Selbstfahrerrundreise Uganda!

43 Antworten · 9'026 Aufrufe · gestartet 28. Nov. 2019 von HerbyW
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1'366 Beiträge · seit 201103. Dez. 2019 · #21
Hallo Herby,

das meiste zu der initial geplanten Reise wurde ja bereits geschrieben und würde ich auch genauso sehen.

Hier in etwa mal die Reise wie wir sie gemacht haben, jedoch mit Guide. Was ich persönlich entspannter finde, da ich mich nicht auch noch um das Auto kümmern muss. Und in der Regenzeit (wir waren im November) macht das Fahren nicht wirklich Spaß. Gebucht haben wir über Lets Go Africa.

11.04 Ankunft – Unterkunft in Entebbe
12.04 Morgens Fahrt zum Ziwa Rhino Sanctury und Übernachtung in der Amuka Lodge. Nachmittags Rhino-Tracking oder Schuhschnabel suchen
13.04 Ziwa Rhino Sanctury, morgens Rhino-Tracking oder Schuhschnabel suchen, danach Fahrt zur Pakuba Lodge (Murchison Fall NP). Nachmittag Game Drive
14.04 Game drive (Pakuba Lodge), Bootstour
15.04 Game drive und fahrt zur Fähre. Murchison River Lodge. Nachmittags Bootstour zu den Wasserfällen
16.04 Fahrt nach Kibale (sehr lange Strecke, deshalb auch die Nacht in der Murchison Fall Lodge, damit ihr an dem Tag nicht noch die Fähre benutzen müsst) Ziel, z.B. Kibale Forest Camp
17.04 Schimpansen Tracking (ich würde wieder einen ganzen Tag machen, das ist einfach ein tolles Erlebnis und ist bezahlbar). Übernachtung nochmal im Kibale Forest Camp
18.04 Fahrt zum QENP, Game Drive, Bootstour Kazinga Kanal (Queen Elizabeth Lodge)
19.04 QENP Game Drive zu den Crater Lakes, evtl. Schimpansen Tracking in der Kyambura Gorge (Queen Elizabeth Lodge)
20.04 Fahrt nach Ishahsha (Enjojo Lodge) Game Drive
21.04 Ishahsha (Enjojo Lodge) Game drive
22.04 Fahrt nach Bwindi (je nachdem wo ihr übernachtet, diverse Aktivitäten/ Wanderung) Wir waren im Gorilla Mist Camp
23.04 Bwindi, Gorilla Tracking.
24.04 Fahrt zum Lake Mburo (Nacht Game Drive, Wanderung, Bootstour) Mihingo Lodge (traumhaft gelegen und tolle Zelte)
25.04 Lake Mburo Rückfahrt Entebbe. Rückflug ( wir hatten uns für diesen Tag ein Dayroom genommen, so konnten wir uns abends noch gemütlich fertig machen und etwas essen, bis der Rückflug nachts los ging)

Statt oder zusätzlich zum Chimp Tracking in Kibale könntet ihr das auch im Budongo Forest, dann nicht die Murchison River Lodge nehmen, sondern z.B. Budongo Eco Lodge.
Wenn ihr in Kibale nur 1 Stunde Chimp Tracking macht, könnte man auch gleich weiter zum QENP fahren und die gesparte Nacht z.B. im Murchison NP noch dran hängen.
Der QENP war für mich nicht so interessant, schön sind die Crater Lakes und die Boots Tour auf dem Kanal. Wenn Bedarf besteht, könnte man dort die Übernachtung auf 1 Nacht reduzieren. Ishasha fand ich landschaftlich einfach toll, Lake Mburo ebenso.
So, ich hoffe, Du hast hiermit ein paar Anregungen.

Viel Spaß bei der weiteren Planung. Uganda ist definitiv mehr als eine Reise wert 😉 dann vielleicht der Norden mit Kidepo. Aber im Kidepo würde ich allein wegen der Anfahrt schon mindestens 3 Nächte verbringen wollen.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter104 Beiträge · seit 201604. Dez. 2019 · #22
Hallo

Auch Euch vielen Dank!
Ihr habt mir sehr geholfen!
Ich werde mir die beiden bisherigen Routen durch den Kopf gehen lassen, hab aber vor der Strecke Murchiso Falls NP zum Kibale NP nun doch gehörigen Respekt, so dass es eher in Richtung von Piccos Vorschlag gehen wird.

LG

Herby
708 Beiträge · seit 201504. Dez. 2019 · #23
Hallo Herby,

ich hatte im Juni 2019 die Strecke Murchison River Camp - Chimpanzee Forest Guesthouse, war jedoch mit Fahrer unterwegs. Wir hatten an dem Tag keinen Regen, nur unglaublich viele Baustellen. Wir fuhren morgens relativ zeitig los, machten einen späten Mittaghalt (Essen und Marktbesuch) in Fort Portal und kamen im Laufe des Nachmittages beim Kibale NP an. Selber fahren ist natürlich nochmals was anderes, insbesondere, wenn es Regnen sollte.

Grundsätzlich war der Murchison Falls NP der Park Ugandas, der mir weitaus am besten gefallen hatte. Eine Uganda-Reise ohne kann ich mir fast nicht vorstellen 😉

Dafür liess ich das Ziwa Rhino Sanctury weg. Mabamba Swamp mit dem Shoebill waren mir wichtiger.

So oder so, wünsche ich dir eine gute Reise!
VG trsi
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
1'366 Beiträge · seit 201105. Dez. 2019 · #24
trsi schrieb:
Grundsätzlich war der Murchison Falls NP der Park Ugandas, der mir weitaus am besten gefallen hatte. Eine Uganda-Reise ohne kann ich mir fast nicht vorstellen 😉

Dafür liess ich das Ziwa Rhino Sanctury weg. Mabamba Swamp mit dem Shoebill waren mir wichtiger.

VG trsi
den Schuhschnabel findet man aber auch in Ziwa.

Bezüglich Murchison NP gebe ich dir Recht, der hat mir auch gut gefallen.
Ähnlich wie du, waren wir (mit Fahrer) morgens früh gestartet und waren nachmittags in Kibale.
Auf der Strecke gibt es meines Wissens nichts, was einen Zwischenübernachtung rechtfertigen würde. Es ist leider ein Fahrtag.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
6'369 Beiträge · seit 201105. Dez. 2019 · #25
Hoi zämä

Ja, der Murchison Falls NP ist auch mein Liebling in Uganda, aber ich habe die Fahrt vom Südteil des Parks nach Fort Portal mit einigen kleinen Regengüssen noch gut in Erinnerung!
Und das war wenn es regnete schon grenzwertig...
Darum auch mein Vorschlag ohne den MFNP.
Aber schlussendlich muss Herby das selbst wissen und verantworten 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter104 Beiträge · seit 201606. Dez. 2019 · #26
Hallo

Auch für diese Überlegungen vielen Dank!
Ihr helft mir wirklich sehr! 🙂

LG

Herby
zuletzt bearbeitet 06. Dez. 2019
Themenstarter104 Beiträge · seit 201607. Dez. 2019 · #27
Hallo

Hab soeben dem Veranstalter der mir das ohne Warnung offeriert hat geschrieben dass ich sein Angebot nicht annehmen werde.
Natürlich habe ich auch begründet warum, nämlich zum Einen mit dem auch nach meiner Recherche danach sehr hohen Preis, zum Anderen natürlich weil er es unterlassen hat mich Laien darauf hinzuweisen dass die Tour so kaum machbar wäre.
Natürlich hätte ich vorher besser recherchieren sollen, aber als Laie vertraut man natürlich auch darauf dass ein Profi einem vor Fehlern in der Reiseplanung warnt, was er nicht ansatzweise getan hat.

Nun hab ich mich entschieden anhand Piccos Route offerieren zu lassen, da mir die Strecke Murchison Falls nach KIbale einfach Bauchweh macht.
Trotzdem bin ich dankbar dass mir auch von Topobär und trsi Vorschläge gemacht wurden!

LG

Herby
4 Beiträge · seit 201909. Dez. 2019 · #29
Hallo Herby

Wir haben so ziemlich eine gleiche Tour gemacht, jedoch ohne Planung im Voraus bezûglich Unterkûnfte. Die Strecke von den Sippis zum Kidepo wollten wir auch an einem Tag machen, jedoch war der Stop in Moroto eine gute Entscheidung. Wir sind jung und sehr reiselustig und ûbertreiben es auch gerne mal. Aber wenn mal ein starker Regen einsetzt ist es oft unmôglich zu fahren weil man einfach nichts mehr sieht, so kann eine Stunde Zwangspause die ganze Fahrt in die Dunkelheit verschieben wobei man dan auch nicht mehr gescheiht fahren kann. Einerseits kommen viele mit Vollicht entgegen, die Bugholes sieht man nicht & ausserdem verpasst man die ganze Schônheit der Strecke bei Tag. im Voraus dachten wir auch das wir alles vorab buchen mûssen, einigten uns dan auf Booking.com und am Schluss fuhren wir nur noch in die Unterkûnfte und fragten. So spart Ihr mit Verhandlungsgeschik Geld wie auch die Vermieter die Gebûhren fûr Booking etc. Ausserdem seid ihr einiges flexibler... Denke das dies in der Lowseason auch in teuren Lodges môglich ist. . VIEL Spass im Paradies
Themenstarter104 Beiträge · seit 201609. Dez. 2019 · #30
Hallo

@Philipp Leu: Vielen Dank für Deinen Beitrag, der macht doch Mut!

@all: Nach der Absage an African Dream Travel hat mich der Manager der Firma die diese in Uganda vertritt angeschrieben und nebst anderem auch erwähnt dass Kunden schon im Dezember wegen heftiger Regenfälle Probleme gehabt hätten auf dem Weg in den Kidepo.
Das muss man mal sacken lassen!
Denn das hat er als Begründung gebracht im Sinne von 'es kann immer mal was passieren, aber da müssen wir nicht drauf hinweisen'!
Find ich sehr fragwürdig und hab ihm das natürlich auch geschrieben.
Für mich ist klar, bei denen buch ich nicht! Denn ich erwarte auf solche Dinge hingewiesen zu werden!
Darum bin ich froh dass ich diese Offertbeschreibung hier eingestellt habe, auch wenn es auch Kritik dazu gab.
Ihr alle habt mich vor einem schlechten Urlaub bewahrt, danke!

LG

Herby
zuletzt bearbeitet 09. Dez. 2019
63 Beiträge · seit 201910. Dez. 2019 · #31
Grüß dich Herby,
ich habe deinen Beitrag eben erst entdeckt. Wir waren im September / Oktober 2019 als Selbstfahrer für 4,5 Wochen in Uganda, Ruanda, der DR Kongo und in Sansibar. Leider kam ich noch nicht dazu den Reisebericht zu schreiben, aber da Urlaubsplanungen mein Steckenpferd sind, dacht ich, ich schreibe dir mal ein paar persönliche Empfehlungen:

1. Plane und buche selbst! Die Gorilla- und Chimp-Permits kannst du über den Autovermieter buchen, um die Unterkünfte würde ich mich selbst kümmern. Als Autovermieter kann ich 4x4 Uganda sehr empfehlen. Roadtrip ist zu teuer und die Autos sind auch nicht besser...

2. Selbst fahren ist easy. Der Verkehr ist nur um Kampala übel, die Straßen sind, außerhalb der Nationalparks, überwiegend im guten Zustand, die Chinesen bauen wie wild. Ein RAV4 reicht aus, allerdings finde ich einen Landcruiser Prado mit Aufstelldach besser. Ein Aufstelldach wollte ich auf Safari nicht mehr missen. Den Prado würde ich als Diesel nehmen. Kostet dich bei 4x4 Uganda mit etwas Verhandlung 65 USD am Tag. Näheres warum ich den Vermieter mag, findest du in meinen Beiträgen.

3. Zwei Wochen sind für Uganda echt knapp. Das Land ist halt groß. Erwarte dir in Sachen Safari im Lake Mburo, QENP und Murchison nicht zu viel. Die Tierdichte ist weder mit Südafrika, noch mit Namibia, Kenia, Botswana, Tanzania etc. vergleichbar. Wir wussten das vorher und haben Safari quasi als "Nebenbespaßung" mitgenommen. In die Länder gefahren sind wir aus anderen Gründen. Im Kidepo waren wir allerdings nicht, hat nicht in unsere Route gepasst.

4. Solltest du bei deiner 14 Tagesplanung Uganda bleiben, würde ich es in etwa so machen:

1 N Entebbe
(ggf. Shoebill oder Boda Boda Tour in Kampala - wir haben letzteres gemacht und es war definitiv ein Erlebnis - Geschmackssache!) - als Unterkunft kann ich das Blue Monkey GH empfehlen

2 N Jinja
(wir wollten unbedingt raften und es war klasse - Geschmacksache!) - Wir haben Jina zum Rafting als Tagestour von Entebbe gemacht. War ein sehr langer Tag, aber zwecks Rafting mit Abholung super easy! Wenn man den Nil und die Landschaft etwas genießen will, sind 2 Nächte dort sicher auch nicht verkehrt.

2 - 3 N Murchison NP
(die Fahrt von Jinja nach Murchison dauert einen Tag, aber man kann ohne Stress den Spaziergang zu den Nashörnern im Ziwa Rhino Sanctuary auf dem Weg mitnehmen, was sehr empfehlenswert ist, und noch Mittagessen. Morgens zeitig los und man ist zum Abendessen in der Lodge.) - Wir haben den Nord- und Südteil aufgesplittet und im Norden in der Heritage Lodge übernachtet. Das würde ich nicht mehr machen. Der Südteil ist eigentlich für die Füße, die Tiere sind im Norden. Die Bootstouren starten in Paraa. Ich würde tiefer in die Tasche greifen und aufgrund der optimalen Lage für Game-Drives und Bootstouren in der Paraa Safari Lodge übernachten. Die Bootstour zu den Fällen ist landschaftlich schön. Die Bootstour zum Delta ebenso und tierreicher. Bei der Delta-Tour würde ich über Wildfrontiers das kleine Boot buchen.

2 N Kibale
(Die Fahrt von Murchison nach Kibale ist lang, aber auch in der Regenzeit kein Problem mehr, da komplett asphaltiert. Das hässliche Loch Hoima kannst du die schenken. Die Sichtungschance für Schimpansen in Kibale ist sehr hoch.) - Wir haben in der Isunga Lodge übernachtet, was ich nur empfehlen kann. Top Preis-Leistung, traumhafte Lage, super Essen. Da hat alles gepasst.

1 N QENP
(Der Park war für uns enttäuschend, so gut wie keine Tier und landschaftlich auch nix dolles. Die Bootsfahrt im Kazinga Channel ist allerdings sehr schön.) Übernachtet haben wir im Self-Contained-Tent in der Bush Lodge. Das war ein Traum. Safarifeeling pur mit Elefanten und Flusspferden im Camp, am Zelt, vor dem Restaurant... Gutes Essen gabs auch und der Preis ist ok. Das hat den enttäuschenden Park aufgewogen

2 N Bwindi
(Ishasha würde ich weglassen. Es gab noch weniger Tier als im QENP und die Baumlöwen zu finden ist sehr sehr schwer. Dazu kommt, dass es im Preissegment um 100 USD fast keine Unterkünfte gibt. Wir waren in der Enjojo Lodge und fanden es überteuert und so lalaa. Den Park fanden wir nicht doll.) Im Bwindi würde ich schauen, was euch am Besten gefällt bzw. vom Fahren her am Meisten Sinn macht. Wir waren zum Trekking in Rushaga und haben in der Gorilla Valley Lodge übernachtet. Das war beides sehr empfehlenswert.

2 N Lake Bunyonyi
(Landschaftlich wunderschön, traumhafter See, relativ kalt und regenlastig, wir hatten aber Glück!) Wir haben im Birdnest Resort übernachtet - nicht ganz billig, aber sehr empfehlenswert. Man kann sich Kanus leihen und über den See paddeln, was ich sehr angenehm fand.

2 N Lake Mburo
(Schöner kleiner Park - wir haben über die Mihingo Lodge eine dreistündige Reitsafari gebucht, was eines der Highlights unseres Trips war!!) - Wir haben im Eagles Nest übernachtet, was in Sachen Preis-Leistung top war. Sollte noch etwas Budget übrig sein, würde ich die Mihingo Lodge empfehlen. Traumhaft!

Je nach Zeit könntet ihr noch eine Nacht in Entebbe verbringen, ansonsten ist die Fahrt vom Lake Mburo nach Entebbe bei einem Abendflug auch gut machbar.

5. Sofern du auf die Safari weitgehend verzichten könntest, könnte man in 14 Tagen auch Ruanda mit dem Kongo verbinden, was in Sachen Natur- und Landschaft in Verbindung mit Gorillas und Schimpansen auch eine unglaubliche Erfahrung wäre. Der Vorteil wäre aufgrund des kleineren Gebietes weniger Reisetage und ich muss sagen, dass ich von der Welt schon viel gesehen habe, aber auf dem Gipfel des Nyiragongo zu stehen und in den glühenden Vulkankrater zu schauen, hat mich mehr als nur nachhhaltig beeindruckt! Die Gorillas sind ein Once-in-a-liftetime-Erlebnis, aber das hier steht dem um nichts nach. Allerdings ist es natürlich der Kongo und man weiß nie so genau, wie es im April 2020 dort ausschaut. Allerdings wird auch viel Panik verbreitet. Wir waren im Oktober dort und es war in Sachen Sicherheit absolut bedenkenlos!

Falls zu irgendetwas mehr Fragen hast, hau mich einfach an!

Grüße, Fabian
Themenstarter104 Beiträge · seit 201610. Dez. 2019 · #32
Hallo Fabian

Vielen Dank auch an dich!
Der Reisezeitraum ist auf den Tag genau beschränkt, am Tag vor Abflug und am Tag nach der Landung haben wir Termine an unseren Arbeitsplätzen 😎
Wir könnten also nur noch verkürzen, was wir nicht wollen.
Deine Aussage das die Route vom Murchison nach Kibale komplett asphaltiert ist irritiert mich etwas, zumal ich bei Biggis Reisebericht (Link) Bilder gesehen habe die was ganz Anderes aussagen!
Oder bist du woanders durchgefahren als Biggi?

LG

Herby
63 Beiträge · seit 201910. Dez. 2019 · #33
Hey Herby,
bei 14 fixen Nächten würde ich persönlich je nach Geschmack die Nacht in Entebbe oder eine Nacht im Lake Mburo weglassen. 3 Nächte im Murchison würde ich schon machen.

Bezüglich Fahrstrecke: Biggi war in der Budongo Lodge, was für dich keinen Sinn macht, sofern du das Schimpansentracking in Kibale machst. Solltest du im Murchison NP im Bereich Paraa unterkommen (was ich schwer empfehlen würde), fährst du einen andere Strecke. Du verlässt den Park am südwestlichsten Punkt und fährst bei Biso auf die "Bundesstraße". Von Paraa aus fährst du ca. 3-4h nach Hoima und von dort nochmal 4h bis Kibale, z.B. in die Isunga Lodge. Die Straße ist gut ausgebaut und entspannt fahrbar.

Grüße,

Fabian
6'369 Beiträge · seit 201110. Dez. 2019 · #34
Hoi Fabian
FabianPl schrieb:Du verlässt den Park am südwestlichsten Punkt und fährst bei Biso auf die "Bundesstraße". Von Paraa aus fährst du ca. 3-4h nach Hoima und von dort nochmal 4h bis Kibale, z.B. in die Isunga Lodge. Die Straße ist gut ausgebaut und entspannt fahrbar.
Das ist ja interessant!
Ist die Strecke asphaltiert oder Piste?
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
63 Beiträge · seit 201911. Dez. 2019 · #35
picco schrieb:Hoi Fabian
FabianPl schrieb:Du verlässt den Park am südwestlichsten Punkt und fährst bei Biso auf die "Bundesstraße". Von Paraa aus fährst du ca. 3-4h nach Hoima und von dort nochmal 4h bis Kibale, z.B. in die Isunga Lodge. Die Straße ist gut ausgebaut und entspannt fahrbar.
Das ist ja interessant!
Ist die Strecke asphaltiert oder Piste?
Grüß dich,
also im Park selbst ist es eine gut ausgebaute, circa 2 LKW breite Piste. Danach ist die Strecke bis Fort Portal zu 80-90% Asphalt. Wir waren vormittags noch auf der Bootstour im Delta, sind zwischen 12 und 13 Uhr in Paraa losgefahren und waren gegen 16 Uhr in der Unterkunft in Hoima, wobei ich vorher in Hoima noch Geld holen und meine SIM-Karte aufladen war.

Von wegen SIM-Karte: Ich hätte noch eine aktivierte SIM-Karte für Uganda. Man müsste sie vor Ort nur aufladen. Ich fand es nützlich und vor Ort hat die Registrierung recht lange gedauert, da in Entebbe am Schalter zuviel los war und auf dem Weg keiner so genau wusste was er machen muss... Lange Rede kurzer Sinn: Herby brauchst du das Teil?

Grüße,

Fabian
Themenstarter104 Beiträge · seit 201612. Dez. 2019 · #36
Hallo Fabian
FabianPl schrieb:Lange Rede kurzer Sinn: Herby brauchst du das Teil?
Danke, das ist lieb!
Aber ich habe schon eine von einem Bekannten versprochen bekommen. Er wird kurz vor meinem Urlaub da sein.

LG

Herby
zuletzt bearbeitet 12. Dez. 2019
Themenstarter104 Beiträge · seit 201617. Dez. 2019 · #37
Hallo

Nun ist es soweit, ich hab einen Toyota RAV4 bei 4x4africanrentals.com für 50$/d gebucht!
Die Flüge haben wir auch und nun denken wir noch darüber nach ob wir die Unterkünfte überhaupt vorbuchen sollen.
Wir haben 1zu1 Piccos Vorschlag übernommen:

11.04. : Abholung am Flughafen, Transfer zum Hotel in Entebbe
12.04. : Autoübergabe beim Hotel und Fahrt bis Ausgangs Kampala durch den Fahrzeugüberbringer, danach Selfdrive zum Ziwa Rhino Sanctuary, am späten Nachmittag Bushwalk mit Ranger. Ev. Nacht-Bushwalk
13.04. : Rhino-Walk! Früh Nachmittags gehts weiter wieder durch Kampala oder, wenn das Wetter passt, um den Stau zu vermeiden über Naturstrassen daran vorbei, zur Unterkunft bei den Mabamba Swamps (ev. in Entebbe).
14.04. : Bootsfahrt zur Schuhschnabel-Safari, Nachmittags weiter zum Lake Mburo Nationalpark.
15.04. : Gamedrive im Lake Mburo NP
16.04. : Bootstour auf dem Lake Mburo und Gamedrive
17.04. : Morgens Safari-Walk im Lake Mburo NP, danach Weiterfahrt zum Lake Mutanda
18.04. : Gorilla-Tracking!
19:04. : Kanu-Tour oder wandern in den Virunga-Vulkanen
20.04. : Fahrt zum Ishasha-Sektor des Queen Elisabeth NP und Game-Drive
21.04. : Game Drive und Boots-Tour auf dem Kazinga-Kanal
22-04- : Game Drive, z.B. Krater-Tour (oder einen Tag später zum Ishasha-Sektor und dafür einen Tag länger am Lake Mutanda)
23.04. : Weiterfahrt zum Kibale Nationalpark
24.04. : Chimp-Tracking
25.04. : Fahrt nach Entebbe, Autorückgabe und Abends Abflug

Und nun wird eine gute Flasche Wein geöffnet und darauf angestossen!

Nochmals vielen Dank euch allen, ihr seid die Besten!

LG

Herby
zuletzt bearbeitet 17. Dez. 2019
Themenstarter104 Beiträge · seit 201620. Dez. 2019 · #39
Hallo Picco

Einen Reisebericht wird es nicht geben, wir haben sogar entschieden ohne Kamera zu gehen um es intensiver geniessen zu können.
Falls wir das bereuen können wir ja nochmals nach Uganda.

LG

Herby