Reisebericht Madagaskar August 2019

Reisebericht 185 Antworten · 32,8k Aufrufe · gestartet 25. Aug. 2019 von ANNICK
Themenstarter8'049 Beiträge · seit 200825. Aug. 2019 · #1
Hallo Fomis,

Wir (ich und mein Toni) kommen gerade aus unserer Madagaskar Reise zurück: Die Insel hat uns sehr gut gefallen und total begeistert. Sie bietet Jedem einen gelungenen Urlaub. Nette Leute, sehr gute Küche, ordentliche Unterkünfte. Preis/Leistung einfach spitze!

Hier schon einmal einige Fakten:

Amtsprache: Malagasy und französisch

Haupstadt: Antanarivo

Staastoberhaupt: Präsident Andry Rajoelina seit dem 18.01.2019. In seiner Jugend war er DJ........

Einwohner: ca 24 Millionen

Fläche: 587'041 Km2

Pro Kopf Einkommen pro Tag: 1,5 US$ Damit zählt die Insel zu den 10 ärmsten Ländern der Welt.

Währung: Ariary 1 euro = 4000 ariarys

Religionen: 52% animistisch, 41 % christlich und 7 % muslimisch

Geflogen sind wir mit Aethiopian Airlines von Genf aus: Genf - Addis Abeba - Antanarivo

Auf Madagaskar ist es nicht ratsam Self drive zu machen. Dies hat uns ein wenig Sorgen am Anfang bereitet. Wir konnten uns echt nicht vorstellen einen Driver ca. 22 Tage auf unseren Rücken zu haben...... Und je nach Fahrer, kann der Urlaub schnell daneben gehen......
Habe also in verschiedene französische Forums herumgestöbert und bin auf die Agentur LOOK GASY AVENTURES gestossen.
www.chauffeur-guide-madagascar-lga.com
Der Boss Justin Joseph war auch über mehrere Jahren Fahrer/Guide. 2008 hat er sich selbstständig gemacht und l'Association des Chauffeurs Guides gegründet. Die Agentur hat sich inzwischen einen guten Ruf gemacht und bietet vernünftige Preise. Ich habe Justin angeschrieben, ihm meine gewünschte Route gegeben. Er fand sie auf Anhieb machbar.
Wir haben 50 euros für einen Toyota Landcruiser pro Tag bezahlt. Der Fahrer ist inklusive. Die meisten Hotels bieten den Drivers freie Kost und Logis wenn sie Gäste bringen. Im Preis ist auch die Versicherung inkl. Wir müssen nur das Benzin unterwegs bezahlen. Der Wagen kommt mit vollem Tank und muss mit vollem Tank wieder zurück gegeben werden.
Die Association verfügt leider nur über französische und englische Drivers.
Wir haben öfters Spanier, Italiener und Deutsche getroffen die nur ihre Landsprache beherrschten. Man hat sie gezwungen mit dem Driver zusätzlich noch einen Guide ihrer Sprache dazu zu nehmen. Da verdoppelt sich auch praktisch der Preis pro Tag.....

Hier unsere Route mit Unterkünfte:

Antanarivo: Sakamanga Hotel: ein kleines Bijou

Miandrivazo: Hotel Princess Tsiribihina: das beste in der Gegend aber nix für Flitterwochen.......

2 Nächte Flussfahrt auf der Tsiribihina mit Camping (500 euros für uns Beide in Vollpension). Justin hat alles organisiert. War super!

Bekopaka: Le Soleil des Tsingys: eine Traumlage

Morondava: Select Hotel: für eine Nacht ganz OK

Belo sur Mer: Hotel L'Entremer: La crème de la Crème

Morombe: Chez Kathia: authentisch

Tuléar Gegend: Famata Lodge: comme ci comme ça

Isalo NP: Le Jardin du Roy: Ein Paradies!

Vallée de Tsaranoro: Tsarasoa Lodge: kein Luxus aber etwas Besonderes

Fianarantsoa: La Rizière: mittelmässig

Antsirabe: Couleurs Café: ein Bijou

Andasibe: Mantadia Lodge: ein nettes Nest zum Kuscheln

Ankanin'Nofy: Palmarium Hotel: Spitze!

Sainte Marie Insel: Idylle Beach: gar nicht so idyllisch.........
Samaria Lodge: eine nette Bleibe

Hier schon einen Vorgeschmack unserer Reise

Antanarivo


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Tsingy NP


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Fähre nach Belo sur Tsiribihina


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Algen Produktion bei Belo sur Mer


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Nosy We, eine Trauminsel


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Nette Leute


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und natürlich viele Lemuren!


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und noch viel mehr!


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Morgen geht es schon los!
Zitierenzuletzt bearbeitet 27. Aug. 2019Original ↗
174 Beiträge · seit 200625. Aug. 2019 · #2
Hallo Annick,

schon wieder vorbei? Aber nach dem Urlaub ist ja vor dem Urlaub 😉 😛

...seufz, wenn ich an das L'Entremer in Belo zurückdenke, möchte ich sofort die Koffer packen 🤩

Ich bin gespannt auf Eure Eindrücke.

Liebe Grüße
Carmen
2'240 Beiträge · seit 201125. Aug. 2019 · #3
Hallo Annick,
danke sehr. Spricht Joseph Englisch oder nur Französisch? Freue mich auf den Bericht. Liebe Grüsse, Mari
6'360 Beiträge · seit 201126. Aug. 2019 · #4
Hoi Annick

Eben zurückgekommen und schon am Reisebericht schreiben!
Wau!
Da bin ich natürlich dabei! 🙂
358 Beiträge · seit 201326. Aug. 2019 · #5
Hallo Annick,
ich werde deinen Reisebericht mit grooßem Interesse verfolgen und freue mich schon auf Infos über ein Land, das auch auf meiner Wunschliste steht.
Möglicherweise werde ich die eine oder andere Frage stellen. 🙂
Es kann los gehen!
Themenstarter8'049 Beiträge · seit 200827. Aug. 2019 · #6
Schön dass so viel Interesse besteht!

@Carmen: bei Laurence wäre ich gerne hängen geblieben! 😄

@Marimari: Justin spricht Englisch 🙂

@Picco: toll du bist immer von der Party! 😁

@Adriana: wenn ich helfen kann, sehr gerne. 😎



Unsere Flüge hatten wir schon 10 Monate im voraus gekauft. Durch Bekannte konnten wir auch noch einen günstigen Upgrade auf die Business Class ergattern.
Unser Flugplan wurde leider anfangs Mai durch den Ethiopian Airlines Boieing 737 Max Aircrash geändert. Die Airline besitzt einige von diesen Maschinen und plötzlich müssen sie am Boden bleiben. Für die Fluggesellschaft ein grosses Gnusch.
Und so verwandelte sich unser 2 Stunden Transit in Addis Abeba in 24 Stunden...... 😗
Wir konnten unsere Daten nicht mehr ändern da unsere Reise fest gebucht war.
Aus 2 Nächte Antanarivo bei Ankunft wurde es nur eine Nacht.
Ethiopian Airlines hat natürlich das Hotel, die Verpflegung und das Transit Visa übernommen..

Sonntag, den 21. Juli 2019

Pünklich hebt um 20.40 unsere Boeing 787 Dreamliner in Genf Cointrin ab. Die Business Class sieht schon toll aus!


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Wir bestellen auch gleich 2 Güpli. La vie est belle! 😛


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Das Video über Safety und Security Regulation finde ich echt witzig. Am Meisten die Vorführung der Schwimmvesten.


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Das Essen schmeckt ausgezeichnet

und die Zeit vergeht im Nu. Die Maschine landet kurz in Wien wo andere Passagiere einsteigen. Die Maschine ist jetzt voll.


Montag, den 22. Juli 2019

Wir landen pünklich um 06.30 in Addis Abeba Bole International Airport. Das Wetter ist nicht gerade der Brüller.


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Aber wir sind in Urlaub. Bei Ankunft begeben wir uns sofort zum Ethiopian Airlines Transfer Desk, Da bekommen wir unsere Boarding Cards für den nächsten Morgen, einen Gutschein für das Skylight Hotel. Die ganzen Papiere zeigen wir bei der Immigration. Da wird anschliessend das Transit Visum kostenlos ausgestellt.
Das Gepäck kommt schnell nach. Draussen herrscht noch dasselbe Chaos wie im Januar 2019. Das zweite Terminal ist noch immer nicht in Einsatz. Man muss 500 Meter mit Koffer bis zum Taxistand oder Hotelshuttle laufen.


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Das neue Terminal soll in einem Monat inauguriert werden.


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Endlich erblicken wir unser Hotelshuttle. Es bringt uns zum Hotel Skylight. Es gehört Ethiopian Airlines und liegt nur 600 Meter entfernt.
www.ethiopianskylighthotel.com
Sieht von draussen wie ein nagelneues Spital aus.


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Die Eingangshalle ist riesig und nicht gerade heimelig!


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Wir laufen gleich zur Rezeption wo wir erwartet werden. Das Personal ist herzig.


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Nach dem Check In bringt uns ein Portier samt Gepäck zu unserem Zimmer 220. Es besteht aus 2 Betten


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Fernseher, Minibar, Wifi


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Safe, Bügeleisen mit Brett.....usw


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Das Badezimmer macht einen guten Eindruck.


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Meinem Toni geht es aber nicht besonders gut. Seit 2 Tagen hustet er wie verrückt und jetzt hat er auch noch Fieber dazu.....Das kann ja noch heiter werden....... 😎


Fortsetzung folgt
Zitierenzuletzt bearbeitet 27. Aug. 2019Original ↗
723 Beiträge · seit 201127. Aug. 2019 · #7
Hallo Annick,
auch ich bin gern wieder mit dabei. Schon die ersten Bilder lassen wieder einen interessanten Bericht erwarten.
5'479 Beiträge · seit 200927. Aug. 2019 · #8
Hallo Annick,

auch wenn für mich als bekennender Selbstfahrer Madagaskar derzeit nicht im Focus steht, freue ich mich auf Deinen Bericht über dieses interessante Land. Irgendwann werde ich da auch noch hinkommen.

Dein Toni muss auf Euren Reisen aber ganz schön leiden. 😎

Alles Gute
Thomas
206 Beiträge · seit 201127. Aug. 2019 · #9
Hallo Annick,
ich bin sehr gespannt auf deinen Bericht. Vor 25 Jahren sind wir mit Rucksack, ohne nennenswertes Französisch mit öffentlichen Verkehrsmittel 4 Wochen durch das Land gereist. Gleich am 1. Tag, nach dem Nachtflug, sind wir 2x am hellichten Tag auf öffentlicher Straße im "Hexenkessel" von Tana beraubt wurden, u.a. war auch unser englischsprachiger Reiseführer weg 😈 ! Ein Franzose gabelte uns auf und meinte, wir sollen unbedingt Tana meiden,
wie sollte das aber gehen, da unsere Inlandsflüge alle über Tana geroutet wurden. Mit seiner Hilfe konnten wir noch einen alten Reiseführer ergattern und damit stand unserer Reise nichts im Wege. Es war die mit Abstand spannendste, erlebnisreichste und grenzgängerischste Reise in meiner mehr als 30-jährigen Reise durch die Welt. Es gab weder gute Hotels, noch gutes Essen. Wir lernten uns auf ein Minimum zu beschränken. Nie vergessen werde ich den Trip von Ihosy nach Fort Dauphin. Es gab keinen Transport und schließlich trampten wir mit einem Franzosen und Einheimischen, die zum Edelsteinesammeln in die Berge wollten. Auf der Strecke wurde übernachtet und wir erhielten ein Strohlager für einen unsagbar hohen Preis. In einem Holzverschlag befand sich eine Bank und hier hofften wir auf die Einlösung von Französischen Travellercheques und wir hatten Glück, sonst hätten wir unsere Übernachtung nicht zahlen können.....usw.usw.
Das nur kurz umrissen.
Ich bin total gespannt, was du Schönes berichten wirst, vor allem auch über die Infrastruktur, die es damals - außer blutende Erde- nämlich nicht gab.
VG
Marion
Themenstarter8'049 Beiträge · seit 200827. Aug. 2019 · #10
@Reinhard: schön dass du wieder dabei bist! 🙂

@Thomas: für uns war es auch nicht einfach uns zu entschliessen keinen Self Drive zu machen.

@Marion: ich musste grinsen als in dein Kommentar las. Wir haben auch schon vor 33 Jahren das erste Mal Madagaskar bereist. Auch mit Rucksack... Damals war noch Ratsiraka an der Macht und die Leute waren resigniert.
Wir waren per Anhalter und Sammeltaxis unterwegs. Geschlafen haben wir öfters bei Missionare. Wir wurden nicht beraubt. Ich liebe die Stadt Antanarivo. Man muss aber aufpassen wenn man sie besucht. Werde noch darüber berichten. Für uns war diese Reise einfach ein tolles Abenteuer. Nächstes Jahr fliegen wir wieder dort hin, das steht fest. 😎

Liebe Grüsse
Annick
Themenstarter8'049 Beiträge · seit 200828. Aug. 2019 · #11
Fortsetzung

Hier die Aussicht vom Zimmer aus!


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Da wir hungrig sind entscheiden wir schon einmal zu frühstücken. O mon dieu, was für ein Frühstücksbuffet! Mein Toni hat einen Augenblick mit dem Husten aufgehört so baff war er.....
Wir haben richtig zugeschlagen. Miam miam.


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Die verschiedene Säfte sind sogar frisch ausgepresst. Wir probieren alle....


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Und das Brot kann mit Frankreich mithalten.


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Wir geniessen diesen Augenblick.


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Danach eile ich zur Rezeption und erzähle von Toni's Husterei und Fieber. Das Personal stellt uns sofort einen Shuttle zum Medical Services von Ethiopian Airlines zur Verfügung. Ist nur 5 Minuten vom Hotel entfernt. Das ganze Ethiopian Airlines Personal wird hier behandelt.


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Eine Aerztin untersucht Toni. Sie schreibt ein Rezept auf und wir begeben uns anschliessend zur Apotheke die sich im selben Gebäude befindet. Toni bekommt ein starkes Antibiotikum für 3 Tage und wird 9 US$ leichter.... 😄
Wir laufen zurück ins Hotel.


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Toni nimmt seine Tablette und hop ins Bett. Ich nehme ein Sammeltaxi Richtung Meskel Square. Ich liebe das Ambiente dort auf dem grossen Platz.


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Die ganze Strecke laufe ich zurück ins Hotel. Es tut gut. Die Armut ist aber überall auf den Strassen zu sehen....


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Bei diesem kalten Wetter schwimmt tatsächlich ein Farenji im Pool!


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Toni geht es ein wenig besser. Zum Abendessen begeben wir uns zum Restaurant. Das Buffet lässt keine Wünsche offen. Miam miam.


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Bon appétit.

Wir geniessen den Abend in vollen Zügen .

Morgen geht es weiter nach Antanarivo.
Zitierenzuletzt bearbeitet 28. Aug. 2019Original ↗
Themenstarter8'049 Beiträge · seit 200829. Aug. 2019 · #12
Fortsetzung

23.07.2019

Um 6 Uhr klingt unser Wecker. Mensch haben wir fest durchgeschlafen. Es tat gut. Zum Frühstück bringen wir nur eine Tasse Café runter. 40 Minuten später bringt uns das Hotel Shuttle zum Flughafen. Für die Business Class gibt es einen "Fast Track" für Security und Immigration. Das Gate 22 ist auch nur Business Class Passagiere gedacht.


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Man nimmt hier Platz. Wenn der Flug angekündigt wird geht man zum Aufzug. Danach bringt uns ein Bus direkt zum Flugzeug. Die Maschine hebt pünklich ab und 4 1/2 Stunden später erblicken wir schon die Küste von Madagaskar.


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Die Landschaft wird mit der Zeit sehr vielseitig.


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Die Landung erfolgt sehr bald.


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Pünklich um 13.30 erreichen wir Ivato International Airport Antanarivo. Der Flughafen sieht echt provinzial aus und nirgendwo steht etwas von Ivato-Antanarivo..... 🙄


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Wir suchen uns schon einmal einen Bureau de Change. Nie in einer Bank Geld wechseln! Schlechter Kurs + Taxen.... Wir klappern alle 3 Bureau de Change bei der Ankunft ab. Der Kurs ist heute 1 euro = 4000 ariarys. Auf der Bank 1 euro = 3900 ariarys.
Die Bureau de Change wollen uns auch eine Taxe abziehen. Da wir aber 1000 euros wechseln wollen können wir ein Bureau de Change überzeugen die Taxen wegzulassen.
Auf einmal sind wir Millionär! 😛 Die grössten Noten sind 20'000 ariarys. Ihr könnt euch vorstellen dass ich ein nettes Packet voller Noten bekam.... 😄

Anschliessend besorgen wir uns noch eine Sim Karte für das Telefon.Es gibt 3 Gesellschaften in Madagaskar: Airtel, Telma und Orange. Da der Airtel Schalter leer ist eile wir dort hin. Die Dame installiert die Karte ins Telefon, wir probieren sie danach anzurufen und schon ist alles piccobelo! 😛

Anschliessend laufen wir samt Gepäck Richtung Ausgang. Da kommen auch schon die Fliegen auf uns zu (Taxi Drivers). Im französischem Forum wurde ich schon vorgewarnt. Es herrscht am Flughafen eine Mafia. Verhandeln hat hier keinen Zweck. Bist du ein Vazaha dann zahlst du halt das Doppelte. Sie wollen alle 60'000 ariarys um uns zum Sakamanga Hotel zu fahren. Und die Burschen sind echt arrogant und unsympatisch. Natürlich ist es nicht viel Geld aber aus Prinzip kann ich dies nicht akzeptieren. Die Hotels bieten meistens alle einen Shuttle an. Das Sakamanga Hotel wollte 50'000 ariarys für die Fahrt. Ist immer noch billiger als das Taxi am Flughafen!
Wir laufen dann einfach Richtung Flughafenausgang. Es sind nur 50 Meter mit unserem Gepäck, Einfach, da unsere Koffer auf Rollen sind. Draussen warten auch schon einige 4 L, das sind die lokale Taxis.


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Der Preis liegt nur noch auf 30'000 ariarys. Der Driver ist auch noch sehr nett und lustig. Ausserhalb der Hauptstadt gibt es überall Reis Plantagen.


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Wir nähern uns dem Zentrum


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und das fangen die Staus an. Nach einer guten Stunde kommen wir endlich vor dem Sakamanga Hotel an.
www.sakamanga.com
Dieses Hotel verfügt über verschiedene Zimmer Kategorien. Also für jede Geldbörse gedacht! Wir hatten keine Wahl. Es gab nur noch ein LUX Zimmer (Grande Suite) als wir reserviert haben. Kostet 81 euros die Nacht.
Die meisten Hotels nehmen gerne Euros und die Differenz geben sie zum selben Kurs wie ein Bureau de Change zurück. Wir haben meistens das Zimmer immer in Euro bezahlt. Immer nach dem Kurs fragen! 🙂
Die Zimmerpreise auf Madagaskar verstehen sich öfters ohne Frühstück. Dazu kommt noch die Vignette Touristique pro Zimmer und Nacht: 1000 ariarys.

Der Besitzer an der Rezeption ist charmant. Wir bekommen Zimmer 225 auf dem ersten Stock. Es verfügt über ein Schlafzimmer mit Grand-Lit und Fernseher


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ein Salon mit Sofa und Klappbett.....


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Das Zimmer hat viel Charme und erweist sich als sehr geräumig.


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Es gibt auch Wifi, Safe und Minibar.

Das Badezimmer gefällt uns auf Anhieb.


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Fortsetzung folgt
Zitierenzuletzt bearbeitet 29. Aug. 2019Original ↗
Themenstarter8'049 Beiträge · seit 200802. Sept. 2019 · #13
Fortsetzung

Bedingt durch die Höhenlage (1200 bis 1450m) herrscht in Tana ein mildes Klima. Im Juli und August kann es aber nachts sehr kühl werden.

Das Sakamanga ist wirklich ein schnuckeliges Hotel.


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Man kommt sich vor wie in einem Völkerkunde-Museum. Es bietet auch 2 Pools an.


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Das Hotel liegt in der Unterstadt, unweit der zentralen Verkehrsachse, die Avenue de l'Indépendance. Die erreichen wir zu Fuss in 10 Minuten.


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Auf der Magistrale und den umliegenden Strassen fand bis 1997 noch der Zoma (Freitagsmarkt) statt. Da er mit seinen wahnsinnigen Verkaufsständen regelmässig den Verkehr lahmlegte, wurde er auf verschiedene kleinere Märkte aufgeteilt.
Es macht Spass hier herumzuspazieren.


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Aber es wird auch durch die vielen Treppen eine sportliche Angelegenheit.


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Ab und zu riecht es nach verschiedene Gewürze.


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Es wird allerhand verkauft.


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Bevor wir ins Hotel zurückkehren kaufen wir uns noch Postkarten in der Librairie auf der Avenue de l'Indépendance. Eine Postkarte kostet 600 ariarys. Gegen 17.30 kehren wir ins Sakamanga zurück.


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Die Sonne verschwindet auch langsam. Der Grauhauspapagei bringt uns zum Lachen.


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Er begrüsst uns mit: vazaha, vazaha, bedeutet Muzungu oder Farenji auf der Insel.
Wer im Hotel übernachtet muss unbedint das Abendessen hier im Restaurant nehmen und sein Tisch im voraus reservieren. Ein Zebufiletsteak mit Pommes und Salat kostet zum Beispiel 16'000 ariarys. Da wir Fleischesser sind bestellen wir gleich zwei. Miam miam, das Fleisch zergeht unter der Zunge. La crème de la Crème! Dazu 50cl Merlot aus Südafrika,


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Als Nachspeise gönnen wir uns Banane Flambées.


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Die Gesamtrechnung von 81'000 ariarys kann man echt verkraften. Wenn man mit dem Service zufrieden ist, gibt man 5% Trinkgeld. Wir waren begeistert.

Morgen machen wir mit Justin und unserem Chauffeur Bekannschaft. Es geht dann gleich weiter nach Miandrivazo.
Zitierenzuletzt bearbeitet 02. Sept. 2019Original ↗
Themenstarter8'049 Beiträge · seit 200803. Sept. 2019 · #14
24.07.2019

Gegen 07.30 gehen wir frühstücken.


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Wir begeben uns zum Raum "le Jardin".


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Man kann entweder das Frühstücksbuffet nehmen oder nur ein Petit Déjeuner Continental. Wir entscheiden uns für das Continental. Kostet 15'000 ariarys pro Person und besteht aus Café, Obstsaft, Baguette, Croissant, Butter und Konfitüre.

Punkt um 08.15 erscheint Justin, der Boss bon Look Gasy Aventures. Wie vereinbart per e-mail, bezahlen wir schon einmal 50% von der Gesamtsumme in Bar (Euros). Den Rest werden wir dem Driver am Schluss bezahlen. Finden wir sehr fair. Uebrigens wir haben nie eine Anzahlung für den Wagen gemacht. Justin händigt uns den Vertrag, wir unterschreiben und bekommen eine Kopie. Anschliessend verabschieden wir uns vom Hotel. Draussen wartet schon Léon unser Chauffeur/Guide. Er fährt einen Toyota Landcruiser. Die Karre ist nicht gerade sehr jung aber die Reifen scheinen nagelneu zu sein. Das Gepäck wird vom Hotelpersonal in den Wagen gebracht und schon kann es losgehen.

Es braucht eine halbe Stunde bis wir das Zentrum von Tana hinter uns haben. Ausserhalb verläuft der Alltag.


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In der Trockenzeit von Mai bis Oktober werden die Deiche rund um die vielen Reisfelder im Hochland zu Backsteinfabriken umfunktionniert. Die Ton und laterithaltige Erde wird aus den Reisfeldern gesammelt und eimerweise auf trockenen Boden geschleppt. Mit Flusswasser gemischt ergibt sich eine Art formbarer Lehm daraus. Ein selbst gebautes Holzgitter dient als Passform, in die der Lehm gedrückt und festgeklopft wird. Die Backsteine werden dann fein säuberlich einer neben dem anderen auf dem trockenen Gras ausgebreitet, die Sonne tut nun ihren Dienst und trocknet alles.
Die getrockneten Backsteinvorlaüfer werden dann zu Hunderten und Tausenden auf und übereinander gestapelt. Gut einen Monat dauert dieser Arbeitsschnitt. Die riesigen Backsteinstapel bilden Oefen, mit Löchern in der Mitte und im Boden für Feuerholz. Aussen werden die Backsteine mit Lehm beschmiert um die Hitze im Inneren zu halten. Mit dieser Technik lassen sich mehrere 10'000 Steine gleichzeitig backen!


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Auf Madagaskar verliert man viel Zeit auf den Strassen. Entweder gibt es Staus, Potholes oder Zebus.


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Das Zebu oder Buckelrind bringt 300 bis 400 Kg auf die Waage. Ueberall im Land sieht man sie. Rund 19 Millionen leben auf dem roten Boden der Insel. Zebus werden auf Madagaskar sehr traditionnel gehalten. Junge Männer oder Kinder bringen sie tagsüber zum Weiden auf Wiesen, treiben sie entlang der diversen "Routes Nationales" wie hier auf der RN 7 Richtung Antsirabe.


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Léon erweist sich als ein super Driver. Er ist sehr gesprächig, interessant und gebildet. Zudem besitzt er noch viel Humor. Er gefällt uns auf Anhieb!
Um diese Jahreszeit sind die Reisfelder leider selten grün.


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Nach gute 3 Stunden erreichen wir die Vororte von Antsirabe.


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Langsam knurren auch unsere Magen.....


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Antsirabe ist für seine grosse Anzahl von Pousse-Pousse sehr berühmt.


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Fortsetzung folgt
Zitierenzuletzt bearbeitet 03. Sept. 2019Original ↗
Themenstarter8'049 Beiträge · seit 200804. Sept. 2019 · #15
Fortsetzung

Léon bringt uns gleich zum Zandina,


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das Restaurant vom Militär Hotel "Cercle Messe Mixte".


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Da werden sehr gute Pizzas und grosse Portionen malagasy Gerichte serviert.


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Es ist bei den Einheimischen und Reisenden sehr beliebt.


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Die Drivers bekommen hier auch kostenloses Essen. Die Stimmung ist einmalig! Praktisch gegenüber liegt das noble Hotel Trianon.


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Wir bestellen eine Pizza und nehmen ein grosses THB (Three Horses malagasy Bier). Miam miam. Die Pizzas sind knusprig!


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Danach schauen wir uns das Geschehen vor dem Restaurant an.


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Léon kommt 5 Minuten später und bringt uns zur Post wo wir unsere Postkarten aufgeben. In Tana war zu viel Verkehr.....Die Postkarten sind übrigens 3 Wochen später alle angekommen. 🙂


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Die Stadt Antsirabe hat sehr viel zu bieten.


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Wir werden sie aber erst am Ende unserer Tour genauer besichtigen. Heute bleibt keine Zeit dafür. Léon nimmt dann die RN 34 Richtung Miandrivazo. 24 Kilometer weiter halten wir in Betafo an. Das malerische typische Hochlanddorf ist für seine Reisterrassen sehr berühmt.


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Es muss schon der Hammer sein wenn sie alle grün leuchten!


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Ausserhalb vom Dorf gibt es auch den Lac Tatamarina , ein vulkanischer Kratersee. Da fischen die Einheimischen noch sehr primitiv.


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Fortsetzung folgt
Zitierenzuletzt bearbeitet 04. Sept. 2019Original ↗
1'469 Beiträge · seit 200804. Sept. 2019 · #16
Hallo Annick,

grad Deinen Bericht entdeckt. Na da bin ich doch dabei!!!! 🤩
Unsere Madagaskar-Reisen 2012 und 2014 liegen ja nun schon paar Jährchen zurück. Und wir denken schon recht intensiv darüber nach, nächstes Jahr wieder einen größeren "Abstecher" zu machen. Jetzt sieht es so aus, als hättet Ihr ungefähr das gemacht, was uns auch vorschwebt! 😄 Sehe ich das richtig, Ihr seid die Westküste runter nach Ifaty??? Na da bin ich ja gespannt wie ein Flitzebogen. Wieviel Zeit hattet Ihr???
Bin ganz aufgeregt und warte auf Lesenachschub.
Liebe Grüße,

Moose.
Themenstarter8'049 Beiträge · seit 200804. Sept. 2019 · #17
Hallo Moose,

Genau!

Wir sind vom Tsingy NP bis runter nach Ifaty/Saint Augustin gefahren.

Sonst waren wir 30 Tage auf der Insel unterwegs.

Der Abschnitt Tana - Miandrivazo - Tsingys - Belo sur Mer - Ifaty hat 11 Tage benötigt.

Es grüsst
Annick
414 Beiträge · seit 200905. Sept. 2019 · #18
Hallo Annick,

vielen Dank für diesen schönen Bericht! Der macht gleich wieder Feuchtnasenvorfreude auf das nächste Projekt! 🤩
Themenstarter8'049 Beiträge · seit 200805. Sept. 2019 · #19
@Erdferkel: schön dass du auch dabei bist! 🙂

Fortsetzung

Ich schaue diesem Fisherman eine Weile zu.


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Léon erinnert mich auf einmal dass es Zeit wird um weiter zu fahren. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich.


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Wir kommen aber nur langsam vorwärts. Wenn es nicht ein LKW ist


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dann sind es Potholes die uns bremsen. Manchmal müssen wir auch kommische Brücken überqueren. Da heisst es für Léon Augen aufsperren!


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In diesem Augenblick sind wir froh nicht am Steuer zu sein.... Die Sonne verschwindet langsam.


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Es ist schon 18.30 und dunkel als wir das Hotel Princesse Tsiribihina erreichen. Es liegt ausserhalb der Stadt in der Pampa. Es besteht aus mehreren Gebäuden mit Zimmern.


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Der Pool sieht schon einigermassen einladend aus, wäre nicht dieser starke Chlor Geruch. Man riecht es von sehr weit......


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An der Rezeption bekommen wir den Schlüssel zum Zimmer 12.


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Léon verabschiedet sich von uns. Er holt uns morgen früh um 09.30 wieder ab. Das Zimmer ist nicht gerade für einen Honeymoon gedacht.


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Aber wenigstens funktionnieren Dusche, Toiletten, Warmwasser.


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Die Betttücher sowie Handtücher sind auch sauber. Keine Wanzen.....Für 120'000 ariarys (30 Euros) das Zimmer kann man echt nicht meckern! Es soll auch das beste Hotel in der ganzen Gegend sein. Wir duschen und begeben uns anschliessend zum Restaurant. Das Wifi ist sehr langsam aber geht! Wir machen mit 2 anderen Ehepaare aus Holland Bekanntschaft. Sie nehmen morgen auch ein Boot auf der Tsiribihina.

Zum Glück haben wir heute Abend keinen grossen Hunger. Das Chicken Curry ist schrecklich......Das Huhn ist hart wie ein Brett und den Curry Geschmack muss man suchen und suchen.... 😣 Es schwimmt auch noch alles im Fett! 🤩


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Der Service geht sehr mora mora (langsam auf malagasy). Gegen 22 Uhr gehen wir endlich schlafen. Wir freuen uns riesig auf morgen.
Zitierenzuletzt bearbeitet 05. Sept. 2019Original ↗
Themenstarter8'049 Beiträge · seit 200806. Sept. 2019 · #20
25.07.2019

Zu meinem Erstaunen haben wir sehr gut geschlafen. Die Aussicht von unserer Terrasse aus, kann sich sehen lassen.


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Wir begeben uns zum Restaurant und passieren dabei den Poolbereich. Der Gestank vom Chlor ist echt eine Plage.


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Das Restaurant macht einen guten Eindruck.


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Die Küche aber viel weniger. Das Frühstück erweist sich auch als ein totaler Reinfall. Der Fruchtsaft kommt aus einem Beutel und wurde mit Wasser gemischt..... 😣 Das Baguette Brot ist von gestern...... Zum Glück schmeckt der Café.


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Gegen 9 Uhr begeben wir uns zur Rezeption um unsere Rechnung zu begleichen. Da erfahren wir auch dass der Wechselkurs Euros/Ariarys sehr schlecht ist. In praktisch alle Hotels haben wir den selben Kurs wie in einem Bureau de Change bekommen. Die Hotels freuen sich auf Euros!
Hier 1 Euro = 3200 ariarys statt 4000... Da wir genügend Euros in Tana getauscht haben entscheiden wir uns die Rechnung in ariarys zu bezahlen. Die Rezeptionistin ist nicht gerade sehr glücklich darüber..... 😄

Punkt um 09.30 erscheint Léon. Er lädt unser Gepäck in den Wagen und schon geht es los. Es sind 50 Kilometer bis zur Schiffsanlegestation. Die letzten Kilometer fahren wir auf einer sehr schlechten Piste!


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Wir brauchen fast 2 Stunden bis wir die "Barrière de Contrôle" erreichen.


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Da sollen wir uns in einem Heft eintragen. Einen Kilometer weiter kommt das Dorf Masakiampy.


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Da müssen wir alle austeigen, uns in einem Register eintragen und die Pässe zeigen.


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Anschliessend fahren wir durch das Dorf.


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Ueberall wird Manioc verkauft.


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Die Einheimischen bleiben immer sehr freundlich.


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Es macht Spass mit ihnen auf französisch zu plaudern. Endlich erreichen wir den Pier.


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Auf dem Fluss ist allerhand los.


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Von weitem erblicken wir unser Boot. Es kommt langsam auf uns zu.


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Es wird auch sehr sehr heiss! Hier liegen die Durchschnittstemperaturen bei 30 Grad....

Fortsetzung folgt
Zitierenzuletzt bearbeitet 06. Sept. 2019Original ↗
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