wie bereits am Ende unseres ersten Reiseberichts erwähnt, möchten wir Euch zu einem neuen Abenteuer einladen. Von vielen als Zoo oder unauthentisch betituliert, führt uns diese Reise zum Trotz wieder in den Kruger NP 🙂! Wir haben ganze 3 Wochen Zeit, um den Süden und die Mitte unsicher zu machen. Die ersten 8 Nächte sind wir in denselben Camps wie Casimodo und Esmeralda68 🙂 und in 4 davon sogar in einem gemeinsamen Bungi! Trotz gleichen Camps, sind die Erlebnisse doch sehr unterschiedlich, was wieder einmal mehr zeigt, dass Sichtungen völlig vom Moment und die Richtung, in die man abbiegt abhängig sind 🙂!
Der Reisemonat war mal wieder der November. Es war angenehm ruhig auf den Straßen (außer rund um die Hauptcamps zur Mittagszeit) und auch in den Camps war es wunderbar entspannt ohne nervige Nachbarn! Das Wetter war am Anfang recht kühl, später dann warm bis heiß ohne nennenswerte Niederschläge.
Die Reisezeit am Ende der Trockenzeit/Beginn der Regenzeit hat uns tolle Sichtungen beschert 🙂! Das Gras war noch niedrig, die Bäume waren aber schon gut belaubt. Die Büsche waren teilweise in voller Blüte. Manchmal war es eher ruhig, dann aber hatten wir wieder geniale Sichtungen 🤩 Lasst Euch überraschen 🤪 !
Wir sind wieder mit der BA via London nach Johannesburg geflogen. Dort hatten wir 2,5h Aufenthalt, die wir zum Kauf einer SIM-Karte und einem kleinen Frühstück genutzt haben. Dann ging es mit der Airlink weiter nach Nelspruit.
Dies als kurze Info. Mit dem Bericht und den ersten Bildern geht's bald weiter 🙂! Ihr könnt ihn natürlich "gesonnt" lesen 😉!
LG und einen schönen Restsonntag Claudia & Thomas (aka Jaffles und Allesverloren )
Anbei eines der Highlight's
Teil 217. Juni 2019
Donnerstag, 01.November 2018
Unseren Familienhund habe ich gestern schon in seine geliebte Pension gebracht, so daß wir es heute Morgen gemütlich angehen lassen. Nachdem die letzten Dinge ihren Platz im Koffer gefunden haben und die Papiere nochmals auf Vollständigkeit gecheckt wurden, machen wir uns dann gegen Mittag auf den Weg nach Frankfurt. Wie immer fahren wir mit dem Auto. Durch den Feiertag ist es nicht so chaotisch wie sonst auf der A5. Der Parkplatz im Terminal 2 ist schnell erreicht und der Weg zum Check in kurz.
Um 15 Uhr geht es dann auch schon los und wir landen durch die Zeitverschiebung um 16 Uhr in London Heathrow. Der Aufenthalt ist angenehm kurz und um 18 Uhr startet dann der Langstreckenflug im A380. Wir freuen uns sehr auf diesen Urlaub, da die letzte Reise schon 8 Monate zurückliegt ! So gibt es zum Einstieg in den Urlaub erst mal eine leckeres Glas Champagner 🙂, prost!
Der Flug ist ruhig und wir können sogar etwas schlafen. Nach etwa 11h Flug landen wir gegen 7:15h in Johannesburg.
Die Immigration geht erstaunlich zügig und auch das Gepäck kommt schnell. So können wir kurze Zeit später direkt bei der SAA Airlink für unseren Flug nach Nelspruit einchecken.
Wir holen noch eine Vodacom SIM-Karte, dann gibt es noch ein Muffin und einen großen Kaffee. Das Boarden geht zügig und wir fahren mal wieder mit dem Bus zum kleinen Flugzeug.
Der fünfundvierzig minütige Flug ist schnell vorbei und wir landen bei leichtem Regen in Nelspruit. Die Koffer sind hier immer sofort da, so können wir gleich zur Autovermietung. Wir haben das erste Mal bei Hertz einen Fortuner gebucht. Durch einen Defekt am Wagen bekommen wir ein Upgrade auf einen Ford Everest V6 mit eingebautem Navi. Das war das perfekte Game-Drive Auto 🙂!
Nachdem alles eingepackt ist, geht es erst mal die knapp 65km nach Malelane zum Großeinkauf. Erst entern wir den Superspar, dann geht's noch zum Liquor-Store. Als alles erledigt ist, fahren wir die letzten 6km zum Malelane Gate. Dort ist nur ein Fahrzeug vor uns und dank vorausgefülltem "Indemnity Form" sind wir ruckzuck durch 🙂!
Es ist mittlerweile kurz nach 14 Uhr und es ist wunderbar, wieder im Kruger zu sein! Wir haben noch knapp 90km vor uns, davon die Hälfte auf Gravel. Durch den bedeckten Himmel und die relativ kühlen Temperaturen erwarten wir nicht viel an Sichtungen. Außerdem sind wir müde und müssen uns erst mal wieder in den Game-Drive-Modus eingrooven.
Als erstes sehen wir ein Breitmaulnashorn.
Dann lange Zeit nichts, bis wir eine kleine Herde Büffel sehen.
An Vögel gibt es einen aufgeplusterten Glanzstar. Das war es dann auch!
Irgendwann haben wir es dann geschafft und checken recht spät in Lower Sabie ein. Wir haben das erste Mal einen River-View Bungalow BD3U. Dieser gefällt uns sehr gut. Er ist recht neu renoviert und hat sehr viel Platz 🙂. Wir melden uns bei Kerstin und Carsten und sagen für ein Date am Abend ab, da wir jetzt völlig platt sind und uns erst mal organisieren müssen.
Als erstes werden die Lebensmittel sortiert und dann die Koffer umgepackt.
Dann fällt uns ein, dass wir außer den Muffins heute noch nichts gegessen haben! Also noch schnell was gevespert, bevor es dann nach einem Glas Wein ins Bett geht!
Das war dann der kälteste Tag unserer Reise!
Teil 418. Juni 2019
Samstag, 03.November 2018 Lower Sabie Rest Camp, Teil 1
Unser erster ganzer Tag im Park 🙂! Im November öffnen die Camp Gates ja schon um 04:30 😮, aber so früh am Morgen wollen und werden wir auch nie loskommen 😗.
7 Uhr ist für den Anfang früh genug. Unser erster Stop ist der Sunset Damm, gerade einmal ein paar Meter vom Camp entfernt. Hier gibt es eigentlich den ganzen Tag über viel zu sehen. Ein Büffel wälzt sich am gegenüberliegenden Ufer genüßlich im Schlamm,
ein Water Monitor bewegt sich entlang der Uferkante
und in der Zebraherde gibt es einige Unstimmigkeiten 🙂!
Wir drehen um und fahren nach Süden Richtung Crocodile Bridge. Da bietet es sich direkt an, einmal über die Low-Water Bridge des Sabie zu fahren. Vögel gibt es meistens einige zu bestaunen. Als erstes sehen wir einen Little Egret - Seidenreiher auf Nahrungssuche.
Mit Erfolg!
Als nächstes folgt die Kombi von Western Great Egret - Silberreiher und Yello billed Stork - Nimmersatt.
Ein African Openbill - Klaffschnabel überblickt die ganze Szene.
Weiter geht es ein kurzes Stück der H4-2 entlang, dann biegen wir auf die S28 ab. Dort gibt es eine offene Grassavanne und öfters größere Tierherden. Als erstes sehen wir einige White backed Vultures - Weißrückengeier.
Dann eine Zebraherde mit Jungtieren.
Das Kleine beim Trinken 🙂!
Dazwischen tummeln sich auch Gnus.
Nach einem kurzen Stop in Crocodile Bridge wollen wir noch kurz bei den Hippo pools vorbeischauen. Früher konnte man dort aussteigen und mit einem Ranger (der dorthin immer mit dem Fahrrad 😮 von Croc bridge und zurück gefahren ist) in der Zeit von 08-15 Uhr einen kurzen Walk machen. Mittlerweile ist der Ranger aber in Rente und es gibt leider keinen Ersatz für ihn! Auf dem Weg dorthin sehen wir weit entfernt einen Martial Eagle - Kampfadler auf seinem Nest sitzen.
Gegen Mittag kommen wir dann schließlich dort an und genießen die Szene am Crocodile River. In Flußmitte an einer Schilfinsel sehen wir unseren ersten Purple Heron - Purpurreiher. Darüber freue ich mich riesig. Links daneben liegt noch ein fettes Croc. Leider ist es total bewölkt und somit gibt es kaum Farbe 🙁.
Plötzlich hören wir ein lautes Platschen und ein Krokodil mit einem großen Fisch im Fang schießt aufs Ufer!
aus dem Fang tropft das Blut des Fisches, während das Croc versucht, den dicken Brocken zu verschlucken.
Es dauert doch einige Zeit, bis das Croc den Fisch so gedreht hat, dass er ihn verschlucken kann!
Immer mehr Fischschuppen fallen von dem dicken Brocken ab.
Dann läuft noch der Purpurreiher in die Szene, in der Hoffnung auf eventuelle Überreste!
Und schwups, ist der Fisch verschluckt!
Da es nichts zu holen gibt, macht sich der Reiher davon.
Besser kann eine Reise kaum starten 🙂. Wir sind völlig geflashed von diesem Ereignis!!!
Teil 527. Juni 2019
Samstag, 03.November 2018 Lower Sabie Rest Camp, Teil 2
weiter geht es mit einer Erstsichtung. Eine Southern Black Tit - Mohrenmeise 🙂! Leider sitzt sie hinter einigen Zweigen, aber ich freue mich trotzdem riesig!
Gleich danach folgt ein Ducker?, der eine gespaltene Ohrspitze hat.
Danach ist es sehr ruhig, nur ein paar Vögel lassen sich noch sehen. Dieser Bateleur hat uns fest im Blick!
Und ein Hornrabe ist noch unterwegs.
Dann geht es erstmal wieder zurück ins Camp, wo wir ein kurzes Mittagsschläfchen halten. Gleich zu Beginn der Nachmittags-Ausfahrt steht eine Autotraube. Bei genauerem Hinsehen liegt völlig verbuscht ein Leo im Baum.
Da der Leo schlecht sichtbar ist, fahren wir lieber weiter! Am Ufer des Sabie kühlt weit entfernt ein Fish Eagle seine Füße im Wasser!
Wir kommen nicht weit, dann ist die nächste Autotraube erreicht. Da stecken Kerstin und Carsten drin 🙂! Als wir auf Augenhöhe sind, zeigen Sie uns begeistert den Leo im Baum!
Wir tratschen kurz, dann überlassen Sie uns ihren Platz in der Reihe 🙂! Lange bleibt der Leo aber nicht. Er streckt sich,
dann läuft er den Stamm entlang zur Astgabel
post noch kurz und weg ist er!
Schon am ersten ganzen Tag 2 Leo's sehen zu dürfen ist der absolute Wahnsinn 🙂! Zum Abschluss des Tages gibt es dann noch einen Büffel mit Madenhacker im schönsten Abendlicht.
Der Anfang hat schon einmal vielversprechend begonnen 🙂!
Abends haben wir dann bei Kerstin und Carsten am Riverfront Tent gegrillt! Es war so gemütlich und kurzweilig, dass wir die Zeit komplett vergessen haben. In stockfinsterer Nacht geht es zurück zu unserem Bungi Da es nur wenig Beleuchtung gibt, ist die Orientierung echt schwierig 🙄. Da versteht man plötzlich sehr gut, dass man Nachts nicht fahren soll!
Teil 611. Feb. 2020
Sonntag, 04.November 2018 Lower Sabie Rest Camp, Teil 1
Es ist Sonntag und wir am Anfang unserer Reise. Somit lassen wir es gemütlich angehen. Wir wollen den Short Loop nach Süden, die S82 fahren. Die sind wir bisher noch nicht oft gefahren. Am Anfang gibt es nichts besonderes zu sehen. Kurz vor dem Abzweig zur H 4-2 entdecken wir tief im Gebüsch ein Löwenrudel, das 10 Tiere umfasst. Sie sind aber wirklich sehr schlecht zu sehen 🙁!
Ein ganz Kleines hat sich auch versteckt!
Im weiteren Verlauf gibt es ein paar Vögel zu sehen. Da freuen wir uns immer.
Little Bee-Eater - Zwergspint
Southern Ground Hornbill - Hornrabe
Es ist mittlerweile schon ordentlich heiß, als wir einen LIT im belaubten Baum erspähen.
Obwohl wir lange stehen bleiben und auf Action hoffen, bleibt er relaxed auf seinem Ast. Irgendwann brennt die Sonne dann doch zu heftig aufs Autodach , so dass wir weiterfahren.
Wir wollen zum Mpondo Damm zu einer Lunchpause. Dort gibt es eigentlich immer irgendwas zu sehen. Als wir dorthin abbiegen wollen, kommen uns zwei stattliche Elefantenbullen, auf dem Weg zum Wasser, entgegen.
2 Kudu-Damen, mit einer stattliche Anzahl von Madenhackern, sind auch unterwegs.
Jetzt um die Mittagszeit ist erst mal kaum was los. Erst als wir auf die Highwater-Bridge über den Sabie fahren, entdecken wir eine größere Herde Rappenantilopen in der Flussmitte beim Trinken. Das überrascht uns jetzt doch sehr, da es im gesamten Park weniger als 300 Tiere geben soll!
Im Hintergrund befindet sich noch eine große Ansammlung von Geiern, die nacheinander aufsteigen.
Die Rappenantilopen haben inzwischen die Uferböschung erreicht und verschwinden im Wald.
Diese Begegnung hat uns sehr gefreut!!!
Teil 711. Feb. 2020
Sonntag, 04.November 2018 Lower Sabie Rest Camp, Teil 2
Da es schon nach Mittag ist, fahren wir langsam wieder Richtung Camp. Wir wollen noch ein bisschen relaxen, da wir ja zum Bushbraai mit den Casimodos verabredet sind!!!!!!!
Auf dem Weg zum Camp entlang des Sabie sehen wir noch ein Hippo in der Mittagshitze beim Grasen!
Kurz darauf sehen wir eine Löwin an der Uferböschung
Sie wirkt irgendwie angespannt und schaut sich auch immer wieder um.
Den Grund dazu bemerken wir kurz darauf, als ihr Junges aus dem Gebüsch auftaucht 🙂!
Wir folgen den beiden auf ihrem Weg den Fluss entlang.
Der Kleine ist sichtbar müde!
Aber die Mutter ist auf einer Mission! Irgendwas hat sie gewittert!
Endlich hat der Nachwuchs sie eingeholt und reibt erst mal das Köpfchen an ihr.
Der Kleine braucht jetzt dringend eine Pause, während die Mutter das Flussufer abscannt.
Der Kleine schaut uns an, als die Mum plötzlich aufspringt und in den Jagdmodus überwechselt!
Der Kleine folgt ihr auf den Fuß,
dann verschwinden beide in Richtung Flussufer. Wir hören noch ein Platschen, dann weiteres Geplatsche, dann sprintet plötzlich ein Kudu durch die Böschung. Fotografieren kann man das leider nicht, aber das war ein einmaliges Erlebnis 🙂!
Völlig geflashed fahren wir die letzten Kilometer zum Camp. Als wir die Lubyelubye Brücke überqueren, liegt schon wieder eine Löwin am Fluss. Dieses Mal aber auf den Felsen. Heute scheint "Löwentag" zu sein 🙂!
Am Sunset Damm sehen wir noch einen Openbill mit einer Muschel im Schnabel
und am Sabie Ufer noch eine Elefantenfamilie beim Trinken und Plantschen.
Dann sind wir endlich im Camp zur kurzen Verschnaufpause! Gegen 16 Uhr Treffen wir 4 uns dann zum Buschbraai 🙂!
Teil 813. Feb. 2020
Sonntag, 04.November 2018 Lower Sabie Rest Camp, Teil 3
Die kurze Pause im Camp tut uns gut. Gegen 15:30 treffen wir uns mit Kerstin und Carsten auf dem Parkplatz, von dem aus das Bush-Braai startet. Wir sind gespannt, ob sich außer uns noch jemand zu unserer Gruppe gesellt, aber nein, wir sind nur zu viert 🙂!!! Das Bush-Braai besteht aus 3 Teilen. Als erstes findet ein Afternoon-Gamedrive statt, bei Sonnenuntergang geht es dann zur Braai-Location und danach gibt es noch einen kurzen Night-Drive zurück ins Camp.
Mit allerbester Laune starten wir zum Drive (Bild von Carsten!)
Zuerst sehen wir eine kleine Elefantenfamilie
Auf der anderen Flußseite steht eine Herde Wasserböcke, die alle aufmerksam in unsere Richtung blicken!
Ob die wohl die Löwen wittern, die sich gerade am Lubyelubye Rock rumtreiben? Zuerst sehen wir eine einzelne Löwin, die gerade den Fels empor klimmt.
Die nächste Löwin schaut hinter einem Grasbüschel vor
und einer liegt gemütlich auf dem Felsen.
Dann parkt unser Guide den Wagen um, so haben wir einen perfekten Blick auf die Raubvögel, die sich mittlerweile zahlreich eingefunden haben und können zudem noch die Löwen beobachten!
Es gibt im Angebot einen Tawny Eagle - Raubadler,
einen White-backed Vulture - Weißrückengeier
und einen Hooded Vulture - Kappengeier.
Dann schweben die nächsten Geier ein!
Gelandet!
Bei den Löwen tut sich auch wieder was. Im schönsten Abendlicht präsentiert sich diese Löwin.
Noch 3 Löwen kommen auf den Felsen.
Und aus dem Gebüsch ein Mähnenlöwe!!!
Oben auf dem Felsen sind die nächsten Akteure!
Währenddessen eine Junglöwe die Reste der Mahlzeit anschleppt!
Das erklärt auch die vollgefutterten Bäuche der anderen Löwen und die Präsenz der Raubvögel, die noch auf einen Happen warten. Der Rudelchef hat inzwischen ebenfalls den Felsen erreicht,
säuft
und legt sich ab.
Das Licht wird immer weniger und es wird Zeit für den zweiten Teil des Bush-Braai's. Wirklich weit sind wir ja bei dem Gamedrive nicht gekommen, aber die Show war gigantisch. Insgesamt waren es 4 Löwinnen, ein subadultes Männchen und der Mähnenlöwe. Ein absoluter Löwentag!!!
Zum Abschluss sehen wir noch eine Pavianmutter und ihr Kleines. Die Kleinen sind ja echt niedlich mit ihren großen Augen und Ohren 🙂!
Am Abendhimmel bilden die Geier einen tollen Kontrast.
Wir fahren auf der Hauptstrecke Richtung Süden und biegen dann auf die S 82 ab. Dieser folgen wir ein kurzes Stück, dann geht es in eine No-Entry Piste. Nach ein paar Kilometern ist der Braai Platz erreicht. Ein großes Feuer brennt und ein Tisch ist eingedeckt. Es erwartet uns ein leckeres Dinner mit Vorspeise, Salaten, allerlei Gegrilltem und ein leckeres Dessert. Für die Sicherheit wird immer wieder der Busch ausgeleuchtet. Auf Nachfrage, was an Tieren sich hier hauptsächlich herumtreibt, kommt die Antwort, dass schon öfters Hyänen aufgetaucht sind! Wir bleiben aber ohne sichtbaren tierischen Besuch. Wir bieten unseren Gastgebern an, sich das Essen mit uns zu teilen. Es ist so reichlich, dass alle satt werden!
Bilder wieder von Carsten (danke!!!)
Gegen 21 wird alles eingeladen, das Feuer gelöscht und in der stockdunklen Nacht fahren wir zurück. Wir sind dankbar, so was Tolles erlebt zu haben! Es hat uns riesigen Spaß gemacht und alles hat perfekt gepasst! Im Camp ist es zappenduster und wir haben Mühe, unseren Bungi zu finden. Nach dem ereignisreichen Tag fallen wir völlig platt ins Bett.
Teil 926. Feb. 2020
Montag, 05.November 2018 Biyamiti Bushveld Camp
nachdem es gestern Abend deutlich später wurde , nützen wir den Umzugstag zum Ausschlafen und für ein gemütliches Frühstück. Bis wir alles zusammengepackt haben ist es dann auch schon kurz vor 10 Uhr und es wird Zeit, den Schlüssel abzugeben. Wir fahren ein Stück auf der H1-4 und biegen dann ab auf die Waterhole Road, der S21.
Dieser recht hügeligen, meist sehr ausgefahrener Pad folgen wir Richtung Westen, als uns eine Elefantenherde ,die wahrscheinlich Richtung Wasserloch unterwegs ist zum Anhalten bringt.
Nachdem die Herde die Pad gequert hat, geht es weiter. Allerdings nicht wirklich viel weiter! Als wir um eine Kurve biegen, steckt ein Wohnmobil mitten auf einer Minibrücke fest. Es ist kein an kein Vorbeikommen zu denken. Mit den Insassen eines Wagens, die auf der anderen Brückenseite stehen, versuchen wir das Pannenfahrzeug anzuschieben und von der Brücke zu bugsieren. Der Fahrer des Campers schlägt leider die Räder falsch herum ein, so dass der Camper mit einem Rad nun auch noch im Flußsand steckt!!! Da es hier keinerlei Netz gibt, lassen wir uns den Namen und die Reservierungsdaten des Campers geben um in Skukuza Hilfe für den gestrandeten Camper zu organisieren (wir treffen die beiden durch Zufall ein paar Tage später. Bis schließlich Hilfe kam, war es dann später Nachmittag und später Abend, bis sie endlich abgeschleppt in Skukuza angekommen sind! Die ganze Bergungsaktion war sehr kostspielig. An den genauen Betrag kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern. Wir haben uns damals aber sehr gewundert, dass man mit so einem Ungetüm diese wirklich schlechte Piste fahren muss)! Kurz nachdem wir gewendet haben, kommen uns Carsten und Kerstin entgegen. Wir informieren sie, dass kein Durchkommen ist! Später werden wir uns dann in Biyamiti treffen, wo wir uns für 4 Nächte einen Bungalow teilen!
Auf unserem Weg nach Skukuza entdecken wir eine Löwin auf der Jagd und dies in der Mittagshitze!
Dann spurtet sie plötzlich los und weg war sie!
Unterwegs gibt es immer wieder mal einen Blick auf den Sabie Fluß.
Über uns fliegt eine Maschine der Airlink, die gerade in Skukuza Richtung Johannesburg gestartet ist.
Jetzt ist es nicht mehr weit bis Skukuza. Dort angekommen schildern wir erst mal die Situation mit dem gestrandeten Camper, dann gehen wir noch in den Shop und gönnen uns ein kaltes Cola.
Dann machen wir uns auf den Weg nach Biyamiti.In der Mittagshitze zieht sich die Strecke ganz schön und entsprechend wenig gibt es zu entdecken. Erst als wir auf dem Biyamiti Loop, der S 23 sind, gibt es wieder was zu entdecken! Vom erhöhten Ufer, mit Blick auf den Trockenfluss, können wir ein Löwenrudel beim Faulenzen entdecken. Nachdem wir ein paarmal durchgezählt haben, kommen wir auf eine Rudelgröße von 12 Tieren.
Insgesamt sieht das Rudel nicht sehr gesund aus 🙁. Das Fell wirkt struppig, mit kahlen Stellen. Auch wirken sie recht abgemagert!
Kurz streckt sich mal ein Junglöwe,
dann fallen sie wieder in den Tiefschlaf.
Somit bleiben wir nicht allzu lange, denn unsere Lebensmittel müssen dringend in den Kühlschrank!
Wir biegen auf die S 139 ab (eine Privatstraße, die nur von den Bewohnern des Biyamiti Camps befahren werden darf und somit sehr ruhig ist) und kommen nach ca. 20km im Camp an. Beim Check in erfahren wir, dass Carsten und Kerstin noch nicht da sind. Nachdem wir die Lebensmittel verstaut haben, machen wir uns es erst einmal auf der Terrasse gemütlich. Später kommen dann die beiden dazu.
Unser Bungi
Nachdem wir uns ausgetauscht und etwas ausgeruht haben, fahren Kerstin und Carsten nochmal raus auf die Suche nach den Löwen im Flußbett (sie waren noch da). Wir waren zu faul und haben lieber gelesen und die Vögel beobachtet. von der Veranda aus konnten wir allerlei Tiere beobachten, unter anderem ein niedliches Baumhörnchen
und einen Crested Barbet - Haubenbartvogel, der unseren Grill säuberte 🙂
Abends haben wir zusammen gegrillt und sind dann nicht zu spät ins Bett verschwunden!
Teil 1026. Feb. 2020
Dienstag, 06.November 2018 Biyamiti Bushveld Camp
So langsam haben wir unseren Safari Rhythmus wieder gefunden. Früh aufstehen, Katzenwäsche, ein paar Snacks und Getränke einpacken und los gehts. Wie meistens fahren wir den langen Stich der Pad Richtung Biyamiti Weir. Es ist ziemlich bewölkt und ab und zu kommen ein paar Schauer runter. Als erstes sehen wir einen African Hoopoe -Wiedehopf, der zwischen dem ersten Grün auf Nahrungssuche ist.
Gleich daneben sitzt ein Baumhörnchen auf einem Baumstamm.
Am Weir beäugt uns ein Hippo.
Ein Stück weiter liegen 2 BMNH, an einem pickt ein Oxpecker.
Ein Dung-Beetle ist fleißig damit beschäftigt, eine Kugel zu formen. Wahnsinn, was für eine Energie die kleinen Käfer aufbringen!
Irgendwie ist heute nichts besonderes zu sehen, so beschließen wir zu einem späten Frühstück ins Camp zurückzukehren. Von Carsten und Kerstin ist nichts zu sehen, wahrscheinlich haben sie mehr Sichtungsglück wie wir.
Am frühen Nachmittag fahren wir nochmal kurz raus Richtung Weir. Auch jetzt haben wir auf der Campstraße kein Sichtungsglück. Ohne ein Foto zu schießen kommen wir wieder zum Weir. Dort entdecken wir im strömenden Regen einen Grey Heron - Graureiher mit Jagdglück. Den eigentlichen Fang haben wir verpasst, aber die Anstrengung, bis die Beute heruntergeschluckt wird, durften wir miterleben 🙂!
Und endlich ist er beinahe verschluckt!
In der Zwischenzeit ist direkt neben uns an der Staumauer ein Malachite Kingfisher - Haubenzwergfischer gelandet. So nah haben wir diesen wunderschönen Vogel noch nie gesehen!!!
Ein Stück weiter gibt es dann noch einen Woolly-necked Stork - Wollhalsstorch
und einen aufgeplusterten juvenilen Bateleur - Gaukler
Auf dem Rückweg gab es noch ein paar weitere Vögel. Unter anderem ein Green-backed Heron - Mangrovenreiher auf der Pirsch.
Und der Malachite Kingfisher war ebenfalls wieder zu sehen.
Sehr zufrieden sind wir dann zum Camp zurückgefahren. Was für eine tolle Vogelausbeute! Und das bei dem Nieselregen.Kerstin und Carsten kamen deutlich später und sehr euphorisch zurück. Haben sie doch einen LIT mit Beute gesehen!!!
Wir grillen trotz Regen mit Carsten seinem selbstgebastelten Alu-Dach als Grillschutz und lassen es uns gut gehen 🙂! Gute Nacht!
Teil 1128. Feb. 2020
Mittwoch, 07.November 2018 Biyamiti Bushveld Camp, Teil 1
Heute ist ein besonderer Tag. Mal wieder darf ich meinen Geburtstag in Südafrika feiern 🙂! Man hat ja dann schon Sichtungs-Wünsche, mal schauen, ob die in Erfüllung gehen!
Nachdem mir alle gratuliert haben 🙂, Geschenke verteilt worden sind (habe mich sehr darüber gefreut!), geht es dann gegen 8 Uhr los zum Gamedrive. Dieses Mal fahren wir gegen unsere übliche Gewohnheit den kurzen Stich aus dem Camp Richtung S 25, die am Crocodile Fluss entlangführt.
Bei schlechtem Licht sehen wir ein Purple Roller - Stichelracke.
Nachdem wir der S 25 ein paar Kilometer in Richtung Crocodile Bridge gefolgt sind, wartet schon ein erstes Highlight auf uns (und gleich ein Geburtstagswunsch von mir :-))! Am rechten Fahrbahnrand liegt ein Leopard im Gras!
Ein Porträt
Dann steht sie plötzlich auf und schaut ganz konzentriert nach vorne!
Etwas weiter entfernt können wir eine kleine Herde Impalas ausmachen. Sie erscheint etwas unentschlossen.
Dann schleicht sie tief geduckt weg
und versucht sich von hinten anzuschleichen.
Allerdings haben die Impi's sie gewittert und fliehen. Somit wird die Jagd eingestellt!
Die Leopardin quittiert dies mit Gähnen und verschwindet danach im Unterholz!
Was für ein Start 🙂!
Wir folgen der S 25. Dort sehen wir ein paar Buschschweine.
Dann fahren wir zum Picknick Stopp nach Crocodile Bridge und gönnen uns einen leckeren Cappuchino. Weiter geht's dann entlang der H 4-2 Richtung Lower Sabie. Erst am Sunset Damm gibt es wieder was zu sehen, v.a. viele Vögel 🙂!
Ein Paar African Openbill - Mohrenklaffschnabel
Crocs in allen Größen
Ein Yellow-biled Stork - Nimmersatt
LesserMasked-Weaver - Cabanisweber beim Abzupfen von Nistmaterial
und noch eine Erststichtung, ein Yellow-fronted Canary - Mosambikgirlitz 🙂!
Sehr zufrieden fahren wir ins Restcamp von Lower Sabie, wo wir unsere Getränkevorräte aufstocken und noch ein paar Muffins mitnehmen.
Teil 1201. März 2020
Mittwoch, 07.November 2018 Biyamiti Bushveld Camp, Teil 2
Nach der Mittagspause fahren wir wieder Richtung Süden. Wie immer fahren wir über die Low Water Bridge von Lower Sabie über den gleichnamigen Fluß, in der Hoffnung mal einen Otter zu sehen. Leider erfüllt sich dieser Wunsch nicht. Aber dafür gibt es genug anderes zu betrachten. Dieses Jahr haben wir so viele Openbills wie noch nie gesehen!
Dann geht es ein kurzes Stück entlang der H 4-2, wo wir diesen hübschen Kudu sehen 🙂!
Kurz darauf biegen wir auf die S 28 ab, wo man gute Chancen hat Cheetahs zu sehen! Die zeigen sich allerdings nicht. Dafür sehen wir im hohen, verdorrten Gras ein Löwenpaar liegen.
Aber nicht nur die beiden sind da, sondern noch ein stattlicher Löwenkater, der den Duft der Löwendame wittert!
Es sieht aus, als ob er erst vor kurzen einen seiner Zähne im Unterkiefer verloren hat!
Die Löwin gähnt herzhaft,
dann fordert sie ihren Gefährten zum Liebesspiel heraus!
Er lässt sich nicht lange bitten und kommt der Aufforderung nach!!!
Mittlerweile sind doch einige Auto's dazugekommen, so machen wir Platz für die Nächsten. Im Verlauf der Pad erspähen wir weit entfernt ein BMNH, in dieser Ecke des Parks haben wir bisher meistens Glück 🙂!
Ein paar hübsche Vögel gibt es on top dazu.
Southern White-crowned Shrike - Weißscheitelwürger mit einem Milliped als Beute
einen Grey Go- Away-Bird- Graulärmvogel, der seinem Namen aber gerade nicht gerecht wird, sondern müde auf einem Ast döst!
Weit entfernt sehen wir noch einen Golden-Tailed Woodpecker - Goldschwanzspecht
Allmählich nähern wir uns unserem Camp. Auf einem toten Ast sitzt in schlechtem Licht ein Tawny Eagle - Raubadler.
Überhaupt hat sich heute die Sonne nicht blicken lassen. Aber die Sichtungen haben dafür überzeugt 🙂! Wir fahren am Camp vorbei, da wir noch kurz an den Viewpoint wollen, von dem man einen schönen Blick über den Mbiyamiti Trockenfluß hat. Dort darf man auch das Fahrzeug verlassen! Als wir einen Blick in das Flußbett werfen, zieht gerade eine Herde Elefanten zu den permanenten Wasserstellen im Trockenfluß!
Mitten im Getümmel schwimmen ein paar Nilgänse 🙂
Als alle genügend getrunken haben, geht es schon wieder zurück!
Kurz vor dem Camp entdecken wir noch eine Nilgansfamilie mit 11 Küken auf dem Weg zum Fluss.
Gegen 17 Uhr sind wir schließlich im Camp und genießen nach dem aufregenden Tag erst mal ein Bier/Savanna. Was für eine wunderbarer Geburtstag 🙂!
Teil 1303. März 2020
Donnerstag, 08.November 2018 Biyamiti Bushveld Camp, Teil 1
Wir starten recht früh und haben endlich Sonnenschein und blauen Himmel 🙂. Über uns kreisen etliche Geier.
Und wieder haben wir das Glück, einen Malachite Kingfisher zu sehen, dieses Mal sogar mit Sonne.
Immer wieder fliegt er ins Wasser und wieder zu seinem Ansitz zurück. Mit seiner Geschwindigkeit leider nicht zu fotografieren. Aber einfach wunderschön zum Ansehen! Auf seinem Gefieder glitzern die Wassertropfen.
Wir reißen uns los und fahren entlang des Biyamiti Trockenfluss. Der Busch ist ruhig, doch dann sehen wir eine Dwarf Mongoose auf einem Termitenhügel sitzen, die nicht sofort die Flucht antritt.
Ein Wasserbock Weibchen kaut auf einem vertrockneten Halm. Wir mögen die sehr gerne mit ihrem plüschigen Fell.
Später kommen wir am Baum mit dem Leoparden Kill vorbei, den Carsten und Kerstin gestern gesehen haben. Von dem Leo ist nichts zu sehen, obwohl wir einige Zeit gewartet haben. Das sollte wohl nicht sein.
Dann biegen wir auf die S 102 zum Mpondo Damm ab. Am Ufer ist ein Common Greenshank - Grünschenkel (da bin ich mir aber nicht sicher) auf Nahrungssuche unterwegs.
Ein einzelner Elefant ist auch da und trinkt ausgiebig.
Viel ist heute nicht zu sehen. Es geht immer weiter in Richtung Lower Sabie. Im Unterholz sehen wir ein Steinböckchen, die großen Lauscher schön nach vorne gedreht 🙂.
Auf dem weiteren Weg entdeckt Thomas eine Verreaux Eagle Owl - Milchuhu. Darüber freue ich mich ganz besonders!
Dann rennt direkt vor uns ein Water Monitor über die Sandpiste.
Am Wasser angekommen stillt auch er seinen Durst.
Eine Weile später treffen wir auf eine Elefantenkuh mit ihren Zwillingen.
Auch Büffel kreuzen vor uns die Pad.
Teil 1404. März 2020
Donnerstag, 08.November 2018 Biyamiti Bushveld Camp, Teil 2
Auf dem weiteren Weg sehen wir einen Tawny Eagle - Raubadler auf dem Boden herumhüpfen und immer wieder picken. Wahrscheinlich sind nach dem Regen Termiten am Ausschwärmen.
Mittlerweile sind wir am Sunset Damm bei Lower Sabie angekommen. Auch dort sind gerade viele Vögel 🙂. Ein Village Weaver - Textor klammert sich aufgeplustert an einem Schilfgras fest.
An einem Baumstamm verharrt regungslos eine Blue-headed Tree Agama.
Ein weiterer Tawny Eagle sitzt im Geäst.
Dann werden wir auf auf einen Vogelruf aufmerksam, den wir bisher noch nie gehört haben. Wir suchen das Gebüsch ab und entdecken schließlich den Sänger! Es ist ein Red-chested Cuckoo - Einsiedlerkuckuck, der nur in den Sommermonaten dort vorkommt. Eine weitere Erstsichtung 🙂!
Dann gibt es noch ein Pärchen Wire-Tailed Swallows - Rotkappenschwalben.
Am Ufer ist ein Black-Winged Stilt - Stelzenläufer unterwegs.
Beim White- Crowned Lapwing - Langspornkiebitz kann man wunderbar die durchschimmernden Blutgefäße an den gelben Kehllappen sehen.
Einen Pied Kingfisher - Graufischer sitzt auf einem Überlauf in der Sonne.
Am Ufer grast ein ziemlich übel zugerichtetes Hippo!
Nach einem Boxenstopp in Lower Sabie geht es zurück Richtung Biyamiti. Eine Fahrt über die Low Water Bridge ist obligat. Kurz unter der Wasserfläche schwimmt ein kapitaler Fisch mit einem beeindruckenden Gebiß!
Auf einem Totholz mitten im Fluß putzen synchron ein Openbill und ein Cormorant ihr Gefieder.
Weiter geht es mit einer Lesser Striped Swallow - kleine Streifenschwalbe. Heute ist wirklich ein toller Vogeltag 🙂!
Auf der anderen Uferseite sonnt sich ein Hippo Clan.
Weit entfernt ist ein African Fisheagle - Schreiseeadler Paar mit der Gefiederpflege beschäftigt. Im Hintergrund sieht man die Lebombo Mountains.
Eine Weile später ist auch hier ein subadulter Bateleur - Gaukler "zu Fuß" unterwegs. Es sieht lustig aus, wie er herumhüpft 🙂!
Auf einem toten Busch sitzt gut getarnt ein African Grey Hornbill - Grautoko
Und erneut sehen wir eine Dwarf Mongoose auf einem Termitenhügel sitzen.
Zum Abschluss gibt es noch einen Grey Heron - Graureiher
und ein Croc, das sich in der Abendsonne wärmt.
Dann sind wir auch bald zurück im Camp. Ein sonniger und Vogel-lastiger Tag geht zu Ende. Heute ist unser letzter Tag in diesem wunderschönen Camp, bevor es Morgen für 2 Nächte nach Skukuza geht!
Teil 1511. März 2020
Freitag, 09.November 2018 Skukuza Rest Camp
Heute ist Umzugstag. Es geht für 2 Nächte nach Skukuza in einen Riverfront Bungalow. Den mögen wir sehr gerne, man bekommt dort von dem tagsüber doch rummeligen Skukuza wenig und abends gar nichts mit 🙂! Zudem hat man einen schönen Blick auf den Sabie Fluß.
Für unsere Verhältnisse kommen wir morgens trotz packen und frühstücken gut weg. Wir fahren den langen Weg auf der Privat-Road, der S 139 Richtung Biyamiti Weir raus.
Wir haben Glück und sehen 6 Löwen, die mit Blick auf den Fluß am Hochufer liegen 🙂!
Manche dösen,
andere sind mit der Fellpflege beschäftigt!
Auf der anderen Seite der Pad ist eine Zebramutter mit ihrem Fohlen unterwegs.
Ebenfalls können wir einen African Hoopoe - Wiedehopf mit aufgestelltem Kamm beobachten!
Hier ein Teil des Löwenhaufens 🙂.
als plötzlich von hinten ein Trupp Antipoacher auf einem LKW angebrettert kommen, machen die Löwen einen Satz und verschwinden die Böschung herunter! Wir hoffen für die Guddies, dass sie die Löwen trotzdem noch sehen!!!
Wir fahren somit weiter. Es bleibt erst mal sehr ruhig. Weit entfernt können wir eine Pearl-spotted Owlet - Perlkauz ausmachen.
Dann sehen wir diesen Vogel. Er ist gerade in der Umwandlung vom Schlichtkleid zum Brutkleid. Es könnte sich vielleicht um einen Red-collared Widowbird - Schildwida handeln. Da bin ich mir aber völlig unsicher .-(!
Am Transport Damm sehen wir einen männlichen Saddle-billed Stork - Sattelstorch,
Schreiseeadler
und später noch Yellow fronted Canarys - Mosambikgirlitz.
Auch ein European Bee-eater - Europäischer Bienenfresser fliegt uns noch vor die Linse!
Dann sind wir auch bald im Camp und können einchecken. Bis wir alles verräumt, Tee getrunken und relaxed haben, ist es später Nachmittag. Wir lassen es gemütlich angehen und sitzen lieber bequem auf der Terrasse mit Blick auf den Fluß. Später beziehen Carsten und Kerstin den Bungi neben uns. Wir verabreden uns für ein Abendessen im Cattle Baron und trinken noch einen Absacker auf der Terrasse. Ab morgen sind wir dann alleine unterwegs.
Teil 1611. März 2020
Samstag, 10.November 2018 Skukuza Rest Camp
Heute steht uns ein unspektakulärer Tag bevor, aber das wissen wir ja noch nict 🙂! Als erstes geht es zum Lake Panic, das bietet sich in Skukuza einfach an. Dort ist es recht voll (mittlerweile eigentlich meistens, aber dazu ist auch noch Wochenende), so dass wir wieder gehen.
Wir fahren am Sabie entlang und entdecken einen Violet-backed Starling - Amethystglanzstar.
Dieses wunderschön schimmernde Gefieder ist ein Traum! Auf Nahrungssuche hüpft er von Ast zu Ast.
Über uns hören wir ein Brummen. Das ist der Airlink Flug, mit dem Carsten und Kerstin nach Johannesburg fliegen.
Irgendwie ist heute der Wurm drin. Weitere Vögel sind auf der Flucht oder im Gegenlicht, Katzen zeigen sich erst gar nicht. Aber egal, wir sind schon so oft mit gutem Sichtungsglück belohnt worden.
Auf dem Weg zurück ins Camp läuft uns dann noch eine Tüpfelhyäne über den Weg.
Dann noch eine Elefantenkuh mit Baby
und dann noch eine etwas blutverschmierte Hyäne
Das war es dann auch schon. Morgen geht es dann nach Talamati, das in der Gegend um Satara mit den Grasebenen liegt. Mal sehen, was uns dort erwartet!
Teil 1714. März 2020
Sonntag, 11.November 2018 Talamati Bushveld Camp
Relativ früh sind wir wach und nach einem kurzen Frühstück und Autopacken geht es um halb acht los. Wir nehmen die H4-1, so dass wir noch einen Blick auf den Fluß haben. Wie sich zeigt eine gute Entscheidung 🙂! Bald darauf entdecken wir auf der anderen Flußseite etliche Löwen. Es dauert eine Weile, bis wir alle Rudelmitglieder entdecken können. Insgesamt zählen wir 11 Löwen. Es ist ganz schön weit weg und die Bilder haben nur Erinnerungswert!
Im Geäst sehen wir kurz eine Black-Headed Oriole - Maskenpirol, dann ist er auch gleich davongeflogen.
Als nächstes sehen wir ein Geierpaar auf ihrem Nest.
Danach einen nicht ausgefärbten European Bee-Eater - Europäischer Bienenfresser. Wahrscheinlich ein Jungvogel.
Dann geht es über die Highwaterbridge, die H12 über den Sabie ohne nennenswerte Sichtungen. Wir biegen auf die H1-2 ab, kommen aber nicht weit 🙂! Erneut haben wir das Glück, Rappenantilopen zu entdecken. Lt. SanParks gibt es keine 300 Stück im gesamten Park.
Die ausgewachsenen Tiere sind alle tief im Busch versteckt.
Auf dem weiteren Weg guckt uns ein vorwitziges Baumhörnchen neugierig an.
Dieses Mal wollen wir zum ersten Mal die S36 fahren, anstatt über Tshokwane. Es ist immer spannend, eine neue Strecke zu fahren. Leider hat es hier erst vor kurzem gebrannt und eine Seite ziert eine dicke Ascheschicht mit ein paar grünen Grasbüscheln. Es sieht nach einem kontrollierten Brand aus. Immer wieder sehen wir Zebraherden an den kurzen Grasbüscheln knabbern.
Auf einem Baum sehen wir einen Dark Chanting Goshawk - Graubürzel Singhabicht an einem erbeuteten Vogel herumrupfen.
Später begegnen uns einzelne Elefantenbullen.
In der Nähe eines fast ausgetrocknetem Damm zieht eine Büffelherde durchs knochentrockene Gebüsch.
Kurz vor Talamati hackt ein Bennett' Woodpecker - Bennettspecht ein Loch in den Stamm.
Dann sind wir endlich gegen 15 Uhr im Camp. Als Begrüßungskomitee empfängt uns eine Elefantenherde auf dem Weg zur Wasserstelle - ein Traum 🙂!
Dieses Jahr haben wir keine Bilder vom Camp gemacht. Diese sind von 2014
Teil 1815. März 2020
Montag, 12.November 2018 Talamati Bushveld Camp
Heute lassen wir es bewußt gemütlich angehen. So frühstücken wir ausgiebig und fahren nur für eine kurze Runde raus. In Talamati ist es einfach auch mal schön, nur auszuspannen, lesen und die Ruhe genießen.
Bei der Ausfahrt aus dem Camp sehen wir eine Gruppe "Lipsies", wie wir sie immer nennen, die uns ihre schöne Kehrseite präsentieren 🙂!
Am Girivana Waterhole sehen wir ebenfalls gerade noch die Rückseite einer Löwin, bevor sie im Unterholz verschwindet!
Ein Natal-Spurfowl - Natalfrankolin scharrt hektisch im Boden auf der Suche nach Nahrung.
Auf einem toten Ast sitzt ein Brown Snake Eagle - brauner Schlangenadler mit aufgeplusteterm Schopf.
Eine gemischte Zebra- und Gnu Herde sucht auf dem völlig vertrockneten Boden nach ein paar verdorrten Grasbüscheln. Regen wäre jetzt dringend notwendig!
Einen juveniler Bateleur sehen wir als nächstes.
Dann noch ein Mini Geier Meeting.
Zum Abschluß dann noch ein Elefant, der sich eine Schlammpackung verabreicht!
Bei der heutigen Hitze von über 40 Grad sind wir gerne zeitig im Bungi zurück. So machen wir uns einen faulen Nachmittag mit dem einen oder anderen Kaltgetränk. Abends grillen wir gemütlich und genießen die vielfältigen Tierstimmen!
Morgen geht es dann für 5 Nächte nach Satara. Dann gibt es wieder mehr "Action" 🙂!
Teil 1916. März 2020
Dienstag, 13.November 2018 Satara Rest Camp
Heute müssen wir Talamati schon wieder verlassen. Wie schnell doch die Zeit vergeht 🙁! Kurz nach 8 Uhr kommen wir los. Weit ist es ja nicht von Talamati nach Satara. Weit kommen wir nicht, nur knapp 5km vom Camp entfernt entdecken wir einen prächtigen Mähnenlöwen! Müde liegt er im Gras und blinzelt ein wenig.
Dann wird er etwas aktiver und hebt seinen Kopf mit der wundervollen Mähne!
Wir suchen die Umgebung ab und entdecken weitere Löwen! Zum Beispiel diese Löwenmum mit ihren 2 Cubs 🙂!
Insgesamt ist es ein Rudel mit 1 Mähnenlöwen, 4 Löwinnen und 2 Cubs. Die anderen 3 Löwinnen liegen jedoch viel tiefer im Busch und geben kein Fotomotiv ab.
Die Löwenmum wechselt immer mal wieder ihre Position und die Kleinen sind meist versteckt hinter ihrem Rücken.
Der Pascha liegt weiterhin flach im Gras.
Irgendwann wird es ihm wohl zu warm. Er gähnt ausgiebig,
dann zieht er ab und verschwindet im Unterholz.
Auch ein Cub wird aktiv
und alle verziehen sich nach und nach tiefer in den Busch. Das ist auch für uns ein Aufbruchsignal. Wahnsinn, wie schnell 2 Stunden vorbei gehen können 🙂!
Auf dem weiteren Weg nach Satara kreisen über uns 2 Geier.
Im Geäst sitzt ein Yellow-billed Kite - Schwarzmilan.
Auch einen wunderbar blühenden Busch oder Baum gibt es zu sehen. Keine Ahnung was das für einer ist! Vielleicht weiß das ja jemand!
Die letzte Sichtung, bevor wir Satara erreichen ist ein segelnder Bateleur - Gaukler.
Pünktlich zum Check in um 14 Uhr sind wir in Satara. Wir erhalten einen Bungi direkt am Zaun 🙂. Wie üblich wird alles verräumt und eine ausgedehnte Siesta gehalten. Dann juckt es uns doch in den Fingern und wir fahren noch mal raus. Es geht auf die S100, die den Namen "Katzenstraße" hat. Mal schauen!
Auf dem Hinweg gibt es nichts, wirklich nichts zu sehen. Wir drehen um und wie erwartet, nichts! Aber dann plötzlich sehen wir aus dem Augenwinkel eine Bewegung - Tupfen!!! Beim zweiten Blick entdecken wir den Gepard, von denen es laut Map gerade mal 120 Stück gibt - wow!!!
Während wir den Geparden beobachten hören wir ein Klopfgeräusch. Wir suchen - und entdecken 2 Bearded Woodpecker - Namaspecht. Wieder eine Erstsichtung!
Wir werfen unseren Blick wieder auf den Geparden, der plötzlich aufsteht und davonschleicht!
Irgendetwas hat seine Aufmerksamkeit erweckt. Wir entdecken jedenfalls nichts.
Dann verschwindet er aus unserem Sichtfeld! Was für ein Erlebnis!!!
Wir folgen der S100 Richtung Camp, als ich noch einen Vogel entdecke.
Es ist ein Chinspot Batis - Weißflankenschnäpper, wieder eine Erstsichtung! Läuft 🙂!!!
Kurz vor Gate Time erreichen wir das Camp. Dann schnell das Feuer anzünden und auf die Glut warten. Dabei haben wir tierischen Besuch, eine African Wildcat besucht uns. Im Hintergrund kommt sogar noch eine zweite dazu, aber da wird es nichts mehr mit dem Foto.
Besser kann ein Safaritag kaum sein 🙂!!!
Teil 2028. März 2020
Mittwoch, 14.November 2018 Satara Rest Camp, Teil 1
Heute klappt es direkt einmal mit dem sehr frühen Aufstehen. Wahrscheinlich setzt so allmählich der Erholungseffekt ein. Es geht heute Morgen Richtung Norden auf der H 1-4. Nicht weit vom Camp entfernt entdecken wir ein Highlight des Tages, ein BM.NH. 🙂!
Noch ein Stück weiter ist ein Hyänenclan unterwegs.
Manche Hyänen sind ja ganz niedlich. Aber auf diese trifft das Attribut definitiv nicht zu.
An einer Uferböschung können wir kurz einen African Paradise-Flycatcher - Paradiesschnäpper spotten, dann ist er aber davongeflogen.
Auf der Fahrt über die Low Water Bridge über den Olifants bei Balule sehen wir viele Wasservögel. Da kann man viel Zeit verbringen.
An einer Wasserstelle treffen wir auf eine Ansammlung verschiedener Geier, die offensichtlich ein Bad genossen haben und nun ihr Gefieder trocknen.
Am nächsten Wasserloch gibt es ordentlich Zebra-Streß. Da wird getreten und gebissen, was das Zeug hält!
Vor lauter Streifen wird es einem ganz schwindlig!
Dann kommt von rechts eine Elefantenfamilie und die Zebras werden vom Wasser vertrieben.
Jetzt gehört die Wasserstelle den Elefanten.
Auf dem Weg zurück ins Camp sehen wird noch eine Gabelracke