Eurowings

1'318 Antworten · 183k Aufrufe · gestartet 19. Jan. 2020 von monerl
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81 Beiträge · seit 201824. Dez. 2022 · #821
Hallo,

weiss jemand warum der Flug von Frankfurt gestern abend auf heute morgen verschoben wurde?
236 Beiträge · seit 201024. Dez. 2022 · #822
Würde mich auch interessieren!
Gruß Albrecht
409 Beiträge · seit 202225. Dez. 2022 · #823
Daß die Lufthansa ist wie sie ist, daß ihre mißratenen Tochtergesellschaften so sind wie sie sind, da sind wir selbst daran schuld.
Weil wir uns das gefallen lassen.
Die einen meinen alles mit Geld kaufe zu können, die anderen fressen den Ärger in sich hinein.
Das alles wird sich schnell ändern, wenn niemand mehr deren Tickets kauft.
Auch andere Airline-Mütter haben hübsche Töchter.
Einfach mal weniger Egoistisch sein und auch mal 3 oder 4 Stunden länger fliegen.
Lufthansa war m.E. bereits vor 30 Jahren eine miese Airline, und daran hat sich wenig geändert.
Extremfälle waren ein Flug nach Toronto mit nur einer funktionierenden Toilette.
Oder ein Flug von Singapur über Bombay mit dutzenden skandinavischen Babyschleppern (zufällig wurde darüber sogar im Spiegel berichtet) mit einem bestialisch stinkenden Flieger über 12 Stunden.
Was sich Eurowings Discover auf der Namibia-Route gegenüber Kunden erlaubt spottet jeglicher Beschreibung.
Da kann man auch gleich mit Ryan Air fliegen. Da bekommt man nur was man bezahlt. Bei Lufthansa nicht.
zuletzt bearbeitet 25. Dez. 2022
1'676 Beiträge · seit 200725. Dez. 2022 · #824
Lieber Hajo,
Dein Rundumschlag mag aus persönlichen Erfahrungen berechtigt sein. Ich bin seit 2020, 2021, 2022 viermal die Namibia-Strecke geflogen, die ersten dreimal während Corona. Pünktlich und ohne Probleme, mit den gebuchtern Sitzen (Eco und premium Eco). Vielleicht habe ich nur Glück gehabt, weil ich nie umbuchen musste. In der Anfangszeit war das Essen katastrophal, zuletzt so la la. Essen ist aber für mich nebensächlich. Wenn mir was wichtig ware, dann das Flat-Bed in der Business, aber das ist ein anders Thema. Dass man Bier bezahlen muss verstehe ich nicht, das ist für mich eine falsche Geschäftspolitik. Aber um welche Summen geht es da?
Als aus der Gegend von München kommend, trauere ich der Verbindung MUC-JNB mit SAA nach. Aber im Nachhinein muss man froh sein, dass dabei keine Unfälle passiert sind, mit all der Korruption und dem Missmanagement.
Aus persönlichen Gründen zieht es mich nicht zu den Golf-Airlines oder Ethiopian. Aber jeder hat halt andere Erfahrungen und Prioritäten. Wenn Edelweiss ab Zürich nach WDH fliegen würde, würde ich die sofort nehmen. Das wird aber ein frommer Wunsch bleiben. (Warum Swiss und Edelweiss missratene Tochtergesellschaften sind, erschließt sich mir nicht).
Manfred
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
zuletzt bearbeitet 25. Dez. 2022
1'927 Beiträge · seit 200826. Dez. 2022 · #825
Unsere Erfahrungen 4x Eurowings

- Onlinebuchung mit übersichtlicher Preisangabe
- Sitzreservierung problemlos
- pünktlich ab und an
- freundlicher Bordservice, Eco und Business
- Direktflug, nix anderes

...und gutes Essen suchen wir nicht im Flugzeug, dafür haben wir unsere Leberwurstbrote dabei..

weihnachtliche Grüße
Peter
898 Beiträge · seit 201626. Dez. 2022 · #826
Moin Hajo,

was Du so recht pauschal über die von Dir genannten Fluggesellschaften "rantest", empfinde ich als äußerst pauschalisiert und in dieser Form nicht in Ordnung. Mag sein, dass Deine persönlichen Erfahrungen auf den von Dir genannten Flügen nicht gut waren, daraus aber ein Gesamtfazit abzuleisten, halte ich für - äh - gewagt. Zumal meine Erfahrungen ganz andere sind. Ich bin oft mit dem Kranich geflogen, und bisher konnte ich mich überhaupt nicht beschweren. Für mich persönlich ziehe ich daraus ein durchaus positives Fazit, würde es aber trotzdem nicht pauschalisieren.
Hajo52 schrieb:
Lufthansa war m.E. bereits vor 30 Jahren eine miese Airline, und daran hat sich wenig geändert.
Das meine ich. So unkonkret ist das eigentlich nur Polemik.
Hajo52 schrieb:
Was sich Eurowings Discover auf der Namibia-Route gegenüber Kunden erlaubt spottet jeglicher Beschreibung.
Was genau meinst Du damit? Ich habe andere Erfahrungen gemacht, daher wäre ein Hauch mehr an Details schon interessant. Dass die Versorgung an Bord nicht gerade gehobener Standard ist, ist bekannt. Aber "spottet jeglicher Beschreibung"?
Hajo52 schrieb:
Da kann man auch gleich mit Ryan Air fliegen. Da bekommt man nur was man bezahlt. Bei Lufthansa nicht.
Und genau das halte ich für falsch! Ryan Air macht die Preise auf dem Rücken der Angestellten. Das ist genauso verwerflich, wie die miese Behandlung von Angestellten in Hotels, die mit "All inclusive" 300,- / pro Woche Incl. Flug noch Profit machen.

Ich sage nicht, dass Du im Einzelfall nicht Recht hast, aber ich mag dieses Pauschalisieren nicht.

Nichts für ungut, und noch einen schönen 2. Feiertag
Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
zuletzt bearbeitet 26. Dez. 2022
409 Beiträge · seit 202227. Dez. 2022 · #827
Lieber TinuHH,
ich habe meine Lebenserfahrungen gemacht und bin Lufthansa geschäftlich wie privat seit 1979 geflogen.
Und zwar im Inland und weltweit, u.a. in Europa, Richtung Afrika, Middle East, Ostasien, Nordamerika.
Und parallel mehr als genügend Vergleichs-Airlines.
Ist auch OK wenn Du das "pauschalisierend" nennest, so viele Fälle kann ich hier garnicht beschreiben, kann mir aufgrund dessen aber auch eine pauschalierende Wertung erlauben. Meine Wertung wird nie kompatibel zum gelegentlichen Urlaubsflieger mit sprudelnden Glückshormonen sein.
Und: das ändert meine negativen Erfahrungen nicht.
Da waren mir selbst China Airways nach der Wende in China, Saudia oder SAA nach der Unabhängigkeit lieber.
Auf moralisierenden Zeitgeist gehe ich nicht ein. Das hat mit Realität wenig zu tun, nur mit Bauchgefühl.
Nette Grüße,
H.
zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2022
286 Beiträge · seit 201727. Dez. 2022 · #828
Vermutlich gibt es in diesem Forum sehr viele Teilnehmer die nicht nur Urlaubsflieger (wie sie von Hajo52 bezeichnet werden) sind...
Ich bin auch jemand mit durchaus viel Erfahrungen mit diversen Fluggesellschaften weltweit.

Der Trend geht doch generell zu minimalem Service in der Eco und der Etablierung von Premium Klassen zwischen Eco und Business - ganz egal wo auf der Welt. Früher waren z.B. auch Gepäck und Sitzplatzreservierung immer inklusive.

Ebenso gründen fast alle großen Airlines und Airline-Verbünde Billigtöchter, um speziell die Touristen-Strecken günstiger abzudecken. Das ist eben so und die Entwicklung wird sich in diese Richtung fortsetzen. Sogar die Airlines im fernen Osten machen das (Beispiel Singapore Airlines / Scoot)

Ich persönlich kann bei den großen Europäischen Airlines (LH, BA, AF,...) kaum Unterschiede feststellen.
Die amerikanischen Airlines sind im Eco Bereich beim Service ohnehin schon lange auf ein Minimum reduziert.
Etwas anders stellt sich die Lage noch bei den Fluglinien aus Nah - und Fernost dar. Aber auch hier schreitet die Reduzierung der Leistungen in der Eco langsam voran.

Meiner Meinung nach kann man mit jeder Airline mal Pech haben und es ist ein Flug verspätet oder wird gar gecancelt.

Was jetzt speziell EW Discover auf der WDH - Route betrifft, kann ich auch keine gröberen Besonderheiten erkennen. Bin einige Male damit geflogen und es hat immer alles geklappt. Der nächste ist im Oktober 23 gebucht 🙂

Ob der Umweg und die damit Verlängerte Reisezeit über Doha oder Addis Sinn macht, muss eh jeder selber entscheiden. Bin auch beides schon geflogen (Eco und Business). Den Flughafen von Addis finde ich persönlich allerdings nicht sehr angenehm - ist aber, wie so vieles, subjektives Empfinden.

Die Airline Branche leidet derzeit, wie viele andere auch, an personellem Mangel und auch das ist oft ein Faktor für Unregelmässigkeiten im Flugplan.

LG Markus
794 Beiträge · seit 201327. Dez. 2022 · #829
@ Max, den Personalmangel hat sich LH & CO aber selber zuzuschreiben. Das "normale" Personal zu entlassen, in Kurzarbeit zu schicken oder in "Billig-Töchter" mit geringerem Gehalt "auszulagern", währen die Vorstände trotz Staatsrettung Millionen-Boni kassieren ist für die "normalen" Mitarbeiter halt nicht all zu motivierend...

Wobei ich sagen muss, das die Mitarbeiter von EW Discover m.E., trotz des geringeren Gehalts im Vergleich zu LH, weit lockerer und netter sind als die von LH. War dieses Jahr je einmal mit LH und EW gen Afrika unterwegs, LH Business, EW Premium ECO und der Service war bei EW bei weiterem besser / netter als bei LH. Bei EW waren die Flugbegleiter auch deutlich jünger und daher vielleicht etwas motivierter als die "alten" von LH, die eh bald in Rente gehen und die es nicht mehr juckt wie unfreundlich sie auftreten. Aber das kann natürlich auch nur eine Momentaufnahme gewesen sein und wir hatten möglicherweise nur die falsche LH Crew erwischt...
zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2022
4'528 Beiträge · seit 200727. Dez. 2022 · #830
@Andre008
Na, Weihnachten gut überstanden ? 😉
Deine Worte kann ich aus eigener Erfahrung (nur leider kein Business 😉 ) gut nachvollziehen. Gerade das mit dem Alter....
Aber wir hatten auch schon bei LH sehr nette Flugbegleiter*innen.

Viele Grüße und ich hoffe, es geht Euch gut !
Carsten
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
286 Beiträge · seit 201728. Dez. 2022 · #831
Andre008 schrieb:@ Max, den Personalmangel hat sich LH & CO aber selber zuzuschreiben. Das "normale" Personal zu entlassen, in Kurzarbeit zu schicken oder in "Billig-Töchter" mit geringerem Gehalt "auszulagern", währen die Vorstände trotz Staatsrettung Millionen-Boni kassieren ist für die "normalen" Mitarbeiter halt nicht all zu motivierend...
Aber selbst das ist nichts LH-spezifisches (wie du ja selber schreibst) 😎
Die meisten Airlines haben Personal reduziert und kämpfen jetzt mit Engpässen. Langsam bessert sich die Situation.
Habe auch nicht gesagt, dass ich das gut finde. Aber leider ist das die gängige Praxis - nicht nur bei der LH und auch nicht nur in der Airline Branche...

Ich bin nur nicht der Meinung, dass EW Discover ein besonders schlechtes Produkt bietet, dem alle anderen Airlines um Welten überlegen wären und von dem man unbedingt abraten muss.

Aber nochmal - es darf jeder Fliegen womit er möchte. Wir haben zum Glück den freien Markt 😉

LG Markus
zuletzt bearbeitet 28. Dez. 2022
794 Beiträge · seit 201328. Dez. 2022 · #832
@Max; meine Aussage war ja eher andersrum, also dass ich EW Discover vom Service her weit besser fand als LH! Nur der Business Class Sitz bei LH war ganz nett. Wobei der auch gar nicht so einfach zu bedienen war, meine Oma hätte sicher ihre Schwierigkeiten gehabt... Ansonsten waren Essen und Getränke auch in der Business nicht wirklich der Hammer und z.B. weit unter Air France Niveau.

Ja und der Service des LH Zubringerflugs zu EW nach FRA (Eco) war eine absolute Frechheit. Es gab eine kleine Flasche Wasser und das wars. Man konnte noch nicht einmal andere Getränke gegen Geld kaufen!

@Carsten; Weihnachten war so weit okay, nur dass sich Marion bei ihrer Familie die Grippe geholt hat und nun zum Silvestergeschäft ausfällt... Wie war es bei euch? Und was steht bei euch als nächstes an? Bei uns geht es im Februar nach Stellenbosch, Franschhoek und an die Westküste. Ist aber mehr eine Geschäftsreise... Mit KLM, mal schauen wie die sind. Auf alle Fälle haben die schon mal bescheidene Flugzeiten - Tagflug mit Ankunft um 22:50 in CPT, aber den Tagflug kann man sich ja ggf. unterwegs "Schöntrinken"... 😉
1'126 Beiträge · seit 202228. Dez. 2022 · #833
Sorry für das OT, aber es interessiert mich einfach…. und es wird sowieso bereits über „Grundsätzliches“ geschrieben, man kann also nicht mehr stören.

Vorweg: Ich bin kein Vielflieger und gehöre zu den Leuten, die das einfach möglichst leistbar „hinter sich bringen“ und dann schnell vergessen (wollen), die Service annehmen aber nicht brauchen usw. Daher erweitere ich manchmal meinen Horizont durch Lesen solcher Diskussionen.

Hintergrund meiner Frage: Dass durch Corona und Ukraine-Krieg der Kostendruck bei allen Kostenträgern des Fliegens groß ist, ist evident (maexchen), ebenso, dass Schlimmeres noch bevorsteht. Die Ticketpreise werden steigen. Gleiches spielt sich bei Autos und Quartieren ab, sowie bei den Lebenshaltungskosten daheim. Dieses Forum wird wesentlich von Leuten geprägt und getragen, die jedes Jahr (auch mehrfach) nach Afrika fahren oder zusätzlich noch eine andere Fernreise absolvieren.

Daher meine Frage: Werdet ihr das beibehalten, koste es, was es wolle oder habt ihr eine preisliche Schmerzgrenze, wo ihr euch überlegt, Afrika ein Mal auszusetzen und euch fragen, ob das, was dort geboten wird, das viele Geld auch/noch wert ist? Zumal man es ja schon x-fach gesehen hat.

Danke im Voraus, und wenn sich niemand outen möchte, verstehe ich das auch
…. wäre dann übrigens auch eine Aussage.
und wenn doch, muss es ja nicht begründet werden.
PS: Und Vorsicht: Positive Antworten können gegen DICH verwendet werden, LH, Gondwana und Island Safaris und übliche Verdächtige lesen mit 😉
zuletzt bearbeitet 28. Dez. 2022
608 Beiträge · seit 202028. Dez. 2022 · #834
Meine persönliche Schmerzgrenze für einen Flug ins südl. Afrika liegt bei 1500 Euro. Mehr möchte ich dafür nicht zahlen. Und das ist u.a. ein Grund, warum ich jetzt daheim sitze und nicht in Namibia, oder warum ich in den Herbstferien auf den Seychellen war und nicht in Namibia...
8'672 Beiträge · seit 201028. Dez. 2022 · #835
tacitus schrieb:
Daher meine Frage: Werdet ihr das beibehalten, koste es, was es wolle oder habt ihr eine preisliche Schmerzgrenze, wo ihr euch überlegt, Afrika ein Mal auszusetzen und euch fragen, ob das, was dort geboten wird, das viele Geld auch/noch wert ist? Zumal man es ja schon x-fach gesehen hat.
Mich erstaunt (erschreckt) ein bisschen, dass nur die Frage nach der preislichen Schmerzgrenze gestellt wird. Sicher sind wir hier alle keine Unschuldslämmer, was unsere ökologischen Fußabdrücke betrifft, und ich fasse mich durchaus auch an meine eigene Nase - aber ich frag mich schon, ob es wirklich sein muss, zum Beispiel dreimal im Jahr für jeweils gerade mal eine Urlaubswoche einen Langstreckenflug zu absolvieren. Wo sieht denn hier jeder seine Schmerzgrenze 🤨 😐 ?

Gruß Bele

P.S. Und ja ich weiß, das hat eigentlich nicht wirklich was im Eurowings(Discover)-Thread zu suchen, das Thema wurde aber nun mal hier gestartet....
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 28. Dez. 2022
794 Beiträge · seit 201328. Dez. 2022 · #836
@ tacitus: wir werden es aktuell noch beibehalten, also 1 bis 2 mal im Jahr nach Afrika zu fliegen (hängt immer von der Länge der Reisen ab). Man wird halt süchtig und es gibt ja sonst nirgendwo Elefanten, Löwen & CO ausser im Zoo. Wobei wir eigentlich (mit einer Ausnahme) immer nur ins südliche Afrika fliegen, denn die Preise in Ostafrika schrecken schon etwas ab...

Aber es wird durchaus nicht alles unbedingt absolut teuerer. Einfach nach Specials fragen; die werden oft nicht direkt angeboten, aber wenn man fragt gibt es z.B. des Öfteren ein 3 für 2 Special oder man bekommt auf Nachfrage den Local SADC Preis - letzteres hat sogar im Strandhotel in Swakopmund geklappt. Natürlich nicht in der Hauptsaison... Günstige Flüge hängen auch immer von der Zeit ab, aber wir haben zum Bsp. für Berlin - Kapstadt - Berlin für Feb 2023 mit KLM 550 EUR gezahlt, da kann man nicht meckern...

@rik m. 1500€ wäre bei mir schon etwas über meiner Schmerzgrenze, das teuerste was wir je hatten war EW Premium Eco für 1200€ nach VicFalls und das haben wir nur gebucht weil es gerade mal 130€ mehr als Eco waren und es keine wirklichen Alternativen gab. Der LH Businessflug war auf Meilen gebucht. Zahlen würde ich dafür nicht...
4'528 Beiträge · seit 200728. Dez. 2022 · #837
tacitus schreibt
Daher meine Frage: Werdet ihr das beibehalten, koste es, was es wolle oder habt ihr eine preisliche Schmerzgrenze, wo ihr euch überlegt, Afrika ein Mal auszusetzen und euch fragen, ob das, was dort geboten wird, das viele Geld auch/noch wert ist? Zumal man es ja schon x-fach gesehen hat.
Da wir uns hier ja im Eurowings thread befinden, möchte ich das thematisch mal nicht erweitern. Bei in allen Bereichen steigenden Preisen müssen uns auch wir irgendwann mal einschränken. Egal ob bei Fliegen oder anderen Reisekomponenten. Bei Private Game Lodges ist die Schmerzgrenze bereits überschritten, das machen wir erst einmal nicht mehr. Was Fliegen anbetrifft, würden wir zuerst aber nicht gerne auf den Direktflug verzichten (wir wohnen in der Nähe von Frankfurt.

Viele Grüße
Casimodo
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
608 Beiträge · seit 202028. Dez. 2022 · #838
Champagner schrieb:[Mich erstaunt (erschreckt) ein bisschen, dass nur die Frage nach der [b]preislichen Schmerzgrenze gestellt wird. Sicher sind wir hier alle keine Unschuldslämmer, was unsere ökologischen Fußabdrücke betrifft, und ich fasse mich durchaus auch an meine eigene Nase - aber ich frag mich schon, ob es wirklich sein muss, zum Beispiel dreimal im Jahr für jeweils gerade mal eine Urlaubswoche einen Langstreckenflug zu absolvieren. Wo sieht denn hier jeder seine Schmerzgrenze 🤨 😐 ?
Naja, da fühl ich mich nun volens nolens angesprochen. Ich würde auch lieber 6 Wochen am Stück unserem Winter entfliehen, aber ich kann meine Urlaubszeiten nicht frei wählen und bin auf das angewiesen, was an Ferienzeiten festgesetzt ist. Und wenn es halt nur jeweils 1 freie Woche im Herbst und 1 Woche im Februar ist, dann mach ich das, ökologischer Fußabdruck hin oder her. Es gibt so viele andere Bereiche, wo ich mich nicht an einer Umwelt- oder Luftverschmutzung beteilige bzw. im Gegenteil sehr umsichtig agiere, dass ich kein schlechtes Gewissen habe.

@Andre008: Eben da ich ja nur zu den Ferienzeiten weg kann, muss ich ohnehin mit viel teureren Tickets rechnen als wenn ich "unter der Zeit" frei wählen könnte. Mein billigster Namibiaflug mit EW lag bei 900 Euro, der teuerste bisher bei 1300 Euro.
409 Beiträge · seit 202228. Dez. 2022 · #839
@tacitus
Du hast den Hebel genau am wundesten Punkt angesetzt.
Man kommt sich im eigenen Umfeld vor als sei man nur noch umringt von Moralisten, Glücksrittern und fleddernden Aasgeiern wie die Lufthansa.
Genau das ist meine Aversion gegen diese Airline als Preistreiber (was sie schon immer waren), wo ich in diesem Jahr 1400+ Euro p.P. für einen Flug Monkey Class mit Eurowings zahlen mußte, für einen Service der auch nicht viel anders war als bei Ryan Air. Immerhin waren die Rückenlehnen verstellbar.
Auch bei Ryan Air sind die Mitarbeiter nett und freundlich, es ist das System, denn der Fisch stinkt im Kopf bei Spohr & Co.
Und wir in der Mitte der Sardinenbüchse.
Statt über Preise zu lamentieren (niemand braucht sich angesprochen zu fühlen, und die Wohlhabenden reden nicht über Geld) können wir uns auch mal zur Wehr setzen und deren Flieger einfach leer lassen und statt dessen andere Anbieter nutzen.
So funktioniert Marktwirtschaft.
Aber das haben wir vergessen, denn Corona hat unsere Köpfe konditioniert.
Die Betriebskosten sind runter, die Spritkosten unerheblich höher (schau mal den Spotmarkt).
Nur die Deutschmoralisten zahlen freiwillig alles was es an Ablaßsteuern geben kann für ihre Einbildung die ganze Welt retten zu müssen bei 1% Erdoberfläche. Denn nur wir zahlen diese perversen Preise).
Also Spritze raus zum Boostern, Maske auf, und die Geldbörse leeren.
Martin Luther hätte schon längst den Exitus gemacht bei den perversen Ablaßsteuern.
Ich weiß, das ist alles polemisch. Aber die Leute, wir alle, sollten mal die eigene Haltung hinterfragen.
Bestes Beispiel seit November:
Die Versicherer waren allesamt in Goldgräberstimmung, und wie die Aasgeier sind sie über uns hergefallen mit Erhöhungen bis zu 50%. Hier hat der Wettbewerb funktioniert durch massenhaften Versichererwechsel.
Warum funktioniert das nicht bei der Lufthansa und was sich in deren Schlepptau befindet?
Schauen wir mal in unseren eigenen Spiegel wo wir uns im Schlepptau einordnen!
So, und jetzt dürfen alle über mich her fallen. 😛 😛 😛 😛 😛 😛 😄 😄 😄 😄
Trotzdem nette Grüße an alle!
H.
zuletzt bearbeitet 28. Dez. 2022
766 Beiträge · seit 200728. Dez. 2022 · #840
Champagner schrieb:

Mich erstaunt (erschreckt) ein bisschen, dass nur die Frage nach der preislichen Schmerzgrenze gestellt wird. Sicher sind wir hier alle keine Unschuldslämmer, was unsere ökologischen Fußabdrücke betrifft, und ich fasse mich durchaus auch an meine eigene Nase - aber ich frag mich schon, ob es wirklich sein muss, zum Beispiel dreimal im Jahr für jeweils gerade mal eine Urlaubswoche einen Langstreckenflug zu absolvieren. Wo sieht denn hier jeder seine Schmerzgrenze 🤨 😐 ?
Also was den Preis pro Direktflug/Flug in eco anbelangt, liegt meine Schmerzgrenze momentan für Namibia/Südafrika/Botswana zwischen 1.000,00 und 1.700,00 Euro
Wobei ich im Durchschnitt nur alle 1-2 Jahre ins südliche Afrika fliege.

Das mit dem ökologischen Fußabdruck ist allerdings spannend und wir diskutieren innerhalb der Familie und mit Feunden viel darüber….
Auch ich habe oft ein schlechtes Gewissen hinsichtlich meiner Urlaubsfliegerei 😗
Das Gewissen beruhige ich dann regelmäßig mit dem Hinweis, dass wir ja kein Auto haben, ich in Urlaub sonst nur mit der Bahn fahre, viel regional und Bio einkaufe, keine Lebensmittel verschwende, etc.
Bis ich dann mal wirklich so eine Fragestrecke wie die hier durchging:
https://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/wwf-klimarechner
Ich verbrauche tatsächlich 2,81 Erden im Durchschnitt! 🙄
Da hätte ich nicht erwartet 🤢

Da wir Familie im südlichen Afrika haben und uns mindestens alle 1-2 Jahre mal in echt sehen wollen, werde ich auch künftig dorthin fliegen und das mit einem längeren Aufenthalt verbinden.
😎
Und wenn die Flugpreise, egal ob Eurowings o.a. Fluggesellschaften, aufgrund verschiedener Ursachen weiter steigen, kann ich mir vielleicht künftig nur alle 3 Jahre eine Fernreise leisten. Aber die Sehnsucht wird immer da sein….

Viele Grüße
Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways