Reisebericht

Wieder Dauergrinsen im Caprivi? – August 2019

von Netti59 · begonnen 29. Aug. 2019 · 21 Teile

Teil 129. Aug. 2019
Hallo Ihr Afrika-Verrückten,

Irgendwo habe ich mal den schönen Satz gelesen: „Die Fortsetzung ist meistens nicht so gut, wie das Original“ (H. Badger – Sascha??)
Genau das denke ich mir auch, wenn ich an unsere Tour im August denke ……………….

Aber von vorne, eigentlich …………. Ja eigentlich war mein Traum Südafrika. Das hatte sich aber schnell auf Grund einiger Umstände zerschlagen.
Was nun? Wie wäre es denn mit dem Carpivi, da wolltest du doch schon 2017 hin … ok, aber ich will auch roten Sand, Steine, Etosha …. und und und und ……………… ja dann guck doch, dass von Allem etwas drin ist. So in etwa waren unsere Überlegungen.

Aaahhhhhhhhhhhhhhhhhh, das ist ja auch so leicht. Also PC an, Reiseberichte durchwühlen, lieben Leuten eine PN schreiben, sortieren und kombinieren.
Nachdem alle Unterkünfte gebucht waren, hielten wir Ausschau nach dem passenden Flug. Auch dieses Mal wollten wir gerne einen Nachtflug mit Air Namibia 🤪 und dann haben wir zugeschlagen …. 11 Monate vor Abflug für € 714,00.
Jetzt heißt es wieder warten und ja ………………… Vorfreude sieht anders aus. Ich trauerte immer noch Südafrika nach.

Mittlerweile ist es Februar 2019, ich verfolge die Reiseberichte von Lotusblume und Fortuner …. Was soll ich sagen, so langsam bekomme ich leichtes – ganz leichtes Dauergrinsen ins Gesicht. 🙂
Anfang März war es mit meiner Vorfreude schon wieder vorbei. Meine Wunschunterkunft Wüstenquell hat alle Buchungen ab Mai storniert. Neeeeeeiiiiiin, wo ich mich so auf die Landschaft gefreut hatte. Was tun? Welche Alternative? Oh ………. Keine Ahnung.

Dank des Forums und der schnellen Hilfe haben wir uns für die Etusis Lodge entschieden. Das bedeutet aber auch, nix mit der Mondlandschaft – Permit umsonst besorgt :O((. Meine Laune war im Keller – mal wieder …… 🙁

Die nächsten Tage habe ich mich dann mit der Etusis Lodge beschäftigt … sieht doch gar nicht so schlecht aus. Wanderungen, Sundowner … alles ist möglich uuuund ich hab von einem Hauszebrafohlen gelesen das wäre natürlich der Knaller, ich liebe Pyjamaträger 🙂
Da die darauffolgende Etappe nach Omaruru sehr kurz war, planten wir mal Kullerkugeln auf Bull`s Party mit ein. Ob die Fortsetzung so gut wird, wie das Original war? Wir werden sehen ………..

Noch 10 Tage – so langsam werde ich, wie soll es auch anders sein, nervös. Allerdings ist mein Gemütszustand anders als 2017. Damals war ich bis ins Kleinste vorbereitet, wusste wie die Etappen aussahen, was wir unternehmen wollten.
Heute bin ich so unvorbereitet wie noch nie. Immer noch keine Vorfreude?

Vor kurzem habe ich noch zu einer Freundin gesagt, wenn mir jemand 2 Wochen ans Wasser anbieten würde, ich glaube ich würde sofort tauschen. Ich bin sowas von bescheuert ich weiß, irgendwie ist alles anders …… 🤪

Ich freu mich mega auf die Tiere im Etosha – hoffentlich ist uns die Sichtungsfee wieder gut gesonnen und die Löwen tanzen für uns ChaChaCha. Aber dieser Caprivi Zipfel macht mir Angst 😕 . Die Flüsse kann ich bis dato nicht auseinander halten, was erwartet uns im „anderen“ Namibia?
Ich muss aufpassen, dass ich meinem Driver nicht die Lust nehme und berechtigter Weise bekomme ich zu hören: „2017 hat du ein Zirkus gemacht, weil du unbedingt in den Caprivi wolltest und jetzt?“
Versteh einer die Frauen …………….. 🤪 🤢 🤪

Jeder, aber auch wirklich jeder erzählt mir, dir wird es dort gefallen. Du wirst ganz bestimmt wieder das Dauergrinsen haben ……… nun gut, ich will euch mal vertrauen 😉
Wir haben uns bewusst für das Low Budget an Unterkünften entschieden. Da wir noch nicht in der Region waren, lassen wir uns einfach überraschen.

Und das ist unsere Route:

03.08.2019 Hinflug nach Windhoek
04.08.2019 Eagle Rock Lodge
05.08.2019 Etusis Lodge
06.08.2019 Etusis Lodge
07.08.2019 Omaruru Guesthouse
08.08.2019 Eldorado Guestfarm
09.08.2019 Eldorado Guestfarm
10.08.2019 Mokoti Lodge
11.08.2019 Mokoti Lodge
12.08.2019 Tambuti Guesthouse
13.08.2019 Shametu River Lodge
14.08.2019 Shametu River Lodge
15.08.2019 Camp Kwando
16.08.2019 Camp Kwando
17.08.2019 Mobola Lodge
18.08.2019 Mobola Lodge
19.08.2019 Roys Rest Camp
20.08.2019 Omatozu Guestfarm oder doch nicht?
21.08.2019 Omatozu Guestfarm oder doch nicht?
22.08.2019 Rückflug nach Frankfurt

2017 waren uns 2 Übernachtungen vor Ort schon wichtig, so dass es für uns keine Frage war, dies möglichst wieder so einzuplanen.

Genug der Vorgeschichte, 10 Tage müssen noch bewältigt werden – dann geht´s los ins sooooo wunderschöne Namibia, dass uns 2017 so geflasht hat und uns bitte wieder so flashen möge. 🙂

Wenn ich mir etwas wünschen dürfte …….
Elefanten stehen natürlich wieder ganz oben auf meiner Liste,
junge Löwen wäre ein Träumchen,
ein Leopard im Baum – ach neee, sonst keine Wünsche?
Doch, Hippos und Krokodile im Caprivi.
Aber BITTE keine Schlaaaaaangen – dann tanzt die Netti auf dem Tisch. 🤪

Ihr seht so groß ist meine Wunschliste gar nicht 😁 😁 😉

Wir würden uns sehr freuen, wenn der ein oder andere von euch ins Auto hüpft und uns auf unserer diesjährigen Tour begleiten würde. 😘

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Die verrückte Netti und der Driver Juppi
Teil 230. Aug. 2019
So ihr Lieben,
bin jetzt den ganzen Tag herumgelaufen, um einen Anhänger zu besorgen 🤢 tääätääääääääääääää
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Der junge Mann ist bereit, mit uns zu reisen - Also alleeee einsteigen bzw. stapeln 😉 😄 😄

Auch an die Nachzügler von euch, vielen lieben Dank an ALLE für die lieben Eingangs Postings. Drücke euch ALLEEEEEE 😘 😘


3.8.19 Hinflug ab Frankfurt - Windhoek

Es ist soweit ………………. Die Koffer sind zu, es geht endlich los. Wie´s mir geht? Ich kann es nicht genau beschreiben, eine Mischung aus relaxt sein – das aus meinem Munde 🤪 , Aufregung – was eigentlich nichts besonders bei mir ist und gespannt sein, was uns erwartet.
Manch Bekanntes, viel Unbekanntes, soviel steht fest.

Noch ein letzter Blick – alles zu – auf geht´s. Wie immer fuhren wir nach Frankfurt Griesheim, parkten unseren Wagen und fuhren mit dem Shuttle zum Flughafen. Ab zum Terminal 2, rein in die Schlange 🤩 und das 4 Stunden vorm Abflug. Und nun? Huuuunger !!! Ab zu McDoof, Hilfe was ein Gekreische, nee hier bleibe ich nicht, raus auf die Terrasse – auf die 6 Euro kommt es auch nicht an, wir sind im Urlaubsmodus.

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Kurz nach 18.00 Uhr machten wir uns auf, Richtung Zollabfertigung. Ach du liebe Güte, was war hier denn los 🤩 . Eine Riesenschlange wartete auf die Abfertigung. Nur 2 Schalter und 1 Scanner waren im Einsatz. Alle Elektrogeräte mussten aus den Taschen geholt werden, dementsprechend dauerte es ………….. Wir standen und standen und standen ………… 45 Minuten an.

Endlich am Scanner musste ich mich noch einem Abtastcheck unterziehen. Jetzt reicht´s aber wirklich, ppuuuhhhh.
Ab zum Gate und kurze Zeit später war schon Boarding. Ich sag euch, so schnell sind noch nie 4 Stunden vergangen. Wenn das doch nur im Flieger genauso gewesen wäre, natürlich funktionierte das Bordprogramm mal wieder nicht. Wir hatten uns zwei gegenüberliegende Gangplätze ausgesucht, damit jeder ein wenig mehr Beinfreiheit hatte. Mit meiner netten Nachbarin, sie wollte auf eine Ranch ein 3-monatiges Praktikum machen, habe ich mich toll unterhalten können. Mit einem Tablettchen schliefen wir mehr recht als schlecht, irgendwann wurden wir dann mit einem wirklich guten Frühstück 🤩 geweckt und mit Rückenwind setzten wir sogar eine halbe Stunde früher um 6.05 Uhr auf namibischem Boden auf.

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Hurraaaaaaaaaaaaaaaa wir waren daaaaaaaaaaaaa !!!!


4.8.19 Windhoek – Eagle Rock Guesthouse

Nee nach guten Morgen Afrika war mir noch nicht so recht. Alles dunkel .. kein Sonnenaufgang wie vor 2 Jahren, wo direkt ein Ahhh und Ohhhh über meine Lippen ging 😕 .
Ab zum Kofferband – und wieder standen und standen und standen wir ……….. 1 Koffer wollte nicht kommen. Zum Glück fanden wir ihn dann in einer Ecke stehen. Puuuhhh noch mal Glück gehabt.
Unser Fahrer von Asco wartete bereits, wir waren seine einzigen Gäste, dementsprechend ging es schnell zur Mietstation.
Die Abwicklung verlief sehr gut. Nur unsere Paula, so tauften wir das Riesenschiff, war nicht die Alte. Der Gepäckträger war noch drauf, der Wassertank um die Hände zu waschen, unterm Auto angebracht. Fehlten nur noch die Zelte oben drauf, dann hätten wir in den Campingurlaub starten können.

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Um kurz nach 9.00 Uhr fuhren wir los, rein ins nächste Abenteuer und ins nahgelegene Einkaufscenter. Wasser, Obst und ein paar Kekse besorgt und ab geht´s Richtung C28 und Richtung Khomas Hochland. Ui, was eine tolle Strecke, das gefiel dem Nettilein.
Noch 1 x abbiegen auf die D1958 und schwupp waren wir da.

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Tolle Zufahrt zur Lodge 🤩
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Zwischendurch gab es widerwillige Geräusche von Paula, sie piepte und piepte und piepte. Was war das? Mussten wir zurück nach Windhoek? Da keine Warnleuchte blinkte vermuteten wir mal, dass wir zu schnell unterwegs waren, sicher waren wir bis zum Schluss nicht, denn das Piepen blieb die ganze Reise über, was wirklich nervig war 🤪 😐 .
Natürlich viel zu früh trafen wir ein, dennoch hofften wir willkommen zu sein. Und wie wir willkommen waren. Ariane winkte uns zu, Mr. Right wedelte mit dem Schwanz, beide hießen uns ganz herzlich willkommen.

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Wir sind angekommen, sitzen am Pool der Eagle Rock Lodge und kommen zur Ruhe. Gegen 15.00 Uhr servierte uns Ariane selbstgebackenes Vollkornbrot, mit Gamewurst und Käse. Boah ich hatte so derbe Hunger und eins verrate ich schon jetzt, auf der ganzen Tour haben wir so ein leckeres Brot nicht noch einmal bekommen. Dafür hätte ich morden können, soooo gut war das. 😁
Leider sind wir die einzigen Gäste auf der Farm. Ariane liest uns jeden Wunsch von den Augen ab. Wir fühlen uns mega wohl und sind bereits im Chillmodus.

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Afrikaaaa du hast mich wieder !!!!

Ariane gab uns noch den Tipp die D1958 ein Stück zu fahren. Sobald die Sonne ein bisschen tiefer steht, würde es eine wunderbare Strecke sein. Das ließen wir uns nicht 2x sagen und sie hatte nicht zu viel versprochen. Was für eine Landschaft, grandios !!!


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Nachdem die Sonne weg war, wurde es sofort empfindlich kalt. Den Tag über wunderten wir uns schon über den heftigen Wind und diesig/staubig war es auch.
Das Abendessen war sehr, sehr lecker. Ariane servierte uns ein 3-Gang-Menue, wir waren papp satt und sind, nachdem wir in den atemberaubenden Sternenhimmel nach Sternschnuppen Ausschau gehalten haben, ins Bett gegangen.

Gefahrene km: 105

LG und schönes WE wünscht die Netti
Teil 301. Sept. 2019
5.8.19 Eagle Rock Lodge – Etusis Lodge

Ach hatte ich gut geschlafen, es war Zeit für ……………….. Guten morgen Afrikaaaaaaaa
Um 7.30 bekamen wir 2 Pötte Kaffee vor´s Zimmer gestellt, ach so konnte der Tag doch starten.

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Nach einem wunderbaren Frühstück, dieses Brot – aaaahhhhhhh, packten wir unsere Sachen und verabschiedeten uns ganz herzlich bei allen. Das wir uns nochmal wiedersehen würden, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand ahnen. 😉

Fazit Eagle Rock Lodge: Der perfekte Ort zum Ankommen. Wir haben uns sehr, sehr wohlgefühlt.

Gegen 9.00 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Bosua Pass. Zurück auf die C28, die gut zu fahren war. Das Khomas Hochland, eine traumhaft schöne Landschaft, die Strecke wunderschön und Netti hatte ihr Dauergrinsen im Gesicht.

Mein Driver merkte mir an, dass ich mit der Kamera auf dem Schoß, immer unruhiger wurde. Ja, ja ich halte schon an …
Diese Stille, Wahnsinn !!!
Aber was war das? Von irgendwo kamen Geräusche, wir scannten die Gegend ab und sahen doch tatsächlich ………. Bergzebras.
Weit, weit weg aber die Bewegungen waren deutlich auszumachen, wenn man denn mal wusste, wo sie waren.

Suchbild 😄
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Außerdem sahen wir Affen, Oryxe und einen Singhabicht.

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Oben auf dem Pass angekommen, war ich fasziniert von dem was ich sah und musste das erste mal schlucken. HAMMER !!! Eine Träne kullerte über´s Gesicht. Meine Güte, immer diese Gefühlsduseleien …

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Die Strecke war grandios, wir sahen …….. lasst mich nicht lügen, vielleicht 4 Autos. Niemand hatte sich hierher verirrt, hm sollte uns recht sein. Was uns nicht recht war, waren die toten Tiere an und auf der Straße. 😮

Ich konnte mich nur sehr schwer losreißen, aber wir mussten weiter. Also wieder runter ……… um dann auf die C32 abzubiegen. Mittagspause !!!


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Die Landschaft änderte sich schlagartig in eine unwirkliche Felsenlandschaft.

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Die Pad, hell und glatt wie ein Kinderpopo – ääähh Autobahn. Verschiedenste Bäume säumten die Strecke, ich hätte aussteigen und eine Wanderung machen können, so schön war es hier.

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Wir kamen gut voran und überlegten noch zum Tsaobis National Park zu fahren, der 11km von der C32 zu erreichen war, entschieden uns aber dazu, direkt zur Lodge zu fahren. Auch auf der C32 – nur 1 Auto zu sehen.

Mittlerweile war es 14.15 Uhr, als wir Richtung Etusis Lodge abbogen.

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Erster Eindruck – riesiges Gelände, tolle Lapa und auch hier wenig Gäste.

Mit dem Bollerwagen ging es Richtung Bungalow "Leopard" und wieder waren wir sehr begeistert.

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Gute 6 Stunden Fahrt liegen hinter uns, die Fahrt hat sich aber wirklich gelohnt und war überhaupt nicht langweilig – das sollte sich im Laufe der Reise noch ändern …………… 🤪

Leider war die Sonne hier noch früher weg, wir waren umgeben von den Otjipatera Bergen.

Das Abendessen wurde, zusammen mit den Eigentümern der Lodge und den 3 Praktikantinnen in der wunderschönen Lapa eingenommen. Wir hatten rein gar nichts zu meckern, im Gegenteil ob nun das Elen Geschnetzelte, das überbackene Oryx, der Bohnensalat oder die Süßkartoffeln, alles sehr schmackhaft.

Wir kamen mit Johann und Monica ins Gespräch. Sie erzählten uns dass sie, im Vergleich zu letztem Jahr, einen Rückgang der Gäste um 40% hätten – Namibia boomt? – hier nicht !!!

Gefahrene km: 237

Einen schönen Restsonntag wünscht die Netti
Teil 405. Sept. 2019
7.8.19 Etusis Lodge – Omaruru Guesthouse

Guten Morgen Afrikaaaaaaa!!!

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Es ist nicht so kalt, wie die letzte Tage. Schnell unsere Sachen gepackt, den Bollerwagen geholt, aufgeladen und im Auto verstaut.
Ach übrigens, wie ihr vielleicht bemerkt habt, werden auf dieser Tour die Koffer nicht in schwarze Säcke gepackt, sondern ich habe zu Hause alte Spannbettlaken zusammengenäht und mitgenommen.

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Danach ab zum Frühstück, was wieder lecker und ein guter Start in den Tag war. Aber jetzt nix wie los, wir wollten rechtzeitig auf Ameib sein.
Noch schnell gezahlt, gegen 8.30 waren wir auf Pad.
Wir wählen die längere Route um die Otjipatera Berge bis Usakos. Die Strecke war wunderschön, wir sahen riesige Marmorblöcke bzw. Marmorabbau. Stefan erzählte uns, dass dieser größtenteils nach China geht. Ich war verblüfft, mit so viel Marmor hätte ich nicht gerechnet und auch noch nie in einem RB gesehen, kann mich wenigstens nicht erinnern.

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Gegen 11.30 Uhr treffen wir auf Ameib ein. Unterwegs ein karges Landschaftsbild, zum Teil surreal. Kein gelbes Gras, was mich 2017 so in den Bann gezogen hatte, mehr zu sehen.
Am Tor von Ameib wurden wir super freundlich von Hannah begrüßt,

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was für eine nette Seele, im Gegensatz zu Frau Denker, die hat sich in den vergangenen 2 Jahren null Komma null verändert.
Wir fuhren zu Rezeption, von der wir dachten das sie es wäre, zu !!!! Okkkeeeee, was war das? Ich hatte doch von zu Hause noch gefragt, ob Tagesgäste willkommen sind. 😠
Ey ich hatte jetzt keine Lust die Zeit hier zu verplempern, meinte zu Josef: Wir zahlen wenn wir zurückkommen. Kaum saßen wir wieder im Auto, klopfte Frau Denker an die Tür und fragte uns, warum wir nicht bezahlt hätten.
Wir: Die Rezeption ist doch geschlossen.
Sie: Wieso, ich sitze doch die ganze Zeit hier und zeigte auf ein neues Gebäude, das von innen aussah wie Soddern und Gomorra. Schrecklich …………….. neee Tagesgast/80 N$ pro Person ok, aber nochmal übernachten. Ich denke da gibt es genügend Alternativen.

Auf jetzt zu den Kullerkugeln ………….. aber Leute – was ist aus meiner Lieblingspad geworden, ich bin geschockt !!!! Kein Gras, alles trocken – und dabei hoffe ich so auf meine Giraffenbegegnung. Sind sie noch da, werden sie uns noch einmal überraschen, wie vor 2 Jahren? ………… aber es war nix zu sehen.

Dann: Haaaaalt – was ist? Da – wo? Daaaaaa – was denn? KUDUS – ok auch nicht schlecht.

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Weiter geht´s zu den Kullerkugeln. Und rauf, ok mir fällt das Laufen ein wenig schwer. Nach dem Gekraxel rund um den Marmorberg hat sich direkt mein Knie bemerkbar gemacht. Egal, ich muss da irgendwie rauf. Ach, das ist einfach schön hier.

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Aber die Fortsetzung ist selten so gut wie das Original, denn wir wussten was uns erwartete.
Wir verbrachten einige Zeit hier oben, mal mit Quatschfotos, mal mit einfach in die Ferne gucken, bevor wir uns endgültig von den Kullerkugeln verabschiedeten.

Wir fuhren gaaaaanz langsam zurück, denn ich hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben – es tat sich nichts. Wir konnten die Giraffen nicht finden. Die Kinnlade bei mir ging runter, tja war wohl nix.

Kurz vor Ende der Pad ……………………. DAAAAAAAAAAAAA
Josef: Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaas? Da sind sie, woooooooooo – da hinter dem Strauch. Tatsächlich unsere (ich nenne sie jetzt einfach so) Langhälse standen direkt an der Pad und zum Megaglück überquerten sie auch noch die Pad.

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Netti war im Glücksrauch, hatte Dauergrinsen im Gesicht und ja, sogar Pippi in den Augen. Das hatte ich mir so gewünscht. Somit wird Ameib immer in guter Erinnerung bleiben, auch wenn Frau Denker nicht unsere Freundin werden wird.

Über die D2315 fuhren wir nach Omaruru. Ganz tolle Strecke, an der Hohenstein Logde und auch an Omandumba vorbei, die bestimmt wunderschön in die Landschaft integriert ist.

Rechtsseitig hatten wir einen wunderbaren Blick auf das Erongogebirge.

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In Omaruru getankt und noch schnell in den Spar rein, Salat und Hühnchen für den Abend geholt und im Omaruru Guesthouse eingecheckt.

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Martha an der Rezeption empfing uns mit einem strahlenden Lächeln, schaute auf unseren Voucher, verzog das Gesicht und zählte die Wochentage auf … Mittwoooch, Dooonnerstaaaag …… 😮 Ich guckte Josef an, er mich ………. Haben wir uns mit der Buchung vertan? Ich bekam schon Schweißperlen auf der Stirn, aber Martha übte nur deutsch und als wir alle Wochentage durchhatten ……… bekamen wir, nach einem Foto, auch unseren Zimmerschlüssel.

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Das Guesthouse ist als Zwischenstation absolut zu empfehlen. Das Frühstück war klasse – Pool und jede Menge Sitzgelegenheiten sind vorhanden. Wenn auch direkt an der Straße, es war total ruhig dort. Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Hier sehen wir die erste Reisegruppe, die mit einem XXL-Truck unterwegs ist.

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Bin gespannt, ob wir uns wiedersehen, denn morgen geht´s in die Etosha. Freue mich riesig.

Gefahrene km: 266
Teil 508. Sept. 2019
8.8.2019 Omaruru Guest House – Eldorado Guest House

Ein neuer Tag – gut gefrühstückt – einmal gereckt und gestreckt – und wieder ab ins Auto. Weiter geht´s, allerdings mit leichten Wehwechen. Mein Knie schmerzt und mein Driver hat Zahnschmerzen!!!. Das fehlt noch, hoffentlich geht das gut. Mal nicht so viel sprechen, ich sehe es ihm an, dass er Schmerzen hat. 😠

Ach noch etwas, das gleicht einer Sensation. Heute sehen wir die ersten Wolken ever in Namibia. 🤩

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Es ist 8.00 Uhr als wir uns verabschiedeten, nach Outjo sind es knapp 2 Stunden. 10.00 Uhr ein Steak? Wir haben doch immer noch eine Rechnung mit dem Farmstall offen. Josef ist immer für ein Steak zu haben, aber 10.00 Uhr doch nicht, oder?

Richtung Outjo sehen wir ein totes Kudu, in Outjo selbst – und wir sind ja noch früh dran – was für ein Rummel.

OK, es wird wieder nix mit dem Steak, noch kurzer Stopp – schnell in die Bäckerei – 2 x Kuchen für unterwegs geholt und weiter Richtung Etosha. Was für ein Rummel vor der Bäckerei, Schmuck- und Nüsschenverkäufer sind zur Stelle, natürlich zum BEST PREIS.

Auf der C33 fällt uns die Dürre extrem auf. Kein Gras mehr am Straßenrand, verschiedene Brandherde machen wir aus und es riecht nach Rauch, unheimlich. Dementsprechend öde ist die Fahrt.

Wenn auch nichts zu sehen ist, die Landfrauen (Perlhühner) lassen uns nicht im Stich. Noch kein Pumba weit und breit. Das gibt´s doch gar nicht. Und auch Vögel sind nicht auszumachen.

Noch 110km bis zur Etosha – 100, 90, 80 …………….. langsam näherten wir uns dem ersten Highlight unserer Tour. Da wir an unserer Unterkunft vorbei kamen, checkten wir kurz ein mit dem Hinweis noch in die Etosha zu fahren, kein Problem unser Zimmer ist eh noch nicht fertig.

Also ab zum Anderson Gate, wo 3 Autos vor uns standen.

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Wir zahlten den Eintritt für die kommenden 4 Tage und fuhren schnur stracks Richtung Okaukuejo. Kurz nach dem Gate der erste Stopp, Giraffen, ich glaube es waren 7 oder 8, aaahhh wie geil was das denn. 🤩 🤩
Was für ein wunderschöner Start. Zu dem Zeitpunkt wussten wir ja noch nicht, dass es noch jede Menge Giraffen werden sollten. Aber sofort gilt: Eine Giraffe kommt selten allein 😉 .

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Boah was waren wir froh, die angebotenen Double Rooms nicht genommen zu haben. Die machten von außen keinen guten Eindruck.
Jetzt startet unter anderem unsere Mission „findet Rodney“. Ja wir wollten unbedingt den Glücksbringer der beiden Ladys mit Hut (Laura und Petra) finden. 😉
Also zunächst das Wasserloch von Okaukuejo angesteuert und ihr glaubt es nicht, die Elefanten warteten schon auf uns. Da ging mein Herzchen auf 🙂 . Außerdem wollten jede Menge Springböckchen, sowie einige Oryxe von dem Wasser kosten.

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Es kam noch besser und da zeigte sich, dass die Fortsetzung doch so gut sein kann, wie das Original. Eine weitere kleine Herde kam, wie vor 2 Jahren, diesmal von links heran. Ich hatte Gänsepelle und war sooooo happy.

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Das kannste doch nicht beeinflussen, entweder du bist da oder du hast Pech gehabt. 🤩

In der Ferne warteten 3 Giraffen darauf, endlich ans Wasserloch zu können. Hakuna Matata, die haben ja eine Engelsgeduld. Ich weiß nicht wie lange es dauerte, bis sie endlich an der Tränke waren.

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Hach, das war doch schon ein schöner Nachmittag an unserem Lieblingswasserloch und nein, wir kommen uns dort nicht vor, wie im Zoo. Wir genießen es einfach, den Tieren zuzusehen.

Ui, es war dringend Zeit, sich auf dem Parkplatz nach Rodney umzusehen. In einem Baum entdeckten wir noch einen Gelbschnabentoko und auf dem Rasen vor der Rezeption diese wunderschöne Akaziendrossel.

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Ich fand auch 3 entsprechende Autos, aber von Rodney keine Spur 😵 . Egal, morgen hatten wir noch eine Chance. Noch kurz einen Blick ins Sichtungsbuch geworfen.

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LÖWEN - ok, vielleicht haben wir morgen Glück.

Was war das trocken hier, Entschuldigung wenn ich mich laufend wiederhole. Wie sollen die Tiere das überleben? Ein Steinböckchen humpelte am Wegesrand – hoffentlich lebt es morgen noch. Staub, Staub und nochmals Staub.

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Wir hatten genug und fuhren zurück zum Eldorado Guest House.
Irgendwie schon schade, am Abend nicht ans Wasserloch zu können aber wir haben uns bewusst gegen die NWR Camps entschieden.
Boah was für ein Tag, ich bin total platt und müde.

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Noch bei Nebrowni vorbeigeschaut, das Wasserloch gleicht nur noch einer runden Pfütze, ein paar Strauße waren vor Ort.

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In Gemsbokvlakte sehen wir Oryxe und Springböckchen.

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Bei Ombika kurz vor dem Gate stehen ein paar Elefanten.
Nun aber zurück, duschen und was essen. Der Magen knurrte und ich wollte raus aus dem Auto. Eldorado hat uns positiv überrascht. Schon wieder ein tolles Zimmer, für´s Auge blühten verschiedene Blumen und die Graulärmvogel begrüßten uns mit einem freundlichen – Bäääääääääh

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Das ist der Unterschied zu Etusis, die Liebe zum Detail und die gepflegte Anlage. Hier wird bzw. muss ordentlich gewässert werden. Klar fragt man sich, ob das sein muss. Für den Gast ist es jedenfalls ein Augenschmaus.
Das Abendessen war sehr sehr lecker, der Betreiber der Lodge war ständig vor Ort, fragte ob alles in Ordnung sei, der Kamin loderte – was geht es uns gut. Danach wurden noch Fotos überspielt und ein wenig Tagebuch geschrieben, bevor die Augen endgültig zufielen.

Gefahrene km: 370
Teil 610. Sept. 2019
9.8.2019 Eldorado Guest House

Wolken über Namibia und was für eine Front, finde ich toll – kann so bleiben. Heute Morgen zeigt das Thermometer 13 Grad. Nach einem leckeren Frühstück, starten wir um 7.24 Uhr Richtung Anderson Gate. Apropos Eingang, mit uns wollten an diesem Morgen noch etliche andere Autos in den Park.

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Etosha, heute ist Löwen Tag – ich spüre das 😎
Kurz nachdem wir im Park sind sehen wir eine Riesentrappe und viele Springböckchen.

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Wir fuhren Richtung Okondeka, vielleicht gelingt es uns dieses Jahr die Löwen von den Ladys zu finden.

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Und tatsächlich, es standen schon ein paar Autos dort, sehen wir die Bande. Der Pascha schritt seines Weges, die holden Damen lagen im Gras.

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Wir konnten 5 Stück ausmachen, wobei alle weit weg und leider auch schlecht zu fotografieren waren. Aber das Gefühl, die Löwen gefunden zu haben, war wunderbar. 🙂
Dieses Gerummel um eine Sichtung ist nicht´s für uns. Wer bekommt die beste Position, wann wird wieder ein Platz frei ………… neee, komm wir fahren weiter Richtung Adamax und Natco – Richtung Ozonjuitji m´Bari.

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Ich: Wenn ich mir was wünschen könnte …. So ein Langhals wäre jetzt nicht schlecht und wirklich, ohne Scheiß, schon standen sie vor uns, denn 1 Giraffe kommt selten alleine. 🤩

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Dann kurz hinter Natco – Vollbremsung vom Driver. Was ist los? Was hast du gesehen? Ich weiß nicht – zurückgesetzt. Ich konnte 2 schwarze Punkte ausmachen, die sich doch tatsächlich als Honey Badger (Honigdachse) herausstellten. Hey wie toll !!

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Zu dem Zeitpunkt dachte ich noch, das war eine Sensation die Honigdachse zu sehen. Wie sich jetzt bei den Ladys und H. Badger rausstellt, hatte die auch dieses Sichtungsglück 😄 😄 , egal es waren unsere ersten Honigdachse, wir haben uns echt gefreut.

Kurze Zeit später, ich halte Ausschau nach etwas Großem im Baum – sehen wir einen Kampfadler. Boah der war klasse.

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Ansonsten war es mit der Vogelausbeute richtig Mau.

Am Wasserloch von Ozonjuitji m´Bari (wer denkt sich so einen Namen aus 🤪 ), war die Hölle los und kaum ein Auto zu sehen. So mag ich das 🤩 🤩 ………….. wir stellten uns in Position und begutachteten das Kommen und Gehen. Wobei, die Position war ganz blöde verteilt. Der Driver machte ein Nickerchen und ich musste über ihn hinweg schauen. 🤢 😈

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Das war mir irgendwann zu blöd, ich verlangte einen Positionswechsel – SOFOOOORT !!!!! Ach, so lass ich mir das gefallen. Wir standen ca. 2,5 Stunden dort – absoluter Rekord. Es wurde keine Minute langweilig und diese Zeit gehört zu meinem absoluten Highlights in diesem Urlaub.

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Ein Gespräch unter Zebras, was so wahrscheinlich 😉 nie stattgefunden hat 😉 : Ey die kenne ich doch, ja - die waren doch schon mal da und haben hunderte Fotos von uns gemacht, ja genau - denen wird´s aber auch nie langweilig ................

Noch eine Geschichte, die wir bis heute nicht einsortieren können. Hinterm Wasserloch waren - wer auch immer das war - damit beschäftigt, ein Kadaver zu zerteilen. Wir konnten ganz deutlich sehen, wie mit der Machete? auf etwas geschlagen wurde. Boah da wurde einem beim Zuschauen schon mulmig. Josef meinte sie hätten den Kopf, wir vermuten ein Oryx, abtransportiert. Wir konnten bei der Entfernung leider nur Aquarelle davon machen.

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Irgendwann verabschiedeten wir uns von dem wunderbaren Busch TV und nahmen Kurs Richtung Okaukuejo

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und tatsächlich, da waren sie wieder und ob ihr es glaubt oder nicht, von rechts kamen die Rüsselchen auch wieder zum Nachmittagssnack. Ach wie schön – Dauergrinsen bei Netti. Das sind einfach Momente, die sich tief einbrennen und hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben.

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Diese 4 standen in Lauerstellung, um an das Wasserloch zu kommen ..............

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Steppenfalke

Leider konnten wir auch heute Rodney nicht ausfindig machen, noch nicht einmal ein Fahrzeug von der Lodge war zu sehen. Die Mission ist gescheitert – hmmmmm. 😐 😐

Was für ein Tag in dem Park. Den Abschluss bildeten Giraffen bei Nebrowni im schönsten Licht.

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Zurück auf Eldorado hatte ich immer noch mein Dauergrinsen im Gesicht und jede Menge Staub am Körper. Nichts wie unter die Dusche ………….. HUNGER !!!!. Das Essen war wunderbar und die Erwartungen an die Eldorado Guest Farm wurden voll erfüllt.

Gefahrene km: 250

LG von der Netti
Teil 712. Sept. 2019
Ich hoffe ihr seid alle im Auto bzw. habt es euch auf dem Hänger gemütlich gemacht, es geht weiter und es wird seeeeeehr staubig 🤢

10.8.2019 Eldorado Guest Farm – Mokuti Lodge

Guten Morgen Afrikaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
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Heute geht es quer durch den Park – Richtung Mokuti Lodge, die mit Abstand teuersten Unterkunft unserer Reise. Wir sind sehr gespannt, ob sie mit Onguma mithalten kann. Vielleicht halten wir es dann so, wie vor 2 Jahren, dass wir zwischen den Gamedrives ein wenig relaxen.

Paula piepste mal wieder und verlor auch im hinteren Reifen ein wenig Luft. Tja ist schon ein älteres Modell mit über 140000 km, da spürt FRAU schon mal das ein oder andere Wehwechen ……. Wem sag ich das 😈
Noch schnell ein paar Apfelsinen geschält, verabschiedet wurden wir so wie wir empfangen wurden, mit einem herzlichen Bäääähhhhhhh.

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Die Fahrt Richtung Halali gestaltet sich als ganz schreckliche Wellblechpiste. Und ein Staub …. So schlimm war es noch keinen Tag.

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Wie sie sehen, sehen sie nix 😠

Rhinos, Springböckchen und eine Elefantenfamilie zu Beginn, waren unsere Ausbeute.

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Dazu überquerte "Herr" Strauß die Pad, wahrscheinlich suchte er nach seiner Liebsten

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In Halali angekommen, wollten wir natürlich kurz am Wasserloch vorbei schauen. Es war auch einiges los, Zebras, Kudus und eine Gruppe Hartebeester erfrischten sich am Wasserloch. Hach, es war schön wieder hier zu sein. Dennoch mussten wir weiter.


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Wir sind beide froh, wenn wir in Mokuti ankommen, heute heißt es nur Strecke machen. Das was wir sehen, nehmen wir mit. Aber großartig die Viewpoints bzw. Wasserlöcher abfahren, dazu hatten wir beide keine Lust.
Was auf dem Weg lag, nahmen wir mit ………… leider hab ich nicht notiert, wo wir die tollen Zebras und endlich auch mal Landfrauen gesehen haben.

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In der Ecke um Okerfontein sehen wir riesige Herden von Gnus und Zebras am Rande der Pfanne. Ganz toll, das fehlte bislang auf unserer Sichtungsliste. Dazu diese herrliche Landschaft, unendliche Weite einfach wunderschön 🤩 Netti hatte wieder einmal Dauergrinsen im Gesicht 😉 😛


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Dazu noch ein Strauß, der die Pad kreuzte. Einfach nur genial, hier sage ich mal DANKE Staub 😉

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Ansonsten fahren wir keine Wasserlöcher mehr an. Der Staub setzt uns zu, wir haben keine Lust mehr. Immer wieder kreuzen Tiere unseren Weg.

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An Namutoni fahren wir vorbei und hintern Lindquist Gate biegen wir rechts ab, Richtung Mokuti Lodge.

Wir werden freundlichst begrüßt, fahren noch 2km bis zur Rezeption, kaum ausgestiegen bekamen wir Tücher und eine Erfrischung gereicht. Ahhhh das tat gut, sich den Staub aus dem Gesicht zu wischen.
Der Kollege an der Rezeption war sehr zugeknöpft, redete nur das Notwendigste und meinte das Zimmer sei noch nicht ganz fertig. OK, kein Problem – dann schauen wir uns erst einmal ein wenig um, wurden zum Restaurantsleiter geschickt, damit er uns den Tisch für´s Abendessen zuweisen konnte. Meine Güte, was ein Aufwand.

OK Rock Shandy an der Bar getrunken und auf den Schlüssel zu unserem Bungalow Nr. 264 geholt.
Zum Zimmer ging es dann per E-Auto, womit auch unser Gepäck befördert wurde.

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Ui, ihr wimmelt es nur so von Zebramangusten und auch die hauseigenen Buntböcke begrüßten uns mehr oder weniger 😉

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Mokuti ist eine riesengroße Anlage, was wir wussten und eigentlich nicht unser Ding ist. Die Lodge hat eine wunderschöne Gartenanlage, alles ist sehr grün wunderbar für´s Auge nach dem staubigen Tag. Der Bungalow hypermodern und sehr geschmackvoll eingerichtet.
Dafür fehlt absolut die persönliche Note, die auf Onguma so schön war. Schwupp - und schon waren die Gedanken wieder im Jahr 2017. 🙁
Das Essen, es gibt Buffet, war gut und schmeckte wirklich sehr gut. Es war auch nicht übermäßig voll, alles verteilte sich gut. Da gab es nichts zu meckern.

Nach dem Essen saßen wir noch ein wenig auf der Terrasse, Bilder überspielen, Tagebuch schreiben. Anschließend sanken wir nur noch müde in die bequemen Betten.
Gute Nacht !!!

Gefahrene km: 200
Teil 816. Sept. 2019
11.8.2019 Mokuti Lodge

Nach einem ausgiebigem Frühstück stand der Plan für heute:
rein in den Park > Richtung Fischer´s Pan, gegen Mittag zurück und an den Pool. Mal schauen, wir die Realität aussieht.

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8.00 Uhr sind wir am Gate und freuen uns auf den Tag. Und schon ging es los mit einer Elefantensichtung 🤩

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Richtung Fischer´s Pan hatten wir volles Gegenlicht – umplanen, denn das macht keinen Spaß. Richtungswechsel Richtung Groot und Klein Okevi. Vor uns fährt ein Guide mit vollbesetztem Wagen von der Lodge. Ein entgegenkommendes Fahrzeug hält und die Fahrer unterhalten sich – danach geht die Post ab und wir hinterher.
Richtung Pan Edge biegen wir ab und sehen ………………. Trucks, Jeeps und Normalos auf der Anhöhe stehen.

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Nein, schon wieder in der 3 Reihe, auch wenn wir durch den Hilux erhöht sitzen, sehen wir nichts. Es sind auf jeden Fall Löwen im Gras, auf einen Pascha und einer Löwin konnten wir einen Blick erhaschen, mehr nicht.

Tja, was tun warten bis sich das ein oder andere Fahrzeug bewegt oder weg hier ………….. wir entschieden uns für weg hier, das war uns zu voll. Da fehlt uns einfach die Geduld. 🙁

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Groot Okevi war leer, Richtung Klein Okevi sehen wir wieder meine Langhälse, sogar 6 davon. Ach, wie schön.
Juppi meinte, die gehen sicher Richtung Wasserloch und da wir wissen, wie lange das dauern kann ………………. machten wir uns auf den Weg dorthin. Seine Einschätzung gab ihm Recht. Erst durften die Antilopen trinken, dann die Springböckchen anschließend waren die Giraffen dran. Alles schön der Reihe nach.


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Puh, die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel – der Pool rief nach uns. Wir fuhren zur Lodge und relaxten bis zum Nachmittag im und am Pool.

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Natürlich ging es nochmal in den Park. Die Giraffen von heute Morgen waren tatsächlich noch da. Ich kann mich nicht sattsehen an den Tieren, auch sonst war einiges los ……….

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In der staubüberzogenen Landschaft entdeckten wir noch meine Lieblinge 😉

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Elefanten haben wir im Ostteil des Park nicht gesichtet, vereinzelnd ja, aber keine größeren Herden. Wir fahren nochmals an der Pan Edge vorbei, plötzlich wieder Stau auf der Straße. Sollten wir doch noch die Löwen von heute Morgen sehen? 🤩

Geguckt und nochmals geguckt ………… nichts zu sehen. Auf einmal schoss von links tatsächlich ein Leopard über die Straße, genau wie vor 2 Jahren aber so schnell, dass ich gar keine Möglichkeit auf ein Foto hatte. Egal, der Augenblick bleibt im Herzen. 🙂

Zum Abschluss liefen noch ein paar Pyjamaträger über die Straße und die Strauße nahmen ein Staubbad – das war´s.

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Alles in allem sind wir recht zufrieden mit der Sichtungsfee. Klar geht immer noch mehr, aber sicherlich auch eine ganze Ecke weniger.

Gefühlsmäßig war es rund um Namutoni voller als um Okaukuejo. Die Pad bis Halali war ganz schlecht übelstes Wellblech 😈 , danach wurde es besser.
Etliches haben wir nicht gemacht, wie Fischer´s Pan oder auch den Lookoutpoint nochmal besucht. Der zweite Besuch im Etosha NP wird, da sind wir uns sicher, unser Letzter (Stand jetzt 😉 ) sein.

Nochmal ein kurzes Fazit zu der Mokuti Lodge: Ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. 😗

Unser Bungalow Nr. 264, feinstes Design und recht neu. Wirklich toll gemacht, - dafür zahlst du richtig viel Geld.
Die Anlage sehr gepflegt und grün, - dafür zahlst du richtig viel Geld.
Das Essen – eine gute Auswahl, - dafür zahlst du richtig viel Geld.
Wir sind mit Mokuti nicht warm geworden. Der Funke sprang nicht über.

Das Onguma Bush Camp hat uns um Längen besser gefallen. Würden WIR immer der Mokuti Lodge vorziehen. Da bezahlst du auch richtig viel Geld, fühlst dich aber von Beginn an sauwohl !!!

Und wenn ich das Essen mit dem auf der Eldorado Lodge vergleiche, war Eldorado für mich sogar einen Tick besser, einfach geschmackvoller.
Morgen geht es in den für uns unbekannten Caprivi Streifen. Bin mega gespannt, was uns dort erwartet 🙂

Gefahrene km: 113

Eine gute Woche wünscht die Netti
Teil 918. Sept. 2019
12.8.19 Mokuti Lodge – Tambuti Lodge Rundu

Vor dem langen Fahrtag heute, haben wir riesigen Respekt. Deshalb brechen wir zeitig und sehr früh (7.00 Uhr) auf. Schon im Vorfeld hatte ich mir den Streckenverlauf über die neu geteerte B15 von Konni ausgedruckt. Somit mussten wir nicht zweimal über die B8 fahren.
Von der B1 biegen wir links ab auf die D3001, der wir ca. 11km folgen Richtung Tsintsabis.
Die Pad ist schlecht, dafür erleben wir einen wunderschönen Sonnenaufgang.

Guten Morgen Afrikaaaaaaaaaaaaaaaaaa

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In Tsintsabis geht es auf die neu geteerte B15 Namuntuntu, dann auf die B10 weiter Richtung Rundu.

10.00 Uhr sind wir in Mpungu. Rinder, Ziegen, Esel säumen den Weg und die Menschen starten in den Tag. Ich versuche ein paar Impressionen aus dem fahrenden Auto festzuhalten. Leider haben wir wieder Gegenlicht, was weder zum Fahren noch zum Fotografieren angenehm war.

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Außerdem jagte mein Driver wie vom Teufel besessen über die B10. 😈

Irgendwie ist bei mir der Wurm drin, unterwegs kommen mir mehrmals die Gedanken wie schön es jetzt am Meer wäre.
Wir nähern uns Rundu, das meiste an Strecke ist geschafft. Ob es sich jetzt gelohnt hat, nicht über die B8 zu fahren, kann ich nicht sagen. Ich fand die Strecke nicht besonders aufregend, hier war der Weg das Ziel.

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Rundu ist rummelig und quirlig. Überall sind Stände, an denen was verkauft wird. An einer Kreuzung sehen wir das Schild von der Tambuti Lodge. Sie liegt am Stadtrand von Rundu mit Blick auf den Cubango Fluss.
Gegen 12.30 treffen wir ein und beziehen den Bungalow Nr. 1 mit dem riesen Badezimmer, was nur der Optik dient, die Badewanne werden wir nicht füllen. Da hätte ich auf Grund der Dürre ein schlechtes Gewissen.

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Unsere Lebensmittelvorräte wurden in einem gut sortieren SPAR aufgefüllt. Getankt wurde auch noch, zu mehr hatten wir keine Lust.
Zurück auf der Lodge ließen wir es uns mit einem leckeren Rockshandy gut gehen und nach anfänglichem Geschreie ………. aaahhhh, was kalt – drehten wir einige Rund im Pool. Die Abkühlung tat richtig gut.

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Dann kam unser Abendessen ………… aaahhh die Hühner hingen Kopfüber an der Stange……….. neee ich esse heute Abend kein Hühnchen. Ich weiß frischer geht nicht, aber das war dann doch zuviel.

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Am Fluss wurde geangelt, gebadet und auch gewaschen. Wir genossen die Stimmung

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und machten uns fertig für´s Abendessen, was nicht inklusive war.

Es gab eine sehr leckere Kürbiskernsuppe, Salat mit Fleisch vom Krokodil, Oryxsteak mit Pommes und Salat, alles richtig, richtig lecker. Die Mopane Würmer zu probieren …. Neeee dazu fehlte uns der Mut. 🤢

Nach dem anstrengenden Fahrtag sanken wir in unsere Betten – morgen geht es bereits weiter.

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Gefahrene km: 449

Ihr müsst mir bitte helfen - was für Früchte habe ich hier fotografiert?

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das müsste der Baum sein

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Danke für eure Hilfe
LG von der Netti
Teil 1023. Sept. 2019
Nach dem wunderschönen Wochenende, scheint es sich nun einzuregnen. Das passende Wetter dem Alltag zu entfliehen und Richtung Shametu Lodge zu fahren 😉

13.8.2019 Tambuti Lodge – Shametu Lodge Divundu

Guten morgen ………………… nneeee mir war gar nicht nach guten Morgen Afrikaaaaaaaaaaaaaa. Ich bin fahr müde und irgendwie platt. Es muss dringend ein Highlight her.

Nachdem wir unsere sieben Sachen verstaut hatten, gingen wir zum Frühstück, was auf der Außenterrasse eingenommen wurde. Ein sehr schöner Platz, mit Blick auf den Cubango.

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Das namibische Müsli, welches man sich für ein kleines Trinkgeld mixen konnte, schmeckte wie alles andere auch hervorragend. Wir waren bereit für die nächste Etappe nach Divundu. Noch schnell die Rechnung beglichen und ab .........

Fazit Tambuti Lodge: als Zwischenstopp völlig ausreichend. Keine direkte Flusslage aber mit Blick auf den Cubango Fluss. Im nachhinein würden wir bis Divundu durchfahren.

Der Highway B8 nervt mich schon wieder. Noch keine 60km gefahren …… von Horizont zu Horizont. Ich hatte mir von Sasa den Hinweis ausgedruckt, über die D3402 zu fahren. Neee, ich wollte nur voran kommen. Mein Driver fährt und fährt und fährt ………..

Unser Auto geht mir auf die Nerven, die Fahrgeräusche durch den Gepäckträger extrem, dazu dieses ewige Gepiepse.
Ja ich weiß, Netti meckert schon wieder, aber schön ist anders. 😈 😵

Um mal ein Gespräch zu führen:
Was haben wir heute für ein Tag?
Dienstag – Mittwoch?
Keine Ahnung, 12ten oder 13ten?
Dann haben wir heute ja Halbzeit
Ich: na Gott sei Dank
In dem Moment bekam ich einen Schlag in den Nacken, war ja auch nur Spaß oder doch nicht ….. 🤪 🤢 🤪

Ich war froh, wenn sich am Seitenrand irgendetwas bewegte und ich den Auslöser drücken konnte.

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OK es war wirklich grüner als im Süden und es gab auch viele unterschiedliche Bäume, aber sonst. AAAHHHHHH …………. Für mich schrecklich !!!!

Herr im Himmel, wann sind wir endlich daaaaaaa. Auf der B8 werden 200km zur Ewigkeit, es ist wirklich nur ein Abfahren der Strecke. Gegen 11.30 Uhr endlich die Erlösung, wir treffen in Divundu ein und steuern direkt auf die Shametu Lodge zu.

WOW, so soll es sein, so habe ich mir das vorgestellt 🤩 🤩 🤩 . Wir beziehen unser Tent Nr. 12 und sind einfach nur Baff über die wunderschöne Lodge und die wahnsinnig schöne Einrichtung des Zeltes. Keiner der hier war, hatte übertrieben, es ist wirklich eine Oase.

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Uns wird das Ausflugsprogramm gezeigt, wir melden uns zur Sundowner Bootstour an und morgen für den Game Drive in die Buffalo Core Area.
Von der Aussichtsterrasse können wir die Augenpaare der Hippos erspähen. Kommt raus liebe Hippos, zeigt euch.

...................... heute Nachmittag geht´s weiter 😉 die Arbeit ruft - hoffe, dass ich euch mit meiner schlechten Laune nicht den Wochenstart vermasselt habe 😘 😘

LG von der Netti
Teil 1123. Sept. 2019
......…………. weiter geht´s auf der wunderschönen Shametu Lodge

Gegen halb vier trafen wir uns mit Theo, unserem Guide, am Bootsanleger. Leider hatte er nicht nur die Getränkebox im Schlepptau, sondern auch eine Reisegruppe – grrrrrrrrr. 😠

Dementsprechend laut war es auf dem Boot. Immer wieder schade zu erleben, dass viele Gäste diese Ruhe einfach nicht zu schätzen wissen und immer aber auch immer ihren Senf abgeben müssen.

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Theo zeigt uns Krokodile,

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ich glaube es war ein African Darter 😗

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und Hippos, die sich leider immer nur ganz kurz zeigten und direkt wieder abtauchten.

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Am Ufer standen noch 3 von den Schwergewichten. Sie trauten sich aber nicht ins Wasser 😎

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Und im Schilf, kaum zu erkennen, wieder ein Krokodil

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Wir schipperten auf dem Okavango und genießen einfach die Atmosphäre, soweit es bei der Lautstärke auf dem Boot möglich war. Ein Fischer zog an uns vorbei, Kinder spielten am Ufer.

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Zum Sundowner ging es zu den Popa Falls, den rasanten Stromschnellen. 🤪 🤢
Auch hier waren wir nicht alleine, zusammen mit 2 weiteren Booten stürmten die Menschen an Land um ein Foto zu machen, genau wie wir 😄

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Danach ging es zurück zur Lodge.

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Die Tour dauerte 3 Stunden.
Leider verlor sie ihren Charme aufgrund der Menschenmenge, wir haben sie dennoch genossen. Mit 25 Personen war das Boot proppenvoll.

Nix wie rauf auf die Aussichtsterrasse. Das Farbspiel am Himmel war gigantisch und das Abendessen grandios.

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Wir waren wunschlos glücklich und sanken in die supergalaktisch bequemen Betten. 🤩

Gefahrene km: 210

Ich hab noch ein Pflanzenrätsel - was ist das bitte für ein Baum/Strauch? Danke für eure Hilfe 😘

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LG von der Netti
Teil 1225. Sept. 2019
Weiter geht´s auf der wunderschönen Shametu Lodge

14.8.2019 Shametu Lodge - Vormittag Mahango Core Area

Boah was habe ich gut geschlafen. Mit vollem Elan springe ich aus dem Bett, breite meine Arme aus und rufe lauthals …………….. Guten Morgen Afrikaaaaaaaaaaaaaaaaaa 😄

Juppi war seit 5.00 Uhr wach und saß mit einem Kaffee auf unserer Terrasse. Ich traute mich raus – aaahhhhh was war das ……… saukalt hier. 🤩 Ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe heute Nacht geträumt, es hätte geschneit – kein Scherz. 🤢 Na ja, Winter halt.

Mit einem ersten Kaffee und dick eingemummt ließen wir den Tag ganz ruhig angehen.

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Auf dem Weg zum Frühstück kamen wir an der Aussichtterrasse vorbei. Ob die Hippos schon wach waren? Leider waren nur 2 Augenpaare auszumachen, ehrlich ich wäre bei der Kälte auch nicht aufgetaucht. 🤪

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Das Frühstück war klasse. Die Eiercrew am Herd servierte Eispezialitäten gerührt oder geschüttelt. Mit uns war eine australische Reisegruppe vor Ort, ihre Bekanntschaft sollten wir später machen. 😁

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Frisch gestärkt wollten wir eine Tour, Richtung Magango Game Park, unternehmen. Dieser ist nicht weit (ca. 20km auf der C48) von der Shametu Lodge entfernt. Da wir erst um 13.00 Uhr Termin zum Game Drive hatten, blieb uns Zeit, die wir nutzen wollten.

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Gegen 8.50 Uhr steht mein Driver bei der Anmeldung um das Permit zu besorgen. Wir waren nicht die ersten, die anstanden. Hoffentlich verlief sich das im Park.

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Der Mahango Nationalpark ist ein kleiner Park und Teil des Bwabwata Nationalparkts. Wir sind sehr gespannt, was es zu entdecken gab, jedoch begleiten uns auf dem Weg zum Wasserloch nur wenig Tiere. Vereinzelt begrüßten uns Kudus, Antilopen, Zebras, die üblichen Verdächtigen halt.

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Bin ich ein Steinböckchen - lt. Herrn Oberlehrer JA 😄
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Am Wasserloch lagen jede Menge Elefantenköttel und es duftete auch sehr nach den Dickhäutern, nur blicken lassen wollte sich keiner. Also setzen wir unsere ganze Hoffnung auf den Game Drive in die Buffalo Core Area.

Ansonsten war es ein Kommen und Gehen von Antilopen, Kudus und Zebras welche zunächst ganz ruhig tranken, dann wie aus heiterem Himmel durch irgendetwas aufgescheucht wurden. Wir scannten die Gegend ab, konnten jedoch nichts erkennen was die Pyjamaträger aufscheuchen ließ.

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Gefreut habe ich mich über Pumba, der sich bereits im Wellnessstudio befand und sehr liebevoll von Madenhackern behandelt wurde.

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Das gefiel der Grünmeerkatze natürlich überhaupt nicht – Angeber!! 😎

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Herr Strauß nahm keinerlei Notiz von uns, ok er hatte wichtigeres zu tun.

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Auf dem Rückweg ging es am berühmten Baobab vorbei mit Stopp an den angrenzenden Floodplains. WOW, das war toll hier. Magisch und so ruhig.

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Tatsächlich konnten wir hier unsere ersten Lechwe sehen, ich hoffe ich irre mich nicht. 😗

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Dazu noch Schwarznasenimpalas Schwarzfersenimpalas (danke Sascha 😘 )

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Hier hätte ich noch Stunden verbringen können, Netti hatte ihr Dauergrinsen wiedergefunden. 😁 😁

Wir mussten zurück, wenn wir pünktlich zum Game Drive an der Lodge sein wollten .................................... Fortsetzung folgt 😉

LG von der Netti
Teil 1327. Sept. 2019
Fortsetzung …………………….

14.8.2019 - Nachmittag in der Buffalo Core Area

Au weia, was ist das 2 vollbesetze Autos, unter anderem die australische Reisegruppe, die sich auf beide Autos verteilte. Na Bravo, wenn das so rummelig wird wie auf dem Boot, dann gute Nacht Marie.
Da wir zuletzt einstiegen konnten wir zumindest zwei Außenplätze hintereinander ergattern.

Wir fuhren durch Divundu, hier machte es nicht so einen vollen Eindruck wie in Runde. Vereinzelte Gruppen suchten Schatten unter den Bäumen. Der Fleischverkäufer hoffte auf ein gutes Geschäft.

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Am Parkeingang wurde schnell das Permit geholt und ab gings in den Park.

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Erik, unser Guide, bemühte sich sehr und erklärte uns sehr viel über Fauna und Flora.

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Tiere waren allerdings Mangelware.

An den Floodplains dann die ersten Büffel, verschiede Vögel waren auszumachen, tolle Atmosphäre.


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im Vordergrund ein Sattelstorch 🤩
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Eine große Gruppe Geier zusammen mit kleinen weißen Flugobjekten 😉 , die sich an einem Büffel vergnügten.

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Marabu - Ibis - Geier
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Spornflügelgans und der Gelbschnabelreiher - danke MichaelAC
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Hier hätte ich mir erstmals eine größere Brennweite gewünscht und an all die gedacht, die diesen Luxus besitzen. Hier sah extrem gut aus und gefiel uns noch besser als in der Mahango Core Area.

Allerdings immer noch keine Elefanten. Das tat schon sehr weh, wo ich doch die tollsten Storys gelesen hatte. 😐
Wir hielten Augen und Ohren offen und taten alles, um Erik bei seiner Suche behilflich zu sein. Das Ergebnis waren ein Bateleur/Gaukler wo ich mich riesig drüber gefreut habe, dann meinen Lieblingsvogel die Gabelracke ein paar Grünmeerkatzen, die mit sich selbst beschäftigt waren.

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Nach einer Weile gings weiter und Erik fuhr mit uns zu einem wunderschönen Rastplatz - kein Bier vor 4 😉 😁

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Auch hier war ganz schön was los, jede Menge Flugobjekte kreisten um uns bzw. saßen friedlich im Baum

Junger Schreiseeadler
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Auch ein Schreiseeadler war dabei 🤩 🤩 der stand auch auf meiner Wunschliste 😉

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Und zu meiner großen Freude - ein Little Bee-Eater

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Dann endlich eine Minigruppe Elefanten mit Minirüssel im Gepäck mitten im Gestrüpp. Erik versuchte möglichst nah ranzukommen, ui das passte der Mutter/Tante ??? überhaupt nicht und kam auf uns zu. Erik gab Gas und wir hielten uns fest – das war nochmal gutgegangen. Er erklärte uns, dass die Elefanten hier extrem nervös sind, erst recht wenn kleine Rüsselchen dabei sind.

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Wenig später ein einäugiges Buschbock Weibchen (danke Konni 😘 )

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Und endlich mein geliebtes gelbe Gras, was habe ich es bislang vermisst. Eine Wohltat für meine Augen.

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Auf der anderen Seite grasten gemütlich eine kleine Herde Schwarzfersenimpalas

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Erik bemühte sich wirklich sehr und wir merkten ihm an, dass er noch etwas für uns suchte. Und seine Bemühungen sollten nicht umsonst gewesen sein, denn er fand die Löwen. Das Grinsen in seinem Gesicht hättet ihr sehen sollen …………. Auftrag ausgeführt. 😄 Der Pascha lag friedlich im Gras und ein junges Löwenmännchen unsichtbar im Gestrüpp.

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Klasse, damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Wie gerne wäre ich noch zurück zu den Floodplains gefahren und hätte den Sundowner genossen. Das ist halt der Nachteil eines geführten Drives.

Eine Sichtung auf dem Rückweg machte den Game Drive dann perfekt. Roadblocking einer großen Elefantenherde, ganz großes Kino und wir in der ersten Reihe. Leider gibt es davon nur ein Filmchen. Hier ein Bild, bevor die Rüsselchen über die Fahrbahn liefen.

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Dies geschah mit heftigem Törrröööö und Taraaaaaaa. Ein Klopfer auf die Fahrerkabine, ein Daumen hoch für Erik !!!, der sich sichtlich freute. Die Elefanten war für mich das Highlight des Tages. Ich liebe diese Tiere einfach.

Noch ein kurzes Fazit zu unserer australischen Reisegruppe im Auto. Die wussten sich wirklich zu benehmen. Ein Grinser, der uns noch begleiten sollte war, als die Elefanten über die Straße liefen, kam von hinten: Elephants, Elephants …………… psssssttttt. Es war mucksmäuschen still. Wir mussten so schmunzeln ……..bzw. richtig grinsen. 😛

Das leckere Abendessen wurde am Tisch serviert, der Manager der Lodge ging von Tisch zu Tisch und fragte, ob alles in Ordnung sei. Unser Grinsen verriet ihm, dass alles passte. 😁

Puuh was für ein Tag - wunderschön mit vielen tollen neuen Eindrücken. Ich freute mich wie Bolle und huschte mit einem sowas von breitem Dauergrinsen ab ins Bettchen 🙂


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LG von der Netti
Teil 1401. Okt. 2019
15.8.2019 Shametu Lodge – Camp Kwando Kongola

Wir verabschieden uns nur schweren Herzens von der Shametu Lodge und sind um 8.30 Uhr bereits wieder on Tour, auf meiner geliebten B8.
Kurzes Fazit zur Shametu Lodge:
Wie schon so viele vor mir berichtet haben, ist die Lodge eine Oase zum Entspannen mit einem traumhaften Essen. Die Buffalo Core Area hat uns richtig gut gefallen, was sicherlich an den schönen Sichtungen lag.
Im Mahango NP fehlten leider die von mir so geliebten Elefanten., trotzdem immer einen Besuch wert, alleine wegen den Floodplains.

Na dann wollen wir mal weiter und fahren so auf dem Highway entlang,

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als plötzlich eine große Büffelherde am Straßenrand steht. 🤩 Na das geht ja gut los, gerne mehr davon. Die haben sich sicherlich gesagt, tun wir mal ein gutes Werk und bereiten der Netti gute Laune. Wenn´s so war, danke ich recht herzlich.

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Wir durchfahren mehrere Streckenkontrollen, werden zum Glück immer durchgewunken. Bis kurz vor Kongola ein extrem streng schauender Polizist auf uns zu kommt, mir wird leicht unheimlich. Josef musste die Autopapiere und seinen Führerschein rausgeben. Hoffentlich will er jetzt nicht noch den internationalen sehen, der steckte nämlich hinten im Koffer – typisch Frau !!!. Wäre halt ein wenig umständlich gewesen ihn rauszuholen.
Nein der nicht so freundliche Herr lief einmal ums Auto, schaute sich extrem lange den Führerschein an – hat sicher noch nie so ein schönes Foto gesehen und meinte dann nach einer gefühlten Ewigkeit, dass er uns noch „A nice day“ wünscht. Na dann – Tschüss auf nimmer Wiedersehen.
Die unendliche Geschichte setzt sich fort. Links und rechts – Bäume – da dunkle Punkte – da kommt was. Kamera raus und versucht das Vieh, die Menschen oder what ever festzuhalten.
Natürlich immer im Sauseschritt. Sowohl abgebrannte Fläche, wie auch neu sprießendes Grün sehen wir.

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Kinder winken, halten die Hand auf und wollten auch mal mitgenommen werden.

Von der B8 ging es dann irgendwann endlich auf die C49 Richtung Camp Kwando. Noch 24km oder ca. 25 Minuten und schon 😉 waren wir da. Mittlerweile war es wieder Mittag, kurz vor 13.00 Uhr.

Der Empfang im Camp Kwando war sehr reserviert. Der Herr an der Rezeption war nicht sehr gesprächig, vielleicht hatte er einen schlechten Tag. Er zeigte uns das Zelt , keine Hinweise zu Ausflügen ect. OK, wir hatten uns ja im Vorfeld informiert und wollten auf jeden Fall versuchen, selbst zum Horseshoe zu fahren. Aber ein Bootstrip sollte es auf jeden Fall sein und buchten den auch für den nächsten Vormittag.
Unser Tent Nr. 1 ist urgemütlich, jedoch der Blick auf den Kwando leicht getrübt durch das hoch stehende Papyrusgras.

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Das Schloss vom Tent entlockte uns ein Lächeln 😄 naja Hauptsache abschließen 😄 😄

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Nachdem wir unsere Klamotten verstaut hatten, fuhren wir Richtung Mudumu NP, den man in ca. 20 Minuten vom Camp aus erreicht, einfach rechts abbiegen und – immer geradeaus – was auch sonst. 😄

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An der Permitstelle angekommen, ist das Tor verschlossen. Hääääää was ist das denn? Ein, zwei Minuten später kam ein Officer schnellen Schrittes heran, schloss auf und bat uns freundlich herein. Er rief einen Kollegen an, der uns das Permit ausstellte.

Ich brate schon 10 Minuten im Auto – wo bleibt mein Driver !!! Das kann doch bitte nicht so lange dauern um ein Permit zu besorgen. Maaaaaaaan komm endlich. Hab nicht auf die Uhr geschaut, aber irgendwann kam er grinsend zurück und gab mir Permit und Park Map.

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Ich : Was hast du so lange gemacht?
Er: Der liebe Mann (Fabian) hat mir ALLES ausführlich erklärt, wo wir lang dürfen bzw. sollen und wo nicht.
Ich: Na dann mal los

Ich sah auf der Park Map eine Telefonnummer, die wir anrufen sollten, wenn wir uns verfahren hätten oder feststecken oder oder oder ……………… Oh Oh, was sollte das bedeuten? 😗 😗

Die erste 4x4 Strecke, ich am Schlucken, das kann ja heiter werden. Dazu war es total trostlos, nicht EIN Tier weit und breit. Zudem viel Buschwerk, was die Sichtungen zusätzlich erschwerte.

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Ich: Komm wir spielen ein Spiel, wer das erste Tier entdeckt, darf zuerst duschen.
Ihr müsst wissen, das Warmwasser im Camp Kwando mit einem gewissen Risiko verbunden ist, da die Anlage mit Solarstrom betrieben wird.
Juppi hat nur mit dem Kopf geschüttelt – du kommst auf Ideen : 🤪 🤢

Daaaaaaaaaaaaaaa Zebras, ich hatte gewonnen, geduscht haben wir zusammen 😉

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Danach gab´s die üblichen Antilopen und leider wieder keine Elefanten weit und breit. Wir fuhren Richtung Hippopool, kaum ausgestiegen huschte am Ufer ein richtig fettes Krokodil ins Wasser. Mist das wäre unser Preis gewesen ……….. oder ein fetter Happen für das Kroko – nein es war schon weit weg. 😄

Hippos aalten sich in der Sonne, die faulen Säcke, können die sich bitte mal bewegen. Es tat sich nichts. 🙁

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Und weiter ging die staubige Fahrt, die Pads – ausschließlich Sandpisten – waren zum Teil echt grottig.
4x4 ist hier dringend angeraten. Aber mein Driver war in seinem Element. Endlich mal eine Herausforderung für ihn und nicht immer Highway B8. 😄 Ich dagegen dachte nur, lieber Gott lass das gutgehen. 🤢

Auf der ganzen Strecke B8 ließ sich kein Pumba blicken, was war bloß los? 2017 zauberten sie uns stets ein Lächeln ins Gesicht. Und als wenn sie es gehört hätten, da waren sie im Mundumu.

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Wir sind für jedes Tier dankbar gewesen. Am Wegesrand dann ein Schmiederegenpfeifer Waffenkiebitz - danke Sascha 😘

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Plötzlich ein Schrei – nein ein leiser Hinweis 😉 von meinem Driver – daaaaaaaaaa Elefaaaaaanten.
Woooooooo? da im Gras. Toll, wenn auch nur schwer zu erahnen bzw. zu sehen. ENDLICH !!! Wir konnten sie ein bisschen verfolgen dann waren sie wieder weg. 🙁

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Wir immer weiter – immer weiter zum Teil im Tiefsand – boah meine chinesischen Seidennerven zum reißen angespannt …… 🤢

Vielleicht 5 Minuten hinter der Tiefsandpiste plötzlich überall Elefanten. Wir waren, nein zum Glück nicht umzingelt, aber vor uns war alles voll. Wo kamen die denn so plötzlich her?

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Wir mussten im Gebüsch ordentlich Ausschau halten, um einen eventuellen Rückzug zu schaffen.
Ooooohhhh bitte nicht rückwärts in die Sandpiste rein. Ich sah uns schon festgefahren, als Juppi den Rückwärtsgang einlegte. Sobald ein Minirüssel dabei war, wurde es wirklich unheimlich. Die Elefanten im Caprivi waren wirklich extrem nervös. Los jetzt, schnell dran vorbei – puuhhhhhh geschafft.
Nicht viel später – da im Gebüsch noch mehr !!!! Die laufen aber nicht in unsere Richtung oder? Daaaaaaaaaaaa, aber die – nix wie weg !!! Ey das war echt unheimlich, spannender wie der Tatort Sonntagabend auf jeden Fall 😁 😄

Ich hatte zwar keine Schnappatmung, aber wenn hinter uns noch welche gewesen wären, dann hätte ich einen Herzkasper bekommen. Das Problem war die Pad, die ist so schmal, wenden in 3 Zügen völlig ausgeschlossen.

Irgendwann fragte ich meinen Driver, weißt du eigentlich noch wo wir sind? Neeee, nicht wirklich!!!! 😈

Aaaaaaahhhhhhhhhh – ok ist ja noch hell ………….
Wieder ein Stück weiter, daaaaa wieder Elefanten im Busch. Juppi guckte nach rechts, ich HAAALLLT – ja Moment (er dachte ich wollte ein Foto machen), ich – daaaa VOOORRNNEEEEEE !!!!
Dickhäuter mitten auf der Pad.

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Juppi bremste und haute den Rückwärtsgang rein. Ey das war megaaaaaa. Wir hätten am Anfang NIE gedacht, noch so viele Elefanten zu sehen.
Plötzlich hatten wir (ha ha, ich wusste gar nix mehr 🤪 ) auch die Orientierung zurück und fuhren langsam Richtung Gate.

Während ich zu Hause sitze und das Kapitel schreibe, huscht mir tatsächlich ein Lächeln übers Gesicht, ja das war Klasse ….. 😎

Zurück im Camp, ließen wir uns am Pool nieder und mussten das Geschehene sacken lassen. Was für ein Nachmittag, der sicher auch zu meinen Highlights gehört.

Ich genieße das Rascheln in den Bäumen, die Bäääääähhhhhh Schreie von meinen Freunden. Ach es ist so schön friedlich, das ich fast eingeschlafen wäre.
Nach einem wunderschönen Sundowner

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ließen wir uns das Abendessen schmecken, was als Menü serviert wurde.
Allerdings gab es keine Auswahl. Macht nix, wir sind da nicht empfindlich. Wer allerdings Probleme irgendwelcher Art hat, sollte dieses bei Buchung angeben.

Die Lapa und auch der Restaurantbereich ist wunderschön, liebevoll mit vielen Details eingerichtet. Gefällt mir bislang am Besten.

Die Deckenleuchte gefiel mir sowas von ......... hach 🤩

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Nach dem Essen gab es noch eine Gesangseinlage der Angestellten, die das wirklich ganz toll gemacht haben. Leider hatte ich keine Kamera dabei, hätte gerne noch ein Filmchen gedreht, morgen ist ja auch noch ein Tag.

Gute Nacht
Gefahrende km: 300

LG von der Netti
Teil 1503. Okt. 2019
Und weiter geht´s …………..

16.8.2019 Camp Kwando

Es war eine unruhige Nacht. Bin laufend wachgeworden, nein ich war nicht von Elefanten umzingelt, keine Ahnung was los war. Im Morgengrauen saß ich plötzlich senkrecht im Bett. WAS WAR DAAAAS? 🤩
Hippos im Wasser? Hörte sich an, als wenn der Bauer seinen Trecker anschmeißt. Wir nix wie raus, konnten aber nichts erkennen. Schaaaadeeeeee 😐

Hier kommt das erste Mal so richtig Afrika Feeling auf, Vogelstimmen – so viele neue Geräusche. Herrlich!!
Im Camp gibt es keinen Strom, dadurch auch keinen Morgenkaffee vorm Zelt. Wenn ich einen Kritikpunkt hätte, dann den. Das ist aber Klagen auf ganz hohem Niveau.

Beim Frühstück konnte man unter verschiedenen Eierspeisen wählen,

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dazu war alles da was das Herz begehrte. Uns hat es an nichts gefehlt, dazu das immer gut gelaunte Personal. TOP !!!

8.00 Uhr wurden wir von Alfred, unserem Guide für die Morningtour, begrüßt und zusammen mit NUR zwei weiteren Personen schipperten wir über den Kwando.

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Endlich war es so, wie ich mir das gewünscht habe. Ruhig - zum Genießen schön. Netti hatte Dauergrinsen im Gesicht. 😉

Auf die Frage von Alfred: What you want see? Kam von allen aus einem Mund Hippos – und von mir noch ganz leise Elephants …………………. Wurde aber nicht erhört, soviel sei schon verraten. Dafür gab es andere Sichtungen, die für uns genauso klasse waren.

Wir fuhren in verschiedene Seitenarme, sahen verschiedene Vögel,
Angola Mönchskuckuck?
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Mangrovenreiher
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Bitte Hilfe, was habe ich da fotografiert? Rufous Bellied Heron - danke liebe Bele 😘
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Weißstirn-Bienenfresser
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die zumeist schneller waren als wir.
Dann endlich Hippos, leider wieder weit weg.

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Wie gerne hätte ich eins mit offenem Maul erwischt, aber die wollten einfach nicht ihr Maul öffnen. Jetzt kann ich ungefähr erahnen, wie schwer so ein Foto ist und wieviel Geduld und Zeit man dafür mitbringen muss. Das Leben ist kein Wunschkonzert und somit erfreuten wir uns an dem, was wir sehen konnten bzw. durften. 😎

Nach einer Weile schipperten wir weiter und sehen Krokodile,

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Vögel die ihre Beute stolz präsentierten, wie der Schreiseeadler und der Purpurreiher?

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Eine Gruppe Lechwe, was uns besonders freute.

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Dann hatte Juppi das Glück einen Otter zu erwischen. Große Freude. 🤩

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Alfred erklärte uns, was alles mit dem Papyrusgras gemacht werden kann, die Wurzel ist teilweise essbar, aus dem Inneren werden Seile geflochten, aus dem oberen Stengel Matten geflochten.

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Es war eine wunderbare Tour (2 Stunden), bislang die Schönste überhaupt, sehr informativ und von der Atmosphäre her, so wie ich mir das vorgestellt habe. 🙂

Fortsetzung folgt ............ 😉
LG von der Netti
Teil 1605. Okt. 2019
Guten Morgen in die Runde und ein herzliches Danke schön an alle, die uns folgen.
Johannes Oerding singt gerade im Radio - "An guten Tagen" ……………….…. es regnet wieder 🙁 es kann nur besser werden, vielleicht schon am Horseshoe?

....................... Fortsetzung 16.8.2019 Camp Kwando

Nun war es soweit, wir wollten zum Horseshoe – gegen 11.00 Uhr starten wir vom Camp aus und fahren zurück zur B8. Hinter der Brücke kommt ein Hinweisschild zur Susuwe Island Lodge.

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Die Abfahrt nehmen wir, holen uns das Permit (90 N$) und los geht´s.

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Netti hing mit dem Kopf unterm Autodach 😈 🤩 😈 , hielt sich mit beiden Händen fest – kein Witz, die Strecke übelste !!!! 😈 Sandpiste. 4x4 only.

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Soweit alles gut. Sobald Gegenverkehr kommt, wird es lustig. Jeder schliddert auf seine Weise auf den Anderen zu und versucht an ihm vorbei zu kommen, denn ausweichen ist nur ganz begrenzt möglich. 🙁
Wir kamen um Sackhaaresbreite an dem anderen Fahrzeug vorbei. Danach mussten wir erst mal tief Luft holen. Das war gerade nochmal gutgegangen und hätte wirklich ins Auge gehen können.

Unterwegs sehen wir außer Antilopen nichts. Dank maps.me wussten wir in etwa wo wir waren. Am ersten Viewpoint, ich saß in meinem eigenen Schweiß, hatten wir einen tollen Blick in die Ebene, aaaaaber kein Elefant zu sehen.

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Wenn ich mir vorstelle, dass auf dieser Sandpiste auch noch Roadblocking durch Tiere welcher Art auch immer entsteht ……………ich wäre tausend Tode gestorben. 🤢 🤪

Kurze Zeit später haben wir dann aufgegeben und sind zurückgefahren. Laut maps.me wären es bestimmt noch 10-12 km gewesen. Nur über meine Leiche ………………… Josef fährt sehr gerne Tiefsand und probiert wirklich viel aus, aber da wir überhaupt nicht wussten wie es weiterging und ob wir das Glück auf eine Elefantensichtung gehabt hätten ……………….. Die Strecke war uns kein Elefant der Welt wert. 🙁

Im Forum habe ich oft von einer blauen bzw. roten Strecke gelesen, entweder sind wir völlig falsch gefahren, was eigentlich nicht möglich war, aber wir haben keinerlei Hinweise ect. gesehen. Einmal gab es einen Hinweis, wo der Horseshoe bzw. auch der Viewpoint drauf standen.

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Am Viewpoint sind wir gegen 12.50 Uhr umgekehrt und waren um 13.10 Uhr am Gate. Das waren ca. 5,1km – nur so als Hinweis.

Da uns quasi das Mashi Craft Center ins Auge sprang, hielten wir um einen Blick ins Innere zu werfen. Schöner Laden, man kann in Ruhe schauen und die Preise sind absolut ok. Ein neuer Brotkorb schaffte es ins Auto.

Den Nachmittag verbrachten wir ganz relaxt am Pool

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und freuten uns auf´s Abendessen und auf die Gesangseinlage, ich war jedenfalls mit meiner Kamera bewaffnet. Und wie der Teufel es will, diesmal kamen wir leider nicht in den Genuss, was wahrscheinlich daran lag das nicht mehr viele Gäste vor Ort waren.

Dafür erfreuten uns vor allem Wasco und Costas mit ihrem Lächeln und ihrer Freundlichkeit aufs neue und servierten uns ein wiederholt sehr leckeres Essen.
Und schon wieder ein Tag rum und wir versanken in unseren Betten ………….. ja, vielleicht ein wenig enttäuscht darüber, dass es mit dem Horseshoe nicht geklappt hat. 🙁


Gefahrene km: 90
Teil 1706. Okt. 2019
17.8.2019 Camp Kwando – Mobola Lodge Divundu

Totsiens Camp Kwando, es war sehr schön bei dir. Die Ruhe und Herzlichkeit fanden wir ganz wunderbar. Dieses Projekt „Back to Basic“ – für uns grandios. Jugendliche spielten morgens um 7.00 Uhr eine Runde Schach oder Uno – wo siehst du das noch? Wer braucht WLAN? Hier sicher niemand.
Die Bootstour auf dem Kwando war einer unserer Höhepunkte, Schreiseeadler mit kleinem Krokodil in den Krallen, oder der Purpurreiher? mit aufgespießtem Frühstück …………. hach das waren für uns richtig schöne Sichtungen. Das wir die noch im Bild festhalten konnten, umso schöner 🙂

Guten Morgen Afrikaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa – aufstehen !!!!! Jaaaaaa aaaaaaa, ich will nicht. Als ich meinen Astralkörper endlich in Bewegung setzte, ging plötzlich der Strom weg. Yiiipiieeee wieder in Rücklage – ich habs versucht, ehrlich!!! 😉

Mit Stirnlampe bewaffnet – Katzenwäsche. Puuhhhh war das wieder kalt heute Morgen. Ist schon Überwindung bei solchen Temperaturen in der offenen Lapa zu frühstücken.

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Aber unsere zwei Strahlemänner Wasco und Costas warteten bereits und hatten beste Laune. Die Zwei sind wahre Schätze der Lodge.
Nach einer herzlichen Verabschiedung packten wir unsere 7 Sachen zusammen um die blöde Etappe zurück nach Divundu, möglichst schnell zu schaffen.
Ich liebe die B8 einfach, sorry dass ich mich ständig wiederhole aber außer Bäume und Gestrüpp ist nichts zu sehen.

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Hinterm Horizont geht´s weiter …………….. ein neuer Tag …….. ihr kennt den Song?
Ab und zu tat sich am Straßenrand etwas und ich versuchte wieder mein Bestes um es im Bild festzuhalten.

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Wir lachen über die Schilder – 80 Vorsicht Elephants, für was stehen die hier ständig. 🤢 Nix gar nix zu sehen, noch nicht einmal ein Köttel!!! 😐 Noch 30km bis Divundu. Bevor wir zur Lodge fahren wollten wir unbedingt noch einmal zur Buffalo Core Area.

Plötzlich tritt mein Driver auf die Bremse, rechtsseitig stehen zwei Autos – Panne – Überfall?
Was ist los?
ELEFANTEN !!!!!!
Woooooooo?
Rechts, eine ganze Herde !!!!!
WWWOOOWWWWWWWWW – was genial 🤩 🤩 🤩

Wir stellen den Motor aus und genießen den Moment als plötzlich von uns beiden wie aus der Pistole geschossen: Pssssssssssssssssssst Elephants – kommt. Ey wir mussten so lachen, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. 😄 😄

Und dann Roadblocking – die ganze Herde trottelt über die Straße – sooooooooooo schöööööööööööön. Ich wusste nicht ob ich filmen oder Bilder machen sollte.

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Der letzte kam gaaanz langsam aus dem Gebüsch.

Ich: bleib stehen und guck mal rüber – bitteeeeeeeeeeeeeeeeee
Und er tat mir den Gefallen. 🤩 😄

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Netti hatte Dauergrinsen und ihren Frieden mit der schrecklichen B8 geschlossen. 🤩 🤩

Die Sumpfgebiete in der Buffalo Core Area hatten es uns angetan und insgeheim spekulierten wir darauf, dass die Herde dringend eine Abkühlung benötigte. Aber nix da, außer 4 Nachkömmlinge oder eventuell auch ein Vortrupp war nichts zu sehen. Sehr schade, aber man kann nicht alles haben. 😉

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Auch die Suche nach dem Löwen verlief erfolglos. Doch dann bescherte uns der Park noch ein weiteres Highlight, nämlich eine Herde Sable Antilopen im gelben Gras. WOW was für tolle Tiere.

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Und als wir sahen, dass sie Richtung Pad liefen, positionieren wir uns dementsprechend. So langsam bekommt man ein Gespür für die Laufrichtung der Tiere 😉 Sorry davon gibt es nur einen Filmausschnitt.

Bilder von dem Film am Bildschirm abfotografiert

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Nach gut 2 Stunden Spotting fuhren wir am alten Militär Gelände vorbei, Richtung Gate zur Mobola Lodge.

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Es sind noch gut 50km und wir waren froh den Park noch mitgenommen zu haben.
Bevor wir auf die D3402 abbogen, wurde noch schnell getankt. Da wir die kommenden 2 Tage Selbstversorger waren, stürmten wir den angrenzenden „Supermarkt“, wo wir ein paar Dosen und ein Paket Reis kauften.

Auch die Lodge, ist wie alle anderen bereits berichtet haben, eine grüne Oase mitten im nirgendwo.
Die Begrüßung erfolgt durch eine Praktikantin, sehr freundlich. Wir suchten uns Fleisch zum Braai aus der Truhe, entschieden uns für Zebrafilet und Boerewurscht.

Unser Bungalow 2 ist riesengroß, hat eine integrierte Küche mit allen was man benötigt. Sogar Reste von Essig,Öl, Salz, Pfeffer und Kaffee sind vorhanden. Holz zum Grillen liegt am Grill, Grillanzünder, Korkenzieher für das Weinchen, alles da. Tippi toppi !!!! Dazu eine tolle Terrasse mit Blick auf den Okavango.

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Wir genießen unseren Kaffee mit ein paar Keksen auf der Terrasse. Man hört nichts, leider auch kein Grunzen der Hippos.
Ich streunte ein wenig übers Gelände und sah den Violet- backed Starling beim Erfrischungsbad zu.

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Allerdings wurde ich auch genaustens beobachtet, ob es eine Laughing Dove ist?

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Dann konnte ich noch diesen Winzling ablichten - keine Ahnung was das für ein Nektarvogel? ist.

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Die Hängebrücke dir zur Bar führt kennt auch jeder. Um 17.30 Uhr öffnete die Bar und wir mussten drüber. Uijuijui ………. Das wackelte aber ordentlich. Schiss hatte ich nicht, aber ungewöhnlich war das schon.
Ein wenig durchs Gebüsch, dann stehst du plötzlich an einen Ort, wo du denkst schöner geht es nicht. Wahnsinn! Ein echter Traum und der schönste Sonnenuntergang ever !!!! 🤩 🤩

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Diese Farbenpracht, der reinste Kitsch, aber soooo unbeschreiblich schön. Und die folgende „blaue Stunde“ reihte sich nahtlos an.

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Langsam bekam ich Hunger, wir zurück. Juppi schmiss den Grill an und ich ging in die Küche, bereitete den Reis und das Chakalakka vor.
Ohne Vorwarnung und von jetzt auf gleich wurde mir sowas von schlecht, das ich kaum noch stehen konnte. Mich überkam eine Müdigkeit, ich dachte ich kippe um. Ich konnte nur noch den Herd ausmachen und musste mich hinsetzten. 🤢 🤪 😈

Josef kam, was ist denn mit dir los? Boah mir ist so schlecht …………………………. Dabei hatte ich mich so auf das Braai gefreut. Essen konnte ich nichts, alleine der Geruch ……………. Ich hätte k…. können. 😈

Bin danach sofort ins Bett und hab geschlafen wie eine Tote. Ich habe bis heute keine Ahnung, was das war. 🙁

Gefahrene km: 308
Teil 1808. Okt. 2019
Und weiter geht´s ………………………


18.8.2019 Mobola Lodge

Guten Morgen Afrikaaaaaaaaaaaaaaaaaaa…...……….
Mir geht es besser und Hunger hatte ich auch. Das Frühstück wird in der Mobola Lodge auf der Terrasse serviert. Die gewünschte Uhrzeit bei Ankunft besprochen. Das Tablett wird vor dem Häuschen abgestellt, sodass man nicht hetzen muss. Kaffee sollte man allerdings dabei haben 😉
Und auch hier ist alles da, was du für einen guten Start in den Tag benötigst.

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Und endlich stellte sich auch Dackel Helmut vor, den hatte ich schon vermisst. Kumpel und Schäferhund Egon folgte seinem kleinen Freund und auch ein Gelbband-Grünbul gesellte sich zu uns, in der Hoffnung das wir den ein oder anderen Krümel spenden würden.

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Sein Kumpel saß im Baum und beobachtete die Situation aus der Ferne.

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Als Verdauungsspaziergang liefen wir zu den Mobola Falls, über die Hängebrücke – Richtung Bar und dann rechts runter. Aaaaaah ja, okeeeee da waren die Popa Falls ja das reinste Gefälle gegen. Naja, die Aussicht war schon toll – mehr nicht.

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Irgendwie war mit noch nicht so gut. Die Hitze setzte mir zu und die Müdigkeit überkam mich. Außerdem wusste ich heute gar nichts mit mir anzufangen um nicht zu sagen, mir war stink langweilig. 😠

Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf sind wir mit Tappa, unserem heutigen Guide, zur Inseltour gestartet in Kombination mit der Sundowner Tour. Wir und mit uns eine 4 köpfige deutsche Familie, schipperten ein wenig auf dem Okavango entlang,

die Bar vom Wasser aus
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unser Häuschen
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African Darter
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bevor Tappa eine Insel ansteuerte, die voller Gestrüpp war.

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Das sah nicht nach der Birdinginsel aus. Wir gingen an Land und ich merkte, dass ich keine Kraft und auch wohl keine Lust hatte, durch das Gestrüpp zu latschen. Das war nicht mein Tag. 😠

Ich ging zurück zum Boot, die anderen erkundeten das „Land“. Josef erzählte hinterher, dass Tappa sehr viel über Pflanzen und Fauna berichtet hat, ihm hat es sehr gefallen. 🙂
Inzwischen kam der Besitzer Alex mit einem weiteren Boot und Gästen hinzu. Ich konnte nicht mehr und wollte zurück, die Familie wechselte das Boot und Alex für mit uns zurück zur Lodge.

Das heutige Braai ließ ich mir schmecken, viel bekam ich allerdings nicht runter. Auch den Sonnenuntergang verfolgte ich von der Brücke aus und bin nicht mehr zur Bar gegangen. Wiederum bewunderte ich die Ruhe hier, wie eigentlich überall. Das macht Namibia unter anderem so wunderschön.

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Und morgen verabschieden wir uns endgültig von der Caprivi Region

Gefahrene km: 0

Einen schönen Tag wünscht die Netti
Teil 1909. Okt. 2019
19.8.2019 Mobola Lodge – Roys Rest Camp

Wie kann ein Mensch so lange schlafen …. Ich werde wach, die Sonne geht gerade auf. Aaaaahhh wie schön, ich springe aus dem Bett, schnappe mir die Kamera – laufe runter zum Fluss – will ein Foto machen – Akku leer !!! gggrrrrrrrrr das fängt ja mal gut an.
Juppi sitzt gemütlich auf Terrasse und schlürft seinen Kaffee. 🤪
Warum hast du mich nicht geweckt? Ich wollte dich schlafen lassen ……. Boah, ich bin so eine Meckerziege 😈 , aber diese Momente sind für mich die schönste Zeit am Tag.

Beim Frühstück ließen wir uns Zeit, schließlich wartet heute MAL wieder ein Fahrtag auf uns. Juppi wird ein bisschen wehmütig, ich glaube ihm hat´s hier im Caprivi extrem gut gefallen. Mir dagegen fällt der Abschied nicht schwer. Wir hatten wunderschöne Momente, tolle Sichtungen – zum Glück 😉

So jetzt aber los, sonst kommen wir überhaupt nicht mehr an. Noch schnell unsere Rechnung bezahlt. Ein Hippo kam auch noch auf die Rechnung, Justina – eine Seele von Mensch, verabschiedete uns sehr herzlich.
Auch die Mobola Loge hat uns, wie alle anderen Unterkünfte im Caprivi, sehr gut gefallen. Die Lage, vor allem die der Bar, war grandios. Wir haben hier definitiv den schönsten Sonnenuntergang erlebt. 🤩

Noch zwei Stationen, dann geht es ab nach Hause.
Auf dem Weg zur D3402 hielten wir an einer sehr notdürftigen Hütte, ich wollte unsere Überbleibsel vom Essen abgeben. Als ich die Tür öffnete, kamen schon 2 kleine Kinder angelaufen. Ich übergab jedem eine Tüte und ey ………. Ich kriege Pippi in den Augen, wenn ich an diese strahlenden Kinderaugen denke. 🙂 Das war ein tolles Erlebnis, von denen wir wahrscheinlich viel zu wenige hatten.

Irgendwie hatten wir uns nicht aufraffen können, weder zu einem Besuch in einem Museum, noch uns ins Getümmel einer Stadt zu stürzen. Vielleicht hatten wir auch einfach zu viel Respekt, Neuland zu erkunden.

Da die Mobola Lodge an der D3402 liegt, sind wir ein Stückchen der Pad gefolgt, um nicht komplett meine Lieblingsstrecke zu fahren. Doch die war übelstes Wellblech, darauf hatten wir keine Lust und wechselten schnell wieder auf die B8. Mein Driver fährt und schweigt, was er wohl denkt? 🙄
Ich für mich weiß, dass ich die B8 nicht mehr sehen kann.

Gegen 11.00 Uhr verlassen wir die B8 und fahren weiter Richtung Grootfontein. Wir kommen durch viele kleine Ortschaften, wenigstens ist heute mal was los. Das freute mein Herzchen, die Speicherkarte glühte.

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Am Straßenrand sehen wir viele Stände mit Holzschnitzarbeiten. Ein Fazit von dem Caprivi gibt es am Ende, ich muss das Erlebte erst einmal sacken lassen.

Nach weiteren 2 Stunden Fahrt treffen wir in Roys Rest Camp ein und beziehen unseren Bungalow Nr. 4.

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Auf dem Gelände gibt es wahnsinnig viel zu entdecken, jede Menge Schnick Schnack überall irgendwas Verrücktes.

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Wir springen in den Pool,

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besuchen das Wasserloch und gehen natürlich ins berühmte Internet Cafe. Hier lässt es sich mit einem Rock Shandy doch aushalten. Es zischte ordentlich. 😄


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Und wieder gab es ein schmackhaftes Essen, zum Teil Buffet, zum Teil am Tisch serviert. Noch ein wenig am Feuer sitzen und den Buschbabys im Baum zuzuschauen, bevor es morgen nach Omatozu, unserer letzten Unterkunft, geht.

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Gefahrene km: 377
Teil 2010. Okt. 2019
20.8.2019 Roys Rest Camp – Omatuzo Safari Camp oder doch nicht? 🤢 🤪 🤢

Es war eine unruhige Nacht, keine Ahnung warum und weshalb. Am Camp kann es nicht gelegen haben, denn das war genauso, wie wir es mögen. Vielleicht war es schon ein leichtes Nervös sein, ob es mit dem Rückflug klappt oder nicht.

Nach einem guten Frühstück ging ich nochmal übers Gelände, entdeckte einen Rotbauchwürger in der Morgensonne.

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Unsere Sachen waren schnell verstaut. Auf geht´s Richtung Omatozu.
Wir wollten die schöne Strecke am Waterberg vorbei fahren, die uns 2017 so begeistert hatte. Nach einem Tankstopp in Grootfontein biegen wir auf die D2804, dann auf die D2512. Aaaaber auch hier nicht´s von blühenden Bäumen, geschweige denn den Nashörnern zu sehen. Dafür aber roter Sand, den sauge ich tief ein. Was habe ich dich vermisst, muss gerade an die Bagatelle Lodge denken.

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Und endlich wieder Frühsport – Tor auf – Tor zu. Rinderfarmen links und rechts, ich versuche meinen Lieblingsbaum von 2017 ausfindig zu machen ………. Auch das gelang mir nicht. Es staubte und staubte und staubte. 🤢

Nach etlichen Kilometern hatten wir auf der C22 endlich wieder was zu Lachen. Überall Pumbas, wo bitte kamen die denn so plötzlich her?
Noch 110km auf der B1, dann sollten wir da sein. Auch hier überall Pumbas, so verging die Zeit recht schnell.

Um 14.00 Uhr öffneten wir das Eingangstor von Omatozu

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und um 15.00 Uhr schlossen wir es wieder – nachdem wir wieder draußen waren. Warum, wieso, weshalb ………….

An der Rezeption angekommen, viel bei mir schon die Kinnlade runter. Mir erschien nichts gemütlich, ein paar Stühle standen um eine Feuerstelle, in der Lapa ein großer Tisch mit zwei Bänken, wo das Essen serviert werden sollte und zwei gegenüberstehende Couches zum Verweilen, sonst nichts. 🙁
Wir tragen uns in Buch ein, dann wurden mit uns die Dinnerzeiten besprochen und das Tent gezeigt. Luxus Tent …………. Der Reißverschluss ging auf und ich war den Tränen nah. OK ich hatte mir das Tent selber ausgesucht, hätte auch mit den 4 Einzelbetten gut leben können, aber das drum herum – für MICH nichtssagend und völlig lieblos gestaltet. 😮

Auch wurde uns nichts von den Drives auf dem Gelände, geschweige denn von den Wanderwegen gesagt. Wie ich im Nachhinein gelesen habe, vermuten wir, dass auf Grund der Dürre es nicht mehr gestattet ist mit dem Wagen übers Gelände zu fahren, da dort jetzt gejagt wird. Ist aber nur ne Vermutung.
Jedenfalls war ich totunglücklich und musste direkt an The Elegant Farmstead vor 2 Jahren denken.

Sagten wir heute Morgen noch beide, kein Scherz, was haben wir für tolle Unterkünfte bislang gehabt. Kein einziger Reinfall und nun das. Hier wollte ich auf keinen Fall bleiben und meine Reise beenden.
Ich guckte sofort ins Internet ob gegenüber auf der Elegent Farmstead etwas frei war. Nein – besetzt, war fast klar, sonst hätten wir von Anfang an dort gebucht.
OK sagt Juppi, dann fahren wir zurück zu Ariane auf die Eagle Rock Lodge – gesagt – getan. Sachen wieder ins Auto, an der Rezeption Bescheid gegeben und rein ins Auto. 🤪
Ich kann bis heute nicht sagen, was mich so derbe runter gezogen hat. Die Sitzmöglichkeit vor dem Zelt? Diese Stühle …. Keine Ahnung. Es hat uns BEIDE einfach nicht angesprochen.
Und wie der Teufel es wollte, haben wir auch noch Juppis Jacke liegengelassen. Zum Glück waren die Jackentaschen leer.

Liebe Ladys mit Hut, macht euch keinen Kopf, da sieht man wirklich wie unterschiedlich die Geschmäcker sind, obwohl wir eigentlich ziemlich gleich ticken 😉 😘 . Wir hatten keine Lust mehr auf Busch usw. wollten relaxen und entspannen, mit dem Buch auf der Liege am Pool liegen. Das war einfach nicht unsere Unterkunft.

Jetzt hieß es noch weitere 2 Stunden im Auto sitzen. Kurz vor 17.00 Uhr endlich angekommen und sofort wieder wohlgefühlt.
Ariane war noch in Windhoek, wir bezogen unser „altes“ Zimmer. Dann kam sie um die Ecke und …………….
Was haben wir gelacht: Was macht ihr denn wieder hier? 🤩 🤩 Wir sind geflüchtet ………………… haben ihr alles erzählt und einen tollen Abend mit der Familie verbracht.
Als wir auf das Thema Air Namibia kamen, schlugen alle die Hände übern Kopf zusammen. Es herrscht das blanke Chaos und ich bin wirklich froh, wenn wir hoffentlich Donnerstag im Flieger sitzen.

Boah, was für ein Tag. Das passiert auch nicht alle Tage.

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Gefahrene km: 547

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