Reisebericht

Namibia zum 1. - Beginn einer Liebe

von CoM · begonnen 20. März 2020 · 50 Teile

Teil 120. März 2020
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Liebe Forengemeinde ,
da zur Zeit logischer Weise nur noch ein Thema dieses Forum beherrscht - auch für uns sehr aufschlussreich - dachte ich mir , daß ich euch zur Abwechselung von unserer 1. Namibiareise 2016 berichte .
Wie alles begann :
Vor über 20 Jahren war meine Nichte mit ihrer Schule in Otjikondo um die dortige Schule zu besuchen . Sie erzählte voller Begeisterung von ihren Erlebnissen .
2001 fuhren dann 3 Geschwister von mir mit ihren Partnern nach Namibia und kamen ebenfalls total überwältigt zurück .
Ich muß gestehen , ich war ganz schön neidisch auf sie , aber zu dem Zeitpunkt waren unsere Kinder noch verhältnismäßig klein und das nötige Geld hätten wir auch nicht gehabt.
2016 bekam ich durch einen Unfall von der Versicherung einen größeren Betrag ausgezahlt und für mich stand fest : das ist für eine größere Reise .
Durch Zufall fanden wir auf einer Reisemesse ein für uns tolles Angebot : Flug , Auto , Dachzelt - haben wir spontan dort gebucht .
4 Monate Lesen , Planung , mit Bruder und Agentur absprechen und leider erst kurz vor Abflug dieses tolle Forum entdeckt .
Zwischenzeitlich hatten wir unseren Jüngsten so von unserer Vorfreude angesteckt , daß er spontan mitkam .
Lustigerweise entsprach die von uns ausgetüfftelte Route fast der Reiseroute meiner Geschwister und auch der " Ersttäterrunde " .
Und dann ging es Mitte Juni endlich los .
Teil 220. März 2020
Pünktlich landen wir nach einem ruhigen Flug mit Air Namibia in Windhoek . Die Einreise klappt problemlos und unser Fahrer ist auch schon da . Netterweise ist er uns beim Geldziehen und beim Kauf der Simkarte behilflich , so daß wir schon bald Richtung Windhoek starten . Unterwegs sehen wir schon ein paar Kudus und unser Fahrer gibt uns viele hilfsvolle Tips .
Auch die Autoübernahme ( aab 7.30 Uhr ) klappt gut , aber als wir um 8.45 Uhr vom Hof rollen wollen , springt der Wagen nicht an . Die Batterie hat ihren Geist aufgegeben - so kommen wir in den Genuss einer nagelneuen . Zwischenzeitlich hatte Micha nicht mitbekommen , daß der Fahrer im Auto saß und bis zur Tanke fahren wollte . Er wunderte sich nur , warum unser Sohn und ich schon im Auto saßen . In der Halle war das Licht nicht so supertoll , so daß Micha den schwarzen Fahrer nicht gesehen hat . Zum Glück konnten wir alle gemeinsam darüber lachen .
Um 9.00 Uhr ging es dann zügig aus der Stadt .
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In Rehoboth erledigten wir unseren Großeinkauf und weiter ging es auf langweiliger , schnurgerader Straße .Im Tagebuch steht dazu :
Zum Einschlafen - Chr. tut`s ,ich kämpfe gegen an , Micha darf nicht - also öfters mal Pause .
Um 14.30 Uhr kommen wir auf Anib an und werden herzlich mit einem Softdrink begrüßt . Nachdem wir unsere Campsite eingerichtet haben müssen wir auch schon wieder los , denn wir haben den Gamedrive um 15.30 Uhr gebucht .
Was soll ich euch sagen - es ging über Stock und Stein , Dünen hoch und runter - einfach herrlich . Wir konnten zahlreiche Tiere entdecken und zum Abschluß trafen wir uns mit den anderen Gamedrivern auf einer Düne . Die Abendstimmung war herrlich und ich glückseelig - lag`s am Sonnenuntergang und aufgehendem Mond oder doch am Rotwein ?
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Auf der Rückfahrt sahen wir dann noch unsere 1. Zebras , leider ohne vernünftige Fotobelege .
Nachdem wir auf unserer Campsite gegrillt hatten , fielen wir um 21.00 Uhr durchgefroren , hundemüde aber total glücklich auf unsere Matratzen .
Teil 321. März 2020
21.06.2016
Nach einer erholsamen Nacht stehen wir um 8.00 Uhr auf - anscheinend haben wir den Schlaf gebraucht .
Ich stehe mit einem Pott Kaffee in der schon etwas wärmenden Sonne , schaue in die Weite der Kalahari und kann es erst jetzt so richtig realisieren - ich bin in A F R I K A !!!!
Vor 30 Jahren hätte ich es mir nicht träumen lassen , jemals auf dem Brocken zu stehen , den ich von zu hause aus sehen kann , der aber dennoch unerreichbar schien . Auch , daß ich in den Alpen kraxeln würde und viele andere schöne Orte besuchen würde , hätte ich damals nie für möglich gehalten .
Und nun stehe ich dankbar und mit Tränen in den Augen in der aufsteigenden Sonne Afrikas und hoffe , daß meine beiden Männer meine Rührung nicht bemerken .
Nach dem Frühstück sortieren wir erstmal das Auto
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und ich sortiere schon mal das erste aus
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Die Schnürsenkel sind noch zu gebrauchen ( mein Vater war Schuhmacher und sagte das immer den Kunden , die olle Galloschen reparieren lassen wollten ) - wofür auch immer - also nehmen wir die mit .
Nach einem kurzen Halt an einem gewaltigen Termitenhügel
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und kurzem Stopp an der Rezeption
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machen wir uns um 11.00 Uhr endlich auf den Weg Richtung Mariental .
Teil 422. März 2020
Auf schnurgerader Straße im weiten Nichts geht es weiter Richtung Süden .
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Ab und zu sehen wir ein paar Tafelberge - die einzige Abwechslung .
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Gegen 14.15 Uhr erreichen wir das Quivertree Rest Camp und können eine Campsite buchen . ( zur Erklärung : um halbwegs flexibel zu bleiben haben wir nur Anib , Klein Aus Vista , Sesriem und Etosha vorgebucht . Alles andere war " Risiko " . )
Zunächst fuhren wir aber zum ca. 5 km weit entfernten Giants Play Ground - war im Buchungspreis der CS inklusive .
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Dort konnten wir uns dann endlich ein wenig bewegen . Wir wandern sehr gern - aber in einem Afrikaurlaub kommt dies eher zu kurz weg .Von den Steinformationen und einigen Köcherbäumen waren wir sehr angetan .
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Anschließend erlebten wir auf dem Capsitegelände eine Gepardenfütterung - mit gemischten Gefühlen - aber wenn man schon mal da ist !!!
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Da waren uns die putzigen Erdhörnchen und Klippschliefer schon lieber .
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Zum Sundowner gingen wir dann in den nahen Köcherbaumwald und hatten das Glück , diese sogar in Blüte zu erleben .
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Dann wurde schnell gegrillt und da es windig und A - kalt war , wurde ein letztes Foto geschossen und um ca 20.00 Uhr !!!! krochen wir ins Zelt .
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Teil 523. März 2020
22.06.2016
Nach einer eiskalten Nacht stehen wir um kurz nach 7.00 Uhr auf , frühstücken mit klammen Fingern und gehen noch mal ein Stück zu den Köcherbäumen . Wir waren fast die einzigen Camper und dementsprechend haben wir den " Wald " für uns alleine
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Um 9.15 Uhr begeben wir uns wieder auf Pad .
In Keetmannshoop erstehe ich ein paar Turnschuhe um meine Wanderschuhe zu ersetzen .
Es sei gleich gesagt : die hatten so " tolle " Qualität , daß ich sie am Ende der Reise entsorgt habe .
In der Nähe des Nautedamms sehen wir das 1. Mal Wasser in Namibia ( also gewaschen haben wir uns schon und Kaffee haben wir auch gekocht ) und etwas Grün - das tut den Augen gut .
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Eine gefühlte Ewigkeit fahren wir an einer Eisenbahnstrecke entlang - auch Tage später noch - einen Zug haben wir nie gesehen .
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Irgendwann sehen wir folgendes Bauwerk - wer kann uns sagen , was das war ?
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Irgendwie zieht sich die Strecke wieder endlos , aber wir sehen ab und zu ein paar Tiere , das lenkt prima ab .
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Und dann erreichen wir endlich das Canon Roadhouse , welches uns super gefällt .
Einen Stellplatz können wir auch ergattern , obwohl es hier etwas voller ist .
Nachdem das geklärt war ,, fuhren wir zum Canon .
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Teil 624. März 2020
Während Micha die Permits für den Canyon besorgt , beobachte ich einen Arbeiter . Er sitzt auf einem Ziegelsteinhaufen und befördert in gefühlter Zeitlupe jeweils 1 !!! Ziegelstein in eine Schubkarre . Gerne hätte ich davon ein Video gemacht , habe jedoch Hemmungen . Als der Arbeiter mich bemerkt , springt er von dem Haufen , aber auch im Stehen geht die Arbeit nicht schneller von der Hand .
Dann geht es auf zum Canyon .
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Auch hier sind wir fast allein.
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Am Hauptaussichtspunkt amüsieren wir uns über den Zugang zu den Toiletten .
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Dann fahren wir zu verschiedenen Aussichtspunkten und genießen die tollen Aussichten . Es ist schon sehr beeindruckend , in diese Tiefe zu blicken und wir merken , wie es unserem Sohn in den Füßen juckt . Er würde zu gerne in den Canyon hinabsteigen . Dieses ist jedoch nicht erlaubt .
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Als uns die Wege dann doch zu ruppig werden , drehen wir um und fahren zum Roadhouse und richten uns ein .
Zum Sundowner besteigen wir einen Berg und genießen die Aussicht .
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Anschließend gönnen wir uns ein Abendbrot im Roadhouse . Dieses ist sehr lecker . Überhaupt ist die Loction sehr urig und bietet viel zu Sehen .
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Beim Gang auf die Toilette entdecke ich folgendes Bild.
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Ich bin ja kein neugieriger Mensch 😐 , aber da muß ich nun mal doch die Klappe öffnen - ein lauter Hupton entlarft mich - wie peinlich !!!!
In Unkenntnis einheimischer Alkoholika lassen wir uns beraten und bekommen in Windeseile kurz hintereinander 3 verschiedene Schnäpse serviert - wirklich geschmeckt hat uns keiner von diesen .
Dann wird uns auch klar , warum die Kellnerin so ungewöhnlich flnik war - wir sind die einzigen Gäste .
Also gönnen wir dem Personal den wohlverdienten Feierabend und begeben uns zur Nachtruhe .
Auf dem Weg zur Campsite quert man eine Brücke und in dem Trockenflußbett können wir einen Oryx entdecken - ein komisches Gefühl - so ohne Zaun - heute könnte ich darüber lachen .
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Teil 724. März 2020
23.06.2016
Unser 4 . Tag in Namibia bricht an . Wir haben das Gefühl , schon ewig unterwegs zu sein . Alle Handgriffe sind eingespielt und die Aufgabenverteilung klappt bestens .
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Doch heute beschließen wir , daß wir im Roadhouse frühstücken . So konnte das gesamte Campinggerödel im Auto bleiben .
Das Frühstück war lecker , obwohl es etwas gewöhnungsbedürftig aussah .
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Erneut waren wir begeistert von der Einrichtung und dem Flair .
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Aber irgendwann müssen wir uns doch losreissen , denn wir haben uns entschlossen , am Orange entlang zu fahren . Im Forum hatte ich einen Hinweis auf eine Abkürzung durch den Gamchab Eco Trail ? zur D212 gefunden . Aber ob wir den finden ?
Teil 825. März 2020
Um 8.45 Uhr sind wir wieder unterwegs und um 9.02 Uhr haben wir bereits 10 Strauße und 5 Oryxweibchen gesehen .
Die weitere Strecke ist zwar nicht so gut zu fahren , die Landschaft gefällt uns jedoch gut . Warum habe ich davon keine Fotos ?
Irgendwann entdecken wir dann die Piste zum Eco Trail , aber keine Zufahrt dazu . Auf unseren alten Papierkarten von 2001 können wir nichts erkennen , da der Trail garnicht eingezeichnet ist .An einer Stelle an der beide Pisten ziemlich nah aneinander liegen fährt Micha dann kurzentschlossen rüber . Nun fahren wir auf einer sehr huckeligen Strecke , die Landschaft wird immer schöner .
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Dann erreichen wir die D 212 und gelangen an einen Kontrollpunkt . Dort müssen wir unsere Personalien und die Autonummer angeben . Dann dürfen wir passieren . Als wir den Orange erreichen ,sind wir erstmal überrascht , weil wir merken , daß uns das Grün doch sehr gefehlt hat . Unsere Augen erfreuen sich an den verschiedenen Farben .
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Die Weiterfahrt erfolgt teils am Fluß , teils durch Berge - wunderschön !
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Dann erreichen wir wieder einen Kontrollpunkt , an dem wir freundlich zur Weiterfahrt durchgewunken werden .
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Die weitere Strecke bis Aus ist eher langweilig und ereignislos .
Teil 925. März 2020
In Aus besichtigen wir einen alten Soldatenfriedhof und sind erstaunt , daß die Gräber verhältnismäßig gut gepflegt sind . Auch Zivilpersonen sind dort beigesetzt .
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Anschließend fahren wir nach Klein Aus Vista und sind vom Hauptgebäude und der nähren Umgebung total begeistert - sowas hätten wir hier nicht erwartet .
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Nachdem wir eingescheckt hatten bestellten wir noch ein Braiipaket . Da wir darauf eine Weile warten mußten , sahen wir uns ein wenig im Gebäude um .
Und dann sahen wir sie -
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die Fahne vom 925 . Jubiläum ( 2009 ) in unserem Dorf .
Einer meiner Cousins hatte uns schon mal ein Bild geschickt und gefragt , wie denn die Fahne dorthingelangt sei . Kurz vor unserer Abreise erschien ein Zeitungsartikel mit der Aufklärung :
Der Manager der Lodge betrieb Ahnenforschung in Deutschland . Unter anderem war er auch in unserem Dorf , um uralte Kirchenbücher einzusehen . Dabei bekam er Kontakt zum Heimatverein und ihm wurde viel gezeigt . Anscheinend hat es ihm gut gefallen und er nahm sich eine Fahne mit , die nun an der Bar hängt .
Da wir da ja nun auch rumhingen , ließen wir uns gleich mal ein Bier zapfen . Damit " versüßten " wir uns die Wartezeit auf der Veranda .
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hab gerade gesehen - war ja Flaschenbier - nix mit gezapft
Dann fuhren wir zu den Campsites , die leider ziemlich dicht beeinander lagen . Eine größere Reisegruppe ist dann auch sehr laut - das ist man gar nicht mehr gewohnt .
Unser Braiipaket ist sehr umfangreich - ok.Fleisch hätte es ein bischen mehr sein können .
Anschließend spielten wir bis 21.00 Uhr Kniffel und lachten sehr viel . Dann war auch die Gruppe leise und wir begaben uns zur Nachtruhe .
Hier in Deutschland würde ich niiiie so früh ins Bett gehen .
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Teil 1026. März 2020
24.06.2016
In dieser Nacht habe ich das 1. Mal in diesem Urlaub nicht gefroren , sondern sogar den Schlafsack aufgemacht .
Kurz nach 6.00 Uhr waren wir schon auf den Beinen , aber Duschen , Frühstücken , alles zusammenrödeln und Fotografieren rauben uns immer ca. 2 Stunden - wir haben ja Urlaub und sind nicht auf der Flucht .
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Kurz nach 8.00 Uhr starten wir dann Richtung Lüderitz .
Die Straße ist wieder schnurgerade und gut asphaltiert , deshalb darf nun auch mal unser Sohn ans Steuer .
Der fährt mir aber immer zu rasant und ich - die nun hinten sitzen muß - stehe ganz schön unter Stress . Als dann immer mehr Sandverwehungen auf der Straße sind , erlöst mein Mann mich und nimmt das Steuer wieder selbst in die Hand . Unterwegs sahen wir in der Ferne Wildpferde , die Abzweigung zum Wasserloch verpassen wir jedoch . Haben wir halt für den Rückweg noch ein Ziel
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Um 9.30 Uhr erreichen wir als eine der Ersten Kolmannskoppe .
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Teil 1126. März 2020
Da es bis zu einer deutschen Führung noch viel Zeit wäre , machen wir uns im Alleingang auf Erkundung . Für dieses Objekt habe ich extra die uralte Spiegelreflexkamera ( von ca. 1955 ) mitgenommen , um schwarz / weiß zu fotografieren . Diese benötigt noch " echte " Filme " - die Ergebnisse waren nicht so prickeln und ich habe die Bilder nie eingescannt 😕 . Zum Glück haben wir auch gefühlt 1000 Bilder mit unserer EXILIM gemacht , so daß ich euch nun auf den Rundgang mitnehmen kann .
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Vor Allem haben es mir die alten Dokumente angetan.
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Man achte bitte auf das Ausstellungs - und Aufnahmedatum 😄
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Hier hätte ich noch stundenlang stöbern können , aber wir haben heute noch einiges vor .
Teil 1226. März 2020
Auf der Weiterfahrt zum Diazpoint sehen wir die ersten Flamingos .
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na ja - das ist erstmal nur Einer

Um zum Kreuz zu gelangen müssen wir ein wenig kraxeln , denn die Brücke hat ihre beste Zeit schon lange hinter sich
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Oben angekommen können wir Robben und Delfine beobachten .Die kühle Meeresbrise tut nach der Hitze in Kolmannskuppe richtig gut .
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Auf der Rückfahrt sahen wir Springböcke - welche Freude .
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Eine Straßenbaufirma war " kräftig " zu Gange , wir hatten das Gefühl , daß es für einige Leute eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ohne Tätigkeit war . 😄
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hier sind es doch ein paar mehr

In Lüderitz war erstmal Einkauf angesagt . Da es Freitag Mittag war , waren viele Menschen in der Stadt - so richtig wohl fühlten wir uns nicht .
Als Micha an der Kasse bezahlen wollte funktionierte seine Karte nicht . Bargeld hatten wir nicht mehr genug 😮 😵 .
Unser Sohn war schon mit den ersten Einkäufen zum Auto unterwegs - also Mama schnell hinterhergerannt und ihn zurückbeordert .Zum Glück funktionierte seine Karte und wir konnten erleichtert den Laden verlassen .
Ich sage es ja immer wieder : IRGENDWANN ZAHLEN SICH KINDER AUS !
Wie gut , daß er mitgefahren war .
Nun versuchte Micha am Automaten Geld zu Ziehen , aber auch das funktionierte nicht .Also " durfte " unser Sohn den Rest der Reise bezahlen .
Durch diese Situation ist unsere Stimmung ziemlich bedrückt und es hält uns nichts in Lüderitz . Deshalb fahren wir nur mit dem Auto ein wenig rum - Fotos habe ich garnicht gemacht .
Auf der Rückfahrt bin ich ständig am Grübeln , warum Micha kein Geld mehr bekommen hat . Dann macht es bei mir " Klick "
Die Kreditkarte ist ja mit der Kaution für das Auto belastet - da ist nun das Limit erreicht . Na toll . Müssen wir dann Montag !! mit der Bank in Deutschland klären .
Diesesmal verpassen wir die Abfahrt zur Wasserstelle nicht und können gleich bei unserer Ankunft Wüstenpferde beobachten . Kurz vorher hatten wir einen Reisebus überholt - dieser kam kurz nach uns an - hielt 5 Minuten ( oder waren es nur 2 ?) und fuhr wieder von dannen . Was waren wir doch froh , Selbstfahrer zu sein . Denn kurze Zeit später lieferten die Pferde sich ein tolles Kräftemessen . Leider kann ich das Video nicht einstellen - ich bin in sowas talentfrei . Die Schwiegertochter , welche das in meinem anderen RB gemacht hat , ist uns leider im Herbst abhanden gekommen . 🙁
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Zurück in Klein Aus Vista kurvten wir noch ein wenig über das Gelände , bestaunten die Bungalows in den Felsen , diverse Tiere und tolle Lichtspiele .
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Teil 1328. März 2020
25.06.2018
Heute kommen wir schon um 8.00 Uhr von der Campsite los . Eine lange Strecke liegt vor uns - wollen wir doch bis Sesriem .
Auf der Strecke Richtung Helmeringhausen haben wir einen Safaribus vor uns und auch öfter Gegenverkehr , so daß der Beginn unserer Fahrt recht staubig ist .
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Irgendwann biegen wir auf die D707 ab und schlagartig sind wir wieder allein . Die nun folgenden ca . 150 km Sand - und Schotterpiste führen durch eine sehr abwechselungsreiche und schöne Landschaft . Leider sehen wir kaum Tiere und wenn , dann verendete Oryx an den Farmzäunen . Irgendjemand schrieb in einem anderen Tread , daß ihn die Zäune gestört hätten - wir fanden sie auch nicht so toll .
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Hier halten anscheinend alle Durchreisenden . Man sah schon beinahe einen Trampelpfad dorthin . Kann uns Jemand aufklären welchem Zweck die Installation dient ?
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Auf der C 27 entdeckten wir weitere, nicht mehr aktive Objekte .
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Und dann haben wir doch mal Gegenverkehr .
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Unterwegs sahen wir diese Luxuslodge , die irgendwie nicht in die Landschaft passte - fanden wir zumindest .
Gegen14.40 Erreichten wir das Gate in Sesriem .
Teil 1429. März 2020
Nach einer kurzen Besichtigung unserer Campsite - sie ist übrigens besser als erwartet ( im Forum wurde meist schlecht über sie geschrieben ) - machten wir uns auf den Weg zum Sesriem Canyon .
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Wir hatten das Glück, daß kein Wasser im Canon war und wir somit sehr weit hineinwandern konnten . Die Bewegung und Kühle tat gut und wiederrum begegneten wir kaum anderen Besuchern .
Anschließend fuhren wir zur Elimdüne und kraxelten ein wenig rum . Die erhottten spektakulären Aufnahmen blieben mir allerdings verwehrt .Es war dennoch schön .
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Sehr interessant war es auch diesen kleinen Käfer zu beobachten . Bei seiner Laufspur fragten wir uns allerdings , warum er solche Route gewählt hat .
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Dann wird es Zeit das Lager aufzuschlagen . Obwohl der Platz gut gefüllt ist , wirkt es nicht rummelig oder laut . Das einzig nervige ist der lange Weg zum Waschhaus - da kann man schon mal die Orientierung verlieren - vor Allem im Dunkeln und mit Oryx mittendrin 😄
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Teil 1529. März 2020
26.06.2016
Auf den heutigen Tag hatte ich mich ganz besonders gefreut - hatte ich mich doch von den Berichten und Fotos meiner Geschwister und hier im Forum auf spektakuläre Eindrücke eingestellt .
Deshalb störte es mich ausnahmsweise nicht , als der Wecker um 5.00 Uhr klingelte . Wollten wir doch so zeitig wie möglich zu den Dünen . Während wir uns noch im Zelt die Augen rieben , hörten wir schon die Ersten abfahren . Ehe wir so weit waren vergingen 40 Minuten , denn :
1. legt Micha Wert auf Frühstück
und
2. ein wenig Wasser ins Gesicht und Packen
muß auch sein .
Da wir ja im Park übernachtet haben , können wir dann aber direkt losdüsen und der 1. Schwung ist schon vor uns weg .
Durch die langsam erwachende Wüstenlandschaft geht es auf Asphaltstraße erstmal zügig voran .
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Bei Düne 45 ist schon verhältnismäßig viel los - anscheinend sind die Frühstaufsteher alle nur bis hier gefahren . Wir wollen jedoch bis hinter ins Deadvlei . Leider habe ich noch nicht mal ein Foto von der Düne geschossen . Vermutlich war das Lichtspiel noch nicht so ausgeprägt und andererseits kamen wir auf dem Rückweg ja nochmal vorbei .
Auf dem Parkplatz war dann dementsprechend auch gähnende Leere .
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Nachdem der Reifendruck reduziert wurde ging das Abenteuer los . Da es mehrere Pisten nebeneinander gab , blieb immer abzuwägen , welche wohl die Beste sei . Es war kuhlig , schräg , tiefsandig , rumpelig und total aufregend aber auch lustig . Da war ich doch sehr froh , einen so tollen Fahrer als Mann zu haben .
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Gegen 7.30 Uhr waren wir auf dem 4x4 Parkplatz angekommen .Nun hielt uns Nichts mehr - wir mußten los .
Wenn ich mich recht erinnere standen nur 2 weitere Autos dort , deshalb hatten wir die Location fast für uns allein 🙂 .
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Nun standen wir aber vor der schwierigen Frage - DÜNE oder VLEI ?
Wir entschieden uns für Big Daddy und machten uns an den Aufstieg . Allerdings war das so eine Sache - vielleicht hätten wir vor dem Lospreschen genauer Schauen sollen , denn die ersten Dünenkämme stellten sich nach erfolgreichen Erklimmen als Irrweg raus . Sie führten immer wieder in eine andere Richtung entgegengesetzt unserem Ziel . Da mußten wir dann spontan Abkürzungen nehmen und auch mal auf allen Vieren ( ich ) einen Hang erklimmen . Teilweise war ich ganz schön ko . Aber mit der Ausrede , fotografieren zu wollen , konnte ich das gut überspielen . Gegen 9.00 Uhr hatten wir es dann geschafft - Wow , wie toll.
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Anhand der Bilderflut könnt ihr euch sicher denken , daß diese Dünenwanderung ein besonders beeindruckendes Erlebnis war .
Teil 1629. März 2020
Die Rundumsicht von hier oben war atemberaubend . Die wenigen Vorsteiger waren schon unten in der Pfanne und Nachfolger waren sehr weit entfernt . Daß andere über buchstäbliche Völkerwanderungen berichten , war für uns in diesem Moment nicht nachvollziehbar .
So langsam überkam mich der Drang , daß Deadvlei von Nahem zu erkunden und der " Abstieg " ging sehr rasch und überhaupt nicht anstrengend . Unser Sohn lief in Windeseile hinunter . Wir beiden Älteren waren ein wenig zurückhaltender , denn wenn die Schwungmasse erst mal in Bewegung gerät kann man nicht einschätzen , wie schnell die " Pfannenanziehung " wirkt 😐 .
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Im Vlei angekommen , mußte erst mal der viele Sand aus den Schuhen entfernt werden . Danach ging es zügigen Schrittes zu den abgestorbenen Bäumen . Während ich vor Entzückung ein Foto nach dem anderen schoß , ließen die beiden Männer es etwas ruhiger angehen .
CIMG5828.JPGCIMG5829.JPGCIMG5830.JPGCIMG5831.JPGCIMG5835.JPGCIMG5838.JPG[/attachment<br><img src=CIMG5851.JPGCIMG5852.JPGCIMG5853.JPGCIMG5856.JPGCIMG5858.JPG
Mittlerweile kamen auch immer mehr Schaulustige ins Vlei , wobei ich mich oftmals wunderte , wie schnell so ein Besuch ablaufen kann . An den Rand des Vleis kommen - kurzer Rundumblick - bis maximal zum 1. Baum gehen - Foto - Abmarsch !!!!
Erneut waren wir happy selbstfahrer und ohne großartigen Vorbuchungen zu sein . Aber auch wir hatten ja ein großes Pensum an Attracktionen " abzuarbeiten " - selbstgewählt . Und wann reicht ein Urlaub schon mal für all das , was man eigendlich möchte ?
Deshalb machten auch wir uns irgendwann auf den Rückweg .
Teil 1729. März 2020
Von diesem Highlight bis zum Etosha hatten wir nichts vorgebucht und ich auch nur vage Vorstellungen von unseren nächsten Campsites.
Da die gesamte Planung der Reise in meinen Händen lag und Micha der Fahrer war und sich nicht weiter mit der Route beschäftigte , konnte auch nur ich abschätzen , wie weit wir heute noch kommen würden . Zur Planung standen uns auch nur 2 Uraltkarten und eine aus dem Forum ausgedruckte Campsiteliste ( Thomas Richter ? ) .Unser Navi war ICH .
Also erstmal bis zum Gate die Strecke zurück - ging ja auch nicht anders - da kann man sich nicht verfahren .
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Am Parkplatz war weiterhin noch nicht viel los .
Ein kurzer Stop an der Düne 45
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und dann ging es erstmal bis Solitaire . Unterwegs sahen wir viele Tiere und eine Windhose ( keine Fotos 😵 )
Dort angekommen , freute ich mich auf den legendären Apfelkuchen . Aber zuerst brauchten wir unbedint Bargeld .
Leider funktionierte der Automat nicht . Also wurde doch kurzerhand mein Kuchen gestrichen - Frechheit .
Nun gut - ich habe es überlebt und jeder Nam - Dollar wurde evtl. für die nächste Nächtigung gebraucht . Aber wenn das so weiter ging , konnte das ja zu einer Abmagerungskur führen 😄 .
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Wenn schon kein Kuchen , dann wenigstens ein paar Fotos . Und weiter gings .
Irgendwann landeten wir bei Rostock Ritz und da mir sonst keine Campsite in der Nähe bekannt war , steuerten wir sie an .
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Dort konnten wir dann glücklicher Weise auch mit Karte ( natürlich die von unserem Sohn ) bezahlen - Aufatmen .
Dieser Umstand mußte dann auch gleich ausgenutzt werden und immerhin war ja Sonntag !!!
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Natürlich schauten wir uns auch ein wenig um und erfreuten uns an den putzigen Erdmännchen . Die habe ich schon immer in unserem Tiergarten ins Herz geschlossen .
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Dann machten wir uns auf zu unserer Campsite , die einige km von der Lodge entfernt war und uns super gefiel . Zwar waren die Stellplätze sehr dicht beieinander , aber da nur noch 1 weiteres Pärchen anwesend war , hatten wir damit kein Problem . Sogar der Donkey wurde für uns angeheizt . Das hatten wir vorher noch nicht erlebt und wußten auch nicht , daß es sowas gibt .
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Zwischendurch hatten wir eine Zebraherde in der Ferne entdeckt . Bevor wir aber richtig genießen konnten kam ein Jeep und die Tiere verließen fluchtartig unser Sichtfeld .
Teil 1830. März 2020
27.06.2016
Nachts habe ich schlecht geschlafen , denn :
1. hat Micha geschnarcht
2. war es sehr warm
3. höre ich viele Tiergeräusche , auch sehr nah
Bei einem Blick aus dem Zelt mitten in der Nacht bilde ich mir ein , ein Zebra nahe beim Zelt zu sehen . Micha behauptet dies wäre Quatsch , aber unser Sohn bestätigt meine Vermutung . Später sehen wir Fußspuren und Kot - ich war doch nicht verpeilt 😄 😄 😄 ,
Wir haben einen schönen Sonnenaufgang und wir hören seltsames Gequake rings um uns . Trotz intensiver Suche kann ich die " Ochsenfrösche " nicht entdecken . ( Kann uns Jemand aufklären , was wir da gehört haben ? )
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ein Falter hat sich anscheinend durch die Hitze des Feuers selbst konserviert
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ich geniesse die Aussicht bei der Morgentoilette - so hatte ich mir das vorgestellt

Um 8.30 Uhr sind wir reisefertig und wir starten frohgemut in den neuen Tag .
Nach 11 km erreichen wir die Senke im Gaubpass und wollen einen kurzen Fotostop einlegen .
Aber - oh Schreck - was müssen wir feststellen ? - unsere Ladeklappe ist nicht verschlossen und unsere Tüte mit dem Waschzeug liegt auf ihr !!!
Natürlich ist auch alles super eingestaubt - da weiß Frau , was heute Abend ansteht 😗 .
Da wir nicht abschätzen können , ob etwas fehlt , fahren wir die Strecke vorsichtshalber wieder zurück und finden dann tatsächlich ein Duschtuch mitten auf der Pad - kurz vor der Campsite . Na da hatten wir ja Glück .
Auf der Fahrt zurück zur " Hauptstraße " sehen wir wieder Zebras . Hat es sich doch gelohnt umzukehren .
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Diesesmal halten wir auch beim Tropic of Capricorn und machen ein schnelles Foto .
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Nun müssen wir uns aber mal auf die Strümpfe machen , sonst erreichen wir unser Ziel heute nicht mehr . Darum legen wir nur immer kurze Fotopausen ein .
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da erfreut sich das Auge
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Bis Walways Bay ist die Strecke dann aber ziemlich eintönig und wir sind froh , als wir dann soooo begrüßt werden .
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Teil 1931. März 2020
In Walways Bay fuhren wir an die Küste und wollten uns ein wenig umsehen . Beim Parken kam sofort aus dem Nichts geschossen ein " Parkwächter " , der uns seine Dienste anbot . Na ja - woher wissen wir denn , daß nicht genau er der
" Aufbrecher " ist ? Bevor wir losgingen , mußte ich sowieso unser Gepäck mal ein bißchen durchwühlen , denn unterwegs war mir siedendheiß geworden , als mir einfiel , daß ich meine Geldbörse morgens nur in irgendeine Tüte gestopft hatte 😈 . Allerdings konnte ich sie nicht finden - kein schönes Gefühl.
Auch bei dem Parkwächter waren wir etwas beunruhigt , so daß Micha sogar nochmal zurück ging und um die Ecke spähte , ob er sich schon um unser Auto " kümmerte " . Aber er saß friedlich im Schatten . Dennoch hielten wir uns nicht lange auf .
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Auf dem Weg nach Swakopmund verfransten wir uns in der Stadt und kamen durch ein ärmliches Wohnviertel . Fotos machte ich nur während der Fahrt - Anhalten hätten wir uns nicht getraut .
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Kurz danach bogen wir auf diese Straße - wir hatten uns aus dem Wirrwarr an Straßen herausgewurschtelt - und waren über die Kontraste doch sehr bestürzt .
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Teil 2031. März 2020
Die weitere Strecke gefiel uns dann sehr gut , obwohl der Verkehr zugenommen hatte . Links lag das Meer - rechts die Dünen - und ein eigentümliches Lichtspiel dazu . Leider konnte ich das nicht im Foto so festhalten .
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In Swakopmund hieß es dann erstmal den Kühlschrank zu befüllen . Während dieser Zeit versuchte Micha Kontakt mit unserer Kreditbank aufzunehmen . Dieses gelang auch , aber leider ohne ein zufriedenstellendes Ergebnis . Da wir bei dieser angeblich
" menschenfreundlichen " Bank kein Konto hatten und unser Kreditlimit erschöpft war , konnten oder wollten sie uns nicht weiterhelfen . Ihre wohlgemeinten Ratschläge , uns Geld von unseren Kindern überweisen zu lassen - wohin bitte ? - half uns nicht weiter . Zum Glück hatte unser Sohn genug auf seinem Konto , so daß wir die Reise wie geplant fortsetzen konnten . Aber sauer
waren wir schon .
Anmerkung : 2 Jahre später kündigte die Bank unsere Kreditkarte .

Obwohl uns nicht so viel an Städten liegt und an Shopping erst gar nicht , sahen wir uns die Stadt ein wenig an . Und - sie gefiel uns sehr gut .
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