Reisebericht

Große Runde als Selbstfahrer mit Roadtrip Uganda

von Dani O. · begonnen 15. März 2020 · 24 Teile

Teil 115. März 2020
Liebe Fomis,

eure zahlreichen Berichte und Tipps haben uns bei der Planung unserer Uganda-Reise im September 2017 enorm geholfen und uns – glücklicherweise – auch dazu inspiriert, in den wundervollen Norden zu reisen.

Wenn Ihr Interesse habt, würden wir daher unsere Erlebnisse gerne mit euch teilen.
Erschreckenderweise haben wir ja jetzt schon 2020, hat also etwas länger gedauert, bis wir es endlich mal geschafft haben, zu starten.

Kurz zu uns:
Bernd und Dani, Mitte 50 und Mitte 40, aus dem Raum Hannover und wie alle von euch reise- und Afrika-begeistert.

Nach unserer Selbstfahrertour im November 2015 durch Botswana hat es dann doch 2 Jahre gedauert, bis wir endlich wieder nach Afrika kamen. Als wir dann aus Uganda heimkehrten, haben wir sofort für April 2018 eine Selbstfahrertour in Simbabwe gebucht, im September 2018 in Namibia geheiratet, waren im Juli 2019 in Südafrika, fliegen in ein paar Tagen wieder dorthin (falls es keine Einreiseverbote gibt) und unsere Selbstfahrertour September 2020 durch den Süden Tansanias ist auch schon gebucht. Zwischendurch und vorher haben wir ein bisschen Asien ausprobiert, waren im Oman und in den VAE unterwegs, haben einen Roadtrip durch den Südwesten der USA, Australiens Westen, Mitte und Tasmanien unsicher gemacht (erstmalig mit Dachzelt – war megatoll), Patagonien erwandert und noch einige Trips innerhalb und außerhalb Europas, mal mit Tauchen, mal mit Skifahren, mal mit Wandern, hinter uns. Ist auch alles schön, aber kaum eine Reise berührt das Herz so sehr wie eine Afrika-Reise. Bernd war vor einigen Jahren schon mal auf dem Kilimandscharo und in Namibia unterwegs und hat so davon geschwärmt, dass ich unbedingt auch mal hinwollte. Wir haben uns dann bei meinem ersten Mal für Botswana entschieden. Und nachdem wir nach gefühlten 200 Stunden und mehreren Umstiegen (auch dank des Lufthansa-Streiks) im Oddballs Camp im Okavango Delta ankamen, war es um mich geschehen – es hatte mich sofort erwischt! Unsere Tour ging von dort weiter nach Moremi, Khwai und in die Kalahari, dann weiter zu den Magkadigkadi Salt Pans, wo wir dann stecken geblieben sind - hat auch ewig gedauert, bis wir wieder raus waren (allerdings nicht ohne Hilfe). Danach Richtung Chobe und zum Schluss die Vic Falls.

So, jetzt aber genug von uns – hier unsere Route durch Uganda:

Los ging es am 09.09.17 mit Brussels Airline von Hannover via Brüssel nach Entebbe mit folgender Route/Übernachtungen/Aktivitäten:

09.09. Kampala – Übernachtung Le Petit Village
10.09. Übernahme Toyota Landcruiser und Weiterfahrt nach Jinja – 2 Übernachtungen The Haven
11.09. White Water Rafting
12.09. Weiterfahrt nach Moroto, Mt. Moroto Hotel
13.09. Weiterfahrt Richtung Kidepo über Kotido und Kaabong, 2 ÜN Apoka Lodge
14.09. Kidepo NP
15.09. Weiterfahrt Richtung Murchison Falls NP über Kitgum und Gulu, 2 ÜN Kabalega Wilderness Lodge
16.09. Murchison NP
17.09. Weiterfahrt Richtung Lake Albert, 1 ÜN Lake Albert Lodge
18.09. Weiter zum Kibale Forest, 2 ÜN Kibale Forest Lodge
19.09. Chimpanzee Habituation Experience
20.09. Weiter Richtung Queen Elizabeth, 2 ÜN Marafiki Lodge
22.09. Weiter Richtung Ishasha, 1 ÜN Ishasha Jungle Lodge
23.09. Fahrt zum Bwindi NP, 3 ÜN Chameleon Hill Lodge (Lake Mutanda)
24.09. Gorilla Trekking Rushaga
25.09. Ausruhen vom Gorilla-Trekking (wollten eigentlich noch ein Golden Monkey Trekking machen, aber mir ist eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter und Bernd der 2. gebrochene kleine Zeh dazwischen gekommen)
26.09. Weiter Richtung Lake Mburo, 2 ÜN Rwakobo Rock
28.09. Weiter Richtung Entebbe und Abflug

Das Fazit nehme ich mal vorweg: Ein unfassbar schönes, abwechslungsreiches Land mit sehr freundlichen und hilfsbereiten Menschen. Wir haben uns nicht einen Moment unsicher oder bedroht gefühlt. Auch wenn die Straßen – vor allem im Norden und nach Regen – teilweise abenteuerlich waren, hat es wahnsinnig viel Spaß gemacht. Die meisten Muzungus fuhren mit Fahrerguide, wir haben so gut wie keine anderen Selbstfahrer gesehen, das muss aber auch jeder für sich selbst entscheiden. Hat beides Vor- und Nachteile. Wir würden auf jeden Fall wieder selber fahren!

Und natürlich war das Gorilla-Trekking auch einer der Gründe, warum wir hinwollten, aber im Nachhinein empfanden wir dieses noch nicht mal als DAS Highlight. Es war vielmehr die Vielfältigkeit, die Ursprünglichkeit, die Landschaften und auch der fehlende Massentourismus, der uns so begeistert hat. Abgesehen von den unzähligen Tieren, die wir gesehen haben, waren wir geflasht von den Menschen, die trotz - oder vielleicht auch wegen – der vorwiegend einfachen Lebensweise, eine Fröhlichkeit und Zufriedenheit ausgestrahlt haben, die uns echt wieder geerdet hat. Da ertappt man sich doch glatt dabei, über Dinge zu jammern, die so unwichtig sind, und uns doch immer wieder umtreiben und auch Unzufriedenheit schaffen: na, welches Handy kauf ich mir denn als nächstes? Oder welches Auto? Soviel Auswahl und soviele Möglichkeiten, und soviel Zeit damit verballert, sich mit so einem Kram zu beschäftigen anstatt einfach das Leben zu genießen.

Herzliche Grüße,

Dani
Teil 215. März 2020
Na gut, dann geht's los! Ich hoffe, ich mache hier keinen Mist mit dem Hochladen der Fotos 😗

09.09.17
Nachdem wir abends in Entebbe gelandet sind, hatten wir einen Transfer nach Kampala in die sehr nette Unterkunft Le Petit Village (ca. 1 Stunde Fahrzeit durch relativ dichten Verkehr). Nach Abendessen und einer ruhigen Nacht haben wir dann am nächsten Morgen unseren Mietwagen bekommen (Toyota Landcruiser mit Pop-Up-Roof von Roadtrip Uganda). Schon älter, hat aber sehr gut durchgehalten nach gefühlten 1 Mio. Schlaglöchern. Aircon funktionierte nicht richtig und so richtig staubdicht war es auch nicht, aber er hat uns überall ohne Probleme hingebracht.

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Dann erstmal ab in den Supermarkt und Getränke und Essen gekauft. Möbel brauchten wir gerade nicht, aber das Angebot war da.

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Fotografiert haben wir übrigens mit einer Nikon D-5300, gefilmt mit einer GoPro Hero 4.

Es ging recht zäh auf der Hauptstraße in Richtung Jinja weiter, für die 80 km haben wir ungefähr 5 Stunden gebraucht. Die Straße war größtenteils in sehr gutem Zustand (Asphalt) nur das letzte Stück war etwas ruppelig. Aber es staute sich extrem, vor allem auf dem Weg raus aus Kampala. Hierfür bekam man aber auch alle paar Meter Waren angeboten, von Essen und Getränken, Fußmatten, Spielzeug über Klappstühle – alles war dabei.

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Wir erreichten dann die Quelle des Nils, war jetzt nicht sonderlich spektakulär, dafür aber umso mehr der Ausblick von der Lodge The Haven mit direktem Blick auf den Nil und die Stromschnellen.

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The Haven besteht aus einem Haupthaus, sehr nett eingerichteten Cottages und einem Campingplatz.

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Blick vom Restaurant

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Blick vom Cottage auf den Nil

Die Lodge ist auf jeden Fall empfehlenswert, Zimmer sehr schön mit toller Dusche (Blick auf den Nil) das Essen ist gut, das Personal von sehr freundlich bis sehr lethargisch. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Campingplatz.
Teil 316. März 2020
Hallo Thomas,

ja, ich freue mich auch über jeden Reisebericht, der hier veröffentlicht wird (aber das gilt auch nicht nur in der jetzigen Zeit).
Wir mussten jetzt leider auch den Camper und die Campsites im KTP für April stornieren - Mann, das tut echt weh!

Aber nun denn - jammern hilft nicht! Wir sollten dankbar sein, dass wir grundsätzlich in der privilegierten Lage sind, überhaupt zu reisen und eine gute medizinische Versorgung haben. Da können sehr viele Menschen nur von träumen.

Bevor ich jetzt melancholisch werde, mache ich mal lieber weiter mit dem Reisebericht 😵

11.09.17
Das Rafting hatten wir bereits mehrere Wochen im Voraus per Mail in der Lodge gebucht und am Anreise-Abend auch noch mal in der Lodge nachgefragt, wann und wo denn Treffpunkt sei. Wir sollten am nächsten Morgen um 09:00 Uhr an der Rezeption sein, wir würden von dem Rafting-Unternehmen abgeholt. Nach dem Frühstück waren wir dann ab ca. 08:30 Uhr da, es kamen auch 2 verschiedene Rafting-Firmen, die einige Gäste abholten, nur unser war nicht dabei.
Gegen 10:00 Uhr wurden wir dann nervös und fragten nochmal nach. Upsiee, die Buchung ist dann doch vergessen worden und es wurde versucht, noch etwas zu arrangieren.
Wir sollten zügig den Hügel runter zum Anleger, wo wir dann 30 Minuten später von einem Bötchen abgeholt wurden. Die anderen Teilnehmer hatten bereits das Briefing etc. hinter sich und wir stießen dann dazu, eine bunt gemischte Truppe (Israel, Argentinien, Südkorea, Holland). Und dann kam auch schon die 1. Stromschnelle.

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Hab ich schon erwähnt, dass ich eine schlechte Schwimmerin bin? Aber dank Schwimmweste und Sicherheitskajaks bin ich dann doch nicht ertrunken, obwohl ich mehrfach dachte: ok, das war`s jetzt! Ich bin tot!

Hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Der Trip dauerte etwa 5-6 Stunden und abends gab es dann noch ein leckeres Abendessen bei White Nile Rafting, die uns dann später auch wieder in die Lodge gefahren haben. Es gab gratis sogar eine Foto-CD mit den Bildern des Tages, die von den Kajaks aus gemacht wurden, total toll!
Teil 417. März 2020
12.09.17 Am nächsten Morgen dann weiter Richtung Moroto mit toller Landschaft, vielen Menschen und Tieren.

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Hier konnten wir einem steckengebliebenen Matatu helfen. Reine Muskelkraft half nicht, da mussten härtere Geschütze aufgefahren werden.

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Nachmittags sind wir dann in Moroto angekommen. Für die 350 km haben wir etwa 8 Stunden gebraucht.

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Mount Moroto Hotel: für eine Nacht völlig ok, wir hatten zwar nur kaltes Wasser, aber dafür war der Ausblick auf den Mount Moroto traumhaft schön.
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Abends sind wir dann noch etwas spazieren gegangen und hörten Gesänge in Richtung Dorf. Und plötzlich waren wir inmitten eines Wanderpredigers mit seiner Familie und einer größeren Dorfgruppe. Die Kinder haben uns dann mitten ins Geschehen gezogen und uns neugierig beäugt.

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Teil 517. März 2020
13.09.17
Nach dem Frühstück ging es weiter Richtung Kotido und Kaabong. Zwischendurch hat es mal kurz geregnet, war aber kein Problem. Die Landschaft dort ist einfach ein Traum. Es waren kaum andere Autos unterwegs, nur immer mal wieder Menschen und einige Rinder und Ziegen.
Teil 617. März 2020
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Teil 717. März 2020
Am Kidepo-Gate erstmal Eintritt bezahlt und dann noch ein paar km weiter Richtung Lodge.

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Teil 817. März 2020
Blick vom Hochstand der Lodge
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Blick vom Zimmer, hier tummelten sich permanent Zebras, Wasserböcke, Warzenschweine, Büffel, Affen und Schakale
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Teil 917. März 2020
Überquerung der Brücke nach starkem Regenfall
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Trotz des relativ hohen Grases haben wir sehr viele Tiere gesehen. Tausende Büffel, viele Zebras, Giraffen, Elefanten und auch Löwen und einen Leo, diese allerdings in einiger Entfernung; leider keine vernünftigen Fotos.

Fazit Kidepo: so gut wie keine anderen Menschen, viele Tiere, super Landschaft, ein sehr kundiger Guide, definitiv empfehlenswert! Hat uns von allen Parks mit am besten gefallen.

Die Apoka Lodge ist sehr schön, mitten im Nichts gelegen, ziemlich luxuriös mit sehr gutem Essen und Service. Hat allerdings auch seinen Preis. Ob es das wert ist, muss jeder für sich selber entscheiden.
Teil 1018. März 2020
15.09.17
Morgens ging es dann weiter Richtung Gulu. Die Straßenverhältnisse aus dem Park raus waren aufgrund der Regenfälle etwas anstrengend, stellenweise war es sehr matschig mit Steckenbleib-Gefahr. Zum Glück konnten wir die Räder auf „Lock“ stellen, sonst wäre es dünne geworden.

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Von den schlimmsten Streckenabschnitten haben wir keine Bilder, mussten uns voll aufs Fahren konzentrieren.

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Aufs Navi gehört und erstmal 10 km über einen zugewachsenen Feldweg gefahren. Grundsätzlich war die Navigation mit „maps.me“ aber trotzdem erstaunlich gut. Nur hin und wieder passte es nicht ganz.

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Überall wird gebaut

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Für die 370 km zum Murchison brauchten wir etwa 8-9 Stunden und sind von Gulu aus übers Wanlovar Gate zur Kabalega Wilderness Lodge gefahren. Der Norden vom Murchsion Falls NP hat uns sehr gut gefallen, sehr tierreich (wir haben in der 1. Stunde bestimmt allein 20 Giraffen gesehen + viele weitere Tiere). Auch landschaftlich fanden wir es im Norden wesentlich interessanter als im Süden. Hier haben wir auch so gut wie keine anderen Touristen getroffen. Leider hatte Bernd starke Magenprobleme, daher sind wir relativ zügig durchgefahren und haben kaum Bilder geschossen.

Dann mit der Fähre einmal über den Nil und ab in die Lodge. Bernd hat dann erstmal 16 Stunden durchgeschlafen.

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Hauptgebäude Kabalega Lodge

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Die Lodge besteht aus mehreren festen Zelten, sehr geräumig, aber ziemlich dunkel.
Teil 1119. März 2020
Am nächsten Morgen war alles wieder gut und wir sind Richtung Murchison Fälle gefahren.

Blick vom Hubdach
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In diesem Teil des Parks gab es extrem viele Tse-Tse-Fliegen, die uns auch bei jedem Halt überfallen haben. So schnell haben wir noch nie die Fenster hochgekurbelt 🙂

An den Fällen angekommen, hatten wir einen Platten. Aus dem Nichts kamen 2 Fahrerguides, die uns (ohne, dass wir gefragt hätten) beim Radwechsel geholfen haben.

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Die Fälle sind aus der Nähe tatsächlich beeindruckend. Wir haben im Anschluss einen Bootstrip gemacht und die Fälle aus der anderen Perspektive gesehen. Die Bootsfahrt war ganz nett, man kam allerdings nicht sehr nah an die Fälle heran.

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Dafür haben wir während der Fahrt viele Vögel, Elefanten, Nilpferde und Krokodile gesehen.

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Fazit Murchison Falls NP: absolut sehenswert!
Teil 1221. März 2020
17.09.17
Am nächsten Morgen hieß es dann Weiterfahren Richtung Lake Albert, etwa 250 km, für die wir 6 Stunden brauchten. Die ersten 4 Stunden ging über Holperpisten und plötzlich kam allerfeinster Asphalt, von den Chinesen aufgrund des Ölvorkommens gebaut.

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Zwischendurch braute sich langsam ein Gewitter zusammen.

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Hauptgebäude Lake Albert Lodge

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Cottage

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Blick von der Lodge auf den Lake Albert

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Patrick

Die Lodge war schön, das Cottage süß eingerichtet, das Personal sehr freundlich. Den Lake Albert muss man nicht unbedingt gesehen haben. Uns war nur die Strecke bis zum Kibale an einem Tag zu weit.
Teil 1322. März 2020
Am nächsten Morgen ging es dann weiter Richtung Kibale – 300 km, etwa 8 Stunden.

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Nach dem Stück Asphalt kommt stundenlang wieder rote Straße 🙂

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Zwischendurch ein paar Steinchen

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Und eine Baustelle nach der anderen

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Kurzer Abstecher zum Mpanga Market bei Fort Portal

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Das letzte Stück vor dem Kibale NP gab es wieder Asphalt und viel Grün
Teil 1422. März 2020
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Kurz vorm NP belagert ein frecher Affe einen Jeep

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Die Lodge liegt mitten im Wald, überall tummeln sich Colubus-Affen

Nach einem guten Abendessen in der sehr angenehmen Lodge geht’s mit viel Affengebrüll ins Bett.
Am nächsten Morgen dann ein paar Meter die Zufahrtsstraße runter (vlt. 200 m zu Fuß) und schon ist man am Treffpunkt zum Chimpanzee-Trekking. Wir haben uns für die ganztägige Habituation Experience entschieden. Auf ging es dann mit einem bewaffneten Guide (zur Abschreckung für die wohl aggressiven Waldelefanten). Nach etwa 30 Minuten haben wir bereits die ersten Schimpansen erreicht.

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Hier wird alles kontrolliert 🙂

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Wir liefen insgesamt etwa 7-8 Stunden mit einer Gruppe aus etwa 8 Personen durch den Wald, über Stock und Stein, oft im Schweinsgalopp immer den Schimpansen hinterher. Teilweise kamen wir sehr nah bzw. die Schimpansen sehr nah an uns. Ist schon beeindruckend, wenn ein ausgewachsenes Männchen 10 cm an einem vorbeigeht, aber so tut, als wäre man nicht da und dann plötzlich schreiend davon peest und die Familie ebenso laut hinterher.

Wieder zurück in der Lodge, waren wir echt platt und haben erst mal was Kaltes getrunken und die Füße hochgelegt. Für Fußlahme würde ich wohl eher das „normale“ Schimpansentrekking (ca. 1-2 Std.) empfehlen. Außerdem aufgrund der vielen fiesen Waldameisen die Hose in die langen Socken stecken und ggfs. Gamaschen anziehen. Es gab KEINE Stelle, in die wir nicht gebissen wurden. Und Baby: it really burns 🙂
Teil 1524. März 2020
20.09.17
Nach einer regenreichen Nacht ging es am nächsten Morgen dann weiter in Richtung Queen Elizabeth NP.
Haben uns doch glatt wieder verfahren und mussten dann durch eine ziemlich schlammige Ortschaft.

Nach der ersten großen Schlammdurchfahrt gab es erst mal High Five (ich war sicher, wir bleiben stecken), um dann festzustellen, dass uns wenige hundert Meter weiter eine viel matschigere Weiterfahrt bevorstand. Wir haben dann erstmal zu Fuß die Lage gecheckt und in der Zwischenzeit kamen wie aus dem Nichts ein paar Familien aus ihren Häuschen geströmt, die mit uns die Lage checken und uns navigieren wollten.

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Bernd klärt mit den Einheimischen die Lage ab, da vorne ist eine fiese „Pfütze“.
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Ok, wir probierens mit 4WD, Räder „locken“ und sanftem, aber energischer Fahrweise und
tataaaa...

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Wir bleiben stecken!

Die Dorfgemeinschaft buddelt und schiebt und wir bleiben trotzdem immer wieder stecken.
Ich sitze im Auto und fotografiere die neugierigen, sensationslüsternen Kleinen.

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Und drucke ein paar Fotos mittels Smartphonedrucker aus, über welche sich die Kinder und die Mutter sehr freuen.

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Nach einer halben Ewigkeit schaffen wir es dank der zahlreichen Unterstützung dann doch noch raus und fahren Richtung Äquator.

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Es geht weiter zur Marafiki Safari Lodge im Ishasha Sektor. Für die 80 km haben wir etwa 5 Stunden gebraucht (inkl. ca. 1 – 1,5 Stunden Steckenbleiben).
Teil 1624. März 2020
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Zelt in der Marafiki Safari Lodge

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Tolles Auto, aber leider mit kaputten bzw. nicht vorhandenen Gummidichtungen, daher jeden Tag die Koffer erstmal über gefühlte 12 kg roten Staub hieven.

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Crater Drive: sehr schön, aber Tse-Tse-Angriff.
Teil 1724. März 2020
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Fahrt durchs Dörfchen



Wir haben dann noch eine tolle Bootsfahrt über den Kazinga-Channel unternommen.
Teil 1824. März 2020
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Fahrt durchs Dörfchen

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Noch eine tolle Bootsfahrt über den Kazinga-Channel unternommen.

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Teil 1924. März 2020
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Teil 2024. März 2020
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