir den Ayeyarwady und fuhren anschliessend mit einem Jeep auf den Tan-chi-Dauung-Berg, von wo wir einen grandiosen Ausblick auf die Ebene von Bagan hatten.

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Tan-chi-dauung Pagode

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Bilck von der Fähre auf Bagan.
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Nachts werden die Pagoden beleuchtet.
Teil 3506. Mai 2020
15. Reisetag, 2.11.13 Bagan – Mount Popa – Bagan

Mit dem Bus fuhren wir durch die Ebene mit Palmyra-Palmen zum Berg der Geister, zum Mount Popa (Blumenberg), 1518m hoch.
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Wir stiegen die überdachten Treppen hinauf auf den riesigen Vulkankegel mit seinen Geisterschreinen und Buddhatempeln, Essenstände, «Apotheken» mit Herbalmedizin und anderen geheimnisvollen Ingredienzien zur Lebensverlängerung, säumen unseren Weg. Viele Affen (Meerkatzen) haben uns begleitet. Der Popa Berg (Popa = Blume auf Sanskrit) gilt als Sitz der «nat», himmlische Geister der burmanischen Mythologie.

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Bei der Zusammenstellung der Reise war ich skeptisch, ob wir den Mount Popa besuchen sollen oder nicht. Wir haben dieses Heiligtum besucht und wurden total enttäuscht. Die Affen (Meerkatzen) haben alles zugekotet. Da wir barfuss unterwegs waren, wussten wir kaum wo hintreten. Eine Zumutung! 😈 😈 😈 😈
Teil 3606. Mai 2020
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Auf der Rückfahrt nach Bagan machten wir Halt bei einer der vielen Lackwerkstätten. Dort konnten wir die verschiedenen Arbeitsgänge der aufwändigen Herstellung traditioneller Lackarbeiten verfolgen.

Später sahen wir noch Bauern beim Einsammeln des süssen Palmsaftes zu.
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Und kurz vor Bagan besuchten wir die Tan-chi-dauung Pagode.
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Teil 3707. Mai 2020
16. Reisetag, 3.11.13 Bagan – Thandwe - Ngapali

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Sonnenaufgang über Bagan
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Via Heho flogen wir nach Thandwe. Ein Bus fährt uns zu unserem Ferien-Ressort nach Ngapali. Von unserem Aufenthalt dort erzähle ich morgen.

Unsere Reiseleiterin war sehr um unsere Gesundheit besorgt. Bevor wir etwas zu uns nahmen, musste das Geschirr geputzt werden. Meistens kam heisses Wasser zum Einsatz.
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Wir haben immer sehr gut gegessen. Bezahlt haben wir wenig: Mittagessen für 8 Personen zwischen 10 - 15 SFr. inkl. Getränke
Abendessen für 8 Personen zwischen 35 - 45 SFr. inkl. Getränke.
Teil 3807. Mai 2020
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Während der Reise gehörte natürlich auch der Besuch von vielen Märkten dazu.

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In Myanmar kauen viele Männer und auch einige Frauen Betel. Daher haben sie blutrote Lippen und Zungen, verfärbte Zähne.
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So wird eine Kaupackung Betelnuss hergestellt.

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Teil 3908. Mai 2020
17.-19. Reisetag, 4.-6.11.13 Badeferien Ngapali

«Ngapali Beach» steht für einen ca. 3 Kilometer langen palmenbestandenen natürlichen Ort.
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Der Ort lädt zu langen Strandwanderungen und Fahrradfahrten in die Umgebung ein.

Das kleine Dorf Ngapali liegt an der Küste des Bengalischen Golfes im Rakhine Staat (Arakan), ungefähr 7 Kilometer entfernt von der sehr alten Stadt Thandwe (Sandoway). Ngapali soll einst nach der Stadt Neapel benannt worden sein, von einem heimwehkranken Italiener, so wird es erzählt.

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Wir sehen den Fischern bei ihrer Arbeit zu.
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Ein wunderschöner und unvergesslicher Urlaub geht zu Ende.

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