Reisebericht

Pannen, Pech und Safariglück (09/2019)

von Erdwölfe · begonnen 16. Okt. 2019 · 21 Teile

Teil 116. Okt. 2019
Prolog:
Das Afrikavirus zündelt wieder. Ich glaube, das Forum-Treffen in Büsnau ist „schuld“ sowie die lustigen „Betreutes Wohnen“-Reiseberichte im Forum von Bele. Außerdem nach Botswana will ich eh schon ewig. So buchen wir spontan noch im Juli über Iwanowski’s Reisen für Anfang September die Elephant Safari von Bush Ways. Hierbei handelt es sich laut Reisebeschreibung um eine 14-tägige mobile Campingsafari mit max. 12 Teilnehmern und Selbstbeteiligung beim Zeltaufbau. Start ist in Kasane und Ende an den Victoria Falls, laut Iwanowski‘s endet die Tour in Sambia. Wir wollen einen Tag früher ankommen und einen Tag in der gleichen Lodge am Ende dranhängen und haben die Flugverbindung MUC-JNB-Kasane und zurück Livingstone-JNB-MUC, alles mit SAA, zu echt akzeptablem Preis mitgebucht. Als kurz vor Abreise die Unterlagen kommen stellt sich heraus, dass dieses Jahr die Tour in Simbabwe und nicht in Sambia endet und wir natürlich doch noch einen Lodgewechsel für 1 Nacht nach Sambia haben werden – genau das wollten wir nicht 😈 .

Unsere Reise schaut jetzt so aus:
• Kasane (2 Nächte, Chobe Safari Lodge u. Big 5 Chobe Lodge Campingplatz)
• Caprivi (2 Nächte, Nambwa Campingplatz u. Nunda River Lodge Campingplatz)
• Tsodilo Hills (1 Nacht, Community Campsite)
• Okavango Delta (2 Nächte)
• Flug nach Maun (1 Nacht Mochaba Crossing Campingplatz)
• Moremi West (2 Nächte)
• Moremi Ost/Kwhai (1 Nacht)
• Savuti/Chobe (1 Nacht)
• Chobe NP (2 Nächte)
• Victoria Falls (Simbabwe, 1 Nacht PheZulu Guest Lodge)
• Livingstone (Sambia, 1 Nacht Victoria Falls Waterfront Lodge)

Wir, das sind Andi, 55 und Tine, 52. Wir waren die letzten Jahre u.a. 2x in Südafrika und 1x in Namibia als Selbstfahrer in Lodges o.ä. unterwegs. Wir sind keine passionierten Camper. Als Paar in einer Kleingruppe unterwegs? Beim Campen in der Wildnis? Sind wir doch in einem Alter, wo wir durchaus ein bequemes Bett und eine eigene Toilette zu schätzen wissen. Unseren Tag gestalten wir auch gerne selbst. Unser gesamter Freundeskreis ist gespannt ob wir geschieden aus dem Urlaub zurückkommen – wir selbst sind es auch 😎!

Vor der Abreise geht es noch zum Shoppen. Als pflichtbewusste Deutsche kaufen wir uns extra für diese Safari weiche Reisetaschen, die selbstverständlich die vom Veranstalter geforderten Maße und Anforderungen einhalten. Andi nutzt natürlich die Gelegenheit, um auch kameratechnisch für die Reise endlich aufzurüsten.

Folgende Dinge haben sich für diese Art der Tour echt bewährt: Wäscheleine, Arbeitshandschuhe, schlammfarbene Spannbetttücher, wasserfeste Reisetasche, khakifarbene G1000 Hose (da kam wirklich keine Mücke durch und die Farbe ist ideal um den Dreck zu kaschieren), stichfestes Hemd/Bluse, Buff oder Tuch als Staubschutz, Feuchttücher, Nasenspray und -salbe, Lippenbalsam, Handcreme, Sonnenmilch und last but not least die kleine Campingtoilette Uriwell.

Liebe Fomis,

wer Lust hat sich mit uns aus der Komfortzone zu bewegen oder Fragen hat, nur zu...

Herzliche Grüße
Tine und Andi
Teil 216. Okt. 2019
5.9.2019 | Flug München – Johannesburg - Kasane

Nach einer Reiseberatung im Tropeninstitut in München haben wir uns dieses Mal für eine medikamentöse Malariaprophylaxe entschieden. Die erste Tablette nehmen wir kurz vor Abflug am Flughafen zu uns. Der Flug in der Holzklasse von MUC nach JNB verläuft unspektakulär (dieses Mal leider ziemlich eng bestuhlt), der Weiterflug nach Kasane ebenso.

6.9.2019 | Chobe River Lodge, Botswana
Ankunft in Kasane


Der Transfer vom Flughafen zur Chobe River Lodge klappt wie am Schnürchen. Beim Einchecken lernen wir zufällig die ersten Teilnehmer unserer Elephant Safari kennen. Es sind sympathische Honeymooner: Eine Schweizerin und ein Venezolaner. Da wir keine Aktivitäten gebucht haben, wandern wir ein bisschen im Bereich der Lodge und des Campingplatzes. In der netten Anlage stromern

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einige Warzenschweine


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und ein Buschböckchen umher.

Wir nutzen die Gelegenheit uns zu akklimatisieren und Andi macht sich mit der Kamera vertraut. Außerdem besorgen wir uns noch Pula. Ein ATM ist fußläufig einfach zu erreichen. Am Abend erwartet uns selbstverständlich ein wunderschöner Sonnenuntergang.


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Ach, Afrika, diese Farben, dieses Licht!
Teil 317. Okt. 2019
7.9. 2019 | Campingplatz The Big 5 Chobe Lodge
Start der Safari in Kasane


Guten Morgen im schönen Afrika,
über Nacht hat sich auf der anderen Uferseite eine große Büffelherde versammelt.

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An so einen Ausblick (leider gibt das Foto nichts her) könnte ich mich durchaus gewöhnen... herrlich!

Bevor wir zum Startpunkt der mobilen Campingsafari abgeholt werden, bleibt noch ein bisschen Zeit sich die Bäuche am guten Frühstücksbuffet vollzuschlagen und ein paar Vögelchen der Umgebung abzulichten.

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ein Karminspint

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kleiner Amarant (Danke Friederike)

In der Chobe Safari Lodge lässt es sich gut nächtigen, allerdings würden wir das nächste Mal zusätzlich entweder einen Sunrise- oder Sunset-Cruise mitbuchen.

Gemeinsam mit den Honeymoonern werden wir von Joel (unser Guide für die nächsten 14 Tage) abgeholt und zum Startpunkt gebracht. Hm, da hat uns der Campingplatz bei der Chobe River Lodge deutlich besser gefallen. Unsere Zelte sind bereits aufgebaut und wir lernen die nächsten Mitreisenden (2 Ungarn sowie ein in Madagaskar lebender Italiener) und unseren Camp Assistant KP kennen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen geht es kurz zum Einkauf von Getränken für die nächsten Tage. Als diesjähriges Novum gibt es im Safariauto gefiltertes Wasser für Alle – dieses muss also nicht gekauft werden. Mittlerweile ergänzen noch zwei Italienerinnen unsere internationale Gruppe. Der Guide spricht übrigens Englisch mit uns. Der Italiener dachte er sei in einer französischen Gruppe, sein Englisch ist ausbaufähig. Die Honeymooner haben extra eine deutschsprachige Gruppe gebucht, da er gar kein Englisch spricht. Der eine Ungar spricht sehr gut Englisch, die eine Italienerin auch relativ gut. Letztendlich hatte also jede/r jemanden der ihm zur Not übersetzen konnte und es hat erstaunlich gut geklappt. Elefanti, Elephants – so einiges klingt in vielen Sprachen ähnlich 😛 .

Gemeinsam geht es zu einem Chobe River Sunset Boat-Trip, der ironischerweise wieder bei der Chobe River Lodge startet von der wir ein paar Stunden vorher abgeholt wurden.

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Nein, das ist nicht unser Boot, hier herrscht reger Bootverkehr

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Der erste Elefant!

Leider ist die Bootsführerin nicht vertraut mit den Lichtverhältnissen und den Bewegungen der Tiere, so dass wir überwiegend auf der Schattenseite der Tiere stehen. Am Schluss müssen wir ca. 45 Min. ohne Sichtungen mit Vollgas zurückfahren, um den Ausflug vor Einbruch der Dämmerung zu beenden. Schade, mit der Frau hatten wir wohl eher Pech, dennoch gab es tolle Momente an der Riverfront und einiges großes und kleines Getier zum Ablichten:

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Jetzt ist uns klar wieso die engl. Bezeichnung African Darter ist 😎

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Die Krokodile dösen faul im Gras

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Schreiseeadler gibt es einige zu sehen

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Von den Kingfischern hält leider nur der Graufischer still

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Idyllische Grasgemeinschaft

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Auch der Marabu ist gesellig

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Der Waffenkiebitz will noch verewigt werden

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Der Nimmersatt macht seinem Namen alle Ehre

Was uns gefällt: Der eine Ungar ist sehr interessiert an Vögeln. Da hilft im Verlauf der Reise öfters seine Alphamännchen-Art, dass auch für Vögel angehalten wird. Dies ruft wiederum bei einigen Mitreisenden solange noch keine Katzen gesichtet wurden, eher genervte (oft italienische) Kommentare hervor...

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Unter Mutterns Fittiche traut sich der Elefant ans Wasser

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und diese Giraffe verabschiedet sich von uns.

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Auf dem Rückweg sehen wir: In Namibia brennt es gewaltig (laut unserer Info gewollt)

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Mit diesem Sonnenuntergang neigt sich die Bootsfahrt dem Ende.

Zurück am Campingplatz wird der Keilriemen an unserem Safariauto repariert und diverse Teile gelöst und wieder angezogen um ihn zu spannen. Die Arbeiter haben kein Licht und müssen sich Andis Stirnlampe ausleihen. Außerdem erfahren wir, dass es noch ein 2. Elephant Safari Team gibt (Falls jemand von Team 2 mitliest: Es wäre für uns interessant zu wissen was ihr alles so gesehen und erlebt habt). Die erste Nacht im Zelt ist unruhig. Der Campingplatz liegt sehr nahe an der Straße, außerdem gibt es einige Schnarcher unter uns. Ja, so ein Canvaszelt ist hellhörig.

Gute Nacht!
Teil 417. Okt. 2019
8.9.2019 | Nambwa Campsite
Weiterfahrt nach Namibia ins Susuwe Dreieck


Nach einer Einweisung in den Zeltabbau geht das Abenteuer endlich richtig los. Unser Trailer wird mehr als randvoll beladen. Interessant zu sehen, was unsere Mitreisenden so für Gepäckstücke dabeihaben. Den Vogel schießt unser Italiener ab, mit einem großen sowie einem kleineren Trolley. Selbstverständlich hat er auch noch einen kleinen Tagesrucksack vorne im Auto. Dreimal dürft ihr raten, wer außer Joel und KP die kleinsten Taschen hatte... 😐

Heute ist ein langer Transfertag mit Grenzübertritt nach Namibia. Kurz hinter Kasane kreuzen bereits einige Stadt-Elefanten

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und -Büffel die Straße.

Bei der Trockenheit im Lande ist die Fahrt im offenen Auto echt eine Tortur für unsere (Schleim-)Häute. Auf dem Weg durch den Caprivi fährt das 2. Team hinter uns und sieht, dass etwas mit unserem Hänger nicht stimmt. Er läuft aus der Spur. Das geht ja schon mal gut los. Ursache ist ein loser Stabilisator. In seinem Lager fehlt zudem das Gummielement.

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Nach einer einstündigen Reparatur geht es weiter zum Bwabwata Nationalpark.

Der Campingplatz ist nur mit 4x4 erreichbar. Also Luft ablassen. Dumm nur, dass KP nicht weiß, was der richtige Druck ist. Also wieder aufpumpen. Zum Glück hat Team 2 einen geeigneten Kompressor. Warum wir unseren nicht verwenden, bleibt unklar. Nach einer weiteren Stunde Zeitverlust geht es auf z.T. tiefem Sand zum idyllisch am Fluss gelegenen Campingplatz. Im Anschluss an den Aufbau der Zelte, die ersten Elefanten haben sich bereits im Camp blicken lassen, ist eine Abendsafari mit Sundowner zum Horseshoe geplant.

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Die Fahrt dorthin führt durch herrliche Landschaft,

und wir freuen uns noch alle über jeden Elefanten,

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Die Kleinen sind doch echt putzig, oder?

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Dieser Flaum...

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Auf zu Mama!

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Impala

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und Affen.

Manch einer freut sich auch über

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diesen Goliathreiher

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und Graulärmvogel. (Bei dem Haarstyling wäre doch selbst Elvis beeindruckt, oder?)

Unser Guide weiß anscheinend nicht, dass er als Ausländer vor Sonnenuntergang zurück im Camp sein muss, worüber ihn die einheimischen Guides aufklären. Also schnell bei einbrechender Dunkelheit und ohne Sundowner zurück ins Camp. Die Gegend hier ist echt wunderschön!

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Dafür wissen die Elefanten genau wo heute Nacht ihr großer Treff stattfinden soll.

Bei der Rückkehr ins Camp sind bereits viele Elefanten im Fluss beim Baden. Unsere Zelte haben wir in schönster Lage direkt am Fluss aufgebaut. In der Nacht herrscht weiterhin reges Elefantentreiben. Geplätscher, Getröte – die Elefanten haben gut hörbar ihren Spaß. Ich weniger. Es klingt so als ob die Elefanten direkt durch unser Zelt stapfen. Ich schlafe sehr schlecht. Nein, es liegt nicht am Malarone. Ich habe einfach Schiss. Beachtlich was meinem Geist alles so an Szenarien und Bedenken einfällt: „So ein Bodenzelt kann schnell niedergetrampelt werden“, „Es gibt bestimmt auch unter den Elefanten Psychos...“, „Wie bescheuert bin ich eigentlich mitten in der Wildnis zu campen, hoffentlich überlebe ich diesen Urlaub.“ usw.

Andi schnarcht seelig.
Teil 518. Okt. 2019
9.9.2019 | Campingplatz Nunda River Lodge
Auf zu den Popa Falls


Freudige Überraschung am Morgen: Alle Zelte und Insassen sind wohlauf!

Anstelle einer klaren Ansage hatte unser Guide gefragt, wann wir denn aufzustehen wünschen, was am Vorabend noch zu etwas Zwist in der Gruppe und am Morgen zu einem späten Aufbruch zur „Morgensafari“ um kurz vor 8 Uhr führt. Erneuter Abstecher zum Horseshoe.

Gerade noch erhaschen wir einen Blick auf diese

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Tüpfelhyäne bevor sie gleich wieder verschwindet.

Unsere Federfreunde zeigen sich da deutlich kooperativer.

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Rotschnabeltoko

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Gabelracke

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Rotnasen-Grüntaube

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Juveniler Schreiseeadler

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Klaffschnabel

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Bennettspecht

Auch dieses Baumhörnchen möchte verewigt werden.

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Die Antilopen zeigen sich im schönen Licht.

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Über den Anblick der Rappenantilopen freuen wir uns sehr

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über unsere Fotos davon nicht ganz so.

Bevor die Abfahrt zu den Popa Wasserfällen und dem dortigen Camp startet noch ein letzter Blick
auf eine Flussaue mit Hippos garniert.

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Die nächste Transferfahrt führt wieder auf die Teerstraße durch den überraschend dicht besiedelten Caprivi Streifen. Wir haben praktisch keine Tiersichtungen mehr unterwegs und die Fahrt endet mit einem Besuch der Popa Fälle.

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Kormoran

Es erwartet uns erneut ein wunderschön gelegener Campingplatz am Okavango. Interessiert schaut uns ein Kroko beim mittlerweile schon fast routiniertem Zeltaufbau am Ufer zu.

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So schön kann Campen sein!

Diese Nacht schlafe ich tief und fest und höre die grunzenden Hippos nicht, andere wohl schon 😄.
Teil 621. Okt. 2019
10.9.2019 | Tsodilo Hills
Über die Mahango Core Area wieder nach Botswana


Unsere Morgenroutine schaut in etwa so aus: Raus aus den Schlafsäcken, Camp abbauen, schnelles Frühstück, Hänger beladen, Sitzplatz im Auto einnehmen und Abfahrt.

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Und so schaut übrigens unser Safariauto aus.

Die Weiterfahrt zu den Tsodillo Hills führt zunächst durch die Mahango Core Area des Bwabwata Nationalparks mit leider eher spärlichen Sichtungen.

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junge Giraffe

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Kudu-Bachelor

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wieder mal ein Buschböckchen

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juveniler Schreiseeadler

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Zwergspinte

Dabei statten wir natürlich auch dem großen Baobab einen obligatorischen Besuch ab.

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Normalerweise ist hier sicherlich mehr Wasser...

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Luck Bean (Paternostererbse, Danke Konni fürs Bestimmen)

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Diese Warzenschweine verabschieden uns im Park.

Zurück geht es auf die Teerstraße mit Grenzübertritt nach Botswana. Ein kurzer Stop in Shakawe um die Getränke und ein paar Lebensmittel aufzufüllen. Dies ist eine der seltenen Gelegenheiten auf dieser Reise mal etwas vom afrikanischen Alltag mitzubekommen.

Und zum Schluss der Transferfahrt geht es wieder auf Pad durch eher trostlose Gegend. Der Campingplatz an den Tsodilo Hills hat schon bessere Zeiten gesehen, aber wir ruhen schön unter Bäumen. Wir bekommen Besuch von den Frauen und Kindern aus dem Dorf, die uns ihre Waren feilbieten.

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Alles nicht so ganz mein Gusto, ich kaufe trotzdem etwas, um sie bei ihrem Einkommen zu unterstützen.

Die Nachmittags-Aktivität ist ein Besuch des Museums mit Wanderung (Rhino Trail) um den Frauenberg der Hills wo uns die berühmten Felszeichnungen gezeigt werden.

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Es tut echt gut, sich endlich mal bewegen zu können. Ansonsten lohnt sich m. E. der Umweg zu den Tsodilo Hills nicht unbedingt. Ich hätte definitiv lieber mehr Zeit im Caprivi verbracht. Achja, später funktioniert dann keine der Damentoiletten mehr. Eher unangenehm wenn gleich zwei Reisegruppen dort campieren.
Teil 723. Okt. 2019
11.9. 2019 | wildes Campen auf einer Insel
Erkundung des Okavango Deltas


Guten Morgen, die Mekoro und Moskitos warten auf uns!

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Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, es ist derzeit morgens noch a....kalt. Unsere von Bushways zur Verfügung gestellten Decken sind heißbegehrt.

Die Autofahrt ist zum Glück heute nicht so weit, dafür wie immer sehr staubig und der Weg zur Lodge ist am Schluss fahrtechnisch durchaus anspruchsvoll. Wir kommen nebst unserem Trailer trotzdem gut an. Jetzt gilt es nur das Benötigte für die nächsten 2 Nächte mitzunehmen. Vorausschauend nehmen wir unsere wasserfeste Tasche als gemeinsames Gepäckstück mit. Doof wie wir sind, hatten wir im Vorfeld extra abgeklärt ob die Größe der Tasche für uns beide zusammen ok ist. Selbstverständlich gibt es durchaus Mitreisende die größere Taschen bzw. sogar Trolley jeweils für sich alleine mitnehmen. Es ist echt ein logistischer Aufwand, was da alles für jede Gruppe verladen wird. Sogar unsere Klappstühle kommen mit.

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Nun bringt uns eine rasante Fahrt mit dem Motorboot weiter ins Delta rein. Theoretisch gäbe es ein paar Vögelchen, praktisch werden diese leider zum Ablichten zu schnell aufgeschreckt.

Was hat sich denn da im Schilf versteckt?

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Ein Waran

Wir erreichen eine Insel, wo ein erneutes Umladen unseres Gepäckes auf die Mekoro erfolgt.

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Unsere Poler bringen uns unter Einsatz körperlicher Höchstanstrengung zu einer Insel, auf der wir unser Lager für die nächsten zwei Tage aufbauen werden. Die Fahrt dauert erneut ca. 1h, und zum Teil geht der Weg durch engste, von Papyrus gesäumte, Kanäle und der Wasserstand ist manchmal so niedrig, dass wir fast aufsetzen mit dem Mokoro.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dürfen normalerweise die Hippo Channels nicht benützt werden. Dieses Jahr ist der Wasserstand jedoch so niedrig, dass diese freigegeben wurden. Um den Hippos auszuweichen fahren die Poler mit uns morgens erst später mit dem Mokoro los und abends früher zurück, sonst wird es zu gefährlich. Die Poler kommen aus den umliegenden Dörfern und wechseln sich bei der Begleitung der Touren ab, damit möglichst alle Familien von der Arbeit/Tourismus profitieren.

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Man beachte das safaritaugliche Gepäckstück 😉

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Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man darauf achten soll, dass erfahrene Poler aus dem Delta die Mekoro lenken. Dieses Kriterium der Erfahrung erfüllen definitiv nicht alle unserer Poler, da sind auch ein paar Lehrlinge dabei.

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Alle sind gut angekommen! Gemeinsam bauen wir unser Lager für die nächsten Nächte auf. Es ist nicht allzu viel Platz für uns vorhanden und ich bin froh, dass es nicht unser Zelt ist, welches nur 5cm Abstand zum Hippopfad ins Wasser hat. Elefantendung liegt übrigens auch rum.

Am Nachmittag brechen wir zur Sunset-Mokorofahrt auf.

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Wir legen an einer anderen Insel an um Hippos in ihrem Pool zu bewundern. Die chillen so vor sich hin und wollen für die Fotografen nicht so wie gewünscht posen.

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Ein Hippo erbarmt sich

Leider sind praktisch alle Vögel im Delta schneller verschwunden als unsere Kamera gezückt werden kann. Auch die Seerosen sind nicht ganz so kooperativ, da gibt es anscheinend Tag- und Nachtsorten und dementsprechend ist die eine Blütensorte schon wieder fast geschlossen, während die andere noch nicht auf ist.

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Zurück im Boot genießen wir die herrliche Ruhe, die zauberhafte Landschaft und die untergehende Sonne.

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Husch, schnell zurück ins Camp, nicht dass wir jetzt in der Dämmerung auf ein Hippo im Wasser treffen. Nachdem wie immer köstlichem Essen, sitzen wir gemütlich mit unseren Polern am Feuer und unterhalten uns angeregt. Das Gequake der Frösche ist unsere Musik...
Teil 824. Okt. 2019
2.9.2019 | wildes Campen auf einer Insel
Zu Fuß und mit Mokoro im Delta unterwegs


Anscheinend haben die Hippos in der Nacht direkt neben uns gegrast, ich habe tief und fest geschlafen. Heute steht nach dem Frühstück ein Safari Walk an, dafür werden wir von den Polern auf eine andere Insel gebracht. Uns hat sich der Head-Poler als Gäste ausgesucht. Das hat den Vorteil, dass unser Boot sehr souverän gepolt wird und den Nachteil, dass wir die Pole Position haben und somit erstmal alle Mücken im Schilf und Papyrus aufscheuchen und auch abbekommen. Hat mich mein Mann vor der Abfahrt noch veräppelt, ob ich nicht einen Expeditionshut mit Mückennetz kaufen will, schauen wir jetzt beide neidisch auf die Italienerinnen, die so ein Teil besitzen.

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Schaut fast aus wie bei James Bond 😉

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Ein Eisvogel hält während der Fahrt im Schilf kurz still.

Leider ist ein Durchkommen aufgrund des Wasserpegels zur ursprünglich vorgesehenen Insel nicht möglich. Wir müssen umkehren und landen auf einer anderen Insel. Die Poler sind wirklich sehr bemüht, aber außer

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Elefantenspuren,

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dem Feigenbaum,

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dem Langzehenkiebitz,

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und diesen 3 Schwarzkehlchen (Danke Friederike und Maddy)

gibt es nichts zu entdecken und wir bewegen uns auch nur ein paar Meter. Schade. Nachdem wir letztes Jahr den genialen Napi Trail im Krügerpark mitgemacht haben, waren unsere Erwartungen bei dem Safari Walk viel zu hoch. Zurück im Camp folgt erst Mal eine lange Siesta von 10 bis 16 Uhr.

Dann wieder ab in die Mekoro wo uns etwas die Flora des Deltas erklärt wird

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und erneut ein pittoresker Sonnenuntergang vom Boot aus erwartet.

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Im Camp werden wir bereits mit einem leckeren Mahl erwartet und lassen den Abend erneut in gemütlicher Runde ausklingen.
Gute Nacht!
Teil 926. Okt. 2019
13.9. 2019 | Campsite bei Maun, Mochaba Crossing
Rundflug über das Delta nach Maun


Am Morgen erfolgt der Abbau des Camps und wieder wird alles Geraffel, in die bis zur Oberkante beladenen Mekoro, verstaut. Unsere Honeymooner haben mit ihrem Poler nicht so Glück und wären fast 2x umgekippt und dabei ist unsere Tasche wohl jeweils rechts und links unter Wasser getaucht worden. Ortlieb sei Dank – innen bleibt alles trocken! Außerdem hat ein Poler mit seinem Stab im Wasser so rumgestochert, dass er und auch einige Schlafsäcke pitschnass ankommen 😐 .

Wieder auf die Motorboote, zurück zur Nguma Island Lodge bzw. deren Campingplatz und dann beginnt das große Warten bis zum Abflug um 16 Uhr. Wir können zum Glück die Zeit zum Wäsche waschen nutzen. Die Anlage ist sehr gepflegt und es gibt auch zum ersten Mal auf der Tour WLAN. Kurz mal zu Hause nachgefragt, ob Sohn und Hund wohlauf sind. Während Joel und KP mit dem Auto nach Maun düsen, haben sich alle Gäste den Flug geleistet. Die Warterei ist zäh bis es endlich zum Airstrip geht.

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Dafür ist der Flug sensationell – es macht so eine Freude das Delta von oben zu sehen.

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Trotz der extremen Dürre dieses Jahres können wir Elefanten, Giraffen, Hippos, Zebras, Antilopen, Büffel von oben entdecken und bewundern die unterschiedlichen Landschaftsformationen.

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Nach 1h landen wir im staubigen Maun, alles komplett ausgetrocknet – ein bitterer Anblick.

Bei der Ankunft werden wir bereits erwartet. Wir gehen schnell Getränke für die nächsten 6 Tage im Busch kaufen und werden zur nächsten – dem Veranstalter gehörenden – Campsite außerhalb von Maun gekarrt und von KP schon mit einem leckeren Abendessen erwartet.
Teil 1027. Okt. 2019
14.9.2019 | HATAB Campsite MGR 8
Endlich geht es in den Moremi


Wir nehmen zwei neue, nette Mitfahrerinnen aus Österreich und England auf. Weil ein Gepäckstück von ihnen verloren ging, kommen wir erst verspätet in Maun los.

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Große Freude über die erste Giraffe auf dieser Fahrt.

Wir erreichen das Moremi South Gate leider erst gegen 10 Uhr. Während Joel die Formalitäten erledigt, können wir außerhalb des Autos kleine und große Tiere aus nächster Nähe bewundern.

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Aufgrund der verspäteten Abfahrt steht jetzt eine Transfer-/Ganztagessafari samt Hänger auf dem Plan. Bei einigen Mitfahrern ist die Erwartungshaltung (Katzen wollen gesehen werden ) mittlerweile ziemlich hoch.

Es gibt zum Glück auch Mitfahrer, die über folgende Sichtungen noch große Freude zeigen:

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Der erste Hornrabe der Reise.

Und jetzt freuen sich alle: Die erste Löwensichtung. Wohoo, ein Rudel von 8 Löwen 🤪 , die – für die Tageszeit üblich – natürlich faul rumliegen. Übrigens direkt neben einem Campingplatz 😄.

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Der wird wahrscheinlich mal groß (unser Hund hatte als Welpe auch so Riesenpfoten 😛 )

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O.k., wenn alle liegen, leg ich mich halt auch wieder hin

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Ich habe mich gleich in diesen Cutie hier verliebt. Sind kleine Löwen nicht putzig?

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He, wer wird uns denn da die Zunge rausstrecken?

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Mutter oder Tante?

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Nachdem hier in nächster Zeit keine Action zu erwarten ist, fahren wir weiter. Mal sehn was uns das Ufer gleich gegenüber zu bieten hat:

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Letschwe-Prachtbursche (gut dass die Löwen satt sind!)

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Nilgans

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Den Hippos wünsche ich auch mehr Wasser

Wir holen Wasser in Third Bridge und weiter geht die Pirschfahrt. Wie es weitergeht, erzähle ich bald.
Teil 1127. Okt. 2019
Fortsetzung vom 14.09.19

Mittlerweile ist es schon späterer Nachmittag und wir sind weiterhin auf dem Weg zu unserer nächsten Campsite. Ein paar Warzenschweine queren vor uns die Piste

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und verschwinden im Schweinsgalopp.

Dafür halten diese Federfreunde netterweise für uns still:

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Rotschnabelfrankoline

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Elsterwürger (Danke Bele)

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Halbmondtaube

Und auch diese verstruppelte Letschwe möchte abgelichtet werden.
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Weiter geht die Fahrt durch den tiefen Sand und für einen Moment mal kurz nicht aufgepasst, es passiert was passieren muss, unser Auto bleibt im Sand stecken.


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Dies ermöglicht mir einen Blick auf diese Zebramangusten...

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Man(n) beachte die Unterlage des Wagenhebers

Dank aktiver Mitarbeit aller Männer kriegen wir den Wagen mit gesammeltem Holz als Auffahrhilfe wieder flott und erreichen um kurz nach 18 Uhr unsere Campsite. Dafür haben wir hier erneut einen wunderschönen Platz für unser Lager ergattert. Laut Aussagen anderer sogar der schönste Platz in der Gegend 😎 . Fein, den haben wir gleich für zwei Nächte! Das kann eine spannende Nacht werden: Vor uns liegt Wasser mit Hippos und Krokodilen drinnen, hinter unseren Zelten ist ebenso Wasser und wir hören auch dort ein Hippo grunzen.

Wir bekommen abends noch einmal eindringlich die Verhaltensregeln für die Nacht erklärt, etwas mulmig zu Mute gehen alle zu Bett bzw. auf die Matratze. Ich schlafe wieder tief und fest und höre von den grasenden Hippos und dem nächtlichen Löwengebrüll nichts 😈.
Teil 1228. Okt. 2019
15.9.2019 | HATAB Campsite MGR 8
Der etwas andere Safaritag


So schaut in etwa unser Morgenblick aus:

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Unser Camp bietet quasi Spotting bzw. Birding vom Zelt aus.

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My tent is my castle or my tent is my hide…

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Glockenreiher

Auch wenn ich mich wiederhole, hier ist es echt wunderschön!

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Oder wie würdet ihr das hier beschreiben?

Nachdem heute kein Campabbau ansteht, gibt es eine Morgensafari. Als erstes geht es über die berühmt, berüchtigte 4th Bridge. Bei der Hinfahrt ist diese noch im besten Zustand, bei der Rückfahrt ein paar Stunden später fehlt bereits ein Balken...

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Auf dem Weg um Wasser in Xakanaxa zu holen, darf natürlich ein Wasserbock nicht fehlen.
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Eine Hyäne zeigt sich im schönsten Morgenlicht,
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noch ein kurzer Blick und sie verschwindet auf den Rückweg zu ihrem Bau.
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Ein Glanzstar glänzt in der Morgensonne.
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So früh sind bereits ein paar Büffel unterwegs.
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Ein paar? Ein paar Meter weiter treffen wir auf eine beeindruckend große Büffelherde.

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Büffel so weit das Auge reicht...

Joel ist noch nicht zufrieden und fährt sogar fast Off-road in der Hoffnung ein Raubtier zu finden. Er kennt die Gegend wie seine Westentasche (ohne Navi, keine Karten, ausgeschildert ist hier so gut wie nichts). Wir kommen an Dead Tree Island vorbei, das ist anscheinend normalerweise nicht so einfach zu erreichen, jetzt ist die Gegend trocken. Sehr trocken und kein Kätzchen weit und breit.

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Rund um die Xakanaxa Campsite gibt es wieder Wasser und somit mehr kleine und große Tiere zu entdecken

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Pavianmutter mit Baby

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Madenhacker an Büffel

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Was wäre die Elephant Safari ohne Elefanten

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haut(nah)…

Langsam machen wir uns auf den Rückweg, dort treffen wir wieder auf Tiere groß,

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Tiere groß mit klein

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und Tiere klein.

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Klunkerkraniche

Für manche von uns ist das Spannendste an diesem Vormittag unsere Rettungsaktion für Touristen, die ihr Auto in einem – um genauer zu seien dem einzigen 🤩 – Wassergraben festgefahren haben.

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Leider reißt dabei erst ihres, dann unser Abschleppseil. Wir sind jetzt ohne komplettes Seil unterwegs. Dafür ist das Auto erfolgreich geborgen. Die hatten Glück, dass wir vorbeigekommen sind.

Mittags halten wir Siesta im Camp und erfreuen uns an dem tollen Campingplatz.
Am Nachmittag starten wir zur Abendsafari. Da sich keine Katzen zeigen, widmen wir uns dem Ablichten von ein paar Vögelchen.

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Sattelstorch

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Rotschnabeltoko

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und noch ein Waffenkiebitz.

Die Safari wird jäh unterbrochen, plötzlich streikt unser Auto. Wir sind mitten im Moremi in der Nähe von Third Bridge, ein paar Kilometer von unserer Campsite entfernt.

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Gerade noch auf Löwensuche, schleichen jetzt alle um die Motorhaube des Autos rum. Der Keilriemen ist runtergefallen. Eine Reparatur ist unmöglich, da der Halter der Lichtmaschine gebrochen ist. Jetzt stellt sich heraus, dass wir kein Satphone haben, das hat das andere Team. Endlich gelingt es Joel per Funk Team 2 zu erreichen. Diese müssen wiederum das Office informieren, dass wir ein neues Auto brauchen. In der Zwischenzeit hält ein Selbstfahrer-Paar aus Liverpool an, ist entsetzt, dass wir kein Phone dabeihaben und bringt schon mal vier unserer Damen zu unserem Campingplatz. Die hilfsbereiten Engländer müssen dann aber selber zurück zu ihrer Campsite damit sie diese noch rechtzeitig erreichen. Wir warten weiterhin auf Hilfe. Das Groteske dabei ist, in der ganzen Zeit der Panne, kommt wirklich kein einziges Tier weit und breit an uns vorbei. Dafür kommt endlich die 2. Reisegruppe, zu der Joel Funkverbindung hatte. Nach einigem Hinundher (nachdem das Abschleppseil kürzer und doppelt befestigt wird), gelingt es Team 2 uns zurück zu unserem Campingplatz zu schleppen, wo wir um 18:30 Uhr ankommen.

Wir sind jetzt also in der Wildnis mit kaputtem Auto. Angeblich soll morgen um 8 Uhr ein Ersatzauto aus Maun kommen. Was ich mich bei der Gelegenheit frage: „Was nützt mir die Okavango Air Rescue Versicherung wenn ich diese im Notfall nicht verständigen kann?“ „Ob der Fahrer des anderen Teams in der Nacht einen Notruf über Funk hören würde?“. Vor allem hat der Funkkontakt bis dato zwischen den beiden Teams nicht immer zuverlässig funktioniert. Nachdenklich gehen wir zu Bett.
Teil 1329. Okt. 2019
16.9.2019 | HATAB Campsite MGR 02
Was wohl die Gegend in Khwai für uns zu bieten hat?


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Bis das neue Auto anrückt, wird noch ein bisschen die Gegend abgescannt...

Das Ersatzauto kommt um 9 Uhr mit nur einem Fahrer. Das Umladen dauert eine gute 1/2 Stunde, so dass wir erst um 9:45 Uhr loskommen. Den Mechaniker lassen wir mit dem kaputten Auto alleine im Busch zurück 🙄. Hoffentlich hatte er die richtigen Werkzeuge und Ersatzteile dabei...

Auf dem Weg nach Khwai versucht Joel Strecke zu machen. Tiersichtungen sind unterwegs eher rar und begrenzen sich im Wesentlichen auf Elefanten, wenige Impalas, Letschwe, Kudus sowie eine Handvoll Giraffen und Zebras, ein paar Rappenantilopen und

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eine Pferdeantilope.

Im Wasser schwimmt ein

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juveniler Pelikan und

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grundelt ein Löffler.

In der Nähe des Hippo Ponds wird die Landschaft kurz offener und wir sehen

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einen friedlich schlafenden Löwen

und als absolutes Highlight eine riesige Elefantenherde beim (Schlamm-)Baden. Leider haben wir beide im Auto eine ungünstige Position zum Fotografieren (Das ist einer der größten Nachteile einer Gruppensafari).

Dennoch was für ein Genuss und Spaß für Groß

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und Klein...

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Langsam müssen wir leider weiter und uns von dem Spektakel loseisen, obwohl immer mehr Elefanten eintreffen. Der Weg zum Campingplatz führt dann wieder durch die immer gleichen vertrockneten, von den zahlreichen Elefanten kahlgefressenen, Wälder und endet um 14:30 Uhr in einer Enttäuschung: Der Platz ist windig, staubig und fast ohne Schatten (wahrscheinlich ist der Platz für andere ziemlich ok, nur wir sind halt verwöhnt – wir hatten schon einige sehr, schöne Plätzchen bisher ;)). Mittlerweile hat sich übrigens herausgestellt, dass bei unserem Ersatzfahrzeug der Kühlschrank nicht geht. Dafür hat sich just das Wetter von Winter auf Sommer umgestellt. Es ist jetzt sehr heiß. Jammern hilft nicht, also Camp aufbauen und das Beste draus machen.

Die Abendsafari startet um 16:30 Uhr und führt entlang des Khwai River, wo die Gegend sich uns sehr idyllisch offenbart:
Im ersten Moment wirken die Hippos wie Steine,
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die zum Leben erweckt werden.
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Manch Krokodil wärmt sich am Ufer,
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manch Krokodil labt sich an Buffalo als Amuse-Gueule.
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Ein Sattelstorch Paar
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übt sich in Yoga.
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Der Elefant geniest die letzten Sonnenstrahlen
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bevor die Sonne den Horizont verlässt
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und sich unsere Abendsafari dem Ende neigt. Zurück im Camp ist es windstill, dunkel und von daher gar nicht mehr so schlimm. Allerdings ein kaltes Getränk wäre schon was Feines 😛...
Teil 1430. Okt. 2019
17.9.2019 | HATAB Campsite CNP 23
Auf nach Savuti


Da uns eine lange Fahrt bevorsteht, stehen wir um 5:30 Uhr auf und starten um 6:45 Uhr. Das klappt nur, weil alle tatkräftig mithelfen. Die Morgenfahrt durch den Park dauert eine knappe Stunde.

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zur Abwechslung mal ein Gnu

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Danach geht es in ein nahegelegenes Bush Ways Camp, wo angeblich nur Wasser schnell nachgefüllt werden soll. Tatsächlich soll aber am neuen Auto der Kühlschrank repariert werden. Wir verlieren also wieder Zeit. Die Gäste rebellieren und nötigen den Guide die Zentrale anzurufen, um eine Alternative zu organisieren. Kein Feedback, dafür geht es nach 45 Min. Wartezeit mit kaputtem Kühlschrank weiter.

Zum Glück! Ca. eine 1/2 Stunde später, mit einer bewältigten Wasserdurchquerung über den Khwai River, erwartet uns ein größerer Auflauf an Autos und mittendrin (bei empfindlichem Magen jetzt bitte wegsehen 😈)

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Knickknack, so ähnlich klingt es auch wenn unser Hund seine Knochen frisst...

3 Löwinnen beim Büffelfrühstück. Joel kuppelt den Hänger ab, um beweglicher zu sein und näher an die Damen zu kommen. Großes Lob an das diplomatische Geschick von Joel im Umgang mit den anderen Fahrzeugen. Er schafft es, dass wir für kurze Zeit die Pole Position einnehmen dürfen.

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Die Schmeißfliegen sind auch schon in der Pole Position

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So langsam reicht es

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satt

Nach ausreichend Zeit zum Fotografieren geht es weiter Richtung Savuti. Die Sandpiste führt über ca. 80 km durch eine meist öde Ebene.

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Die Elefanten sind allgegenwärtig...

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... mal als Roadblock

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oder als Silhouetten am Horizont

Ansonsten sind die Sichtungen sehr rar,

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ein paar Giraffen,

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ein Hornrabe stolziert umher

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und der einzige Strauss auf unserer Tour.

Noch rarer ist der Begegnungsverkehr. Dafür African Massage vom Feinsten! Wir haben dieses Mal die letzte Reihe und oft lupft es unseren Hintern nach oben. Fast wie Achterbahn fahren...

In Savuti angekommen, geht es durch tiefen Sand zum vorgesehenen Platz für das Nachtlager. Die Sandflächen unter 5 Akazien sind zerfahren und unser Guide erklärt, dass die Bäume nachts regelmäßig Elefanten anlocken und es zu gefährlich ist, dort die Zelte zu platzieren, nicht dass uns ein Ast o.ä. aufs Zelt fliegt. Daher schlagen wir unser Lager unter kleinen Büschen etwas weiter weg auf. Eine knappe Stunde später geht es auf zur Abendsafari, was wir da so erleben erzählen wir euch demnächst...
Teil 1501. Nov. 2019
17.9.2019 – Fortsetzung
Abendsafari in Savuti


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Die rumliegenden Knochen sind zwar schon älter dennoch ziemlich beindruckend.
Die Gegend ist trocken, trocken und noch einmal trocken. Schwer vorstellbar, dass hier vor ein paar Jahren noch ein Fluss war. Das künstliche Wasserloch ist ziemlich klein, was jedoch ein paar Elefanten nicht vom Wasserspaß abhält.

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Nicht allzu weit davon entfernt entfernt sehen wir eine kleine Löwenfamilie mit Cub und riesigem Männchen.

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Wir reihen uns in die sich stets vergrößernde Autotraube ein und warten. Als sich 3 Elefantenbullen versammeln, um die Löwen zu vertreiben, machen die sich auf den Weg durch die Büsche in die offene Savanne.

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Es folgt die übliche Verfolgungsjagd mit gelegentlicher Sicht auf einen der Löwen. Laut Joel ist der Nachwuchs in sehr schlechtem Zustand und braucht dringend etwas zum Essen. Falls das Rudel diese Nacht keinen Jagderfolg hat, glaubt er nicht, dass der Kleine dies überleben wird. Wir beschließen, diese Autoverfolgungsjagd nicht mitzumachen und Joel schlägt vor dass wir uns stattdessen auf die Suche nach Wilddogs begeben sollten. Genau die richtige Entscheidung!

Erst zeigt sich ein schönes Steinböckchenpaar.

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Und kurz vor Sonnenuntergang zeigt sich uns ein Wilddog-Pack mit ca. 8 Erwachsenen und mindestens 6 Junghunden. Es wird gebalgt, rumgehüpft, das Revier markiert und um eine Impalahaut gekämpft. Ein absoluter Höhepunkt unserer Reise.

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Das Gewusel überfordert uns, wo wir wann hinsehen sollen 😄

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Bitte beachtet den Gesichtsausdruck 😈

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Leider ist die Dämmerung schon ziemlich fortgeschritten, so dass wir nicht allzu lange Zeit haben, das Treiben weiter zu beobachten. Auf dem Rückweg hüpft uns noch ein Rotschopftrappe (Danke Konni) vor die Linse.

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Was für ein Safaritag!

In der Nacht haben wir Besuch von einer Hyäne im Camp. KP vertreibt diese, dennoch hat sie es geschafft einen (noch zum Teil gefüllten) Wasserkanister vom Trailer zu klauen. 100 Meter entfernt, werden wir am nächsten Morgen fündig. Der Griff ist lädiert und der Verschluss aufgebissen. Ok, jetzt verstehen wir, wieso die Zelttaschen immer aufgehängt werden müssen 🤩 .
Teil 1603. Nov. 2019
18.9.2019 | HATAB Campsite CNP 03 (Chobe Riverfront)
Willkommensgeschenk der anderen Art


Wir brechen um 6:30 Uhr auf Richtung Chobe Riverfront.
Ein paar gefiederte Gesellen begrüßen uns unterwegs

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Raubadler

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Spornkuckuck

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Schwalbenschwanzspint

und was wäre die Elephant Safari ohne Elefanten?

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Nach 4 Stunden fast ereignisloser Fahrt

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– von der African Massage und Rumpelei mal abgesehen – durch Landschaft im Elefanten-Design sind wir froh, im ersten Dorf die Beine vertreten und endlich Mal wieder etwas Kaltes trinken zu können.

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Nach kurzer Fahrt auf der hier beginnenden Teerstraße machen wir einen Abstecher und eine vorgezogene Mittagspause. Ein herbeigeeiltes Mechaniker-Team soll währenddessen den Kühlschrank reparieren. Auch hier macht sich die Dürre bemerkbar, normalerweise trennt wohl Wasser das Wild vom Zuchtvieh. Jetzt grasen Zebras und Rinder nebeneinander 😮.
1 1/2 Stunden später sind Kartoffel- und Bohnensalat fast verdaut, der Kühlschrank immer noch defekt. Aber man ist ja einfallsreich in Afrika und so übergibt uns nach 5 km Fahrstrecke ein anderer Bush Ways Jeep einen Sack mit Eiswürfeln 😣.

Nach einer weiteren Stunde auf Teerstraße biegen wir Richtung Chobe Fluss ab. Unser Guide verspricht uns ein Willkommensgeschenk. Und tatsächlich, um 14:30 Uhr stehen wir im tiefen Sand des Chobe Ufers vor einem Baum, welcher von 3 Junglöwen umringt wird und oben im Baum hängt ein totes Impala. Der zur Beute dazugehörige Leopard hat sich ganz nach oben zurückgezogen und ist tief versteckt im Baumwipfel.

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immer mal wieder Blicke nach oben

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reines Suchbild, wer findet die Flecken?

Beim Versuch samt Trailer in eine bessere (Foto-)Position zu fahren, bleiben wir zunächst hängen und beim Versuch freizukommen, tut es einen lauten Schlag. Festgefahren vor hungrigen Löwen 🤩. So haben wir uns das Willkommensgeschenk nicht vorgestellt. Was tun?

Ein Touristenpaar bietet Hilfe an. Joel klettert aus dem Auto und hängt den Trailer ab und das notdürftig geknotete Seil am Auto der Touris ein. Die Löwen schauen aus 15m Entfernung interessiert zu, finden glücklicherweise die tote Antilope im Baum aber noch attraktiver als unseren Guide außerhalb des Autos. Der Versuch scheitert, das Seil reißt wie beim letzten Abschleppmanöver. Nein, hiervon gibt es keine Fotos, wir mussten schauen ob sich die Löwen nicht doch in Richtung unseres Autos bewegen 🙄 ...

Also wird wieder Team 2 angefunkt. Obwohl mittlerweile offensichtlich etwas genervt, versuchen diese uns wieder zu helfen. Zum Glück ist ja am Chobe einiges los. Unser gestrandetes Auto ist mittlerweile die Attraktion. 3 andere Guides geben mit ihren Autos samt Gästen jetzt Sichtschutz vor den Löwen.

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Alle Befreiungsversuche scheitern erneut, fast bleibt auch das 2. Bush Ways Auto stecken. Den Löwen ist es jetzt zu viel Rummel, sie ziehen 5m weiter in den Schatten eines Busches um. Team 2 fährt zu seinem Nachtlager, um die eigenen Gäste abzuladen und ihr Guide holt uns um 16:30 Uhr ab, um uns und unseren Trailer zu unserem Campingplatz zu bringen. Wir steigen aus dem kaputten Auto in das andere Auto um (die Löwen immer noch in der Nähe 🤔). Joel bleibt beim kaputten Auto zurück. In der Zwischenzeit bauen wir mit KP das Camp und Joels Zelt auf. Einige Meter hinter unseren Zelten ist reges Elefantengewusel. Eine Herde will zum Wasser, die andere ist auf dem Rückweg.

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In der Zwischenzeit organisiert Bush Ways ein „neues“ Auto für uns. Dieses mit Kilometerzähler auf 495.500 km – nächster Service bei 497.000 fällig – startet mit uns um kurz nach halb sechs zur Abendsafari und um Wasser am Ihaha Gate zu holen.

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Am Leopardenbaum ist alles beim Alten, nur vom Leopard sehen wir jetzt gar nichts mehr. Mittlerweile sind wir das einzige Auto was noch unterwegs ist. Am Chobeufer spotten wir noch Riesentrappen

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und 4 weitere Löwen.

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Elefanten badend im Sonnenuntergang beenden unsere Abendsafari.

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Ach, Botswana was bist du wunderschön und so aufregend.

Zurück im Camp ist es bereits stockfinster. Als wir zurückkommen ist KP sichtlich erfreut uns zu sehen, während er alleine im Camp war, hatte er Besuch von einer Löwin. Wir beschließen den Abend mit leckerer Pasta Carbonara und gekühlten Getränken. Wir haben jetzt wieder einen funktionierenden Kühlschrank 😉. Was für ein Tag!
Teil 1705. Nov. 2019
19.9.2019 | HATAB Campsite CNP 03
Safariglück entlang der Chobe Riverfront


Auch diese Nacht war nicht ganz ruhig. Honeybadgers randalierten am Küchentrailer.
Um 6:30 Uhr beginnt die Morgensafari. Auf zum Leopardenbaum, bevor die Lodge-Autos den Park stürmen.

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Der Leopard ist weg. Unten lungern wieder die drei Junglöwen hungrig herum und schauen immer wieder sehnsüchtig nach oben.

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Aber halt, was macht eigentlich das Impala im Baum?

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Eine junge Löwin hat es geschafft in den Baum zu klettern und genießt das 3-4 Tage alte Impala. Sehr vertrauenserweckend schaut ihre Haltung dabei nicht aus. Heute haben wir die Zeit das außergewöhnliche Geschehen in Ruhe zu dokumentieren. Zumindest hat auch unser Guide noch nie einen Löwen im Baum gesehen...

Ab und zu fällt auch für die unten Gebliebenen etwas runter 😛.

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Puh, seid froh, dass die Fotos nicht den Geruch vermitteln können. Der Gestank ist echt heftig!!!

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Der Löwe hier findet es sehr lecker

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Schleck, schleck...

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Ein kleiner Brocken für dich

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Oben im Baum wird weiter genussvoll geknuspert

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und genagt

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Wer unten bleibt hat das Nachsehen...
Neidvoll wird nach oben gelinst
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Spareribs oder Zahnstocher?

Langsam wird es voller mit Autos und wir machen Platz für die Anderen. Die Fahrt entlang des Chobe bietet viele zauberhafte Ausblicke und weiterhin schöne Tiersichtungen.

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Büffel mit Heron

Bleiben wir erst mal bei den Vögelchen:


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Weißscheitelkiebitz (Danke Konni)

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Schreiseeadler sind natürlich auch zu entdecken, alt und

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juvenil

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Schopf-Frankolin (Danke Konni)

Heute ist der Morgen, der Karminspinte

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ein Graulärmvogel ist zu sehen,
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eine Riesentrappe,
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zwei Weißrückengeier,
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ein Hammerkopf,
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ein Felsentoko
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und diese hier
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Die Halbmondantilope schaut sehr ausgemergelt aus,
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den Kudus scheint es besser zu gehen.
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Wir spotten noch einen Fischer am Ufer

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Aber was ist das schon gegenüber einem Löwen 9m hoch im Baum?
Auf dem Rückweg ins Camp sehen wir auch den Leopard in einem Baum 500m weiter flussaufwärts.

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Wohlbehalten, aber sehr müde.
Er hat wohl die Gunst der Stunde genutzt und sich verdrückt. Unser Pech war vielleicht sein Glück.

Mittags ist Siesta im Camp. Leider gibt es so gut wie keinen Schatten. Im Zelt aufhalten ist wie Saunabaden... Und mittlerweile hat es hier ein Bienenproblem. Sobald irgendwo Wasser ist, kommen Bienen. Wir haben plötzlich hunderte davon, überall, am Boden, an der Dusche, am Körper. Und Andi hat eine nachgewiesene Bienen- und Wespenstichallergie. Nur eine Person wird letztendlich gestochen – natürlich mein Mann 😠! Er bleibt wie immer ganz cool, nur ich bin dann fast am hyperventilieren. Schließlich habe ich schon erlebt wie er am ganzen Körper rot angelaufen ist, sich seine Stimme bereits anfing zu verändern bis endlich der Notarzt kam. Seitdem hat er ein Notfallset für unterwegs. Er nimmt dann erst Mal ganz relaxt seine Allergietablette (er soll eigentlich gleich zwei nehmen) und zum Glück passiert nichts! Sensationell, keinerlei Reaktion 🤪 😉 .

Was die Abendsafari so bietet, erzählen wir ein anderes Mal...
Teil 1806. Nov. 2019
19.9.2019 | Fortsetzung
Das Glück ist uns weiterhin hold

Auf geht’s zur Abendsafari. Im Vorfeld ist fleißig spekuliert worden, ob die Löwin noch oben im Baum sitzt und wie sie es runter schaffen wird. Als erstes sehen wir heute Nachmittag eine Gruppe badender Elefanten (leider ohne vorzeigbare Fotos) .Wir machen uns rasch auf den Weg zum ersten Leopardenbaum. Da ist nichts mehr los und die Löwin ist anscheinend wohlbehalten nach unten geklettert. Die Löwen haben sich zurückgezogen.

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Das Bild schaut genau aus wie das vom Vorabend, es ist wirklich einen Tag später entstanden...

Zwei Federfreunde wollen dafür aufs Bild:

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Graureiher

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Zwergspint

Am neuen Leopardenbaum ist auch nichts mehr zu sehen. Dafür hat Joel den richtigen Riecher wo in etwa der Leopard (es ist laut Guide übrigens eine Leopardin) sich jetzt aufhalten könnte. Eine der Italienerinnen entdeckt sie dann.

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Was für eine Schöne. Und immer noch sehr müde.

Wir verlassen die Leopardin um erneut am Gate Wasser zu holen und wollen am Rückweg noch einmal bei ihr vorbeischauen.

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„...dieses Gebiet besitzt, besonders während der Trockenzeit, die dichteste Elefantenkonzentration Afrikas...“
bei diesem Anblick glaube ich dieser Beschreibung über den Chobe Nationalpark jedes Wort – Elefanten soweit das Auge reicht... Wir brauchen jedoch auch Wasser. Vom Ihaha Gate zurück nehmen wir die Pad nicht direkt am Wasser. Auf einmal kommt »Stop« vom italienischen Adlerauge. Was liegt denn da im Gras?

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Wir sind verzückt über unsere erste braune Hyäne! Auch Joel freut sich. Leider ist die Sicht doch ziemlich eingeschränkt und der Abend schreitet voran, also ziehen wir von dannen.

Ja, und was ist hier los? Da ist er, dieser magische Moment: Die Leopardin hat sich wirklich äußerst dekorativ – nur für uns und das im Chobe! – auf einem unbelaubten Baumstamm platziert.

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Und wie von Joel angekündigt verlässt sie ihren Platz und verschwindet im Gebüsch, just als ein anderes Safarifahrzeug die Pad entlang kommt. Sorry, wenn jetzt mehrere Fotos folgen, aber ich liebe diesen majestätischen Abgang, wenn die Muskulatur und Grazie der Katze zur Geltung kommen...

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Danke, du Hübsche!

Nur in einer Sache hatte Joel nicht recht (vielleicht ist es jemanden von euch aufgefallen): Es sind 2 unterschiedliche Leoparden, die wir am Nachmittag gesehen haben. Als Andi zu Hause die Fotos bearbeitet hat, stellte er fest, dass die Leopardin im Altholz zwei unversehrte Ohren hat, hingegen die Leopardin vom Vormittag und Nachmittag im Busch nicht...

Die Dämmerung schreitet voran und wer sitzt denn hier? Zwei staatliche Löwenmännchen ruhen
ums Eck. Joel fährt für unseren Geschmack zu nah ran. Das Vertrauen in das neue Fahrzeug ist nicht vorhanden. Wir möchten nicht in der Dämmerung 1m neben dem Löwen erneut liegenbleiben!

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Der bekommt von uns den Spitznamen Quasimodo

Jetzt ist es zu dunkel, also ab ins Camp!

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Ein Safaritag, wie er im Bilderbuch stehen könnte, neigt sich dem Ende. Gute Nacht.
Teil 1913. Nov. 2019
20.9.2019 | PheZulu Guest Lodge
Besuch der Viktoria Fälle in Simbabwe


Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen vom Chobe Nationalpark, der wirklich alles für uns gegeben hat.

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Der Kleine bei der Morgengymnastik...

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Gefühlt hatte bei dieser Reise jede Elefantenmutter min. 2 Kinder in unterschiedlichem Alter dabei...

Tschüss, ihr kleinen niedlichen Elefanten,

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ja, wir verabschieden uns natürlich auch von Büffeln, von einem Löwen (wir sehen ihn auf dem Weg raus aus den Park, wie von Joel vorher angekündigt, das Bild ist aber unscharf) und in Kasane leider auch von KP und seinem Trailer. Er hat ein großzügiges Trinkgeld mehr als verdient. KP hat nicht nur wunderbar gekocht – auch für einen der Ungarn und mich, die Vegetarier der Gruppe –sondern wir haben alle gespürt, dass er seinen Job wirklich liebt. Goldig war es, wie er uns jeden Abend ein bisschen aufgeregt und mit Stolz erklärt hat, was er wieder auf dem Feuer für uns alle gezaubert hat. Lieber KP, bitte behalte dir lange diese Leidenschaft für deine 1000 Sterne Küche und deine freundliche und angenehme Art. Ich vermisse deine leckere Buschküche!

Der Grenzübergang nach Simbabwe geht schneller als erwartet, natürlich ist das KAZA Visa gerade nicht verfügbar 🤨, und Joel bringt uns wohlbehalten zu unseren Lodges. Das ist ein bisschen schade, die 2 später dazugekommenen Frauen und wir sind alle in unterschiedlichen Lodges als der Rest der Gruppe untergebracht. Joel bietet netterweise an, uns alle am Nachmittag abzuholen und zum Victoria Falls Nationalpark zu bringen. Außerdem vereinbaren wir gemeinsam im Restaurant des Shearwater Explorer Village Abend zu essen, wo die meisten untergebracht sind.

Unsere Lodge ist wirklich sehr geschmackvoll:

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und es gibt Cocktails mit und ohne Alkohol...

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Dieser farbenfrohe Mix aus afrikanisch und modern gefällt mir ausgesprochen gut und es ist nachts angenehm leise. Hier würde ich sofort wieder übernachten.

Nachdem wir uns entstaubt haben, werden wir schon von Joel abgeholt. Nachdem wir ja wissen, dass es überall wenig Wasser hat, sind die Erwartungen bzgl. der Fälle nicht hoch. Wir sind positiv überrascht, schaut doch ganz beeindruckend aus:

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Die Regenbogen faszinieren uns

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zwischendrin wähnen wir uns im tropischen Regenwald...

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Wir können sogar Badende in den Devil Pools erspähen.

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Und natürlich wollen wir auch die Brücke sehen, welche wir morgen nach Sambia befahren werden.

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Ist irgendwo eine Eisenbahn zu sehen, ist Andi nicht mehr zu halten...

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Joel holt uns um 18 Uhr von den Fällen ab und wir fahren gemeinsam ins Shearwater Explorer Village. Wir wollen bald Essen, denn Joel ist sichtlich und verständlicherweise müde – so eine 14-tägige Tour mit so vielen Pannen hinterlässt Spuren. Die Italienerinnen zicken plötzlich und wollen erst später Essen. Dann halt nicht, trinken wir halt unsere Cocktails und essen ohne euch... 😠
Nach dem Essen ist für uns das große Abschiednehmen und in den Arm nehmen angesagt.

Auch ein fettes Dankeschön und natürlich Trinkgeld für Joel, dem diese Tour so einiges abverlangt hat. Joel kennt sich ausgezeichnet bei allem rund um Tiere und Nationalparks in Botswana aus. Wir hatten den Eindruck, den Namibia Part hat er noch nicht so oft gemacht. Unserer Einschätzung nach, hätte er anfangs etwas mehr den Chef rauskehren dürfen. Er gibt das Timing vor, nicht die Befindlichkeiten einzelner Gäste. Letztendlich ist es nicht so wichtig, wann aufgestanden/geweckt wird, sondern wann alle fertig sein müssen. So hätte er sich und uns wahrscheinlich einige Diskussionen erspart.
Teil 2017. Nov. 2019
21.9.2019 | Victoria Falls Waterfront Lodge
Erkundung des Sambesi in Sambia


Während wir in der Lobby sitzen und darauf warten abgeholt zu werden, kommen wir mit einem Schweizer Päarchen ins Gespräch. Diese fahren jetzt nach Kasane um dort heute mit der Elephant Safari zu starten. Wir erzählen von unseren Pannen nicht zu viel 😄...

Der vorgebuchte Transfer (mit Wild Horizons) und erneute Grenzwechsel klappen sehr gut und wir kommen unerwartet früh in Sambia an. Wir können relativ schnell unser Zimmer beziehen, welches auch schon bessere Tage gesehen hat. Es sind erstaunlich viele Mücken im Zimmer, immerhin gibt es ein intaktes Moskitonetz. Für den Nachmittag buchen wir einen Sunset-Cruise auf dem Sambesi. Die Lodge ist ziemlich beliebt und dementsprechend voll ist es. Ganz schlimm finde ich, dass im Restaurantbereich die Glotze läuft. Eine Gruppe Südafrikaner verfolgt lautstark und viel Bier trinkend ein Rugbyspiel... Ade, Ruhe und Einsamkeit der letzten Wochen 🙄.

Kaum sind wir auf dem Boot sehe ich, wie gerade eine Elefantenherde den Sambesi durchquert hat und dabei ist den Fluss zu verlassen.(leider genau in der anderen Richtung als unsere Bootstour...)

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Endlich geht der Cruise los und entpuppt sich als All-you-can-sauf-Veranstaltung 🤩 und natürlich kommen kurz vorm Ablegen auch meine südafrikanischen „Freunde“ an Bord. Null Interesse an Flora und Fauna, platzieren sie sich gleich mit der gewohnten Lautstärke an der Bar.

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Ab und zu zeigt sich uns ein Flusspferd im Sambesi.
Es ist deutlich weniger zu sehen als an der Chobe Riverfront:

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Ein paar Nilgänse,

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ein Nimmersatt,

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ein Weißscheitelkibitz

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und Krokodile genießen am Uferrand die abendliche Sonne.

Für uns ist es wahrlich eine Herausforderung die Umgebung und den Sonnenuntergang mit dem Geräuschpegel zu genießen.

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Das Activity-Office in der Lodge hatte uns nur diesen Cruise angeboten. Später haben wir gesehen, dass es kleinere Schnellboote gegeben hätte, nur unwesentlich teurer. Ich hätte gerne auf Drinks & Food verzichtet. Die Gegend ist durchaus sehenswert.

22.9.2019 | Flug Livingstone - Johannesburg - München

So fällt uns wenigstens der Abschied nicht allzu schwer und bereitet uns gut auf das Ankommen im lauten und vollen München vor. Die Wiesn hat am Wochenende begonnen... Der Heimflug verläuft ähnlich wie der Hinflug, nur dieses Mal ist die Bestuhlung wieder großzügiger.

Willkommen Dahoam.

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