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Hallo Forum-Gemeinde
Ich hab viel hier im Forum gelesen und daduch unheimlich viel erfahrenüber Namibia und Reisen durch dieses Land.
Auch durch die vielen Fotos, die Fragen und Antworten, konnte ich/wir einiges besser einschätzen.
Vielleicht können wir ein bisschen mit unserem Reisebericht zurückgeben und kommenden "Ersttäter" helfen.
Es ist der erste Reisebericht den Ulla und ich schreiben, wenn es sich nicht ganz so flüssig liest, seit ein wenig nachsichtig.
Am 18.04. 2019 ist es endlich soweit – Wir fliegen nach Namibia. Nach fast 1 Jahr Planung – wo fahren wir hin, wie rum fahren wir, mit wem fahren wir – war es soweit, wir fahren als Selbstfahrer zu viert durch Namibia.
Wir, das sind Eckhard und Carola, für die es die Hochzeitsreise ist, sowie Ulla und ich (Uwe). Ach, Carola und Ulla sind Schwestern, wir sind zwischen 50 und 58 Jahre alt und kommen aus Nordhessen.
Eckard und Carola waren vor vielen Jahren schon mal in Afrika, Ulla und ich noch nicht. Im Linksverkehr fahren war für uns alle neu, ich habe dann den Posten übernommen. Der Scheiben-wischer wurde anfangs schon ziemlich strapaziert, zum Ende hin wurde es besser.
Geplant und organisiert haben wir gemeinsam mit Namibia Click&Travel, ein Reisebüro, das in Swakopmund ansässig ist.
Die Damen (besonderen Dank an Desi) können wir uneingeschränkt empfehlen, alles hat super gut geklappt.
Das Auto haben wir bei Nambozi 4x4 Car Hire gemietet.
Auf Frank Krystofiak bin ich hier im Forum aufmerksam geworden. Wir hatten einen Toyota Hilux DC Model 2016, der Wagen hat uns ohne jedes murren überall hingebracht. Übergabe, Zustand, Preis alles super – auch Nambozi 4x4 können wir uneingeschränkt empfehlen.
Geflogen sind wir mit Air Namibia. Den ganzen Gerüchten und Vorhersagen zum Trotz gab es keine Probleme – OK beim Hinflug hat das Entertainment nicht funktioniert und manche Sitze ließen sich nicht in bewegen. Der Rückflug startet erst 90 min. später, weil auf Mitflieger gewartet wurde, die von den Victoria Falls kamen, dafür funktionierte das Entertainment.
Nach der Landung, der Prozedur am Einreiseschalter, haben wir noch rasch Geld getauscht und dann hat uns der organisierte Shuttle von Nambozi 4x4 zum Windhoek Gardens Guesthouse gebracht.
Wir konnten schon um 08:30 in unsere Zimmer. Die Zimmer sind alle unterschiedlich gestaltet und eingerichtet, sehr nett. Dann gab´s erstmal Kaffee.
Da wir gerne wandern, sind wir zu Fuß in die Innenstadt.
Es war ja Karfreitag und daher nicht viel los, vielleicht auch gerade richtig zum ankommen.
Wir haben um 15:00 Uhr den Gottesdienst in der Christuskirche besucht und sind danach noch mit Mitgliedern der deutschen Kirchengemeinde ins Gespräch gekommen.
Jetzt waren wir doch langsam müde, also zurück – Siesta.
Nochmal zu Fuß oder mit Taxi wollten wir nicht los, also haben wir im Guesthouse gegessen und es nicht bereut. Dazu gab es das erste Windhoek Draught Beer. Richtig gut..JPG)
Die erste Nacht in Namibia ist vorbei.
Geschlafen haben wir so – naja, es war halt schon aufregend gestern und viele Gedanken gehen einem durch den Kopf.
Das Frühstück war lecker, es gab viele verschiedene Ei-Variationen, Müsli, Jogurt, Obst, Käse, Wurst, Kaffee, Tee, Wasser, Saft.
Pünktlich um 09:00 kam Frank Krystoviak, ein Riese mit sehr trockenem Humor. Er fuhr uns in sein Geschäft zur Autoübergabe und Einweisung. Wir waren alle sehr aufgeregt, vieles an dem Auto ist anders und Franks Berichte rund um das Autofahren in Namibia waren doch erschreckend (wahrscheinlich beabsichtigt, damit wir auch vorsichtig fahren).
Die erste Fahrt ging dann zum Supermarkt um Wasser, Obst und 2 SIM Karten zu kaufen.
Und dann ging es in Richtung Süden, also durch Windhoek.
Das hat mit Karte, und einer guten Beifahrerin super geklappt und als wir auf der B1 waren, wurde das Fahren auch entspannter.
Einen Abstecher haben wir dann zum Lake Oanob gemacht, einen Stausee in der Nähe von Rehoboth. Die Straße war dann unsere erste Wellblechpiste. Jetzt wussten wir was noch auf uns zukam. Der Stausee lädt zum Wassersport ein, wird von vielen „reetbedeckten“ Häusern umsäumt, die ein wenig Wochenendhauscharakter haben. Ein paar Strausse haben wir auch gesehen.
Die Zufahrt zum Gelände war nicht teuer: 30N$ pro Person.
Kurz vor der Ausfahrt gab es dann einen Aufschrei: rechts Giraffen. Carola hatte eine Gruppe Giraffen entdeckt > unsere ersten Wildtiere.
Die Fahrt bis zur Teufelskrallen Tented Lodge war jetzt nicht mehr lang. Wir wurden freundlich empfangen, das wichtigste in einem schnellen Tempo erklärt (was fast in jeder Unterkunft so war, dabei dachten wir, Zeit spielt in Namibia keine Rolle). Zu unseren Zelten mussten wir noch etwa 2 km fahren, dabei auch das erste von noch vielen Gattern öffnen und schließen (den Job hat Carola immer übernommen). Oh war das eine schöne Überraschung als wir die Zelte sahen, richtig toll..jpg)
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Aber wir wollten gleich weiter zum ersten Game Drive mit Sundowner. Dazu ging`s zu Kalahari Red Dunes Lodge. Die beiden Unterkünfte gehören zusammen und die Aktivitäten finden an der Red Dunes Lodge statt. Das sind etwa 8km zu fahren. Wir hatten noch etwas Zeit für ein Windhoek Lager und konnten die ersten Erdhörnchen und den schöne Ort bewundern..jpg)
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Auf der Tour sahen wir Elenantilopen, Zebras, Oryx, Springböcke, Streifenknus, eine Fuchsmanguste und Tausendfüssler. Martin, unser Guide erzählte uns viel Interessantes von den riesigen Siedelwebernestern, von den Tausendfüßlern, die, wenn sie tot sind, aussehen wie weiße Kabel und importierten Tieren aus Südafrika. Wir waren begeistert.
Die Tiere, die Landschaft und der Himmel - einfach toll. Zum eigentlichen Sundowner fuhr Martin auf eine Anhöhe, wo ein Tisch, Stühle, Getränke und Snacks aufgebaut wurden. Eine tolle Stimmung, aber leider nicht lange, es kam urplötzlich ein heftiger Regenschauer, und so tranken wir unser Bier auf dem Rückweg in die Red Dunes Lodge..jpg)
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Das Abendessen gab es in der Teufelskrallen Lodge und war sehr, sehr lecker.
Die Nacht im Zelt war, vor allem anfangs unruhig, es regnete noch ein paarmal heftig und irgendwelche Tiere waren auch da.
Das war´s für heute, in den nächsten Tagen geht´s weiter.
Viele Grüße
Ulla und Uwe
Hallo Forum-Gemeinde
Ich hab viel hier im Forum gelesen und daduch unheimlich viel erfahrenüber Namibia und Reisen durch dieses Land.
Auch durch die vielen Fotos, die Fragen und Antworten, konnte ich/wir einiges besser einschätzen.
Vielleicht können wir ein bisschen mit unserem Reisebericht zurückgeben und kommenden "Ersttäter" helfen.
Es ist der erste Reisebericht den Ulla und ich schreiben, wenn es sich nicht ganz so flüssig liest, seit ein wenig nachsichtig.
Am 18.04. 2019 ist es endlich soweit – Wir fliegen nach Namibia. Nach fast 1 Jahr Planung – wo fahren wir hin, wie rum fahren wir, mit wem fahren wir – war es soweit, wir fahren als Selbstfahrer zu viert durch Namibia.
Wir, das sind Eckhard und Carola, für die es die Hochzeitsreise ist, sowie Ulla und ich (Uwe). Ach, Carola und Ulla sind Schwestern, wir sind zwischen 50 und 58 Jahre alt und kommen aus Nordhessen.
Eckard und Carola waren vor vielen Jahren schon mal in Afrika, Ulla und ich noch nicht. Im Linksverkehr fahren war für uns alle neu, ich habe dann den Posten übernommen. Der Scheiben-wischer wurde anfangs schon ziemlich strapaziert, zum Ende hin wurde es besser.
Geplant und organisiert haben wir gemeinsam mit Namibia Click&Travel, ein Reisebüro, das in Swakopmund ansässig ist.
Die Damen (besonderen Dank an Desi) können wir uneingeschränkt empfehlen, alles hat super gut geklappt.
Das Auto haben wir bei Nambozi 4x4 Car Hire gemietet.
Auf Frank Krystofiak bin ich hier im Forum aufmerksam geworden. Wir hatten einen Toyota Hilux DC Model 2016, der Wagen hat uns ohne jedes murren überall hingebracht. Übergabe, Zustand, Preis alles super – auch Nambozi 4x4 können wir uneingeschränkt empfehlen.
Geflogen sind wir mit Air Namibia. Den ganzen Gerüchten und Vorhersagen zum Trotz gab es keine Probleme – OK beim Hinflug hat das Entertainment nicht funktioniert und manche Sitze ließen sich nicht in bewegen. Der Rückflug startet erst 90 min. später, weil auf Mitflieger gewartet wurde, die von den Victoria Falls kamen, dafür funktionierte das Entertainment.
Nach der Landung, der Prozedur am Einreiseschalter, haben wir noch rasch Geld getauscht und dann hat uns der organisierte Shuttle von Nambozi 4x4 zum Windhoek Gardens Guesthouse gebracht.
Wir konnten schon um 08:30 in unsere Zimmer. Die Zimmer sind alle unterschiedlich gestaltet und eingerichtet, sehr nett. Dann gab´s erstmal Kaffee.
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Es war ja Karfreitag und daher nicht viel los, vielleicht auch gerade richtig zum ankommen.
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Nochmal zu Fuß oder mit Taxi wollten wir nicht los, also haben wir im Guesthouse gegessen und es nicht bereut. Dazu gab es das erste Windhoek Draught Beer. Richtig gut.
Geschlafen haben wir so – naja, es war halt schon aufregend gestern und viele Gedanken gehen einem durch den Kopf.
Das Frühstück war lecker, es gab viele verschiedene Ei-Variationen, Müsli, Jogurt, Obst, Käse, Wurst, Kaffee, Tee, Wasser, Saft.
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Die erste Fahrt ging dann zum Supermarkt um Wasser, Obst und 2 SIM Karten zu kaufen.
Und dann ging es in Richtung Süden, also durch Windhoek.
Das hat mit Karte, und einer guten Beifahrerin super geklappt und als wir auf der B1 waren, wurde das Fahren auch entspannter.
Einen Abstecher haben wir dann zum Lake Oanob gemacht, einen Stausee in der Nähe von Rehoboth. Die Straße war dann unsere erste Wellblechpiste. Jetzt wussten wir was noch auf uns zukam. Der Stausee lädt zum Wassersport ein, wird von vielen „reetbedeckten“ Häusern umsäumt, die ein wenig Wochenendhauscharakter haben. Ein paar Strausse haben wir auch gesehen.
Die Zufahrt zum Gelände war nicht teuer: 30N$ pro Person.
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Die Tiere, die Landschaft und der Himmel - einfach toll. Zum eigentlichen Sundowner fuhr Martin auf eine Anhöhe, wo ein Tisch, Stühle, Getränke und Snacks aufgebaut wurden. Eine tolle Stimmung, aber leider nicht lange, es kam urplötzlich ein heftiger Regenschauer, und so tranken wir unser Bier auf dem Rückweg in die Red Dunes Lodge.
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Die Nacht im Zelt war, vor allem anfangs unruhig, es regnete noch ein paarmal heftig und irgendwelche Tiere waren auch da.
Das war´s für heute, in den nächsten Tagen geht´s weiter.
Viele Grüße
Ulla und Uwe
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